Der Steuerklassenwechsel nach der Scheidung

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Stellt ein Ehepaar fest, dass die Ehe gescheitert ist, sind bei einer Trennung zahlreiche Fragen aufgeworfen: Was passiert mit der Ehewohnung bzw. dem Haus? Wer zahlt wem wie viel Unterhalt? Wer bekommt den Hausrat? Doch auch finanzielle Belange sind dringend zu beachten. Mögliche Leistungen wie Trennungsunterhalt und Kindesunterhalt müssen vor der Scheidung erläutert werden. Im Folgenden lesen Sie, wie sich der Steuerklassenwechsel nach der Trennung gestaltet.

ACHTUNG! Seit 2018 dürfen Ehegatten auch ohne Zustimmung des ehemaligen Partners bereits im Jahr der Trennung die Steuerklasse wechseln, jedoch nur innerhalb der ehelichen Steuerklassenkombinationen (z. B. von III/V zu IV/IV). Der eigenmächtige Wechsel in eine der anderen Steuerklassen (z. B. I oder II) kann bei fehlender Zustimmung des anderen Ehegatten auch weiterhin Schadensersatzansprüche begründen.

Das Wichtigste in Kürze: Steuerklassenwechsel nach der Scheidung

  • Ein Wechsel der Steuerklasse ist spätestens in dem Steuerjahr, welches auf das Kalenderjahr der Trennung folgt, durchzuführen. Das ist häufig schon nötig, wenn die Scheidung noch nicht abgeschlossen wurde.
  • Der Wechsel erfolgt nicht automatisch. Vielmehr muss ein entsprechender Antrag beim zuständigen Finanzamt gestellt werden.
  • Beide Partner müssen zurück in Steuerklasse I wechseln, wenn sie keine Kinder haben.
  • Sind Kinder aus der Ehe hervorgegangen, darf derjenige, dem diese zugesprochen werden, in die Steuerklasse II wechseln.

Ausführliche Informationen zum Steuerklassenwechsel nach der Scheidung erhalten Sie im Folgenden.

Der Steuerklassenwechsel – Zum Wahlrecht nach einer Trennung

Vorsicht!
Es gibt einen Unterschied zwischen der steuerrechtlichen und der familienrechtlichen Definition des Begriffs „Trennungsjahr“:

  • im Familienrecht: Der Zeitraum im Umfang von mindestens 12 Monaten nach Trennungsdatum – das Trennungsjahr im weiteren Sinne (i.w.S.) – soll nachweisen, dass die Ehe tatsächlich gescheitert ist. Das Scheidungsverfahren kann eingeleitet werden (Ausnahme: Härtefallscheidung).
  • im Steuerrecht: Hier ist das Trennungsjahr im engeren Sinne (i.e.S.) definiert als das Kalenderjahr, in dem die Trennung stattfand.

Beispiel: Die Parteien A und B beschließen die Trennung am 12.03.2015. Das Trennungsjahr i.w.S. läuft ab am 12.03.2016. Das Trennungsjahr i.e.S. Definition endet mit dem 31.12.2015.

Nutzen Sie den Steuerklassenrechner für eine unverbindliche Einschätzung:

Infografik zum Steuerklassenwechsel

In der folgenden Grafik zum Steuerklassenwechsel erfahren Sie anhand eines Beispiels, bis wann Sie im Falle einer Trennung und nahenden Scheidung die Steuerklasse wechseln müssen und in welche Steuerklassen Sie wechseln können.

Grafik zum Steuerklassenwechsel

Welche Steuerklassen gibt es?

In Deutschland gibt es laut Finanzrecht sechs verschiedene Steuerklassen, die der Berechnung von Lohn- und Einkommenssteuer dienen. Die Steuerklassen unterscheiden sich in erster Linie in den jeweiligen Steuerfreibeträgen, d.h. dem unversteuerten Einkommensanteil.

Beim Steuerklassenwechsel nach einer Trennung gibt es einiges zu beachten.

Beim Steuerklassenwechsel nach einer Trennung gibt es einiges zu beachten.

Die Steuerklasse I ist bei ledigen Erwerbstätigen die Regel. Auch verwitwete und geschiedene Personen müssen nach Ablauf des Trennungsjahres in überwiegender Mehrheit zurück in die Steuerklasse I wechseln.

In die Steuerklasse II können lediglich alleinerziehende Arbeitnehmer wechseln. Dies jedoch auch nur dann, wenn die steuerpflichtige Person das Kindergeld bezieht und das Kind/die Kinder dauerhaft bei ihr den Hauptwohnsitz hat/haben.

Die Steuerklassen III bis V sind verheirateten Erwerbstätigen bzw. Steuerpflichtigen vorbehalten. Bei Eintritt in die eheliche Gemeinschaft können sich die Ehegatten beim Steuerklassenwechsel für eine von zwei Varianten entscheiden. Entweder sie wechseln beide in die Steuerklasse IV oder aber der besser verdienende Ehepartner wählt die Steuerklasse III.

Der schlechter verdienende Ehegatte muss in letzterem Falle dann jedoch zwangsläufig in die Steuerklasse V wechseln. Eine andere Kombination als Steuerklasse IV mit IV oder Steuerklasse III mit V ist nicht möglich. Dauerhaft getrennt lebende Ehepaare dürfen diese Kombinationen jedoch nicht wählen. Hierzu zählen neben der Trennungszeit über das Jahr der Trennung hinweg auch Ehepaare, bei denen ein Partner dauerhaft im Ausland lebt.

Steuerklasse VI wird für für alle Nebenverdienste ab dem zweiten Nebenjob erhoben. Die Besteuerung findet ab dem ersten Euro statt. Einen Steuerfreibetrag gibt es nicht.

Überblick zu den Steuerklassen und Freibeträgen (Stand: 2016)

SteuerklasseGrundfreibetragKinderfreibetragArbeitnehmer-
Pauschbetrag
Vorsorge-
Pauschbetrag
I8.472 Euro3.576 Euro1.000 Euro2.009 Euro
II8.472 Euro3.576 Euro1.000 Euro2.289 Euro
III16.944 Euro7.152 Euro1.000 Euro3.797 Euro
IV8.472 Euro3.576 Euro1.000 Euro2.009 Euro
V--1.000 Euro224 Euro
VI--1.000 Euro2 Euro

Steuerklassenkombinationen in der Ehezeit

Mit Eintritt in die Ehe findet der Steuerklassenwechsel beider Ehepartner statt. Im Kalenderjahr der Hochzeit selbst werden sie allerdings noch als Unverheiratete behandelt. Erst mit dem Folgejahr wird der Steuerklassenwechsel wirksam.

Die Ehegatten haben dabei die Wahl, für welche Kombination sie sich entscheiden: Steuerklasse III mit V oder Steuerklasse IV mit IV.

Verheiratete Parteien haben ein grundsätzliches Wahlrecht hinsichtlich der Steuerklassenkombination. Während der Ehezeit darf die Kombination gegebenenfalls auch einmal gewechselt werden.

Für in etwa gleichverdienende Partner bietet sich der Wechsel in die Steuerklasse IV an. Tritt ein Partner in diese Steuerklasse ein, muss auch der andere Ehegatte diese Steuerklasse wählen. Eine Kombination mit anderen Steuerklassen ist nicht möglich. Der Kinderfreibetrag liegt bei 3.576 Euro. Da die Ehepartner jedoch in der Regel gemeinsam wirtschaften, addieren sich die Freibeträge wieder und ergeben in etwa denselben Wert, den Steuerklasse IV hat.

Unterscheiden sich die Gehälter beider Ehegatten stark, kann sich der besser verdienende für die Steuerklasse III entscheiden. Der andere, geringer verdienende (oder auch arbeitslose) Gatte muss dann jedoch die Änderung zur Steuerklasse V vollziehen. Eine andere Wahl bleibt ihm nicht.

Durch die höheren Grund- und Kinderfreibeträge (7.152 Euro) bleibt dem Besserverdiener am Ende mehr Netto vom Brutto. Der Steuersatz und erhöhte Lohnabzug des Geringverdieners ist dabei wesentlich höher als bei anderen Steuerklassen. Doch der Nachteil, der ihm daraus entsteht, wird durch die günstigeren Konditionen bei der gemeinsamen steuerlichen Veranlagung des Ehegatten ausgeglichen. Grundannahme ist dabei die Wirtschafts- und Lebensgemeinschaft der Ehepartner. Beide Partner profitieren insgesamt vom Splittingtarif.

Der Steuerklassenwechsel zur Kombination der Steuerklassen III und V lohnt sich umso mehr, je weiter die Einkommen der beiden Parteien auseinanderdriften.

Zum Vorteil des Ehegattensplittings

Bei der ehelichen Zusammenveranlagung wird das Einkommen beider Ehepartner angerechnet und am Ende jeweils zur Hälfte aufgeteilt. Beide Ehepartner werden damit als Lebensgemeinschaft behandelt. Auch Rückzahlungen und Nachzahlungen werden in diesem Falle auf beide Ehepartner verteilt. Ehepaare profitieren damit von dem insgesamt günstigeren Splittingtarif.

