Zum Hauseigentum bei Scheidung

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Bei einer Scheidung und Trennung gibt es viele Punkte, zu denen in mal mehr, mal weniger strittigen Vermögensauseinandersetzungen eine Vereinbarung getroffen werden muss. Wer bekommt welche Gegenstände des Hausrats? Wer muss wem wie viel Unterhalt zahlen? Bei wem sollen die Kinder zukünftig leben? Besonders heikel wird es vielen Fällen, wenn in der Ehezeit ein gemeinsames Haus gebaut oder gekauft wurde.

Das Wichtigste in Kürze: Das Haus nach der Trennung

  • Je nach Situation können verschiedene Lösungen in Betracht kommen, bspw. ein Verkauf´oder eine Nutzungsentschädigung.
  • Ist bei zerstrittenen Paaren keine Einigung möglich, kommt es häufig zu einer Teilungsversteigerung.
  • Eine Einigung ist jedoch meist für beide Parteien der bessere Ausgang – etwa in Form einer Überschreibung.
  • Sind gemeinsame Kinder vorhanden, bleibt normalerweise derjenige in der Immobilie wohnen, der den Nachwuchs betreut.

Ausführliche Informationen zum Hauseigentum erhalten Sie im Folgenden.

Was geschieht bei der Scheidung mit dem Eigenheim?

Scheidung und gemeinsames Haus – Was ist zu beachten?

Nicht selten kommt es bei einer Scheidung zum Streit ums Haus.

Nicht selten kommt es bei einer Scheidung zum Streit ums Haus.

Bei der Eigentumsfrage eines gemeinsam bewohnten Hauses – oder auch einer Eigentumswohnung – zählen bei Trennung zahlreiche Aspekte hinein. Ist das Haus noch mit einem Kredit belastet? Muss der Partner, der nach der Trennung oder Scheidung das Haus nicht mehr bewohnt, ausgezahlt werden? Oder lohnt sich der Hausverkauf an einen Dritten?

Das Familienrecht in Deutschland kennt zahlreiche Lösungsansätze. Im Folgenden finden Sie eine Erläuterung zu den gebotenen Aspekten, die in der Trennungszeit und bis zur Scheidung zum Thema Haus einer Klärung bedürfen.

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Lohnt sich der Hausverkauf bei einer Scheidung?

Bei Trennung ein gemeinsames Haus an eine dritte Partei zu verkaufen, kann in zahlreichen Fällen Streitigkeiten zwischen den getrennten Ehegatten vermindern. Befindet sich die Immobilie im gemeinsamen Eigentum der Parteien, kann der Verkaufserlös auf beide gleichermaßen verteilt werden. Es ist auch möglich, den Hausverkauf bereits bei Trennung zu vollziehen.

Voraussetzung ist jedoch, dass beide Ehepartner bei der Scheidung dem Hausverkauf zustimmen. Durch die emotionale Tragweite einer Trennung bietet sich stets an, einen Rat von einem Scheidungsanwalt einzuholen. Er kann die möglicherweise aufgeheizte Stimmung abschwächen und als nicht involvierter, kühler Vermittler eine konstruktive Klärung herbeiführen.

Ein weiterer positiver Effekt des Hausverkaufs betrifft die zeitgleiche Ablösung gemeinsamer Verbindlichkeiten für das Objekt. Ist bei einer Scheidung das Haus finanziert – etwa durch einen gemeinsamen Immobilienkredit -, können diese Verpflichtungen mit Verkauf des Hauses abgelöst werden. So wird die Loslösung von der Lebensgemeinschaft erheblich vereinfacht.

Da die Ehepartner auch nach der Scheidung für das Haus noch gegenüber der Bank, also im Außenverhältnis, als Gesamtschuldner auftreten können, kann durch die Tilgung der Schulden durch den Verkaufserlös auch diese gemeinsame Schuldenlast abgebaut werden.

Oftmals jedoch hängt zumindest ein Partner emotional an dem gemeinsamen Besitz oder möchte den gemeinsamen Kindern das gewohnte Umfeld erhalten. In diesen Fällen kann die Immobilie mit all den auf ihr lastenden Verbindlichkeiten auf einen Ehegatten übertragen werden.

Bei Scheidung den Eigenheim-Anteil an den anderen Ehegatten übertragen?

Können sich die Ehepartner nicht auf den Verkauf des Hauses und die Teilung des Erlöses einigen, kann der Anteil von Partner A auch auf Partner B überschrieben werden. Bei diesem Verfahren ist jedoch meist die Auszahlung einer Ersatzleistung bzw. Entschädigung vorgesehen.

Problematisch gestaltet sich hierbei jedoch die Bestimmung des fiktiven Verkaufswertes des Hauses. Ein Gutachten müsste in der Regel erfolgen und den möglichen, aktuellen Marktwert festlegen. Dieser stimmt dann oftmals nicht mit den Forderungen und Einschätzungen der Ehegatten überein.

Bei der Wertbestimmung der getrennten Eheleute spielen oftmals auch subjektive Einschätzungen hinein, z. B. die geleisteten Arbeiten an dem Haus, Einrichtung und emotionale Verbindung zum Objekt. Diese sind jedoch in einem objektiven Gutachten nicht von Bedeutung.

Austragung aus den gemeinsamen Verbindlichkeiten zum Haus

Der Hausverkauf bei einer Scheidung ist oftmals für beide Seiten die beste Lösung.

Der Hausverkauf bei einer Scheidung ist oftmals für beide Seiten die beste Lösung.

Erklärt sich ein Partner bereit, auf seinen Eigentumsanteil zu verzichten, ist nicht nur auf die zu leistende Entschädigungszahlung zu achten. Teil einer Vereinbarung sollte ferner die Streichung der ausgezahlten Partei aus dem Grundbuch und einem gegebenenfalls gemeinsam veranlassten Hauskreditvertrag sein.

Auch andere Verträge, etwa von Gaszulieferern und Stromanbietern, sollten ausnahmslos auf den zukünftig alleinigen Eigentümer übertragen werden. Da sich das ehemals gemeinsame Haus nicht mehr im Besitz des austretenden Ehepartners befindet, sollte er auch an der Tilgung der finanziellen Verbindlichkeiten nicht mehr beteiligt sein. Andernfalls kann er fordern, dass die weiterhin geleisteten Zahlungen auf einen möglichen Trennungsunterhalt angerechnet werden.

Auch sollte Partner A, der den Eigentumsanteil von B übernimmt, darauf achten, dass alle Verbindlichkeiten und Belastungen, mögliche offene Reparaturleistungen u.a. genau aufgelistet sind. Sie sollten nicht blind jedwede Vereinbarung annehmen. Handeln Sie so vorausschauend, als würden Sie das Haus einer fremden Person kaufen wollen.

Partner B, der seinen Anteil aufgibt, sollte darauf achten, dass er aus allen Verträgen und dem Grundbuch gestrichen wird. So kann er nicht mehr in Haftung gezogen werden, sollte A den Zahlungsverpflichtungen einmal nicht nachkommen.

Vertrag zur Übertragung des Eigentumsanteils am Haus

Den Vertrag zur Übertragung des Hausanteils sollten Sie gemeinsam mit einem Anwalt erarbeiten. Er kann Sie zu allen offenen Fragen genau beraten. Letztlich müssen beide Parteien den Vertrag unterzeichnen und notariell beglaubigen lassen. Nachträgliche Bearbeitungen sind in der Regel nicht mehr möglich.

Voraussetzung für die Übertragung ist jedoch in jedem Falle, dass der Ehegatte, der den Eigentumsanteil und damit alle Verbindlichkeiten übernimmt, finanziell dazu in der Lage ist, alle laufenden Kosten nach der Scheidung alleine zu tragen.

Bei Scheidung das Haus an den Geringverdiener oder arbeitslosen Partner übertragen?

Möchte einer der Ehegatten die Immobilie übernehmen, obwohl er finanziell nicht in der Lage ist, den Unterhalt für das Objekt allein zu zahlen, kann er vom Ehepartner nicht automatisch eine Unterhaltszahlung verlangen.

Erklärt sich der austretende Ehepartner bereit, die Kreditverbindlichkeiten und andere Zahlungen auch weiterhin zu leisten, darf er diese Zahlungen unter Umständen auch auf den zu leistenden Ehegattenunterhalt anrechnen. So können weitere Zahlungen möglicherweise ausbleiben. Der Geringverdiener würde am Ende mit zahlreichen Nachteilen leben müssen.

Gemeinsames Wohnrecht bei einer Trennung

Sind beide Ehegatten zu gleichen Teilen Hauseigentümer kann in seltenen Fällen auch eine Vereinbarung über die Teilung des Hauses getroffen werden. Bei mehrstöckigen Wohnobjekten kann Partner A zum Beispiel das obere Geschoss, Partner B die untere Etage zugesprochen werden. So wird beiden Gatten ein Wohnrecht eingeräumt. Dies kann im Rahmen einer schriftlichen Vereinbarung Klärung finden.

Gemeinsames Hauseigentum: Zum Wohnrecht können Sie unterschiedliche Vereinbarungen treffen.

Gemeinsames Hauseigentum: Zum Wohnrecht können Sie unterschiedliche Vereinbarungen treffen.

Auch eine gemeinsame Nutzung des gesamten Objekts ist möglich. Sollte jedoch die Scheidung angestrebt sein, muss eine ausreichende Trennung der Lebensgemeinschaft gewährleistet sein. Können die Ehegatten am Ende nicht nachweisen, dass sie einen getrennten Hausalt führten, ist der Nachweis zum durchlaufenen Trennungsjahr unter Umständen recht schwierig.

Die getrennt lebenden Ehegatten sind gehalten, sich in diesem Falle über die Aufteilung der laufenden Kosten – Betriebsosten u.a. – zu einigen.

Aus nachvollziehbaren Gründen ist diese Konstellation des gemeinsamen Wohnrechts bei Entscheidungen zum Haus nach einer Scheidung in der Regel eher selten. Meist verhindern emotionale Befindlichkeiten und mögliche Kränkungen, dass beide Parteien noch unter einem gemeinsamen Dach leben wollen und/oder können.

Was aber geschieht, wenn über das Eigentum bei der Scheidung zum Haus noch keine Einigung getroffen werden konnte?

Alleineigentum von Haus oder Wohnung bei Trennung

Ist nur ein Ehegatte laut Grundbuch Eigentümer des Hauses, hat er in der Regel die Weisungsbefugnis. Er darf den Partner dazu auffordern, nach der Trennung die Wohnung oder das Haus zu verlassen. Dabei ist jedoch eine Karenzzeit einzuräumen, in der der andere Gatte eine Wohnung suchen und finden kann.

Tritt der ausziehende Ehegatte bei Trennung oder Scheidung für das Haus als Schuldner gegenüber Dritten auf, sollte er im Rahmen einer Trennungs- und Scheidungsfolgevereinbarung eine Klärung dahingehend anstreben, als Schuldner im Außenverhältnis zu den Vertragspartnern gestrichen zu werden.

Gewährt der Alleineigentümer dem anderen ein beschränktes oder unbeschränktes Wohnrecht nach der Trennung, kann er eine Mietzahlung verlangen. Gegebenenfalls können hierbei auch gemeinsame Kosten aus Verpflichtungen im Außenverhältnis Anrechnung finden.

Die finanziellen Einbußen, die dem ausziehenden Ehegatten entstehen – etwa durch Mietzahlungen – können im Zugewinnausgleich und beim Unterhaltsbedarf Beachtung finden.

Teilungsversteigerung nach der Scheidung

Die Teilungsversteigerung ist eine besondere Form der Zwangsversteigerung und dient der Auflösung einer ideellen Gemeinschaft an einem Grundstück, einer Immobilie u.a.

Sind die Parteien nicht in der Lage, zu dem im gemeisansamen Eigentum befindlichen Haus eine Einigung zu treffen, kann nach der Scheidung eine Teilungsversteigerung beim zuständigen Amtsgericht beantragt werden.

Den Antrag dürfen nur Personen stellen, die im Grundbuch als Eigentümer eingetragen sind. Ein Mindestgebot kann bei der Teilungsversteigerung angesetzt sein.

Im Rahmen einer Teilungsversteigerung kann das Haus nach einer strittigen Scheidung veräußert werden.

Im Rahmen einer Teilungsversteigerung kann das Haus nach einer strittigen Scheidung veräußert werden.

Hiernach wird bei Scheidung für das Haus eine offene Versteigerung anberaumt, bei der auch beide Ex-Ehepartner mitbieten können.

Ist keine der beiden Parteien Höchstbietender und geht das Grundstück und die Immobilie in den Besitz eines Dritten über, wird das Geld aus dem Erlös der Teilungsversteigerung auf beide Ex-Ehegatten zu gleichen Teilen aufgeteilt.

Problematisch gestaltet sich hier jedoch, dass der tatsächlich erzielte Erlös auch weit unter dem eigentlichen Marktwert liegen kann. Der Höchstbietende, der in der Folge alleiniger Eigentümer des Objekts ist, kann auch ein Dritter sein.

Die Versteigerung von Immobilien bietet sich in den meisten Fällen nicht an und gereicht zumeist zum Nachteil beider Parteien.

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Kommentare

  1. Charlotte sagt:

    Guten Morgen,

    ich hab eine Frage.
    Ich lebe seit über 5 Jahren von meinem Mann getrennt.
    Vor der Trennung haben wir gemeinsam das Haus und Grundstück auf unsere Kinder übertragen.
    Jetzt wollen wir uns scheiden lassen.
    Das Haus kann dann doch bei der Vermögensauseinandersetzung nicht mehr in Betracht gezogen werden, oder?
    Vielen Dank für Ihre Antwort.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Charlotte,

      wenn die Übertragung des gemeinschaftlichen Vermögens noch vor der Trennung durchgeführt wurde, findet eine Beachtung im Zuge des Zugewinnausgleich in der Regel nicht statt. Da es sich zudem um gemeinschaftliches Vermögen handelte, würden sich die Anteile an der Immobilie im Zugewinn auch gegeneinander ausgleichen.

      Lassen Sie sich hierzu gegebenenfalls von einem Anwalt beraten.

      Ihr Scheidung.org-Team

  2. Katja sagt:

    Hallo zusammen,

    ich habe eine Frage. Ich bin seit gut einem Jahr geschieden und habe die Forderung der Zugewinngemeinschaft noch nicht eingefordert. Wir haben während der 19 jährigen Ehe, das Elternhaus meines Ex-Mannes ausgelöst indem wir seine 3 Geschwister ausbezahlt haben.Ich war allerdings nie im Grundbuch eingetragen, habe aber bei der Bürgschaft unterschrieben, die ich aber auch schon zurück gezogen habe. Es ist aber auch Geld von meinen Bausparverträgen in die Familie, wie er es nennt, eingeflossen, ich möchte gerne wissen ob ich noch Chancen habe einen Ausgleich zu bekommen, wenn noch Schulden da sind.

    Vielen Dank für die Antwort und liebe Grüße

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Katja,

      wenn Sie selbst finanziell an dem Haus mitwirkten oder auch durch andere Leistungen (Renovierungen usf.), kann ein Anspruch auf Ausgleich zumeist gestellt werden, auch wenn Sie selbst nicht Eigentümer sind. Lassen Sie sich hierzu ggf. von einem Anwalt beraten.

      Ihr Scheidung.org-Team

  3. Markus sagt:

    Guten Morgen,
    ich habe vor der Eheschliessung eine ETW gekauft, Notarvertrag und Darlehensunterzeichnung lauten auf meinen Namen.
    Nach der standesamtlichen Ehe ist die Auflassungsvormerkung getätigt worden.
    Ich bin im Grundbuch Alleineigentümer.
    Während meiner Ehe hat mein Partner zur Abzahlung der Immobilie nichts beigetragen.
    Jetzt haben wir uns getrennt und er hebt Anspruch auf die Hälfte der ETW.
    Kann er das?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Markus,

      sofern Ihr Partner anderweitig an der Immobilie mitgewirkt hat (etwa durch Umbaumaßnahmen, Renovierung usf.) kann er einen Anspruch auf die Wohnung erheben. Hat er jedoch weder finanziell noch in anderer Weise an der ETW mitgeholfen, kann er in der Regel keinen Anspruch erheben, da er nicht Miteigentümer ist. Lassen Sie sich hierzu von einem Anwalt beraten.

      Ihr Scheidung.org-Team

  4. Andre sagt:

    Guten Morgen.
    Meine Frau kam bereits als Hauseigentümer mit Schulden in die Ehe. Vor und während der Ehe fanden zahlreiche Umbauten und Veränderungen an und in diesem Haus statt. Während der Ehe bekam sie eine Abfindung die sie zum Teil in die Umschuldung des Objektes einbrachte. In der jetztigen Restfinanzierung stehen wir beide als Schuldner eingetragen, eingetragen im „Schuldbuch“ steht allerdings nur sie. Wie würde sich jetzt die Vermögensauseinandersetzung gestalten, da nur ich alleine die Hypotheken und Bausparverträge bezahle ??
    LG

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo André,

      da Sie im Außenverhältnis beide als Schuldner auftreten – auch wenn es nur bei Ihrer Frau im Schuldbuch eingetragen ist – können Sie beide für die Rückzahlung in Haftung genommen werden. Im Innenverhältnis kann diese Schuld jedoch ggf. anderweitig aufgerechnet werden, etwa durch Anrechnung auf mögliche Unterhaltszahlungen u.a. Ist Ihre Frau alleinige Eigentümerin und kann dieses nicht allein finanzieren, bietet sich im Falle einer Scheidung oftmals die Veräußerung der Immobilie an. Mit Hilfe des Erlöses können sodann die finanziellen Verpflichtungen abgelöst werden. Lassen Sie sich hierzu von einem Anwalt beraten.

      Ihr Scheidung.org-Team

  5. Uwe sagt:

    Nach 4 Jahren Ehe haben wir gemeinsam ein Haus gebaut (Grundstück auf Grund einer Schenkung meiner Eltern an uns). Wir sind gemeinsam im Grundbuch eingetragen und leben dort nun ca. 16 Jahre.
    Vor 1 Jahr hat meine Mutter eine Übertragung im Wege der vorweggenommenen Erbfolge vorgenommen und mir und meinem Bruder zu gleichen Teilen eine erhebliche Geldsumme überlassen. Mein Teil ist vollständig in die Hausfinanzierung eingeflossen.
    1. Dies wurde per handschriftlicher Vereinbarung so vorgenommen. Sollte das notariell beglaubigt werden, um im Fall einer Scheidung rückforderbar oder gültig zu sein?
    2. wie würde im Fall einer Scheidung vorgegangen?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Uwe,

      da sowohl Sie als auch Ihre Ehefrau als Eigentümer im Grundbuch eingetragen sind, kann Ihre Frau im Falle einer Scheidung, den hälftigen Anteil des Immobilienvermögens veranschlagen. Die Rückforderung der Summen, die Sie in das Haus steckten, ist nicht immer möglich. Eine notarielle Beglaubigung schriftlicher Verträge ist sinnvoll. Allerdings muss der Vertrag auch rechtsgültig sein. Lassern Sie sich in Ihrem besonderen Fall daher am besten von einem Rechtsanwalt bzw. einem Notar beraten.

      Ihr Scheidung.org-Team

  6. Klaus sagt:

    Hallo,
    meie Frau und ich haben während der Ehe ein Haus gekauft und sind je zu 1/2 als Eigentümer im Grundbuch eingetragen. Der Darlehens Vertrag zur Finanzierung lautet nur auf meine Frau und er ist auch nur von ihr alleine unterschrieben. Ich habe für das Darlehen jedoch eine Selbstschuldnerbürgschaft übernommen. Wird dadurch bei meinem Zugewinn auch die halbe Darlehensschuld abgezogene?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Klaus,

      eine Bürgschaft macht Sie selbst noch nicht zum Schuldner. Ihre Ehefrau tritt im Außenverhältnis als Alleinschuldner gegenüber dem Kreditgeber auf, daher ist die Anrechnung hier in der Regel nicht möglich.

      Ihr Scheidung.org-Team

  7. Frank123 sagt:

    Hallo Zusammen
    Meine noch Ehefrau möchte das wir uns Scheiden lassen.
    Ich wieder rum bin da an einer anderen Ansicht, aber Sie reicht ja auch nicht die Scheidung ein.
    Da wir ein Haus besitzen und ich wieder ein Haus haben möchte falls eine Scheidung ins Haus steht.
    Kann ich mit meiner noch Ehefrau einen Vertrag: Verzichtserklärung abschließen?
    Wenn es doch zu einer Scheidung kommen sollte, dass sie kein anrecht auf das Haus hat.
    Wir haben getrennte Sparbücher. Ich würde das Geld von mein Sparbuch nehmen und ein teil Finanzieren mittels Kredit.Es soll aber nicht so sein das sie dann auf alles Verzichten soll.
    Mfg
    Frank123

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Frank,

      sofern Ihre Frau im Grundbuch als Miteigentümerin geführt wird, kann Sie einen Anspruch auf das Haus erheben, daher müsste Sie aus dem Grundbucheintrag gelöscht werden. In einer Scheidungsfolgenvereinbarung können Sie dann auch vereinbaren, dass Ihre Ehefrau keinen Anspruch auf das Haus erhebt. Lassen Sie sich hierzu ggf. von einem Anwalt beraten.

      Ihr Scheidung.org-Team

  8. Doro sagt:

    Hallo zusammen,
    Mein noch Ehemann,war schon mal verheiratet und von seine Exfrau ausbezahlt worden.
    Wir haben dann in unsere Ehe von dem Geld noch ein Haus gebaut. Ich stehe auch nicht im Grundbuch. Er ist der Eigentümer. Steht mir überhaupt nach 10 Jahe Ehe was zu. Ich habe schließlich das Haus körperlich mit ihm gebaut und auch sonst viel Geld nahesteckt.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Doro,

      hat ein Ehegatte maßgeblich an dem Haus mitgearbeitet, kann auch dies selbst dann einen Anspruch begründen, wenn er nicht im Grundbuch eingetragen ist. Wenden Sie sich ggf. an einen Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  9. Ines sagt:

    Guten Morgen,
    ich habe mal eine Frage. Mein Mann bekommt das Haus seiner Eltern überschrieben mit einem Wohnrecht für seine Mutter. Der Vater hat keines. Nun ist es so das seine Eltern vor einer Trennung stehen und eine Scheidung nicht ausgeschlossen ist. Kann ihm im Falle einer Scheidung das Haus zurück gefordert werden oder muss er irgendeinen Ausgleich zahlen?
    Vielen Dank für die Hilfe
    Ines

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Ines,

      sofern das Haus noch vor der Trennung der Eltern übertragen wurde und beide Eltern dem zustimmten, ist hier in der Regel kein Anspruch zu erheben.

      Ihr Scheidung.org-Team

  10. Petra sagt:

    Guten Tag,

    mein Noch-Ehemann und ich haben jetzt in der Trennungszeit unsere Eigentumswohnung verkauft. Jeder hat dadurch hälftig Gewinn gemacht.
    Ich gehe mit dem Erlös aus dem Verkauf sehr sparsam um und habe das Geld auf meinem Konto, er gibt das Geld mit vollen Händen aus. Wenn er nächsten Monat nach Ablauf des Trennungsjahres die Scheidung einreicht, ist das dann von Bedeutung? Hat er evtl. einen Anspruch auf einen Teil meiner Hälfte beim Vermögensausgleich? Dies habe ich von Bekannten gehört und ist für mich absolut unverständlich.
    Vielen Dank für Ihre Hilfe

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Petra,

      für den Zugewinnausgleich sind drei Stichtage von Bedeutung: Vermögen zum Zeitpunkt der Heirat, zum Zeitpunkt der Trennung und zum Zeitpunkt des Eingangs des Scheidungsantrages. Kann Ihrem Ehemann nachgewisen werden, dass er sich durch das Ausgeben des Geldes einen unlauteren Vorteil verschaffte, um noch mehr Geld im Zugewinn von Ihnen zu erhalten, kann ihm dies zum Nachteil ausgelegt werden. In der Regel gleichen sich die Beträge hierbei aus, da Sie zu gleichen Teilen von dem Verkauf profitierten. Lassen Sie sich hierzu ggf. anwaltlich beraten.

      Ihr Scheidung.org-Team

  11. Francesco sagt:

    Hallo.

    bin 2015 aus unserer gemeinsamen ETW, welches wir 2004 gemeinsam erworben haben ausgezogen. Die ETW gehört uns 1/2. Sie wollte die Scheidung hat aber immer noch nichts eingeleitet. Habe ihr vorgeschlagen, dass sie die haelfte des aktuellen Verkehrswert mir ausbezahlt und ich meinen Anteil ihr überschreibe. Können wir es auch ohne Einleitung der Scheidung die Überschreibung angehen.
    Danke für die Rückmeldung vorab.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Francesco,

      die Übertragung der Ehewohnung kann auch ohne Scheidung in einer rein vermögensrechtlichen Entscheidung möglich sein. Lassen Sie sich ggf. anwaltlich beraten.

      Ihr Scheidung.org-Team

  12. Gerd sagt:

    Hallo
    Wir leben seit 21.01.16 in Trennung. Gemeinsames Haus in der Ehe vor vier Jahren gekauft. Grober Zugewinn müsste Frau an mich 25000€ bezahlen.Eingezahlt in Hausfinanzierung ca. 22000.-€. Restschulden ohne Zins ca. 160000€. Hatte ihr noch 10000€ angeboten damit sie Hausanteil überschreibt und auf evtl. nachehelichen Unterhalt verzichtet. Anwaltskosten sollen geteilt werden. Natürlich dann Scheidungsfolgevereinbarung. Somit verzichte ich auf 25000€ zahle 10000.- und man einigt sich gütlich. So dachte ich. Sie will mehr und Anwalt und soweiter soll ich auch zahlen
    . Haus möchte ich schon gern behalten. Wie komme ich aus der Zwickmühle raus ohne Haus zu verlieren. Angebot denke ich ist gut. Anwalt meint in Beratung erst Scheidung dann Zugewinn dann Vermögensaufteilung wäre das Beste. Was ist wenn sie Anteil Teilversteigern will, dann könnte ich das Haus verlieren. Soll ich also ihren Forderungen nachgeben? Was meinen sie? Oder Frau nochmal klar machen das ich genug anbiete? Danke im Voraus

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Gerd,

      sind Sie mit den Vereinbarungen nicht einverstanden, besteht auch die Möglichkeit, einen eigenen Anwalt zu beauftragen. Allerdings kommen hier in aller Regel insgesamt mehr KOsten auf, als bei einer einvernehmlichen Scheidung, da jeder den eigenen Anwalt voll bezahlen muss (sofern keine Verfahrenskostenhilfe erwartet werden kann). In Ihrem speziellen Fall sollten Sie sich dennoch anwaltlich beraten lassen. Eine genaue Aufschlüsselung Ihres speziellen Falles ist an dieser Stelle nicht möglich, da wir nicht befugt sind, rechtsberatend tätig zu werden.

      Ihr Scheidung.org-Team

    2. Thomas sagt:

      Hallo Gerd,

      wir haben so ziemlich die gleichen „Probleme“, wenn ich das so lese. Lebe seit 25.1.2016 in Trennung. Gemeinsames Haus (gekauft 2009) vor der Ehe (geheiratet 2011) angeschafft. Ich bin im Haus verblieben, sie ist (mit den Kindern) ausgezogen. Zahlen und Angebote meinerseits, sind relativ ähnlich ihren Zahlen. Auch meine Angebote wurden alle abgelehnt. Haben Sie vielleicht Interesse an einem Erfahrungsaustausch?
      Um die Teilversteigerung würde ich mir nicht allzu viele Gedanken machen. Denn wer außer Ihnen hätte wohl Interesse an einem halben Haus?

  13. Marco K. sagt:

    Hallo,

    während unserer Ehe kauften wir uns ein Haus, beide Seiten sind im Grundbuch und auch im Kreditvertrag eingetragen. Mittlerweile sind wir seit Juli’15 geschieden. Ich habe ein sehr gutes Verhältnis zu meiner Ex-Frau und wir haben alle Angelegenheiten bisher geklärt, u.a. auch, dass sie den Kredit alleine bedient, auch bereits umgeschrieben, weil sie im Haus bleiben wird. Das Problem ist folgendes: die jetzige Bank hat einer notariell beglaubigten Schuldhaftentlassung nicht zugestimmt! Meine Ex-Frau hat sich bei einer anderen Bank einer Haushaltsüberprüfung unterzogen und würde auch dort sofort einen neuen Kredit bekommen, aber die jetzige Bank weigert sich vehement, mich aus dem Kredit zu lassen! Wie können wir weiter verfahren, denn die Fronten zwischen Bank und uns, sind scheinbar verhärtet?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Marco,

      da Sie beide im Außenverhältnis als Gesamtschuldner auftreten, kann die Bank den Austritt aus dem Darlehensvertrag verweigern – unerheblich ob Sie bereits aus dem Haus ausgezogen, rechtskräftig geschieden oder noch Miteigentümer sind. Sofern Ihre Ehefrau die Kreditraten regelmäßig bedient, sollte die Bank Sie allerdings auch nicht in Haftung nehmen. In solchen Fällen kann eventuell auch die Ablösung des Kredites durch ein neues Darlehen erfolgen, allerdings kann die Bank in einem solchen Fall eine hohe Vorfälligkeitsentschädigung geltend machen. Lassen Sie sich dahingehend ggf. von einem Anwalt für Familienrecht oder Finanzrecht beraten.

      Ihr Scheidung.org-Team

  14. Carola sagt:

    Hallo, ich lebe in Scheidung. Wir haben ein Haus, welches wir beide bewohnen. Den Kredit für das Haus bediene ich und ich möchte das Haus nach der Scheidung auch selbst behalten. Nun ist mein Nochehemann auf die Idee gekommen, seinen Anteil an einen fremden Dritten, warum auch immer, zu überschreiben. Ist das möglich?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Carola,

      bei vorliegendem Miteigentum am Haus kann Ihr Ehemann seinen Anteil in der Regel nur dann an einen Dritten übertragen, wenn Sie – ebenfalls als Eigentümer – dem Rechtsgeschäft zustimmen. Andernfalls kann dies in der Regel nicht zustandekommen. Lassen Sie sich hierzu ggf. anwaltlich beraten.

      Ihr Scheidung.org-Team

  15. Andrea G. sagt:

    Hallo, ich habe nsch der Hochzeit die Hälfte des elterlichen Hauses bekimmen und bin allein im Grundbuch eingetragen. Die andere Hälfte wird v drn Eltern bewohnt. Wir haben Angebaut und ca. 180000 an Schulden. Wie sieht es bei einer Scheidung aus. Ich kann den Kredit allein nur schwer bedienen und der HausVerkauf ist unmöglich. Danke Gruß Andrea

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Andrea,

      wenn es sich um ein zweigeteiltes Haus mit separaten Wohnflächen handelt, kann Ihre Hälfte im Zweifel durchaus verkauft werden. Mit dem Erlös könnte ein Teil des Darlehens abgezahlt werden. Hat Ihr Ehegatte finanziell oder durch Arbeitsleistung umfangreich am Erhalt des Hauses und dem Anbau mitgewirkt, kann er im Zweifel auch dann einen Anspruch stellen, wenn er nicht im Grundbuch eingetragen ist. Lassen Sie sich in Ihrem Fall von einem Rechtsanwalt beraten.

      Ihr Scheidung.org-Team

  16. Rene sagt:

    Hallo, habe mal eine Frage; meine Frau und ich leben getrennt. Das Haus bewohne ich, bin auch alleine im Grundbuch eingetragen und habe es schon vor der Ehe besessen. Nun haben wir ein gemeinsammes Kind in der Ehe bekommen. Kann meine Frau, welches unser Kind mitgenommen hat, Ansprüche am Haus und im Namen unserer Tochter stellen? Danke

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Rene,

      besteht kein Eigentumsverhältnis und hat der ausgezogene Partner auch nicht in wesentlichem Umfang zum Erhalt und zur Finanzierung des Hauses beigetragen, kann ein Anspruch hier in der Regel nicht gestellt werden. Da das Haus zudem bereits Teil Ihres Anfangsvermögens war, können Ausgleichsansprüche im Zuge des Zugewinnausgleichs zumeist ebenfalls nicht verlangt werden. Lassen Sie sich ggf. anwaltlich beraten.

      Ihr Scheidung.org-Team

  17. Petra W. sagt:

    Hallo,
    mein Ex-Mann und ich sind seit 1 Jahr geschieden. Er lebt weiterhin in unserem gemeinsamen Haus, wir sind beide zu je 1/2 im Grundbuch eingetragen und zahlen auch zu je 1/2 weiterhin das Darlehen noch ab.
    Jetzt hat er das Türschloss ausgetauscht, so dass ich keinen Zugang mehr habe. Dieser steht mir doch aber zu? Kann ich von ihm einen Schlüssel für das neue Schloss verlangen? Weiterhin habe ich mal gehört, dass ich von ihm eine Art Miete verlangen könnte, da er alleiniger Nutzer unseres gemeinsamen Hauses ist. Wie verhält sich das?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Petra,

      dem Miteigentümer muss in der Regel der Zugang zur gemeinsamen Immobilie gewährt werden. Ist dies nicht der Fall, kann dieser oftmals einen Ausgleich in Form einer Mietzahlung verlangen, um eine eigene Wohnung finanzieren zu können. Lassen Sie sich in diesem speziellen Fall dringend anwaltlich beraten.

      Ihr Scheidung.org-Team

  18. Hans sagt:

    Hallo, meine Frau will sich Scheiden lassen und nächsten Monat aus unserem Haus ausziehen, jeweils zu ½ im Grundbuch eingetragen gewesen.
    Vor zwei Wochen hat sie ihren ½ Anteil an unseren Sohn der weiterhin mit mir im Haus wohnen bleibt verkauft.
    Wie sieht es nun mit dem Zugewinnausgleich bei der Scheidung aus?
    Bekommt meine Frau bei der Scheidung nun noch einen teil von meiner Hälfte?

    Herzlichen Dank im Voraus.
    Hans

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Hans,

      für den Zugewinn wird in der Regel alles Anrechnung finden, dass während der Ehezeit als Vermögen erworben wurde. Die Ehezeit endet dabei jedoch schon mit der Trennung und nicht erst mit der Scheidung. Da Ihre Frau zu diesem Zeitpunkt Miteigentümer war, heben sich die Ansprüche aus dem gemeinsamen Haus in aller Regel gegenseitig auf. Andernfalls müsste Sie auch den erzielten Verkaufserlös anrechnen lassen. Suchen Sie ggf. den Rat eines Rechtsanwalts.

      Ihr Scheidung.org-Team

  19. Michael sagt:

    Hallo,

    meine Frau und ich haben während der Ehe ein gemeinsames Einfamilienhaus gebaut und sind zu je 1/2 im Grundbuch eingetragen. Sie besitzt schon seit der Zeit vor unserer Ehe ihr Elternhaus, in dem noch ihre Mutter wohnt.

    Da der Bau viel teurer als erwartet war, mussten wir nachfinanzieren, und haben dazu einen insgesamt ähnlich hohen Kredit auf das Haus meiner Schwiegermutter aufgenommen. In den dortigen Kreditvertrag bin ich als Bürge eingetragen. Im Laufe der Ehe habe ich den Kredit auf das Haus der Schwiegermutter bedient, meine Frau den Kredit auf unser gemeinsame Haus.

    Jetzt steht eine Scheidung an, wie verhält es sich dann bei den Zugewinnen? Meine Frau meint, dass ich keinen Anspruch auf den Wert des gemeinsamen Hauses hätte, da sie ja im Laufe der Ehe die Kreditraten für das gemeinsame Haus alleine bedient hätte?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Michael,

      Miteigentümer, also Personen, die im Grundbuch eingetragen sind, haben in der Regel immer einen Anspruch auf die gemeinsame Immobilie. Lassen Sie sich ggf. von einem Rechtsanwalt beraten.

      Ihr Scheidung.org-Team

  20. Matthias sagt:

    Hallo,
    ich habe zusammen mit meiner Lebenspartnerin 2009 eine ETW gekauft. Kaufpreis 176.500 €
    Jetzt wollen wir uns trennen. Restschulden sind noch ca. 140.000 € ohne Zinsen.
    Jetzt haben wir die Wohnung schätzen lassen. Ergebniss kommt in ein paar Tagen. Ich denke mal sie wird ca. 200.000 € wert sein. Da wir beide zur Hälfte im Grundbuch stehen, müsste ich
    ja 30.000 € ausbezahlen. Wenn wir die Wohnung aber verkaufen würden, müssten wir der Bank eine Vorfälligkeitsentschädigung zahlen. Da ich aber gerne die Wohnung behalten möchte, ist nun die Frage ob ich die Vorfälligkeit teilweise mit anrechnen darf oder muss.
    Wie sieht es mit den Rücklagen der >Wohnung aus. Eine hausverwaltung gibt es nicht. Wir haben ca. 4000,-€ zurück gelegt.Muss dieser Betrg auch geteilt werden.
    Danke für ihre Antwort

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Matthias,

      wenn keine Vorfälligkeit anfällt, kann diese auch nicht angerechnet werden. Gehören die Rücklagen zum gemeinsamen Vermögen, kann eine Teilung erfolgen. Ist die Rücklage nur Eigentum eines Ehegatten, kann zumindest die Anrechnung auf das Vermögen stattfinden und die Summe somit im Zuge des Zugewinnausgleichs Beachtung finden.

      Ihr Scheidung.org-Team

  21. Gabriele sagt:

    Hallo liebes Team, ich möchte nach 3jahren endlich die Scheidung eingereicht. Ich habe damsls in der Trennungsvereinbarung alle Kredite übernommen. Das Auto hat er bekommen. Das haus ist vermietet.lch tabe gerade bei der Bank dir umschreibung das kradites auf mich beantragt und nun auch die Löschung aus dem grundbuch. Nun droht meinem ex die Arbeitslosigkeit.muss jetzt Unterhalt zahlen, obwohl wir in der Trennungsvereinbaung daruf verzichtet haben.

  22. Sascha sagt:

    Eine Einfach frage, Habe aber zwei Meinung. Wir wollen uns Scheiden Lassen.
    Das Haus gehört mir . Ich bin Besitzer und mein Mutter Steht mit in Kredit Vertrag. Weil wie es vor 10 Jahren alleine übernommen habe hatte ich war ich Arbeit los und wir mussten bei mit den den Vertag .
    Vor 4 1/2 musste ich meine Frau heiraten.
    Hat sie bei der Scheiden Anspruch auf ein Geld Wert vom Haus.
    Ich sage mal ich habe es in den 4 1/2 Ehre geschafft ca. 12000 Euro von den Schulde aus Haus anzutragen..
    Was was ist mit vorhanden Bausparverträgen. Mus ich da auch von ganzen halbe halbe machen. Und nur das was ich in den 4 1/2 rein gespart habe. Danke für euch Antworten

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Sascha,

      Betrachtung finden in aller Regel nur Werte, die während der Ehezeit erworben wurden. Das Haus kann also in Ihr Anfangsvermögen gerechnet werden. Sofern Ihre Ehefrau nicht im Grundbuch eingetragen ist und auch nicht anderweitig in umfangreichem Maße an der Finanzierung und Erhaltung des Hauses mitgewirkt hat, kann ein Anspruch Ihrerseits hier in der Regel ausgeschlossen werden.

      Suchen Sie ggf. den Rat eines Anwalts. Dieser kann Sie umfassend zu den Regelungen im Falle einer Scheidung beraten.

      Ihr Scheidung.org-Team

  23. Nathalie sagt:

    Hallo, meine Eltern streiten sich nach der Scheidung um den Hauskredit:( meine Mutter hat das Haus geerbt und es anschließend mit meinem Vater gemeinsam kostspielig renoviert und ein gemeinsamer Kredit wurde aufgenommen. Nur meine Mutter steht im Grundbuch. Mein Vater zahlte weiterhin nach der Trennung den Kredit, und möchte dies nun nicht mehr! Meine Mutter ist finanziell nicht in der Lage den Kredit zu bedienen und weigert sich auch das Haus zu verkaufen. Sie meint man würde ihm einfach das Gehalt pfänden wenn er der Zahlung nicht mehr nachkommen würde und sie wäre somit fein raus. Welche Möglichkeiten hat mein Vater um dagegen vorzugehen ?
    Ich danke für die Antwort

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Nathalie,

      da Ihr Vater auch Schuldner gegenüber dem kreditgebenden Institut ist, kann er versuchen, den Austritt aus dem Kreditvertrag anzuvisieren. Diesem muss die Bank allerdings nicht zustimmen, da sie sicher nicht auf den Ausgleich des Darlehens verzichten will. Im Gegenzug könnte Ihr Vater jedoch auch im Innenverhältnis eine Ausgleichsregelung finden und die Kreditraten ggf. auf Unterhaltsleistungen an seine Ehefrau anrechnen lassen. Durch das umfangreiche Mitwirkwen an dem Haus, könnte jedoch auch ein Anspruch auf einen Teil der Immobilie erhoben werden, sodass Ihre Mutter ihn ggf. auszahlen müsste. Der Rat eines Anwalts wird in diesem Fall dringend empfohlen.

      Ihr Scheidung.org-Team

      1. Nathalie sagt:

        Vielen lieben Dank für die Antwort !
        Kann mein Vater meine Mutter dazu bringen das Haus zu verkaufen oder eine Versteigerung erzwingen? Er hat sich nach der Scheidung Grundschulden für die Scheidung auf ihr Haus eintragen lassen. Könnte er so eine Versteigerung erzwingen ?

