Trennungsjahr – Ist die Ehe der Beteiligten endgültig gescheitert?

Bevor die Scheidung eingereicht werden kann, müssen die Ehegatten mindestens ein Jahr getrennt leben, § 1566 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB). Sinn und Zweck dieser Regelung ist, dass sich die Ehepartner darüber klar werden sollen, ob sie tatsächlich ihre Lebensgemeinschaft endgültig beenden wollen oder die Ehe fortführen möchten. Erst nach Ablauf des Trennungsjahres sieht das Familiengericht die Ehe als gescheitert an, so dass grundsätzlich nur ab diesem Zeitpunkt eine Scheidung möglich ist. Das Trennungsjahr ist damit regelmäßig eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass der Scheidungsantrag eingereicht werden kann.

Die Bedenkzeit vor der Endgültigkeit

Wie das Trennungsjahr genutzt werden sollte

Das Trennungsjahr dient nicht nur als „Bedenkzeit“, sondern kann auch für die Vorbereitung auf das Scheidungsverfahren genutzt werden

Das Trennungsjahr dient nicht nur als „Bedenkzeit“, sondern kann auch für die Vorbereitung auf das Scheidungsverfahren genutzt werden

Auch wenn das Trennungsjahr nach dem Willen des Gesetzgebers quasi als „Bedenkzeit“ vor der Endgültigkeit der Scheidung gedacht ist: In der Praxis sehen viele scheidungswillige Eheleute diese Zeit als ein lästiges Übel, da eine Wiederaufnahme der ehelichen Lebensgemeinschaft für sie ausgeschlossen ist. Dabei wird jedoch oft übersehen, dass das Trennungsjahr bereits genutzt werden kann, um das spätere Scheidungsverfahren zu beschleunigen. Dazu gehören die

  • Klärung von Folgesachen

Unterhalt, Umgang mit den Kindern, Vermögensangelegenheiten u. ä. können bereits im Trennungsjahr einvernehmlich geregelt werden. Eine solche Scheidungsfolgenvereinbarung sollte notariell beglaubigt werden, damit die rechtliche Bindung daran sicher gestellt ist. Beim Hausrat, dessen Aufteilung in dem Jahr ebenfalls geregelt werden kann, bedarf die verbindliche Einigung jedoch keiner notariellen Beglaubigung. Der Vorteil dieser Klärung der Folgesachen liegt darin, dass die spätere Scheidung ebenfalls einvernehmlich unter Beauftragung nur eines Rechtsanwaltes erfolgen kann, wodurch erhebliche Kosten gespart werden.

Speziell bei der Regelung von Vermögensangelegenheiten kann es nach der Trennung jedoch zu erheblichen Meinungsverschiedenheiten kommen. Das ist immer dann der Fall, wenn einer der Ehegatten bestimmte Vermögensverhältnisse nicht offen legt, obwohl er eigentlich dazu verpflichtet wäre. Bei der Trennung sollten daher unbedingt Sofortmaßnahmen ergriffen werden. Eine Checkliste dazu finden Sie auf der Startseite von Scheidung.org.

  • Stellung des Kontenklärungsantrags

Regelmäßig ist der Versorgungsausgleich im Scheidungsverfahren vom Amts wegen durchzuführen. Dafür sind vom Familinegericht die erforderlichen Auskünfte beim Rentenversicherungsträger einzuholen, was eine vorherige Kontenklärung der Ehegatten voraussetzt. Die Kontenklärung kann aber bereits bei Einreichung des Scheidungsantrags erfolgen, so dass hierdurch das Scheidungsverfahren beschleunigt wird.

  • Überprüfung von gemeinsamen Versicherungen

Gemeinsame Versicherungen der Ehegatten sollten frühzeitig gekündigt werden. Ist einer der Eheleute beim anderen in der gesetzlichen Familienversicherung krankenversichert, kann der Mitversicherte sich bereits jetzt um eine neue Krankenversicherung kümmern. Denn die Mitversicherung in der Familienversicherung endet drei Monate nach Rechtskraft der Scheidung.

  • Einigkeit über die Ehewohnung
Im Trennungsjahr sollte auch geklärt werden, wer in der gemeinsamen Wohnung wohnen bleibt und wer auszieht

Im Trennungsjahr sollte auch geklärt werden, wer in der gemeinsamen Wohnung wohnen bleibt und wer auszieht

Häufig bewohnen die Ehegatten gemeinsam eine Mietwohnung. Zieht einer der Ehepartner einvernehmlich aus der Wohnung aus, sollte mit dem Vermieter geklärt werden, inwieweit dieser den ausziehenden Ehegatten aus dem Mietvertrag entlässt. Ist der Vermieter dazu nicht bereit, ist eine schriftliche Vereinbarung zwischen den Ehegatten ratsam, wonach der in der Wohnung verbleibende Ehepartner den anderen aus etwaigen Ansprüchen aus dem Mietverhältnis freistellt.

Zwar bleibt die gemeinsame Haftung der Ehegatten gegenüber dem Vermieter bestehen. Aber der ausgezogene Ehepartner kann im Falle einer Inanspruchnahme durch den Vermieter den in der Wohnung verbliebenen Ehegatten aufgrund der schriftlichen Vereinbarung in Regress nehmen.

Bewohnen die Ehegatten dagegen eine Immobilie, an denen sie hälftig Miteigentum haben, kann nach der Scheidung die Finanzierung des Objektes von einem Ehepartner alleine häufig nicht mehr aufrechterhalten werden. Hier ist zu überlegen, wie die Immobilie bestmöglich freihändig verkauft werden kann oder ob aufgrund hoher Verluste bei einem Verkauf des Objektes eine Vermietung der bessere Weg ist.

Wann das Trennungsjahr beginnt und wer dafür beweispflichtig ist

Wann das Trennungsjahr begonnen hat wird vom Gericht nicht nachgeprüft, solange die Ehegatten sich darüber einig sind. Die Beweispflicht liegt bei dem Antragsteller

Wann das Trennungsjahr begonnen hat wird vom Gericht nicht nachgeprüft, solange die Ehegatten sich darüber einig sind. Die Beweispflicht liegt bei dem Antragsteller

Das Trennungsjahr zur Scheidung beginnt in dem Zeitpunkt, indem einer der Eheleute dem anderen den Trennungswunsch mitteilt und die Trennung anschließend auch „lebt“. Folgendes ist dabei nicht erforderlich: Das Trennungsjahr anmelden oder das Trennungsjahr beantragen (etwa bei Gericht). Vielmehr genügt es nach Mitteilung des Trennungswunsches, dass das gemeinsame Leben und die Gemeinsamkeiten in allen Lebensbereichen eingestellt werden. Da später im Scheidungsantrag angegeben werden muss, wann die Trennung erfolgte, sollte das Datum des Trennungsbeginns notiert werden.

Beweispflichtig im späteren Scheidungsverfahren für den Trennungsbeginn ist derjenige Ehegatte, der den Scheidungsantrag stellt. Sind sich die Ehepartner über den Beginn der Trennung einig, ist dies unproblematisch. Das Familiengericht prüft den vorgetragenen Trennungstermin nicht weiter nach. Problematisch wird es jedoch, wenn einer der Ehegatten eine Trennung abstreitet oder einen späteren Trennungstermin behauptet. Um hier auf der sicheren Seite zu sein, sollte der trennungswillige Ehepartner dem anderen den Trennungswunsch schriftlich mitteilen und den Zugang dieses Schreibens nachweisen können (etwa durch Einschreibebeleg, Faxprotokoll, Zustellung durch einen Boten oder Übergabe unter Zeugen). Formuliert werden kann ein solches Schreiben etwa wie folgt:

_____________________ (Anrede),

da alle Versuche zur Rettung unserer Ehe gescheitert sind, habe ich mich dazu entschlossen, mich von Dir zu trennen. Die Trennung ist die Voraussetzung für die von mir beabsichtigte spätere Ehescheidung. Bitte akzeptiere diesen Schritt und nehme Folgendes zur Kenntnis:

Ab sofort

  • wird es keine gemeinsame Haushaltsführung mehr geben. Das bedeutet, dass jeder für sich selber sorgen muss, insbesondere einkaufen, kochen, sich auf sonstige Weise verpflegen, Wäsche waschen und bügeln.
  • werden wir getrennt wirtschaften. Ich werde mir also ein eigenes Konto einrichten und meine Gelder alleine verwalten. Ich bitte Dich, ebenso zu verfahren.
  • wird es keine gemeinsamen Freizeitaktivitäten, Unternehmungen und private Unterhaltungen mehr geben. Ich möchte mein eigenes Leben führen, stehe Dir aber zu sachlichen Gesprächen im Zusammenhang mit unserer Trennung und den in diesem Zusammenhang zu klärenden Fragen zur Verfügung.

(Falls Unterhaltsansprüche bestehen:)

Darüber hinaus bitte ich Dich, für unsere Kinder und mich künftig Unterhalt zu zahlen. Die Höhe des Unterhalts sowie die Bankverbindung werde ich Dir in den nächsten Tagen mitteilen. Dir ist sicherlich bekannt, dass Du gesetzlich zu Unterhaltszahlungen verpflichtet bist sowie die Kinder und ich darauf angewiesen sind.

_____________________

(Ort, Datum, Unterschrift)

Alternativ kann der Beginn der Trennung auch durch ein Anwaltsschreiben dokumentiert werden.

Trennungsjahr: Diese Verhaltensregeln gelten

Für das Trennungsjahr ist es nicht erforderlich, dass einer der Ehegatten aus der Wohnung auszieht. Es gelten allerdings bestimmte Verhaltensregeln

Für das Trennungsjahr ist es nicht erforderlich, dass einer der Ehegatten aus der Wohnung auszieht. Es gelten allerdings bestimmte Verhaltensregeln

Voraussetzung für das Getrenntleben und damit die Einhaltung des für die Scheidung erforderlichen Trennungsjahres ist, dass die häusliche Gemeinschaft zwischen den Ehegatten nicht mehr besteht (sogenannte Trennung von Tisch und Bett). Der Auszug eines Ehegatten aus der gemeinsamen Wohnung ist dazu jedoch nicht erforderlich (vgl. § 1567 Abs. 1 Satz 1 BGB, wonach die Ehegatten innerhalb der ehelichen Wohnung getrennt leben können).

Zieht einer der Ehepartner aus der gemeinsamen Wohnung aus, ist die häusliche Trennung eindeutig. Schwieriger ist es dagegen, wenn das Trennungsjahr im gemeinsamen Haus oder in der gemeinsamen Wohnung vollzogen werden soll.

Darauf kommt es beim Trennungsjahr im gemeinsamen Haus oder in der gemeinsamen Wohnung an

Soll das Trennungsjahr im gemeinsamen Haus oder in der gemeinsamen Wohnung durchlaufen werden, spielt neben der häuslichen Trennung auch die wirtschaftliche Trennung eine Rolle.