Doch welche Steuerklasse gilt nach einer Trennung? Hierzu soll Ihnen im Folgenden Aufschluss gegeben werden.

Der Steuerklassenwechsel bei Trennung

Wie Sie Ihre Steuerklasse ändern: Nach der Trennung ist das Ändern der Steuerklasse beim jeweils zuständigen Finanzamt zu beantragen. Es ist jedoch zu beachten, dass der Antrag auf Steuerklassenwechsel im Jahr der Trennung nicht ohne Zustimmung des getrennt lebenden Ehegatten erfolgen darf. Das Formular für die Änderung der Steuerklasse finden Sie bei den meisten Finanzämtern online.

Entscheiden sich die Parteien, die Ehe zu beenden und fortan getrennte Wege zu gehen, ist auch in steuerlicher Hinsicht viel zu beachten. Besonders in der nachehelichen Zeit brechen in vielen Punkten Streitigkeiten aus: Wer bekommt das Haus? Wem gehört das Auto? Wer bekommt den Hund? Auch, und insbesondere, gibt es auch viele finanzielle Überlegungen wie Trennungs- und Kindesunterhalt, die zu umfangreichen Auseinandersetzungen führen.

Ein Anwalt kann Sie zum Steuerklassenwechsel beraten.

Ein Anwalt kann Sie zum Steuerklassenwechsel beraten.

In aller Regel bietet sich die Beratung durch einen Scheidungsanwalt an. Da im Falle einer Scheidung ohnehin Anwaltszwang für das gerichtliche Verfahren herrscht, sollten sich Ehepaare zeitnah an einen Familienrechtsanwalt wenden. Er kann sie aufklären über mögliche Trennungs- und Scheidungsfolgevereinbarungen, Probleme zum Thema Unterhaltszahlungen, aber eben auch in Bezug auf steuerliche Fragen. Hier werden Sie auch über das Für und Wider von einem möglichen Steuerklassenwechsel informiert.

Erstmalig zum 30.11. eines Jahres können Ehegatten die Steuerklassenänderung bei Trennung beantragen.

Mit dem Tag der Trennung müssen die steuerlichen Fragen in mögliche Einigungen einfließen. Beide Parteien können ihre Steuerklassen im Trennungsjahr i.e.S. beibehalten. Welche Vereinbarungen können hinsichtlich der Steuerklassen getroffen werden?

Nach dem Stichtag 31.12. des betreffenden Trennungsjahres i.e.S. jedoch müssen beide Parteien zurück in die Steuerklassen I bzw. II wechseln. Vorher ist Ihnen dies bei fehlender Absprache untersagt, da dem anderen Gatten dadurch steuerliche Nachteile entstehen könnten.

Kombination Steuerklasse IV und IV

Der Steuerklassenwechsel hin zur Kombination IV und IV ist in den meisten Fällen die günstigste Variante. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit schon im Jahr der Trennung in die Steuerklasse I zu wechseln. Die Ummeldung müssten die Ehegatten jedoch zeitgleich beim betreffenden Finanzamt vornehmen.

Wechselt nur ein Ehegatte in die Klasse I, ohne dies dem anderen mitzuteilen, entsteht der zweiten Partei ein steuerlicher Nachteil. Das Finanzamt bemerkt nämlich den Steuerwechsel des einen und stuft den anderen in der Folge entsprechend in eine neue Steuerklasse ein. Da letzterer gegebenenfalls Nachzahlungen leisten muss, kann er im Innenverhältnis zwischen den Ehepartnern dann einen Schadenersatz fordern.

Da bei dieser steuerlichen Kombination beide Ehepartner gleich veranlagt werden, ist die Berechnung möglicher Unterhaltsansprüche im Innenverhältnis der Parteien um ein Vielfaches vereinfacht.

Eine weitere Möglichkeit ist der Steuerklassenwechsel zur Kombination III mit V. Die Berechnungsschwierigkeiten, z. B. bei der Unterhaltsberechnung, machen diesen Schritt jedoch in den seltensten Fällen sinnvoll.

Bei nicht zulässigem Steuerklassenwechsel: Eine Entschädigung für die steuerlichen Nachteile kann im Innenverhältnis gefordert werden.

Bei nicht zulässigem Steuerklassenwechsel: Eine Entschädigung für die steuerlichen Nachteile kann im Innenverhältnis gefordert werden.

Kombination Steuerklasse III und V

Entscheiden sich die Ehegatten, die Steuerklassenkombination III und V während der Ehezeit beizubehalten, gilt Folgendes: Da dem geringer verdienenden Ehepartner ein steuerlicher Nachteil aus der höheren Besteuerungsklasse entsteht, müsste für die Trennungszeit eine Vereinbarung getroffen werden. Der Geringverdiener darf ohne Zustimmung des anderen Gatten nicht einfach den Steuerklassenwechsel zu I oder II beantragen.

Der Besserverdiener kann in der Steuerklasse III bis zu 13.805 Euro an geleisteten Unterhaltsleistungen als Sonderausgaben absetzen. Das sogenannte Realsplitting ist nur mit Zustimmung des Partners möglich. Zu den Leistungen zählen dann nicht nur finanzielle, sondern auch Naturalleistungen (§ 10 Abs. 1 EStG) wie geleistete Krankenkassenbeiträge oder Mietrecht. Der letzte Punkt bezieht sich auf die Erteilung eines Wohnrechts in der im alleinigen Eigentum befindlichen Wohnung und den dafür veranschlagten Mietzahlungen, die erlassen sind.

Realsplitting:
Der unterhaltsberechtigte Ehegatte muss dem Realsplitting zustimmen, wenn der Unterhaltsverpflichtete der Verpflichtung zustimmt, den daraus sich ergebenden, finanziellen Nachteil auszugleichen. Die auszugleichenden finanziellen Nachteil bei Trennung sind: Steuernachteile, höhere Krankenkassenbeiträge und der Entzug öffentlicher Leistungen. Bei der Steuererklärung mit einzureichen ist Anlage U.

Der Geringverdiener muss den geleisteten Unterhalt hingegen voll steuerlich absetzen. Dadurch entsteht ihm auch durch die höhere Besteuerung ein wesentlicher Nachteil. Es bietet sich in diesem Falle an, dass der Partner mit der Steuerklasse III gegenüber dem Finanzamt eine Erklärung abgibt (Anlage U), die der schlechter verdienenden Partei den Steuererlass ermöglicht.

Folglich muss auf den erhaltenen Unterhalt keine Steuer mehr geleistet werden. Wird die Zustimmung nicht erteilt, kann der Unterhaltsberechtigte eine finanzielle Entschädigungsleistung im Innenverhältnis der Ehegatten fordern. Diese Leistungen können im Rahmen des Ehegattenunterhalts Berücksichtigung finden.

Verpflichtung zur ehelichen Solidarität (§ 1353 BGB):
Die Ehepartner sind auch mit Trennung verpflichtet, die für beide Seiten günstigste steuerliche Vereinbarung zu treffen.

Durch die umfassenden Probleme bei der Berechnung der gegenseitigen Ansprüche der Ehepartner im Innenverhältnis – und die möglichen Verzerrungen bei der Unterhaltsberechnung – in der Steuerklassenkombination III mit V bietet sich in den meisten Fällen entweder der Wechsel zu IV mit IV oder aber gleich der Wechsel in die Steuerklassen I oder II an.

Die gemeinsame steuerliche Veranlagung

Generell ist die gemeinsame Veranlagung im Jahr der Trennung anzustreben, sofern durch die Kombination der Steuerklassen III und V eine Benachteiligung einer Partei entsteht. Die gemeinsame Veranlagung hat den Vorteil, dass beiden Ehepartners der sogenannte Splittingtarif zugute kommt, der in der Regel wesentlich günstiger ist, als der Tarif bei der getrennten Veranlagung.

Zur Vereinfachung bietet sich die gemeinsame steuerliche Veranlagung beider Parteien für das Jahr der Trennung an. Der Partner, der Steuerklasse III besitzt, sollte bei der Festlegung des Unterhalts darauf bestehen, dass eine Vereinbarung mit dem anderen Partner während des Jahres der Trennung getroffen wird, wonach eine gemeinsame Veranlagung bei der Einkommenssteuer vorgesehen ist. Dies sollte sodann in einen möglichen Unterhaltsvergleich einfließen, in dem darüber hinaus auch Entscheidungen festgelegt sind, wie mit Steuerschulden und -rückzahlungen umgegangen werden soll. Bei der Verweigerung der gemeinsamen steuerlichen Veranlagung gilt eine Schadenersatzpflicht.

Die steuerliche Veranlagung kann und sollte oftmals auch nach der Trennung beibehalten werden.