        1. Scheidung.org sagt:

          Hallo Nathalie,

          eine Teilversteigerung ist durchaus möglich. Ihre Mutter hätte in einem solchen Fall in der Regel Bietervorrecht.

          Ihr Scheidung.org-Team

  24. Sonja sagt:

    Hallo,

    wie würde sich eine während der Ehe erworbene Immobilie im Falle des Zugewinnausgleichs nach der Scheidung auswirken?
    Im Grundbuch ist nur der Ehemann eingetragen und auch der Dahrlehensvertrag für die teilweise Finanzierung läuft auf den Ehemann. Der Ehemann bekam für den Immobilienerwerb eine Schenkung – wird diese zum Anfangsvermögen gezählt und die Schulden zum Endvermögen?

    Für Ihre Antwort bedanke ich mich im Voraus.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Sonja,

      Schenkungen als privilegierter Erwerb bleiben beim Zugewinnausgleich häufig ausgeschlossen und können in das Anfangsvermögen eingerechnet werden. Lassen Sie sich gegebenenfalls anwaltlich beraten.

      Ihr Scheidung.org-Team

      1. Sonja sagt:

        Hallo,

        vielen Dank für Ihre Antwort.

        Wie wirkt sich der Wert der während der Ehe erworbenen Immobilie bei Zugewinnausgleich nach der Scheidung aus? Wird auch der Partner, der nicht im Grundbuch eingetragen ist, bei Scheidung am Wert beteiligt?

        Vielen Dank im Voraus.

        1. Scheidung.org sagt:

          Hallo Sonja,

          da das Haus dann als Zugewinn des Eigentümers herangezogen wird, kann an dieser Stelle eine Ausgleichszahlung erfolgen. Zu betrachten ist dabei jedoch sämtlicher Zugewinn beider Ehegatten.

          Ihr Scheidung.org-Team

  25. Janina sagt:

    Guten Tag,
    mein Mann hat sich von mir getrennt. Jetzt möchte er, das ich bis 11.06.2016 das gemeinsame Haus verlasse. Ich möchte das Haus auf jeden fall behalten. Meine Kinder benötigen ihr gewohntes Umfeld, wenn sie zu Besuch kommen. Was kann ich tun?
    Muss ich ausziehen? Wir beide haben laufende Kredite für diese Immobilie.
    Welches Recht habe ich?
    Vielen Dank

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Janina,

      sind Sie im Grundbuch eingetragen, können Sie ggf. auch selbst einen Anspruch auf das Haus erheben. Wenden Sie sich an einen Rechtsanwalt, der Sie hinsichtlich der Thematik umfangreich beraten kann.

      Ihr Scheidung.org-Team

  26. Marco sagt:

    Hallo,

    wir haben unser Haus 2002 auf unseren Sohn übertragen und uns ein lebenslanges Wohnrecht im Grundbuch eintragen lassen. Bei der Scheidung wurde dieses Thema aufgrund verschiedener Umstände nicht geregelt. Aufgrund der baulichen Situation ist es nicht möglich, dass zwei Parteien getrennt voneinander dort leben. Meine Ex Frau möchte jetzt ihr, im Grundbuch eingetragenes Wohnrecht, wahrnehmen und mich bereits vor Gericht gezerrt, um ihr Wohnrecht durchzusetzen. Bisher habe ich mich allerdings geweigert, ihr dieses Wohnrecht auch zu gewähren, da es aus meiner Sicht praktisch nicht umsetzbar ist.
    Ich habe ihr bereits angeboten die Sache mit einer Zahlung aus der Welt zu schaffen. Sie geht allerdings nicht auf dieses Angebot ein.
    Welche Möglichkeiten bleiben mir noch?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Marco,

      da Ihrer Ex-Ehefrau dauerhaftes Wohnrecht vertraglich zugesichert ist und auch im zuge der Scheidung nicht an dem Vertrag gerüttelt wurde, kann Sie dieses nun auch im Nachgang geltend machen. Lassen Sie sich von einem Rechtsanwalt beraten, inwiefern eine Vertragsaufhebung oder andere Vorgänge möglich erscheinen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  27. Nadine sagt:

    Hallo Zusammen,
    mein Freund lebt seit einem Jahr bei mir, Trennungsjahr ist jetzt rum, die Scheidung ist eingereicht. Mein Freund hat ein Haus auf dem geerbten Grund seiner Elter gebaut, später hat er seine bald EX Frau geheiratet, also hat er das gebaute Haus mit in die Ehe gebracht. Seine Ex-Frau hat während des Trennungsjahres mit den beiden Kindern im Haus kostenlos gewohnt. Mein Freund hat die monatliche Rate weiter bezahlt, es sind noch viele Schulden auf dem Haus. Er ist alleiniger Besitzer des Hauses, bzw auch alleiniger Kreditnehmer. Steht der EX – Frau ein Zugewinn oder Versorgungsausgleich zu ???

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Nadine,

      da das Haus in das Anfangsvermögen Ihres Freundes zählt, bleibt es vom Zugewinnausgleich in aller Regel ausgeschlossen.

      Beim Versorgungsausgleich werden lediglich Rentenanwartschaften betrachtet, keine Sach- oder andere Vermögenswerte.

      Ihr Scheidung.org-Team

  28. Christa sagt:

    Hallo,
    wir haben ein gemeinsames Haus, beide zu 1/2 im Grundbuch eingetragen, gemeinsames Darlehensvertrag. Momentan teilen wir die Hausraten, allerdings übernehme ich alleine Sondertilgungen zum Haus, momentan ca. EUR 11 000 / Jahr. Wie kann ich sichern, dass dieser Mehrwert mir zugute kommt, im Falle einer Scheidung oder Hausverkauf?

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Christa,

      bitte wenden Sie sich mit konkreten Finanz- und Rechtsberatungsfragen an einen Anwalt oder Steuerberater.

      Ihr Scheidung.org-Team

  29. TomTom sagt:

    Hallo,

    ich lebe seit 3 Jahren getrennt und in dieser Zeit hat meine zukünftige Exfrau ein Haus gekauft.
    Hab ich bei der Scheidung ein Anrecht auf finanziellen ausgleich ?
    (Sie ist alleinige Kreditnehmerin und steht alleine im Grundbuch)

    MfG Tom

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo TomTom,

      auf das Haus haben Sie keinen Anspruch, da Sie nicht im Grundbuch stehen. Der Besitz einer Immobilie wirkt sich in der Regel jedoch entscheidend auf die Berechnung des Geschiedenenunterhaltes aus.

      Ihr Scheidung.org-Team

  30. Christian K. sagt:

    Hallo.
    Meine Frau und ich haben uns nach der Eheschließung vor etwa zehn Jahren ein Haus gekauft. Da sie damals aber im Insolvenzverfahren war, stehe nur ich als Eigentümer im Grundbuch und auch der Kreditvertrag läuft nur auf meinen Namen und die Raten werden von meinem Konto abgebucht.
    Hat sie bei einer Scheidung einen Anspruch auf das Haus?
    Für eine Antwort im Voraus schon mal vielen Dank.
    Christian

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Christian,

      Ihre Frau hat möglicherweise Anspruch auf einen gewissen Gegenwert der Immobilie, jedoch eher nicht auf das Haus selbst. Letztlich wird es bei den Unterhaltsverhandlungen um die Vermögenswerte der Eheleute gehen. Besprechen Sie sich mit einem Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  31. Stefan sagt:

    Hallo!
    Ich lebe seit Januar in Trennung. Wir besitzen gemeinsam ein Haus (beide im Grundbuch und in den Kreditverträgen eingetragen), auf dem noch Schulden sind. Wir würden es auch gerne weiter behalten, da meine Frau mit den Kindern dort weiter wohnen möchte. Sie hat nicht die finanziellen Mittel, mich auszuzahlen. Deshalb stelle ich mir folgende Lösung vor:
    Wir bedienen die Kredite je zur Hälfte. Das Haus gehört auch weiterhin jedem zur Hälfte. Dann müsste ich für meine Hälfte ja eigentlich eine halbe Miete erhalten, die ich auf den Unterhalt anrechnen würde. Ist so etwas üblich bzw. angemessen? Oder evtl. auch erst nach einer Scheidung, wenn ich keine Mitverantwortung für den Erhalt ihres Lebensstandards mehr habe?

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Stefan,

      es gibt verschiedene Lösungsansätze für solche Situationen. Eheleute können sich auf alle Lösungswege einigen, wenn eben Einigkeit besteht. Besprechen Sie Ihre Idee mit Ihrer Frau. Danach können Sie eine Scheidungsfolgenvereibarung aufsetzen und notariell unterschreiben.

      Ihr Scheidung.org-Team

  32. Julia sagt:

    Hallo,

    mein Mann hat ein Haus mit in die Ehe gebracht, sprich ich stehe nicht mit im Grundbuch noch in den Darlehensverträgen. Wir sind seit fünf Jahren verheiraten, nach vier Jahren hat das Trennungsjahr begonnen, sodass wir kurz vor der Scheidung stehen. Mein Mann möchte nun das ich eine Vereinbarung beim Notar unterzeichne, damit wir den Zugewinn festlegen. Ich habe die Kontoauszüge gesehen und wir haben die Hälfte der getilgten Summe der letzten fünf Jahre durch zwei genommen.
    Für das Haus hat er vor 10 Jahren 180.000€ inkl. Grundstück bezahlt. Im letzten Jahr hatten wir das Haus schätzen lassen, da die Überlegung im Raum stand uns etwas neues anzuschaffen. Das Haus wurde vom Makler auf 250.00 € bewertet. Es ist also eine erhebliche Wertsteigerung da. Hätte ich rein theoretisch einen höheren Anspruch? Wenn mein Mann nun bis nach der Scheidung wartet und es dann verkauft, hätte ich da noch irgendwie einen Anspruch?
    Grundsätzlich wollen wir uns friedlich einigen, doch ich habe gehört das er es so beabsichtigt und er drängt doch sehr darauf, dass ich das unterschreibe und keine Ansprüche mehr erheben kann.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Julia,

      generell können Sie auf den Erlös im Nachhinein in aller Regel keinen weiteren Anspruch erheben, da es sich nicht um Ihr Eigentum handelt. Haben Sie selbst maßgeblich zum Erhalt des Hauses beigetragen, können jedoch auch Ansprüche entstehen, die nicht nur im Rahmen des Zugewinns Beachtung fänden. Wenden Sie sich in Ihrem Fall an einen Rechtsanwalt. nur dieser ist befugt, eine dezidierte Rechtsberatung zu erteilen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  33. Yvonne sagt:

    Frage:
    Mein Ex Mann und ich sind je zur Hälfte im GRundbuch unseres Hauses eingetragen. Ich habe 50.000 Euro und er 13.000 eingebracht. Ich möchte mit den Kindern im Haus wohnen bleiben. Wenn die Abfindung die ich meinem Ex Mann zahlen muss sich an den beurkundeten Eigentumsanteil misst, wie gehe ich mit der in das Haus gesteckten Summe um?

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Yvonne,

      es kann im Rahmen der Unterhaltsverhandlungen eingebracht werden, welcher Partner welche Summe in das gemeinsame Haus investiert hat. Für Ihren konkreten Fall können wir Ihnen an dieser Stelle nur raten, einen Anwalt aufzusuchen, der die Details mit Ihnen bespricht.

      Ihr Scheidung.org-Team

  34. Jenny sagt:

    Guten Tag,

    ich bin seit einem halben Jahr geschieden. Wir haben eine gemeinsame Immobilie, in der mein Exmann lebt, der Kredtivertrag läuft ebenfalls auf und beide.
    Leider stimmt die Bank nicht zu, dass mein Exmann den Kredit alleine übernehmen kann.
    Er möchte das Haus aber auch nicht verkaufen.
    Wie ist das hier zu regeln??

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Jenny,

      in einem solchen Fall ist ggf. die Kreditablösung möglich. Auch hierin muss die Bank jedoch zustimmen. Sofern Ihr Ehemann die Ratentilgung selbstständig leisten kann, sollte jedoch kein weiteres Problem entstehen. Sie können sich ggf. auch auszahlen lassen und damit die Hälfte der Immobilie gegen Zahlung an Ihren Ehemann abtreten. Suchen Sie ggf. den Rat eines Rechtsanwalts.

      Ihr Scheidung.org-Team

  35. Martin sagt:

    Frage:
    Ich habe während der Ehe das Elternhaus überschrieben bekommen (meine Eltern wohnen noch dort) und ein Grundstück, auf dem ich dann auch ein Haus gebaut habe. Finanziert habe alles ich. Nur ich bin im Grundbuch eingetragen. Werden Elternhaus und Grundstück als Zugewinn in der Ehe gewertet bzw. stünde im Falle einer Scheidung meiner Frau von allen Immobilien die Hälfte des Verkehrswertes zu?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Martin,

      der Ehegatte kann in der Regel nur dann den hälftigen Anteil geltend machen, wenn er selbst Miteigentümer ist. Einen teilweisen Anspruch kann er jedoch auch dann im Zweifel erheben, wenn er an dem Erhalt des Hauses oder dem Bau in umfangreichem Maße mitwirkte.

      Beim Zugewinnausgleich ist hinsichtlich der Schenkung in der Regel nur die Wertsteigerung ab Erwerb für den Zugewinnausgleich zu betrachten. Das selbst gebaute Haus kann hingegen voll auf den Zugewinn Anrechnung finden.

      Suchen Sie den Rat eines Rechtsanwalts.

      Ihr Scheidung.org-Team

  36. lisa sagt:

    Hi habe eine frage.meine mann und ich haben uns getrennt,beide sond Eigentümer im grundbuch,beide zahlen alles haelftig.beide haben den Kredit Vertrag unterschrieben.beide verdienen 1800 netto. Wenn er mich ausbezahlt,wieviel steht mir zu? 180000 Marktwert,80000 restschuld.er wohnt derzeit im haus. Nutzungsentschaedigung? Unterhalt?danke

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Lisa,

      in der Regel steht dem Miteigentümer der hälftige Hausanteil zu. Zu veranschlagen ist hier wohl der aktuelle Marktwert. Der Kredit ist dabei in der Regel ebenso zu beachten. Kommen Sie weiterhin für den Kredit auf, können Sie die Verrechnung im Innenverhältnis über Wohnausfall oder Unterhalt geltend machen. Suchen Sie hierzu den Rat eines Anwalts, der Sie hinsichtlich Ihrer Möglichkeiten umfangreich beraten kann.

      Ihr Scheidung.org-Team

  37. W. sagt:

    Guten Tag, ich befinde mich in der schwierigen Situation, dass mein Nochehemann nicht aus meinem Haus auszieht, er möchte mich damit unter Druck setzen, das Haus gehört mir, ich stehe im Grundbuch, das Trennungsjahr endete bereits am 30.11.2015, auch das Endvermögen steht fest, der Scheidungsantrag wurde bereits im Dezember 2015 eingereicht, eine Wohnungszuweisung per Gericht scheiterte im September 2015 , weil für die Richter wohl nur körperliche Gewalt zählt, dass es auch Männer gibt, die das bewusst auf der Psycho-Schiene durchsetzen wollen, hat nicht interessiert, auch das Alleineigentum wurde überhaut nicht beachtet.
    Er hat bereits eine neue Partnerin und verbringt den Großteil seiner Freizeit dort, auch Post wird bereits an die Adresse der Frau geschickt.
    Habe ich nun , nach dem offiziellen Trennungsjahr bessere Chancen mit einem Antrag auf Wohnungszuweisung ? Kann ich eventuell auch Räumungsklage machen ? Er verzögert absichtlich die Scheidung.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo,

      sofern Sie Ihrem Ehemann kein Wohnrecht mehr in Ihrem Eigentum zukommen lassen, besteht die Möglichkeit, den Auszug zu gerichtlich zu erstreiten. Doch auch solche Entscheidungen können sich längere Zeit hinziehen. Der Versuch einer gütlichen Einigung ist immer der kürzere Weg. Lassen Sie sich ggf. von Ihrem Anwalt hinsichtlich möglicher Schritte beraten.

      Ihr Scheidung.org-Team

  38. Sarah sagt:

    Hallo!
    Auch ich habe eine Frage. Mein Mann und ich sind seit 2012 verheiratet. Wir haben letztes Jahr gemeinsam ein Haus gekauft. Nun leben wir in Trennung und wollen uns scheiden lassen.
    Ein Gutachten, welches wir vor Kauf haben anfertigen lassen, hat einen erheblich niedrigeren Wert (140.000 Euro) angebeben, als wir bezahlt haben (190.000 Euro). Mein Mann will das Haus behalten und mich auszahlen. Zur Berechnung meines Anteils würde nun nur der Gutachtenwert (140.00 Euro) in die Berechnung einbezogen werden, richtig? Ich habe doch aber gerade letztes Jahr deutlich mehr in das Haus an Kapital gesteckt…
    Wäre nun nur noch die Alternative das Haus zu verkaufen? Möglichst denselben Preis wieder hinaus zu holen und aufzuteilen? Aber was mache ich, wenn mein Mann nicht verkaufen will?

    Vielen lieben Dank für Ihre Mühen,
    Sarah

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Sarah,

      die Möglichkeit des Hausverkaufs ist durchaus gegeben. Allerdings kann auch der hier veranschlagte Erlös unter den Ausgaben bleiben. Im Zweifel können Sie auch die Teilversteigerung des Hauses anvisieren und Ihren Anteil an der Immobilie feilbieten. Ihr Ehemann hat dann Anrecht auf das Erstgebot. Auch in diesem Fall kann das Angebot jedoch unter dem tatsächlich gezahlten Preis liegen. Lassen Sie sich anwaltlich beraten, wie Sie mit dem Miteigentum an der Immobilie verfahren können.

      Ihr Scheidung.org-Team

  39. Norbert sagt:

    Hallo
    Habe 93 geheiratet,95 eine Schenkung meiner Oma erhalten und diese in eine Immobilie investiert.(Meine Frau und ich stehen beide je zur hälfte im Grundbuch)
    Monatlich hat Sie uns mit 2000.-DM bis zu ihrem Tod zusätzlich unterstützt.
    Nun will meine Frau die Trennung!
    1. Muss ich die Immobilie jetzt schätzen lassen,oder kann ich den Verkaufspreis selber bestimmen?
    2. Kann ich die von mir damals investierte Summe zurückfordern?
    (incl. der von meiner Oma geleisteten Unterstützung)
    3. Wir hatten die Rollen getauscht,Sie war alleinverdiener ich hatte Kinder,Haushalt usw.

    Bin sonst quasi mittellos und hätte krankheitsbedingt keine Chance auf Arbeit.
    Vorab vielen Dank für Ihre Mühe
    Gruß Norbert

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Norbert,

      generell sind Schenkungen privilegierter Erwerb, auf den der Ehegatte im Falle der Scheidung keinen Anspruch erheben kann. Da Ihre Frau jedoch Miteigentümerin des so erworbenen Hauses ist, hat diese in aller Regel einen hälftigen Anspruch auf das gemeinsame Haus. Inwieweit ein Gutachten zu veranschlagen ist, kann an dieser Stelle nicht gesagt werden. Achten Sie jedoch darauf, dass der Auftraggeber eines solchen auch die Gutachterkosten zu tragen hat. Suchen Sie den Rat eines Anwalts.

      Ihr Scheidung.org-Team

  40. Regine sagt:

    Ich habe auch eine Frage: Mein (noch) Ehemann und ich haben gemeinsam vor der Eheschließung ein Haus gekauft. Der Kredit läuft auf uns beide, wir sind auch beide im Grundbuch eingetragen. Nun hat er sich getrennt und ist im Dezember bereits ausgezogen. Mit Auszug hat er ebenfalls die Zahlung für den Kredit eingestellt. Zur Zeit finanziere ich die Immobilie alleine und möchte das Haus nach der Scheidung auch behalten. Könnte mein Mann diesen „Mietausgleich“ beantragen und wie verhält es sich mit der Ausgleichzahlung nach der Scheidung, da er ja die weitere Zahlung bereits eingestellt hat?

    Danke vorab!

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Regine,

      den Mietausgleich kann Ihr Ehemann ggf. beantragen. Allerdings finden hierbei auch Schuldverhältnisse Beachtung. Da das Haus zu gleichen Teilen zum Anfangsvermögen der Eheleute gehört, kann es im Zugewinnausgleich und anderen mit der Scheidung verbundenen Vermögensfragen in der Regel keine Beachtung finden, sondern ist nach allgemeinen schuldrechtlichen Verhältnisfragen zu klären. Lassen Sie sich anwaltlich beraten.

      Ihr Scheidung.org-Team

  41. Petra sagt:

    Hallo,

    ich habe vor der Hochzeit ein Haus mit Eigenkapital gekauft und einem Darlehen. Im Laufe der gemeinsamen Ehejahre haben wir viel renoviert (Eigenleistung und durch Fachkräfte). Dadurch ist der Wert des Hauses enorm gestiegen. Die finanziellen Mittel für die Renovierungskosten sowie die Abzahlung des Darlehen habe komplett ich in den letzten 10 Jahren geleistet, da ich mehr verdiene. Mein Mann will nun die Hälfte des Zugewinns, also der Wertsteigerung des Hause. Stimmt dies?

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Petra,

      prinzipiell hat derjenige Ehepartner Anspruch auf Ausgleich des Zugewinns, dessen eigener Zugewinn während der Ehejahre geringer ausfiel. Wie hoch dieser ist und inwieweit Eigenleistungen etc. diesen Beeinflussen, muss im Einzelfall entscheiden werden. Bitte wenden Sie sich für konkrete Infos zu Ihrem Fall an einen Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team.

  42. Angeli sagt:

    Hallo,
    Mein Mann ist nach 31 Jahren ausgezogen, lebt jetzt in einer Mietwohnung. Vor 22 Jahren habt er das Grundstück mit Firmengebäude vom ehemaligen Chef gekauft, was wir gemeinsam aufgestockt haben und mittlerweile 2 Wohnungen daraus gemacht haben. Er ist allein im Grundbuch eingetragen. Er war selbstständig ging aber insolvent, so das ich Januar 2000 für ihn eine neue Firma gegründet habe, inder er als Meister tätig ist. Die Verbindlichkeiten gegenüber der Bank werden vom Firmenkonto gezahlt was auf meinen Namen lautet. Ist das Haus, wie mein Mann betont nur seins und kann er mich vor die Tür setzten! wie er sagt. Und bekomme ich im falle einer Scheidung garnichts.

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Angeli,

      Ihr Fall ist zu konkret und komplex, um ihn in diesem Rahmen zu behandeln. Bitte wenden Sie sich an einen Anwalt, um zu klären, welche Verbindlichkeiten zwischen Ihnen und Ihrem Mann bei Scheidung bestehen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  43. Andreas sagt:

    Hallo, wir leben in Trennung, sind beide voll berufstätig. Meine Frau steht zur Hälfte noch im Grundbuch, die Hypothek vom Doppelhaus läuft allein auf mich. In der Scheidungsfolgevereinbarung haben wir dazu geregelt, dass meine Frau eine angemessene Miete nach Scheidung zahlt, da sie auch nach Scheidung in Ihrer Hälfte bleiben will. Da wir zusammen das Haus über 10 Jahre abgezahlt haben, ich nur die Hypothek, sie die Nebenkosten und Einkäufe und alles was noch anfiel, möchte ich wissen, ob ihr aus der Vergangenheit ein Ausgleich zusteht. Was passiert nach der Scheidung, wenn ich das Haus verkaufen möchte oder wenn eine neue Partnerin kommt und sie ausziehen soll, geht das so einfach?

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Andreas,

      konkrete Fälle dieser Art können wir nicht beantworten, da wir nicht berechtigt sind, Rechtsberatungen durchzuführen. Auch ist das Scheidungsrecht weitläufig und kompliziert, sodass Antworten auf Ihre Fragen nicht in diesem Rahmen gegeben werden können. Bitte wenden Sie sich an einen Anwalt, um Ihren Fall zu besprechen. Prinzipiell lässt sich sagen, dass wer im Grundbuch steht, in der Regel auch ein Anrecht hat, die Immobilie zu nutzen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  44. Marie sagt:

    Wie ist das mit dem Auszahlen? Wir haben vor 12 Jahren ein Haus vollfinanziert und 250 Tausend Euro aufgenommen, davon sind noch 190 Tausend abzuzahlen. Jetzt will er die Scheidung und aus dem Haus ausziehen. Wir stehen beide im Grundbuch mit der Bank und sind beide Kreditinhaber. Zahlen will er nicht, das soll ich machen, da ich im Haus bleibe und er zur Freundin zieht. Er lässt mich allein mit den zukünftigen Schulden und will noch von den abgezahlten 12 Jahren die Summe von 30 Tausend Euro haben. Steht im Geld zu und muss ich wirklich in Zukunft allein zahlen? Unterhalt bekomme ich nicht, da ich etwas mehr verdiene als er.

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Marie,

      die Verpflichtungen, die Ihr Mann gegenüber der Bank eingegangen ist, lassen sich in der Regel durch Scheidung nicht einfach abschütteln. Besprechen Ihren Fall bitte mit einem Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  45. Sabine sagt:

    Mein Mann und ich sind 2010 in die USA gezogen. Ich habe von meinem Vater Geld geerbt und davon das Haus in Amerika gekauft und wir sind beide im Grundbuch in den USA eingetragen (dies war von unserem Makler damals veranlasst worden). Ich habe sämtliche Belastungen für das Haus (Reparaturen, Steuern, Versicherungen, etc.) bislang von meinem Erbe bezahlt. Kann mein Mann Anspruch auf das Haus erheben?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Sabine,

      da hier ggf. auch US-amerikanisches Recht Anwednung finden könnte, kann an dieser Stelle hierzu keine Auskunft erteilt werden, da wir uns ausschließlich mit dem deutschen Familienrecht auseinandersetzen. Suchen Sie bei Fragen den Rat eines Rechtsanwalts vor Ort.

      Ihr Scheidung.org-Team

  46. hp sagt:

    Hallo,
    ich lebe seit 2013 dauerhaft von meiner Ehefrau getrennt. Das gemeinsam erworbene Haus wurde verkauft, der Gewinn gütlich geteilt. Kindesunterhalt haben wir ebenfalls gütlich außeranwaltlich vereinbart.
    Während der Ehe ist mein Vater verstorben (2006). Notariell wurde das Wohnhaus meiner Eltern hälftig zu den Teilen 50/ 25/ 25% zwischen meiner Mutter, meiner Schwester und mir ins Grundbuch eingetragen.
    Wir werden uns in 2016 scheiden lassen.
    Hat meine Ehefrau Anspruch auf den hälftigen Teil meines Immobilienanteil?
    Ich lebe mit meiner Mutter in dieser Immobilie ohne bauliche Trennung. Eine Beteiligung an Renovierungs- und Unterhaltsarbeiten seitens meiner Ehefrau daran fand nicht statt.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo,

      in der Regel zählen Erbschaften zum sogenannten privilegierten Erwerb. Das bedeutet, dass der Ehegatte hierauf keinen Anspruch erheben kann – sofern er selbst nicht in das Grundbuch eingetragen ist -, wohl jedoch auf den Zugewinn des erworbenen Objektes. Lassen Sie sich hierzu anwaltlich beraten.

      Ihr Scheidung.org-Team

  47. AB sagt:

    Hallo,
    2012 habe ich mich von meinem Mann scheiden lassen. Wir hatten zwei ETW die ich ihm gegen einen geringen Betrag überlassen habe. Beide hatten noch eine Restschuld.
    Ich habe ihm die Wohnung damals überlassen da ich mit einem kleinen Kind (3 Jahre alt) weder die finanziellen noch psychischen Möglichkeiten hatte um die Wohnungen zu behalten.
    Inzwischen geht es mir gut und ich bereue es sehr die Wohnungen auf ihn überschrieben zu haben. Kann ich hier nachträglich Ansprüche stellen bzw. die Übergabe rückgängig machen? Ich habe 2012 für die Überschreibung knapp 20.000 euro bekommen. Aktueller Wert der Wonungen 300.000 bis 350.000 euro.
    Ich muss auch dazu sagen, dass ich anwaltlich sehr schlecht beraten war weil ich Beratungskostenhilfe bekommen habe wovon meine Anlwälting überhaupt nich begeistert war.
    Psychisch war ich auch in einer schlechten Verfassung und konnte nicht vorausschauend denken bzgl. der Eigentumsübergabe.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo,

      in der Regel lässt sich eine vertragliche Vereinbarung nicht ohne Weiteres rückgängig machen. Lassen Sie sich ggf. anwaltlich beraten, inwiefern in Ihrem speziellen Fall vielleicht noch Handlungsspielraum besteht.

      Ihr Scheidung.org-Team

  48. Kristin sagt:

    Hallo,

    ich habe mich von meinem Lebenspartner getrennt. Vor knapp 4 Jahren haben wir im Rahmen einer Zwangsversteigerung eine Doppelhaushälfte erworben. Sowohl im Grundbuch als auch im Darlehensvertrag stehen wir zu gleichen Teilen. Wir haben bisher knapp ein Fünftel des Darlehens abbezahlt und haben in etwa den gleichen Anteil in den Umbau, die Modernisierung und Renovierung investiert. Jedoch haben wir zum großen Teil auf Firmen verzichten können, haben durch seine Familie viel selbst bewerkstelligen können. Auch ich habe mir viel angenommen in der Zeit, für das Renovieren, Bodenverlegen und Fliesenlegen bin allein ich zuständig. Welche Grundlagen muss man berücksichtigen, wenn man die Summe berechnet, die man dem Partner auszahlen müsste? Wir wollen das Haus, jeder für sich allein, gern behalten und jeder von uns könnte es sich auch alleine leisten. Nur ist es so, dass ich den Großteil der mit dem Haus und dem großen Garten verbundenen Aufgaben alleine bewerkstellige und nicht bereit bin, dies aufzugeben.
    Ich benötige dringend Rat und bedanke mich dafür bereits im Voraus!
    Freundliche Grüße

    Kristin

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Kristin,

      Besprechen Sie mit Ihrem Partner und einem Anwalt oder Notar, ob hier im Rahmen einer Scheidungsfolgenvereinbarung eine Einigung für die Zeit nach der Ehe möglich ist. Für die Frage, welche Summe für die Berechnung des Zugewinnausgleiches zugrunde zu legen ist, wenden Sie sich bitte ebenfalls an einen Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  49. Jörn N. sagt:

    Hallo,

    ich bin seit 201 verheiratet, seit dem habe ich vier Wohnungen gekauft, die alle durch Darlehen finanziert wurden. Die Wohnungen sind allesamt vermietet.
    Durch die Mieteinnahmen werden die Darlehen im vollem Umfang bedient.
    Ich stehe alleinig im Grundbuch.
    Seither hat sich der Wert der Immobilein durch den guten Marktverlauf gut entwickelt.
    Nun haben wir uns getrennt.
    Hat meinen Frau Anspruch auf das Immobilienvemögen.

    Vielen Dank

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Jörn,

      insofern kein Ehevertrag mit Einigung zum Güterstand geschlossen wurde, besteht nach deutschem Eherecht regelmäßig der Güterstand des Zugewinnausgleichs. Je nach Zugewinn der Ehefrau kann diese Ansprüche auf den Zugewinn des Ehemannes erheben, welchen er während der Ehejahre generieren konnte. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um Ihren konkreten Fall zu besprechen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  50. Reiner A. sagt:

    Hallo, wir leben in der Trennungsphase. Ich bin Alleineigentümer eines vor der Ehe angeschafften Hauses, dessen Wert sich durch weitere Anschaffungen (Investitionen) auch vor der Ehe erhöht hat.
    Das Haus werde ich verkaufen.
    Welchen Rechtsanspruch hat meine noch Ehefrau im Rahmen des Zugewinnausgleichs sowie sonstiger Unterhaltsansprüche bzgl. des Verkaufserlöses?
    Da sie vor der Ehe in finanzieller Hinsicht weder am Kauf noch an der Wertsteigerung des bebauten Grundstücks beteiligt war, gehe ich davon aus, dass sie auch keinen Rechtsanspruch hat.
    Liege ich mit meiner Auffassung richtig?
    Danke für die Beantwortung.

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Rainer,

      der Zugewinnausgleich bezieht sich in der Regel auf Wertsteigerungen, die während der Ehejahre zu verzeichnen sind. Besprechen Sie mit einem Anwalt, wie hoch dieser in Ihrem Fall anzusetzen ist.

      Ihr-Scheidung.org-Team

  51. Mareike sagt:

    Hallo,
    wir sind seid 2010 verheiratet, haben in der Zeit zwei Kinder bekommen, 3 und 5 Jahre alt. Mein Mann hat für uns ein Haus gekauft, dieses ist abbezahlt, nur er steht im Grundbuch. Ich war 5 Jahre nicht berufstätig (vorher Vollzeit) und habe trotzdem die ersten drei Jahre noch unsere allgemeinen Haushaltskosten durch mein Erspartes und eine kleine Erbschaft unterstützt (ca. 20.000,-). Jetzt gehe ich Teilzeit arbeiten und mein Mann weiterhin Vollzeit. Da es aufgrund Streitereien und „seelischer Gewalt“ nicht mehr mit uns funktioniert, werden wir uns scheiden lassen.
    Eine Wohnung mit meinen zwei Kindern kann ich mir nur schwer leisten. Eventuell würde mein Mann ausziehen. Muss ich mich irgendwie absichern, falls er mir das Haus zum wohnen überlässt? kann er nach einem Jahr, eine extrem hohe Miete verlangen? Wäre es einfacher, wenn er das Haus auf die Söhne überschreibt?

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Mareike,

      wir raten Ihnen, Folgesachen dieser Art in einem Ehevertrag festzulegen. Eine rechtliche Absicherungen Ihrerseits ist immer von Vorteil. Wenden Sie sich gemeinsam an einen Notar, um zu einem Kompromiss zu finden. Auch eine Mediation könnte eine Option sein.

  52. Laura O. sagt:

    hallo,
    Wir leben in der Trennungsphase, Scheidung wird demnächst eingereicht. Wir haben vor unserer Ehe zusammen ein Haus gebaut, allerdings steht Er alleine im Grundbuch. Ich habe monatlich den Kredit für das Haus mit abbezahlt. Was steht mir in diesem Falle zu, was kann ich fordern?
    lg Laura

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Laura,

      wir können Ihre Frage nicht beantworten, da eine Bewertung der Situation mit vielen Detailfragen verbunden ist und wir keine Rechtsberatung geben dürfen. Bitte wenden Sie sich an einen Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  53. Monika K. sagt:

    Ich lebe seit 2,5 Jahren in Trennung. Das Scheidungsverfahren läuft. Wir haben mehrere Immobilien, die uns zur Hälfte gehören. Jetzt hat mein Noch-Mann die Teilungsversteigerung für das mir vom Gericht p. Gewaltschutzgesetz zugeteilte Wohnrecht in unserem Haus beantragt. Das Haus ist bezahlt, also ist es nicht aus finanziellen Gründen, sondern nur um mich aus dem Haus zu treiben und es so wieder selbst zu ersteigern, Meine Frage<<. Darf er das, obwohl die Scheidung und der Zugewinnausgleich noch nicht abgeschlossen sind?

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Monika,

      bitte wenden Sie sich an einen Anwalt, um diese Frage zu klären.

      Ihr Scheidung.org-Team

  54. Susanne H. sagt:

    Hallo, lebe in Scheidung . Wir haben gemeinsam ein Haus das Wir beide verkaufen möchten. Nun hat mein Exmann wohl einen Interessenten. Zum Problem: Er möchte partut nicht das der interessent mit mir einen Termin vereinbart oder ich selbst mit diesen einen Termin vereinbaren kann. deshalb gibt er die Kontaktdaten nicht weiter. Klar ist das er bei der Besichtigung dabei sein möchte. Ich habe Ihm zugesagt den Termin an Ihn weiterzuleiten. Ich kann leider nur kurzfristig Termine ausmachen. Wie sieht das rechtlich aus? Kann ich ihn zwingen mir die Kontaktdaten zu übermitteln?
    Danke Susanne

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Susanne,

      Insofern eine Immobilie zwei Parteien gehört, kann eine Partei den Verkauf derselben in der Regel nicht alleine und schon gar nicht gegen den Willen der zweiten Partei abwickeln. Besprechen Sie Ihre Möglichkeiten mit einem Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  55. Mutter_mit_Kind sagt:

    Hallo,

    ich habe mich nach 5 Jahren Ehe von meinem Mann getrennt. Wir haben zusammen ein Kind und vor einem Jahr noch ein Haus gekauft. Ich weiß, dass es nicht besonders gut war, noch ein Haus zu kaufen aber zu dem Zeitpunkt glaubte ich, dass unsere Ehe noch zu retten sei. Jetzt möchte ich das Haus verkaufen aber mein Mann nicht. Er will, dass wir beide im Grundbuch und im Kreditvertrag bleiben und ich soll weiterhin mit unserem Kind im Haus wohnen bleiben. Dafür zahlt er einen größeren Teil des Abtrages und ich einen deutlich geringeren, da ich weniger verdiene. Ist das nach der Scheidung überhaupt so möglich? Und was passiert nach den 10 Jahren Kreditzahlung, wenn dieser Vertrag endet und wir die Restschuld gemeinsam neu aufnehmen müssen? Eigentlich möchte ich das Haus verkaufen und nicht mehr im Grundbuch stehen, aber er alleine wird sich das Haus kaum leisten können, wenn er Unterhalt an mich und unser Kind zahlt.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo,

      generell haben Sie Anspruch darauf, Ihren Anteil an den Ehegatten zu übertragen. Dieser muss Sie dafür in aller Regel auszahlen. Kann sich ein Ehegatte das Haus allein jedoch nicht leisten, verpflichtet zumeist auch kein Gericht den anderen dazu, weiterhin für dieses aufzukommen. Wenden Sie sich hinsichtlich Ihrer Fragen an einen Rechtsanwalt. Dieser kann verschiedene Lösungswege mit Ihnen durchgehen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  56. Susanne K. sagt:

    Guten Morgen,

    mein Mann und ich leben seit einigen Monaten getrennt und wollen uns scheiden lassen. Wir besitzen eine Immobilie, die seit ca. 7 Jahren an den gleichen Mieter vermietet ist. Aufgrund unserer Trennung soll das Haus verkauft werden. Wir haben dem Mieter die Möglichkeit gegeben, uns ein Angebot zu machen. Das Angebot liegt leider €185.000 unter dem derzeitigen Marktwert des Hauses. Der Mieter möchte in dem Haus bleiben und hat schon angekündigt, dass er das bei Besichtigungen möglichen Käufern auch genauso erklären wird. Da wir in einer anderen Stadt wohnen, können wir nicht auf Eigenbedarf kündigen, weil weder mein Mann noch ich wieder in das Haus einziehen werden. Gibt es eine rechtliche Möglichkeit, dem Mieter aufgrund der Trennungs-/Scheidungssituation zu kündigen? Uns ist klar, dass die Kündigungsfrist in jedem Fall 6 Monate beträgt. Aber haben wir überhaupt eine Chance, dem Mieter zu kündigen? Ohne das Geld aus dem Haus können weder mein Mann noch ich uns getrennte Wohnungen leisten.

    Vielen Dank.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Susanne,

      leider ist an dieser Stelle nicht bekannt, welche Regelungen sich hinsichtlich des Mietrechts zeigen, da wir uns ausschließlich mit dem deutschen Familienrecht befassen. Wenden Sie sich an einen Rechtsanwalt, der sich im Mietrecht auskennt und Ihnen entsprechend gute Beratung zukommen lassen kann.

      Ihr Scheidung.org-Team

  57. Heike sagt:

    Hallo, ich lebe von meinem Mann seit zehn Jahren getrennt. Davor haben wir 7 Jahre in unserem gemeinsamen Haus gewohnt. Ich bin mit den Kindern ausgezogen. Wir beide sind Eigentümer bzw. im Grundbuch eingetragen. Nach der Trennung hat mein Mann die Kosten (Kredite) für das Haus selbstständig getragen.
    Können Sie mir sagen, wie die Berechnung ist, für die 7 gemeinsamen Jahre im Haus? Oder ob mir da überhaupt etwas zusteht? Für die Zeit nach der Trennung möchte ich nichts, denn er hat ja auch die Kredite selbst gezahlt. Vielleicht gibt es eine Art „Faustformel“ für die Berechnung?
    Vielen Dank für Ihre Mühen im Voraus.

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Heike,

      mit einer „Faustformel“ können wir leider nicht dienen. Es sind immer individuelle Fallkonstellationen, die Unterhaltsansprüche entstehen lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  58. Julia A. sagt:

    Guten Tag,

    mein Mann und ich möchten im Falle einer Scheidung unserer Ehe unser Bauvorhaben und die darin eingehenden Leistungen wie Grundstücksbesitz und Eigenleistung festhalten.
    Ich besitze ein Grundstück, auf dem wir bauen möchten und lediglich ich im Grundbuch stehe.

    Wir möchten beide zu 50% im Grundbuch des Grundstücks stehen und dennoch festhalten, dass ich Eigenkapital in Höhe X (dem Grundstückswert) eingebracht habe und mein Mann Eigenkapital bzw Eigenleistung in Höhe von Y eingebracht hat.

    Die Eintragung ins Grundbuch zu 50:50 ist unstrittig ,soie auch die hälfitge Übertragung des Grundstücks auf meinen Mann.
    Wie regelt man aber am sichersten und auch günstigsten die Regelung der eingebrachten Eigenanteile. Per zusätzlichen Eintragung ins Grundbuch oder per Ehevertrag (sind momentan im normalen Zugewinnausgleich)?

    Vielen Dank vorab.