Für die häusliche Trennung ist erforderlich, dass die Räume aufgeteilt werden. Jeder Ehegatte muss in einem anderen Raum schlafen. Ob dies in einem Bett oder auf der Couch geschieht, spielt keine Rolle. Badezimmer und Küche dürfen weiterhin gemeinsam genutzt werden, wobei allerdings ein Zeitplan sinnvoll ist. Das Wohnzimmer mit dem dort regelmäßig vorhandenen Fernseher ist allerdings kein Gemeinschaftsraum. In wirtschaftlicher Hinsicht kommt es darauf an, dass keine gemeinsame Haushaltskasse mehr besteht und die Ehepartner getrennt wirtschaften, also keine gegenseitigen Versorgungsleistungen mehr erbringen (wie etwa kochen oder Wäsche waschen). In diesem Zusammenhang ist auch zu regeln, wie die Kosten für das bewohnte Haus bzw. die Wohnung von den getrennt lebenden Ehegatten finanziert werden.

Letztendlich ist beim Getrenntleben jeder Ehegatte in allen Belangen für sich selber zuständig und verbringt auch seine Freizeit alleine, wesentliche Beziehungen zum anderen Ehegatten dürfen nicht mehr bestehen.

Wird das Trennungsjahr im gemeinsamen Haus durchlaufen ist es wichtig, dass sowohl eine räumliche Trennung als auch eine wirtschaftliche Trennung erfolgt

Wird das Trennungsjahr im gemeinsamen Haus durchlaufen ist es wichtig, dass sowohl eine räumliche Trennung als auch eine wirtschaftliche Trennung erfolgt

Probleme beim Trennungsjahr im gemeinsamen Haus oder in der gemeinsamen Wohnung können entstehen, wenn gemeinsame Kinder vorhanden sind, da speziell kleinere Kinder die Konsequenzen der Trennung nicht nachvollziehen können. Hier muss den Kindern vermittelt werden, dass die Eltern nicht mehr zusammen leben möchten. Insoweit sind gemeinsame Mahlzeiten und Unternehmungen der Ehegatten mit den Kindern innerhalb des Trennungsjahres auch nur zulässig, soweit sie im Rahmen des Umgangsrechts ausgeübt werden. Im Übrigen sind Regeln darüber aufzustellen, wer von den getrennt lebenden Elternteilen die Kinder auf welche Weise versorgt, also für sie kocht, mit ihnen isst, wer mit ihnen die Hausaufgaben macht usw.

Ob und inwieweit diese Vorgaben für das Trennungsjahr im gemeinsamen Haus oder in der gemeinsamen Wohnung von den Ehegatten beachtet werden, bleibt allerdings ihnen überlassen. Das Familiengericht überprüft beim Scheidungsverfahren die tatsächliche Trennung bzw. Wohnsituation im Trennungsjahr nicht, sondern legt lediglich die Aussagen der Ehepartner zugrunde. Haben diese Aussagen den gleichen Inhalt, stellt das Gericht dazu keine weiteren Fragen. Weichen die Aussagen über das verbrachte Trennungsjahr jedoch voneinander ab, weil die Vorgaben nicht konsequent eingehalten wurden und einer der Ehegatten die Scheidung nicht (mehr) möchte, kann das im Scheidungsverfahren zu Problemen führen.

Auf keinen Fall wird das Trennungsjahr eingehalten, wenn etwa die Ehefrau weiterhin einkauft sowie wäscht und sich die Ehegatten im Schlafzimmer das Ehebett teilen, wenn auch „nur nebeneinander liegend“ (Oberlandesgericht (OLG) Köln, Beschluss vom 07.12.2012, Az.: 4 UF 182/12).

Mit Beginn der Trennung endet zudem die sogenannte Schlüsselgewalt nach § 1357 BGB, wonach beim Abschluss von Geschäften zur angemessenen Deckung des Lebensbedarfs auch der andere Ehegatte verpflichtet wird, selbst wenn er von dem Geschäft nichts weiß. Diese Mithaftung besteht etwa für den Kauf von Lebensmitteln, Haushaltsgegenständen und persönlichen Bedarfsartikeln.

So wirken sich Versöhnungsversuche im Trennungsjahr aus

Während des Trennungsjahres sind auch Versöhnungsversuche bis drei Monate möglich ohne dass das Trennungsjahr erneut vollzogen werden muss

Während des Trennungsjahres sind auch Versöhnungsversuche bis drei Monate möglich ohne dass das Trennungsjahr erneut vollzogen werden muss

Da das Trennungsjahr quasi als „Bedenkzeit“ hinsichtlich der Endgültigkeit der Scheidung gilt, sind Versöhnungsversuche in der Trennungszeit in einem gewissen Rahmen zulässig. Dauern diese nicht länger als drei Monate, spielen sie für das Trennungsjahr keine Rolle. Geht aber ein Versöhnungsversuch über drei Monate hinaus und scheitert die Beziehung der Ehegatten danach erneut, ist ein vollständiges weiteres Trennungsjahr erforderlich.

Ein Sonderfall tritt auf, wenn der Versöhnungsversuch etwa erst kurz vor dem Scheidungstermin beginnt, es also bis zum Scheidungstermin keine drei Monate mehr dauert. Wird hier der Scheidungsantrag zurückgenommen, geht das Familiengericht von einer endgültigen Versöhnung aus. Scheitert der Versöhnungsversuch anschließend, obwohl er nur von kurzer Dauer war und bei weitem keine drei Monate gedauert hat, ist trotzdem ein weiteres vollständiges Trennungsjahr zu durchlaufen. Zudem ist danach der Scheidungsantrag erneut beim Familiengericht einzureichen, so dass durch die Rücknahme des ersten und Stellung des zweiten Scheidungsantrags zusätzliche Kosten entstehen. Um all das zu vermeiden, sollte in diesem Fall statt der Rücknahme des (ersten) Antrags das Scheidungsverfahren ausgesetzt bzw. ruhend gestellt werden. Je nachdem, ob der Versöhnungsversuch dann erfolgreich war oder nicht, kann der Scheidungsantrag immer noch zurückgenommen oder das ruhende Verfahren fortgesetzt werden.

Trennungsjahr und Unterhalt: Wann welche Ansprüche bestehen

Auch wenn die Ehegatten getrennt leben: Nach dem Grundsatz der ehelichen Solidarität steht dem weniger oder gar nicht verdienenden Ehepartner regelmäßig ein Unterhaltsanspruch gegen den besser Verdienenden zu, § 1361 BGB. Bezweckt wird damit, dass beide Ehegatten während der Trennung in etwa finanziell so gestellt werden wie während des Zusammenlebens in der Ehe. Der Anspruch auf Trennungsunterhalt endet mit dem Tag des rechtskräftigen Scheidungsurteils. Danach kommt der – neben dem Trennungsunterhalt rechtlich selbstständige – Anspruch auf Geschiedenenunterhalt (Scheidungsunterhalt, nachehelicher Unterhalt) in Betracht.

Wichtig ist, dass der Anspruch auf Trennungsunterhalt möglichst schnell geltend gemacht wird. Rückwirkend (also für zurückliegende Zeiträume) kann nach der Trennung kein Unterhalt gefordert werden.

Mit Beginn des Trennungsjahres, steht dem weniger verdienenden Ehepartner Trennungsunterhalt zu. Dieser kann allerdings nicht rückwirkend gefordert werden

Mit Beginn des Trennungsjahres, steht dem weniger verdienenden Ehepartner Trennungsunterhalt zu. Dieser kann allerdings nicht rückwirkend gefordert werden

Ist einer der Ehegatten nicht erwerbstätig, kann nach der Trennung Unterhalt in Höhe von 3/7 des unterhaltsrechtlich maßgeblichen Nettoeinkommens des verdienenden Ehepartners und die Hälfte seiner sonstigen Einkünfte verlangt werden. Sonstige Einkünfte sind etwa Zinseinkünfte, Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung, etwaige Wohnwertvorteile, Steuerrückzahlungen und alle sonstigen Einkünfte. Davon abzuziehen sind gezahlter Kindesunterhalt, bestimmte Kredite, Versicherungen und private Altersvorsorgeaufwendungen sowie beim Nettoeinkommen regelmäßig 5% für berufsbedingte Aufwendungen.

Sind beide Ehegatten erwerbstätig, wird die Differenz beider unterhaltsrechtlich maßgeblichen Einkommen berechnet, um nach der Trennung den Unterhalt ermitteln zu können. Der Unterhaltsanspruch beträgt hier 3/7 des Differenzbetrags.

In beiden Fällen steht dem unterhaltsverpflichteten Ehepartner aber ein Selbstbehalt von monatlich 1.100 Euro zu (zugrunde gelegt wurde in beiden Fällen und beim Selbstbehalt die sogenannte Düsseldorfer Tabelle, Stand 01.01.2013).

Ob die Ehegatten den Trennungsunterhalt gerichtlich festsetzen lassen oder sich außergerichtlich einigen, ist deren Entscheidung. Generell kann aber jeder Ehepartner vom anderen die Offenlegung dessen Einkommensverhältnisse verlangen. Findet eine außergerichtliche Einigung nach der Trennung wegen Unterhalt statt, sind zwar auch von der Düsseldorfer Tabelle abweichende Regelungen bis hin zum vollständigen Verzicht auf Trennungsunterhalt möglich. Ein vollständiger Verzicht setzt aber voraus, dass dieser nicht auf Kosten der Sozialkassen erfolgt.

Das ist im Trennungsjahr bei gemeinsamen Kindern zu beachten

Zwar bleibt das gemeinsame Sorgerecht für die Kinder regelmäßig auch bei Trennung und Scheidung bestehen. Derjenige Elternteil, bei dem die Kinder nicht leben, ist aber zur Zahlung von Barunterhalt verpflichtet. Dabei spielt die Unterscheidung beim Ehegattenunterhalt, bei dem gesonderte Ansprüche für Trennung und Scheidung existieren, für den Kindesunterhalt keine Rolle. Maßgeblich ist hier ebenfalls in aller Regel die Düsseldorfer Tabelle, wonach sich die Höhe des Kindesunterhaltes nach dem unterhaltsrechtlich maßgeblichen Einkommen des Unterhaltspflichtigen, der Anzahl der Unterhaltsberechtigten und dem Lebensalter der Kinder errechnet.

Das Sorgerecht für die gemeinsamen Kinder bleibt auch im Trennungsjahr bestehen. Der Elternteil, bei dem die Kinder nicht leben muss Unterhalt zahlen

Das Sorgerecht für die gemeinsamen Kinder bleibt auch im Trennungsjahr bestehen. Der Elternteil, bei dem die Kinder nicht leben muss Unterhalt zahlen

Wichtig ist auch hier, dass der ab dem Trennungstag bestehende Anspruch auf Kindesunterhalt möglichst schnell geltend gemacht wird, da er ebenfalls nicht rückwirkend durchgesetzt werden kann.