Die steuerliche Veranlagung kann und sollte oftmals auch nach der Trennung beibehalten werden.

Zu beachten ist, dass bei der gemeinsamen Veranlagung der Ehepartner auch beide im Außenverhältnis zum Finanzamt als Gesamtschuldner auftreten. Bei der Steuerrückzahlung hingegen verhält es sich anders: Beide Ehepartner sind nicht Gesamtgläubiger im Außenverhältnis. Die Steuerrückerstattung wird demjenigen Partner zugute geschrieben, dem diese laut Steuererklärung zustehen. Eine jeweilige Vereinbarung zum möglichen Ausgleich muss im Innenverhältnis getroffen werden.

Steuerzahlungen können ebenfalls im Rahmen einer Absprache auf die Ehepartner aufgeteilt werden. In der Regel sind sie jedoch von demjenigen zu tragen, dem Sie im Außenverhältnis zum Finanzamt auferlegt sind. Gleiches gilt für Steuergutschriften. Diese können dann jedoch auf den Unterhalt angerechnet werden.

Generell bietet es sich an, im Rahmen einer Trennungsvereinbarung auch Absprachen zum Steuerklassenwechsel zu treffen. Erhält ein Partner keinen Unterhalt, kann von ihm nicht erwartet werden, steuerliche Nachteile durch die ungünstigere Steuerklasse bei einer Trennung hinzunehmen. Der Wechsel der Steuerklassen kann dann auch schon im Trennungsjahr vereinbart werden. Hierzu müssen beide Ehepartner zustimmen.

Der Steuerklassenwechsel nach Ablauf des Jahres der Trennung

Steuerklassen nach der Scheidung:
Der Steuerklassenwechsel ist nicht erst mit rechtsgültiger Scheidung, sondern bereits mit Ablauf des Trennungsjahres i.e.S. zu vollziehen!

Nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Trennung stattfand, sind beide Ehegatten verpflichtet, wieder in die Steuerklasse I bzw. II zu wechseln. Geschieht dies nicht, kann bei Entdeckung durch das Finanzamt eine Nachzahlungsforderung fällig sein.

Sind aus der Ehe Kinder hervorgegangen, darf der alleinerziehende Ehepartner in die Steuerklasse II wechseln. Voraussetzung ist dann jedoch, dass dieser das Kindergeld erhält und das Kind/die Kinder bei ihm hauptwohnsitzlich gemeldet ist/sind. Ausschlaggebend für die Einstufung in Klasse II ist ferner der Hauptwohnsitz des Kindes zum Stichtag 31.12. des Trennungsjahres i.e.S.

Ist die Scheidung noch nicht rechtskräftig, gilt für die Ehepartner dennoch in den meisten Fällen eine getrennte steuerliche Veranlagung, sofern kein Realsplitting vereinbart wurde. Der Wechsel der Steuerklasse sollte bereits zum 31.12. des Trennungsjahres erfolgt sein.

Im Folgejahr nach der Trennung sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass durch die den zwangsläufigen Steuerklassenwechsel auch die Unterhaltsberechnungen erneut geprüft werden müssen.

Neben den steuerrechtlichen Entscheidungen gibt es zahlreiche Aspekte, die bei der Vermögensauseinandersetzung zu beachten sind.

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Kommentare

  1. Stefan W. sagt:

    Hallo,

    meine Frau und ich leben seit einem Jahr getrennt. Wir teilen uns das gemeinsame Sorgerecht der beiden Kinder 4 und 9 Jahre. Meine Frau möchte die Steuerklasse 2 beantragen. Muss ich zustimmen, wenn es dabei um den Hauptwohnsitz der Kinder geht, die bei mir weiterhin gemeldet bleiben sollen?

    Danke im Voraus

    Stefan W.

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Stefan,

      eine Zustimmung ist prinzipiell freiwillig. Besprechen Sie die Situation mit Ihrer Frau und suchen Sie eine gemeinsame Lösung.

      Ihr Scheidung.org-Team

  2. Michael S. sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren
    Von wo bekomme ich den Antrag Steuerklassenwechsel mit halben Kind von Steuerklasse 5 auf 1…

    Mfg
    Michael S.

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Michael,

      wenden Sie sich an das zuständige Finanzamt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  3. Daniela E. sagt:

    Hallo,
    Die von meinem neuen Partner getrennt lebende Frau hat vor 8 Monaten ihre lohnsteuerklasse ohne sein Wissen von 5 auf 1 gewechselt! Auf seiner Gehaltsabrechnung steht immer noch Klasse 3! Welche Folgen kann das jetzt auf seine Steuererklärung haben oder sonstige folgen?!

    Lieben Dank Daniela

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Daniela,

      Ihr Mann sollte sich an das zuständige Finanzamt wenden. Auch kann die Frau bei Schäden möglicherweise belangt werden, da ein Wechsel der Steuerklasse in der Regel nur mit Zustimmung des Ehepartners erfolgen kann. Ein Anwalt berät Sie hierzu gerne.

      Ihr Scheidung.org-Team

  4. Ralf T. sagt:

    Hallo,
    würde ich nach der Scheidung bis zum Jahresende in der Lohnsteuerklasse drei bleiben wenn meine Exfrau von fünf in die eins geht ?

    Vielen Dank
    Ralf

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Ralf,

      der Wechsel der Steuerklasse kann regelmäßig nur gemeinsam erfolgen und wird nach der Scheidung verpflichtend. Besprechen Sie Näheres dazu mit Ihrem Finanzamt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  5. Brigitte sagt:

    Mein noch man wollte schon vor dem trennungsjahr dass ich die Lohnsteuer Klasse aendere dass heisst ich vorher 3. Und er 5 .darauf drängte er auch jetzt im trennungsjahr . also hab ich dies veranlasst dass ich 4 und er 4 hat . AS geschah durch einen Antrag steuerklassenwechsel vom Finanzamt ‚den dann beide unterzeichnen mussten .willigte mit seiner Unterschrift dem Wechsel zu? Zwei nu kam ein schreiben seine Anwaltes das dies nicht rechtens sei. Meine Frage. : willigte er durch seine Unterschrift zu? Was für vor beziehungsweise Nachteile hab ich nun ? Ist die von meinem Mann geleistet Unterschrift rechtens ?

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Brigitte,

      bitte wenden Sie sich Ihrerseits an einen Anwalt. Wir können keine Rechtsberatungen geben.

      Ihr Scheidung.org-Team

  6. Frau Koch sagt:

    Mein Exmann und ich sind jetzt seit März 2012 geschieden. Er hat danach nach Aufforderung vom Gericht die Steuerklasse gewechselt. Habe ich die dann automatisch auch gewechselt ? Eigenständig habe ich es nicht ausgeführt, bis 2013 war ich in Elternzeit und habe dann über das Arbeitsamt eine finanzierte Ausbildung gemacht. Jetzt habe ich meinen ersten Arbeitsvertrag unterschrieben und frage mich ob ich noch Steuerklasse 5 bin oder weil mein Exmann damals gewechselt hat in Steuerklasse 2 gerutscht bin. Das in unserer gemeinsamen Zeit entstandene Kind lebt bei mir, deswegen steht mir ja die Steuerklasse 2 zu.

    Muss ich das jetzt noch selber beantragen?

    Danke schonmal für eine Antwort.

    J. Koch

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Frau Koch,

      ein Steuerklassenwechsel findet in diesen Fällen in der Regel automatisch statt. Wenden Sie sich dennoch an das zuständige Finanzamt. Denn Sie sind verpflichtet, den Steuerklassenwechsel zu vollziehen. Auch können Sie nicht davon ausgehen, dass ein „automatischer“ Steuerklassenwechsel zu Ihren Gunsten in die Klasse 2 erfolgt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  7. Sten M. sagt:

    Am 1.Februar 2017 endet unser Trennungsjahr. Meine Ex-Frau hat die letzten Ehejahre kein Einkommen bezogen und erhält seit Februar 2016 lediglich Trennungsuterhalt von mir. Unser Kind lebt bei mir. (Kindesunterhalt von ihr haben wir mit dem Trennungsunterhalt verrechnet)
    Noch bin ich Steuerklasse 3 und sie Klasse 5. Ab dem 1.2.2017 werden sich unsere Steuerklassen ändern (ich -mit Kind in 2, und sie?) wird dann auch der Trennungsunterhalt für sie (bis zur Scheidung) auf meinem dann durch geänderter Besteuerung geringerem Nettogehalt neu berechnet?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo,

      Ihre Noch-Frau wird dann wohl in Steuerklasse 1 eingruppiert. Der Trennungsunterhalt sollte nach dem Wechsel der Steuerklassen neu berechnet werden.