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Julia,

      es hängt vom Streitwert bzw. vom Wert Ihrer Investitionen ab, welche Kosten beim Abschluss eines Ehevertrages oder bei zusätzlichen Eintragungen ins Grundbuch anfallenm weshalb eine Pauschale Antwort hier nicht möglich ist.

      Ihr Scheidung.org-Team

  59. Jörg sagt:

    Guten Tag,

    ich bin seit 3 Jahren geschieden. Wir stehen weiterhin beide im Grundbuch unseres Einfamilienhauses. Das soll (kann) auch so bleiben. Ich nutze das Haus und wir haben uns bei der Scheidung notariell geeinigt, dass sie den Nutzungsausfall in der Form bekommt, dass ich den restlichen Finanzierungsbetrag allein trage und ab bezahle. Das heißt, dass ihr in ca 10 Jahren die Hälfte eines bezahlten Eigenheims gehört. (das soll dann auf unsere gemeinsamen Kinder übertragen werden.
    Notwendige Arbeiten und Reparaturen zur Werterhaltung, sowie Grundsteuer, Schornsteinfeger usw wurden bisher von mir allein getragen. Meine Ex Gattin hat jetzt wieder geheiratet und keine Gütertrennung mit ihrem neuen Partner vereinbart. Hat dieser jetzt, oder später mögliche Ansprüche auf die Haushälfte? Wenn ja, bin ich nicht bereit Investitionen oder Hausunterhaltskosten komplett zu zahlen, sondern würde die Hälfte gern einfordern. Geht dies, welche Kosten kann ich geltend machen und wie sieht es bei Investitionen (zBsp. Hausanstrich erneuern, Garagenanbau u.ä) aus.

    Vielen Dank vorab.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Jörg,

      Eigentum, das bereits vor der Ehe erworben wurde, zählt zum Anfangsvermögen und bleibt im Rahmen einer Zugewinngemeinschaft in der Regel unberührt. Allerdings kann ein möglicher Wertzuwachs im Rahmen des Zugewinnausgleichs angerechnet werden. Wenden Sie sich im Zweifel an einen Rechtsanwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  60. Matthilde sagt:

    Guten Morgen,

    wir beabsichtigen ein Haus zu kaufen, welches mit allen Nebenkosten 240.000 Euro kostet. Vor der Eheschließung hatte mein Mann ein Vermögen von 50.000 Euro, ich hatte nichts. Inzwischen haben wir gemeinsam ein Vermögen (durch Zugewinngemeinschaft) von 40.000 Euro gemeinsam erwirtschaftet. Das Eigenkapital fließt in das gemeinsame Haus.
    Wir planen eine Regelung von 75/25 im Grundbuch, da dies ungefähr die Eigenkapitalkonstelation entspricht. Der Kredit (ca. 160.000 Euro) werden aus dem gemeinsamen monatlichen Gehalt bestritten.

    Da das Haus in ca. 3 Jahren eine Grundsanierung benötigt, werden wir nochmals ca. 200.000 Euro aufnehmen. Dazu wird mein Mann als Unterstützung ein Schenkung bzw. sein Erbe von ca. 80.000 Euro vorzeitig ausgezahlt bekommen. Das Geld wird komplett in das Haus fließen. Den Rest werden wir ebenfalls wieder aus unserem gemeinsam erwirtschafteten Gehalt bestreiten.

    Sollten wir bezüglich gewisser Schenkungen etwas beim Notar beachten oder wird das die Schenkung als priviligiertes Vermögen im Falle einer Scheidung beim Zugewinn sowieso ausgeschlossen? Ist bezüglich des Vermögens vor der Heirat die Regelung im Grundbuch so angemessen?

    Vielen Dank für eine Antwort.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Matthilde,

      im Falle einer Zugewinngemeinschaft handelt es sich rechtlich gesehen um Gütertrennung. Vermögen, das bereits vor der Eheschließung vorhanden war, bleibt beim Zugewinnausgleich in aller Regel unbeachtet. Generell erscheint es sinnvoll, hinsichtlich Vermögensbeständen, die während der Ehe hinzukamen, auch vertragliche Vereinbarungen für den Fall einer Scheidung zu treffen. Wenden Sie sich hierzu im Zweifel stets an einen Anwalt, der Ihnen beratend zur Seite stehen kann und mögliche Fallstricke erläutert.

      Ihr Scheidung.org-Team

  61. Maria C. sagt:

    Guten Tag, ich habe eine Frage. Mein Freund hat mit seiner Frau eine Immobilie erworben. Beide stehen im Grundbuch.Das Darlehen läuft auf beide Namen, wird aber nur von ihm bedient.Nun steht die Scheidung an. Da es zu keiner Einigung kommt, möchte mein Freund das Haus verkaufen. Seine Nochehefrau zieht nicht aus, sie beteiligt sich nicht an den Raten und stimmt einem Verkauf nicht zu und könnte aus finanzieller Sicht das Haus auch selbst nicht übernehmen.Ein Gespräch wird von ihr abgelehnt. Gibt es eine Möglichkeit diese Sache im Rahmen der Scheidung oder erst nach der Scheidung abzuschließen?

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Maria,

      diese Situation kann wohl nur rechtlich geklärt werden, weshalb wir nur den Gang zum Anwalt empfehlen können.

      Ihr Scheidung.org-Team

  62. Petra sagt:

    Guten Morgen,

    leider habe ich einen ähnlichen Fall wie meinen nicht bei den Kommentaren gefunden und ich hoffe Sie können hier weiterhelfen. Wir haben 2008 von meinen Eltern ein Haus unter dem damaligen Marktwert gekauft (Kaufpreis 150.000€ / Marktwert 250.000€) Den Kaufvertrag haben beide unterschrieben, aber nur ich stehe im Grundbuch.
    Den Kreditvertrag für den Hauskauf und den umfangreichen Umbau haben wir beide unterschrieben. Es besteht noch eine Restschuld von 200.000€.
    Jetzt da wir uns Scheiden lassen, fordern meine Eltern die Differenz zwischen Kaufpreis 150.000€ und damaligen Marktwert 250.000€. Sie argumentieren, dass sie uns das Haus nur zu einem so günstigen Preis verkauft haben, weil sie davon ausgegangen sind, dass wir zusammen bleiben. Sie möchten nicht, dass mein Mann durch den Zugewinnausgleich profitiert. Diese Argument wird auch dadurch untermauert, dass nur ich im Grundbuch stehe.
    Ich möchte das Haus gerne behalten und habe jetzt zwei Fragen: Darf ich das Haus ohne Zustimmung meiner Frau verkaufen, da ich ja allein im Grundbuch stehe und wie viel muss ich an meine Eltern und meine Frau zahlen?

    Viele Grüße und Dank vorab.
    Petra

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Petra,

      bitte wenden Sie sich an einen Anwalt, da die Lage zu komplex ist, um in diesem Rahmen eine allgemeingültige Einschätzung zu treffen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  63. Elke H. sagt:

    Also,ich und mein noch Mann haben 2006 ein Haus mit 237000Euro zu 1000% finanziert. „2014 habe ich mich von meinem Mann getrennt und bin nach Thüringen gezogen in ein kl. 1 Raum Whg. dann wurde ich leider schwer Krank,lag 1/4 Jahr im KH und werde in absehbarer Zeit weiterhin nicht Arbeitsfähig sein. Ich hab bis heute auf jede Unterhaltszahlung verzichtet ,obwohl es mir finanziell nicht gut ging. (450 Euro Job) und nun nur KG bekomme. Ich stehe mit im GB und in den Finanzierungen,nun geht es darum,dass mein Mann das Haus behalten kann,was ich auch möchte. Soll ich ,laut Bank auf alles verzichten das er die weitere Finanzierung (Anschlußfinanzierung) bekommt.Ist das Rechtens von der Bank zu verlangen?Ich denke da mache ich ein Fehler??Geschieden sind wir noch nicht. L.G. Elke

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Elke,

      bitte wenden Sie sich an einen Anwalt. Wir dürfen und können keine Rechtsberatung leisten.

      Ihr Scheidung.org-Team

  64. H.Brinket sagt:

    Guten Tag ,
    meine Ex und ich besitzen ein Objekt ,welches je zur Hälfte im Grundbuch eingetragen ist .Ich möchte das Objekt übernehmen .Dazu wurde eine Maklerin beautragt ,den Marktwert zu ermitteln .In dem Gutachten hat Sie auch den möglichen Verkaufswert angegeben .Welcher Wert wird nun üblicherweise für die Ausgleichszahlung heran gezogen ,der Marktwert oder der mögliche Verkaufswert ?
    Mit freundlichen Grüßen
    Holger

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo H. Brinket,

      in der Regel wird der Marktwert einer Immobilie zur Berechnung des Zugewinnausgleichs angesetzt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  65. Rebecca sagt:

    Guten Abend,

    Mein Mann übernimmt das Haus seiner Mutter und zahlt ihr einen Festpreis von 10.000€. Wenn wir uns die Kosten teilen, wir dann im Falle einer Scheidung auf den Wert des Hauses geachtet oder nur auf den Kaufpreis?

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Rebecca,

      bei der Berechnung des Versorgungsausgleiches wird der Kaufpreis und -wert eines Wertgegenstandes mit dem aktuellen Marktwert zum Zeitpunkt der Scheidung gegenübergestellt. Es sind also beide Werte von Bedeutung.

      Ihr Scheidung.org-Team

  66. Oskar sagt:

    Scheidung läuft
    Mehrfamilienhaus beide im Grundbuch
    Würde gerne die gemeinsamen Schulden tilgen, wie kann ich den Anspruch sichern ohne Einigung mit der Mitbesitzerin?

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Oskar,

      gegen den Willen eines Mitbesitzers können solche Ansprüche nicht „gesichert“ werden. In einem Rechtsstreit muss letztlich das Familiengericht entscheiden, welche Anteile jedem Ehegatten zustehen. Eine einvernehmliche Lösung ist stets vorzuziehen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  67. Lua sagt:

    Ich bin in das Haus geblieben die wir zusammen gekauft haben. Mein ex Mann hat das Aufenhaltsbestimmungsreht unseres Kindes bekommen. Er bezahlt kein Unterhalt und wir haben einen Darlehen über das Haus. Er wünscht sich eine Entschädigung, da ich immer noch in das Haus wohnt.
    Er möchte das Haus kaufen, macht aber keine Kaufangebot, da jede Monat die ich im Haus bleibe bin tiefer mit ihm in Schulden, da er das Darhlehen bezahlt.
    Was wäre eine Lösung?

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Lua,

      wenden Sie sich an einen Anwalt, um Ihre Situation zu besprechen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  68. Mona B. sagt:

    Hallo,

    wir sind seit 25 Jahren verheiratet. Vor 2 Jahren haben wir ein Haus ersteigert, im Grundbuch steht allerdings nur mein Mann als Eigentümer, da nur er an der Versteigerung teilgenommen hatte. Den Darlehensvertrag für das Haus habe ich mit unterschrieben.
    Kann er mich im Falle einer Trennung einfach aus dem Haus werfen bzw. das Haus ohne meine Zustimmung verkaufen? Ich habe in die Immobilie ca. 100.000.- Euro gesteckt/bezahlt, die ich von meiner Mutter als Schenkung/Erbe erhalten habe.

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Mona,

      die Bewertung des Zugewinns und der Eigentumsverhältnisse muss im Einzelfall vorgenommen werden. Besprechen Sie mit einem Anwalt, welche Möglichkeiten Sie hier haben. Dabei spielt die Beweisbarkeit Ihrer Investitionen eine entscheidende Rolle. Zunächst ist jedoch empfehlenswert, eine einverständliche Scheidung anzustreben.

      Ihr Scheidung.org-Team

  69. sabine sagt:

    Unser Haus 50/50 bewohne ich, löse ich den bankkredit vollständig ab gehört das Haus dann mir oder wie gehts weiter.

    wir sind in Trennung Scheidung folgt, ich bewohne das Haus, Mann ist vor 1 Jahr ausgezogen.

    vielen Dank

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Sabine,

      wenn die Immobilie laut Grundbuch beiden Parteien gehört, kann nur ein gemeinsamer Entschluss zu einer außergerichtlichen Lösung führen. Dazu kann eine Mediation hilfreich sein.

      Ihr Scheidung.org-Team

  70. A.P sagt:

    Hallo,
    Meine Eltern lassen sich endlich nach 15 Jahren scheiden.Mein Vater lebt seit 2007 allein in der gemeinsamen Eigentumswohnung.Nun hat er sich entschieden die Wohnung zu verkaufen.Wäre es nicht besser,damit zu warten bis nach der Scheidung?

    A.P

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo,

      Diese Frage kann pauschal nicht beantwortet werden, denn es kommt auf den Einzelfall an. Wenden Sie sich bitte an einen Anwalt, dieser kann Ihnen weiter helfen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  71. Tobias sagt:

    Guten Tag,
    meine Frau und ich sind seit 5 Jahren verheiratet und haben einen gemeinsamen Kredit seit der selben Zeit i.H.v. 450 Eur zur Sanierung meines Hauses aufgenommen.
    Sollte sie nun ausziehen, müsste ich ihr einen Betrag für die gemeinsam geleisteten Zahlungen zurück erstatten?
    Vorab schon einmal vielen Dank für Ihre Rückantwort!

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Tobias,

      es ist möglich, dass der gemeinsame Kredit etwa im Rahmen von Unterhaltszahlungen oder anderen Leistungen zu verrechnen ist. Wenden Sie sich an einen Anwalt. Dieser kann Sie dahingehend beraten, inwieweit die Auslagen Ihrer Ehefrau einen Einfluss auf die vermögensrechtliche Scheidungsauseinandersetzung haben.

      Ihr Scheidung.org-Team

  72. Olaf sagt:

    Hallo Scheidung-Org-Team,

    meine Frau und ich möchte uns scheiden lassen. An Vermögen gibt es eigentlich nur das Haus, das laut Grundbuch der Bank, meiner Frau und mir gehört.
    Ich möchte das Haus nun verkaufen, meine Frau möchte aber mit den Kindern (bis auf weiteres) darin wohnen bleiben.
    Was kann ich tun?

    Vielen Dank vorab.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Olaf,

      da Ihnen das Haus mit Ihrer Frau gemeinsam gehört, sollten Sie auch gemeinsam eine Entscheidung treffen, was mit dem Haus passiert. Kontaktieren Sie einen Anwalt und besprechen Sie mit diesem, welche Optionen bestehen.
      Ihr Scheidung.org-Team

  73. Alf sagt:

    Gutn Tag,

    ich habe Grundeigentum erworben, das 1 Woch vor der Heirat mit einer Auflasungsvormerkung eingetragen wurde. Der tatsächliche Eigentumseintrag im Grundbuch erfolgt erst nach der Heirat. Wird das Haus beim Zugewinn (Anfangsvermögen) berücksichigt?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Alf,

      Da Sie wohl nachweisen können, dass Sie das Grundeigentum vor der Eheschließung erworben haben, sollte dies zum Anfangsvermögen zählen. Lassen Sie diese Aussage allerdings von einem Anwalt noch mal prüfen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  74. Anne - Kathrin sagt:

    Hallo,
    ich habe folgendes Problem. Ich habe mich vor 4 Jahren von meinem langjährigen Lebensgefährten getrennt. Wir haben 2005 ein Mehrfamilienhaus gekauft und haben einen gemeinsamen Sohn. Das Haus verfügt über 3 Wohnungen. Eine Wohnung wurde von uns genutzt und 2 Wohnungen waren Vermietet. Als ich mich trennte wurde ich ausgezogen und musste bei meinen Eltern, 20 km vom bisherigen Wohnort, Unterschlupf suchen. Da im letzten Jahr unser Sohn eingeschult wurde und der Vater des Kindes wollte das er in dem Ort zur Schule geht wo er wohnt und wo auch das gemeinsame Haus ist, bat ich ihn mir und unseren Sohn die gemeinsame Wohnung zu überlassen da ich mir finanziell keine andere hätte leisten können. Dies tat er dann auch und ich bin dann im Sommer 2015 wieder in die gemeinsame Wohnung gezogen. Jetzt ist es so das eine Mietwohnung frei geworden ist und er hat ohne meine Zustimmung entschieden in diese Wohnung einzuziehen. Des weiteren entscheidet er Dinge ohne meine Zustimmung. Zum einen ist es für mich emotional sehr schwer und zum anderen leidet unser Sohn weil er die Unstimmigkeiten doch mitbekommt. Meine Frage ist ob er so einfach wieder einziehen kann und ob es Wege gibt aus den Verträgen rauszukommen . Er ist nicht gewillt eine Lösung zu finden. Ein Wohnortwechsel meinerseits würde auch bedeuten das unser Sohn die Schule Wechsel muss und ich möchte ihn ungern aus seinem gewohnten Umfeld reißen.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Anne-Kathrin,

      Sofern Sie den Verträge gemeinsam unterschrieben haben, gelten Sie gemeinsam als Schuldner für den Gesamtbetrag. Die Gläubiger sind nicht dazu verpflichtet, eine Partei aus dem Vertrag zu entlassen. Da Ihnen und Ihrem Ex-Lebensgefährten das Haus gemeinsam gehört, darf dieser wohl auch ohne Ihre Zustimmung dort wieder einziehen. Sprechen Sie mit einem Anwalt, welche Möglichkeiten bestehen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  75. Nani sagt:

    Hallo liebes Scheidung.org-Team,
    Meine Eltern haben sich vor 1,5 Jahren scheiden lassen. Sie besaßen zu gleichen Teilen ein Haus, mein Vater hat meine Mutter die Hälfte des Hauswertes ausbezahlt. Nun ist ihr aber aufgefallen, dass damals nur der Hauswert geschätzt wurde, nicht aber der Grundstückswert. Hat sie auch nach Auszahlung und Scheidung Ansprüche auf ein Auszahlen des Grundstückwertes?

    LG

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Nani,

      sofern Sie auch Miteigentümerin des Grundstücks ist, kann auch ein möglicher Grundstückswert Anrechnung finden. Ihre Mutter sollte sich im Zweifel an einen Rechtsanwalt wenden, um mögliche Ansprüche genauer zu beziffern.

      Ihr Scheidung.org-Team

  76. Angelika sagt:

    Guten Tag, mein Mann will sich Scheiden lassen. Aber wir haben ein Haus mit Einliegerwohnung mit lebendslanges Wohnrecht die meine Schwiegermutter bewohnt ohne Miete zu zahlen! Wir wohnen jetzt alle seid 19 Jahren dort. Meine Schwiegermutter hatte damals ihr Haus verkauft und uns das Geld gegeben, damit wir für sie die Wohnung mit bauen. Nun kommt mein Mann und sagt das ihm 75% vom verkauf zustehen und mir nur 25% und da seine Mutter in ihrer Wohnung wohnen bleibt gehen wir beim verkauf um 40.000€ runter. Stimmt das das ich die A-Karte gezogen habe?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Angelika,

      sind Sie Miteigentümer laut Grundbuch haben Sie in aller Regel zu gleichen Teilen Anspruch auf den Verkaufserlös – sofern bei der Schenkung und Übertragung des Geldes Ihrer Schwiegermutter keine gesonderte Regelung für den Scheidungsfall getroffen wurde. Wenden Sie sich an einen Rechtsanwalt, um Ihren Fall genau zu ergründen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  77. Henrieke sagt:

    Hallo,

    Mein Mann und ich haben vor jahren unser Haus gekauft und dafür einen Kredit bei der Bank aufgenommen. Das Haus ist auch noch nicht abbezahlt. Im Grundbuch stehen nur mein Mann und ich sowie im darlehensvertrag. Wie ist es, wenn wir unsere beiden Kinder auch als Eigentümer ins grundbuch eintragen lassen? Müssen diese dann auch im darlehensvertrag von der Bank stehen? Und müssen unsere Kinder dann bürgen, wenn mein Mann oder ich das Haus nicht abbezahlen können?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Henrieke,

      das Eigentumsverhältnis ist in aller Regel nicht an das Darlehen geknüpft. So kann etwa auch nur ein Ehegatte Eigentümer einer Immobilie sein, obwohl beide einen Darlehensvertrag hierfür unterschrieben haben. In Haftung genommen werden können in aller Regel nur Vertragspartner der Bank. Wenden Sie sich im Zweifel an einen Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  78. Martina sagt:

    HALLO,

    ich habe 1984 geheiratet,1993 odet 1995 bekam ich mein Elternhaus über eine Schenkung damalger WERT 480.000 DM.Das Haus ist Baujahr 1940 ich stehe alleine im Grundbuch .Wieviel Zugewinn von 1993-2015 muß ich rechnen?
    Dazu lebt nur noch meine Mutter die lebenslanges Wohnrecht hat.Zählt das ganze Haus oder nur die gemeinsam genutzte Wohnung? Außerdem habe ich alleine mein zwei Geschwister ausgezahlt.Und seit letztem Jahr ng fast 10.000 Euro invesstiert

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Martina,

      es ist aus der Ferne unmöglich, den Zugewinn zu berechnen. Dazu wenden Sie sich bitte an einen Anwalt. Der Wert des Hauses wird durch das Wohnrecht Ihrer Mutter gemindert.

      Ihr Scheidung.org-Team

  79. C.Hartmann sagt:

    Hallo Team,
    meine Frage: Zwei haben gleichzeitig mit Erwerb eines gemeinsamen Hauses geheiratet, dabei hat der Mann etwa die Hälfte als voreheliches Vermögen durch den Verkauf seiner Eigentumswohnung eingebracht, die Frau nichts. Spätere Trennung und Hausverkauf, der Erlös soll hälftig als Zugewinn abzüglich des eingebrachten Vermögens geteilt werden. Wird das voreheliche Vermögen zusätzlich in dieser Abrechnung verzinst?
    Bsp-Rechnung: Hauskauf 700.000, Hausverkauf 800.000, Zugewinn während der Ehe also 100.000, eingebrachter Eigenanteil des Mannes 300.000
    Muss der Mann nun 50.000 an die Frau zahlen oder werden davon noch (hypothetischen) Zinsen auf die eingebrachten 300.000 abgezogen?
    Herzlichen Dank für die Antwort

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo C. Hartmann,

      bitte wenden Sie sich mit Ihrer Frage an einen Anwalt. Uns ist nicht bekannt, dass in der Berechnung zum Zugewinnausgleich Zinsen auf voreheliche Vermögen eine Rolle spielen würden.

      Ihr Scheidung.org-Team

  80. Sarah H. sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Meine Elter denken darüber nach sich scheiden zu lassen. Mein Vater langzeitarbeitslos und kaum Rente, meine Mutter schwer erkrankt und arbeitsunfähig hat jedoch jahrelang als Alleinverdiener (Verkauf)das Geld allein heimgebracht. Bekommt jetzt aber auch eine Rente- etwas mehr als der Vater. Nun möchte mein Vater dass sie die Scheidung einreicht. Ich weiß nicht, warum er die Scheidung nicht einreicht- vllt vermutet er einen Nachteil – er war bereits verheiratet. Sie steht im Grundbuch des Hauses und mein Vater hat anfänglich finanziell stark mitgewirkt, hat früher selbstständig sein Geld verdient. Bis vor ca.20Jahren, als er an seine Selbstständigkeit keine Arbeit mehr fand. Seither arbeitslos und heute Rentner. Kann es passieren, dass beide den gleichen Wert des Hauses erhalten und Sie auch zusätzlich für seinen Unterhalt aufkommen muss? Sie ist sehr krank, warum sie nun nicht mehr arbeiten kann und das Haus auch nicht allein bewirtschaften könnte.
    Danke für Ihre Rückmeldung

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Sarah,

      prinzipiell ist es denkbar, dass auch Rentner unterhaltspflichtig sind. In der Praxis wird dies jedoch nur in den seltensten Fällen eintreten. Lesen Sie dazu unsern Ratgeber zum Thema „Unterhalt trotz Rente“ Was das Haus betrifft, so kann in diesem Rahmen nicht beurteilt werden, welche Besitzansprüche während der Ehe entstanden sind. Es kann sich lohnen, gemeinsam mit einem Anwalt eine Mediation anzustreben.

      Ihr Scheidung.org-Team

  81. Conni sagt:

    Hallo,

    mein Mann und ich leben seit Anfang des Jahres getrennt. Scheidung ist eingereicht, allerdings strittig. Vor unserer Ehe besaß mein Mann bereits ein noch finanziertes Haus, welches wir nach der Eheschleßung verkauften. Durch mein Engagement konnten wir damals einen guten Verkaufspreis erzielen. Der Gewinn wurde in ein neues Grundstück investiert, auf das wir 2012 ein neues Haus bauten. Wir beide stehen zu 50 % im Grundbuch und haben auch die Kreditverträge gemeinsam unterschrieben. Wir haben die Raten aus dem gemeinsamen Einkommen (beide waren berufstätig) bestritten. Jetzt haben wir uns auf einen Hausverkauf geeinigt, aus dem ein Gewinn erzielt werden wird. Allerdings fordert mein Mann jetzt einen Großteil des übrigbleibenden Kapitals, da er ja angeblich das Geld aus dem Verkaufserlös des ersten Hauses mit eingebracht hat. Wie ist die Rechtslage, wenn mir die Immobilie zu 50 % gehört. Muss der Verkaufserlös auch so aufgeteilt werden?

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Conni,

      wie der Erlös letztlich aufgeteilt wird, muss das Gericht entscheiden, wenn Sie sich nicht einigen können. Wir raten Ihnen dringend, einen Anwalt zu konsultieren.

      Ihr Scheidung.org-Team

  82. Simone sagt:

    Hallo!
    Mein Mann und ich haben zu Beginn unserer Ehe vor 12 Jahren ein Haus gekauft. Wir stehen auch beide im Kaufvertrag und den Kreditverträgen drin. Allerdings hat er mehr anfangsvermögen mit rein gebracht, als ich. Jetzt lassen wir uns scheiden und ich würde gerne wissen ob wirklich 50/50 geteilt wird oder das anfangsvermögen mit rein spielt.
    Meine Anwältin meinte Verkaufserlös -Restschuld :2
    Das kann ich mir aber kaum vorstellen.

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Simone,

      der Auskunft Ihrer Anwältin ist nach unserem Kenntnisstand nichts hinzuzufügen. Ihr Mann kann unter Umständen eine Neubewertung der Besitzansprüche vor Gericht beantragten.

      Ihr Scheidung.org-Team

  83. Melanie sagt:

    Hallo,
    Auch ich hätte da eine Frage.
    Mein Verlobter hat sich mit seinen Eltern ein Haus gekauft, im Grundbuch stehen die Eltern und er drinnen.
    Er hat noch ca 125.000€ Schulden wenn wir heiraten.
    Nun hat er sich Gedanken gemacht wegen seinem Haus, ob es sinnvoll wäre einen Ehevertrag zu machen, was meint ihr??? Da ich ja sonst im Falle einer Trennung Anspruch erheben könnte.

    Achso, ich habe 12.000€ gespart was alles mehr oder weniger für die Hochzeit darauf geht, da er wegen dem haus etc nichts dazu beitragen kann.
    Was lst generell am sinnvollsten??
    Da ich gemeint habe, ich sehe nicht ein das mein ganzes gespartes dafür drauf geht, ich im Falle einer Trennung dann garnichts mehr habe, da ihm ja das Haus gehört, ich auf der Straße sitze.
    Ach ja, Kinder sind in einem Jahr vorgesehen.
    Grüße

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Melanie,

      besprechen Sie die Sachlage in Ruhe gemeinsam. Ei Notar kann Sie beide dabei beraten, welche juristischen Möglichkeiten es gibt, um eine „faire“ Ausgangslage herzustellen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  84. Holger sagt:

    Guten Tag
    Ich habe mich von meiner Frau nach 15 Jahren Ehe scheiden lassen.
    Vor 12 Jahren haben wir uns ein Haus gekauft, welches wir jetzt verkauft haben. Dabei haben wir ein einen Gewinn von 82.000€ erzielt. Alle anderen finanziellen Dinge waren geklärt. Somit ging ich von der Hälfte des Geldes für jeden aus. Meine Frau hat während unserer Ehe von ihren Eltern eine Eigentumswohnung geschenkt bekommen. Dieses wurde im Grundbuchamt auf ihren Namen eingetragen und von ihr für 53.000€ verkauft. Nun muss ich ihr für diese Wohnung noch einen Ausgleich zahlen. D.h. sie soll 71.000€ erhalten und ich nur 11.000€.
    Kann das sein?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Holger,

      Schenkungen zählen regelmäßig zum Anfangsvermögen des jeweiligen Ehegatten. Komplizierter ist dies allerdings bei Schenkungen durch die Schwieger-(Eltern). Wenden Sie sich hierzu an einen Anwalt und lassen Sie prüfen, ob die Berechnung so stimmt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  85. Suse sagt:

    Hallo,
    ich bin seit 2009 geschieden. Kurz vorher wurde ich von meinem Ex-Mann massiv bedroht und genötigt, einen neuen Dahrlehensvertrag für unser Haus zu unterschreiben, da die Zwangsversteigerung drohte. In der Scheidungsfolgevereinbarung steht, dass ich meine Haushälfte an meinen Ex-Mann zu übertragen habe (damaliger Wert nur ca. 130.000 wegen Sanierungsstau) da er keine Rentenanwartschaften erworben hat. Ich darf dafür meine Rente behalten (670 EUR). Er musss dafür sämtliche Verbindlichkeiten übernehmen. Es wurde mir ein Wohnrecht „bis auf weiteres“ eingeräumt. Die Umsetzung der Vereinbarung sollte innerhalb eines Jahres durch den Notar statt finden. Da mein Ex-Mann aber durch den neuen Dahrlehensvertrag nun Zeit gewonnen hatte, hat er das alles bis jetzt rausgezögert. Bevor ich im April 2014, zum Zeitpunkt der Neuevaluierung des Hauses bei der Bank, aus dem Haus „vertrieben wurde“ (Z.T. mit Gewalt, es gibt ein Einsatzprotokoll über „Häusliche Gewalt) soll ich nun den Notarvertag unterschreiben, da die Bank Druck macht. Ich soll vor allen Dingen auf das Wohnrecht verzichten. Ich bin der Meinung, dass er mir dies abkaufen muss. Mir ist die Möglichkeit genommen worden im Alter mietfrei zu wohnen und meine Rente liegt unter Hartz IV – Niveau, da ich 12 Jahre lang zuhause war und die Kinder erzogen habe. Ich habe weder Trennungsunterhalt noch Nachehelichen Unterhalt noch Kindsunterhalt bekommen. Ich wollte; das das Haus später nach seinem Tod den Kindern bleibt. Es sieht aber so aus, als wolle er das Haus bald verkaufen und auf Reisen gehen.
    Habe ich eine Chance auf eine Ausgleichszahlung für das Wohnrecht um meine Rente aufzustocken und kann ich meinen Kindern das Haus sichern ?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Suse,

      wenden Sie sich bitte mit Ihrem Anliegen an einen Anwalt. Dieser sollte Ihre gesamten Ansprüche nochmals überprüfen und ggf. bei der Einforderung behilflich sein.

      Ihr Scheidung.org-Team

      1. Suse sagt:

        Hallo,
        ich bin nach der Scheidung bei mehreren Anwälten gewesen, allerdings immer bei Beratungsstellen. Diese haben mich zumindest darauf aufmerksam gemacht, dass die Auflassung fehlt. Eine andere Anwältin sprach von einer Klageschrift an das Amtsgericht. Alle sagten aber, dass eine Scheidungsfolgenvergleich in „Stein gemeißelt“ sei. Ich kann mir keinen Anwalt mehr leisten. Es wird ja auch niemand kostenlos für mich tätig.
        Der letzte Anwalt hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass mir ein Ausgleich für das entgangene Wohnrecht zusteht. Er war auch der Auffassung, dass der Scheidungsfolgenvergleich laienhaft und unvollständig sei:
        Text:
        Die Parteien sind sich dahingehend einig, dass die Antragstellerin ihren Hauseigentumsanteil an dem Hausgrundstück….. auf den Antragsteller übertragen wird. Dieser wird sämtliche auf dem Haus lastenden Verbindlichkeiten übernehmen.
        Im Gegenzug wollen die Parteien auf die Durchführung des Versorgungsausgleichs zu Lasten der Antragstellerin verzichten.
        Ferner sind sich die Parteien dahingehend einig, dass der Antragsgegner der Antragstellerin weiterhin das Wohnen auf dem Hausgrundstück…….bis auf weiteres ermöglicht.
        Der Vergleich wurde laut diktiert, allen Beteiligten noch einmal vorgespielt und von ihnen genehmigt.
        Sodann bestellt sich Frau RA……. für den Antragsgegner zwecks Abgabe einer Verzichtserklärung zum Versorgungsausgleich.
        Die Prozessbevollmächtigten der Parteien erklären sodann Verzicht auf die Durchführung des Versorgungsausgleichs und nehmen diese Verzichtserklärung jeweil wechselseitig an. -Ende-

        Die Richterin begrüßte uns mit den Worten:“ Das Ganze dauert ja jetzt schon einige Jahre. Ich will die Sache heute vom Tisch haben.“ Mein Ex-Mann war nicht anwaltlich vertreten. Es wurde eine Anwältin eine Anwältin vom Flur hereingebeten, damit das Urteil beschlussfähig war. Trotzdem hat er das komplette Haus bekommen. Ich war anwaltlich vertreten und habe die ganze Zeit gedacht ich bin im falschen Film.
        Meines Erachtens hat mich die Anwältin bech… vertreten und versucht dies nun zu vertuschen, indem sie mir permanent erzählt, dass der Scheidungsfolgenvergleich eindeutig sei. Ich habe die Bank 1 Jahr lang genötigt, es mir schriftlich zu geben, dass sie mich aus der Schuldhaftung entlassen, wenn ich notariell übertragen habe. Dies hätte doch im Scheidungsfolgenvergleich drin stehen müssen.
        Gibt es eine Schlichtungsstelle, die dieses Urteil und die Arbeit der Anwältin nochmal prüft ?
        Ich soll morgen einen Notarvertag unterzeichnen, der mich arm macht. Ich werde natürlich versuchen, zu intervenieren, nehme auch einen Bekannten mit, der Immobilienkaufmann ist und einen wachen Verstand hat, aber ich rechne mir kaum Chanchen aus.

        1. Scheidung.org sagt:

          Hallo Suse,

          Sie können innerhalb der einmonatigen Frist ab Erhalt des Scheidungsbeschlusses Rechtsmittel einlegen, sofern dieser noch nicht im Scheidungstermin für rechtskräftig erklärt wurde. Haben Sie Zweifel an der Arbeit Ihrer Anwältin, können Sie sich an die Rechtsanwaltskammer vor Ort oder einen anderen Anwalt wenden.

          Grundsätzlich können Sie für die Beauftragung eines Rechtsanwalts Beratungshilfe und Verfahrenskostenhilfe beantragen, sollten Ihre finanziellen Mittel nicht genügen, um dies selbst zu zahlen.

          Ihr Scheidung.org-Team

          1. Suse sagt:

            Hallo,
            vielen Dank für Ihre Antwort.

            In der Tat wurde wurde alles im Scheidungstermin für rechtskräftig erklärt und auch so niedergeschrieben.

            Rechtsberatungsforen wie diese und Beratungsstellen im Land würde es nicht geben, wenn Beratungs – und Verfahrenskostenhilfe ausreichen würden, um eine umfassende und kompetente Rechtsberatung bei einem erfahrenen Anwalt zu bekommen.
            Letztendlich erhält ein Anwalt ja eine geringere Vergütung und versucht so wenig Arbeit wie möglich mit diesem Mandanten zu haben um sich auf andere zahlungskräftigere Mandanten zu konzentrieren.

            Mit freundlichen Grüßen
            Susanne K.

          2. Scheidung.org sagt:

            Hallo Susanne,

            wir erteilen keine Rechtsberatung un dürfen dies auch gar nicht. Bitte beachten Sie, dass wir ein reines Informationsportal sind.

            Ihr Scheidung.org-Team

  86. Can sagt:

    Hallo,

    ich hätte da mal eine Frage. Meine noch Frau und ich haben uns eine Wohnung gekauft jnd haben entschieden, dass wir uns trennen. Sie bleibt in der Wohnung und ich bin ausgezogen. Die Wohnung gehört je zu hälfte uns beiden. Muss ich dann weiterhin die hälfte des kredits zahlen? Oder wird auch ein Mietvorteil berücksichtigt?

    Vielen Dank für eine Antwort und viele Grüße
    Can

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Can,

      wenden Sie sich an das Bankinstitut, um diese Frage zu klären. Erfahrungsgemäß berücksichtigen Banken private Auseinandersetzungen nicht. Für die Berechnung des Ehegattenunterhalts wird ein Wohnvorteil regelmäßig berücksichtigt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  87. Aras sagt:

    Hallo,
    İch möchte mich von meinem Ehemann trennen , haben eine Eigentumswohnung die noch nicht abbezahlt ist , der Vertrag läuft über uns beide. Ich möchte die Wohnung behalten arbeite aber nur als Minijob da ich zwei Kinder habe 1.kind 10 Jahre , 2. kind 5.
    Meine frage ist kann ich die Wohnung behalten würde mir das Arbeitsamt oder das Wohnungsamt zahlung leisten ?? Oder hab ich sonst noch möglichkeiten die Wohnung zu behalten ?? Hab ich überhaupt eine Chance ??

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Aras,

      während des Trennungsjahres ist Ihr Mann Ihnen gegenüber unterhaltspflichtig. Danach unterliegen Sie der erhöhten Erwerbsobliegenheit, sofern Ihre Kinder nicht weiter betreut werden müssen. Ein Anwalt kann Sie beraten, welche Ansprüche Sie haben und welche Möglichkeiten bestehen, die Wohnung zu behalten.

      Ihr Scheidung.org-Team

  88. Kathy sagt:

    Guten Tag,
    Ich habe folgende Frage: Ich habe mir mit meinem Partner ( nicht verheiratet)
    Im letzten Jahr eine Eigentumswohnung gekauft und wir sind auch zu je 1/2 im Grundbuch eingetragen.
    Nun trennen wir uns und mich würde interessieren inwieweit der eine Partner bei Auszug den anderen Partner auszahlen muss. Ein kleiner Teil des Kredites wurde ja bereits getilgt. Hat ein Partner Anspruch auf die Hälfte des getilgten Betrages? Was ist mit dem eingebrachten Eigenkapital welches für die Wohnung, Makler, Notar verwendet wurde? Muss das auch an den Partner zur Hälfte gezahlt werden. Und die noch im letzten Jahr erfolgten Renovierungsarbeiten des Bades etc. ?
    ——
    Muss bei Übernahme der einen Hälfte auch Grunderwerbssteuer gezahlt werden ?
    Viele Fragen auf einmal, aber mit einer Antwort würden Sie mir sehr helfen.
    Vielen Dank und lieben Gruß
    Kathy

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Kathy,

      bitte wenden Sie sich an einen Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  89. Anna G. sagt:

    Hallo,

    vor ca. 8 Monaten ist mein Lebensgefährten aus gemeinsames Haus freiwillig ausgezogen und alle seine Sachen mitgenommen. Ich bin mit zwei kleinen gemeinsamen Kinder drin wohnen geblieben und zahle alleine alle laufende Kosten, auch Kredit.
    Jetzt möchte er, gegen mein willen, zurück kommen. Kann er einfach so?

    Für ein Antwort bedanke ich mich schon im Voraus

    GLG
    Anna G.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Anna,

      da Sie beide Eigentümer des Hauses sind, ist dies rechtens. Wenden Sie sich ggf. an einen Anwalt, dieser kann Sie beraten, wie Sie nun am besten vorgehen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  90. Alexandra K. sagt:

    Hallo liebes Scheidung.org. Team,

    Ich befinde mich zur Zeit im Trennungsjahr.
    Ich bin mit meiner Tochter im Haus geblieben, er ist ausgezogen.
    Die Trennung ging von ihm aus.
    Unsere immobilie besteht aus 3 ETW.
    Im Kaufvertrag steht eine Vereinbarung, dass ich im Fälle einer Scheidung das erworbene hälftige Eigentum gegen Zahlung des dann zu ermittelten Verkehrswertes auf meinen Mann übertragen muss.
    Dieser Passaus ist nicht im Grundbuch, lediglich im notariell beurkundeten Kaufvertrag. Im Grundbuch stehe ich und mein Mann zu je 50% als Eigentümer drinnen! lediglich mit einem Vorkaufsrecht im Verkaufsfall.
    Meine Frage habe ich irgendeine Möglichkeit nach der Scheidung in der Immobilie zu bleiben ?
    Ich freue mich auf eine Rückmeldung

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Alexandra,

      beglaubigte Verträge sind verbindlich, solange die getroffenen Vereinbarungen rechtswirksam sind. Wenden Sie sich bitte an einen Anwalt, welcher Ihre Ansprüche prüfen kann.