Neben der Klärung der Fragen, bei wem die Kinder leben und in welcher Höhe Unterhalt gezahlt wird, sind bereits im Trennungsjahr Umgangsregelungen festzulegen.

Trennungsjahr und Steuerklasse: Hier drohen üble Fallstricke

Sind beide Ehegatten erwerbstätig und verdient ein Ehepartner deutlich mehr als der andere, wird regelmäßig auf gemeinsamen Antrag die einkommenssteuerliche Zusammenveranlagung gewählt. Der besser verdienende Ehegatte schöpft in Steuerklasse III alle für die gemeinsame Veranlagung geltenden Steuerfreibeträge aus, während der schlechter verdienende Ehepartner in Steuerklasse V keine Freibeträge erhält. Im Trennungsjahr bleibt die Möglichkeit zur Wahl zwischen gemeinsamer Veranlagung und getrennter Veranlagung (ab Veranlagungszeitraum 2013: Einzelveranlagung) bestehen.

Wurden die Ehegatten gemeinsam steuerlich veranlagt, kann der Ehepartner mit der für ihn nachteiligen Steuerklasse V beim Finanzamt eine getrennte Veranlagung bzw. Einzelveranlagung mit gleichzeitigem Wechsel der Steuerklasse beantragen. Dadurch erhält dieser Ehepartner hohe Steuerrückerstattungen, während der besser verdienende Ehegatte erhebliche Nachzahlungen leisten muss. Daher hat der Besserverdienende gegen den schlechter verdienenden Ehepartner einen Anspruch darauf, dass dieser der gemeinsamen Veranlagung im Trennungsjahr zustimmt. Im Gegenzug muss jedoch der Besserverdienende dem anderen Ehepartner die durch die gemeinsame Veranlagung entstehenden Nachteile ausgleichen, was meistens bereits durch den Trennungsunterhalt geschieht. Denn Bemessungsgrundlage für den Trennungsunterhalt ist das insoweit steuerlich begünstigte Einkommen des Besserverdienenden.

Während des Trennungsjahres können die Ehepartner ihre Steuern weiterhin gemeinsam veranlagen lassen

Während des Trennungsjahres können die Ehepartner ihre Steuern weiterhin gemeinsam veranlagen lassen

Nach Ablauf des Trennungsjahres gilt Steuerklasse IV für beide Ehegatten, beginnend ab dem nächsten steuerlichen Veranlagungszeitraum zum 01.01. des Folgejahres. Dabei macht es keinen Unterschied, ob das Trennungsjahr im Januar oder im Dezember abgelaufen ist. Maßgeblich ist immer der 01.01. des Jahres, das auf das abgelaufene Trennungsjahr folgt. Konsequenz der geänderten Steuerklassen ist, dass der besser verdienende Ehegatte nun aufgrund der Änderung der Steuerklasse teilweise ein erheblich geringeres Nettoeinkommen hat, während sich das Nettoeinkommen des schlechter verdienenden Ehepartners erhöht. Dadurch verschieben sich zugleich die Bemessungsgrundlagen für den Trennungs- und Kindesunterhalt.

Folgenden üblen Fallstrick sollte der besser verdienende Ehegatte stets im Auge behalten:

Bei der Berechnung von Trennungs- und Kindesunterhalt im Trennungsjahr in einem gerichtlichen Unterhaltsverfahren ist stets das geringere Einkommen im Folgejahr zu berücksichtigen, das aufgrund des Steuerklassenwechsels entsteht. Wird dies nicht berücksichtigt, wäre zur Verringerung der Höhe der Unterhaltsverpflichtungen ein gerichtliches Abänderungsverfahren erforderlich, was weitere Gerichts- und Anwaltskosten verursacht. Dabei kann es aber passieren, dass die Abänderung vom Gericht abgelehnt wird, weil diese bereits im gerichtlichen Unterhaltsverfahren vorhersehbar war und die Abänderung damit ausgeschlossen ist (sogenannte Präklusion).

Im Übrigen gilt Folgendes:
Möchte der besser verdienende Ehegatte mit Steuerklasse III sich im November oder Dezember vom Ehepartner trennen, sollte er bis Anfang Januar warten. Denn dadurch verzögern sich seine steuerlichen Nachteile um rund ein Kalenderjahr.

Ein Versöhnungsversuch von mehreren Wochen bis zu drei Monaten ist zwar scheidungsrechtlich belanglos, unterbricht aber steuerrechtlich das Trennungsjahr. Folge daraus ist, dass die Trennungszeit im Familienrecht eingehalten wird und zugleich im Steuerrecht kein Lohnsteuerklassenwechsel in dem Jahr, das auf das Trennungsjahr folgt, eintritt. Ein „kurzer“ Versöhnungsversuch kann daher steuerrechtlich durchaus sinnvoll sein.

Zahlt der besser verdienende Ehegatte trotz Steuerklassenwahl III und V keinen Trennungsunterhalt, sind dem schlechter verdienenden Ehepartner die steuerlichen Nachteile zu ersetzen, die er durch die Steuerklasse V erleidet.

Trennungsjahr und Zugewinn: Ausgleich erst bei der Scheidung

Trennungsjahr und Zugewinn: Der Zugewinnausgleich findet erst bei der Scheidung statt. Vermögensauskünfte können aber am Trennungstag verlangt werden

Trennungsjahr und Zugewinn: Der Zugewinnausgleich findet erst bei der Scheidung statt. Vermögensauskünfte können aber am Trennungstag verlangt werden

Der Zugewinnausgleich – also der Ausgleich des während der Ehe erworbenen Vermögens – findet erst bei der Scheidung statt. „Verschwindet“ jedoch zwischen der Trennung und dem Scheidungsantrag bei einem Ehegatten ungerechtfertigt Vermögen, wird dieses so behandelt als sei es noch vorhanden. Daher können die Ehepartner jeweils vom anderen auch Auskunft über den Bestand des Vermögens am Trennungstag verlangen. Das setzt aber voraus, dass der Scheidungsantrag eingereicht ist. Ansonsten spielt beim Trennungsjahr der Zugewinn keine Rolle.

Trennungsjahr verkürzen: Eine fragwürdige Angelegenheit

In der Praxis möchten scheidungswillige Ehegatten immer wieder das Trennungsjahr verkürzen. Geben die Ehepartner beim Familiengericht gemeinsam ein „vordatiertes“ Trennungsdatum an, fällt dies in der Regel nicht auf, weil das Gericht die Aussagen der Ehegatten für den Beginn des Trennungsjahres zugrunde legt. Abgesehen davon, dass vor Gericht die Wahrheitspflicht besteht, wird es jedoch in einem solchen Fall problematisch, wenn einer der Ehepartner im Gerichtstermin den tatsächlichen Trennungsbeginn offenbart. Im ungünstigsten Fall kann der Verstoß gegen die Wahrheitspflicht strafrechtlich geahndet werden.

Darüber hinaus sollten sich die Ehegatten, die das Trennungsjahr durch falsche Angaben über den Trennungszeitpunkt verkürzen wollen, über Folgendes im Klaren sein:

  • Der Anspruch auf Unterhalt kann sich im Einzelfall verkürzen
  • Je nach Wahl der Steuerklassen können steuerliche Nachteile entstehen
  • Wird der Versorgungsausgleich durchgeführt, verkürzt sich der für die Berechnung maßgeblich Zeitraum, so dass sich die späteren Rentenansprüche (geringfügig) verringern

Ausnahmsweise ist eine Scheidung ohne Trennungsjahr möglich, wenn ein Härtefall vorliegt. Danach muss die Fortsetzung der Ehe für den betroffenen Ehegatten eine unzumutbare Härte darstellen, die in der Person des anderen Ehepartners begründet ist, § 1565 Abs. 2 BGB. Ein Beispiel hierzu ist etwa massive körperliche Gewalt gegenüber dem Ehegatten oder den Kindern. Solche Härtefallscheidungen hängen aber stets vom konkreten Einzelfall ab.

Trennungsjahr und neuer Partner: Auswirkungen allenfalls auf den Unterhalt

Im Trennungsjahr ist ein neuer Partner bei einem der Ehegatten – häufig denkt der andere Ehegatte, dass sich dadurch das Trennungsjahr verkürzt. Dem ist aber nicht so, vielmehr wirkt sich der neue Partner auf das einzuhaltende Trennungsjahr nicht aus. Auswirkungen sind allenfalls unter bestimmten Voraussetzungen auf den Trennungsunterhalt möglich.

Der Scheidungsantrag kann ca. zwei Monate vor Ende des Trennungsjahres beim Gericht eingereicht werden, wenn die Scheidung einvernehmlich ist

Der Scheidungsantrag kann ca. zwei Monate vor Ende des Trennungsjahres beim Gericht eingereicht werden, wenn die Scheidung einvernehmlich ist

Wenn das Trennungsjahr abgelaufen ist

Soll die Ehe nach Ablauf des Trennungsjahres einvernehmlich geschieden werden, kann bei durchzuführendem Versorgungsausgleich der Scheidungsantrag gut zwei Monate vor dem Ende der Trennungszeit beim Familiengericht eingereicht werden. In diesem Fall geht das Gericht aufgrund der Erklärungen der Ehegatten von der unwiderlegbaren Vermutung aus, dass die Ehe gescheitert ist.

Möchte sich dagegen einer der Ehepartner nach Ablauf des Trennungsjahres nicht scheiden lassen, kann sich die Trennungszeit auf drei Jahre verlängern. In der Praxis ist das aber nur selten der Fall, da der scheidungsunwillige Ehegatte stichhaltige Gründe vortragen muss, warum die Ehe nicht bereits gescheitert ist.

Comments

  1. Dipl.Paed.Ludwig Klug says:

    Eine hervorragende Zusammenfassung! Und sehr praxisbezogen!

  2. Hört sich alles so leicht an ?
    So kurz vor der
    Silberhochzeit!
    Als wenn es nur eine Formsache wäre.
    Danke für die Info.

    • Da geb ich dir recht.Bleib stark. Bin seit 38 Jahren verheitated und werde mich jetzt auf in ein neues Leben machen, und bin ebenfalls etwas verunsichert.

      • Für mich ist das alles noch so frisch. Mein Mann und ich sind seit 32 Jahren zusammen und dieses Jahr im Juni hätten wir unseren 28.ten Hochzeitstag. Mir ist der Boden unter den Füßen weggezogen worden…, als er mir, nach seiner Kur eröffnete, er will nicht mehr…Ich habe nichts geahnt und jetzt hat er eine Neue. Es ist so schwer.

        • Mir geht es genauso wie Silvia – in diesem Jahr feiern wir unseren 40jährigen Hochzeitstag und mein Mann hat eine Neue – er ist ausgezogen. Eigenes Heim, Firma, alles was wir in 40 Jahren aufgebaut haben, wird mal weg sein – ich stehe noch unter Schock und kann nicht verstehen wie Gott dies zulassen kann.