      Ihr Scheidung.org-Team

  8. Sabine B. sagt:

    Hallo,
    Ich bin seit Oktober 2015 von meinem Mann getrennt, leben aber noch in der selben Wohnung. Ich habe die lohnsteuerklasse 3 und er die 5, nun habe ich die Scheidung eingereicht und werde jetzt zum 01.11.2016 meine Lohnsteuerklasse auf die 1 ändern. Nun habe ich mich durchgelesen und es stehen soviel Sachen, dass ich kein Überblick mehr habe. Hätte ich die lohnsteuerklasse zu Jahresbeginn schon wechseln müssen? Kriege ich jetzt Schwierigkeiten?

    Danke schon mal im voraus für die Antwort

    Schöne grüße
    B. Sabine

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Sabine,

      die Steuerklasse kann mit Beginn des Trennungsjahres gewechselt werden. Eine Zusammenveranlagung ist allerdings im Kalenderjahr der Trennung noch möglich, erst im darauffolgende Jahr muss dann der Wechsel der Steuerklasse vorgenommen werden. Insofern haben Sie alles richtig gemacht.

      Ihr Scheidung.org-Team

  9. Theresa R. sagt:

    Hallo,
    mein Mann und ich werden uns demnächst Trennen. Wie verhält sich es mit unseren Steuerklassen. Müssen wir diese zum 31.12.2016 wechseln?
    Schöne Grüße
    Theresa R.

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Theresa,

      in Trennung Lebende müssen nach Ablauf des Kalenderjahres ihre Steuerklassen wechseln, in dem sie sich getrennt haben. Die Antwort auf Ihre Frage lautet daher: Ja

      Ihr Scheidung.org-Team

  10. Ralf sagt:

    Moin,
    ich habe meiner getrennt lebenden Frau Unterhalt für 2 Kinder förmlich nach Düsseldorfer Tabelle aufdrängen müssen, weil sie nicht aus der Hose kam. Nun hab ich ihr den Steuerklassenunterschied zwischen 3 und 1 auf freiwilliger Basis bezahlt. Gibt es eine gesetzliche Verpflichtung, diesen Steuerklassenunterschied seinem getrennt lebenden Ehepartner zu bezahlen? Ich habe mittlerweile Zweifel.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Ralf,

      regelmäßig ist es nicht nötig, für den Steuerklassenunterschied aufzukommen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  11. Thomas sagt:

    guten Tag,

    meine Frau hat im März ausgesprochen das sie sich trennen will. im Juni ist sie dann zu einem Anwalt gegangen. Wir leben zusammen und sie arbeitet nicht und ihr Anwalt will seit August Unterhalt von mir. Sie will ausziehen und ich will das dass Kind in unserem Haus bleibt, weil das sein Lebenszentrum ist. Mein Anwalt hatte noch keine Zeit für mich, deshalb bin ich mir nicht sicher was ich machen soll. Bin ich schon im Trennungsjahr? Soll ich jetzt schon die Steuerklasse 2 beantragen? Kann ich diese ohne ihre Zustimmung beantragen? habe ich nur dafür bis zum 30.11. zeit?

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Thomas,

      Sie befinden sich im Trennungsjahr sobald Sie die Trennung beschließen. Anschließend müssen Sie Ihren persönlichen Hausrat trennen und getrennt leben. Dies ist auch im gemeinsamen Haus möglich, sofern Sie die Räume separieren. Bad und Küche dürfen weiterhin als Gemeinschaftsraum genutzt werden. Mit dem Kalenderjahr endet im Steuerrecht bereits auch das Trennungsjahr. Somit sollte die neue Steuerklasse bis zum 31.12.2016 beantragt werden, wenn Sie sich in diesem Jahr getrennt haben. Dies ist auch ohne Zustimmung des Ehegatten möglich.

      Ihr Scheidung.org-Team

  12. Kai sagt:

    Hallo,
    meine Frau und ich haben uns am 17.11.2016 getrennt. Sie ist dann vorübergehend zu Freunden gezogen. Am 29.02 bin ich aus der gemeinsam angemieteten Wohnung ausgezogen. Reicht es wenn ich zum 1.1.17 die Steuerklasse auf 1 wechsele? Oder kann ich da Probleme bekommen? Welche Formulare muss ich da ausfüllen? Die vom Finanzamt haben mir gesagt „Antrag auf Lohnsteuerermäßigung“, dieses kommt mir aber etwas spanisch vor. Bis wann kann ich den Wechsel beantragen?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Kai,

      Der Steuerklassenwechsel muss, wie Sie richtig sagen, nun erfolgen. Das entsprechende Formular finden Sie auf der Internetplattform des Bundesfinanzministeriums. Der Antrag auf Lohnsteuerermäßigung ist hier allerdings nicht das richtige Formular, sondern der „Antrag auf Steuerklassenwechsel“.

  13. Julia sagt:

    Hallo,
    wir haben im Dezember die Trennung beschlossen und sind derzeit in den Steuerklassen III/V eingruppiert. Sollten wir für das nächste Jahr in IV/IV wechseln oder direkt in I/II?
    Mein Mann wird in 2017 ausziehen und die Kinder werden bei mir wohnen bleiben!
    Wäre der Wechsel generell noch bis zum 31.12. zu beantragen oder besser erst im Januar 2017?

    Vielen Dank!

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Julia,

      da Sie im letzten Jahr die Trennung beschlossen, müssen Sie jetzt den Steuerklassenwechsel in I/II beantragen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  14. M. P. sagt:

    Hallo,
    ich bin geschieden seid 11/2016

    verdiene 1000,00 € Netto und habe ein 400 € Job meine zwei kinder leben bei mir im Haushalt.

    Meine frage wo ist es für mich am günstigsten rein zu gehen ,mein 400 € Job ist ja die 6 aber was mache ich mit mein Hauptjob in die 1 oder 2 ???

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo,

      sofern Sie alleinerziehend sind, kann Steuerklasse 2 lohnenswerter sein. Nähere Informationen erhalten Sie bei einem Steuerberater oder dem Lohnsteuerhilfe-Verein.

      Ihr Scheidung.org-Team

  15. Michael B. sagt:

    Hallo,

    Welche Steuerklasse habe ich im Jahr nach der Trennung zu wählen wenn ein Kind den Lebensmittelpunkt bei mir hat und das andere Kind bei der Mutter? Bis zum 31.12.16 hatte ich ein höheres Einkommen als meine Frau bin aber nun, seit dem 01.01.2017 hoffentlich nur sehr vorübergehend, arbeitslos gemeldet und habe somit auch ein geringeres Einkommen als meine Frau.
    Herzlichen Dank und beste Grüße
    Michael

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Michael,

      grundsätzlich gilt im Trennungsjahr für den erziehungsberechtigten Elternteil die Steuerklasse 2. Der andere Ex-Partner muss dann Steuerklasse 1 wählen. In Ihrem Fall müssen Sie sich einig werden, wer welche Steuerklasse annimmt, da Sie sich beide um jeweils ein Kind kümmern.

      Ihr Scheidung.org-Team

  16. s. sagt:

    bin seit 02.08.2016 in trennug lebend.muss ich ab januar die lohnsteuerklasse wechsel??was passiert wenn ich es nicht tue?? und wie ist es wenn wir es vor der scheidung anders entscheiden und es nochmal versuchen?? was ist dann mit der lohnsteuerklasse-kann ich wieder in die lohnsteuerklasse 3 zurück? bin alleinverdiener und zahle unterhalt,meine frau hat die kinder und beziehl alg.2.
    Besten danke und alles gute

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo,

      in aller Regel muss die Lohnsteuerklasse im auf das Kalenderjahr der Trennung folgende Jahr gewechselt werden. Der Steuerklassenwechsel ist noch bis zum 30. November des Kalenderjahres möglich. Wenden Sie sich an einen Anwalt, einen Steuerberater oder das Finanzamt, um Ihren Fall entsprechend klären zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  17. Betina sagt:

    Hallo
    Ich habe mich im März 2016 getrennt
    Beide haben wir IV/IV
    Wir haben aber nicht die steuerklasse geändert und ich habe meine Wohnung auch als 2 Wohnung angemeldet
    2017 würde ich jetzt in 1 und mein Mann in 2 wechseln dader 19 jährige Sohn noch zur Schule geht und bei ihm wohnt
    Muss ich mit Strafe vom Finanzamt rechnen?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Betina,

      der Steuerklassenwechsel ist in dem Kalenderjahr der Trennung noch nicht zwingend erforderlich. Erst mit dem Folgejahr muss dieser in aller Regel erfolgen. Suchen Sie ggf. Rat beim Finanzamt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  18. Sina T. sagt:

    Sehr geehrtes Scheidung. org.-Team,
    ich habe mich im September 16 von meinem Mann getrennt. Über Scheidung haben wir noch nicht gesprochen. Er ist ausgezogen, meine Tochter lebt weiterhin bei mir. Um das Haus halten zu können, ist eine Freundin mit eingezogen. Kann ich jetzt trotzdem in die zwei wechseln ? weil immer die Rede davon ist, nur wenn keine weitere Erwachsene Person mit im Haushalt lebt, oder komme ich dann auch in die 1 ?