      Ihr Scheidung.org-Team

  91. Alexander sagt:

    Guten Morgen,

    ich bewohne mit meiner Lebensgefährtin (nicht verheiratet) und ihrem Kind gemeinsam ein Einfamilienhaus. Wir beide sind zu je 50% Eigentümer des Hauses und im Grundbuch eingetragen. Die Finanzierung erfolgt über einen gemeinsamen Kredit bei der Bank. Zusätzlich haben wir beide beim Kauf des Hauses einen jeweils gleichen Anteil an Eigenkapital eingebracht.
    Da wir uns trennen werden, stellte sich auch die Frage, wie es mit dem Haus weiter geht. Inzwischen sind wir uns einig, dass sie mit Ihrem Kind allein im Haus wohnen bleiben wird und den Kreditvertrag auf sich umschreiben lässt. Aufgrund Ihrer finanziellen Situation ist die Bank damit einverstanden und würde mich aus dem Kreditvertrag entlassen. Im Zuge dessen werde ich meinen Eigentumsanteil an Sie überschreiben und aus dem Grundbuch gelöscht.
    Jetzt steht jedoch die Frage der Auszahlung einer Entschädigung an mich im Raum.
    Zum einen ist noch ein Restdarlehen übrig, zum anderen haben beide Eigenkapital eingebracht. Nach meinem Verständnis sollte der Verkehrswert bestimmt werden, hiervon der noch offene Kreditbetrag abgezogen werden und die übrig bleibende Summe durch 2 geteilt werden. Dies würde meiner Ansicht nach den Betrag ergeben, den sie an mich auszahlen müsste. Jedoch stellt sich mir hierbei die Frage, welchen Betrag des Darlehens man in diesem Fall ansetzt. Setzt man die noch offene Summe + Vorfälligkeitsentgelt (welches im Falle eines reellen Verkaufes und Ablösung bei der Bank anfalen würde) an oder lediglich die noch offene Kreditsumme ohne Vorfälligkeitsentgelt?
    Für eine Antwort bzw. eine andere Möglichkeit der Berechnung wäre ich Ihnen sehr dankbar.

    Mit freundlichen Grüßen

    Alexander

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Alexander,

      wir sind nicht befugt, dezidierte Rechtsberatung zu erteilen. Wenden Sie sich in Ihrem speziellen Fall daher an einen Rechtsanwalt. Dieser kann eine Berechnung erstellen und die möglichen Berechnungsgrundlagen ermitteln.

      Ihr Scheidung.org-Team

  92. Tanja H. sagt:

    Hallo!
    Stehe vor der Trennung von meinem Mann.
    Ich habe ein Haus mit in die Ehe mitgebracht, dessen alleinige Eigentümerin ich bin. Während der Ehezeit haben mir meine Eltern Geld geschenkt, damit ich das Haus abbezahlen konnte.
    Das Haus hat jetzt den vierfachen Wert der Schenkung.
    Mein Mann hat nicht im wesentlichen am Erhalt und ded Bezahlung des Hauses mitgewirkt.
    Muss im Falle der Scheidung mit einem Ausgleich an ihn rechnen?

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Tanja,

      der Hausbesitz und die Wertsteigerung desselben kann Auswirkungen auf die Berechnung des Zugewinnausgleichs oder eventueller Unterhaltsforderungen haben. Besprechen Sie die Situation mit einem Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  93. Martina sagt:

    Hallo,
    meinem Ex Mann uund mir gehört ein 3-Familien Haus.
    Genauer: Ihm das Erdgeschoss, mir die 1. Etage, DG hälftig.
    Problem: er zieht aus dem EG aus ( ich wohne mit Kindern im 1.OG), vermietet seine Wohnung an Raucher.
    A) darf er ohne mein Einverständnis vermieten?
    B) Muss ich die Qualmerei ( nicht übermäßig, die Kinder und ich reagieren nur sehr sensibel darauf) akzeptieren?
    Ich bin ja kein Mieter sondern Eigentümer ( ich weiss, als Mieter müsste ich es akzeptieren). Und möchte mich weiterhin wohlfühlen in meinen eigenen vier Wänden….
    Finanzen sind geklärt: das Haus gehört uns zu gleichen Teilen ( Wohnungen sind gleich gross), zahlen das gleiche ab…
    Freundliche Grüße
    Martina

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Martina,

      die Vermietung eines gemeinsamen Hauses sollte einverständlich geschehen. Bestehen hier Uneinigkeiten, bleibt nur der Gang zum Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  94. Vanast sagt:

    Hallo ich bin seit 2015 geschieden lebe aber noch im gemeinsamen Haus (50% ich 50 % mein Exmann). Nun wollte ich hier auch die endgültige Trennung, hatte das Haus zum Verkauf ausgeschrieben und einen externen Käufer gefunden, diesem Verkauf stimmte mein Exmann nicht zu. Nun habe ich die Teilungsversteigerung eingeleitet. Können Sie mir hierzu weiterhelfen, es gibt eine sog. Ausbietungsgarantie, welche besagt ein Käufer verpflichtet sich eine Summe auf jeden fall bei der Versteigerung zu bieten ….stimmt das? und es gäbe laut einem Makler die Möglichkeit das die Bank das noch valutierte Darlehen kündigt und so den Exmann zum Verkauf zwingen kann….stimmt dies? Was würden sie mir raten, damit ein möglichst hoher Verkaufserlös rauskommt.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Vanast,

      bei einer Ausbietungsgarantie handelt es sich um einen rechtswirksamen Vertrag zwischen Gläubiger und potentiellem Bieter, der der notariellen Beglaubigung bedarf.

      Wenden Sie sich an einen Rechtsanwalt, um mögliche Wege für den Hausverkauf zu ergründen. Wir sind an dieser Stelle nicht befugt, dezidierte Rechtsberatung zu erteilen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  95. Maria sagt:

    Guten Tag.
    Ich lebe seit 2 Jahren von meinem Mann getrennt. Wir haben uns im April 2011 ein Haus gekauft. Im September 2011 geheiratet. Ich bin im Oktober 2014 mit den Kindern ausgezogen. Ich stehe zu 1/3 im Grundbuch. Er zahlt alles. War auch zu der Zeit so als wir noch zusammen dort gewohnt haben. Ich bekomme für beide Kinder 600 Euro unterhalt. Ohne alles bin ich ausgezogen und habe mir und den Kindern alles neu gekauft. Dessen Möbel Kleidung etc . Nur meine Kleidung habe ich mitgenommen. Er verkauft Grade alles von uns. Möbel etc die wir gemeinsam angeschafft haben. Das Haus ist nur noch mit 14.000 bei der Bank belastet. Da er immer die Sondertilgung bzw damals noch wir getätigt haben. Nun zu meiner Frage:
    Da ich mit den Kindern raus bin, er mittlerweile mit einer neuen Partnerin im Haus lebt. Ich nie etwas gefordert habe, sei es Geld für die Kinder , Ehegattenunterhalt oder die Auszahlung der gemeinsamen Möbel Anschaffungen usw….Was steht mir zu?
    Habe ich überhaupt Anspruch auf mein drittel, obwohl ich seit 2 Jahren keine Zahlung mehr tätige?

    Ich hoffe Sie können mir helfen.

    Vielen Dank

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Maria,

      eingetragene Miteigentümer können ebenfalls einen Anspruch auf das Haus erheben. Wenden Sie sich an einen Rechtsanwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  96. Michael sagt:

    Hallo, ich habe mit meiner Frau ein Haus gekauft, aber nur Sie steht im Grundbuch eingetragen. Wenn wir uns scheiden lassen wird dieses Haus dann auch Bestandteil desZugewinnausgleichs?
    Vielen Dank und viele Grüße
    Michael

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Michael,

      es kann in den Zugewinnausgleich mit hineinfallen. Wenden Sie sich an einen Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  97. Andre sagt:

    Hallo, meine Nochfrau und ich leben seit 1,5 Jahren in Trennung im Doppelhaus und haben eine Folgevereinbarung mit Aufteilung der Immobilie nutzungsrechtlich aber keine Realteilung, da die Hypothekenbank nicht mitspielt. Im Grundbuch sind wir zu je 50% Eigentümer zu beiden Haushälften. Nun haben wir einen 23 jährigen Sohn in Ausbildung mit Lohn im 4 stelligen Bereich. Die Scheidung läuft noch und es wird sich zumindest bis nächstes Jahr noch hinziehen. Mein Sohn erhebt nun Anspruch auf Wohnrecht in seinem Zimmer, ich möchte aber mein Teil an Fremde vermieten und mit meiner Freundin zusammenziehen. Ich habe ihm ein Termin zum Jahresende gestellt, dass er sich was eigenes suchen kann bzw. im Wohnheim für seine Ausbildung wohnen soll. Bei meiner Frau kann er nicht wohnen, da dort nur 2 Zimmer sind.
    1. Hat mein Sohn ein Wohnrecht und kann er drauf bestehen wohnen zu bleiben, er zahlt nix dazu und gibt auch kein Kostgeld ab, obwohl wir eine hohe Hypothek haben?
    2. Muss ich bis nach der Scheidung warten, um zu vermieten?

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Andre,

      Ihr Sohn ist volljährig und in Ausbildung, sodass er keinen rechtlichen Anspruch darauf hat, bei Ihnen zu wohnen. Es ist zu empfehlen, die Vermietung des Zimmers mit Ihrer Frau abzusprechen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  98. Rainer sagt:

    Hallo, meine Frau hat das Dachgeschoß in Ihrem Elternhaus ausgebaut und später dann durch eine Schenkung übertragen bekommen. Wir haben dann durch einen Anbau ein Zweifamilienhaus daraus gemacht. Hier habe ich meine Ersparnisse und jahrelange Arbeitsleistung hineingesteckt. Der Bankkredit wurde von uns beiden unterschrieben. Im Grundbuch steht jedoch nur sie. 2009 haben wir uns dann scheiden lassen. Ich habe keine finanziellen Forderungen gestellt und sie hat das Haus bis heute alleine weiter abbezahlt. Kann sie jetzt von mir fordern den Kredit mit abzuzahlen? Kann ich in einem solchen Fall finanzielle Forderungen an sie stellen auf die ich im Jahr 2009 verzichtet habe?
    Vielen Dank,

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Rainer,

      Wenn Sie den Vertrag zusammen unterschrieben haben, müssen Sie diesen auch beide abzahlen. Allein aus diesem Grund dürften Ihnen keine Ansprüche erwachsen, welche Sie nun um Nachgang geltend machen können. Suchen Sie allerdings einen Anwalt auf, der Ihre komplexe Situation nochmals prüfen kann.

      Ihr Scheidung.org-Team

  99. Conny sagt:

    Hallo! Mein Noch-Ehemann und ich haben eine gemeinsame Immobilie. Wir möchten beide das Haus bei einer Scheidung halten (v.a. für die Kinder und um Ablösekosten zu vermeiden)…also nicht verkaufen. Voraussichtlich würde ich mit den Kindern weiter Im Haus leben. Nun kann ich ihn nicht ausbezahlen, er mich ebensowenig.
    Wäre es denn möglich, dass wir beide weiter den Kredit bedienen bis das Haus abbezahlt ist (für ihn wäre es dann eine Geldanlage). Ich würde die Nebenkosten zahlen, wir beide zu gleichen Teilen Reparaturen etc.

    Ist ein solches Modell im Falle einer einvernehmlichen Scheidung denkbar?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Conny,

      grundsätzlich können sich die Beteiligten bei einer Scheidung hinsichtlich der meisten Regelungen einvernehmlich einigen, wie sie es für richtig halten. Eine gerichtliche Entscheidung ist nur bei dem Hauptsacheverfahren und dem Versorgungsausgleich von Amts wegen vorgesehen. Zu beachten ist nur die Rechtswirksamkeit solcher Entscheidungen, um eventuell später auftretende Probleme zu vermeiden. Wenden Sie sich hierzu an einen Rechtsanwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  100. Stephen sagt:

    Hallo,

    ich plane zusammen mit meiner Ehefrau ein Haus zu kaufen und uns zu gleichen Teilen als Eigentümer im Grundbuch einzutragen.
    Das Haus (Kaufpreis 400.000) finanzieren wir zu 1/4 durch mein Eigenkapital, 1/4 aus einer vorgezogenen Erbschaft meines Vaters und 1/2 durch ein Darlehen.
    Wir haben keinen Ehevertrag geschlossen.
    Welchen Anspruch hätte meine Frau, wenn es zu einer Trennung kommen würde (angenommen es gibt keine Wertsteigerung beim Haus)?
    Gilt dann trotz der gemeinsamen Eintragung ins Grundbuch das Zugewinnprinzip oder ständen Ihr unabhängig vom eingebrachten Anteil 50% des Hauswertes zu?

    Vielen Dank im Voraus
    Stephen

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Stephen,

      bei Besitzansprüchen nach Trennung und Scheidung zählt der Grundbucheintrag, nicht die Finanzierung der Immobilie.

      Ihr Scheidung.org-Team

  101. Sascha sagt:

    Guten Tag.

    Ich lebe seit 3 Jahren getrennt von Haus und Hof sozusagen. Meine Frau und die beiden Kinder sind in dem damals gekauften (finanzierten) Haus geblieben und ich zog aus.
    Nun möchten wir die Scheidung beantragen ohne „grosses“ Tamtam.
    Ich möchte natürlich vorher wissen was das in etwa kosten würde. Ich würde von mir aus auf den Grundbucheintrag verzichten – da dieses Haus später eh den Kindern gehören soll.
    Ich verdiene etwa 2300 ( Steuerklasse 1) netto und sie dürfte so in etwa bei 1700 (Steeurklasse 2) liegen. Das Haus hat natürlich noch eine Restschuld die allerdings von ihr alleine getilgt werden. Muss dieses Haus dann als „Streitwert“ berechnet werden?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Sascha,

      wir könne leider nicht beantworten, was eine Scheidung kosten wird, da nicht nur das Haus mit hineinspielt. Kontaktieren Sie einen Anwalt, dieser kann Ihnen genaueres sagen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  102. Rainer sagt:

    Hallo,

    ich bin alleiniger Besitzer eines 1 Familienhauses. Habe vor 5 Monaten geheiratet und meine Frau hat mich vor 4 Wochen verlassen. Da mir auf Dauer das Haus zu groß wird möchte ich es gerne verkaufen, verbindlichkeiten bestehen noch. Den Gewinn möchte ich zum ablösen der noch vorhandenen Schulden nutzen. Hat meine Frau irgendwelche Anprüche an mich wegen des Hausverkaufes ?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Rainer,

      ein Ehegatte, der nicht Miteigentümer einer Immobilie ist, kann in aller Regel keinen Anspruch auf diese erheben. Vermögen, das bereits vor dem Eheschluss bestand, wird zudem beim Zugewinnausgleich zum Anfangsvermögen gerechnet. Inwiefern der möglich Verkaufserlös zu Ihrem Zugewinn zugerechnet werden kann, können Sie bei einem Anwalt in Erfahrung bringen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  103. Nils sagt:

    Hallo liebes Scheidung.org-Team

    Meine Frau und ich haben nach unserer Hochzeit ein Haus gebaut. Sie steht durch eine Grundstücksteilung ihrer Eltern allein im Grundbuch.
    Wir beide stehen im Kaufvertrag und im Kreditvertrag.
    Jetzt hat sie sich von mir getrennt und möchte, dass ich ausziehe.
    Muss ich weiterhin zu gleichen Teilen den Kredit bedienen? Dies wäre eine starke Doppelbelastung, die ich mir nicht leisten kann.

    Vielen Dank für eine Antwort
    Nils

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Nils,

      da Sie im Außenverhältnis als Gesamtschuldner auftreten, kann die Bank Sie auch weiterhin belasten. Sie können entsprechende Summen im Innenverhältnis jedoch ggf. verrechnen (etwa mit Unterhaltszahlungen an den Ehegatten) oder aber gegenüber der Bank versuchen, aus den Verträgen herauszukommen. Die Bank muss einem solchen Vorhaben jedoch nicht automatisch zustimmen. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um mögliche Lösungsstrategien zu ergründen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  104. Saravanan sagt:

    I live in stuttgart. Me and my wife bought a 3 floor house in ludwigsburg. 4 years before she gifted me the house because she was planning to marry her boy friend. We got legally seperated over a year ago. I wanted to know can she get back the house she gifted me.??

    1. scheidung.org sagt:

      Hello Saravana,

      usually a gift cannot be reclaimed. Please talk to a lawyer for further informations.

      Yours sincerely, Scheidung.org-Team

  105. Anja b. sagt:

    Hallo Team
    mein mann möchte mich nach 15 jahren ehe verlassen er aber alleine mit Elternhaus im Grundbuch steht.mein Problem ist das ich meinen Unterhalt in diesem Hause verdiene da ich ein Geschäft habe..Wie sieht es bei einer Scheidung rechtlich aus was steht mir zu da ich nicht das nötige Kleingeld um wo anders mir ein Geschäft aufzubauen da ich auch meinen kundenstamm verlieren würde..Wie sieht es rechtlich aus.
    Im Vorraus vielen dank

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Anja,

      kontaktieren Sie bitte einen Anwalt, der Sie hinsichtlich Ihrer speziellen Frage berät.

      Ihr Scheidung.org-Team

  106. Cem sagt:

    hallo,
    ich bin seit 5 Jhren geschieden.
    Meine Ex Wohnt seit dem in der Wohnung und zahlt den Kredit hierfür ab.
    Die Raten für den Kredit sind sehr gering im Vergleich zur einer Miete die man für die Wohnung zahlen müsste.
    Sollten wir später die Wohnung Verkaufen wollen, bleiben die die Anteile gleich ( 50%-50% )
    oder hat in diesem Fall die Ex einen höheren Anspruch??

    Vielen Dank im Voraus

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Cem,

      ihr Anspruch ergibt sich aus dem Grundbucheintrag und aus einem eventuell geschlossenen Ehe-und Erbvertrag.

      Ihr Scheidung.org-Team

  107. Chris sagt:

    Hello, I am going through a very dirty seperartion at the moment where War of the Roses doesn’t even scratch the surface.
    I moved out of our property over 12 months ago now, and the Seperation (Trennung), is over the 1 year duration period with the seperation paperwork in the working of the German judicial system.
    The problem that I am having is with our property.
    My still Wife and Children are living in the house, as I was pritty much forced out by my Wife and her Lawyer and am now living in a flat.
    I have attempted to talk with my Wife about selling the property and also getting a Gutachter (Katasteramt) or a Makler to value the property correctly, which have both been turned down by my Wife and her Lawyer! I had only one other possibility and that was to personally enter the property for an ammount on an Internet Immobilien Portal.
    After doing this, I was inundated with Interessenten requests for Besichtigung, where yet again my Wife through her Lawyer took Control and certain Interessenten are still awaiting a Besichtigung 6 weeks after their first request.
    From the 4 parties that have managed to receive a besichtigung, we have received an offer that is €5.000 less than my asking price.
    The asking price was created by me using the information I received via the telephone from the Katasteramt.
    The offer would allow my wife and I to pay off the remaining Credit in full and have about €100.000 over to split between us.
    Unfortunately my Wife will not accept anything as she wishes to remain in the House with our Children, but doesn’t want to pay me out for my half.
    We are both 50% on all documentation etc and I am feeling that all my effort In getting a equal split Financially are being laughed at!
    Does this mean here in Germany (German Law), that my Wife can bring this all the way to after our Divorce, and the to the Courts where the House will then be put up for Zwangsversteigerung even though we have an offer for €220.000 for the property.

    I hope from the long winded description you can get an idea of my situation, and offer me a little guidance.
    One thing I certain don’t wish is that the Lawyers costs go through the roof because of Stupidity.

    Many thanks in advance for any help in this matter.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hello Chris,

      the separation of shared property is part of any divorce. Are there troubles between two owners of a shared house and one person wants to hold it, she usually has to pay a compensation to take it as sole property. If the spouses cannot arrange amicably, the Court can be instructed to solve this problem. In the end it also can order a Teilversteigerung, in which only that part of the house will be to auction, which the one owner wants to let down. The other owner is privileged bidder but the half could also be sold to complete stranger, if the owner does not want to pay.

      Contact an attorney to get more concrete information.

      Sincerely Yours,
      the editorial staff of Scheidung.org

  108. Karin sagt:

    Hallo!
    Ich bin mit meinem Mann 9 Jahre verheiratet, vor einem Jahr haben wir ein Haus gebaut. Wir stehen beide im Grundbuch. Er hat während der Ehe nie gearbeitet und auch keine finanziellen Mittel in die Ehe mitgebracht. Haus wurde komplett von mir alleine finanziert. Steht ihm im Fall der Scheidung wirklich die Hälfte zu?
    Keine Kinder, kein Ehevertrag.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Karin,

      da Sie beide im Grundbuch stehen, steht jedem Ehegatten die Hälfte zu.

      Ihr Scheidung.org-Team

  109. Heinz sagt:

    Hallo,

    ich stehe vor folgendem Problem ich und meine getrennt Lebende Frau besitzen eine Immobilie. Sie ist mit dem Kind woanders hingezogen. Ich hatte versuchet Ihre hälfte zu übernehmen was leider gescheitert ist.. Aufgrund der Unterhaltsforderungen mit Wohnvorteil usw. war es mir nicht möglich weiter alleine die Immobilie zu bewohnen so das ich auch eine kleine Wohnung beziehen musste.

    Das Haus steht nun leer und wird momentan noch von mir bezahlt was die Tilgungen usw angeht und der größte Teil natürlich auch beim Unterhalt mit herrangezogen. Wollte das Haus auch schon verkaufen aber auch das wird leider von meiner getr. lebenden Frau ignoriert…

    Wir sind noch nicht geschieden da ich das Problem sehe mit dem Haus.. desweiteren ist noch ein 3 als Bürge mit 30000 bei der Darlehnsbank hinterlegt.

    Mein Anwalt rät mir zur einreichung der Scheidung er sagt das das Haus kein Bestandteil von einem Scheidungsverfahren ist.. ich sehe es aber anders da ja Zugewinn und Unterhalt usw . ja auch vom Haus abhängt..

    Kann mir jemand dazu Infos geben ? Stimmt die aussage vom Anwalt?

    Danke Grüße Heinz

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Heinz,

      die Ausgaben, die Sie für das Haus haben, werden bei der Berechnung des bereinigten Nettoeinkommens berücksichtigt. Sofern Sie beide im Grundbuch stehen gehört Ihnen beiden das Haus. An diesem Umstand ändert sich auch nach der Scheidung nichts. Insofern ist das Haus hinsichtlich des Zugewinnausgleichs dann nicht zu berücksichtigen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  110. Chris 1251 sagt:

    So if I understand your reply correctly, this could go the full course to the Divorvce and then the Court will then either order my wife to either pay me out the difference otherwise it will be offered to the Interested parties that have already put in offers of € 220.000 and € 225.000.

    mfg,

    Chris 1251

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Chris,

      We cannot know, what the court will decide to do. There are many possibilities. We advise you, to talk to an attorney for more informations.

      Sincerely Yours,
      the editorial staff of Scheidung.org

  111. Armin T. sagt:

    Ich habe 1998 eine Wohnung gekauft für 65000 Euro 2012 geheiratet.wert der Wohnung zu dieser Zeit ca 32000 meine Frau will jetzt die scheidung.wert jetzt 61000 euro. Restschulden am tag der Eheschließung 7000 euro.meine Frau hat nur das letzte halbe Jahr gearbeitet.was steht ihr von der Wohnung zu?

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Armin,

      insofern Sie im Güterstand der Zugewinngemeinschaft gelebt haben, ist die Wohnung Teil Ihres Anfangsvermögens und steht somit außerhalb des zu entschädigenden Zugewinns. Allerdings kann der seit dem gestiegene Wert der Immobilie ausgleichspflichtig sein. Dies wäre durch Geldzahlungen zu kompensieren. Lassen Sie sich anwaltlich beraten.

      Ihr Scheidung.org-Team

  112. Marleen E. sagt:

    Guten Tag,

    mein Mann und ich haben uns getrennt. Wir sind im Besitz eines Hauses, sind beide im Grundbuch und im Kreditvertrag verankert. Es sind noch Restschulden vorhanden. Nun möchte ich mit den Kindern in dem Haus bleiben, mein Mann wird ausziehen.
    Besteht die Möglichkeit, dass er Miteigentümer bleibt? Ich wäre dann verpflichtet, ihm eine Mietentschädigung zu zahlen. Er würde darauf verzichten, wenn ich alle Zahlungsverpflichtungen übernehme. Solange die Kinder im Haus leben, soll es nicht verkauft werden. Besteht die Möglichkeit, so etwas zu regeln? Dass man sich auf einen Zeitpunkt X einigt, an dem das Haus entweder verkauft oder an die Kinder übertragen wird? Muss mein Mann entschädigt werden, wenn er Miteigentümer bleibt?

    MfG
    Marleen

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Marleen,

      gütige Einigungen dieser Art sind jederzeit möglich. Es wird jedoch empfohlen diese in einer Scheidungsfolgenvereinbarung vertraglich von einem Notar besiegeln zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  113. Monika sagt:

    Hallo , ich habe eine Frage.

    Mein Freund und ich bauten vor 2 Jahren ein Haus.
    Auf dem Grünstück seines Vaters. Nun werden sie zum Notar gehen und das Grundstück auf dem das Haus steht auf ihn schreiben lassen. Dann gehört ihm das Grundstück mit dem Haus und steht auch im Grundbuch.
    Er bezahlt den Kredit des Hauses und ich den Rest wie: Strom , Wasser.Telefon,Essen und Trinken und Heizung. Habe auch Geld schon mit in das Haus investiert, mitlerweile sind das auch schon bestimmt 20000€
    Und werde auch weiterhin Geld in das Haus investieren.
    Wir werden bald heiraten und haben auch schon einen gemeinsamen Sohn.

    Nun meine Frage :

    Was würde passieren wenn wir uns irgendwann scheiden lassen?
    Würde mir etwas zustehen auch wenn ich nicht mit im Grundbuch stehe?
    Bzw müsste er mich auszahlen?
    Aber mir stände dann nur das zu ab dem Zeitpunkt der Heirat oder ?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Monika,

      geleistete Investitionen in das Haus können ggf. Anrechnung finden (Einzelfallentscheidung). Beim Zugewinnausgleich würde das Haus in das Anfangsvermögen fallen, sodass nur die Wertsteigerung während der Ehezeit auf den Zugewinn Ihres Partners angerechnet werden könnten. Wenden Sie sich im Zweifel an einen Rechtsanwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  114. M. sagt:

    Hallo,
    Mein Mann und ich leben seit Nov 2014 nach acht Ehejahren in Trennung. Scheidung steht demnächst an. Laut Ehevertrag besteht keine Zugewinngemeinschaft. Beim 2012 erworbenen Haus stehe ich zu 50% aus Miteigentümer im Grundbuch. Bin aber bei der Bank nicht als Schuldner ausgewiesen, das ist nur mein Mann. Jetzt wollen wir die Auszahlung des Hauses regeln. Mein Anteil wird sich aus dem aktuellen Wert des Hauses abzüglich des Schuldenstands, geteilt durch zwei geben, ist mir klar.
    Meine Frage: Ist bei der Ermittlung des mir zustehenden Wertes wesentlich, dass mein Mann auch seit der Trennung die Hausraten alleine eingezahlt hat?
    Danke,
    Anne

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Anne,

      da Ihr Ehemann im Außenverhältnis Alleinschuldner ist, können entsprechende Regelungen nur im Innenverhältnis (zwischen Ihnen und Ihrem Mann – nicht aber mit der Bank) geregelt werden. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um Ihre Ansprüche ggf. prüfen zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  115. Katti sagt:

    Guten Abend
    Ich lebe von meinem mann getrennt im scheidungsjahr . Er wohnt im gemeinsamen Haus , wir bezahlen beide die fälligen Raten des Kredits, sind beide im Grundbuch eingetragen. Er möchte weder ausziehen noch ist er in der Lage den Kredit alleine zu bedienen ( er zahlt jetzt aber „wohnentschädigungszahlungen“ an mich), ich wäre es. Bleibt uns nur die Versteigerung?
    Ich kann ja nicht einfach meinen namen aus dem grundbuch streichen lassen und bin vom gemeinsamen Kredit befreit?
    Vielen Dank für die Antwort

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Katti,

      Sie können auch nur Ihren Anteil am Haus versteigern lassen (Teilungsversteigerung) oder aber Ihr Ehemann kann Sie selbst auszahlen und den Hausanteil übernehmen. Mit der Bank können Sie entsprechende Regelungen prüfen. Entlässt diese Sie aber nicht aus dem Darlehensvertrag, so müssen Sie auch weiterhin den Kredit ableisten. Die Kreditraten können Sie jedoch im Innenverhältnis – etwa mit Unterhaltsansprüchen – verrechnen. Wenden Sie sich an einen Rechtsanwalt, um Ihre Möglichkeiten zu prüfen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  116. Stephan sagt:

    Hallo, auch ich hätte eine Frage:

    Meine Frau hat mich betrogen und möchte sich von mir trennen (ich weiss, unerheblich für die Ansprüche wer hier Schuld an der Trennung hat).

    Wir haben zusammen ein Haus auf dem Grundstück ihrer Mutter gebaut, welches derzeit auch noch ihrer Mutter gehört. Zum Zeitpunkt des Baues war eine Teilung des Grundstücks nicht möglich, da dann eine Neuvermessung notwendig geworden wäre und so der Hausbau nicht stattfinden hätte können.
    Erst nach der Fertigstellung des Hauses ist daher die Teilung des Grundstücks möglich. Nun – nach der Trennung – soll das Grundstück auf meine Frau übertragen werden.

    Die Schulden haben wir beide auf der Bank übernommen. Es handelt sich um 250000€, diese werden aber deutlich durch das Haus gedeckt, Wert ca. 350000€.

    1. Frage: Macht es Sinn, das Haus schätzen zu lassen?

    Während der Ehe (seit 2008) habe ich eine Abfindung (70000 Euro) für eine Arbeitsstelle (2000-2014) erhalten. Aus einem gemeinsamen Haus haben wir zusätzlich 25000 Euro für den Hausbau einsetzen können. Man kann also sagen, das sämtliches Kapital in den Hausbau geflossen ist (Familienhaus + 2 Kinder (5/7Jahre)).

    2. Frage: Ist dies Relevant für den Zugewinnausgleich, oder zählt hier tatsächlich nur Kapital auf den Konten?

    Der Hauptverdiener bin ich (mit 1800 Euro) meine Frau verdient ca. 800 Euro. Alleine kann sie die Abtragung des Hauses nicht decken. Das Haus verfügt über eine Einliegerwohnung (Mieteinnahme 500€). Abtragung beträgt ca. 1.100 €.

    Auch wenn mich die Kinder sehr lieben, dürften sie im Haus (und damit wohl bei der Mutter) bleiben, auch wenn sie sich im Moment kaum um die Kinder kümmert und ihr „Neuer“ interessanter ist (was auch der Grund ist, warum ich momentan noch im Haus wohne – die Kinder)

    Ein Termin mit einem Anwalt ist vereinbart.

    3. Frage: Kann ich überhaupt mit irgend etwas rechnen, oder bin ich gezwungen, die Abtragung für das Haus und eventuell zusätzlich Unterhalt zu zahlen, obwohl mir das Haus dann gar nicht mehr gehört?

    4. Frage: Kann meine Frau / oder ihre Mutter mich sozusagen aus dem Haus werfen?

    5. Was kann ich überhaupt tun, um einigermassen schmerzfrei aus der ganzen Angelegenheit raus zu kommen?

    Danke für ihre Hilfe

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Stephan,

      1. Für die Schätzung des Hauses ist in aller Regel der aktuelle Verkehrswert anzusetzen, nicht sämtliche Beträge, die in das Haus eingeflossen sind. Sie können eine solche Schätzung vornehmen lassen. Entsprechende Gutachten sind mit zusätzlichen Kosten verbunden.

      2. Beim Zugewinnausgleich werden sämtliche Vermögenswerte der Ehegatten betrachtet, die während der Ehe hinzukamen: Immobilien, Aktien, Barvermögen, Unternehmen – sowie Schulden, die davon in Abzug zu bringen sind. Gemeinsame Immobilien werden den Ehegatten zu gleichen Teilen angerechnet – bzw. entsprechend der im Grundbuch angegebenen Eigentumsverhältnisse.

      3. Sofern Sie Miteigentümer des Hauses sind (wenn schon nicht des Grundstücks), können Sie in aller Regel auch einen entsprechenden Anspruch auf das Haus erheben. Der andere Eigentümer kann dann grundsätzlich auch die Anteile gegen Ausgleichszahlung übernehmen oder andere Kompensationsleistungen vereinbaren (Verrechnung mit Unterhaltsansprüchen usf.).

      4. Wenn Sie selbst nicht Eigentümer weder des Hauses noch des Grundstücks sind, können Sie auch keinen Anspruch auf das Haus erheben. Grundsätzlich können sich Ehegatten hierbei aber auch gütlich einigen. Ggf. können Ihre geleisteten Anstrengungen einen Anspruch begründen.

      5. Lassen Sie sich von dem beauftragten Anwalt ausführlich hinsichtlich sämtlicher Scheidungsfolgen beraten. Leider gibt es im Familienrecht keine allgemeingültigen Lösungen, da kein Fall dem anderen gleicht. Jeder Einzelfall kann folglich anders entschieden werden.

      Ihr Scheidung.org-Team

  117. Bettina sagt:

    Hallo. Wir leben seit Feb 2016 in Trennung. Ich lebe mit unseren 2 Kindern im Haus (im Grundbuch sind mein noch Mann und ich beide zur Hälfte eingetragen). Das Haus ist gemeinsam von uns abbezahlt worden und Schuldenfrei. Er zahlt Trennungsunterhalt für mich und die Kinder. Ich bezahle alle laufenden Kosten für das Haus (auch Grundsteuer, Versicherungen…) und bei der Unterhaltsberechnung wurde seine nicht Nutzung des Hauses berücksichtigt. Jetzt reicht er die Scheidung ein und will das wir das Haus verkaufen. Kann er mich zum Verkauf zwingen obwohl mir die Hälfte des Hauses gehört und ich mit den gemeinsamen Kindern darinwohne? Könnte ich das aussitzen bis die Kinder 18 sind? Gerne würde ich ihn auch ausbezahlen und dies dadurch finanzieren, dass ich mich räumlich mit den Kindern einschränken und die frei werdenden Zimmer vermiete. Kann er dies ablehnen, wenn ich ein verkehrswertgutachten vorlege bezüglich des auszubezahlen den Betrages? Vermutlich rechnet er mit einem oeller Ren Betrag, da ja momentan Häuser sehr teuer verkauft werden.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Bettina,

      da Sie beide im Grundbuch stehen, sind solche Entscheidungen (Hausverkauf oder Vermietung) immer im gegenseitigen Einverständnis zu fällen. Wenden Sie sich an einen Anwalt, der Ihr Recht überprüfen kann.

      Ihr Scheidung.org-Team

  118. Ines sagt:

    Guten Tag,
    Ich habe folgendes Problem. Wir haben uns vor gut 3 Jahren ein Haus gekauft was natürlich noch hoch belastet ist.weiterhin sind wir beide zur Hälfte im Grundbuch eingetragen. Wir sind beide Darlehnsnehmer und ich bezahle derzeit noch den Kredit.wir sind seit 4 monaten verpartnert aber sind getrennt lebend in diesem Haus. Wir sind uns einig das ich auf das haus verzichten würde, jedoch schlägt sie vor das ohne die Banken zu klären und möchte mich mit einem notariellen Vertrag absichern der beinhaltet das sie alle Rechte und Pflichten (finanziell) des Hauses übernimmt.aber ist das denn überhaupt machbar? Die Bank kann doch auch noch nach Jahren bei mir einfordern, da nützt mir dieser Vertrag doch nichts, oder? Sie möchte das ich aus dem grundbuch austrete.Weiterhin wäre die Frage….Falls ich es in Erwägung ziehen sollte mir in ein paar Jahren neues Eigentum zu zulegen kann ich das überhaupt wenn ich noch Darlehensnehmer bin trotz eines mit ihr aufgesetzten Vertrages welches mich aus den Verpflichtungen befreit?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Ines,

      Sie können auch versuchen, als Darlehensnehmer aus dem Vertrag entlassen zu werden. Die Banken müssen diesem Vorhaben jedoch grundsätzlich nicht zustimmen. Allerdings besteht im Innenverhältnis eine weitgehende Vertragsfreiheit, das bedeutet: Sie können in einem notariell beglaubigten Vertrag die Eigentums- und Schuldenverhältnisse im Innenverhältnis bestimmen. Es handelt sich dann jedoch nur für Sie beide um Verbindlichkeiten, die Bank muss sich hieran tatsächlich nicht halten. Verweigert Ihre ehemalige Partnerin die Zahlung der Kreditraten, können Sie damit in Haftung genommen werden. Der schuldrechtliche Anspruch muss dann gegenüber Partnerin eingefordert werden.

      Aufgrund der Komplexität der Eigentumsfragen bei Trennung ist Ihnen dringend anzuraten, einen Anwalt zu konsultieren. Dieser kann Sie auch hinsichtlich der möglichen Vertragsvereinbarung beraten oder die Bank um Schuldnerentlassung ersuchen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  119. Christine sagt:

    Hallo
    Ich bin seit 2 Jahren verheiratet und bei meinem Mann ins Haus eingezogen. (Er steht alleine im Grundbuch)
    Zurzeit durchleben wir eine“Auszeit“, in der ich vorläufig woanders unterkomme.

    Meine Fragen:
    1. Habe ich das Recht darauf zu sagen das er sich erstmal eine Unterkunft sucht, da es für mich mit dem Arbeitsweg&den Kosten zu schwierig ist?
    2. Habe ich überhaupt ein irgendein anspruch da ich weder im Grundbuch stehe und ein Ehevertrag besteht auch nicht.

    Vielen Dank

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Christine,

      1. In aller Regel darf über fremdes Eigentum nicht bestimmt werden – da das Haus Ihrem Mann gehört, kann er zumeist auch selbst bestimmen, dass er dort wohnt.
      2. In aller Regel haben nur Miteigentümer einen Anspruch auf eine Immobilie. Wurde die Immobilie während der Ehezeit erworben, kann sie ggf. im Zugewinnausgleich Beachtung finden.

      Wenden Sie sich im Zweifel an einen Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  120. Robert sagt:

    Hallo ich habe eine Frage, meine Frau will sich von mir scheiden lassen.wir haben zusammen ein Haus, dass auch schuldenfrei ist. Das Grundstück gehört ihr und das Haus uns zusammen. Wir haben von unseren Eltern große finanzielle Unterstützung bekommen. Wird diese Unterstützung berücksichtigt wenn sie mich ausbezahlen muss, denn sie lebt in dem Haus und ich bin ausgezogen.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Robert,

      Schenkungen können Anrechnung finden. Allerdings haben diese zumeist keinen Einfluss auf die Eigentumsverhältnisse. Ist ein Ehegatte hälftiger Miteigentümer des Hauses, kann er zumeist auch die Hälfte des Hauses beanspruchen – bzw. sich entsprechend auszahlen lassen. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um die genauen Vermögensverhältnisse und die Aufteilung im Scheidungsfall zu beleuchten.

      Ihr Scheidung.org-Team

  121. Sarah sagt:

    Guten Tag,

    ich Frage im Auftrag meiner Mutter.

    Meine Eltern Trennen sich auf Wunsch meines Vaters. Da er eine neue Frau kennengelernt hat, wird er bei ihr einziehen. Also ist die derzeitige Wohnsituation geklärt.
    Trotzdem gibt es 2 Fragen die uns beschäftigen:

    Als meine Eltern bereits verheiratet waren, hat meine Großmutter meinem Vater das Haus geschenkt, in dem meine Eltern nun Leben. Es steht auch nur mein Vater im Grundbuch.
    Es gibt keinen Ehevertrag. Wem gehört im Falle der Scheidung nun das Haus? Hat meine Mutter Anspruch darauf?
    Ebenso wurde eine Lebensversicherung von meinem Vater abgeschlossen, als die beiden bereits verheiratet waren. Die Auszahlung dieser ist zeitnah fällig. Hat meine Mutter hier einen Anspruch?

    Zu einem Anwalt will meine Mutter Momentan noch nicht gehen, da noch nicht von Scheidung sondern erst einmal von Trennung die Rede ist. Ich bin jedoch etwas skeptisch und vorsichtig und möchte gerne wissen, woran meine Mutter im Zweifelsfall ist.

    Vielen Dank und freundliche Grüße

    Sarah

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Sarah,

      1. Ein Ehegatte kann in aller Regel nur dann einen Anspruch auf das Haus erheben, wenn er als Miteigentümer im Grundbuch eingetragen ist oder aber in erheblichem Maße am Erhalt des Objektes mitgewirkt hat. Fällt dies aus, kann das Haus ggf. noch immer Beachtung beim Zugewinnausgleich finden – allerdings fallen Schenkungen und Erbe in aller Regel aus dem Zugewinn heraus.
      2. Lebensversicherungen fallen zumeist in den Zugewinn eines Partners, sodass ggf. über den Zugewinnausgleich ein Anteil an den Vermögenswerten Übertragung finden kann.

      Raten Sie Ihrer Mutter zum Besuch bei einem Anwalt. Die Trennungsphase sollte häufig auch dazu genutzt werden, alle mit der möglichen Scheidung in Verbindung stehenden Fragen vorab zu klären, damit bei Antragseinreichung nicht allzu böse Überraschungen warten. Ein Anwalt kann auch zunächst nur beratend tätig sein.

      Ihr Scheidung.org-Team

  122. Ralf W. sagt:

    Hallo, auch ich hätte eine Frage,
    ich habe vor meiner Ehe ein Haus gehabt und meine Frau ist Fremd gegangen. Wir haben uns getrennt und nun will sie Ehehegattenunterhalt haben. Jetzt rechnet man mir Wohnvorteil an…. Mit welchem recht ? Es ist mein Haus und das habe ich mir für meine Rente gebaut. Ich wohne mit meinem Sohn 14 jetzt alleine dort und bezahle nur 345 Euro an die Bank. Zur Miete wäre teurer aber das Interessiert wohl nicht.
    Danke.