          • Anne das ist nicht Gott, das ist abgestumpftes Gewissen bei dem anderen. Die Trennug ist schwer, weil Du versucht hast alles zu retten und dann alles umsonst. Bleib stark. Du verdienst mehr. Und später wirst Du glücklich sein! Der andere aber nicht.

          • Ach, mir ging es genau so. Ehe nach 14 Jahren kaputt. Frau hat Gefallen an einem meiner Freunde gefunden. Sie hat dann behauptet, dass die Ehe für sie schon seit 10 Jahren kaputt wäre. Hat mir in dieser Zeit nie was derartiges gesagt. Ich war bis dahin mächtig stolz auf meine Frau und dankbar für meine Ehe und Familie. Plötzlich die Füße unter mir weg. Scheidung. Familie kaputt, Haus weg. Alles verloren, wofür man Jahre gearbeitet hat. Dann noch Nachforderungen: sie meinte, ihr stünde noch Geld zu. Dann hat sie irgendwann die Waffen sinken lassen. Ich suche bis heute meine Schuld! Die Antwort, warum Gott das zuließ, werd ich noch ein bißchen abwarten müssen. Bei allem muß ich heute denen recht geben, die sagen, dass es nichts schlimmeres gibt, als wenn Kinder im Spiel sind. Die können nämlich gleich gar nix dafür, geben sich aber gerne die Schuld. Und etwas später geben sie Dir die Schuld. Ich hab das moderne Männer-Frauen-Bild und das moderne Familien-Bild im Verdacht. Dort wird nur noch zerstört, destabilisiert und seziert. Aber wenn man in diese Fahrwasser gestoßen wird, ist man dankbar, wenn man wie hier auf der Seite lesen kann, wie der Hase läuft. Man fühlt sich zuerst so hilflos und ohne jede Orientierung. Danke also an die Betreiber hier!

        • Wie bekannt mir das doch vorkommt…
          Auch ich musste feststellen, dass eine Kur krasse Auswirkungen auf mein Leben hat. Es kam ein Mann wieder, den ich so extrem nicht kannte. Keine Chance auf ein Gespräch, wenn nicht komplette Ignoranz, dann böse Worte und Schuldvorwürfe. Mit eiskaltem Blick und ohne Rücksicht auf Verluste werde nicht nur ich als Ehefrau (nach 28 Jahre) per Scheidung „entsorgt“, auch die komplette Familie, Kinder, Mutter, Schwester, alte Freunde passen nicht mehr in das neue Leben.
          Alles im Vorfeld durchgeplant und diese und jene „Kleinigkeit“ sichergestellt.
          Ich, ich, ich. Neue Frau, neue Freunde, neues Glück – von allem die Sahne, so einfach geht das.
          Alltag mit großen und kleinen Problemen, Stress, Verantwortung, Verpflichtungen – das war gestern….
          Es ist schwer, jetzt nicht durchzudrehen. Der Schmerz wird hoffentlich bald nachlassen und das Leben wird weitergehen. Vielleicht sogar besser!
          Danke für die gute Übersicht!

          • Waltraud says:

            Hallo Tina, auch meiner Tochter geht es genau so. Ich sehe totale Parallelen.
            Mich würde interessieren, ob Ihr Mann für Sie Trennungsunterhalt zahlen muß, ob er für die zwei Kinder zusätzliche Kosten mit übernimmt und es von Ihrem Anwalt auch durchgesetzt wurde oder wird. Es gibt viele Fragen, aber mich interessieren diese.Auf alle anderen Fragen muß meine Tochter versuchen Antworten zu bekommen. Es ist schon traurig, dass die Kinder und die gemeinsamen Jahre nichts zählen, nur die neue Frau. Das sich Männer tatsächlich skrupellos gegenüber der „einstigen“ Familie benehmen ist doch krank. Sie haben keine Hemmungen!!

        • Hallo Zusammen
          Auch mir ist damals der Boden unter den Füßen weggerutscht als ich erfuhr das meine(Nochfrau-bald EX-Frau) hinter einer faulen Ausrede(sie müsse unbedingt mal eine Woche in Wellness um ab zu schalten -dies sagte sie meinen Kinder und mir und flog dann zu ihrer neuen Affäre).Letztendlich steht man als Mann auf der Verliererstraße…..warum? 1. Das Haus,wo ich damals eine hohe Summe investiert habe und all die Jahre abgezahlt habe, werde ich verlieren.2. Die Kinder, die ich über alles liebe, sehe ich auch noch nicht mal alle 2 Wochen da ich im Schichtdienst tätig bin und mitunter 3-4 Wochenenden hintereinander Dienst habe 3.Die Rente, wo ich all die Jahre für eingezahlt habe damit wir später uns beide was leisten können, wird mir im Rahmen des Versorgungsausgleichs(sprich die Jahre, wo ich mit ihr verheiratet gewesen bin, zur Hälfte in dem Zeitrahmen reduziert 4.ich werde die nächsten Jahre nur den Restbehalt haben dürfen während meine Nochfrau nebst Kindesunterhalt,ihren Beruf sowie den Beruf ihres neuen Partners sowie Zuschüssen einer Photovoltaikanlage auf über 4000 Euro haben werden. Urlaub und sonstige Reperaturen sowie Kauf diverser schöner Artikel sind bei mir die nächsten Jahre nicht mehr drin-meine Nochfrau und ihr Partner lachen sich bei deren Gehalt ins Fäustchen…….wo ist da die Gerechtigkeit in Deutschland??

  3. Peter W. says:

    Bin Rentner lebe seit nov.2008 getrent man sieht sich geht aber einander vor bei ohne zu grüßen,
    ich bin ausgezogen habe 2Jahre freiwillig 200E zwei Jahre gezahlt da war die Rente so ziemlich
    gleich ca.900E beiderseits.Habe mich bis her nicht scheiden lassen da mir meine Frau auf einer
    Reise, Ich einen Schlaganfall hatte da waren wir noch nicht Verheiratet.Bei den anstehenden besorgungen waren schwer bei den Behörden Heirat 1986 war ihr das schuldig das sie bei mir blieb.Bin 100% Schwerbeschädigt sitze seit 2010 im E Rollstuhl mehere OP Diabetes Vierus im
    knie Zeh Amputation R.Berufskrankheit Lenden Wirbel Stark verformt, ansonsten kein kontakt keinedifferenzen Danke für eine auskunft.

  4. Susanne 1966 says:

    Eine etwas komplizierte Frage habe ich schon. Also mein Bruder ist im Aug 2015 aus der ehelichen Wohnung ausgezogen und hat seiner frau mitgeteilt das er die Trennung wünscht jedoch seiner Frau nicht mitgeteilt das es das Trennungsjahr beginnt für die Scheidung ist.. Nun möchte er Ihr ende Mai den Scheidungsantrag zukommen lasse. Seine Frau konnte weder einen Unterhalt beantragen noch sich seelisch darauf vorbereiten. Nimmt er Ihr somit nicht das Recht die Trennung zu akzeptieren oder Ihre Ansprüche gelten zu machen?

    • Scheidung.org says:

      Hallo Susanne,

      der Scheidungsantrag kann frühesten mit Ablauf des Trennungsjahres bei Gericht eingereicht werden. In dem Scheidungsverfahren können sodfann sämtliche Folgesachen verhandelt werden, hierzu zählen auch Unterhalt und Versorgungsausgleich. Mit Überreichung des Antrages ist damit lediglich der Verfahrensbeginn gekennzeichnet. Die Scheidung selbst kann sich über mehrere Jahre hinziehen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  5. Susanne 1966 says:

    Hallo Scheidungsteam,

    leider habt ihr meine Frage nicht verstanden! Mein Bruder zieht nur aus und klärt die noch Ehefrau nicht auf das er für sich dass als Trennungsjahr beansprucht und die Scheidung einreichen will. Sie weis nichts von Trennungsjahr und Scheidung.
    Kann Sie dann vor Gericht zum Richter sagen Ich will die Scheidung nicht da Ich von nichts wusste?
    LG Susanne

    • Scheidung.org says:

      Hallo Susanne,

      das Trennungsjahr kann nur dann beginnen, wenn die Trennung auch tatsächlich vollzogen wird, das heißt, beide Parteien davon in Kenntnis gesetzt sind. Daher kann die Scheidung in einem solchen Fall verschoben werden, bis das Trennungsjahr offiziell vorbei ist.

      Ihr Scheidung.org-Team

  6. Jelena says:

    Hallo Scheidungsteam,

    also ich und mein noch Ehemann haben nach nur 1 Jahr beschlossen und Scheiden zu lassen,da er fremdging. Da wir aber in Ausland geheiratet haben hat er auch da den ScheidungAntrag gestellt. Wir wohnen jetzt getrennt (er wahrscheinlich bei ihr) und er vermeidet mich voll und ganz. Meine Frage: Habe ich hier das Recht von ihm Trennungsunterhalt zu beanspruchen, da er SK III hat und mehr verdient als ich mit SK V, trotz der Tatsache dass die Scheidung in einem anderem Land vollzogen wird??

    Liebe Grüße
    Jelena

    • scheidung.org says:

      Hallo Jelena,

      in der Regel gelten bei Scheidung die Gesetze des Scheidungslandes. Lassen Sie sich jedoch von einem Anwalt beraten, der auf internationales Recht spezialisiert ist, um diese Frage im Detail zu klären.

      Ihr Scheidung.org-Team.

    • Hallo ich habe die Kommentare gelesen! Sie sind so enliech! Wie mein Problem! Nach 30 Ehejahren habe ich erfahren dass mein Mann regelmäßig zu Bordell geht fast 2jahre dort hat Er Prostituierte aus Dom Rep Santo Domingo.er lieb sie über alles.nach zei Monate haben wir uns getrennt.er hat neue Wohnung und ich auch.ich habe Depressionen müsste zu Reha.die Prostituierte arbeitet immer noch im Bordell oft war zof. Zwischen den beiden.mein Ex in dem Zeit hat oft zu mir angerufen wollte Versendung aber sie hat alles gemacht dass wir uns Scheiden.ganze Familie leidet .Er hat wegen diese Prostituierte alle weg gestoßen.keine Interesse wie ich klar komme!Ich muss mich scheiden weil mein möchte dass schnell wie möglich.die Frau macht Druck sie möchte ihm sofort Heiraten.er ist wie einen Sklaven.macht alles was die vom ihm verlangt.sie möchte seine Rente.ich bin Nervlich am Ende! Hallo

  7. Norbert says:

    Hallo, mir ging es ähnlich, nur meine frau hat sich nach 32 ehejahren und 4 kindern dazu entschieden , sich eine junge frau (26 jahre jünger) zu suchen. Auch haus weg, alles was man wichtig fand weggeworfen, familie kaputt gemacht, aus einer laune heraus. Also, es ist schwe sich dann auch noch um solche sachen zu kümmern und bin froh diese seite gefunden zuhaben.