    Vielen Dank

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Sina,

      wenn Sie glaubhaft machen können, dass Ihre Freundin nur zur Untermiete bei Ihnen wohnt, können Sie in Steuerklasse 2 bleiben. Es ist wichtig, dass Sie getrennte Kassen und getrennte Schlafzimmer haben. Ansonsten dürfte es kein Problem sein.

      Ihr Scheidung.org-Team

  19. gerald sagt:

    Wann muss man dem Finanzamt das Datum der Trennung melden?
    Gehh das auch rückwirkend?

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Gerald,

      es kommt dem Finanzamt nicht auf den Zeitpunkt der Trennung an, sondern auf das Kalenderjahr, in dem Sie getrennt gelebt haben. Haben Sie sich z. B. am 12.04.2016 getrennt, sollten Sie ab 31.12.2016 die Änderung der Steuerklassen beantragen. Sie müssen in dem Fall ab dem 1. Januar 2017 in die anderen Steuerklassen wechseln. Dies ist jetzt auch rückwirkend noch möglich.

      Ihr Scheidung.org-Team

  20. M.K. sagt:

    Hallo Scheidung.org Team,

    meine Frau und ich haben im April 2016 das offizielle Trennungsjahr begonnen (incl räumlicher Trennung). Derzeit sind wir in den Steuerklassen III/V. Wir gedenken uns im laufe des Jahres 2017 scheiden zu lassen. Mir ist noch nicht ganz klar zu wann der Steuerklassenwechsel (I/I) erfolgen muss? Zum 01.01.2017, zum Monat der Scheidung, oder können wir bis zum 31.12.2017 in der III/V bleiben?

    Recht herzlichen Dank.

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo,

      Spätestens nach der rechtskräftigen Scheidung müssen die Steuerklassen getrennt sein. Da Sie in diesem Jahr allerdings bereits das Trennungsjahr abgeschlossen haben, sollte in diesem Jahr in jedem Fall auch die Änderung der Steuerklassen beantragt werden.

      Ihr Scheidung.org-Team

  21. Alex sagt:

    Hallo
    Ich denke darüber nach mich von meinem Mann zu trennen !
    Das mit der Steuer klasse irritiert mich nach dem ich im netzt Infos gesammelt habe zur Zeit haben wir 3 und 5 wenn ich mich jetzt trenne kann ich sofort in 2 wechseln ?wir haben 3 Kinder die dann bei mir wären und ich in Teilzeitarbeite !vielen dann schon mal für die Antwort

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Alex,

      in dem Jahr, in welchem Sie sich trennen, können Sie die Steuerklassenkombination 3/5 behalten. Erst im darauffolgenden Kalenderjahr müssen Sie in Steuerklasse 1 bzw. 2 wechseln. Sie können die Steuerklasse auch sofort ändern, benötigen dann aber die Zustimmung Ihres Mannes.

      Ihr Scheidung.org-Team

  22. Katrin B. sagt:

    Guten Abend. Ich habe mich heute von meinem Mann getrennt. Wann muss ich dem Finanzamt die Trennung bekannt geben, jerzg schon odef im Laufe des Jahres?Ich habe Steuerklasse 5 und mein Mann die 3. Das Trennungsjahr hat heute begonnen, ich kann aber erst am 30.12.17 den Wechsel in die Steuerklasse 1 ab 01.01.2018, beantragen, ohne die Zustimmung meines Mannes? Oder können wir jetzt schon einen beidseitigen Wechsel in die Steuerklasse 4 beantragen? Brauche ich dafür seine Zustimmung? Freundliche Grüße

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Katrin,

      für das Finanzamt endet das Trennungsjahr am 31.12.2017. Bis zu diesem Zeitpunkt sollte dort die Änderung der Steuerklassen vorliegen. Sie können eine Änderung auch schon zum Trennungszeitpunkt einreichen. Es ist allerdings eine Unterschrift des Ehegatten nötig.

      Ihr Scheidung.org-Team

  23. W. sagt:

    Hallo, ich habe mich am 23.01.2017 von meiner Frau getrennt wir haben 3 Kinder die auch bei der Mutter im Haus bleiben. Ich habe die Steuerklasse 3 und gehe Vollzeit arbeiten. Meine Frau hat 5 und ist noch in Elternteil hat eine erwerbsminderungsrente und Betriebsrente ca. zusammen 600€. Kindergeld geht an Sie. Ich hab derzeit ein netto v. 2119€ und kann gerade mal 500€ Unterhalt in Absprache mit ihr Zahlen. Ich werde im Februar in eine eigene Wohnung ziehen.

    Wie soll ich mich verhalten? Welchen Wechsel soll ich vornehmen oder überhaupt?

    Mit freundlichen Grüßen

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo,

      der Steuerklassenwechsel muss im Kalenderjahr, in dem die Trennung erfolgte noch nicht zwangsläufig erfolgen. Erst im Jahr darauf ist dieser zwingend erforderlich. Wenden Sie sich an Ihren Steuerberater, um die beste Wahl zu ergründen. Für weitere Auskünfte in Sachen Familienrecht wenden Sie sich an einen Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  24. Benjamin sagt:

    Hallo,

    ich bin seit Oktober 2016 geschieden. Meine Ex-Frau und ich waren in der Steuerklasse 4/4.
    Da ich bisher davon ausgegangen bin, dass sich die Steuerklasse automatisch auf 1 ändert habe ich noch kein Steuerklassenwechsel beantragt.

    Ich habe nun den Sonderfall „Heirat im Jahr des Steuerklassenwechsel“. Ich werde in zwei Wochen wieder heiraten. Kann ich nach der Hochzeit noch einen Wechsel in die Steuerklasse 3 beantragen oder muss ich zuächst in die Steuerklasse 1 bis zum Ende des Jahres 2017, weil ein Steuerklassenwechsel nur einmal möglich ist?
    Ich habe nirgendswo eine Antwort auf diese Frage gefunden. Bitte um eurern Rat.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Benjamin,

      nach der Hochzeit werden Sie automatisch in Steuerklasse 4 eingruppiert, hierfür müssen Sie nicht aktiv werden. Erst den Wechsel in Steuerklasse 3 bzw. 5 müssen Sie beantragen. Ihnen müsste dieser Wechsel gestattet sein, kontaktieren Sie aber nochmal das Finanzamt oder einen Steuerberater.

      Ihr Scheidung.org-Team

  25. Petra sagt:

    Hallo,
    wir haben uns Mitte des Jahres 2016 räumlich getrennt, die Beziehung aber nicht ganz beendet. Versuchen unsere Beziehung wieder hin zu bekommen. Müssen wir dem Finanzamt auch Bescheid geben? Bei uns steht das Thema Scheidung noch überhaupt nicht an.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Petra,

      solange die Trennung nicht gänzlich vollzogen wurde, ist der Steuerklassenwechel in aller Regel nicht vonnöten. Wenden Sie sich an Ihren Steuerberater, um sich dahingehend beraten zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  26. Isa sagt:

    Hallo
    Brauch mein Partner von seiner noch Frau nach dem Trennungsjahr noch die Zustimmung das er die Steuerklasse wechseln darf?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Isa,

      nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Trennung erfolgte, ist der Steuerklassenwechsel in aller Regel obligatorisch, sodass es vermutlich keiner weiteren Zustimmung bedarf. Ihr Partner kann sich an das zuständige Finanzamt wenden, um Genaueres zu erfahren.

      Ihr Scheidung.ort-Team

  27. kathrin sagt:

    Hallo,

    wir haben uns offiziell jetzt beim Finanzamt „dauerhaft getrennt“gemeldet(Januar 2017)nach Rat von unserem Anwalt..jetzt haben wir Post bekommen, das wir ab Januar 2018 den Steuerklassenwechsel vollziehen können…beide in 1..
    allerdings werden wir uns dies Jahr schon voraussichtlich scheiden lassen..:/ wie läuft das dann mit den Lohnsteuerklassen..? soll ich mich nochmal beim Amt melden das ich das falsch ausgefüllt habe..meine Anwältin meinte das ich „getrennt lebend seit 2016 „beim Steuerklassenwechsel eintragen hätte müssn…ahh…ich weiß nicht was ich tun soll..

    Gruß
    kathrin

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Kathrin,

      wenden Sie sich an das zuständige Finanzamt, um den Irrtum aufzuklären. Der Steuerklassenwechsel ist für jedes Jahr bis spätestens zum 30.11. möglich.

      Ihr Scheidung.org-Team

  28. Silke sagt:

    Hallo liebes Scheidung.org-Team,

    wie ist die Konstellation bei Arbeitnehmer/Selbständigen? Meine Schwester hat sich Ende 2016 von ihrem Mann getrennt. Sie hat 2 Kinder mitgenommen, ein Kind ist bei ihm geblieben.
    Er ist selbständig, sie arbeitet Vollzeit und hat Steuerklasse III.
    Hätte sie Anfang diesen Jahres in die Steuerklasse II wechseln müssen?
    Vielen Dank für die Rückmeldung!