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Rafl,

      bei der Berechnung für den Ehegattenunterhalt wird stets berücksichtigt, ob die Ex-Partner zur Miete wohnen oder im Eigentum. Die Anrechnung des Wohnvorteils ist im beschriebenen Fall also vermutlich korrekt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  123. Sandra sagt:

    Hallo,

    mein Noch-Ehemann und ich haben eine gemeinsame Immobilie erworben. Die Scheidung ist bereits eingereicht, er ist ausgezogen und ich trage seit einem halben jahr alle Kosten allein, inklusive kreditraten. Da der Kreditvertrag erst 6 Jahre läuft, wurde noch wenig, bzw. Nichts getilgt.
    Da ich meinem Mann nicht traue und ich immer wieder erpresst werde, möchte ich, dass er aus dem Grundbuch gelöscht wird.
    Er stimmt einer Löschung nur zu, wenn unsere 3 minderjährigen Kinder an seiner Stelle eingetragen werden. Nun ist das anscheinend recht problematisch, da sie in solchen Fällen vom Gesetz aus einen Ergänzungspfleger für die vermöguenssorge bzgl der Eintragung bekommen müssten, der das wohl ablehnen wird. Gibt es in diesem Fall noch eine andere Möglichkeit, meinen noch Ehemann zufrieden zu stellwn, damit er einer Löschung zustimmt?
    Viele grüße

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Sandra,

      damit ein Miteigentümer auf den eigenen Hausanteil verzichtet, ist in der Regel die Auszahlung für den Vermögensverzicht anzusetzen. Wenden Sie sich ggf. an einen Anwalt, um zu prüfen, wie sinnvoll dieser Weg in diesem Fall erscheint und welche anderen Möglichkeiten gegeben sind.

      Ihr Scheidung.org-Team

  124. Rosa H. sagt:

    In der Ehezeit habe ich einen Mietkaufvertrag für ein Haus abgeschlossen. Ich stand alleine im Vertrag und auch die Mietraten wurden komplett von meinem Konto beglichen. Ca. 1,5 Jahre nach der Trennung und Einreichung der Scheidung habe ich das Haus erworben und stehe nun allein im Grundbuch. Demnächst ist Scheidungstermin und mein Noch-Mann möchte eine hälftige Auszahlung des Hauswertes. Steht ihm eine Abfindung zu, obwohl er nichts eingebracht hat nur durch die Zeit der Ehe? Vielen Dank für ihre Antwort!

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Rosa,

      sofern Ihr Ehemann nicht Miteigentümer ist oder in irgendeiner Form in erheblichem Maße zu dem Hauserwerb und -erhalt beigetragen hat, ist eine derartige Anspruchstellung zumeist kaum möglich. Allerdings kann der Hauswert mitunter im Rahmen des Zugewinnausgleichs Beachtung finden.

      Wenden Sie sich an einen Anwalt, um die Ansprüche Ihres Mannes genau prüfen zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  125. Fred sagt:

    Meine Frau Und ich leben im Trennungsjahr. Uns gehört ein Einfamilienhaus, dass schuldenfrei ist.
    Wir haben un geeignigt, dass ich das Haus übernehme und meine Noch-Ehefrau auszahle und sie aus dem Grundbuch gestrichen wird. Was ist zu bedenken, wenn dies im Trennungsjahr vor der Scheidung passiert.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Fred,

      wenden Sie sich in jeden Fall an einen Anwalt bzw. Notar. Dieser Vorgang sollte unbedingt vertraglich festgehalten werden.

      Ihr Scheidung.org-Team

  126. Thiago sagt:

    hallo zusammen,

    ich hätte da ein Anliegen und zwar geht es um ein Eigentumswohnung die vor der Eheabschliessung zusammen gekauft wurde und vom Notar beglaubigt wurde. Beide Partner stehen im Kaufvertrag drinnen. Nun wie es dazu führt, lassen sich die beiden scheiden. Beide wollen die Wohnung für sich behalten. Ein Startkapital gab es nicht also sind beide mit 0,-€ eingeganen. Die bekamen eine Bürgschaft von den Ehemann ausbezahlen? oder wie wird das ganze abluafen? Könntet Ihr mir da irgendwie da weiter helfen?
    LG danke

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Thiago,

      entscheidend ist, wer im Grundbuch eingetragen ist. Sind Sie dort beide eingetragen, zahlt die Partei, die die Wohnung behalten möchte, die andere aus. Wenden Sie sich an einen Anwalt, der Ihnen dabei helfen kann.

      Ihr Scheidung.org-Team

  127. Weazel79 sagt:

    Guten Tag,

    ich habe dieses Jahr ein Grundstück erworben und einen Vertrag für ein Fertighaus unterschrieben. Im Grundbuch wie auch in der Hausverträgen/Kreditverträgen stehe nur ich im Vertrag als Alleineigetümer. Das Haus wird im März wohl gestellt und wir werden bis zum Einzug heiraten. Ich plane die nächsten 15 Jahre jedes Jahr den Kredit mit einer Sondertilgung über 12900,- ab zu zahlen. Zählt ab heirat die erwirtschaftet Sondertilgung den ich in den Kredit schiesse als Zugewinn? Hat meine zukünftige im Falle einer Scheidung Anspruch auf einen Teil den ich von meinem Verdienst, meinem Konto als Sondertilgung abzahle?

    Vielen Dank im vorraus.

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Weazel79,

      diese spezielle Problemstellung könnte durch die Aufsetzung eines Ehevertrages angegangen werden. So kann der Zugewinn entsprechend angepasst beziehungsweise ein anderer Güterstand vereinbart werden.

      Ihr Scheidung.org-Team

  128. Sandro sagt:

    Hallo,

    Meine Noch-Ehefrau und ich befinden uns im Trennungsjahr. Ich bin Anfang August aus dem von ihren Eltern an sie überschriebenen Haus ausgezogen. Vor unserer Ehe wurde das obere Stockwerk zu einer Wohnung ausgebaut, im unteren wohnen ihre Eltern mit lebenslangen Wohnrecht. Für die Umbaumaßnahmen hatte sie damals eine Kredit aufgenommen. Während der Ehe hatten wir ein gemeinsames Konto, also habe ich doch auch somit den Kredit mit getilgt. Der Kredit wurde auch noch während unserer Ehe komplett bezahlt. Nun musste ich ja ausziehen und habe somit Mietkosten die sie nicht hat. Habe ich irgendwelche Ansprüche auf das Haus oder sonstige Ansprüche?

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Sandro,

      wenn Ihre Ehefrau im Grundbuch des Hauses steht, ist es ihr Eigentum. Bestand dieses schon vor der Ehe, haben Sie keinen Anspruch auf Zugewinnausgleich bezüglich des Hauses. Sie können im Trennungsjahr einen Anspruch auf Trennungsunterhalt geltend machen. Dieser dient dazu, dass der eheliche Lebensstandard auch während der Trennung aufrecht erhalten wird. Kontaktieren Sie dazu am besten Ihren Anwalt. Dieser kann gemeinsam mit Ihnen die Ansprüche berechnen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  129. Manuela sagt:

    Hallo, ich bin seit 1999 verheiratet und mein noch Mann hat das haus in dem ich und unsere 3 Kinder wohne voher gekauft er steht alleine im grundbuch ,jetzt will er die Scheidung und mich und die Kinder raus werfen ,und das haus verkaufen darf er das …Wir sind immer noch gemeinsam veranlagt und zahlen seit 1999 alles zusammen ..alleine könnte ich es nie bezahlen darf er das haus verkaufen und mich und die kinder raus werfen ? Er will im neuen Jahr die Scheidung…Was kann ich tun ..Unsere Kinder 15-11-6 Jahre sind hier geboren und wollen nicht raus

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Manuela,

      wenn Ihr Mann allein im Grundbuch steht, ist das Haus auch sein alleiniges Eigentum. Er kann in der Regel auch selbst darüber bestimmen, was er damit macht. Inwiefern der Rausschmiss der Kinder allerdings das Kindeswohl gefährdet, muss im Einzelfall entschieden werden. Kontaktieren Sie dazu am besten einen Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  130. Frédéric G. sagt:

    Guten Tag
    Meine Frau und ich wollen ein Haus kaufen. Jedoch hat sich im Laufe der Zeit hetausgestellt das die Eigentümer sich scheiden lassen.
    Der Kaufpreis des Hauses steht fest ebenfalls ist von beiden Partnern auch gewollt das Haus zu verkaufen. Die beiden können sich jedoch nicht darüber einigen wer welchen Anteil bekommt. Die Ehefrau wohnt schon länger nicht mehr im Haus und auch der Ehemann gibt an das ein Einzug theoretisch jederzeit mögluch wäre . Beide sind im Grundbuch eingetragen. Leider wurde der Notartermin zum Hauskauf immer wieder verschoben da noch keine Einigung bezüglich der Aufteilung des Geldes erfolgt ist. Wie gesagt der Kaufpreis steht fest. Vorschläge wie extra konto auf welches der Kaufpreis von unserer Bank überwiesen wird wurden nicht angenommen. Welche Möglichkeiten gibt es? Ist es nicht möglich das Haus zu verkaufen bzw einen Notartermin zu machen bevor die Scheidung vollzogen ist?

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Frédéric,

      bei einer Scheidung wird das Vermögen der Ehegatten aufgeteilt. So verhält es sich auch mit dem Haus. Sie haben wahrscheinlich keine andere Möglichkeit, als die Scheidung abzuwarten und zu schauen, wem das Haus zugesprochen wird.

      Ihr Scheidung.org-Team

  131. M. Walther sagt:

    Hallo,

    wir haben ein Haus und jeder hält einen 50% Anteil. Ich bin bei der Trennung vor zwei Jahren ausgezogen. Meine Frau ist im Sommer ausgezogen (freiwillig zu ihrem Neuen). Wir wollen das Haus verkaufen. Sie hält das Haus allerdings noch besetzt (noch nicht ‚geräumt‘) und gewährt mit keinen Zugang sowie verweigert mir eine Besichtigung. Darf sie das? Kann ich eine Besichtigung zum Zweck des Verkaufes durchsetzen? Wie? Das Haus steht praktisch leer und vergammelt. Eigentlich lächerlich, wenn da nicht viel Geld und Nerven dran hängen würden.
    Danke

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo,

      da das Ihnen beiden gehört, sollten Sie auch alle Entscheidungen zusammen treffen. Eine Besichtigung Ihrerseits sollte möglich sein. Kontaktieren Sie einen Anwalt, der Ihr Recht durchsetzen kann.

      Ihr Scheidung.org-Team

  132. ChristIan R. sagt:

    Hallo meine frau will sich trennen. Sie hat neuen Partner und wollen das haus übernehmen. Ich will das aber nicht! Müssen die mich auszahlen hauskaufwert 89tsd Kredit und grundbuch stehen wir beide drin. ICh will den Typen auch nicht ins haus lassen

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Christian,

      insofern ein Teil des Hauses Ihnen gehört (laut Grundbuch), können Sie von Ihrer Frau nicht dazu „gezwungen“ werden, diesen Teil zu verkaufen. Ein Hausverbot für den neuen Partner durchzusetzen wird schwierig, insofern auch Ihre Frau im Grundbuch steht. Bitte wenden Sie sich an einen Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  133. Bärbel sagt:

    Im Rahmen meiner Scheidung muss ich meinen Ehemann als bisheriger alleiniger Darlehensnehmer aus meinen, im Alleineigentum stehenden Immobiliendarlehen freistellen. Ich bin in meinem Haus mit den Kindern wohnen geblieben und habe auch freiwillig, auf den Namen meines Ehemannes laufenden Darlehen, seit 3 Jahren freiwillig übernommen und gezahlt. Bevor ich die Darlehen offiziell übernehmen sollte, hatte ich meinen Ehemann um Nachweise seiner geleisteten DarlehensZahlungen in den Ehe-Jahren gebeten. Die Herausgabe der entsprechenden Unterlagen wurde mir von ihm verwehrt, sondern ich konnte erst nach längerem hin und her ( da ich ja offiziell keine Darlehensnehmerin war) die Zahlungszusammenstellungen durch die Übersendung von jährlichen Kontoauszügen der Bank in Augenschein nehmen. Dabei stellte sich heraus, dass mein Ehemann die von mir im Laufe der Ehe an ihn überwiesenen zweckgebundenen Zahlungen meiner Eltern nicht wie abgesprochen auf das Immobiliendarlehen eingezahlt hat. Hätte er die Zahlungen wie ursprünglich abgesprochen auf die Baudarlehen weitergeleitet wäre ich lt. aufstellung eines Tilgungsplanes schuldenfrei. Stattdessen habe ich nun noch 110.000 Eur Schulden und bin nun von einem Amtsgericht verurteilt worden an ihn ca. 5.000 Euro für eine angeblich nicht rechtzeitig vorgenommene Freistellung zu zahlen. Auch mein Anwalt hat seine Anwaltskosten nach der verbliebenen Darlehenssumme und nicht nach dem Streitwert festgesetzt. Ich muss mich nun kurzfristig entscheiden, ob ich in die Berufung gehe…, da alleine die Festlegung die an ihn zu zahlendes Summe fehlerhaft von dem Gericht festgelegt wurde. Welche Kosten kommen dann zusätzlich auf mich zu und lohnt es sich in die Berufung zu gehen, was raten Sie mir ( kommen bei einer teilweisen Aufhebung des Urteils anteilige Kosten auf mich zu?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Bärbel,

      wir können Ihnen keine Auskünfte dazu geben, welche weiteren Kosten auf Sie zukommen, da dies von vielen verschiedenen Faktoren abhängt. Wenden Sie sich im Zweifel an einen weiteren Anwalt, der Ihre Sachlage überprüft.

      Ihr Scheidung.org-Team

  134. Thomas sagt:

    Hallo,

    ich lebe seit April in Trennung von meiner Frau. Die Scheidung ist für Mai 2017 geplant. Wir haben ein gemeinsames Haus und stehen beide im Grundbuch. Ich bin im Mai ausgezogen und sie lebt nun mit meinem Sohn in dem Haus. Sie möchte das Haus auch unbedingt behalten. Ich möchte aus dem Kreditvertrag und dem Grundbuch raus. Das Problem ist allerdings, dass sie sich das Haus alleine nicht leisten kann und somit keinen Kredit auf sich alleine erhält. Sie kann mich auch nicht auszahlen, wobei das eher das kleinere Problem wäre, denn mein Anliegen ist es einfach aus diesen Verbindlichkeiten rauszukommen und nicht weiterhin in der Haftung zu sein.

    Gibt es eine Möglichkeit den Verkauf zu umgehen oder ist das die einzige Möglichkeit für mich?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Thomas,

      in Ihrem Fall kann ein Verkauf zielführend sein. Allerdings sollten Sie sich vorher mit einem Anwalt beraten und alle Optionen durchspielen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  135. Christian sagt:

    Hallo, meine ausländische Frau hat vor einigen Jahren ein Haus in ihrem Heimatland auf Kredit erworben. Nachdem Sie ca. 20% des Kredits abbezahlt hat, habe ich Ihr die restlichen 80% überwiesen, damit das Haus abbezahlt ist. Als Eigentümer bin ich nicht eingetragen. Frage: Sollte es zu einer Scheidung kommen, könnte man diese Zahlung in die Regelung der anderen finanziellen Fragen (Rentenansprüche, Unterhalt) mit einbeziehen oder ist hierfür der Eintrag im Grundbuch notwendig?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Christian,

      regelmäßig finden solche Überweisungen während einer Scheidung keine Beachtung. Eine Eintragung im Grundbuch entsprechend der Prozente ist daher sinnvoll.

      Ihr Scheidung.org-Team

  136. Fritz sagt:

    hi ich hab da mal ne frage meine ehe frau und ich hatten zu ehe zeiten ein haus ein 3 famielein haus gekauf dieses saniert und nun leben da 3 famieleien der kredit is noch offen und es gibt mieteinnahemn da ich nun von meiner frau geschieden bin uns das haus weiter zur hälfte gehört is jetz meine frage kann ich meinen hälfte auf meine jetzige freundin umschreiben es geht wegen der miet einbnahmen da diese jua sonst an das kinder geld angerechnet werden was sollte ich wie tun bitte helft mir die kriegt ja so schon immer 1000 von mir und mir bleiben dan gerade mal nur 1000
    die hatt dan balde 3000 und ich will nich mer so viel bezahelen

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Fritz,

      auch nach der Übertragung würden die Ansprüche auf Unterhalt bestehen bleiben. zudem käme die gesteigerte Erwerbsobliegenheit zum Tragen, sodass im Zweifel auch über den Selbstbehalt hinaus Unterhalt geleistet werden müsste. Wenden Sie sich im Zweifel an einen Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  137. Susanne sagt:

    Hallo.
    Ich bin gemeinsam mit meinem Mann (verheiratet seit 2011) in diesem Jahr in unser Eigenheim eingezogen. Mein Mann hat das Grundstück von seinem Vater geschenkt bekommen und ist auch im Grundbuch allein eingetragen. Die Darlehen für das Haus laufen auf uns beide. Wir wollen jetzt untereinander einen Vertrag erstellen bei dem unsere Eigentumsverhältnisse aufgeführt sind.
    Da ich seit einigen Jahren bei der Betreuung unserer Kinder Zuhause bin und nur Teilzeit arbeite ist mein Mann mehr oder weniger Alleinverdiener.
    Im Falle einer Scheidung wäre klar dass mein Mann (zwecks Heimatort) im Haus bleibt und voraussichtlich ich und die Kinder ausziehen.
    Gerne möchte ich in unserem Vertrag festlegen was ich an Eigenkapital eingebracht habe.
    Wie sieht es allerdings dann mit dem Rest aus? Im Falle eines Verkaufs des Hauses steht mir die Hälfte zu. Aber wie sieht es aus wenn mein Mann im Haus bleibt und ein Großteil des Hauses bereits abgezahlt ist? Habe ich dann Anspruch auf einen Ausgleich oder gibt es hierzu eine gesetzliche Regelung? Ich konnte aufgrund der Kinderbetreuung keiner Vollzeittätigkeit nachgehen und habe mich hier eben um den Haushalt gekümmert.
    Vielen Dank

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Susanne,

      sofern ein Miteigentum an einer Immobilie besteht, entsteht im Falle der Scheidung in aller Regel ein entsprechender Anspruch auf das Eigenheim – von beiden Seiten. Dieser Anspruch kann durch den anderen Ehegatten ausgezahlt werden. Wenden Sie sich im Zweifel an einen Anwalt, um mögliche Regelungen zu prüfen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  138. Martina sagt:

    Hallo.Mein Name ist Martina: Mein Mann und ich sind seit zehn zehn Jahren geschieden. Wir sind beide im Grundbuch eingetragen.Er hat für beide Töchter bis um Ende von Studium und Berufsausbildung den Unterhalt gezahlt.Ich habe auf Ehegattenunterhalt verzichtet. Wir sind im Haus verblieben. Ich habe die Restabzahlung übernommen, sodass das Haus seit ca.3 Jahren abbezahlt ist. Zudem zahle ich alle anfallenden Kosten und eine monatliche Nutzungsvergütung seit der Scheidung. Von 2006- 2009 war ich Einkommenslos. Habe während der Zeit eine zweite Ausbildung .gemacht. Beziehe jedoch eine Pension aus einem alten Arbeitsverhältnis.Hausverkauf kommt von beiden Seiten nicht in Frage und Auszahlung ist nicht möglich .Meine Frage: Bin ich weiter verpflichtet Nutzungsvergütung zu zahlen und/oder kann die Miete in Bezug auf eine Auszahlung angerechnet werden.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Martina,

      da Sie beide Miteigentümer des Hauses sind, ist eine weitergehende Mietzahlung unter Umständen nicht mehr notwendig. Wenden Sie sich in Ihrem speziellen Fall an einen Anwalt, um die Ansprüche Ihres ehemaligen Ehegatten einer Prüfung zu unterziehen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  139. Matthew B. sagt:

    Guten Morgen.

    Ich habe eine frage auf mein recht als miteigentumer zu eine Wohnung. Meine Frau und ich sind getrennt seit zwei und eine halbe Jahren und sie wohnst allein in unserer Eigentumswohnung mit unserer Kindern. Was recht habe ich zu sagen wer kann in dem Wohung ankommen und bleiben dahin in dem Zeit wenn meine getrennt Partner machst urlaub irgendwo anderers und ich habe unserer gemeinschafft Kindern. Koennen sie geben das recht fuer anderer mitglieder zu ihrer familie wenn sie ist nicht da ohne meine zusagen?

    Vielen dank im Voraus

    Matt

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Matthew,

      sofern Sie beide im Grundbuch stehen, gehört Ihnen beiden die Wohnung. Insofern müssen solche Entscheidungen auch gemeinschaftlich getroffen werden. Ein Anwalt kann Sie weitergehend beraten und Ihr Recht durchsetzen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  140. muschu sagt:

    Mein Mann und ich haben letztes Jahr ein Haus gekauft. Nun möchte er sich scheiden lassen.
    Muss ich, wenn ich ihn aus dem Grundbuch löschen lasse nochmal Grunderwerbssteuer zahlen?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo,

      in aller Regel fällt die Grunderwerbsteuer nur bei dem Erwerb von Grundbesitz an. Wenden Sie sich im Zweifel an einen Steuerberater, um etwaige Risiken zu prüfen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  141. Bouba sagt:

    Hallo,
    Ich hab ein frage.meine Frau und ich wollen wir ein Haus bauen. Beide werden sowohl im Grundbuch eingetragen als auch Darlehen unterschreiben.
    Was kann im Falle eine Scheidung passieren, wenn
    a- ich oder sie das Haus behalten möchte?
    B-Wie kann ich oder Sie aus dem Darlehen rauskommen?
    C- Welche Vereinbarungsmöglichkeiten gibt’s.

    Danke

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Bouba,

      a) beide haben dann entsprechend der Eigentumsverhältnisse einen hälftigen Anspruch auf die gemeinsame Immobilie. Einer der beiden kann von dem anderen ggf. ausgezahlt werden.
      b) Sie können versuchen, den Vertrag auf nur einen von beiden zu übertragen. Die Banken müssen diesem Anliegen jedoch nicht stattgeben. In diesem Fall können sie die Darlehenssumme im Innenverhältnis auf andere Leistungen anrechnen.
      c) Wenden Sie sich an einen Anwalt oder einen Notar, um zu klären, welche Vereinbarungen in Ihrem Fall sinnvoll erscheinen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  142. Marc sagt:

    Hallo zusammen,

    folgendes Szenario:
    Mir gehört bereits die Hälfte des Mehrfamilienhauses meiner Eltern. Würde ich nun meine Verlobte heiraten und würde im weiteren Verlauf der Ehe die andere Hälfte des Hauses durch einen eventuellen Tot meiner Eltern erben, würde meine Frau dann einen Anspruch auf die zweite Hälfte des Hauses haben bei einer Scheidung?

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Marc,

      ja, in diesem Fall würde Ihre Frau in einer Zugewinngemeinschaft einen Anspruch auf einen Viertel des Hauses haben. Sie können allerdings auch einen Ehevertrag abschließen. In diesem Fall findet eine Gütertrennung statt, sodass auch Vermögen oder Eigentum, welches während der Ehe erwirtschaftet wurde, bei einer Scheidung nicht aufgeteilt werden muss.

      Ihr Scheidung.org-Team

  143. Isabella sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    mein noch Ehemann und ich haben vor 3 Jahre ein Haus gebaut, nun möchten wir uns scheiden. Der größten Teil des Geldes kam von meiner Seite, nun würde ich gerne in Erfahrung bringen, wie es finanziell um mich steht, wenn wir uns scheiden und ich das Haus verlasse. Das Haus wird nicht verkauft, mein noch Ehegatte bleibt im Haus.

    Beste Grüße

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Isabella,

      ob und zu welchen Teil Ihnen das Haus nach der Scheidung zusteht, geht aus dem Grundbuch hervor. Ihr Vermögen, welches Sie in das Haus gesteckt haben, findet ggf. beim Zugewinnausgleich Beachtung. Für Detailfragen kontaktieren Sie bitte einen Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  144. m. h. sagt:

    Hallo Zusammen,

    wir sind beide Eigentümer an unserem Haus und wollen uns scheiden lassen. Ich möchte aber nicht, dass nach der Scheidung mein „Nachfolger“ in unser Haus einzieht. Ich möchte also die Immobilie an dritte verkaufen. Meine Frau möchte diese Immobilie aber behalten und darin wohnen bleiben und mich ausbezahlen. Dies möchte ich aber nicht. Kann ich dazu gezwungen werden, den zuzustimmen? Oder kann ich auf einen Hausverkauf bestehen?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo,

      wollen Sie Ihren Eigentumsanteil veräußern, so hat der Miteigentümer in aller Regel stets das Vorkaufsrecht. Ohne Zustimmung des Miteigentümers ist der Verkauf einer Immobilie an Dritte zumeist nicht möglich. Lassen Sie sich anwaltlich beraten.

      Ihr Scheidung.org-Team

  145. Ina sagt:

    Hallo. Mein Mann hat mir am 26.12 gesagt dass er mich verlässt.
    Wir wohnen gemeinsam in einem Haus- das auf uns beide läuft.wir bezahlen noch monatlich ab. Er hat bisher den löwenAnteil getragen. Ich hab die hälfte davon bezahlt und mich um das essen gekümmert.
    Jetzt will er dass ich mehr Abtrag im Monat zahle und ihm zusätzlich Geld fürs esseb geben.
    unseren gemeinsamen Sohn versorge ich.
    meinem Mann Geld fürs essen zu geben würde ich einwilligen aber muss ich den abtrag erhöhen?

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Ina,

      wenn Sie in Trennung leben, steht beiden Eheleuten ein Trennungsunterhalt zu, sofern Sie wohnlich die Lebensbereiche trennen. Ist Ihr Einkommen etwa gleich hoch, steht Ihnen kein Trennungsunterhalt zu. Sie müssen sich die Kosten für die Abzahlung des Hauses sowie für Strom etc teilen. Ihrem Mann stehen dann aber auch keine Unterhaltszahlungen von Ihnen zu. Auch Essen muss er sich selbst kaufen. Haben Sie ein unterschiedliches Einkommen, können Sie von einem Anwalt berechnen lassen, ob Ihnen oder Ihrem Ehepartner Trennungsunterhalt zusteht.

      Ihr Scheidung.org-Team

  146. Brigitte sagt:

    Hallo, ich habe mich im Januar 2017 von meinem Mann getrennt. Meine 2 Kinder leben bei mir. Mein Mann will unser Haus behalten. Er hat 170.000€ mit zum Haus gebracht. Wird das Geld beim Verkauf des Hauses ihm gutgeschrieben?

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Brigitte,

      wenn Sie beide im Grundbuch eingetragen sind, steht Ihnen das Haus zu gleichen Teilen zu. Sollte Ihr Mann das Haus übernehmen, müssen Sie dies im Grundbuch vermerken und notariell beglaubigen lassen, sodass Sie für nachfolgende Zahlungen bezüglich des Hauses nicht mehr aufkommen müssen. Beim Verkauf des Hauses steht jedem Ehepartner die Hälfte des Erlöses zu. Dies ist unabhängig davon, wer von Ihnen wie viel Geld in das Haus gesteckt hat.

      Ihr Scheidung.org-Team

  147. Birgit W. sagt:

    Hallo
    HAUSÜBERSCHREIBUNG, welche Vorgehensweise ist kostengünstiger? Besser vor dem Scheidungsantrag, oder besser zusammen mit der Scheidung machen?

    Ein Zugewinnsausgleich soll nicht stattfinden.

    Wir haben ein gemeinsames Haus, in dem ich wohne. Nun möchte ich ihn ausbezahlen und mich als alleinigen Eigentümer im Grundbuchamt eintragen lassen. Über die Summe sind wir uns einig.
    Was ist für uns kostengünstiger, bezw. welche Variante ist richtig?
    A: Das Haus vor der Scheidung notariell überschreiben lassen, was mit Kosten für den Notar verbunden ist, aber dafür ist es nicht mehr im Streitwert – oder
    B: Die Überschreibung des Hauses zusammen mit der Scheidung vollziehen, da der Wert des Hauses ja trotzdem noch im Streitwert mit einfließt, auch wenn ich ihn bereits ausbezahlt habe. Würde ich nach Fall A handeln, kämen dann die doppelten Notarkosten auf mich zu!

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Birgit,

      wenn Sie sich über die Hausüberschreibung einig sind, können Sie auch bis zur Scheidung warten und die Überschreibung zusammen mit der Scheidung vollziehen. In diesem Fall müssen Sie nur einmal mit Kosten für den Notar rechnen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  148. Lukas sagt:

    Meine Mutter hat nach der Scheidung von meinem Vater und den Verkauf des gemeinsamen Hauses ein anderes Haus mit ihrem damaligen Lebensgefährten gekauft. Von seiten meiner Mutter ging der Erlös aus dem Verkauf des alten Hauses in das neue Haus, der Lebensgefährte hat nichts dazu beigetragen. Sie sind beide zu gleichen Teilen als Eigentümer eingetragen und haben beide die notwendigen Kredite unterschrieben. Nach dem Hauskauf haben die beiden geheiratet und wollen sich jetzt trennen. Gilt jetzt der von meiner Mutter in die Finanzierung eingebrachte Vermögen als Startkapital oder das Haus das zu gleichen Teilen beiden gehört?
    Das Objekt ist noch nicht abgezahlt.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Lukas,

      über die Eigentumsverhältnisse gibt die Eintragung im Grundbuch Auskunft. Sind hier beide Ehepartner zu gleichen Teilen eingetragen, gehört beiden das Haus hälftig. Raten Sie Ihrer Mutter zum besuch bei einem Anwalt, um zu klären, welche Ansprüche sich auf beiden Seiten genau ergeben.

      Ihr Scheidung.org-Team

  149. Isabella K. sagt:

    Hallo mein freund möchte sich jetzt nach 24 Jahren von seiner Frau scheiden lassen und mit mir ein neues Leben anfangen. Er wollte für uns noch bevor er sich scheiden lässt ein Haus für uns kaufen (kredit) .
    Wenn er sich danach scheiden lässt muss er es mit seiner ex teilen?
    Lg isabella

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Isabella,

      Ihr Freund sollte dazu einen Antrag auf Versorgungsausgleich stellen. So muss er den Wert des Hauses im Falle der Scheidung nicht mit seiner Exfrau teilen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  150. Marco S. sagt:

    Hallo.

    Nach 17 Jahren Beziehung, 6 Jahre davon verheiratet, sind meine Exfrau und ich seit letztem Jahr-Januar- geschieden.
    Zu meiner Frage. Im Mai 2012 hatten wir beide vor dem Notar ein Hauskauf unterzeichnet und somit wurden beide Namen auch ins Grundbuch eingetragen. Die Finanzierung lief damals ebenfalls auf beider Namen.

    Nachdem wir im Dezember 2012 nach langen Umbau- und Renovierungsarbeiten ins Haus eingezogen sind dauerte es keine 8 Wochen dass meine Exfrau aus dem gemeinsamen Haus wieder auszog und sich von mir trennte. Aussage ihrerseits damals war “ sie ist ein Zebra und keine Kuh, sie gehöre in die Stadt und nicht auf das Land“. Wir hatten keine Kinder und so zog sie nach Berlin und fing ein neues Leben an. Meine grosse Liebe war fort und ich kämpfte um sie wieder zurück zu bekommen. Vergeblich. Aufgrund der Trennung fiel mir mein Alltag immer schwerer sodass ich meinen Job verlor und arbeitslos wurde.
    Die Raten für das Darlehen lagen damals bei 1550 Euro ohne Nebenkosten des Hauses und mein Arbeitslosengeld bei 1700 Euro. Meine Exfrau hatte keinen Cent während dieser Zeit beigetragen und so rutschte ich in ein finanzielles Dilemma. Im gegenseitigen Einverständnis zwischen meiner Exfrau und mir, boten wir das Haus zum Verkauf an was letztendlich auf 0 Euro hinauslief und die Schulden bei der Bank zurückgezahlt werden konnten. Nur verkaufte sich das Haus nicht von heute auf morgen. Was blieb war mein persönlicher Ruin mit über 25500 Euro Schulden.
    Kann ich im Nachgang die Zeit , in der ich arbeitslose war und meine Exfrau keinen Finger gekrümmt hat, die von mir bezahlten Raten zur Hälfte zurückverlangen bzw. recht geltend machen? Heute ist sie wieder verheiratet uns wohnt in Düsseldorf.

    Vielen Dank für Ihre Hilfe und Ihre Antwort.

    Mit freundlichen Grüßen

    MS

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Marco,

      dies sollten Sie am besten bei einem Anwalt klären.

      Ihr Scheidung.org-Team

  151. Reinhard J. sagt:

    Hallo, ich habe eine Frage.

    Mein Vater ließ sich 1993 von meiner Mutter scheiden. Das Gemeinsame Haus übernahm damals meine Mutter und musste von da an ca 140.000 DM an Rest schulden für das Haus abzahlen. Sie hatte das Haus wegen der Scheidung auch durch einen Gutachter Bewerten lassen. 330.000 DM Verkehrswert kamen dabei heraus – 1993, Gutachten liegt vor.
    Im laufe der Jahre hatte dann mein Vater meiner Mutter keinen Unterhalt gezahlt. Dadurch wurden Grundbucheintragungen zwecks Sicherheitshypotheken zum Nachteil meines Vaters durch ein Amtsgericht eingetragen. Gesamt 71.000 DM.
    Im Grundbuch stehen beide zu 50/50 eingetragen.
    Jetzt meine Frage, ich als Sohn hatte eine Maklerin im Haus, die Erklärte mir, das von dem Wert 1993 -330.000 DM die Rest schulden 140.000 DM abgezogen werden müssen, also die verbleibenden 190.000 DM in Euro umgerechnet werden, danach die Summe in zwei hälften geteilt werden und der fehlende Unterhalt ihm, dem Exmann abgezogen werden muss.
    Rechne ich das nach würde jeden 48.572 Euro zustehen, aber ich müsste bei meinem Vater noch den im Grundbuch eingetragenen Sicherungshypotheken über 36.303 Euro abziehen, so blieben ihm, dem Exmann 12.269,50 Euro und uns drei Kindern als Erben unserer Mutter 84.875 Euro.
    Kann das so richtig sein?
    Mein Vater ist der festen Überzeugung das der Wert von damals nix aussagt und das sein Anteil beim Verkauf des Hauses um mindestens das vier fache liegen soll. Er hat auch immer das Gutachten angezweifelt, aber nie ein neues anfertigen lassen.
    Aber ich bin auch der Meinung, das mein Vater als Ex Mann nichts von dem erhalten kann, was meine Mutter alleine an Schulden für das Haus in den letzten 20 Jahren bezahlt hatte sondern das das nur uns Kindern zugute kommt. Stimmt diese Rechnung im groben?
    Ist der Verkehrswert vom Zeitpunkt der Scheidung als Grundlage maßgebend?
    Natürlich werde ich dazu früher oder später einen Anwalt aufsuchen müssen, das ist mir klar, er geht mir aber jetzt erstmal nur um das vorwissen wie das alles ganz grob berechnet wird und ob die Maklerin da tatsächlich recht hat – was schön wäre, den mein Vater hat meiner Mutter das Leben wegen diesem Haus nach der Scheidung wirklich zur Hölle gemacht – alles sehr traurig. Und nach Ihrem Tod stellt er sich jetzt hin und tut so, als würde ihm alles gehören…
    MFG Reinhard

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Reinhard,

      bitte wenden Sie sich mit diesem komplexen Fall gleich an einen Anwalt, der Sie umfassend beraten kann.

      Ihr Scheidung.org-Team

  152. Norbert M. sagt:

    Sie haben viele Fälle sehr anschaulich dargestellt, vielen Dank. Leider fand ich jedoch keinen Hinweis für folgende Situation:
    Im Rahmen der Scheidung wurde das gemeinsame Haus verkauft. Nach Ablösung der Darlehen erhielt jeder die Hälfte des übriggebliebenen Erlöses aus dem Verkauf. Jeder hat sich eine Eigentumswohnung gekauft. Der eine entschied sich für eine Neubauwohnung von ca. 70 qm in zentrumsnaher Lage, d.h. zu einem qm-Preis der doppelt so hoch lag, wie die andere Wohnung im ländlichen Gebiet und ca. 40 Jahre alt, jedoch mit über 120 qm. Diese Wohnung stand über Monate leer, da relativ hohe Nebenkosten (ca. 400 – 500 €/Monat) anfallen,der Verkäufer die Geduld verlor und die Wohnung loswerden wollte. Dadurch war die Wohnung sehr preisgünstig und preislich wesentlich unter dem Kaufpreis der Wohnung des Expartners. Nun kommt nach Jahren vom Expartner die Forderung im Rahmen des nachehelichen Unterhalts auf die Berücksichtigung des Wohnwertes beider Wohnungen auf Basis der qm und des aktuellen örtlichen .Mietwertes obwohl die Basis beim Kauf der Wohnungen mit dem hälftigen Überschuss aus dem Hausverkauf identisch war. Wie sind in solch einem Fall die Bwertungskriterien?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Norbert,

      für die Bemessung der Unterhaltshöhe sind in aller Regel die ehelichen Verhältnisse heranzuziehen. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um die Ansprüche der Gegenseite prüfen zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  153. Michael K. sagt:

    Hallo ,

    ich bin seit 2014 von meiner Frau getrennt lebend aber noch nicht geschieden. Ich bin Teilhaber einer Immobilie die ich vor meiner Heirat erworben habe. Jetzt soll die Immobilie verkauft werden. Hat meine getrennt lebende Frau Ansprüche aus diesem Verkauf?

    Grüße

    Michael

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Michael,

      sofern Sie alleinig im Grundbuch stehen, gehört Ihnen das Haus und damit auch der Verkaufserlös. Kommt es allerdings zur Scheidung und Sie leben in einer Zugewinngemeinschaft, hat Ihrer Frau Anspruch auf einen Zugewinnausgleich, hierunter fällt mitunter auch die Wertsteigerung der Immobilie.

      Ihr Scheidung.org-Team

  154. Andreas M. sagt:

    Hallo,
    Wir sind seit 20 Jahren verheiratet..Wir haben vor 10 Jahren gemeinsam ein Haus gekauft und jeder steht zu 1/2 im Grundbuch..das Haus ist folglich noch nicht abbezahlt..
    Ich habe über die ganzen Jahre die Finanzierung komplett alleine gestemmt (bis auf das eigenkapital – da hat sie die hälfte dazu getan)
    Nun steht zunächst die Räumliche trennung wohl bevor…von Scheidung ist zwar noch nicht die ree aber das scheint unausweichlich.. Meine Frau möchte ausziehen und verlangt das ich Ihr den ihr zustehenden Anteil aus bezahl, da ich mit meinem Sohn weiter in diesem Haus leben möchte.Ich ziehe in Erwägung die Hypothek zu erhöhen um das zu ermöglichen..Die frage ob die Umschreibung im Grundbuch dann so einfach möglich ist ohne dass sie dann bei der Scheidung weiterhin Ansprüche bezüglich der Immobilienbesitzes machen kann

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Andreas,

      Sie sollten sich in jedem Fall anwaltlich beraten lassen. Zahlen Sie Ihre Frau aus und ändern den Grundbucheintrag, hat Ihre Frau keinen Anspruch mehr auf das Haus. Allerdings kann Ihrer Frau ein Zugewinnausgleich für das Haus zustehen, welcher zwischen der Auszahlung und der Scheidung entsteht.

      Ihr Scheidung.org-Team

  155. Paul sagt:

    Guten Morgen,

    ich habe eine Frage
    ich und meine frau wollen uns Scheiden Lassen , haben aber vor gut 3 Jahren eine Wohnung gekauft die noch nicht komplett abbezahlt ist.
    meine frau würde komplett auf den Anspruch an der Wohnung verzichten wenn ich die Schulden bzw die Kredite auf mich allein übertrage.
    ist so was möglich oder wird hier der Zugewinn Ausgleich angewendet?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Paul,

      Sie können bei der Bank eine Schuldnerentlassung beantragen. Diesem Vorgang muss die Bank jedoch nicht zwangsläufig auch zustimmen. Im Zweifel bliebe dann auch die Kreditablösung. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um zu prüfen, welche Möglichkeiten Sie haben.

      Ihr Scheidung.org-Team

  156. Silvia sagt:

    Sehr verehrtes Team,
    mein Mann u. ich haben seinerzeit ein Haus gekauft (je zur Hälfte als Eigentümer eingetragen), in welches ich eine größere Summe Eigenkapital investiert habe. Bei unserer Heirat haben wir einen Ehevertrag abgeschlossen, der besagt, dass mir im Fall einer Scheidung beim Hausverkauf vom Gewinn zunächst diese Summe ausgezahlt wird. Was dann evtl. an Gewinn übrig bleibt, wird geteilt. Meine Frage ist: Wenn wir uns nun scheiden lassen u. das Haus zwar während der Trennungsphase, aber noch vor der offiziellen Scheidung verkaufen, gilt dann die Klausel im Ehevertrag dennoch, wird also mir die damals investierte Summe ausgezahlt, oder kann es passieren, dass die Hälfte davon an meinen Noch-Ehemann ausgezahlt wird, weil wir noch nicht offiziell geschieden sind? Wenn ja, wie kann ich das verhindern?
    Vielen Dank für Ihre Auskunft!