  8. monica says:

    Hallo Scheidungsteam, wir leben seit 10 Jahre getrennt. Wir haben auch seit 10 Jahre verschiedenen Wohnsitzen und keine Kontakt. Ich möchte mich jetzt scheiden lasen , weis ich aber nicht was ich machen muss, hab keine Adresse oder Infos wo er sich befinden.

    Vielen Dank
    Monica

    • Scheidung.org says:

      Hallo Monica,

      sie können über Bekannte, Freunde, Familie oder das Einwohnermeldeamt versuchen, an die neue Anschrift Ihres Mannes zu gelangen. Ist er nicht auffindbar kann der Scheidungsantrag ggf. auch öffentlich zugestellt werden.

      Lassen Sie sich von einem Rechtsanwalt beraten.

      Ihr Scheidung.org-Team

  9. Bettina says:

    Bettina
    Mein Mann hat sich nach 41- jähriger Ehe von mir getrennt. Schock, Boden unter den Füßen wegziehen, alles Dinge, die ich auch empfinde und die mich einfach krank gemacht haben. Nun ist er der Meinung, daß für den Trennungsunterhalt eine beliebig hinzugezogene Verdienstbescheinigung als Grundlage dient. Da aber seine Einkünfte durch Prämienzahlungen und sonstige Sonderzahlungen in manchen Monaten schwanken, habe ich die Steuerbescheide der letzten 3 Jahre geholt. Diese werden in diesem Fall hinzugezogen?
    Es grüßt Bettina

    • Scheidung.org says:

      Hallo Bettina,

      mindestens die letzten drei Monate vor Einreichung des Scheidungsantrages sind für die Einkommensermittlung heranzuziehen, da sich hieraus auch der Verfahrenswert der Scheidung ergibt. Lassen Sie sich anwaltlich beraten.

      Ihr Scheidung.org-Team

  10. Dennis says:

    Hallo. Bin nun 4 Jahre verheiratet gewesen. Nun wollten wir uns einvernehmlich scheiden lassen . Am anfAngebot lief alles gut sie wohnt noch in der gemeinsamen Mietwohnung. Zahle ihr jeden Monat 200€ für essen etc und zahle alles andere alleine. !Nun hat sie mir heute ein schreiben vorgelegt .Vereinbarung zur Regelung des trennungsunterhalt. Soll für die letzten 3 monate noch die Differenz zwischen den 200 und den errechneten 357 zahlen obwohl ich sonst auch alles andere bezahlt und sie nichts. Wird das nicht mit angerechnet daß sie noch in der Wohnung wohnt die ich bezahle ? Danke im voraus.

    • Scheidung.org says:

      Hallo Dennis,

      doch, Sie können andere Leistungen in die Unterhaltsberechnung mit einbeziehen. Es empfiehlt sich in der Regel auch für den Antragsgegner, trotz einvernehmlicher Scheidung selbst einen Anwalt zur Beratung hinzuziehen und nicht willfährig alles zu unterzeichnen, was einem vorgelegt wird. Suchen Sie daher ggf. den Rat eines Rechtsanwalts in der Unterhaltsangelegenheit.

      Ihr Scheidung.org-Team

  11. Waltraud says:

    wann genau beginnt denn das Trennungsjahr? Von Bett und räumlich getrennt ist mir klar, aber muß das nicht auch finanziell sein? Also keine gemeinsamen Konten und somit nicht wirtschaftlich getrennt?

    • Scheidung.org says:

      Hallo Waltraud,

      idealerweise haben Sie über den Zeitpunkt der Trennung einen eindeutigen Nachweis – schriftliche Trennungsmitteilung oder Zeugen. Mit diesem beginnt in aller Regel auch das Trennungsjahr. Allerdings müssen die Ehegatten hierfür umgehend den gemeinsamen Haushalt voneinander trennen. Auch die Finanzen der Ehegatten müssen voneinander getrennt sein, sodass jeder seinen eigenen Hausstand und sein eigenes Auskommen hat. Lassen Sie sich im Zweifel von einem Rechtsanwalt beraten.

      Ihr Scheidung.org-Team

  12. Heike G says:

    Hallo Guten Abend,
    ich habe da eine ganz spezielle Frage. Mein Lebensgefährte ist canadischer Staatsbürger und seine Exfrau ist nachdem die Kaserne in Lahr (1985) aufgelöst wurde zurück nach Canada. Seit dem hat er auch keinen Kontakt mehr. Wir haben versucht Unterlagen über die Heirat und die Scheidung zu erhalten, doch leider vergebens. Da wir heiraten möchten, bitten wir um kurze Mitteilung, was wir tun können. Vielen Dank

    • scheidung.org says:

      Hallo Heike,

      Ohne einen Scheidungsbeschluss ist es nicht möglich , eine erneute Ehe zu schließen. Die Behörden der Stadt, in welcher die Heirat geschlossen bzw. geschieden wurde, sollten in einem solchen Fall weiterhelfen können.

      Ihr Scheidung.org-Team

  13. Stefanie D. says:

    Hallo.ich habe auch eine frage: wer kann mir sagen, wie groß bzw wie teuer die die Wohnung sein darf, die ich für meine kinder (6,5 & 5 jahre alt) und mich anmieten möchte. Habe einen minijob, mein mann ein netto von ca 3000euro. Ist die miete vom Unterhalt zu bestreiten? Danke ☺

    • scheidung.org says:

      Hallo Stefanie,

      die doppelte Belastung der zweifache Mietzahlung hat natürlich Einfluss auf die Unterhaltspflicht. Es gibt keine „Regel“, die besagt, wie groß eine neue Wohnung sein kann. Vielmehr ist zu beachten, wie hoch das Nettoeinkommen des Unterhaltspflichtigen ist. Beraten Sie sich mit einem Anwalt über Ihre nächsten Schritte. Auch das Jugendamt kann ein Ansprechpartner sein.

      Ihr Scheidung.org-Team.

  14. hallo zusammen,

    nur nach einem lächerlichen Jahr verheiratet zu sein und angeblich glücklicher den je, dreht mein Mann mir den Rücken zu. Wir haben keinen großen Wohlstand – er hat erspartes in höhe von 60 000 euro – er verdient aber nur ca. 1300 pro Monat. Ich dagegen 1800 pro Monat. Muss ich dann mehr zahlen? Wenn es soweit ist. Wir beginnen unseren Trenungsjahr gerade jetzt. Aber ich will rein gar nichts von Ihm. Nur schnell weg. Wie stehen die Chancen für mich?
    Danke

    Ines

    • Scheidung.org says:

      Hallo Ines,

      die Scheidungskosten richten sich in aller Regel nach dem Verfahrenswert. Zumeist werden die Kosten gleichmäßig auf die Ehegatten verteilt. Ein möglicher Unterhaltsanspruch kann auch mit Ersparnissen verrechnet werden. Wenden Sie sich idealerweise bei Fragen in Bezug auf Trennung und Scheidung stets ratsuchend an einen Rechtsanwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  15. Guten Morgen, habe eine Frage: nach 3,5 trennungsjahren mein Mann ist mit Scheidung auch einverstanden, will aber nicht zu Gericht kommen – kann mein Anwalt ihn vertreten? Geht das überhaupt, dass nur ich zu Termin komme ohne ihm?
    Danke.

    • scheidung.org says:

      Hallo Yana,

      in der Regel müssen beide Scheidungsparteien zum Scheidungstermin erscheinen. Dass in Ihrem Fall Ihr Anwalt Ihren Mann vertritt, ist ausgeschlossen. In Ausnahmefällen kann der Anwalt einer Scheidungspartei diese vertreten, bzw. kann eine Scheidungspartei vor einem anderen Gericht gehört werden (eines, dass näher zu ihrem Wohnort liegt). Besprechen Sie die Situation mit Ihrem Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  16. guten tag.habe ganz schwer problem, Trennungsjahre ist schon vorbei mein ex kümmert sich nicht um die unterlagen zum versorgungsausgleich ,Ex reagiert nicht auf Gerichtsschreiben! ich habe seid ein jahre neu part er .wie geht das weiter mussen wir jetzt 3 jahre warten? weil ex will mich nicht scheiden lassen… er lebt in meiner wohnung die habe ich gekauft vor der ehe moment bin fertig mit nerven ..jetzt will wiessen wie langer dauert scheidung ?

    • Scheidung.org says:

      Hallo Peggy,

      die Dauer einer Scheidung richtet sich stets nach dem jeweiligen Einzelfall. Spätestens nach dreijähriger Trennungszeit gehen die Gerichte vom Scheitern der Ehe aus und können diese auch gegen den Willen des Ehegatten bestimmen. Wenden Sie sich an einen Rechtsanwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  17. Guten Tag.
    Ich habe da auch eine Frage und zwar um folgendes:
    Eine Bekannte ist im August 2015 mit drei gemeinsamen Kindern aus dem gemeinsamen Haus ausgezogen und wohnt seitdem bei ihrer Mutter. Diese hat eine kleine Wohnung aber irgendwie passte das schon mit drei Kindern noch. Der Mann zahlt monatlich 500 Euro, so haben die sich erstmal geeignet. Ein Jahr ist schon fast um nur wie geht das denn jetzt weiter? Der noch Ehemann lebt in dem Riesenhaus alleine und wie geht das jetzt weiter? Hat sie denn Anspruch auf irgendwas vom Vermögen? Manche sagen dass man nur 1jahr zeit hat dafür damit man seine rechte nicht verliert.
    Vielen Dank im voraus

    • Scheidung.org says:

      Hallo Hatice,

      bevor eine Scheidung eingereicht werden kann, müssen die Eheleute ein Jahr getrennt voneinander leben (Trennungsjahr), Ansprüche gehen dadurch nicht verloren. Welchen Anspruch genau Ihre Bekannte inne hat, hängt vom Vermögen ab, welches während der Ehe erwirtschaftet wurde. Wenden Sich sich bitte an einen Anwalt, dieser kann eine Berechnung vornehmen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  18. Wie ist die rechtliche Lage. Mein Freund ist noch verheiratet. Ist seit 1.4. von ihr getrennt und lebt in einer eigenen Wohnung. Das Vermögen und Hausrat ist noch nicht geklärt. Seine Anwältin hat ihm geraten, die Nebenkosten weiter zu bezahlen, da er die Garage, Waschmaschine und sonstiges bei ihr noch benutzt. Jetzt ist er im Urlaub im den gemeinsamen Wohnwagen gefahren, da er abschalten will. Heute ist sie dann plötzlich ohne sein Wissen aufgetaucht und bleibt dort. Was ist mit dem Trennungsjahr? Riskiert er da alles, wenn sie die Tatsache evtl verdreht? Sie ist hinterhältig.