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Silke,

      der Wechsel der Steuerklasse ist für das laufende Kalenderjahr jeweils noch bis spätestens zum 30. November möglich. Raten Sie Ihrer Schwester, sich rechtzeitig an das zuständige Finanzamt zu wenden.

      Ihr Scheidung.org-Team

  29. Detlef K. sagt:

    Feine Frau und Ich leben seid dem 01.02.2017 getrennt und ich habe unsere Töchter bei mir.
    Und beziehe auch das Kindergeld.
    Was muss ich unternehmen um in Steuerklasse 2 zu wechseln?
    Und ab wann kann ich wechseln ? Noch in diesem Jahr oder erst ab 2018 ?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Detlef,

      Sie können den Wechsel sofort beim zuständigen Finanzamt beantragen. Das Formular finden Sie auf der Internetplattform des Bundesfinanzministeriums. Für diesen Wechsel benötigen Sie allerdings das Einverständnis Ihrer Frau. Ansonsten ist ein Wechsel erst mit Beginn des Jahres 2018 möglich.

      Ihr Scheidung.org-Team

  30. Grit sagt:

    Hallo,
    Mein Mann hat im Dez. 2016 ,die Scheidung eingereicht, Getrennt leben wir meines Erachtens erst seit Sept. 2016. Ich war lange krank geschrieben (Okt. 2016 bis Jan 2017, dann 2 Tage gearbeitet und erneut krank) , Momentan fechte ich die Scheidung an.
    Meine Anwältin hat mir jetzt geraten die Erklärung zum dauernden Getrennt Leben zum Finanzamt zu schicken, kann die Steuerklasse auch rückwirkend ab 1.1.17 in die I geändert werden? 2016 hatte mein Mann und Ich noch iv/iv? Kriege ich ggf. Probleme mit dem Finanzamt ,weil ich die Trennung erst jetzt gemeldet habe?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Grit,

      der Steuerklassenwechsel für das laufende Steuerjahr ist stets bis spätestens zum 30. November möglich. Wenden Sie sich daher rechtzeitig an das zuständige Finanzamt. Für weitere Auskünfte können Sie sich auch an Ihre Anwältin wenden.

      Ihr Scheidung.org-Team

  31. Tarek sagt:

    Hallo,

    meine Frau und ich leben seit Kurzem getrennt und haben 2 Kinder. Ist es möglich, dass jeder eins der Kinder bei sich anmeldet und somit beide beantragen können, als alleinerziehende in Steuerklasse 2 eingestuft zu werden?

    Vielen Dank und mit freundlichem Gruß,

    Tarek

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Tarek,

      in der Steuerklasse II können Sie dann eintreten, wenn Sie mit dem Kind gemeinsam in Ihrer Wohnung leben, unverheiratet (bzw. dauernd getrennt lebend) sind und als Sorgeberechtigter auch das Kindergeld beziehen bzw. den Kinderfreibetrag nutzen können.

      Ihr Scheidung.org-Team

  32. sonja sagt:

    Kann ich die Steuerklasse II schon vor der Scheidung beantagen, oder gilt man als Alleinerziehend erst wenn man offiziell geschieden ist.
    Haben momentan 5/3 und mein Mann will auf 4/4 wechseln…….Aber für mich wäre II natürlich deutlich besser.
    Kennnt sich da jemand aus?

    Liebe grüsse

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Sonja,

      nach Ablauf des Kalenderjahres der Trennung müssen Sie in die Steuerklasse I bzw. II wechseln. Der Zeitpunkt der Scheidung ist in diesem Fall irrelevant. Auch während des Kalenderjahres der Trennung ist ein Wechsel möglich, allerdings muss hierzu Ihr Mann zustimmen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  33. Petra sagt:

    Hallo,
    ich bin seit April 2016 von meinem Mann getrennt. Wir haben die Steuerklassen in 2016 auf IV/IV geändert. Ich denke, dass dieses Jahr die Scheidung erfolgt. Bis wann muss ich spätestens die Steuerklasse wechseln? Meine volljährige Tochter lebt bei mir, sie ist zur Zeit noch in Ausbildung und wird evtl. dieses Jahr noch ein Studium anschließen, d.h. ich beziehe dann weiterhin das Kindergeld – Also könnte ich ja dann in Steuerklasse II. Sollte meine Tochter allerdings kein Studium mehr machen, müsste ich in Steuerklasse I wechseln. Mit dem Studium wird sich aber erst bis Juni entscheiden.

    Vielen Dank für die Info.
    Gruß
    Petra

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Petra,

      da Ihre Trennung in 2016 erfolgte, hätte der Steuerklassenwechsel in I oder II bereits zu Beginn des Jahres 2017 erfolgen müssen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  34. Johanna sagt:

    Hallo
    Wir haben uns Anfang Januar 2017 getrennt und ich bin ausgezogen. Wir wollen die Steuerklasse (3 & 5) erst mal beibehalten. Verstehe ich das richtig, dass wir bis spätestens 30.11.2017 die Steuerklassenwechsel (zu 1 & 2) zum 01.01.2018 beantragen bzw einreichen müssen?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Johanna,

      der Steuerklassenwechsel für das laufende Kalenderjahr muss bis zum 30.11. des jeweiligen Jahres erklärt werden. Wenden Sie sich für weitere Fragen an Ihr Finanzamt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  35. Max sagt:

    Hallo,

    Für den Unterhalt ist das Jahresbruttoeinkommen abzüglich Steuern maßgeblich.

    Wie werden die Steuerabzüge im 1. Jahr bei zwei Einkommen Steuerklasse I und VI berechnet, wenn die Vorauszahlungen pro Monat, aufgrund der Steuerprogression, die Steuerschuld im Jahr nicht annähernd abdecken?

    Im Jahr vor der Trennung sind aufgrund von einmaligen Kosten und der alten Steuerklassen keine Nachzahlung angefallen.

    Werden die Steuern dann über das gesamte Jahresbruttoeinkommen im Voraus berechnet und abgezogen und damit einem Einkommen gleichgesetzt oder kommt es in folge Jahr aufgrund der dann deutlichen Steuernachzahlung zu einer Reduktion des Unterhaltes?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Max,

      maßgeblich ist in der Regel das jährliche Gesamtnetto inklusive Abzug von Steuern sowie Sozialabgaben. Änderungen bei den Einkommensverhältnissen etwa auch aufgrund erhöhter oder verminderter Steuerbelastung können in einer jeweiligen Nachberechnung des Unterhalts berücksichtigt werden. Es handelt sich bei den vereinbarten Summen nicht um starre Vereinbarungen. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um die möglichen Einflüsse auf den Unterhalt genauer betrachten zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  36. Ivonne sagt:

    Hallo,
    mein Mann und ich leben seit Oktober 2016 in Trennung, nun habe ich unwissentlich einer Steurkassenänderung zugestimmt…. kompliziert warum. Meine Frage, kann man dies Rückgängig machen? Mein Mann hatte davon keine Kenntniss. Wenn ja wie stellt man das an?

    Vielen Dank

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Ivonne,

      der Steuerklassenwechsel ist in dem Kalenderjahr der Trennung selbst noch nicht notwendig – im darauffolgenden jedoch verpflichtend. Wenden Sie sich bei Fragen ggf. an Ihr Finanzamt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  37. Jessica sagt:

    Hallo,
    wenn man lebt in Deutschland und Ehepartin lebt in eine andere Land von EU, wie kann man Steuerklasse ändern ? Mit welche Formular, Papier ? welche Klasse gehört dann ?

    Vielen Dank

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Jessica,

      ggf. kann auch der im EU-Ausland lebende Ehegatte seine Steuerklasse ändern. In der Regel gilt ab der Ehschließung automatisch die Eingruppierung in Steuerklassen IV und IV. Wenden Sie sich bitte an das für Sie zuständige Finanzamt, um zu prüfen, in welche Steuerklasse Sie und Ihre Ehegattin eingestuft sind. Hier erhalten Sie bei Bedarf auch die nötigen Formulare, um die Steuerklasse zu ändern.

      Ihr Scheidung.org-Team

  38. Alexa sagt:

    Ich habe mich im September 2016 von meinem nochmals getrennt. Scheidungsunterlagen sind noch in Arbeit. Termin folgt. Was muss ich jetzt noch tun zwecks Steuerklasse? Ich habe klasse 1. Er 5. Ich arbeite und habe ein eigenes Kind. Er bezieht Harz 4. Kann noch was auf mich zu kommen oder auf ihn? Muss ich evtl Scheidung bezahlen oder für ihn Unterhalt?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Alexa,

      1. der Steuerklassenwechsel ist im Kalenderjahr der Trennung selbst noch nicht verpflichtend, im darauffolgenden jedoch schon. Wenden Sie sich hierzu an das zuständige Finanzamt.
      2. Ein Anspruch auf Ehegattenunterhalt und Trennungsunterhalt kann regelmäßig bestehen.
      3. Für eine Scheidung entstehen immer Kosten. Diese sind zunächst von dem Antragsteller zu entrichten. Die Ehegatten können sich einvernehmlich auch auf Kostenteilung einigen.