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Silvia,

      wenden Sie sich in diesem speziellen Fall bitte an einen Anwalt. Wir dürfen an dieser Stelle keine Rechtsberatung erteilen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  157. Andrea S. sagt:

    Guten Tag, ich schreibe Ihnen im Auftrag meiner Tochter. Meine Tochter hat sich im August
    vorigen Jahres von ihrem Mann scheiden lassen. Im Rahmen des Scheidungsverfahrens wurde
    in einem Vergleich vereinbart, dass der Ex ihren Miteigentumsanteil übernimmt und ihr ein finanzieller Ausgleich zusteht.
    Beide sind zu 1/2 im Grundbuch als Schuldner eingetragen.
    Nun sollte vor einigen Tagen die notarielle Beurkundung vollzogen werde. Meine Tochter hat
    jedoch die Beurkundung verweigert, da die Haftungsfreistellungen der Banken nicht vorgelegen haben.
    Frage1: Wie wäre weiter zu verfahren?
    Frage2: Welche Konseqenzen ergeben sich für meine Tochter hinsichtlich des Vergleiches?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Andrea,

      raten Sie Ihrer Tochter zum Besuch bei einem Anwalt, um sich über mögliche Ausweichregelungen zu informieren. An dieser Stelle ist eine Rechtsberatung nicht möglich.

      Banken sind grundsätzlich nicht dazu verpflichtet, einen Schuldner aus der Haftung zu entlassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  158. Dirk sagt:

    Hallo liebes Team,

    zu folgendem Sachverhalt suche ich schon länger eine Antwort:
    M hat vor der Ehe mit F eine Eigentumswohnung erworben (alleiniger Eigentümer) und diese gemeinsam mit F saniert und bewohnt. Nach der Eheschließung mit F wurde verkauft M die Wohnung mit Gewinn. Diesen Gewinn investierte M in einen Hauskauf ( M und F Eigentümer). Dieses Haus wurde nach der Trennung und vor dem Scheidungstermin erfolgreich verkauft. Hat M einen Anspruch auf seinen Invest oder wird der Erlös 50/50 geteilt?

    Vielen Dank und Grüße,

    Dirk

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Dirk,

      wenn derartige Vereinbarungen etwa im Rahmen eines Ehevertrages oder Grundstückvertrages getroffen wurden, können die Investitionen möglicherweise zurückgeholt werden. Ohne das kann es sich schwierig gestalten. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um Ihre Lage zu prüfen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  159. Marc sagt:

    Hallo,
    Ich habe auch eine Frage in der Ehe wurde ein Haus gekauft wir stehen beide in den Schulden sowie im Grundbuch 1 Jahr nach dem Hauskauf ist meine Frau ausgezogen hat mir alle Schlüssel gegeben sowie das komplette Haus leergeräumt somit hat sie ihren Wohnsitz aufgegeben. dann haben wir uns scheiden lassen. Vor und nach der Scheidung trage ich alle schulden alleine jetzt möchte ich sie gerne aus dem Grundbuch und denn schulden streichen lassen, die bank würde sie raus lassen. Das hat aber nur schulden und nach dem Verkauf würden auch noch schulden über bleiben.
    Sie verdient kein geld und lebt von einer EU Rente und könnte sich auch nicht an den kosten beteiligen
    Muss ich sie ausbezahlen obwohl das Haus kein gewinn hätte sowie nach dem Verkauf schulden bleiben würden ?
    Ich habe ihr vorgeschlagen das sie keine Notar kosten hat und keine Verbindlichkeiten mehr gegenüber dem Haus
    oder bekomme ich sie nur über denn Verkauf / Zwangsversteigerung aus dem Grundbuch ?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Marc,

      wenden Sie sich bitte an einen Anwalt, um die bestmögliche Lösung für Ihren Fall zu ergründen. Wir dürfen an dieser Stelle keine spezifische Rechtsberatung erteilen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  160. Wolf W. sagt:

    Hallo super Team
    Wir (nicht verheiratet) haben 2012/13 ein Haus zusammen gebaut, es ist Schuldenfrei.
    Eintragung im Grundbuch 50:50.
    Finanzielle Leistungen durch Belege nachvollziehbar und unstrittig : Er : 70 % Sie 30 %
    Er will sich trennen und das Haus behalten uns sie ausbezahlen (sie kann dies nicht, möchte
    aber wohnen bleiben).
    Fragen :
    1. Wem gehört wieviel % beim Verkauf an Dritte ?
    2. Kann er verlangen das sie ihm ihr 30 % Anteil für 40 % vom Marktwert verkauft ?
    (Sie will aus emotionalen Gründen nicht an ihn verkaufen)

    Vielen Dank im voraus für eine Antwort

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Wolf,

      grundsätzlich richtet sich der Anspruch nach dem Eigentumsanteil. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um zu prüfen, welche der geleisteten Ausgaben Berücksichtigung finden können.

      Ihr Scheidung.org-Team

  161. Mario sagt:

    Hallo,
    im Jahr 2010 haben meine Frau und ich ein Einfamilienhaus im wert von heute ca. 250.000€ gekauft. Ich alleine habe 190.000€ Eigenkapital eingebracht und auch das Darlehen komplett alleine bedient, sowie sämtliche Reparaturen/Renovierungen bezahlt. Dummerweise ist meine Frau aber zur Hälft im Grundbuch eingetragen. Jetzt möchte Sie sich von mir trennen. Sie hat mehrfach (auch unter Zeugen) gesagt sie möchte das Haus nicht und ich könnte es bekommen. Da wir allerdings jetzt schon in einem schlimmen Rosenkrieg reinschlittern glaube ich ihren Versprechen nicht. Ich möchte das Haus gerne für mich und unsere zwei Kinder behalten. Steht Ihr tatsächlich die Hälfte des Hauswertes zu?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Mario,

      ein Miteigentümer kann einen Anspruch auf eine gemeinsame Immobilie erheben, die dem Eigentumsverhältnis entsprechen (je nach Eintragung im Grundbuch: zu 1/2, 1/3 usf.). Wenden Sie sich an einen Anwalt, um prüfen zu lassen, inwieweit gemachte Aufwendungen mit Ansprüchen Ihrer Ehefrau verrechnet werden könnten.

      Ihr Scheidung.org-Team

  162. Julia B. sagt:

    Hallo ich habe auch eine Frage.

    Wir leben aktuell in Trennung und haben neben einer kleinen Tochter ein gemeinsames Haus.
    Wir möchten uns scheiden lassen.

    Keiner möchte sein Hausanteil abgeben.
    Ich bin bereit meine Frau in dem Haus mit Kind weiter wohnen zu lassen.

    Ist es möglich das wir beide weiterhin Eigentümer bleiben, das Darlehen jeder zur Hälfte weiter zahlt. Und meine Noch-Frau mir für die Hälfte des Hauses eine Halbe ortsübliche Miete bezahlt?

    Im Grundbuch und Darlehen sind wir jeweils zu Hälfte eingetragen.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Julia,

      dies ist grundsätzlich möglich. Sie sollten allerdings einen Anwalt aufsuchen, der Sie beraten kann. Ggf. macht es Sinn, eine Scheidungsfolgevereinbarung aufzusetzen, um diese Angelegenheit vertraglich zu regeln.

      Ihr Scheidung.org-Team

  163. Uwe sagt:

    Hallo,

    ich habe eine frage zu dem thema:

    was ist wenn man sich trennt, war aber nicht verheiratet, ist im grundbuchg 50/50 eingetragen,

    die frau bleibt mit den 2 kindern im haus wohnen, es wurden 205.000 euro kredit auf 2 verträge aufgenommen, 100.000 auf den mann, 105.000 auf die frau, 10 jahre lang ca. 1000 euro im monat abgetragen, trotzdem noch ca. 180.000 schulden auf dem haus ( wert damals 240.000 €)

    kann der mann für die zeit einen ausgleich verlangen ?? / oder bekommt er nicht sogar eine angemessene „Miete“ für diese zeit dann angerechnet ?? da er nun meint er könne den höheren wert des hauses nehmen, seine schulen abziehen und dann ca. 50.000 €uro als auszahlung verlangen ? und praktisch in dieser zeit „umsonst“ gelebt / gewohnt haben ???

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Uwe,

      grundsätzlich berechtigt die Eintragung als Miteigentümer zu Ansprüchen – unabhängig von einer Eheschließung. Die Auszahlung des eigenen Anteils kann verlangt werden. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um prüfen zu lassen, welche Ansprüche sich aus dem Eigentumsverhältnis ergeben können.

      Ihr Scheidung.org-Team

  164. Charlotte sagt:

    Hallo,
    mein Freund und ich haben ein gemeinsames Haus, sind beide im Grundbuch und Darlehensvertrag eingetragen. Nun steht die Trennung an, er zieht aus, wir bezahlen beide hälftig die Darlehensrate weiter. Er ist nun der Meinung, dass er weiterhin alle Schlüssel behalten darf und jederzeit den Garten nutzen kann, ich aber keine Änderungen am Haus/Garten machen darf ohne ihn zu fragen. Was ist richtig?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Charlotte,

      grundsätzlich bleiben im Grundbuch eingetragene Eigentümer dies auch nach der Trennung. Eigentum dürfen sie entsprechend benutzen. Aus diesem Grund ist es wichtig, sich im Falle der Trennung und Scheidung dahingehend zu einigen, wie mit dem gemeinsamen Besitz in Zukunft zu verfahren ist. Wenden Sie sich hierzu an einen Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  165. Daniel H. sagt:

    Hallo. Ich habe eine wichtige Frage. Wenn Mann und Frau gemeinsam im Grundbuch stehen, sich haben scheiden lassen, beide aus dem Haus ausgezogen sind und das Haus verkauft werden soll, aber es noch monatliche Kosten hat wie zum Beispiel Kredit und Abgaben an die Stadt usw., gibt es da eine gesetzliche Regelung wie die Kosten verteilt werden, oder müssen wir das Haus allein weiter zahlen bis es verkauft ist? Weil der Ex meiner Partnerin hat eine Summe genannt die wir für nicht realistisch halten und darunter soll es nicht verkauft werden. Das würde bedeuten, wenn das Haus zum Beispiel erst in 18 Monaten verkauft wird, müssten wir 18 Monate lang das Haus allein tragen? Der Ex ist letztes Jahr ausgezogen und wir wohnen jetzt noch im Haus und tragen alle Kosten, ziehen nun aber aus (im Frühjahr verkauft sich ein Haus besser als im Herbst). Allerdings verdient meine Partnerin auch mehr als ihr Ex. Er hätte das Haus überhaupt nicht allein halten können. Ich mache mir Sorgen, dass er dem Verkauf erst zustimmt, wenn seine geforderte Summer erzielt wird, da wir ohne seine Zustimmung ja nicht verkaufen dürfen, und wir nun auf nicht absehbare Zeit eine Doppelbelastung haben. Es wäre schön, wenn Sie mir antworten würden. Mit freundlichen Grüßen
    Daniel

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Daniel,

      wie solche Kosten verteilt werden, kommt darauf an, wer den Vertrag unterschrieben hat. Diese Partei muss im Außenverhältnis auch den Verpflichtungen nachkommen. Im Innenverhältnis sollten die Kosten dann ggf. verteilt werden. Verursachen die Kosten (z. B. Müll) alleine, sollten die Kosten auch alleine getragen werden. Wenden Sie sich bitte an einen Anwalt, der Sie umfassend beraten kann.

      Ihr Scheidung.org-Team

  166. Petra sagt:

    Hallo,
    mein Ehemann und ich sind getrennt, haben ein Haus vor 34 Jahren gebaut, beide sind im Grundbuch eingetragen. Wir haben gemeinsam 2 erwachsene Söhne. Mein Ehemann hat noch 1 Sohn aus erster Ehe. Auf unserem Haus sind noch Schulden. Meine Frage: Kann ich meinem Ehemann das Haus abkaufen bzw. kann er mir das Haus schenken. Was ist die beste Variante für mich bzw. unsere gemeinsamen Söhne.
    Im voraus Danke für die Antwort.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Petra,

      beide Optionen sind eine Möglichkeit. Hierzu sollten Sie allerdings mit Ihrem Ehemann sprechen. Zusammen können Sie sich von einem Anwalt beraten lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  167. Steffi sagt:

    Guten Abend.

    Mein Noch-Ehemann und ich leben in Trennung, das Scheidungsverfahren läuft.

    Wir haben während der Ehe gemeinsam eine Wohnung erworben (50/50). Das gesamte Eigenkapital sowie sämtliche fälligen Zahlungen wurden von Anfang bis heute ausschließlich von mir erbracht.

    Die Wohnung wird von mir und unserem gemeinsamen Sohn bewohnt. Ich trage weiterhin die vollständigen Raten sowie sämtliche Nebenkosten alleine. Meinen Mann habe ich bereits mehrfach darauf hingewiesen, dass er die Hälfte der Raten, Grundsteuer, usw. übernehmen muss. Da er arbeits- und wohnungslos ist, ist er hierzu jedoch nicht in der Lage (und wäre auch nicht bereit dazu).

    Es gab eine mündliche Absprache, dass mein Mann mir nach der Trennung seinen Miteigentumsteil übertragen würde. Dies verweigert er jetzt jedoch. Mir wurde geraten, nach der Scheidung eine Teilungsversteigerung zu beantragen. Ich habe mich über dieses Verfahren informiert.

    Dieses Verfahren scheint dann angebracht zu sein, wenn ein Teil (hier z.B. ich) den Verkauf der Immobilie anstrebt, der andere Teil aber nicht zustimmt.

    In meinem Fall möchte ich die Immobilie jedoch nicht verkaufen, sondern als alleinige Eigentümerin weiterführen. Die vorläufige Zustimmung der Bank bezüglich der Haftungsentlassung meines Mannes liegt bereits vor.

    Kann eine Teilungsversteigerung auch nur für seinen Anteil durchgeführt werden oder würde in diesem Verfahren in jedem Fall das gesamte Eigentum zur Versteigerung kommen?
    Und gibt es im Rahmen eines Teilungsversteigerungsverfahrens eine Art Vorkaufsrecht (in diesem Fall für mich) oder riskiert man damit, die gesamte Wohnung an einen Dritten zu verlieren?

    Für eine allgemeine Erklärung zu den Auswirkungen eines solchen Verfahrens wäre ich Ihnen sehr verbunden.

    Vielen Dank im Voraus.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Steffi,

      jeder Miteigentümer kann zu jedem Zeitpunkt einen Antrag auf Teilungsversteigerung stellen. Ziel ist die Aufhebung der bis dato bestehenden Miteigentumsgemeinschaft. Der Miteigentümer hat dabei zunächst ein Vorkaufsrecht und kann die Immobilie alleine übernehmen. Wenden Sie sich für weitere Informationen und die Klärung Ihres speziellen Falls ggf. an einen Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  168. salcedo sagt:

    Hallo liebes team

    habe vor 6 Jahren mit meiner Freundin ein haus gekauft, beide im grundbuch eingetragen. habe 50000,- Eigenkapital mitgebracht.
    ein paar Monate später haben wir geheiratet.

    sind jetzt getrennt seid 6 monaten, verkaufen unser haus mit gewinn.

    habe meiner frau beim notar Vertrag 15000,- mehr zuschreiben lassen, wegen noch ein paar offenen Rechnungen.

    jetzt sollten noch ca. 40000,- für mich bleiben. heute hatte ich ein schreiben vom Anwalt bekommen, wegen unterhalt.
    mein netto lohn liegt bei 1200,-
    wollte mir eigentlich von dem geld eine ETW kaufen so wie meine noch Ehefrau auch.

    kann ich das noch machen oder wird das geld für den Unterhalt genommen.

    oder darf ich es behalten, da es eigentlich ja mein Eigenkapital von vor der Eheschließung war?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Salcedo,

      beim Unterhaltsanspruch kann auf beiden Seiten das verwertbare Vermögen entsprechende Ansprüche ggf. aufheben. Ausgenommen sind Ansprüche gemeinsamer Kinder. Wenden Sie sich eigens an einen Anwalt, um die Ansprüche auf Unterhalt prüfen zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  169. A. Z. sagt:

    Es geht hier um das Thema Zugewinn. Folgender Sachverhalt: Meine Frau und ich lassen uns scheiden. Während der Ehe hat meine Frau und Ihre Schwester ein Haus von der Großmutter geerbt. Ich habe die Schwester zwischenzeitlich ausbezahlt und stehe mit nun auch zur Hälfte im Grundbuch. Da meine Frau das Haus ja geerbt hat zählt -was den Zugewinn betriff- zu dem privelegiertem Anfangsvermögen. Wie sieht es aber bei mir aus? Ich habe es weder geerbt, noch vor der Ehe besessen, sondern in der Ehe erworben. Meines Erachtens fällt das Haus bei mir nicht zum Anfangsvermögen. Richig, oder?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo,

      als Erwerb kann es ggf. in Ihr Endvermögen zählen. Wie genau die Immobilie in Ihrem besonderen Fall zu behandeln ist, können Sie von einem Anwalt prüfen lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  170. J.Z. sagt:

    Guten Tag, brauche dringend Info, habe mich bereits hier bei einem RA erkundigt, konnte mir keine wirkliche Antwort geben. Mein Mann und ich sind seit 37 Jahren verheiratet, er hat das Haus seiner Eltern vor der Ehe als Schenkung bekommen, da es sonst in die Vollstreckung gegangen wäre. Die Schulden seiner Eltern haben wir gemeinsam übernommen und dafür zahlen wir teils heute noch mit den Mieteinnahmen die Kredite ab. Ich selbst stehe erst seit ca 2 Jahren im Grundbuch. Mein Mann hat sich nun von mir getrennt und will das ich gehe, ohne Ansprüche zu stellen.. Dazu muß ich sagen, daß ich 35 JAhre in seinem Betrieb mit gearbeitet habe, wie so viele Ehefrauen ohne Arbeitsvertrag, er hat mir nie Lohn gezahlt oder Rentenbeiträge für mich eingezahlt, hat mir auch nie gestattet wieder ganztägig arbeiten zu gehen, weil er auf meine Hilfe angewiesen war Wir haben den Gartenbaubetrieb ausgebaut, früher nur Produktion und Verkauf von Pflanzen, inzwischen Pflege von Aussenanlagen, Gärten und Hausmeisterservice.. Auch dort habe ich viele Arbeiten übernommen…Dann hat er ein Haus von seinem Opa geerbt, auch dort stehe ich erst seit 2 Jahren im Grundbuch! Was bleibt mir , wenn mein Mann sich scheiden läßt..

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo,

      das Miteigentum begründet in der Regel einen Anspruch entsprechend des Eigentumsanteils. Zudem kann im Rahmen des Versorgungsausgleichs der Anspruch auf Ausgleich der Rentenpunkte erfolgen. Auch ein Anspruch auf Firmenvermögen oder Anteile kann gestellt werden, gerade wenn einer der Partner sehr viel Energie (auch unentgeltlich) hierin investierte. Die theoretischen Ansprüche sind jedoch in jedem Einzelfall genau zu prüfen. Wenden Sie sich hierzu bitte an einen Anwalt. An dieser Stelle steht es uns nicht zu, Rechtsberatung zu erteilen.

      Ihr Scheidung.org-Team

      1. J.Z. sagt:

        Vielen Dank für Ihre Antwort… evtl. können Sie mir auch sagen, wie es mit den Mieteinnahmen aussieht, diese gehen seit Jahren auf ein Konto, welches nur auf meinen Mann läuft, ich eine Vollmacht für habe.. nun stehe ich mit 50/50 im Grundbuch, muß für die Mieteinnahmen selbst Krankenkassenbeiträge zahlen, bekomme aber kein Geld aus diesen Mieten , da ja auch Rechnungen von den Häusern zu begleichen sind… Mein Mann aber hat jetzt einen Lieferwagen gekauft, den er mit Mieteinnahmen zahlt, ebenso wie sein Sportstudio usw. Ich hätte gerne ein reines Hauskonto, welches auf uns beide läuft, mein Mann lehnt das aber ab, für ihn ist das sein Geschäftskonto und er kann machen was er will..er alleine bestimmt auch, was in den Häusern von welchen Firmen gemacht wird und wann.. Muß er der Änderung der Kontonutzung zustimmen oder muß ich das durch einen Anwalt bzw. das Gericht durchsetzen lassen..? Vielen Dank für Ihre erneuten Bemühungen!! JZ

        1. Scheidung.org sagt:

          Hallo,

          das Miteigentum begründet auch ein Mitbestimmungsrecht und das Recht auf Fruchtziehung. Sie sollten sich an einen Anwalt wenden, um zu prüfen, welche Forderungen Sie stellen und wie diese im Zweifel eingeholt werden können.

          Ihr Scheidung.org-Team

  171. S. sagt:

    Hallo,
    meine Partnerin und ihr (Noch)Ehemann haben sich vor ca. 1,5 Jahren getrennt. Er ist aus dem gemeinsamen Haus ausgezogen und zu seiner Freundin gezogen. Beide stehen im Grundbuch und sie bezahlt seitdem sämtliche Raten für das Haus alleine. Meine Partnerin ist in dem Haus geblieben´, da sie die drei gemeinsamen Töchter (18,13 und 10 Jahre) bei sich hat und ihnen ihren Lebensraum erhalten möchte…. Da ihr (Noch) Ehemann nun mitbekommen hat, dass ich in das Leben seiner Frau getreten bin, versucht er mit allen Mitteln gegen sie zu schießen und auch ohne Rücksicht auf die Kinder ihr damit zu drohen, sie aus dem Haus zu werfen. Da ich mich größtenteils nun auch in dem Haus aufhalte verlangt er neuerdings, dass ich an ihn Miete zahlen soll, da er ja Miteigentümer ist….. Darf er da ???

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo,

      das Miteigentum kann Ansprüche begründen. Doch auch der andere Miteigentümer hat dabei ein Mitspracherecht. Wenden Sie sich bitte im Zweifel an einen Anwalt, um Ihren speziellen Fall genau prüfen zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  172. Clara N. sagt:

    Guten Tag ,
    Ich habe vor kurzem die Scheidung eingereicht und würde gerne meine Eigentumswohung an meine Bekannte verkaufen , da ich alleinige Eigentümerin bin.Mein Mann bzw Exmann weigert sich jedoch die Wohnung zu verlassen. Wenn meine Bekannte die Immobilie kauft muss er diese dann rechtlich gesehen verlassen bzw welche Rechte haben wir ihn vor die Türe zu setzen ?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Clara,

      sofern Ihr Mann einen Mietvertrag für die Wohnung unterzeichnet hat, müssen Sie sich als Eigentümerin an das geltende Mietrecht halten. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um zu prüfen, inwiefern Ihr Ehemann berechtigt ist, den Auszug zu verweigern.

      Ihr Scheidung.org-Team

  173. Arndt sagt:

    Guten Tag,
    meine Frau hat sich im September 2015 von mir getrennt und wohnt seit Oktober 2015 nicht mehr im gemeinsamen Haus. Bis zu diesem Zeitpunkt wurde der Kredit von unserem gemeinsamen Konto (sie verdient etwas weniger als ich, Verhältnis ist etwa 45/55 %) bezahlt, seit ihrem Auszug zahle ich alleine den Kredit. Das Haus (Grundbuch und Kredit läuft auf uns beide) ist komplett durch Kredite finanziert und wurde ohne Eigenkapital 2008 erworben.
    Ich möchte weiterhin in dem Haus wohnen und es auch behalten.
    Nun möchte sich meine Frau von mir scheiden lassen. Können Sie mir bitte sagen, welche Ansprüche sie bezüglich des Hauses hat und was zu tun ist?

    Vielen Dank für Ihre Hilfe und viele Grüße!
    Arndt

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Arndt,

      hierzu müssen Sie mit der Bank sprechen, ob diese Ihre Frau aus dem Kreditvertrag entlässt bzw. eine Umschuldung vorgenommen werden kann. Darüber hinaus muss Ihre Frau Ihnen Ihre Haushälfte verkaufen/überlassen, sodass dann eine Änderung im Grundbuch vorgenommen werden kann.

      Ihr Scheidung.org-Team

  174. A.D sagt:

    Guten Tag,

    wir haben 2010 gemeinsam ein Haus gekauft, ein kleines Eigenkapital von ca.15000€ wurde damals von meine noch Ehefrau in die Finanzierung mit eingebracht, Das dahrlehen belief sich auf gute 180.000€. Der Großteil der Umbaukosten wurden aus der Finanzierung abgedeckt.
    Natürlich wurde im Laufe der Jahre weiter Geld aus den privaten Einkommen in das Haus investiert. Die Raten und der Lebensunterhalt wurden zwischen uns aufgeteilt. Nun sind wir soweit, dass die Dahrlenszinsen so gut wie abbezahlt sind. Nun stehen wir vor der Scheidung, eigentlich würde ich ohne das Thema „Auszahlen“ das Haus ihr und den Kindern überlassen und einfach gehen. Sprich Grundbuch austrag, umschreibung der Finanzierung auf Sie. Dennoch würde mich es interessieren ob mir irgendwelche Ansprüche zu stehen. Ich mach das hier nur weil Sie mir einen Rosenkrieg anbietet, mit Äusserungen und Drohungen mich „finanziell“ auflaufen zu lassen.

    Vielen Dank!

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo,

      sofern Sie gemeinsam mit Ihrer Frau im Grundbuch eingetragen sind, steht Ihnen die Hälfte des Hauses zu. Sie können Ihrer Frau das Haus so überlassen oder eben fordern, dass Sie es Ihnen abkauft. Wenden Sie sich bei weiteren Fragen an einen Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  175. E. A. sagt:

    Moin moin,
    mein Exmann und ich stehen im Grundbuch unseres Hauses. Wir sind Gesamtschuldner bei den Banken, die das Haus finanzierten. Das Haus ist noch hoch verschuldet. Frage:

    Wenn mein Exmann das Haus aus der Teilungsversteigerung (unter dem Verkehrswert) kauft und es noch ein beachtlicher Teil an Schulden übrig bleibt, wer muss in diesem Fall für die Schulden aufkommen? Muss ich die Hälfte der Schulden bezahlen, obwohl mein Exmann das Haus unter Verkehrswert für sich erworben hat und es theoretisch mit Gewinn zum Verkehrswert verkaufen könnte?

    Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort. Mit freundlichen Grüßen E.R.A.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo,

      solange Sie als Schuldner bei der Bank eingetragen sind, müssen Sie für die Schulden auch aufkommen. Ggf. kann aufgrund Ihrer Situation im Innenverhältnis anderes geregelt werden. Wenden Sie sich hierzu bitte an einen Anwalt, der Sie beraten kann.

      Ihr Scheidung.org-Team

  176. Lola B. sagt:

    Guten Tag,

    mein Mann und ich leben getrennt. Ich lebe mit unserem Kind in der Eigentumswohnung. Dort möchte ich auch bleiben. Wir haben zusammen den Kreditvertrag unterschrieben und stehen auch gemeinsam im Grundbuch. Mein Mann hat kein Interesse an der Wohnung, ich möchte sie behalten. Mit der Bank habe ich bereits gesprochen und sie haben mir die „Konditionen“ genannt.
    Mein Mann würde seinen Teil der getilgten Schulden ausbezahlt bekommen. Wie ist das mit den Vorfälligkeitszinsen (bei ggf. doch notwendigen Verkauf) und den damals höheren abgeschlossenen Zinssatz (wäre ja jetzt wesentlich niedriger) Kann ich diese Punkte bei der Berechnung mit einbeziehen?

    Macht es Sinn die Wohnung vor der Scheidung zu überschreiben? Ich habe gehört, dass dann die Zahlung der Grunderwerbssteuer entfällt.

    Vielen Dank.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Lola,

      wenden Sie sich bitte an einen Anwalt und Ihren Steuerberater, um die steuerlichen Vor- und Nachteile abzuwägen und in Erfahrung zu bringen, inwiefern auch die Zinssätze in der Berechnung Berücksichtigung finden können.

      Ihr Scheidung.org-Team

  177. Hase sagt:

    Hallo,
    wie wird das Haus ( ca. 360.000 aktueller Wert ) aufgeteilt, wenn ich mit 2 Kindern im Haus bleiben möchte und ich als Leistung 200.000 zum Hausbau mitgebracht habe? Partner 90.000. gemeinsame Schulden: 50.000 offen.
    Grundbuch ect. sind beide Ehepartner überall zur Hälfte eingetragen.

    Kredit 30.000 bereits abbezahlt von Partner. Ich gehe erst seit 2 Jahren wieder Teilzeit arbeiten, da Kinder (10 und 7 Jahre) großgezogen. Kein Anspruch auf Unterhalt, da ich schuldig.

    Was muss ich meinem Partner zahlen, wenn ich mit den Kindern im Haus bleiben möchte?

    Vielen Dank!

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo,

      da Sie beide im Grundbuch stehen, gehört Ihnen das Haus zur Hälfte. Um weiterhin in dem Haus zu verbleiben, bestehen nun mehrere Optionen. Zum einen können Sie Ihrem Partner seine Haushälfte abkaufen. Darüber hinaus kann er Ihnen seine Haushälfte (z. B. gegen einen Mietzins) vorerst überlassen. Erkundigen Sie sich hierzu bei einem Anwalt, welche Lösung für Sie und Ihren Partner die beste ist.

      Grundsätzlich haben Sie während des Trennungsjahres Anspruch auf Unterhalt. Ggf. steht Ihnen auch nach der Scheidung noch Unterhalt zu. Dies hat erst einmal nichts damit zu tun, dass Sie Ihrem Partner etwas schuldig sind. Ggf. können diese Ansprüche aber durch den Unterhalt verrechnet werden. Auch hierzu berät Sie ein Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  178. Thomas sagt:

    Hallo,
    ich habe mir 2003 ein Haus gekauft, stehe alleine im Grundbuch und bezahle auch alles Verbindlichkeiten. 2007 habe ich geheiratet. Nun hat meine noch Ehefrau sich für einen anderen Entschieden. Das Trennungsjahr begann im März 2017. Auf dem Haus ist noch eine hohe Restschuld die bis 2030 bezahlt ist. Nun meine Frage. Ich war schon beim Anwalt. Dieser sagte mir ich müsste die Hälfte der getilgten Kosten der letzten 10 Ehejahre beim Zugewinnausgleich an meine Frau zahlen. Anfangsvermögen bei ihr ist denke ich 0 Euro. Sie hatte ein Sparkonto auf dem wir gemeinsam die letzten 10 Jahre 12.000 Euro gespart hatten. Diese 12.000 hat sie ausgegeben für die neue Wognungseinrichtung. Zudem hatte sie eine Schenkung über 20.000 Euro bekommen während der Ehe. Es wäre also so das wenn ich in den letzten 10 Jahren 80.000 Euro getilgt hätte , sie beim Zugewinn einen Anspruch auf 40.000 Euro hätte! Ist das richtig so????
    Vielen Dank für eine Antwort
    MfG Thomas

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Thomas,

      Neben den getilgten Schulden, ist auch der Zugewinn der Schenkung zu beachten. Wenden Sie sich nochmals an einen Anwalt, der Ihnen die Berechnung genau erklären kann.

      Ihr Scheidung.org-Team

  179. Verzweifelt sagt:

    Hallo.
    Meine Frau will die Scheidung. Wir haben vor 4 Jahren ein Haus im Wert von 175.000 erstanden. Die Schwiegereltern haben ein Darlehen über 37.000 € als Startkapital gestellt. Nun soll ich raus, weil meine „Frau“ das Haus halten will. Wir stehen beide im Grundbuch. Abtrag lag bei 900 Euro ca. pro Monat. Wenn ich aus dem Grundbuch soll , habe ich das Haus ja nun teilweise mit abbezahlt. Ich soll mit sage und schreibe ca 4000 Euro abgespeist werden. das verstehe ich null. Das Darlehen der Schwiegereltern spielt da anscheinend eine erhebliche Rolle – klar, die wollen ihr Geld und wollen die Tochter unterstützen. Ich verstehe das nicht!

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo,

      bitte wenden Sie sich an einen Anwalt, um Ihre Ansprüche genauestens prüfen zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  180. roli sagt:

    hallo
    wir haben den fall, das haus ist je zur hälfte den ehepartnern gehört. wir haben mal angedacht bis das kleinste 16 ist, wird das haus im gemeinsamen eigentum behalten.
    sollte sie vorher ausziehen, habe ich die möglichkeit bis zum datum x ins haus zu gehen.

    da sie sich eine hintertür offen halten will, um mit neuem partner zusammen zu ziehen, würde mich interessieren, gibt es eine kündigunsfrist die sie einhalten muss um mir das kund zu tun, dass sie aus dem haus auszieht.
    gelten die normalen 3 monate wie ich sie bei whg auch habe?

    habe gehört (finde as aber niergends) gemäss zgb/or sei so eine künduignsfrist im eigenheim 6 monate?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Roli,

      hierzu benötigen Sie einen gültigen Mietvertrag, in welchem Fristen festgehalten sind. Ansonsten kann eine Person zu jeder Zeit aus dem Eigenheim ausziehen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  181. Pia sagt:

    Hallo zusammen,

    Mein Mann und ich wollen uns scheiden lassen, wir haben nach einer langen Ehe nun vor einem Jahr angefangen ein Haus zu bauen. Wir beide stehen im Grundbuch aber mein Mann will das Haus übernehmen da ich es finanziell nicht schaffe. Nun zu meiner Frage, muss er mir etwas auszahlen und wenn ja wieviel?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Pia,

      in diesem Fall gehört Ihnen das Haus zur Hälfte, insofern steht Ihnen entsprechend auch die Hälfte zu. Ggf. sind die bereits getilgten Schulden zu beachten. Wenden Sie sich an einen Anwalt, der Sie hierzu beraten kann.

      Ihr Scheidung.org-Team

  182. Jürgen sagt:

    Meine Frau wohnt nach Ablauf des Trennungsjahr noch im gemeinsamen Haus (Scheidung und Zugewinn sind noch nicht durch) und ist zu keiner Einigung bereit. (Haus ist ihr gerichtlich zugewiesen worden).
    Sie zahlt weder Miete/Nutzungsentschädigung, noch will sie ihre Hälfte an mich verkaufen. Sie ist auch nicht bereit, mich auszubezahlen – es gibt nur ein Angebot, dass sie mir meine Hälfte zu einem 1/4 des Marktwertes abkaufen will! (völlig unter Wert).
    Ich bin jedoch auf mein Kapital angewiesen, um mir ein neues Haus zu kaufen.
    Welche Möglichkeiten habe ich ausser die Teilungsversteigerung des Hauses zu iniitieren? Dieses verursacht extrem hohe Kosten und erfordert viel Geduld.
    Kann ich Räumungsklage erheben? Habe ich Schadenersatzansprühe gegen sie? Ich weiß wirklich nicht weiter!

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Jürgen,

      bitte wenden Sie sich in diesem Fall an einen Anwalt, um sich eingehend über Ihre Möglichkeiten beraten zu lassen. Wir dürfen an dieser Stelle keine Rechtsberatung erteilen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  183. Mario s. sagt:

    Hallo!
    Wir sind seit 2010verheiratet und haben 2014 ein Haus gekauft- sie allein im Grundbuch, beide jedoch Schuldner. In dieser Zeit habe ich allein ca. 40.000€ an Arbeitsleistung und Geld investiert- sie NICHTS!
    Jetzt bei der Trennung stellt SIE Ansprüche, weil sie das Haus nicht will, und will mich aus dem Haus, was ich bereits alleine bewohne und alle Kosten und Kreditzahlungen übernommen habe, rauswerfen und das Haus verkaufen, da sie allein im Grundbuch steht… über meinen Willen hinweg, nur um zu Ärger zu machen.
    Ich würde gern das Haus behalten.
    Muss ich einen Hausverkauf zustimmen, weil es gemeinsam in der Ehe angeschafft haben und ich erheblichen Anteil des Vermögens investiert habe?
    Die Restschuld beträgt 215.000€
    – Vorfälligkeit. 38.000€
    Das Haus hat jetzt einen Wert von geschätzt 260.000€ .
    Was muss ich ihr Zahlen, damit sie endlich Ruhe gibt.
    Was, wenn sie keine Zahlung annehmen will, weil sie mir das Haus einfach nicht gönnt?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Mario,

      da Ihre Frau alleinige Besitzerin des Hauses ist, haben Sie kein Recht auf dieses. Sie müssten es ihr abkaufen. Ihre Investitionen können Sie ggf. anrechnen, wenn Sie entsprechendes nachweisen können und sich Ihre Frau darauf einlässt. Ansonsten erhalten Sie einen Ausgleich über den Zugewinnausgleich.

      Wenden Sie sich an eine Anwalt, der Sie beraten kann.

      Ihr Scheidung.org-Team

    2. Achim sagt:

      Hallo,
      ich habe auch eine Frage zu meinen Fall,
      Meine Nochehefrau hat 1998 mit Ihrem Bruder ein 2 Familiehaus gekauft für 14000 €. Also jeder hat von Ihnen 70000 € Kredit genommen.
      Im Jahr 2000 habe ich meine Nochehefrau kennengerlernt und 2002 geheiratet. Der Bruder wohnte im EG und meine Nochehefrau und ich in 1. Etage. Ich stehe nicht im Darlehensvertrag oder im Grundbuch.
      Seit 2002 gingen die Kreditraten, ca. 50000€ für einen Dachgeschoßausbau und 35000€ für die Ablösung des Kredites von dem gemeinsamen Konto meine Nochehefrau und mir ab. Das Haus ist heute abbezahlt und ca. 350.000 € Wert. . Ich bin ausgezogen und wir wollen uns scheiden lassen. Mit meiner Hilfe und Teil meines Gehalts ist ja jetzt die Situation des Hauses so. Habe ich einen Anspruch auf Entschädigung oder Ausgleich von meiner Frau?
      Danke für eine Antwort.
      MFG

      1. Scheidung.org sagt:

        Hallo Achim,

        Sofern Sie in einer Zugewinngemeinschaft leben, wird im Rahmen der Scheidung aus Zugewinnausgleich durchgeführt. In diesem Zuge erhalten Sie u. a. die Hälfte der Wertsteigerung, die während der Ehezeit hinzukam. Zusätzlich werden Ihre Ausgaben im Vergleich des Anfangs- und des Endvermögen beachtet und entsprechend hälftig ausgeglichen. Gleiches passiert bei Ihrer Frau. Wenden Sie sich an einen Anwalt, der Ihnen vorab bei der Berechnung helfen kann.

        Ihr Scheidung.org-Team

  184. Kristina sagt:

    Hallo.
    Ich habe eine frage, da mich jetzt viele verunsichern.
    2009 kaufte ich ein Haus für 140.000 bin alleine im Grundbuch und bei der Bank gemeldet.
    2010 Mann kennengelernt 2011 geheiratet. 2012 erstes Kind 2014 zweites Kind. Dementsprechend saß ich Zuhause um die Kinder zu erziehen. Ehemann arbeitet und bringt als allein verdiener das Geld nachhause. Nettogehalt ca. 3000, seiner Meinung nach ausreichend deswegen solle ich auch nicht arbeiten gehen.
    Jetzt 2017 mache ich mir große Sorgen. Er behandelt mich wie müll und wenn wir uns streiten sagt er ich soll das Haus verlassen da es jetzt ihm gehört. Momentan haben wir noch restschuld ca. 98.000 .
    Manchmal sagt er mir auch im Streit gib mir 60.000 und du kannst es behalten.
    Hat er recht bei so einem Betrag? Mein kleiner wird bald 3 dann kann ich wieder arbeiten und wieder selber finanzieren. Im Fall einer Scheidung, wird das nicht irgendwie mit berechnet das ich kleine Kinder habe und deswegen nicht arbeiten konnte? Stimmt es auch, daß das Geld was er momentan erhält sein eigenes ist und mir davon nichts zusteht. ? Wenn ich sage das ich im Haushalt alles alleine mache u.s kriege ich als Antwort, dafür kannst du hier auch umsonst leben.
    Hat er recht mit dem was er sagt?
    Wäre die entschädigung wirklich so hoch?
    Hoffe sehr auf einen Rat.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Kristina,

      das Haus gehört Ihnen. Allerdings ist im Scheidungsfall ein Zugewinnausgleich durchzuführen. Dabei sind die getilgten Schulden aber auch die Wertsteigerung des Hauses, die in der Ehezeit hinzukam, hälftig aufzuteilen. Gleiches gilt für das Vermögen, welches während der Ehe erwirtschaftet wurde. Wie viel Ihrem Mann zustehen würde, kann ein Rechtsanwalt berechnen.

      Da Sie Ihrem Mann zu Hause den Rücken freihalten, damit er Vollzeit arbeiten gehen kann, steht Ihnen im Rahmen des Familienunterhalts von seinem Gehalt etwas zu (§ 1360 BGB).

      Ihr Scheidung.org-Team

    2. Scheidung.org sagt:

      Hallo Kristina,

      das Haus gehört Ihnen. Allerdings ist im Scheidungsfall ein Zugewinnausgleich durchzuführen. Dabei sind die getilgten Schulden aber auch die Wertsteigerung des Hauses, die in der Ehezeit hinzukam, hälftig aufzuteilen. Gleiches gilt für das Vermögen, welches während der Ehe erwirtschaftet wurde. Wie viel Ihrem Mann zustehen würde, kann ein Rechtsanwalt berechnen.

      Da Sie Ihrem Mann zu Hause den Rücken freihalten, damit er Vollzeit arbeiten gehen kann, steht Ihnen im Rahmen des Familienunterhalts von seinem Gehalt etwas zu (§ 1360 BGB).

      Ihr Scheidung.org-Team

  185. Oliver sagt:

    Hallo. Ich war mit meiner Frau 12 Jahre verheiratet und will mich jetzt scheiden lassen. Wir besitzen ein Haus das auf beide läuft und eingetragen ist. Das Haus hat maximal einen Marktwert von 200.000€ eher weniger. Rest Schulden auf dem Haus sind noch 150.000€ Sanierungsschulden die auf meinem Namen laufen auch noch mal von 18.000€. Sie will das Haus verkaufen aber ich nicht. Ich würde es gerne behalten und mit unseren Kindern die bei mir leben, dort weiter zu wohnen.
    Auszahlen kann und will ich sie nicht, da der Wert des Hauses die derzeitigen Schulden fast gleich sind. Das Haus weißt erhebliche Mängel auf und es muss noch mal ca. 80.000€ zur Sanierung investiert und neu gemacht werden. Der derzeitige Stand des Hauses ist zu 70% saniert aber mit Mängel und Schäden.