    • Scheidung.org says:

      Hallo,
      für das Trennungsjahr kann dies unter Umständen zu Problemen führen. Kontaktieren Sie einen Anwalt, um mit diesem zu besprechen, wie Sie nun vorgehen sollten.
      Ihr Scheidung.org-Team

  19. Ich bin Ausländerin. Mein Mann und ich sind seit Ende 2013 getrennt.
    Seit dem lebt er mit einer anderen Frau , aber wir sind nicht geschieden.
    Meine Frage ist : Ich habe recht um sein Vermögen nur bis Ende 2013 oder bis zum Zeitpunkt einer zukünftigen Scheidung?

  20. Hallo,

    mein Mann und ich sind uns über eine Trennung mit anschließender Scheidung einig.
    Deshalb wollen wir natürlich alles in einer Vereinbarung festhalten und notariell beglaubigen lassen, geltend für Trennung und Scheidung.
    Können wir das alles so formulieren, dass diese Vereinbarung für Trennung und Scheidung gilt?

    Die gemeinsame Wohnung war eine Schenkung der Eltern an ihre Tochter worauf der Partner wohl kein Anrecht hat (Notariell beurkundet).
    Muss diese Schenkung denn nun angegeben werden, ist ja kein Streitwert, und treibt diese die Kosten für den Notar, Anwalt und Gericht dennoch in die Höhe?
    Wir wollen diese Kosten natürlich so gering wie möglich halten, deshalb wäre es hilfreich zu wissen, was möglich wäre.

    Kann man generell ein beiderseits festgelegter Pauschalbetrag festhalten, der als Ausgleich für den Zugewinn etc. gilt oder ist dieser am Ende des Trennungsjahr zu ermitteln bzw. hat dieser keinen Bestand bei Gericht?

    Trennungsunterhalt, Kindesunterhalt und der Verbleib des Kindes sind ebenfalls geregelt.

    Wie können wir das umsetzen?

    Danke und Gruß

    • Scheidung.org says:

      Hallo Martina,

      in einer Trennungs- und Scheidungsfolgenvereinbarung können grundsätzlich alle mit der Trennung und auch Scheidung in Verbindung stehenden Fragen vertraglich geregelt werden.

      Eine Schenkung gilt in aller Regel als privilegierter Erwerb, der zum Anfangsvermögen des Beschenkten gerechnet wird. Ein möglicher Zugewinn – Wertsteigerung der Immobilie – kann im Zugewinnausgleich betrachtet werden.

      Da der Zugewinnausgleich nicht von Amts wegen durchzuführen ist, können sich die Ehegatten auch einvernehmlich über die Ausgleichszahlungen einigen. Das Gericht verhandelt hierüber nur bei Vorlage eines entsprechenden Antrages.

      Für das Aufsetzen einer Trennungs- und Scheidungsfolgenvereinbarung ist es zu empfehlen, einen Rechtsanwalt oder Notar zu Rate zu ziehen. So kann gewährleistet werden, dass in den Vertrag keine unwirksamen Klauseln eingebunden werden, gegen die einer der Ehegatten zu einem späteren Zeitpunkt doch noch vorgehen könnte.

      Ihr Scheidung.org-Team

  21. Hallo liebes Team!

    Habe auch mal eine Frage.
    Mein Freund ist seit 15 Jahren von seiner Frau getrennt lebend, materielle Dinge wurde damals alles geklärt und wegen der Kinder lies man sich nicht scheiden.
    Zwischenzeitlich hatte er eine 12 Jähre Beziehung die vor 2 Jahren zu Ende ging.

    Nun sind wir seit 1 Jahr ein Paar, die Kinder groß und ich frage mich, warum lässt er sich nicht scheiden. Was müsste er bzw. seine Nochfrau tun? Einfach einen Scheidungsantrag bei Gericht stellen, der Andere unterschreibt und fertig?

    Seine Frau würde es von sich aus nie in die Wege leiten, vielleicht spekuliert sie auf eine Witwenpension, wenn er nicht mehr ist.
    Wie kann ich ihm raten?

    • Scheidung.org says:

      Hallo,

      ein Scheidungsantrag kann nur durch einen Rechtsanwalt bei Gericht eingereicht werden, insofern ist dieser nun auch zu kontaktieren.

      Ihr Scheidung.org-Team

  22. Vielen Dank für die Antwort.

    Kann man den Punkt bzgl. nachehelicher Unterhalt in der Vereinbarung offen lassen, sodass er vom Gericht festgelegt bzw. geklärt wird?

    Der Trennungsunterhalt ist klar, der Unterhalt danach wird ja nicht der selbe sein, da der Partner ja ggf. auch vollzeitig arbeiten gehen muss, vorausgesetzt das Kind hat bereits ein entsprechendes Alter.

    Danke und Gruß

    • Scheidung.org says:

      Hallo Martina,

      grundsätzlich können Sie selbst bestimmen, welche Punkte in der Vereinbarung aufgeführt werden sollen. Seien Sie sich jedoch bewusst darüber, dass für den nachehelichen Unterhalt ein gesonderter Antrag vor Gericht erfolgen muss, der wiederum mit Kosten verbunden ist. Wenden Sie sich an Ihren Anwalt, um zu klären, welcher Weg sinnvoll erscheint.

      Ihr Scheidung.org-Team

  23. Hallo,
    was passiert mit Angelegenheiten, die nach dem Stichtag der Trennung passieren, Bsp. Trennungsjahr beginnt ab 01.02.2015 und am 01.08.2015 wird der Mann wegen Krankheit erwerbslos. Scheidung wurde noch nicht eingereicht.

    • Scheidung.org says:

      Hallo Maria,

      das kann einen Einfluss auf den zu zahlenden Trennungsunterhalt haben. Wenden Sie sich im Zweifel an einen Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  24. Ich brauche dringend Hilfe,
    mein Mann hat eine organisch bedingte Wesensänderung durch 40 Jahre Alkoholmissbrauch.
    Das Zusammenleben ist eine psychische Kraftprobe, der ich bald nicht mehr gewachsen bin. Er ist zwar seit 3Jahren trocken aber die Beschimpfungen, Erpressungen und die Nichtachtung haben Spuren hinterlassen. Seit Dezember letzten Jahres lässt er nun auch Geld in hohen Summen von seinem Konto verschwinden. Nicht nachweisbar wohin. Ich habe für ihn eine Rente für Erwerbsunfähigkeit durchgekämpft. Er hat damit sichere Einnahmen und droht mir im Falle einer Trennung mit Unterhaltsforderungen und Rufmord, was mich meinen Beruf kosten könnte.

    • scheidung.org says:

      Hallo arche,

      Sie könnten sich an eine Frauen- oder Familienhilfsorganisation in Ihrer Stadt wenden. Diese Beratungsstellen bieten zum Teil auch Rechtsberatungen an.

      Ihr Scheidung.org-Team

  25. Guten Morgen,
    ich habe im Juni beschlossen mich von meiner Frau zu trennen. Wir haben uns einen Anwalt genommen wegen gütlicher Einigung. Meine Frau bezieht ihre eigene Wohnung ab 01.11.
    (jetzt Trennung innerhalb der Wohnung).
    Zur Sicherheit hat meine Frau nochmal einen eigenen Anwalt konsultiert. Jetzt sagen beide Anwälte leider unterschiedliches in Bezug auf den Trennungsunterhalt. Gemeinsamer Anwalt sagt ab 01.11. muss ich zahlen.
    Ihr Anwalt sagt schon ab Juni, nur Abzug Lebensmittel. Was ist richtig ?
    Vielen Dank

    • Scheidung.org says:

      Hallo Olli,

      Trennungsunterhalt steht regelmäßig ab dem Zeitpunkt der Trennung zu. Eventuell kann dieser gekürzt werden, da sie noch in einer Wohnung lebten. Kontaktieren Sie hierzu nochmals Ihre Anwälte.

      Ihr Scheidung.org-Team

  26. Mechthild says:

    Hallo
    steht mir bei Auszahlung einer Rentenversicherung im Trennungsjahr etwas davon zu?
    Trennung 01.01.16
    Auszahlung seiner Rentenversicherung, die er als Kapitalertrag umgewandelt hat, am 01.03.16

    • scheidung.org says:

      Hallo Mechthild,

      Rentenversicherungen werden beim Versorgungsausgleich berücksichtigt. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um nähere Informationen zu erhalten.

      Ihr Scheidung.org-Team

  27. ChelseaMan says:

    Ich kann hier mit allen die Sagen nach 20, 30 oder 40 Jahren haben Sie sich geschieden und es tut Ihnen unendlich weh nur mitfühlen, ich bin erst seit 1 Jahr Verheiratet und kannte meine Frau davor 5 Jahre wo wir auch in einer Beziehung waren.

    Auf einem Ausflug den Sie eigentlich machte um Ihrer Oma einen Gefallen zu tun lernte Sie einen Weiten Bekannten kennen und obwohl der zu dem Zeitpunkt eine Beziehung hatte, verkuckte er sich in Sie. Er trennte Sich von Ihr und Flirtete mit meiner Frau.

    Mir hat Sie davon nie etwas erzählt immer gemeint *das wäre nur ein Kumpel* doch Ständig war Sie am Handy, entbehrte sich mir Körperlich und Menschlich, wollte nicht mehr Telefonieren nicht mehr so viel Schreiben, all das was Sie früher immer wollte und Liebte.

    Ich habe es dann selber Rausgefunden das Sie Fremd geht, der Hammer war das der Typ noch nichtmal davon wusste das Sie Verheiratet ist, also Schnappte ich mir seine Nummer rief Ihn an, er fiel aus allen Wolken, doch statt aus Anstand die Finger von Ihr zu lassen, fuhr er gleich mal am Selben Tag 2 Stunden zu Ihr.

    Er stellte Sie zur Rede, und am Ende verlangte er von Ihr *eine Entscheidung zu treffen, er wolle mit Ihr Glücklich werden und hoffe das er nicht umsonst warte*.

    Am Montag vor 2 Wochen kam Sie dann zu mir (lebt bereits von mir Getrennt) Und sagte Das Sie sie Scheidung wolle.

    Mir hat es den Boden unter den Füßen Weg Gezogen und das tut es noch immer ich bin mit meinen 28 Jahren zum Ersten mal sowas von am A…. und den Tränen nahe.

    Das Interessante an der ganzen Geschichte ist das das Nie Ihre Art war in den 5 Jahren Beziehung und dem Jahr Ehe regte Sie sich bei jedem TV Bericht über Scheidungen auf. Sie regte sich auf das mein Onkel vor Jahren meine Tante nach 7 Jahren Ehe verließ, Sie regte sich über die Frau eines Kumpels auf der Sie mit nem Anderen Betrog. Sie hielt nie was von Typen die von einer Beziehung in die andere Stürzen, Sie hielt nie was von Typen die nicht mal vor der Ehe halt machen.

    Heute Erfuhr ich dann das Sie den Typen bereits der Familie als neuen Freund vorgestellt hätte.

    Das Interessante ist das Sie noch vor Wochen mit mir über einen Kinderwunsch redete und mit mir Babynamen aussuchte, 1 Tag Später Fand ich heraus das Sie eine Affäre hat.