      Wenden Sie sich an Ihren Anwalt, um sich über die Folgen der Scheidung und die möglichen Ansprüche Ihres Mannes informieren zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  39. Paul S. sagt:

    Hallo,

    meine Frau hat sich im Januar von mir getrennt bzw. musste ich da ausziehen. Ich habe die Steuerklasse 3 und sie die 5 weil sie Hartz IV bezieht. Die Kinder haben jetzt ihren Hauptwohnsitz bei mir. Muß ich und wenn ja ab wann muß ich dem Finanzamt melden das wir getrennt leben?

    Danke

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Paul,

      in dem Kalenderjahr der Trennung selbst können die ehelichen Steuerklassen noch beibehalten werden. Im darauffolgenden Kalenderjahr jedoch ist der Steuerklassenwechsel in aller Regel verpflichtend. Die Steuerklasse können Sie in einem Kalenderjahr jeweils bis spätestens zum 30. November erklären. Wenden Sie sich bei weiteren Fragen an das zuständige Finanzamt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  40. Christian sagt:

    Hallo,

    meine ex-Frau und ich wurden im Oktober 2016 geschieden. Das Trennungsjahr begann im August 2015.

    Die Steuerberaterin meiner ex-Frau hatte den Auftrag bekommen, die Einkommenssteuererklärung 2015 noch für uns als gemeinsam Veranlagte zu erledigen.

    Ich war in Steuerklasse 3 während der Ehe. Meine ex-Frau ist seit jeher selbständig, sodass diese Regelung für uns beide die Beste war. Meine Steuererklärung für 2016 habe ich selbst unter Steuerklasse 1 durchgeführt.

    Diese Woche kam der Brief der Steuerberaterin mit der Einkommenssteuererklärung 2015. Sie hat uns dabei getrennt veranlagt bearbeitet (ohne uns beide zu fragen). Nun habe ich eine voraussichtliche Nachzahlung von 1949,26 Euro zu erwarten.

    Gehe ich richtig in der Annahme, dass der Steuerklassenwechsel (zurück von Steuerklasse 3 auf 1) mit Ablauf des Trennungsjahres i.e.S. zu vollziehen ist, also bei ex-Frau und mir zum 1. Januar 2016? Wenn dies stimmt, sollte ich für 2015 nicht noch unter Steuerklasse 3 laufen (dafür habe ich regulär monatlich meine Lohnsteuer entrichtet, ich bin Angestellter) und keine Nachzahlung erwarten?

    Vielen Dank im Voraus!

    Christian

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Christian,

      der Steuerklassenwechsel muss im Kalenderjahr der Trennung noch nicht vorgenommen werden, ist aber im Einvernehmen der Ehegatten möglich. Bitte wenden Sie sich an die Steuerberaterin, um zu klären, weshalb die getrennte Veranlagung gewählt wurde. Auch ein Anwalt kann die Vorgänge entsprechend prüfen und ggf. bestehende Ansprüche geltend machen.

      Ihr Scheidung.org-Team

      1. Christian sagt:

        Liebes Scheidung.org-Team,

        Vielen Dank für die super schnelle Rückmeldung!

        Eine Frage stellt sich mir noch. Zwischen meiner ex-Frau und mir wurde kein vorzeitiger Steuerklassenwechsel im Trennungsjahr vereinbart.
        Wäre die mir drohende Steuernachzahlung hinfällig, wenn die Steuerberaterin uns in 2015 noch zusammen veranlagt hätte? Laut Auskunft der Steuerberaterin hätte ich auch eine Steuernachzahlung zu erwarten, wenn sie uns in 2015 noch zusammem veranlagt hätte.

        Herzlichen Dank,
        Christian

        1. Scheidung.org sagt:

          Hallo Christian,

          eine steuerrechtliche Beurteilung kann an dieser Stelle nicht getroffen werden. Die Bewertung, inwiefern eine finanzielle Benachteiligung nicht gegeben ist, kann ggf. ein anderer Steuerberater oder ein Anwalt anhand der genauen Zahlen bewerkstelligen.

          Ihr Scheidung.org-Team

  41. Manuela sagt:

    Hallo,
    Ich bin am 03.08. diesen Jahres rechtskräftig geschieden worden. Ich möchte noch in diesem Jahr wieder heiraten. Aus der geschiedenen Ehe ist ein Kind hervorgegangen, die bei mir gemeldet ist. Momentan besteht noch steuerklasse 4 beider Elternteile. Wie ändert sich diese, wenn ich dieses Jahr noch heirate oder muss ich rückwirkend in steuerklasse 1??

    Danke
    Manuela

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Manuela,

      der Steuerklassenwechsel ist in dem Kalenderjahr verpflichtend, das auf das Jahr des Trennungszeitpunktes folgt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  42. Elif sagt:

    Hallo…
    Ich und mein Mann haben die Steuerklassen 3 er/ 5 ich da wir im Mai 2017 geheiratet haben.. Allerdings trennen wir uns schon wieder.. Ich bin schon ausgezogen. Und er wird ab dem 1.9.2017 arbeitslos. Ich würde gerne in die 4 oder 1 zurück. Aber er will nichts unterschreiben, da er mehr verdienen möchte. Kann ich ohne seine Einwilligung trotzdem wechseln? Danke

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Elif,

      der Steuerklassenwechsel im Trennungsjahr ist ohne Einwilligung beider Ehegatten regelmäßig nicht möglich. Gegebenenfalls kann jedoch über die gemeinsame Veranlagung ein Verlust verhindert werden. Bitte wenden Sie sich an Ihren Steuerberater, um die Vor- und Nachteile eines Wechsels ermitteln zu lassen. Sollte sich ein Minus auf beiden Seiten ergeben, so kann dies ggf. auch gegenüber Ihrem Mann überzeugend wirken.

      Ihr Scheidung.org-Team

  43. Jubb sagt:

    Hallo,

    mein Freund und ich haben uns getrennt, möchten aber das Sorgerecht aufteilen (Wechselmodell).
    Steht mir trotzdem der Wechsel in Steuerklasse 2 zu?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Jubb,

      in Steuerklasse II kann ein Elternteil nur dann wechseln, wenn dieser den Entlastungsbetrag für Alleinerziehende erhält. Diesen kann auch bei hälftigem Umgang und geteiltem Sorgerecht nur einer der Elternteile beanspruchen. Wenden Sie sich zur Klärung an das zuständige Finanzamt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  44. Ben sagt:

    Die Scheidung von meiner Freundin und Ihrem Ex-Mann ist seit 30.09. rechtsgültig. Allerdings erfolgte noch kein Steuerklassenwechsel. Muss der jetzt beim Finanzamt beantragt werden oder erfolgt eine Einstufung in Klasse 1 automatisch. Meine Freundin hatte vorher Steuerklasse 5.
    Vielen Dank.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Ben,

      der Wechsel der Steuerklasse muss bei Scheidung explizit gegenüber dem Finanzamt erklärt werden. Der Wechsel ist allerdings bereits im Kalenderjahr erforderlich, das auf das Jahr der Trennung folgt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  45. J. H. sagt:

    Hallo,

    ich habe mich im Feb. 16 von meiner Frau getrennt. Geschieden sind wir noch nicht. Im September 17 haben wir einen Antrag auf Änderung der LSK gestellt. Ich in LSK 1 meine Frau in LSK 2.
    Muss ich jetzt die Steuerdifferenz von 3 zu 1 nachzahlen und bekommt meine Frau eine Rückzahlung wegen des Wechsel von 5 in 2?

    Vielen Dank im Voraus

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo,

      die Steuerklassenänderung gilt in der Regel für das gesamte laufende Steuerjahr, wodurch Nachberechnungen möglich sind. Wenden Sie sich an das zuständige Finanzamt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  46. Simone sagt:

    Hallo,
    ich habe mich Juli 2016 von meinem Ex-Mann getrennt,bin allerdings erst im Februar 2017 aus der gemeinsamen Wohnung ausgezogen, da hatten wir noch 3/5.
    Ab März 2017 haben wir auf 4/4 umgestellt. Nun sind wir seit Oktober 2017 gerichtlich geschieden.
    Müssen wir auf 1/1 selber umstellen oder funktioniert das automatisch?
    In meiner Steuererklärung für 2016 bekomme ich für Januar und Februar noch was raus oder?