    Kann ich mich dem Hausverkauf verweigern und wenn ja, für wie lange bevor sie eine Zwangsversteigerung beantragen kann?
    Kann sie für ihre Hälfte Miete verlangen trotz der zahlreichen Mängeln? Mietpreis schätzten diverse Makler auf 200 bis 300€. Sie beteiligt sich nicht an die Tilgung vom Haus. Lg,

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Oliver,

      wenden Sie sich bitte an einen Anwalt, der Ihre Situation vollumfänglich bewerten kann. Dieser kann Ihnen auch sagen, welchen Handlungsspielraum Sie haben und ob Sie Ihre Frau nicht auszahlen müssen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  186. Iris sagt:

    Liebes Scheidung.org-Team
    Gibt es eine Berechnungsgrundlage für den vorliegenden Fall und wenn ja, wie sieht dieser aus?
    Der Ehemann hat das Grundstück gekauft, das Haus bauen lassen und auch er alleine hat die ganzen Schulden, die auf dem Haus lagen, abbezahlt. Seine Ehefrau hat jedoch für den Werterhalt des Hauses gesorgt, viel Arbeit und Zeit in das Haus gesteckt und teilweise sogar Renovationen selber vorgenommen sowie einen Unterstand für die Autos gekauft und mit Freunden errichtet. Das Ehepaar hatte eine Gütertrennung bei Eheschluss vereinbart, wodurch die Ehefrau nach der Scheidung angeblich keinen Anspruch auf einen Anteil des Hauses oder auf die Wertsteigerung der Immobilie hat. Ist das richtig? Oder besteht die Möglichkeit, dass die Frau einen Anteil gelten lassen kann, wenn ja auf was?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Iris,

      regelmäßig bestehen Ansprüche, wenn beide Ehegatten im Grundbuch eingetragen sind. Allerdings kann auch ohne dies ggf. ein Anspruch bestehen, wenn der Anspruchsteller über Gebühr an dem Erhalt und Bau des Hauses mitgewirkt hat. Ab wann dies gelten kann, lässt sich nicht pauschal sagen. Es bedarf damit der Betrachtung des jeweiligen Einzelfalls. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um die Sachlage in Ihrem Fall prüfen zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  187. J.Z sagt:

    Mein Mann will die Scheidung einreichen nach 37 Jahren, er hat als Schenkung ein Haus seiner Eltern bekommen 6 Monate vor Eheschließung mit Nießbraucheintrag für seine Eltern, die inzwischen gelöscht wurde.Wir haben damals einen Kredit für meine Schwiegereltern inHöhe von umgerechnet ca 200000,–€ aufgenommen, sie haben den Nißbrauch nie in Anspruch genommen und so wurden die Schulden mit den Mieteinnahmen teils bezahlt.. Außerdem hat er ein Haus von seinem Opa geerbt.Seit 2014 stehe ich mit im Grundbuch, er möchte, daß ich ihm die Häuser wieder überschreibe oder ihm Zugewinn auszahle, das ist ja m.E. auch rechtens… Frage nun, er hat nie das Konto für die Mieteinnahmen auf mich mit übertragen, ist alleiniger Kontoinhaber, auch die Mietverträge laufen meistens auf seinen Namen.. Ist es trotz Grundbucheintrag richtig, daß ich dadurch keine Ansprüche auf Mieten habe,oder ein Mitspracherecht? Mit einer schnellen Antwort wäre mir sehr geholfen.. Vielen lieben Dank

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo,

      Gewinne aus Mieteinnahmen fallen regelmäßig in den Zugewinn. Bitte wenden Sie sich an einen Anwalt, um sich dahingehend beraten zu lassen, welche Ansprüche Sie und Ihr Mann im Falle einer Scheidung tatsächlich haben.

      Ihr Scheidung.org-Team

  188. anja sagt:

    Hallo,
    mein Mann und ich haben 2012 geheiratet und sind beide ohne Vermögen in die Ehe. 2014/15 habe ich eine Schenkung von meinen Eltern in form von Bargeld erhalten. Dieses Bargeld haben wir genutzt als Eigenkapital für eine Finanzierung unseres Hauses bei dem wir 50/50 im Grundbuch stehen.
    Vorab haben wir aber einen Vertrag (nicht noteriell beglaubigt) abgeschlossen, dass ich mein Geld in dem Fall einer Scheidung/Hausverkauf wieder bekomme.
    Nun meinte der Anwalt meines Mannes, der Vertrag sei ungültig da ohne Notar und ich müsste quasi das Geld aus der Schenkung + den Zugewinn teilen. Könnte dies der Fall sein?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Anja,

      in der Regel sind entsprechende Verträge ohne notarielle Beurkundung nicht wirksam. Schenkungen werden im Versorgungsausgleich jedoch regelmäßig zum Anfangsvermögen gezählt. Wenden Sie sich Ihrerseits an einen Anwalt, um die Ansprüche Ihres Mannes bei Scheidung prüfen zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

    2. E.G. sagt:

      Hallo, wir hatten das gleiche, meine Anwältin meinte, dass es zwar mir geschenkt wurde, wir es aber für unser gemeinsames Haus genommen haben. Weiter hätten meine Eltern mit mitteilen müssen, das dieses Geld nur für mich alleine ist und dieses auch Vertraglich festhalten müssen. Von daher ist es nicht als Kapital meinerseits genommen worden. Aber vl hat sich das schon wieder geändert. war 2015

  189. Harald sagt:

    Hier meine Frage:

    Scheidungsverfahren läuft; es soll eine Scheidungsfolgevereinbarung getroffen werden. Hauptstreitpunkt ist eine gemeinsame ETW, die ich seit der Trennung alleine bewohne. Folgende Lösung streben wir an:
    Ich übernehme den 1/2-Anteil meiner Noch-Ehefrau und werde Alleineigentümer. Sie wünscht aber ein Vorkaufsrecht für den Verkaufsfall und ein Wohnrecht für den Fall, dass ich versterbe bis zu ihrem Ableben. Erst dann sollen der/die Erben zum Zuge kommen. Was ist bei der Vereinbarung eines solchen Wohnrechts zu beachten?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Harald,

      beim Wohnrecht handelt es sich um eine reine Nutzungsberechtigung. Ansprüche auf Vermietung und Fruchtziehung (etwa aus Vermietung) bestehen dabei nicht. Zudem kann für die Übertragung eines Wohnrechts im Erbfall auch Erbschaftsteuer für den Begünstigten anfallen. Wenden Sie sich an Ihren Anwalt, um die Vor- und Nachteile einer solchen Regelung abzuwägen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  190. Stefanie sagt:

    Hallo,

    ich lebe seit über einem Jahr von meinem Mann getrennt. Wir besitzen gemeinsam ein schuldenfreies Einfamilienhaus, das ich übernehmen möchte. Ich werde meinen Mann daher ausbezahlen. Ist eine Übertragung vor dem Scheidungsverfahren, also während der Trennungszeit, sinnvoll oder kann man das ohne Mehrkosten (Grunderwerbssteuer etc.) auch nach der ausgesprochenen Scheidung regeln?
    Vielen Dank,
    S.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Stefanie,

      bitte wenden Sie sich an Ihren Steuerberater oder Ihren Anwalt, um prüfen zu lassen, welche Vorgehensweise in Ihrem Fall bit den geringsten finanziellen Einbußen verbunden wäre. Wir können an dieser Stelle keine dezidierte Einschätzung abgeben, da wir keine Rechtsberatung erteilen dürfen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  191. Natalia sagt:

    Guten Tag!
    Ich habe eine Frage.. mein Mann hat vor unserer Hochzeit in Kredit 2 Wohnungen gekauft. Wir leben in einer Wohnung seit 4 Jahren. Nach wie viele Jahren gehört mir ein Teil von dieser Wohnung? Und muss ich nach der Scheidung auch Kredit bezahlen ?

    Vielen Dank im Voraus

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Natalia,

      ob ein Ehegatte einen Anspruch auf eine Immobilie erheben kann, richtet sich regelmäßig nach den tatsächlichen Eigentumsverhältnissen. Als Miteigentümer muss ein Ehegatte im Grundbuch eingetragen sein. Ist nur ein Ehegatte Eigentümer laut Grundbuch, kann der andere nur bedingt Ansprüche auf die Immobilie erheben. Auch bei den Kreditraten ist ausschlaggebend, wer den Darlehensvertrag unterzeichnet hat. Wenn beide Ehegatten den Kredit aufgenommen haben, haften auch beide für die volle Kredithöhe. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um mögliche Ansprüche Ihrerseits prüfen zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  192. Petra sagt:

    Liebes Scheidung.org-Team,
    ich habe folgenden Sachverhalt.
    – Gemeinsames Haus (je 0,5) mit meinem Mann
    – Dauerhafte Trennung von meinem Mann im Mai 2016
    – Auszug meines Mannes im August 2016. Seitdem lebe ich mit den Kindern alleine dort.
    – Zahlung von Nutzungsentschädigung (0,5 der angenommenen Kaltmiete) an meinen Mann seit 09/2016
    – Zahlung von Unterhalt lt. Düsseldorfer Tabelle seit 09/2016 von meinem Mann an mich
    Die Zahlbeträge haben wir „mit dem dicken Daumen vereinbart“, wollen uns nun aber noch einmal konkret damit auseinandersetzen. Dafür habe ich folgende Fragen:
    1) Sollten wir einen Mietvertrag, in dem ich als Mieter für die fiktive Haushälfte auftrete, abschließen?
    2) Erhöhen die „Mieteinnahmen abzgl. anteilige AfA, Zinsen, etc“ bei meinem Mann die Berechnungsgrundlage für den Zahlbetrag lt. Düsseldorfer Tabelle?

    Mit freundlichen Grüßen
    Petra

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Petra,

      grundsätzlich können alle regelmäßig wiederkehrenden Zahlungen unterhaltsrelevant sein, damit auch Mieteinnahmen. Inwieweit ein Mietvertrag für die Haushälfte Ihres Mannes sinnvoll ist, können Sie bei Ihrem Anwalt in Erfahrung bringen. Dieser kann Sie auch bei der Berechnung des Unterhalts unterstützen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  193. E.G. sagt:

    Hallo,
    ich habe eine Frage:
    ich lebe seit 1 Jahr von meinem Mann getrennt, wir wollen keine Scheidung, jetzt geht es aber um den Wohnwert (Unterhalt) mein noch Ehemann meint ich kann nur die Zinsen von dem Wohnwert abziehen. Das Haus gehört uns beiden lt. Grundbuch und Bank. Ich zahle aber alles komplett alleine. Heißt wenn das Haus verkauft würde (was noch nicht geht, weil ich hier mit 3 Kindern wohne und nicht ausziehen werde, da eine Mietwohnung um einiges teurer ist) bekommen doch beide jeweils die Hälfte. Hier müsste ich doch dann auch den kompletten Betrag, also Zinsen und Tilgung abziehen können. Weil ja auch er einen Wert am Schluss bekommt. Oder bin ich da so falsch? Und was muss er Anteilig bezahlen an dem Haus, auch wenn er nicht drinnen wohnt?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo,

      der Wohnwertvorteil bezieht sich auf die Kosten, die durch fehlende Mietzahlungen für ein vergleichbares Objekt gespart werden. Dabei können Kreditraten und Nebenkosten gleichsam einer Miete mitunter in Abzug gebracht werden. Inwieweit auch die Zinstilgung hier mit hineinfällt und wie sich dieser Wohnwertvorteil genau berechnen lässt, können Sie bei einem Anwalt in Erfahrung bringen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  194. Lorena sagt:

    Hallo,
    Mein ex Mann und ich wohnen in einem Haus aber getrennt. Das Haus gehört ihm allein und habe ein Gütertrennung mit ihm untergeschrieben. Wir haben ein gemeinsames Kind 3 Jahre.
    Jetzt will er das Haus verkaufen.
    Mein frage ist: hat mein Sohn wenn mein Mann das Haus verkaufen ein Anspruch auf das Geld?
    Danke

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Lorena,

      Anteile am Vermögen eines Elternteils bestehen auf Seiten des Kindes häufig nicht oder wenn, dann im Erbfall. Wenden Sie sich ggf. an einen Anwalt, um die Unterhaltsansprüche Ihres Kindes prüfen zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  195. Thomas sagt:

    Hallo,

    wie kann man folgenden Fall sicher regeln.

    geschiedene Eheleute
    Grundbuch und Schulden zu gleichen Teilen (Ehefrau 50% / Ehemann 49% und neue Ehefrau 1%).
    Aus der Scheidung besteht aber wohl noch ein Anspruch auf Grundschuldausgleich.
    Beim Verkauf des Haus zahlt der Käufer ja zu gleichen Teilen aus, also 50%/49%/1%.
    Jetzt besteht aber die Beführchtung, dass eine Partei das Geld so schnell ausgibt/wegschafft, das der offene Ausgleich nicht mehr stattfinden kann.
    Wie kann man beim Hausverkauf regeln, dass der Erlös gesichert wird und der Schuldausgleich durch den Verkauf gesichert ist? Kann dies über den Notar beim Verkauf geregelt werden?

    Vielen Dank

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Thomas,

      es ist grundsätzlich möglich, in einem Kaufvertrag zu vereinbaren, welche Summen an wen wann zu zahlen sind. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um einen geeigneten Kaufvertrag aufsetzen zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  196. Michelle sagt:

    Hallo..
    Mein Mann und ich sind seit 6 Jahren verheiratet..vor 3 Jahren hat er das Haus seiner Oma gekauft..welches wiederum das Erbe seiner Mutter war..er war bzw ist immernoch der Meinung das er alleiniger Eigentümer ist..! Im Grundbuchauszug steht aber noch seine Mutter mit drin und sein Vater hat sich eintragen lassen für das Vorkaufsrecht !
    Jetzt kommt der springenden Punkt..die Eltern haben auch ein Haus und sind sehr hoch verschuldet..können diese nicht mehr zahlen..kann die Bank an unser Haus da die Eltern ja mit drin stehen ? Muss mein Mann dann für die Schulden aufkommen?

    Vielen Dank

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Michelle,

      ausschlaggebend für die Eigentumsverhältnisse ist in aller Regel der Grundbucheintrag. Ein Haus kann durch Belastung auch für die Schuldentilgung zu veräußern sein. Wenden Sie sich bitte an einen Anwalt, um den Sachverhalt in Ihrem Fall prüfen zu lassen und mögliche Lösungswege zu ergründen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  197. Nordlicht sagt:

    Guten Tag , wir besitzen ein Einfamilienhaus und stehen jeweils zu 1/2 im Grundbuch. Es besteht noch eine Restschuld und verschiedene Schulden bei Familienmitgliedern die gemacht wurden um Lebensunterhalt bzw Kredite zu bezahlen. Mein Mann hat inzwischen ein größeres Erbe erhalten und schlägt nun vor mich auszuzahlen . Worauf ist meinerseits zu achten? Wo sind die Haken? Vielen Dank im Voraus für Ihre Tipps

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Nordlicht,

      wenden Sie sich für eine Rechtsberatung bitte an einen Anwalt. Wir dürfen selbiges an dieser Stelle nicht leisten.

      Ihr Scheidung.org-Team

  198. Nordkind sagt:

    Moin Moin,
    folgende Situation. Wir besitzen ein Haus, welches innerhalb der Ehe angeschafft wurde. Meine Frau steht weder im Grundbuch, noch ist sie in irgendeinen Kredit wiederzufinden.
    Jetzt geht es in Richtung Scheidung. In wieweit hat sie Anspruch den Wert des Hauses?
    Egal ob Schulden oder Guthaben beim Verkauf?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Nordkind,

      ein im Alleineigentum befindliches Eigenheim kann bei Anschaffung während der Ehezeit im Zuge des Zugewinnausgleichs Beachtung finden. Der Wert des Hauses sowie die Verbindlichkeiten finden dann Anrechnung auf den Zugewinn des Eigentümers. Die Zugewinne beider Ehegatten werden dann einander gegenübergestellt. der Partner mit dem geringeren Zugewinn kann die Hälfte der Differenz als Ausgleich verlangen. Wenden Sie sich an Ihren Anwalt, um eine mögliche Berechnung der Ansprüche erstellen zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  199. Marc sagt:

    Hallo,

    wir sind bereits geschieden und wollen nun unser gemeinsames Haus verkaufen.

    Die letzten 12 Monate habe ich die Finanzierungsraten alleine getragen und alle weiteren Kosten die rund um das Haus anfielen. Nach der Trennung mussten auf meine Kosten eine neue Heizung und Kläranlage verbaut werden.

    Kann ich die mir entstandenen Kosten direkt beim Verkauf von meiner Exfrau zurückverlangen ?
    Habe ich eine rechtliche Handhabe im Rahmen des Notarvertrages, dass die Hälfte des Verkaufspreises + die entstandenen Kosten direkt an mich gezahlt werden ?

    Oder bekommt erstmal jeder 50 % des Verkauferlöses und ich muss die mir entstandenen
    Kosten im Nachgang von ihr einklagen ? Freiwillig wird sie mir das Geld nicht zurückzahlen…

    Viele Grüsse

    Marc

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Marc,

      ausschlaggebend sind die im Zuge der notariellen Scheidungsfolgenvereinbarung getroffenen Regelungen. Wenden Sie sich ggf. an Ihren Anwalt, um prüfen zu lassen, welche Handhabe Sie im Einzelnen haben.

      Ihr Scheidung.org-Team

  200. Manuela sagt:

    Hallo,
    mein Ex-Mann und ich haben geheiratet und ein gemeinsames Haus gebaut. Zu gleichen Teilen im Grundbuch eingetragen und beide haben die Kreditverträge unterschrieben. Nach einem Jahr haben wir uns getrennt, er zog aus, ich habe die Kredite weiter bedient. Seit 5 Jahren lehnt er jedes meiner Auszahlungsangebote ab. Die Anwälte schreiben einen Brief nach dem anderen. Persönliche Gespräche sind nicht mehr möglich. Die Immobilie steigt im Wert, er zahlt keinen Cent, weder Kreditabtrag noch Reparaturen/Erhaltungsmaßnahmen etc. Und seine Forderungen steigen mit jedem Jahr ins Unermessliche.
    Wie kann ich eine Einigung erwirken? Von Anfang an waren wir uns einig, dass ich das Haus übernehme (und mit dem gemeinsamen Kind bewohne) und er verhindert Jahr für Jahr eine Einigung durch unrealistisch hohe Forderungen.
    Vielen Dank im Voraus für Ihre Tipps.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Manuela,

      bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir an dieser Stelle nicht befugt sind, Rechtsberatung zu erteilen. Bitte wenden Sie sich an Ihren Anwalt, um prüfen zu lassen, welche Lösungsmöglichkeiten Ihnen ggf. noch offen stehen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  201. Paul sagt:

    guten tag, ich habe eine Frage:
    Ich (männlich) habe für 9 Jahren mit meinem Lebensgefährdet (Lebenspartner) zusammen gelebt. Wir sind gerade seit September 2016 getrennt und ich bekomme Unterhalt von ihm. Im September 2017 wird schon einem Jahr getrennt, und ich möchte fragen, wenn wir jetzt scheiden lassen, bekomme ich auch ein Teil des Hauses, dem noch geschuldet ist, er hat ca. 200.000 Euro bezahlt, es fehlen noch ca. 160.000 zu zahlen, also Schulden noch drauf. Die Anwältin hat erzählt, dass ich noch den Zugewinngemenschaft Geld wegen dem Haus bekomme, obwohl mein Name im Grundbuch nicht steht. Ich biete um eine Antwort, ob ich echt was bekomme oder nicht, und wie viel Prozent von diesen 200.000, den schon bezahlt wurde. Ob es loht sich zu scheiden oder verlangen ich noch einem Jahr Unterhalt. Liebe Grüße und vielen Dank!

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Paul,

      bei Zugewinngemeinschaft besteht im Falle der Trennung und Parterschaftsauflösung regelmäßig ein Anspruch auf Zugewinnausgleich. Dabei kann der Partner mit dem geringeren Zugewinn während bestehender Lebenspartnerschaft die Häfte der Differenz zum Zugewinn des anderen als Ausgleich geltend machen. In diesem Fall finden auch Immobilien Betrachtung, ebenso wie sämtliche Verbindlichkeiten. Wenden Sie sich an Ihre Anwältin, um Ihre Anspruchshöhe berechnen zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  202. N. sagt:

    Hallo
    Mein Mann hat während unserer Ehe das Haus geschenkt bekommen. Er steht allein im Grundbuch und auch die Schulden laufen auf seinen Namen. Ich habe keine Bürgschaft übernommen. Jetzt möchte er noch im Rahmen der Zugewinngemeinschaft Geld von mir. Er hat bei der Ermittlung der Wertsteigerung des Hauses die noch vorhandenen Schulden und die noch notwendigen Renovierungsarbeiten gegengerechnet. Ist das rechtlich in Ordnung?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo,

      Schenkungen fallen in der Regel als privilegierter Erwerb nicht in den Zugewinn des Betroffenen. Bitte wenden Sie sich an Ihren Anwalt, um die Berechnung Ihres Ehemannes auf Richtigkeit prüfen zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  203. Andreas sagt:

    Hallo, ich bewohne mit meiner Noch-Ehefrau (2. Ehe) und meinem 16jährigen Sohn aus erster Ehe ein Haus. Dieses steht gemeinsam in meinem Eigentum und dem meiner derzeitigen Ehefrau. Wir möchten uns scheiden lassen, sind uns aber nicht einig darüber wer im Haus bleiben darf, da wir dies beide möchten. Ich möchte meiner Frau ihren Anteil abkaufen, umgekehrt wird sie nicht in der Lage dazu sein. Habe ich wegen meines noch minderjährigen Sohnes, der weiterhin bei mir bleiben wird, die besseren Chancen im Haus bleiben zu können? Vergrößert sich die Chance wenn ich geltend mache, dass meine neue Lebensgefährtin mit ihrer Tochter zu mir ziehen will, was den Raumbedarf für 4 Personen perfekt erfüllt – im Gegensatz zu meiner Noch-Ehefrau wenn sie alleine ein ganzes Haus bewohnt? Für Ihre Antwort schon einmal vielen Dank.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Andreas,

      wir können an dieser Stelle keine Einschätzung zu Ihren Chancen geben, da wir nicht befugt sind, Rechtsberatung zu erteilen. Bitte wenden Sie sich an Ihren Anwalt, um prüfen zu lassen, inwieweit bei Scheidung Ihnen oder Ihrer Frau das Haus zugesprochen werden könnte.

      Ihr Schedung.org-Team

  204. Divio sagt:

    Hallo,

    ohne jetzt alle Kommentare oben gelesen zu haben (das sind ja zig (!) Seiten!!), finde ich die Darstellung oben lückenhaft:
    Der Fall, daß (gerade in der aktuellen Lage mit Niedrig(st)zinsen, in denen eine Wohnung in guter Lage zu verkaufen nur ein Negativgeschäft sein kann) eine Wohnung/ein Haus weiter im gemeinsamen Besitz bleibt und z. B. von einem Partner mit den Kindern weiterhin bewohnt wird, kommt leider überhaupt nicht vor!
    Das führt zu so unglücklichen Konstellationen, daß dann der in der Immobilie wohnenbleibende Partner dem ausgezogenen ein „Nutzungsentgelt“ (steuerlich = Miete?!?) bezahlt, das dann wiederum dazu führt, daß a) dieses „Nutzungsentgelt“ dem ausgezogenen Partner als (zusätzliches) Einkommen angerechnet wird, was wiederum den Kindesunterhalt erhöht, und b) er dann das „Nutzungsentgelt“ in der Steuererklärung angeben muß und dafür dann „netterweise“ auch noch zusätzlich Einkkommensteuer bezahlt!
    Irgendwie grotesk, oder?!?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Divio,

      leider gibt es im Familienrecht keine schablonenhaften Lösungen. Grundsätzlich gleicht hier kein Fall dem anderen. Haben Sie deshalb bitte Verständnis dafür, dass ein Informationsportal wie das unsrige nicht jeden Sonderfall dezidiert betrachten und auflisten kann. Die rechtliche Bewertung von Einzelfällen obliegt den Rechtsanwälten, die entsprechend umfassende Kenntnisse besitzen und jeden Einzelfall genau und explizit betrachten können, sowie den Gerichten.

      Ihr Scheidung.org-Team

  205. Phil sagt:

    Hallo,
    meine Freundin und ihr Exmann haben sich vor 2 Jahren ein Haus gekauft.Er hat sie betrogen und ist vor einem 3/4 Jahr ausgezogen. Mündlich wurde ausgemacht das sie weiterhin das Haus bewohnen kann wenn sie die Raten weiter ab bezahlt. Im Grundbuch wurde ihr Ex als Hauptschuldner eingetragen aber bezahlt wurde es von beiden zu 50/50.
    Jetzt möchte der Ex Mann ausbezahlt werden. Aber das Haus bzw. der Kredit für das Haus wird noch weiterhin ab bezahlt für knapp 20 Jahre.
    Kann er jetzt einfach das Geld verlangen oder kann man ihn irgendwie aus dem Vertrag rausdrängen, da er ja seit Anfang des Jahres keine Raten bzw keinen Anteil der Raten bezahlt hat.

    Danke schon mal im Voraus

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Phil,

      ist nur ein Kreditschuldner vorhanden, haftet dessen Ehegatte nicht automatisch für dessen Schulden und muss in der Regel auch nicht die Raten ableisten. Ob ein Anspruch auf das Haus besteht, richtet sich zudem nach den im Grundbuch vermerkten Eigentumsverhältnis, nicht nur nach dem Schuldenverhältnis. Bitte raten Sie Ihrer Freundin zum Besuch bei einem Anwalt, um sich dort über mögliche Lösungswege informieren zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  206. Unbekannt sagt:

    Hallo

    Mein Mann und ich sind seit 2000 verheiratet. Wir haben 3 Kinder. Ich bin alleinige Eigentümerin des Hauses (bin alleine im Grundbuch angetragen. Die Finanzierung läuft auf beide Namen, aber mein Mann ist seit Jahren arbeitslos. Er hat keinen Cent in das Haus investiert. Ich tilge den Kredit alleine mit meinen 2 Jobs. Nun ist das Haus fast fertig gebaut und ich will vor dem Einzug mich von meinem Mann trennen lassen. Das Haus will ich behalten und nach wie wir selber und alleine alles abbezahlen.

    Kann mein Mann irgendwelche Ansprüche geltend machen ?

    Liebe Grüße

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo,

      im Einzelfall kann eine in der Ehezeit erworbene Immobilie auch im Zuge des Zugewinnausgleichs Berücksichtigung finden. Der Wert des Hauses ist dann dem Eigentümer anzurechnen. Die Kreditsumme wird den Vertragspartnern entsprechend zugeteilt. Ergeben sich unterschiedliche Zugewinne, kann eine finanzieller Ausgleichsanspruch auch trotz fehlenden Miteigentums bestehen. Bitte wenden Sie sich an einen Anwalt, um mögliche Ansprüche Ihres Mannes prüfen und ggf. beziffern zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  207. Frau Nicole sagt:

    Hallo,
    meine Ehemann und ich wollen uns nach knapp 4 Jahren scheiden lassen.

    2014 haben wir eine Eigentumswohnung gekauft, wir haben beide den Finanzierungskredit unterschrieben, so dass jedem die Wohnung zur Hälfte gehört.

    Um weiter Streitigkeiten aus dem Weg zugehen, bin ich zunächst woanders untergekommen und er ist in der Wohnung verblieben.
    Nun möchte ich so schnell wie möglich die Immobilie los werden. Er alleine kann diese nicht halten.
    Da wir bzgl. des Kredites beide verpflichtet sind, diesen zu tilgen, werde ich ihm jeden Monat meine Hälfte auf sein Konto überweisen.

    Leider rührt er keinen Finger, die Immobilie zu verkaufen und eine vollständige Weiterfinanzierung nur durch ihn ist nicht möglich.

    Kann ich während des Trennungsjahres bereits einen Zwangsverkauf meiner Hälfte in die Wege leiten? Oder gibt es noch andere Möglichkeiten, sollte er sich weiter querstellen?

    Ich bedanke mich im Voraus.
    Viele Grüße
    Nicole (31 Jahre)

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Nicole,

      bitte wenden Sie sich an Ihren Anwalt, um Ihre Möglichkeiten prüfen zu lassen. Grundsätzlich können viele Scheidungsfolgesachen auch bereits im Trennungsjahr geregelt werden.

      Ihr Scheidung.org-Team

  208. Unbekannt sagt:

    Hallo,

    meine Frau hatte als wir heirateten bereits ein Haus, in dem Sie allein im Grundbuch steht. Wir haben zusammen etwas nachfinanziert, um zu modernisieren, ich stehe im grundbuch als Sicherheitsgeber für diesen Nach-Kredit, und habe auch das Darlehen mit unterschrieben. Kann sich die Sparkasse weigern, mich nun nach der Scheidung aus dem Kredit zu entlassen? DAs Haus weiterhin bewohnen und nutzen tut SIE. Was ist zu tun? Muss ich gerichtlich gegen die Sparkasse vorgehen`? Kann sich meine Frau auch weigern ?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo,

      grundsätzlich sind Kreditgeber nicht dazu verpflichtet, einen der Gesamtschuldner aus einem Kreditvertrag zu entlassen, wenn dadurch die Tilgung der Schulden gefährdet wäre. Es kann in diesem Fall grundsätzlich zu einer Einigung im Innenverhältnis (zwischen den Ehegatten) kommen, in der die Tilgung der Kreditraten erörtert wird. Bitte wenden Sie sich an Ihren Anwalt. Dieser kann gegenüber der Sparkasse ggf. auch eine Schuldnerentlassung angemessen begründen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  209. H. sagt:

    Guten Tag
    Mein Mann hat hohe Spielschulden angehäuft in den vergangenen Jahren. Nun wird unser gemeinsames Haus verkauft, wir leben seit 7 Jahren getrennt und sind nun in der Scheidung. Falls sich ein Schuldner von meinem Mann melden würde, verliere ich meinen Anteil vom Hausverkauf? Würde der Gesamterlös direkt an den Schuldner weitergeleitet? Bin ich für die angehäuften Schulden meines getrennt lebenden Ehemannes mitschuldig?

    Herzlichen Dank für Ihr Feedback.
    Freundliche Grüsse

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo,

      in der Regel haften Ehegatten nicht automatisch für die alleinigen Schulden des Ehegatten. Eine Ausnahme kann ggf. bestehen, wenn Gütergemeinschaft vereinbart wurde. Bitte wenden Sie sich an Ihren Anwalt, um sich diesbezüglich beraten zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  210. Michael sagt:

    Sehr geehrtes Scheidung.org-Team,

    meine Schwiegertochter hat von ihren Eltern deren Haus überschrieben bekommen.Die Hausschätzung liegt bei ca. 240 000 EUR. Nun möchte Sie das Haus renovieren und um eine weitere Wohnung erweitern. Die geplanten Kreditkosten belaufen sich auf ca. 225 000 EUR
    Sie ist Alleinverdienerin und auch das Eigenkapital kommt von Ihr. Die Bank möchte dass der Kredit auf beide Eheleute, auf Sie und auf ihrem Mann läuft.
    Meine Frage ist, was passiert im Falle einer Scheidung und wie sind dann die Besitzverhältnisse geregelt, was ist zu beachten, damit meine Schwiegertochter vor Abschluss der Finanzierung keine Fehler macht.
    Vielen Dank für ihre Bemühungen im voraus

    prof-psych

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Michael,

      in der Regel begründet die Gesamtschuldnertum noch kein gemeinsames Eigentumsverhältnis. Im Einzelfall können durch einen gemeinsamen Kredit jedoch Ansprüche begründet werden. Dies lässt sich jedoch nicht pauschal bestimmen. Raten Sie Ihrer Tochter zum Besuch bei einem Anwalt, um sich umfassend über Konsequenzen und Möglichkeiten aufklären zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  211. Erich sagt:

    Guten Tag,bin seit 2008 in der Schweiz berufstätig und erster Wohnsitz,dauernd getrennt lebend von meiner Ehefrau(2008),2011 kaufte ich ein Haus in Deutschland und liess meine Ehefrau dort wohnen mit meinem Kind(damals noch Minderjährig).Ich habe damals das Haus alleine bezahlt und bin im Grundbuch nur ich eingetragen,Sie musste nichts Zahlen,ich zahle alles-Strom,Grundsteuer,Müll usw.Kind ist volljährig und zahle 800 Euro monatlich für das Studium.Was für Ansprüche kann meine Ehefrau an mich haben.Gruss und danke für die Antwort

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Erich,

      im Rahmen einer Zugewinngemeinschaft besteht in der Regel im Falle der Scheidung ein Anspruch auf Zugewinnausgleich. Bei diesem können auch Immobilien Berücksichtigung finden, die während der Ehezeit erworben wurden. Der Ehegatte mit dem geringeren Zugewinn kann sodann häufig einen Anspruch auf die Hälfte der Differenz zwischen beiden Zugewinnen verlangen. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um prüfen zu lassen, inwieweit etwaige Ansprüche seitens Ihrer Frau bestehen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  212. kob sagt:

    Hallo,
    ich hätte eine Frage:
    Meine Frau und ich Trennen uns. Vor 3 Jahren haben wir ein Haus gekauft – 340 000€. 300 000€ wurden finanziert. Bisher habe ich den Kredit quasi alleine bedient (stehen aber beide im Grundbuch drin…) – sie war bei den Kindern zuhause. Im Prinzip haben wir also noch sehr viel Restschuld.
    Vor einiger zeit hat sie sich dann in jemand anderes verliebt–> deshalb die Trennung.
    Ich werde im Haus bleiben wenn ich es halten kann – wegen den Kindern vor Allem!

    Nun zu meiner Frage: Falls (was sie bisher jedoch nicht verlangt) sie sich auszahlen lassen wollte – was heißt das genau? Müsste ich ihr dann die Hälfte vom Ganzen Hauswert zahlen (ca. 170 000€) obwohl fast noch nichts abgezahlt ist?
    Oder müsste ich dann von der Summe die bereits abgezahlt ist nen Teil ihr zahlen?

    Danke für die Auskunft!

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo kob,

      ein Anspruch auf gemeinsames Hauseigentum ergibt sich zunächst aus dem Grundbucheintrag. Ob auch die Schuldenlast auf den Anteil anzurechnen ist, richtet sich maßgeblich auch danach, ob beide Ehegatten zugleich auch Gesamtschuldner gegenüber der Bank sind. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um prüfen zu lassen, wie sich die Ansprüche Ihrer Frau in diesem Fall berechnen ließen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  213. Paul sagt:

    Hallo,

    wir sind seit 11 Jahren verheiratet, leben aber seit dem 01.07. getrennt und werden uns nächstes Jahr scheiden lassen – habe eine Frage zu unserem Haus:

    Wir haben 2007 ein Haus gebaut, dieses steht auf dem Grundstück meines Schwiegervaters, meine Ex-Frau wohnt darin und wir sind beide – die Ex und ich – bei den Krediten als Schuldner eingetragen.

    Frage: steht mit nach der Scheidung ein finanzieller Ausgleich für die erbrachten und bezahlten Leistungen am Haus zu? (Auszahlung?)

    Danke!

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Paul,

      ein Anspruch auf eine Immobilie ergibt sich meist aus den Eigentumsverhältnissen gemäß Grundbucheintragung. Im Einzelfall können auch erhebliche finanzielle Zuwendungen einen solchen Anspruch begründen. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um Ihren Einzelfall genau prüfen zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  214. Thomas sagt:

    Frage? Ich habe 1997 eine Immobilie erworben und diese in die Ehe mit eingebracht. Stehe als alleiniger Eigentümer im Grundbuch. Keine Eigenkapital alles voll finanziert. Bis zum Trennungsjahr 2016 hat mein zukünftige Ex Frau sich an keiner Abzahlung des Kredites und an keinen Renovierungen bzw Möbelkäufen beteiligt. Habe alles bis zum Trennungsjahr selbst bezahlt. Nun fordert Sie Zugewinn. Steht Ihr etwas zu?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Thomas,

      Wohneigentum, das vor der Eheschließung bereits im Eigentum eines Ehegatten war, fällt in der Regel aus dem Zugewinnausgleich heraus, weil es in das Anfangsvermögen gerechnet wird. Dies gilt jedoch regelmäßig nicht für den Wertzuwachs der Immobilie in der Zeit der Ehe. Bitte wenden Sie sich an Ihren Anwalt, um prüfen zu lassen, inwieweit die Ansprüche auf Zugewinnausgleich auch das Haus betreffen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  215. Angie F. sagt:

    Folgende Situation: Geheiratet habe ich im Juli 1998. Im Dezember 1998 haben wir ein Haus gekauft und zum Teil bezahlt. Ich stehe alleine im Grundbuch. Die restliche Finanzierung lief über Kredit und wurde von uns beiden getragen, wobei mein Mann den größeren Teil der Einnahmen erwirtschaftet hat. Im Kreditvertrag stehe ich alleine als Vertragspartner. Das haus hat noch eine Restschuld. Die Scheidung war dieses Jahr im Juli und es wurde der reguläre Versorgungsausgleich bzgl. Rente etc. durchgeführt. Mein Mann fordert jetzt 50% der Erlöse durch den Verkauf des Hauses. Meines Erachtens nach steht ihm nur der Zugewinn zu. Meine Rechtsanwältin schlägt einen Kompromis vor. Ich bin verunsichert. Danke für eine Antwort!

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Angie,

      im Rahmen des Zugewinnausgleichs findet in der Regel Vermögen Berücksichtigung, das während der Ehezeit erworben wurde. Hierzu können auch Immobilien zählen. Zu betrachten sind dabei aber ggf. auch die Belastungen und Kredite des Betroffenen. Nach Zusammenrechnung des Zugewinns beider Ehegatten, kann der mit dem geringeren Zugewinn einen Anspruch auf die Hälfte der Differenz erheben. Bitte wenden Sie sich für eine umfassende Beratung hierzu bitte an Ihre Anwältin. Wir sind an dieser Stelle nicht befugt, Rechtsberatung zu erteilen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  216. Christa sagt:

    Ich habe meinen Mann Nach 40 Ehejahren verlassen,wir haben 4 Erwachsene Kinder.
    Das haus haben wir gemeinsam geschaffen.Seid derTrennung Lebe ich in einer Wohnung,
    Die Miete beträgt 840 Euro,Kann ich die Hälfte der Miete beanspruchen,und auch einen
    Ausgleich verlangen.?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Christa,

      neu entstandene Mietkosten können im Einzelfall im Rahmen der Zahlungen von Ehegattenunterhalt berücksichtigt werden. Lassen Sie dies in Ihrem Einzelfall im Rahmen einer anwaltlichen Beratung entsprechend prüfen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  217. Susi sagt:

    Hallo!
    Mein Mann ist Juli 2015 aus dem gemeinsamen Haus ausgezogen. Seitdem zahle ich den Kredit für das Haus allein. Was den Kindesunterhalt angeht so bin ich ihm auch entgegengekommen, auf nachehelichen Unterhalt habe ich verzichtet. Nun möchte ich ihn ausbezahlen und wir haben uns auf eine Summe geeinigt. Im Zuge dessen würde ich dann gerne den Unterhalt an die Düsseldorfer Tabelle anpassen. Nun möchte mein Ex ein Vorkaufsrecht zum damaligen Anschaffungspreis in der notariellen Vereinbarung stehen haben. Kann/Soll ich mich darauf einlassen oder besser nicht? Evtl. Problematisch was die Bank angeht.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Susi,

      bitte wenden Sie sich an einen Anwalt, um sich bezüglich des Für und Wider einer solchen Regelung beraten zu lassen. Wir sind an dieser Stelle nicht befugt, Rechtsberatung zu erteilen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  218. S. sagt:

    Guten Tag,
    ich bin seit Februar geschieden und habe mit meinem Exmann ein gemeinsames Haus i n dem ich bis Juli diesen Jahres auch wohnte. Nun bin ich umgezogen und das gemeinsame Haus soll verkauft werden. Seit dem Auszug meines Exmannes habe ich sämtliche Kosten des Hauses (Abtrag beider Bank, Unterhaltungskosten) alleine getragen. Auch alle Arbeiten am Grundstück was recht groß ist habe ich alleine bewältigt. Nun kann ich das aber alles nicht mehr alleine bewältigen und habe meinen Exmann aufgefordert mit bis zum Verkauf zu helfen und sich an den Kosten zu beteiligen. Dies tut er nicht. Was kann ich tun?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo,

      bitte wenden Sie sich in Ihrem speziellen Fall an einen Anwalt, um ggf. eine schriftliche Vereinbarung aufzusetzen, wie im Innenverhältnis mit den Unkosten umzugehen ist.