    Ich glaub Sie weiß selber nicht was Sie tut. Ich bete nur noch zu Gott das er mir den Schmerz nimmt und Ihr Zeigt was Sie anrichtet.

    Warscheinlich denkt Sie *bei Ihm sind alle Sorgen weg alles Perfekt* aber jede Medallie hat 2 Seiten.

    Ich möchte allen hier sagen das Gott euch unendlich Lieb hat und Ihr das nicht verdient habt, niemand hat das Verdient und wie oben schon genannt wurde *Sie werden nicht Glücklich werden* den nicht umsonst heißt es *an den Ersten Partner wird man immer Denken*.

    Allen einen schönen Feiertag

  28. Hallo,
    ich hätte auch ein paar Fragen:
    1. Mit welcher Kostenhöhe für Anwalt usw muss man denn circa rechnen im Falle einer Trennung/Scheidung.
    2. Wie läuft das, wenn noch ein bestehendes Darlehen für den Hausbau da ist? Das Haus würde verkauft werden aber wie ist das mit Unterhalt und den Darlehensraten? Wird der dadurch weniger?
    Über eine Info wäre ich sehr dankbar

    • Scheidung.org says:

      Hallo,

      pauschal lässt sich nicht sagen, was ein Anwalt kostet. Es kommt im Einzelfall darauf an, welche Angelegenheiten der Anwalt für Sie regelt. Weiteres zu diesem Thema können Sie in unserem Ratgeber zum Thema Scheidungskosten nachlesen.

      Verkaufen Sie das Haus, muss mit dieser Summe das Darlehen bedient werden. Erzielen die Eheleute einen Gewinn, ist dieser entsprechend aufzuteilen. Unter Umständen mindert dies den Unterhaltsanspruch.

      Ihr Scheidung.org-Team

  29. Hallo wollte mal nach hören wenn man Getrennt lebt wie lange ich Trennungsgeld zahlen muss bin jetzt im dritten Jahr und kurz vor der Scheidung

    • scheidung.org says:

      Hallo Wolfgang,

      grundsätzlich besteht während der gesamten Trennungsphase ein Anspruch auf Trennungsunterhalt, wobei sich die Höhe desselben verändern kann. Abhängig ist dies von den Einkommen der Parteien.

      Ihr Scheidung.org-Team

  30. Hallo,Wir haben uns im August 2015 getrennt.wir haben Zwillinge,jetzt 7 Jahre alt.die Kinder leben bei mir.er hat von Anfang an Unterhalt nach Tabelle gezahlt (682€ für beide Kinder) und bezahlt auch zusätzlich die Hälfte der Betreuung der schule.
    Wir sind wohl schon fast ein Musterbeispiel…Kaum Streit,offene Kommunikation und vor allem mit den Kindern funktioniert es sehr gut und meist ohne Stress.
    Jetzt geht es um die Steuererklärung 2015.wir veranlagen uns zusammen.
    Aber wie verhält sich das jetzt mit dem steuerklassenwechsel?
    Den müssen wir bis 30.11 einreichen.
    Er wird in die 1 müssen und ich meines Wissens in die 2?Ich arbeite nur teilzeit und war bis jetzt in der 5.oder wechseln jetzt beide in die 4?Scheidung ist bei uns momentan noch kein Thema auch wenn wir nicht mehr zusammen kommen werden.
    Was muss ich jetzt beim Wechsel beachten?
    Gruß AS

    • Scheidung.org says:

      Hallo Angela,

      da Sie seit letztem Jahr getrennt leben, können Sie nicht in die Steuerklasse 4 wechseln. Ihr Mann wechselt daher in Steuerklasse 1 und Sie in die 2. Ein entsprechendes Formular können Sie beim Formularcenter des Bundesfinanzministeriums herunterladen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  31. Hallo
    ich bin seit 24 Jahren verheiratet. Die meiste Zeit davon unglücklich. War schon mal 2 Jahre getrennt. Versöhnten uns jedoch wieder und bekamen unser zweites Kind. Das erste Kind ist schon erwachsen und aus dem Haus. Das zweite ist erst 8 Jahre alt. Da wir seit Jahren (fast seit der Geburt unseres zweites Kindes) von Tisch und Bett getrennt leben, haben wir uns völlig auseinander gelebt und haben neue Partnerschaften. Ich zumindest. Bei ihm bin ich mir nicht ganz so sicher. Meine Frage ist: Kann ich mein Trennungsjahr mit meinem neuen Partner verbringen oder muss ich unbedingt allein wohnen? Bitte verurteilt mich nicht, denn niemand weiß wie höllisch es in einer Ehe sein kann und man (Frau) allein keine Kraft hat sich davon zu befreien. Ich danke euch.

    • scheidung.org says:

      Hallo Nadine,

      wenn Sie von Tisch und Bett getrennt leben und dies schon seit Jahren, können Sie direkt die Scheidung beantragen. Sie haben das Trennungsjahr somit schon abgeschlossen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  32. Hallo,
    habe eine Frage. Das Trennungsjahr ist bereits abgelaufen und der Scheidungsantrag auch bereits zugestellt. Mein Noch-Ehemann ist nun ausgezogen zu seiner Freundin. Da wir beide nicht genügend Einkommen haben, bekomme ich ALG2. Im Bescheid ist auch mein Noch-Mann aufgeführt, da wir ja offiziell noch verheiratet sind und er über meine Wohnung auch noch gemeldet ist (im Bescheid geht es nicht nur Lebensunterhalt, sondern auch Kosten für die Wohnung). Muss jetzt mein Noch-Mann selbst einen Antrag beim Jobcenter stellen, wenn er keine Arbeit hat?
    Hat er durch Ablauf des Trennungsjahres gänzlich für sich zu sorgen oder erst mit dem Scheidungsurteil?

    • scheidung.org says:

      Hallo BA,

      in der Regel interessieren sich Ämter nur für das Scheidungsurteil, da Sie bis dahin noch verheiratet sind. Sie können sich jedoch an Ihren Sachbearbeiter wenden und die Situation darlegen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  33. hallo,

    wir waren beim Anwalt wegen eines beratungsgespräches. weil wir beide nicht wissen, wie so eine Scheidung abläuft. Mein mann hatte den Termin gemacht. BIn nur mitgegangen, um zu hören, wie das alles vonstatten geht. erhatte uns dann aufgeklärt und uns alles nochmal schriftlich zukommen lassen. In dem Schreiben steht, dass wir beide eine Trennung wünschen. Wann fängt denn jetzt das Trennungsjahr an? Er schläft noch mit im Ehebett. alles andere macht er alleine. Jetzt hat er sich ein Motorrad gekauft, kauft ohne Ende Klamotten, fährt in Urlaub… Was geschieht mit dem Zugewinn, wenn er alles ausgibt?

    • scheidung.org says:

      Hallo Sibille,

      das Trennungsjahr beginnt, wenn Sie einen vollständig abgetrennten Haushalt führen. Das Ehebett kann also nicht mehr geteilt werden. Der Stichtag für den Zugewinnausgleich ist der Tag, an dem der gerichtliche Scheidungsantrag beim Antragsgegner ankommt, also meist kurz vor Ende des Trennungsjahres.

      Ihr Scheidung.org-Team

  34. Claudia R. says:

    Hallo hier ist die Claudia,

    Ich hab da mal eine Frage…
    gibt es auch Unterhaltsgeld, obwohl ich noch in der gemeinsamen Wohnung wohne?
    Mein Partnerschaft ist fremd gegangen, ich hab ihn erwischt dabei in unserer erst kürzlich bezogenen Wohnung.
    Jetzt bin ich dabei, in dem Trennungsjahr alles schön zu trennen, denn er War eine Woche später schon beim Anwalt und wollte sich von mir scheiden lassen.
    Jetzt lenken wir NOCH in der gemeinsamen Wohnung und deshalb meine Frage.

    Lieben Gruß
    Claudia

    • Scheidung.org says:

      Hallo Claudia,

      der Trennungsunterhalt steht regelmäßig auch zu, wenn die Partner noch in einer gemeinsamen Wohnung leben. Unter Umständen muss dieser, wenn Sie in eine eigene Wohnung ziehen, angepasst werden. Wenden Sie sich für eine genaue Berechnung an einen Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  35. Hallo alle zusammen, ich bin total fertig….mein Mann behauptet mich nicht mehr zu lieben dabei stimmt das gar nicht…er ruft jeden Morgen an…mindestens 3x….sucht Rat bei mir und macht noch einiges, füllt Öl in mein Auto,kauft mir eine Scheibenfrostschutzplane….
    Wollte mich sogar mit in den Urlaub nehmen trotz Trennung…er sagt nur wegen dem Kind…wir sehen uns in de Regel fast alle 2 Tage…er sagt nur wegen dem Kind.Er weint regelmäßig und sagt das wir echt schöne Zeiten hatten….er fragt oft nach meinen Gefühlen….so jetzt des Hammer hat erst dreimal eine Frau getroffen und sagt das er sie liebt….ich sagte ihm das er momentan nicht weiß,was er will und er Liebe mit seinem Unterteil verwechselt….Ich will auf keinen Fall die Scheidung weiß das er mich noch liebt.Das ist nur ne Phase bei ihm….und dafür will er 15 Jahre wegwerfen….

    Was meint ihr dazu???