      Ihr Scheidung.org-Team

  219. V sagt:

    Guten Abend,

    mein bald Exmann und ich haben nach der Eheschließung 2008 sein Elternhaus kernsaniert und sind beide zur Hälfte im Grundbucheingetragen. Auch der Kreditvertrag läuft auf unser beider Namen. Er war selbständig und hatte zum Schluss große finanzielle Schwierigkeiten mit seiner Firma. Seit seinem Auszug wohne ich alleine in dem Haus und trage auch alleine die Verbindlichkeiten. Ich möchte gerne ausziehen, die Verbindlichkeiten nicht weiter alleine zahlen und das Haus verkaufen. Er stimmt einem Verkauf allerdings nicht zu und zahlt aber auch nicht den Kredit mit ab. Die Bank wird mich nicht aus dem Kreditvertrag entlassen, da er aufrgund seiner Finanzgeschichte kein sicherer Kreditnehmer ist. Welche Möglichkeiten haben ich? Er ist zu keinem Gespräch bereit und ich kann und will die Kosten nicht weiterhin alleine tragen.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo,

      bitte wenden Sie sich an einen Anwalt, um zu klären, welches Vorgehensweise in Ihrem Fall ggf. angebracht wäre. Dieser kann Sie auch über die Vor- und Nachteile einer Teilungsversteigerung informieren.

      Ihr Scheidung.org-Team

  220. Lutz sagt:

    Hallo, mein Mann will die Scheidung einreichen. Ich habe während der Ehe ein Haus gekauft, das Geld bei meinem Bruder geliehen und meinen Mann zu 50% ins Grundbuch eintrage lassen um unsere Kinder abzusichern, sollte mir was zustoßen. Ich habe immer alles alleine bezahlt, alles ging von meinem alleinigen Konto ab. Mein Mann hat kein Interesse an diesem Haus und unterschreibt mir das auch vor der Scheidung. Wie gehe ich nun vor und was kostet es ihn aus dem Grundbuch zu löschen? Mein Bruder steht im Grundbuch wie sonst sie Bank.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Lutz,

      in der Regel besteht ein Anspruch auf Ausgleichszahlungen, wenn das Miteigentum an einer Immobilie aufgelöst werden soll. Der Wert bezieht sich dabei auf den aktuellen Marktwert der Immobilie und entspricht der Eigentumsquote. Wenden Sie sich an Ihren Anwalt, um prüfen zu lassen, welche Regelungen in Ihrem besonderen Fall angemessen erscheinen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  221. Lischen90 sagt:

    Hallo
    2014 haben mein Ehemann und ich ein Haus gekauft. 8000 hab ich und 8000 hat er an Eigenkapital eingebracht. Beide haben renoviert und die Kosten habe ich ebenso getragen. Bis 8/16 habe ich ebenso getilgt dann wurde ich schwanger. Habe dann die Renovierung fürs Kinderzimmer und die Ausstattung fürs Kind gekauft er hat getilgt. Haus ist 2f Haus teilvermietet. Im Februar die Trennung. Ich habe bis 5 Wochen nach der Geburt im Haus gelebt. Bin dann mit den Kindern ausgezogen.
    Wir stehen beide im Grundbuch und kreditvertrag. Er wohnt jetzt wieder im viel zu großen Haus kassiert die miete und zahlt die raten für die Bank. Er will das Haus behalten will aber dass ich ihm das Haus Einfach nur übertrage ohne Ausgleich. Habe schon 2x schuldhaft Entlassung bei der Bank beantragt. Ohne Erfolg weil er es einfach ignoriert. Sein Anwalt fordert schuldhaftentlassung gegen Grundbuch Übertragung ohne Ausgleich.
    Was wäre jetzt für mich besser? Warten bis die 10 Jahre rum sind um die vorfälligkeitsentschädigung zu umgehen und erst dann die Übertragung machen? Ich kann ja jetzt noch den wohnvorteil geltend machen was ich nach der Übertragung nicht kann?
    Scheidung noch nicht wo gereicht. Kaufpreis 170000 restschuld zu Ende 2016 174000 (Renovierung und hausnebenkosten konnten nicht durch Eigenkapital allein gedeckt werden).
    Ist es sinnvoll zu warten? Meine Anwältin fing schon an mit teilungsversteigerung was ich überhaupt nicht gut finde. Wie komme ich möglichst schuldenfrei heraus und habe ich nicht Anspruch auf die Hälfte der Tilgung und Eigenkapital und Eigenleistungen? Kann man das Haus nicht auch teilen zb mir würde die vermietete Wohnung zugestanden werden und ihm die untere? Damit wären meine halben Kreditraten gedeckt. Er zahlt keinen Unterhalt verdient aber genug.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Lischen90,

      bitte wenden Sie sich mit dem Gesuch um Rechtsberatung bitte an Ihre Anwältin. Wir sind an dieser Stelle nicht befugt, eine auf einen Einzelfall bezogene rechtliche Einschätzung abzugeben. Grundsätzlich aber besteht die Möglichkeit, dass die Ehegatten sich über den Verbleib einer gemeinsamen Immobilie einvernehmlich einigen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  222. Silke sagt:

    Hallo,
    ich versuche es noch einmal. Vielleicht habe ich vergessen den Kommentar anzuschicken.

    Wir haben uns vor ca. 15 Jahren ein Haus gekauft, bei dem wir uns finaziell übernommen haben. Dann sind meine Eltren eingesprungen und haben uns jeden Monat zwischen 200 und 400 € gegeben bzw. überwiesen. So kam eine Summe von ungefehr 50.000 € zusammen. Außerdem habe meine Eltern 10.000 € zum damaligen Kuafpreis beigesteuert.

    Kann ich diesen Betrag bei der Vermögensauseinandersetzung irgendwie geltent machen?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Silke,

      sofern keine Abmachungen dahingehend getroffen wurden, die eine Rückerstattung der Schenkung für den Trennungsfall berücksichtigt, kann sich eine Rückforderung im Einzelfall als schwierig erweisen. Ein Anwalt kann Ihre Chancen diesbezüglich angemessen einschätzen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  223. Petra sagt:

    Hallo,
    ich bin vor 25 Jahren zu meinem jetzigen Ehemann in sein vier Etagen Haus gezogen. Da dieser nur im Keller wohnte haben wir gemeinsam das komplette Haus kernsaniert und renoviert und so den Wert des Hauses sehr gesteigert. Wir haben dann geheiratet und später das Haus verkauft weil wir uns ein gemeinsames Haus bauten. Nun möchte ich mich nach 19 Ehejahren scheiden lassen.
    Nun heißt es ich stünde bei einer Trennung schlecht da wenn es um die Aufteilung unseres Hauses geht, da er den ganzen Erlös seiner früheren Immobilie, welche ich mit ausgebaut habe, in unser Haus steckte und weil er selbständig ist.
    Wir haben keinen Ehevertrag.
    Mir ist bewusst dass mein Mann, dieses Haus also Vermögen mit in die Ehe gebracht habe, ich aber an diesem stark mitgewirkt habe. Kann das berücksichtigt werden? Angenommen, mein Mann streitet dies ab, wie kann ich das dann noch alles beweisen?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Petra,

      in der Regel entscheiden die nach Grundbuch bestehenden Eigentumsverhältnisse über Ansprüche an gemeinsamen Immobilien bei Trennung und Scheidung. Wie es sich in Ihrem speziellen Sonderfall verhält, kann ein Anwalt einschätzen. Wir dürfen an dieser Stelle keine Rechtsberatung erteilen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  224. Sascha sagt:

    Guten Tag
    Meine Frau und ich stehen kurz vor der Trennung. Da wir Gütertrennung vereinbart haben ist das meiste geregelt. Da nun aber der Hausverkaif oder ggf. die Übernahme durch mich ansteht, soll eine Auszahlung stattfinden.
    Hierbei sollen aber auch die gezahlten Anschaffungskosten (Hauskauf Nebenkosten) komplett zurückgezahlt werden, die damals durch die Schwiegereltern respektive meine Frau bezahlt haben. In wie weit ist das geregelt?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Sascha,

      bezüglich der Scheidungsfolgen haben die Ehegatten weitgehend freie Hand und können einvernehmliche Regelungen herbeiführen. Eine pauschale gesetzliche Vorgabe existiert nicht. Wenden Sie sich an Ihren Anwalt, um prüfen zu lassen, inwieweit Sie einer entsprechenden Regelung zustimmen können und sollten.

      Ihr Scheidung.org-Team

  225. bianca sagt:

    hallo,
    2006 haben mein Mann und ich ein Haus gekauft. Wir leben mit unseren Kindern darin. Auf dem Haus sind noch Schulden. Sollte es zu einer Trennung kommen und ich in dem Haus wohnen bleiben wollen ( finanziell könnte ich den Abtrag selber zahlen) müsste ich dann meinen Mann auszahlen ? Würden die Schulden zum Wert gegengerechnet werden?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Bianca,

      ein Ausgleichsanspruch begründet sich in der Regel nach den Eigentumsverhältnissen, die sich aus dem Grundbucheintrag ergeben. Verbindlichkeiten können in Abzug gebracht werden – in der Regel zumindest dann, wenn beide Ehegatten nicht nur Eigentümer, sondern auch Gesamtschuldner sind.

      Ihr Scheidung.org-Team

  226. Peter sagt:

    Hallo,
    wir haben 2008 geheiratet. 2005 kauften wir zusammen eine ETW.2006 nochmals ein Appartement auf den Namen der Tochter meiner Frau, weil ich noch zu dieser Zeit verheiratet war( Scheidung 2007). Das Darlehen über 37.000€ erhielten wir von der Schwester meiner Frau. Dieses wurde sporadisch zurückgezahlt. Nach einem heftigen Streit unter den Geschwistern im Jahr 2013 wollte die Schwester meiner Frau die Restsumme in bar ausbezahlt haben Daraufhin habe ich auf meinen Namen ein Darlehen über 17.000€ bei meiner Bank aufgenommen und der Schwester die Restsumme ohne Gegenleistung ausbezahlt. Seit dieser Zeit fließt die monatliche Miete auf das Konto meiner Frau ohne das ich Zugriff und Nutzen darauf habe. Auch von den 17.000 € will meine Frau nichts mehr wissen. Ich habe jetzt die Reißleine gezogen und befinde mich ab Oktober 2017 im Trennungsjahr. Eine Gespräch mit ihr über meine geleisteten Geldmittel blockt sie ab mit der Begründung,da will ich nichts von Wissen.

  227. Katja sagt:

    Hallo,
    Ich bin vom meinem Partner seit fast 2 Jahren getrennt, wir waren auch nicht verheiratet. Es gibt ein EFH, im Grundbuch sind beide Parteien zu je 50 v.H. eingetragen, Kaufvertrag lautet auch auf beide Eigentümer. Das Haus seit 1 Jahr leer, da beide Parteien nach Trennung ausgezogen sind. Jetzt steht das Haus zum Verkauf, Käufer hat sich gefunden, Notarvertrag ist aufgesetzt. Jetzt verlang der Ex-Partner die Auszahlung der Hälfte des Verkaufserlöses. Es besteht noch ein Annuitätendarlehen, Grundschuld ist im Grundbuch eingetragen (nur mit meinem Namen). Darlehensnehmer bin ich allein zu 100 %. Dieses Darlehen wird von Anfang an von mir bedient, auch die laufenden Nebenkosten bis zum heutigen Tag. Ich habe von Anfang an keinerlei Zahlungen vom Expartner dazu erhalten. Der Verkaufserlös würde das Darlehen abdecken und es bleibt sogar noch ein Restbetrag übrig, welcher dann zu gleichen Teilen an beide Eigentümer ausgezahlt werden soll. Meine Frage: Kann der Ex wirklich die Auszahlung des hälftigen Verkaufserlöses einfordern? Meines Erachtens wird doch zuerst die Bank bedient und dann der Rest ausgezahlt? Er erkennt den Notarvertrag in dieser Form nicht an, weil er seiner Meinung nach nur allein in die Renovierung (Material aus dem Baumarkt, keine hohen Handwerkerleistungen !) investiert hat und deshalb wohl einen Ausgleich dafür haben will. Mir ist bekannt, dass solche Ausgleiche nicht eingefordert werden können, zumal ich ebenfalls nachweislich zusätzlich investiert habe. Jetzt steht für mich viel auf dem Spiel, wenn er immer weiter absichtlich Zeit schinden will und rumzickt… der Käufer könnte im schlimmsten Fall abspringen und ich zahle weiterhin ein gemeinsames Haus allein und zusätzlich eine Mietwohnung mit 2 Kindern.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Katja,

      1. Die Ansprüche auf eine gemeinsame Immobilie ergeben sich aus den im Grundbuch festgehaltenen Eigentumsverhältnissen.
      2. Die Aufrechnung eines Kredits auf beide Eigentümer ist häufig dann möglich, wenn beide zugleich Kreditnehmer sind.

      Bitte wenden Sie sich an einen Anwalt, um den Sachverhalt genau klären zu lassen und Lösungen zu finden.

      Ihr Scheidung.org-Team

  228. Klaus sagt:

    Hallo,
    meine Tochter und deren Mann werden im nächsten Jahr ein Haus bauen. Da dies mit einer sog. Nullfinanzierung geschehen soll, haben meine Frau und ich uns entschlossen, zwecks der Erlangung des notwendigen Commerzbank-Baukredits, eine Grundschuld von 100000 € auf unser Haus eintragen zu lassen.
    Meine Frage: Was geschieht uns mit der Grundschuldeintragung (bzw. was wäre dann unsere Verpflichtung) im „worst case“ – was heißen soll bei einer Scheidung der beiden nach einigen Jahren (in diesem Fall natürlich weit vor Ablauf der Rückzahlungszeit)? Wie schnell würde die Bank den o.g. Betrag (wenn überhaupt) dann fordern?
    Für die Bearbeitung meiner Fragen besten Dank im Voraus. MfG K.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Klaus,

      bitte wenden Sie sich zur Klärung Ihrer Fragen an einen Anwalt. Wir dürfen an dieser Stelle keine Rechtsberatung erteilen und können deshalb nicht auf Sonderfälle eingehen. Ein Rechtsanwalt kann Sie zudem dabei unterstützen, einen Vertrag mit Ihrer Tochter aufzusetzen, um sich für den Ernstfall angemessen abzusichern.

      Ihr Scheidung.org-Team

  229. coskun sagt:

    Hallo ,

    was soll ich machen? wir sind bald mit dem Haus fertig werden in kürze einziehen
    haben zwei Kinder
    was passiert wenn wir rein ziehen und sie will dann das ich raus ziehe
    und mich später wieder provieziert was sie schon gemacht hatte
    das ich ausraste kann sie mich darauf auffordern das ich ausziehe.
    dass sie das haus zuerst alleine nutz.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Coskun,

      die Eigentumsverhältnisse sowie Ansprüche ergeben sich regelmäßig aus den Grundbucheinträgen. Im Trennungsfall können Miteigentümer einen entsprechenden Anspruch auf Immobilien erheben, die im Rahmen von Auszahlungen oder Wohnrechten denkbar wären. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um prüfen zu lassen, wie Sie sich für den Trennungsfall ggf. absichern können.

      Ihr scheidung.org-Team

  230. Muazo sagt:

    Hallo,

    meine noch Frau hat 2011eine Wohnung mit in die Ehe gebracht die völlig überteuert war. Seit Jahren zahlen wir diese nun von unserem gemeinsamen Konto diese ab. Ich stehe weder im Kreditvertrag noch im Grundbuch. Mittlerweile ist es so, dass der Wert der Wohnung knapp über dem liegt was sie auf dem freien Markt bringen würde. Steht mir bei einer Trennung nun die Hälfte zu und zählen die Schulden, die meine Frau dadurch mit in die Ehe gebracht hat zum Anfangsvermögen?
    Mit freundlichen Grüßen Muazo

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Muazo,

      ein Anspruch auf eine Immobilie ergibt sich zumeist aus den Eigentumsverhältnissen gemäß Grundbuch. Ist der Ehegatte nicht Miteigentümer, so kann er häufig keinen Anspruch stellen (Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel, etwa bei nachweislichen erheblichen Aufwendungen oder Beteiligungen am Erhalt). Das Haus kann dann jedoch im Zugewinnausgleich Betrachtung finden. Hat sich der Wert seit Eheschluss gesteigert, ist hierin ein Zugewinn auf Seiten des Eigentümers zu verbuchen. Wenden Sie sich bitte an einen Anwalt, um prüfen zu lassen, welche Ansprüche sich im Falle der Scheidung auf Ihrer Seite ergeben können.

      Ihr Scheidung.org-Team

  231. Steffen sagt:

    Hallo
    habe ein Haus gekauft von meinen
    Schwiegereltern im Kreditvertrag stehe ich und meine Frau drin das Haus gehörte aber laut Notarvertrag meiner Frau und ich wurde erst später als 1/2 Eigentümer durch ein 2 Notarvertrag hinzu gefügt der 2 Notarvertrag wurde von meinem Schwiegervater gemacht und habe ihn erst bei der Unterzeichnung gesehen und konnte auch keine Änderung vornehmen jetzt ist die Scheidung da und durch eine Klausel im 2 Notarvertrag kann sie die Hälfte zurück verlangen aber im kreditvertrag stehe ich mit drin kann ich irgendwas machen das ich es nicht zurück geben muss oder was ist beim Zugewinnausgleich?

    Mit freundlichen Grüßen Steffen

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Steffen,

      bitte wenden Sie sich an einen Anwalt, um die Verträge sowie Ihre AAnsprüche prüfen zu lassen. Sollten tatsächlich kein Vermögensanspruch durch die notarielle Vereinbarung bestehen, kann die Immobilie ggf. Berücksichtigung im Zugewinnausgleich finden (zumindest deren Wertzuwachs). Auch hierüber kann ein Rechtsanwalt Sie aufklären.

      Ihr Scheidung.org-Team

  232. Elli sagt:

    Hallo, ich habe folgende Situation
    Seit einem Jahr lebe ich getrennt von meinem Mann ,bin aus der gemeinsamen Wohnung( ausbezahlt) ausgezogen. In kürzer Zeit zieht bei ihm seine Freundin ein. Mein Mann ist seit 6 Monaten krank geschrieben, steht noch nicht fest, ob er seine Arbeit wieder machen kann. Seine Freundin kommt aus einer Stadt, die 600km entfernt ist. Also hat ihre Arbeitsstelle gekündigt, hat ein Grundschulkind aus früherer Ehe, kriegt Witwen und Waisenrente. Wenn ich den Scheidungsantrag einreichen würde, steht mir die Hälfte von Wohnung zu.( 50 zu 50% im Grundbuch eingetragen) Mein Mann will aber die Wohnung behalten. Mein Anteil kann er mir aber auch nicht auszahlen.
    Wie sieht es für mich aus, wenn er weiterhin arbeitsunfähig bleibt, eventuell nur Erwerbsminderungsrente bekommt, die nur gering sein wird? In welchen Fällen würde seine Freundin bzw.ihr Kind Rechte auf unsere gemeinsame Wohnung erwerben? Wir haben zwei eigene Kinder, würden sie im Scheidungsfall benachteiligt? Wird das im Trennungsjahr eingesparte Geld bei der Scheidung auch geteilt? Wie soll ich jetzt am besten vorgehen?
    Ich bedanke mich für Ihre Antwort im voraus

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Elli,

      in der Regel besteht ein Auszahlungsanspruch. Kann dieser nicht beglichen werden, so kann ggf. eine Teilungsversteigerung in die Wege geleitet werden, bei der Anteil des Auszahlungsberechtigten an einer Immobilie veräußert wird. Der Miteigentümer hätte dabei Vorkaufsrecht. Ein Miteigentumsrecht eines neuen Partners ergibt sich in der Regel erst bei Eintrag in das Grundbuch. Auch Vermögen, das im Trennungsjahr (vor Rechtshängigkeit) erworben wurde, kann ggf. in den Zugewinnausgleich hineinfallen.

      Bitte wenden Sie sich an einen Anwalt, um Ihre Möglichkeiten, Rechte und Pflichten prüfen zu lassen. Wir dürfen an dieser Stelle keine Rechtsberatung erteilen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  233. Gerhard sagt:

    Guten Tag,
    wir haben ein gemeinsames Haus (kreditfinanziert). Wir erden uns trennen, meine Frau möchte mit den Kindern wohnen bleiben, damit habe ich kein Problem. Einen Gewinnausgleich könnte sie mir aber definitiv nicht zahlen und ich will sie auch nicht zwingen, zu verkaufen. Gibt es auch eine andere Möglichkeit (z.B. eine Grundschuld in Höhe des Gewinnausgleichs eintragen zu lassen), um meine Ansprüche zu sichern aber gleichzeitig aus dem Grundbuch zu kommen oder wäre es besser mich im Grundbuch zulassen?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Gerhard,

      bitte wenden Sie sich für eine Abwägung Ihrer Möglichkeiten bitte an einen Anwalt. Da wir an dieser Stelle keine Rechtsberatung erteilen dürfen, können wir auf derart spezielle Einzelfälle nicht dezidiert eingehen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  234. Katrin sagt:

    Guten Tag, ich stehe kurz vor einer einvernehmlichen Scheidung, d.h. wir haben nur einen Anwalt (ein guter Freund meines Mannes). Wir haben in den 30 Jahren unserer Ehe ein Grundstück erworben. Im Grundbuch steht nur mein Mann, Darlehen etc. ebenfalls nur mein Mann. Habe ich auf dieses Grundstück einen Anspruch?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Katrin,

      ein Anspruch auf eine Immobilie ergibt sich in der Regel durch Miteigentum gemäß Grundbuch. Darüber hinaus kann eine Immobilie im Zuge des Zugewinnausgleichs Berücksichtigung finden. Wenden Sie sich Ihrerseits an einen Anwalt, um sich umfassend über Ihre Ansprüche beraten zu lassen. Dieser muss kann auch nur außergerichtlich und beratend tätig werden, muss also nicht in das Scheidungsverfahren involviert werden.

      Ihr Scheidung.org-Team

  235. Nina sagt:

    Hallo,
    Wir wollen uns scheiden lassen, haben aber noch keine Schritte in die Wege geleitet.

    Soweit ist alles freundschaftlich und das Wohl unserer vier Kinder ist uns beiden wichtig. Wir haben vor kurzem Grundstueck und Neubau gemeinsam finanziert. Beide sind im Grundbuch eingetragen.

    Wir wuerden beide diese Immobilie gerne auch nach der Scheidung gemeinsam weiterfuehren, damit die Kinder im gewohnten Umfeld bleiben koennen. Kann soetwas separat vertraglich geregelt werden, z.b. wer die Kredite zu welchem Mass bedient, wer fuer laufende Kosten, Reparaturen etc. zustaendig ist, wer Wohnrecht hat… und natuerlich, dass die Immobilie ausschliesslich an die gemeinsamen Kinder vererbt werden kann, auch im Falle dass einer von uns erneut heiratet…

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Nina,

      im Rahmen einer Scheidungsfolgenvereinbarungen können auch diesbezüglich Vereinbarungen getroffen werden. Diese greifen jedoch grundsätzlich nur im Innenverhältnis und sind für Außenstehende (Kreditgeber) nicht verbindlich. Bitte wenden Sie sich an einen Anwalt, um sich bezüglich der Möglichkeiten eines solchen Vertrages informieren zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  236. Jörg sagt:

    Guten tag.
    Ich habe vor 4 Jahren zusammen mit meiner Frau eine Eigentumswohnung gekauft und Wir stehen beide im Grundbuch als Eigentümer.Jedoch laufen die Kredite alle über mich das heißt ich bezahle die Wohnung komplett Alleine und bin auch nur Alleine in den Krediten aufgeführt desweiteren habe ich 2 Lebensversicherungen als Sicherheit bei der bank hinterlegt.Meine Frage lautet was kommt jetzt bei der Scheidung an Kosten zum Ausgleich auf mich zu? oder welches Recht hat meine Frau an der Wohnung?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Jörg,

      Ansprüche auf eine gemeinsame Immobilie ergeben sich in der Regel aus dem Miteigentumsverhältnis gemäß Grundbuch. Kredite und ähnliche Belastungen können dabei in der Regel nur dann ebenfalls auf beide Ehegatten verteilt werden, wenn beide gleichermaßen als Gesamtschuldner auftreten. Bitte wenden Sie sich an einen Anwalt, um sich bezüglich der Ansprüche Ihrer Ehefrau informieren zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  237. Hartmut sagt:

    Guten Tag,
    meine noch Ehefrau ist vor 4 Jahre ausgezogen zu Ihrem Liebhaber.
    Obwohl sie gegangen ist, verweigert sie jegliche Einigung.
    Jetzt bei der Anhörung ist sie vor dem Richter wiedermal ausgerastet und der Richter hat entschieden, dass die Immobilien von einem Gutachter geschätzt werden müssen.
    Das Haus in dem wir zusammen gelebt haben, gehört mir und läuft auch komplett mit Grund und Boden auf meinen Namen.
    Jetzt meine Frage, muss ich die Dame mit ins Haus lassen wenn der Gutachter ,,mein Haus,, begutachtet?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Hartmut,

      in der Regel ist die Anwesenheit aller Parteien anzusetzen, um die Objektivität des Gutachters abschließend nicht anzweifeln zu können. Ein Gutachter darf die Begehung ggf. sogar absagen, wenn nur eine einseitiger Ortstermin erfolgen soll.

      Ihr Scheidung.org-Team

  238. Anke sagt:

    Hallo! Mein Lebenspartner ist seit 2008 von seiner Ex-Frau geschieden. Die Ex-Frau ist schon 2007 aus eigenen Stücken aus dem gemeinschaftlichen Haus ausgezogen. Er ist in dem Haus verblieben und wir leben seither dort. Nunmehr nach 10 Jahren erhebt die Ex-Frau Anspruch auf die Hälfte des Hauses, obwohl wir seit 10 Jahren den Kredit des Hauses tilgen. Der Kredit ist auch noch nicht abgezahlt. Greift hier immer noch der Zugewinn?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Anke,

      ein Anspruch auf eine gemeinsame Immobilie ergibt sich in der Regel aus dem Miteigentumsverhältnis gemäß Grundbuch. Besteht kein Miteigentum kann die Immobilie ggf. im Zugewinnausgleich betrachtet werden. Der Anspruch auf Zugewinnausgleich verjährt in der Regel nach 3 Jahren ab dessen Kenntnis (§ 195 BGB). Raten Sie Ihrem Partner zu einer anwaltlichen Beratung, um den Sachverhalt entsprechend prüfen zu lassen. Wir können diesbezüglich keine Einschätzung für den Einzelfall abgeben.

      Ihr Scheidung.org-Team

  239. Andreas sagt:

    Hallo,
    ich bin seit 2011 geschieden, meine Frau ist mit Kindern aus dem Haus ausgezogen, seit dem lebe ich in dem Haus, beide sind im Grundbuch eingetragen, wir haben 2 Kredite die auch beide unterschrieben haben, letztes Jahr habe ich ein Kredit frühzeitig getilgt, jetzt ist noch ein Kredit den ich seit der Scheidung allein trage so wie auch die anfallende Unterhaltszahlungen für das Haus. Set 2016 war ich krankgeschrieben und seit 08.2017 bekomm ich eine Rente wegen voller Erwerbsminderung (70% Behinderung). Dem entsprechend hat sich auch mein Einkommen gemindert. Die Frage: hat die Frau trotzdem das volle Recht auf die Hälfte des Hauses und was passiert wen ich die Kredite nicht mehr zahlen kann?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Andreas,

      der Anspruch auf eine Immobilie ergibt sich regelmäßig aus den Eigentumsverhältnissen gemäß Grundbuch. Treten Ehegatten als Gesamtschuldner auf, so haften beide Ehegatten in voller Höhe des Kredites. Kann einer der Ehegatten diesen nicht mehr begleichen, kann die Bank sich auch an den anderen wenden und die Zahlungen von ihm einfordern. Bitte wenden Sie sich an einen Anwalt, um ermitteln zu lassen, auf welchen Umfang sich der Anspruch Ihrer Frau auf das Haus unter Berücksichtigung der Kreditbelastungen belaufen könnte.

      Ihr Scheidung.org-Team

  240. Beate sagt:

    Hallo,
    ich habe mich vor einem Jahr scheiden lassen. Meine beiden Erwachsenen Kinder wollen von mir nichts wissen, da diese von meinem Mann beeinflusst werden.
    Wir hatten 2 komplett abgezahlte Häuser.
    Da ich und mein Ex bei jedem Haus im Grundbuch stehen, hat er nun seine Hälften der Häuser auf meinen Sohn und Tochter übertragen.
    Aber in einem Haus lebe ich, die Hälfte gehört meinem Sohn. Im anderen Haus lebt mein Ex und mein Sohn. Tochter hat mit Ihrem Mann was eigenes.
    Da ich nur jeweils ein halbes Haus habe, wie komme ich an mein Geld.
    Kann mein Ex einfach nach der Scheidung diese beiden Haushälften der Kinder geben?
    Mein Ex will unbedingt, dass ich leer ausgehen.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Beate,

      ein Ausgleichsanspruch ergibt sich in der Regel aus den Eigentumsverhältnissen gemäß Grundbuch. Diese lösen sich nicht automatisch mit Scheidung auf. Bitte wenden Sie sich an einen Anwalt, um sich bezüglich Ihrer Pflichten und Ansprüche beraten zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  241. Michael sagt:

    Hallo,
    ich weiß das meine Frau mich betrügt und plant mit den Kindern nach Österreich zu ziehen. Wie sieht das aus was kann ich als Vater machen die Kinder zu bekommen und wenn möglich das Haus nach der Scheidung zu halten? Sie weiß bis jetzt nicht das ich es weiß wir leben momentan nebeneinander her.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Michael,

      bitte wenden Sie sich für eine Rechtsberatung an einen Anwalt. Dieser kann prüfen, welche Rechte Sie bezogen aufs Sorge- und Umgangsrecht haben und bei der Durchsetzung helfen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  242. Einzelsocke sagt:

    Entschuldigung, aber ich brauche hier einen Rat:
    Geheiratet, Haus gebaut, Zugewinngemeinschaft. Zwei Kinder. Der Mannhat sich nach 20 Jahren neu verliebt. Hat Scheidung eingereicht. Besteht auf Hausverkauf. seit 01.04. zahlt seinen Anteil am Darlehen nicht mehr, hier 1/2 von 1.4000,00. Will 700,00 als Nutzungsentschädigung haben. Habe jetzt mit Jungs eine WG gefunden. Muss ich weiterhin Darlehen alleine zahlen, zzgl. Neu Miete? Fast unmöglich… 1.400,00 zzgl. 885,00 nur=2285, 00 nur kalt. Bei beiden Objekten Nebenkosten… was soll ich tun. Zwischenkredit? Zahlung stoppen? Bitte um einen konstruktiven Vorschlag. Vielen lieben Dank im Voraus

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Einzelsocke,

      treten beide Eigentümer einer Immobilie als Gesamtschuldner gegenüber der kreditgebenden Bank auf, haftet jeder jeweils für die volle Kredithöhe. Die Bank kann bei Zahlungsverweigerung des einen dann auch den anderen voll in Haftung nehmen. Bitte wenden Sie sich an einen Anwalt, um prüfen zu lassen, inwieweit die Entlassung aus dem Kreditvertrag denkbar wäre und welche Möglichkeiten der Regulierung im Innenverhältnis in Betracht kämen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  243. Hannilore sagt:

    Hallo,
    im Laufe unserer langjährigen Ehe ohne Ehevertrag hat mein Mann zwei Eigentumswohnungen erworben. Später wurde ich im Grundbuch als Eigentümerin einer der beiden Wohnungen eingetragen. Diese ETW bewohne ich seit Beginn des Trennungsjahres nunmehr allein.
    Meine Frage ist, ob ich im Trennungsjahr auf meine ETW eine Hypothek aufnehmen darf. Vielen Dank vorab!

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Hannilore,

      bitte wenden Sie sich für eine umfassende Beratung bitte an einen Anwalt. Wir können dies an dieser Stelle nicht bewerten.

      Ihr Scheidung.org-Team

  244. Julia sagt:

    Ich stehe im Grundbuch. Nach 20jahren hat meinen Mann das Haus behalten. Jetzt 4 Jahre nach der Scheidung möchte ich zurück was mir zusteht.

  245. Iouri sagt:

    Guten Tag,
    ich habe eine Frage.
    Ich und meine Noch-Frau getrennt seit 11.2017.
    Die Wohnung, in der wir jetzt leben, haben wir inzwischen verkauft.
    Ab 01.10.2018 müssen wir die Wohnung räumen, sonst bezahlen wir die Nutzungsentschädigung. Meine Noch-Frau zieht aber nicht freiwillig aus.
    Wer sollte die Entschädigung zahlen, wenn ich aus der Wohnung los.

    Vielen Dank

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Iouri,

      ausschlaggebend sind in der Regel die Vereinbarungen mit dem Käufer. Wenden Sie sich zur Prüfung ggf. auch an Ihren Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  246. Michael sagt:

    Hallo,
    in einer Ehe, Zugewinngemeinschaft, wurde von meinem Eigenkapital, das ich bereits vor der Ehe besaß, gemeinschaftlich ein Grundstück gekauft, beide ins Grundbuch eingetragen, und ein Haus gebaut. Etwa 60% des Hauses inkl. Grundstück wurden aus meinem Eigenkapital bezahlt. Die restlichen 40% sind über gemeinsame Darlehen finanziert, die bis zur Trennung etwa ein Jahr beglichen wurden. Die Finanzierung könnte ich komplett übernehmen.
    Wie wird im Rahmen der Scheidung mit dem Haus verfahren?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Michael,

      ein gemeinsames Haus kann zum einen im Rahmen des Zugewinnausgleichs betrachtet werden. Zum anderen ist jedoch auch eine schuldrechtliche Auseinandersetzung möglich (Ausgleichszahlung an den auf das Eigentum verzichtenden Ehegatten). Bitte wenden Sie sich für eine umfassende Betrachtung und Abwägung der Vor- und Nachteile an Ihren Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  247. Michael sagt:

    Ergänzend zur Anfrage vom 08.11.’18:
    Findet denn eine Berücksichtigung des in nicht unerheblicher Höhe eingebrachten Eigenkapitals statt?

  248. Hubert sagt:

    Hallo,
    ich möchte mich von meiner Frau trennen.
    Mein Haus habe ich schon weit vor meiner Ehe auf meinen Namen gebaut, im Grundbuch stehe nur ich.
    Nach 4,5 Jahren Ehe, stellt sich nun die Frage, was meiner Frau vom Haus zusteht?
    1.Anteile an der neu gepflasterten Einfahrt (nur Material)?
    2.Anteile am angeschafften Carport?
    3.Wird der Wertzuwachs des Hauses (durch steigende Immobilienpreise) in dem Zeitraum der Ehe auch als Zugewinn gewertet und muss ausgezahlt werden?
    Und/oder die Hälfte der vom Kredit abgezahlten Summe gewertet?
    Danke!

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Hubert,

      ein Anspruch besteht in der Regel, insofern es sich um gemeinschaftliches Eigentum oder gemeinsamen Hausrat handelt. Im Rahmen der Zugewinnausgleichs kann auch eine Immobilie Betrachtung finden, die sich bereits seit der Zeit vor Eheschließung im Alleineigentum des Ehegatten lag, in der Regel im Umfang der Wertsteigerung. Ein Kredit findet in der Regel nur Aufteilung, sofern beide Ehegatten auch als Gesamtschuldner auftreten, den Vertrag als beide unterschrieben haben).

      Wenden Sie sich für eine genaue Betrachtung Ihres Einzelfalles bitte an Ihren Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  249. Nicole sagt:

    Hallo,

    unser Trennungsjahr neigt sich dem Ende. Mein Mann ist Eigentümer eines Hauses, wobei ich jedoch während unserer Ehe die Raten von meinem Gehalt abbezahlt habe. Ich wohne seit einem Jahr in einer Mietwohnung, mein Mann bewohnt noch das Haus und zahlt seit einem Jahr die Raten selber ab. Während unserer Ehe wurde viel am Haus gemacht (neues Dach, Dachausbau, Fasadendämmung, diverse Renovierungen im Haus).

    Wie errechnet sich mein Anspruch am Haus?

    Danke!

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Nicole,

      ein Anspruch auf eine Immobilie ergibt sich in aller Regel auf Grundlage der Eigentumsverhältnisse gemäß Grundbuch. Besteht keine Miteigentümerschaft seitens eines Ehegatten, hat dieser jedoch nachweislich erheblich an dem Erhalt bzw. Bestand der Immobilie Teilhabe geleistet (insbesondere finanziell), kann sich im Einzelfall ggf. auch trotz fehlenden Eigentumsrechten ein Anspruch ergeben. Wie hoch dieser ausfällt und ob er tatsächlich besteht, ist am jeweiligen Einzelfall festzumachen. Da an dieser Stelle keine verbindliche Aussage hierzu getroffen werden kann, wenden Sie sich bitte an Ihren Anwalt, um mögliche Ansprüche Ihrerseits prüfen zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  250. Corinna sagt:

    Hallo,
    mein Mann und ich sind schon seit ein paar Jahren getrennt und Anfang 2016 aus dem gemeinsamen Haus ausgezogen. Wir hatten es bis vor Kurzem vermietet, nun wird mein Mann bald mit seiner neuen Lebensgefährtin und deren Kind einziehen. Müssen wir einen Mietvertrag machen, bzw. sollte ich mich mit einem Schriftstück absichern, dass er nun das Haus als Wohnraum nutzt ( und somit auch den Abtrag, Nebenkosten etc. dafür zahlt ) aber das Haus natürlich weiterhin unser beider Eigentum ist. Nicht dass er hinterher behaupten kann, er hat es bezahlt so dass ich, wenn wir das Haus mal verkaufen oder er mich ausbezahlt, weniger davon bekomme. Außerdem spielen wir mit dem Gadanken, dieses Jahr endlich die Scheidung durchzuziehen, was muss ich beachten?
    Vielen Dank und Gruß
    Corinna

  251. Rosa sagt:

    Mein Mann hat sich im Mai 2018 getrennt. Ich bin im Oktober 18 aus der gemeinsamen
    Immobolie ausgezogen. Trennungsjahr nun fast um, Scheidung steht an.
    Das Haus wurde 2012 gekauft. Beide als Kreditnehmer eingetragen und beide im Grundbuch. Ich werde ihm meine Hausanteile übertragen und er wird mich auszahlen.
    Immobilie hat seit Kauf an Wert zugelegt. Frage: muss ich den Gewinn/Auszahlungsbetrag versteuern? Oder anders gefragt: handelt es sich dabei um ein steuerpflichtiges Veräußerungsgeschäft nach § 23 Abs. 1 Nr. 1 S. 3 EStG?

  252. Dirk sagt:

    Hallo.
    Ich habe das Haus vor der Ehe gekauft und stand alleine im Grundbuch. In unserer Ehe hat meine Frau 2014 25000€ ins Haus u. a. für eine neue Heizungsanlage investiert und steht nun mit dieser Summe im Grundbuch. Wir haben uns jetzt getrennt. Was passiert nun mit der Grundschuld von 25000€?

  253. Chris sagt:

    Sie schreiben, dass bei einer Teilungsversteigerung der Erlös auch weit unter Marktwert liegen kann. Man sollte aber auch erwähnen, dass er auch darüber liegen kann. Bei Versteigerungen bietet nicht unbedingt nur das Hirn mit. Die Teilungsversteigerung ist aber definitiv riskanter – zumindest solange man nicht selbst mitbietet.

  254. Ingo sagt:

    Hallo,
    meine Frau und ich leben seit 9 Monaten getrennt, ich bin aus dem gemeinsamen Haus ausgezogen, zahle alle Raten und Nebenkosten weiter. Nun soll im Januar die Scheidung beantragt werden, es gibt die Vereinbarung dass meine Frau mit den Kindern noch bis Mitte 2020 im Haus leben kann. Meine Fragen sind:
    – Meine Frau soll ab Januar 2020 die Hausraten zahlen, diese werden jedoch von meinem Girokonto eingezogen. Ich habe keine Vollmacht über das Konto meiner Frau. Wie kann ich die Bank beauftragen die Raten nun von Ihrem Konto einzuziehen?
    – Falls das nicht funktioniert, welche Handhabe gibt es dass ich meiner Frau verdeutlichen kann eine ansprechende Miete zu leisten statt des hälftigen Anteils an den gemeinsamen Hausraten? Denn der wäre deutlich niedriger als eine übliche Miete für das Haus.
    Vielen Dank für Ihre Antworten :-)
    LG Ingo

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Ingo,

      bitte wenden Sie sich an Ihren Anwalt, um Ihre Möglichkeiten prüfen zu lassen. Da eine Übertragung von Kreditverbindlichkeiten im Außenverhältnissen häufig nicht möglich ist, sind alternativ Lösungen im Innenverhältnis angemessen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  255. Kati sagt:

    Guten Morgen, meine Eltern sind seit 1 Monat geschieden, leben aber seit mindestens 5 Jahren getrennt, sie haben gemeinsam ein Haus das jedem zu 50% gehört, in diesem Haus gibt es eine Einliegerwohnung in der meine Mutter seit der Trennung wohnt, mein Vater möchte Verkaufen, meine Mutter möchte in der Einliegerwohnung wohnen bleiben. Kann mein Vater die Zwangsversteigerung veranlassen oder kann meine Mutter veranlassen das das Haus das aus 2 Wohneinheiten besteht geteilt wird ohne das mein Vater zustimmt?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Kati,

      stimmen nicht beide Eigentümer dem Verkauf zu, kann einer der beiden ggf. eine Teilungsversteigerung erwirken. Diese beschränkt sich jedoch lediglich auf dessen Eigentumsanteil. Der Miteigentümer hat dann in der Regel ein Vorkaufsrecht. Raten Sie ggf. zum Besuch bei einem Anwalt, um den Sachverhalt im vorliegenden Fall prüfen zu lassen und mögliche Lösungswege zu entdecken.

      Ihr Scheidung.org-Team

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