    • Scheidung.org says:

      Hallo Angelina,

      besprechen Sie sich mit Ihrem Mann. Ob und wann Sie eine Scheidung einreichen, bleibt ja Ihnen beiden überlassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  36. Michael says:

    Hallo, ich weiss nicht mehr was ich machen soll. Meine Frau hat sich um 180 grad nach 22 Jahren zusammen sein verändert.Wir sind beide sehr jung gewesen als wir zusammen kamen.
    WIr streiten seit über einem Jahr nur noch und die Kinder bekommen es mit. Ich will aber die Kinder raushalten und deswegen habe ich beschlossen zu gehen. Ich halte das hier nicht mehr aus.Ich bin Arbeitslos und habe aus gesundheiltlichen gründen nicht die Möglichkeit jede Arbeit zu machen. Jetzt aber war ich am Wohnugsamt,die melden mich zwar als Wohnungssuchend ,doch bekomme ich keine Vermittlungsvorschläge weil ich ja eine Wohnung mit meiner frau zusammen habe. Ich will aus dem Mietvertrag austreten , das wäre die bedingung vom Wohnugsamt damit sie mir einen Vermittlungsvorschlag geben können. Sie unterschreibt aber nicht das ich austreten kann. Sie meinte, wenn sie unterschreibt dann sol ich SOFORT gehen. Ich habe alles vor 20 Jahren wegen ihr aufgegeben ( hat seine gründe) ,also keine Freunde. Meine Leute da wo ich hingehen hätte können wäre meine Mutter ,Vater Schwester oder bruder und diese sind leider alle jung gestorben. Das hat mich natürlich auch Psychisch mitgenommen da in einen Zeitraum von 5 Jahren meine Mutter und mein Bruder gestorben sind.Das problem ist,das sie es immer wieder schafft mich aus der ruhe zu bringen um mich dann vor den Kindern als den Bösen hinzustellen. Bei den beiden Grossen hat sie es geschafft und jetzt hetzt sie die beiden kleineren gegen mich auch noch auf. Mein kleinster (9 Jahre) meinte er will mit mir mit gehen wenn ich eine eigene Wohnung habe. Jetzt entzieht sie ihn mir mit Verlockungen und Dinge kaufen.Da ichkeine einahmen habe ,halte ich da im Moment nicht mit. Unsere nachbarin geht mit ihren Mann genauso um nur das dieser sich alles gefallen lässt.Ich kann das leider nicht, mich von meiner frau vor anderen blosstellen zu lassen und mich mit Ausdrücken beschimpfen lassen. Deswegen will ich hier raus. Doch sie unterschreibt nicht. Wie komme ich aus dem Mietvertrag raus und wie reiche ich die Scheidung ein, ich habe null Euro auf dem Konto und wüsste nicht wie ich etwas bezahlen soll und könnte.Bitte helfen Sie mir,ich weiss keine Rat mehr. Warscehinlich hatte sie auch eine Affäre diese jedoch hat sie fallen lassen und ich habe es bemerkt da sie seit über einen Jahr auch nicht meh rim Schlafzimmer schläft. Ich habe mal gehört wie die nachbarin sagte , du musst das solange durchziehen und auf den Tisch hauen bis die Männer so klein wie Mäuse werden.Als ich dazu kam meinte ich das sie bei mir da aber an der falschen Adresse sind, Was soll ich tun, sie lässt mich erst gehen wenn ich völlig ausraste weil sie m,ich immer wieder provoziert ,sodass ich vor den Kindern als der Böse dastehe .

    • Scheidung.org says:

      Hallo Michael,

      Personen, die nicht in der Lage sind, Rechtsanwalt und Gerichtsverfahren aus eigener Tasche zu bezahlen, stehen staatliche Unterstützungsmöglichkeiten zur Verfügung. Für die Rechtsberatung bei einem Anwalt können Sie Beratungshilfe beantragen. Das Scheidungsverfahren kann ggf. über die Verfahrenskostenhilfe finanziert werden. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um Ihre Möglichkeiten prüfen zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  37. Sabrina says:

    Hallo, kann ich auch noch nach 4 Jahren der Trennung Trennunsunterhalt verlangen, da ich jetzt weniger verdiene?
    Danke

    • Scheidung.org says:

      Hallo Sabrina,

      nach dem Trennungsunterhalt besteht für beide Partner eine Erwerbsobliegenheit und jeder sollte seinen Unterhalt selbst finanzieren. Ob Sie dennoch einen Anspruch haben, kann Ihnen an Anwalt sagen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  38. Hi,
    Glaube das mein Mann mich demnächst verlassen wird da ich einen Mietvertrag für ein Haus gefunden habe für ihn und eine Familie. Ich hatte bis jetzt noch keine Beweise für die Affäre und wenn ich ihn darauf angesprochen habe hat er es immer verneint. So wir haben in Deutschland geheiratet leben aber in England da er Engländer ist. Die Wohnung in der wir leben und ein Haus in Deutschland sind auf meinen Namen eintragen. Die Wohnung hatte ich schon vor der Heirat und das Haus habe ich vor 2 Jahren gekauft. Den Kredit habe ich aufgenommen und zahle ihn auch alleine ab. Auch sonst trage ich alle Kosten und unterstützte ihn, da er Freiberufler ist, wenn er nicht genug Geld hat. Habe auch schon einiges an seinen Schulden abgezahlt. Jetzt die Frage kann ich in Deutschland die Scheidung einreichen und kann et Anspruch auf die Immobilien haben

    • scheidung.org says:

      Hallo Dora,

      Sie können die Scheidung auch in Deutschland einreichen. Wenn Sie bei beiden Immobilien im Grundbuch stehen, gehören das Haus und die Wohnung Ihnen. Ihr Mann hat in der Regel keinen Anspruch darauf.

      Ihr Scheidung.org-Team

  39. Ines Z. says:

    Hi,
    mein Mann ist nach 20 Jahren Ehe aus unserem Haus aus gezogen. Er wohnt zur Miete. Ich wohne mit den beiden Kindern im gemeinsamen Haus. Ich bin im Grundbuch als Besitzerin eingetragen . Mein Mann zählt den Abtrag des Hauses. Ich bin berufstätig und trage alle anderen Kosten, Versicherungen fürs Haus ,Versicherungen für die Kinder etc. Bis jetz habe ich pro Kind 100€ Unterhalt bekommen. Ich möchte jetzt den Unterhalt, der mir für die Kinder zusteht. Er möchte dann im Gegenzug Miete für das Haus. Ist das rechtens?
    Ich möchte dazu noch sagen, dass mein Mann ist selbstständig ist .

    • Scheidung.org says:

      Hallo Ines,

      sofern Ihr Ehemann nicht Miteigentümer des Hauses ist, können Mietforderungen in der Form in aller Regel nicht erfolgen. Allerdings können Wohnvorteil und andere Zahlungsleistungen angerechnet werden. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um die Ansprüche Ihres Mannes prüfen zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  40. Susanne K. says:

    Susanne
    Hallo! Mein Trennungsjahr ist fast um, ich möchte jetzt eine Praxis anmieten und frage mich, was ich auf die Selbstauskunft als Mietinteressentin zur Frage „Familienstand“ schreiben soll: verheiratet? getrennt lebend?

    • scheidung.org says:

      Hallo Susanne,

      wenn Sie im Trennungsjahr leben, können Sie „getrennt lebend“ eintragen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  41. Hallo, mein Mann hat mir am 1.1.17 eröffnet, dass er eine Woche vorher eine Neue kennengelernt hat und die Trennung will nach fast 28 Jahren so von heute auf morgen. Sie ist erst seit 2 Monaten Witwe und krallt sich ihn mit allen Mitteln. Er hat jetzt bei ihr Übernachtungsmöglichkeit, ihre Kinder sind wohl jetzt schon damit einverstanden. Er hat eine Hose, ein Hemd Zahnbürste und Unterwäsche und seine Dienstkleidung mitgenommen und diverse Medikamente die er braucht. Ein medizinisches Gerät das er in der Nacht eigentlich braucht für die Schlafapnoe ist noch hier. Zählt das jetzt als Auszug? Bin am Boden zerstört er verliert keine Zeit. Danke für eine Rückantwort

    • scheidung.org says:

      Hallo Sylvia,

      auch wenn Ihr Mann nur das Nötigste mitgenommen hat, kann dies durchaus schon sein Auszug sein. Wenn er die Scheidung will, müssen Sie dies allerdings früher oder später akzeptieren.

      Ihr Scheidung.org-Team

  42. Manuela G. says:

    Hallo ich habe eine Frage.
    Ich habe mich am 1.1. 17 von meinem Mann getrennt. Wir haben drei Kinder 11. 8..7 ich habe einen neuen Partner und er würde gern am we wenn mein Mann weg ist in die gemeinsame Wohnung ist das rechtlich ok da unser Haus 50 /50 gehört. Mein Mann meint das er nicht das Grundstück betreten darf. Und nächste Frage. Ich werde zu meinem neuen Partner ziehen mit den Kindern was muss ich beachten Schule Usw. Wie weit hat mein Mann Mitsprache.

    • Scheidung.org says:

      Hallo Manuela,

      da Ihrem Mann und Ihnen das Haus gemeinschaftlich gehört, hat Ihr Mann ein Mitspracherecht.

      Sofern Sie und Ihr Mann das gemeinsame Sorgerecht für die Kinder haben, muss Ihr Mann dem Umzug zustimmen. Versuchen Sie sich ggf. mit der Hilfe eines Anwalts zu entscheiden, ansonsten kommt es regelmäßig vor, dass in letzter Konsequenz das Familiengericht entscheidet.

      Ihr Scheidung.org-Team

  43. Peter M. says:

    Hallo,
    ich und meine südamerikansiche Ehefrau haben uns gemeinsam entschieden uns zu trennen, d.h. alle beide wünschen die Trennung. Vermögens- und Unterhaltsangelegenheiten werden wir aussergerichtlich und einvernehmlich klären. Der Grund der Trennung ist, dass wir alle beide keinen Sinn beim Weiterführen der Ehe sehen. Wir sind seit 15 Jahre verheiratet (Eheschliessung in Deutschland) und haben keine Kinder. Das Trennungsjahr wird so realisiert, dass meine Ehefrau demnächst aus unserer Wohnung auszieht und während des Trennungsjahrs bei Ihrer Familie in der Karibik wohnt, wo sie auch nach der Scheidung wohnen wird. Könnten Sie mir bitte sagen, ob wir noch vor/während des Trennungsjahrs vornehmen müssen (z.B. Trennungsjahr anmelden – bei wem?, ). Müssen wir beide bei der Einreichung des Scheidungsantrags persönlich anwesend sein? Wie verläuft eine einvernehmliche Scheidung nach dem Stellen des Scheidungsantrags, wenn wir beiden die Scheidung wünschen und alle weiteren Vermögens- und Unterhaltsaspekte aussergerichtlich und einvernehmlich klären werden? Wie lange dauert es bis die Scheidung endgültig und amtlich ist? Vielen Dank für Ihre Antwort.

    • Scheidung.org says:

      Hallo Peter,

      eine Anmeldung für das Trennungsjahr gibt es in dieser Form nicht. Es genügt ein Nachweis über den ungefähren Trenungszeitpunkt, der dann gemeinsam mit dem Scheidungsantrag einzureichen ist.

      Der Scheidungsantrag wird durch den bauftragten Anwalt dem Gericht zugesandt. Eine Anwesenheitspflicht besteht hier nicht. Erst bei dem Scheidungstermin müssen alle Beteiligten in aller Regel anwesend sein.

      Sie können während des Trennungsjahres bereits eine Trennungs- und Scheidungsfolgenvereinbarung aufsetzen, in der Sie sich zu sämtlichen Scheidungsfolgen einigen (Unterhalt, Versorgungsausgleich, Zugewinnausgleich usf.). Lassen Sie sich bei der Aufsetzung eines solchen Vertrages und auch hinsichtlich der Scheidung anwaltlich beraten.

      Über die Dauer der Scheidung lassen sich keine verlässlichen Angaben treffen. Allgemein kann allerdings gesagt werden, dass ein einvernehmliches Verfahren aufgrund fehlender Folge- und Gegenanträge zumeist kürzer dauert als ein vergleichbares streitiges Verfahren. Am Ende hängt die Dauer aber auch davon ab, wie das zuständige Gericht ausgelastet ist, wie lange die Auskünfte von den Versorgungsträgern auf sich warten lassen usf.

      Ihr Scheidung.org-Team

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