    Vielen Dank für die Antwort

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Simone,

      der Wechsel der Steuerklassen ist spätestens in dem Kalenderjahr erforderlich, das auf das Jahr folgt, in dem die Trennung stattfand. Anders als bei der Eheschließung erfolgt der Wechsel nicht automatisch, sondern muss gegenüber dem Finanzamt erklärt werden. Die Änderung kann für das laufende Jahr bis jeweils zum 30. November erfolgen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  47. Kerstin sagt:

    Hallo. ich habe mich mitte juni von meinem ehemann getrennt bzw er ist ausgezogen,war aber noch bei mir gemeldet.er arbeitet und ich habe ergänzende leistungen vom wohngeld und kinderzuschlag erhalten.ab juli erhalte ich nun alg2 und unterhalt für unsere gemeinsamen kinder die bei mir leben.seit august haben wir getrennte wohnungen,die leistungen bleiben die gleichen.er bekommt lohn und ich alg2 und den kindesunterhalt von ihm. von scheidung wollen wir noch nicht reden da wir seit der räumlichen trennung besser miteinander klar kommen.
    nun meine frage. müssen wir unsere steuerklasse von derzeit 3/5 ändern lassen zum 1.1.18?
    kann uns das irgendwer zu einem zusammenzug oder einer scheidung zwingen?da wir uns ja eigentlich nicht trennen wollen

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Kerstin,

      die ehelichen Steuerklassen dürfen für das Kalenderjahr, in dem die Trennung erfolgte, noch beibehalten werden. Im darauffolgenden Kalenderjahr bedarf es des Wechsels bis spätestens zum 30.11. für das laufende Steuerjahr. Eine räumliche Trennung ist damit jedoch nicht allein erfasst, sondern die partnerschaftliche Trennung.

      Ihr Scheidung.org-Team

  48. A.N.J. sagt:

    Hallo liebes Scheidung.org-Team,

    mein Mann und ich wurden im September geschieden. Wird der Steuerklassenwechsel von 4/4 auf 1/1 automatisch vom Finanzamt vorgenommen oder muss etwas unsererseits veranlasst werden?

    Vielen Dank für eine Antwort im Voraus.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo,

      der Steuerklassenwechsel muss gegenüber dem Finanzamt erklärt werden. Eine automatische Abänderung findet bei Trennung und Scheidung nicht statt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  49. iris sagt:

    Hallo
    Ich habe mal eine Frage mein Mann und ich sind noch verheiratet , er ist auch noch bei mir gemeldet . Hat aber eine Freundin mit ihr auch jetzt Kinder .
    Müssen wir die Steuerklassen wechseln ? Wir haben noch kein offiziele Trennung . Wollen auch erst noch verheiret bleiben. Trennung erst später

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Iris,

      das Vorhandensein eines neuen Partners, mit dem auch eine neue Familie gegründet wurde, kann zu der Annahme verleiten, dass die partnerschaftliche Trennung bereits erfolgt ist. Der Steuerklassenwechsel ist in der Regel für das Kalenderjahr verpflichtend, das auf das Kalenderjahr der Trennung folgt – somit nicht erst ab Scheidung.

      Ihr Scheidung.org-Team

  50. Andreas sagt:

    Hallo,
    ich habe 3 Kinder, eins aus einer vorherigen Beziehung und zwei aus der Beziehung mit meiner Ex-Frau. Wie sind seit dem 12.10.2017 geschieden. Die Kinder sind zur Zeit noch Fremduntergebracht. Ab dem Sommer leben die zwei Kinder bei mir. Zur Zeit habe ich Steuerklasse 1 mit 1,5 Kindern.
    Meine Frau geht nicht arbeiten und bezieht Harz 4 plus einen Teil Ehegattenunterhalt. Wenn meine Kinder bei mir wohnen, kann ich meine Steuerklasse auf 2 ändern lassen, wenn ich das richtig verstanden habe. Wie sieht es mit den Freibeträgen für die 2 Kinder aus, die dann bei mir leben ? Kann ich den vollen Satz dann beantragen, also die Steuerkarte auf 2,5 Kinder ändern lassen ?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Andreas,

      bitte wenden Sie sich mit steuerrechtlichen Fragen an Ihren Steuerberater oder das Finanzamt. Wir befassen uns an dieser Stelle wesentlich mit dem deutschen Familienrecht.

      Ihr Scheidung.org-Team

  51. Gernot sagt:

    Sie schreiben auf der Seite:
    „(…) Es ist jedoch zu beachten, dass der Antrag auf Steuerklassenwechsel im Jahr der Trennung nicht ohne Zustimmung des getrennt lebenden Ehegatten erfolgen darf. (…)“

    Meine Frau und ich leben seit dem 28.01.2018 getrennt und waren bis dahin zusammen veranlagt und hatten für 2016 und 2017 noch keine Einkommensteuererklärung abgegeben.

    1. Nun habe ich vom Finanzamt die Mitteilung bekommen, dass meine Frau für 2016/2017 die Einzelveranlagung von uns beantragt hat. Wie kann das sein, wenn das nicht ohne meine Zustimmung gehen soll? Was habe ich für Möglichkeiten?

    2. Ich soll die Einkommenssteuererklärungen für beide Jahre (auch 2017) bis 30.04.2018 einreichen. Früher hatte man Zeit bis Ende Mai um die Erklärung für das Vorjahr abzugeben – haben sich die Fristen geändert?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Gernot,

      1. Dieser Fall bezieht sich auf eine abweichende Konstellation und nicht auf die Trennung. Welche Regelungen hier gelten, können Sie beim Finanzamt oder Ihrem Steuerberater in Erfahrung bringen.
      2. Der 31.05.2018 ist noch immer Stichtag. Bitte wenden Sie sich an das Finanzamt, um die abweichende Fristsetzung erläutern zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  52. Julia sagt:

    Hallo!

    Mein Mann ist im Sommer 2018 aus unserem gemeinsamen Haus ausgezogen und bei seiner Freundin/Geliebten eingezogen. Wir haben ein Kind (unter 18). Allerdings hat er sich nicht umgemeldet. Auf dem Papier sind wir weiterhin „glücklich“ verheiratet obwohl wir getrennt leben. Unser Kind lebt bei mir.

    Müssen wir bis zum 30.11.2018 die Steuerklasse für 2019 wechseln?

    Was passiert, wenn wir die Trennung erst ab 2019 auf dem Papier offiziell machen (er sich ummeldet, Versicherungen informieren usw.). Reicht es dann, 2019 irgendwann die Steuerklasse zu wechseln? Kann das jeder Alleine oder geht das nur zusammen?

    Vielen Dank für Ihre Antwort!

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Julia,

      die ehelichen Steuerklassen können in der Regel in dem Kalenderjahr, in dem die Trennung erfolgte, beibehalten werden. Erst ab dem darauffolgenden Kalenderjahr ist der Wechsel in der Regel obligatorisch. Dieser kann für das jeweilige Steuerjahr bis zum 30.11. erklärt werden (also bis 30.11.2020 bei Steuerklassenwechsel für das Steuerjahr 2020 usf.).

      Ihr Scheidung.org-Team

  53. Abeer sagt:

    Hallo, wie geht es wenn das Kind zwischen uns beide 50-50% aufgeteilt ist?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Abeer,

      bitte wenden Sie sich für die Klärung an das Finanzamt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  54. Moni sagt:

    Nach dem neuen Steuergesetz dürfen in Trennung lebende, ohne Zustimmung des Partners die bisherige Steuerklasse 3/5 auf 4/4 wechseln!
    – gilt die 4/4 dann rückwirkend auf das ganze Jahr?
    – entfällt durch den einseitigen Steuerklassenwechsel dann die gemeinsame Veranlagung?
    – darf man die Steuerklasse wieder gemeinsam revidieren, da ja im Endeffekt beide dadurch Nachteile haben?
    – welchen Sinn macht diese Gesetzesänderung, wenn zwar einseitig ein Steuerklassenwechsel vorgenommen wird, aber sich der aktiv Wechselnde dadurch Schadenersatzpflichtig macht?
    – Hätte man ihm das sagen müssen, bei Antragstellung?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Moni,

      vielen Dank für den Hinweis, wir haben eine entsprechende Anmerkung hinzugefügt. Zu beachten ist, dass sich die Gesetzesänderung lediglich auf den Wechsel innerhalb der möglichen ehelichen Steuerklassenkombinationen bezieht (Steuerklasse III, IV oder V). Schadensersatzansprüche können daher auch weiterhin entstehen, wenn der Wechsel in eine der anderen Steuerklassen (insbesondere I und II) eigenmächtig und ohne Zustimmung bereits im Kalenderjahr der Trennung erfolgt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  55. m. sagt:

    Hallo . Meine Exehefrau ist am 15.7.2018 ausgezogen. wohin weiss ich nicht. sie hat die steuerklasse gewechselt und ich habe vom finanzamt eine benachrichtigung erhalten, dass ich zum 15.7. mich in der steuerklasse 1 befinde. das hat sie so angegeben und gegenüber den ämtern beantragt. darüberhinaus hat sie fälschlicherweise angegeben, dass wir seit februar 2017 getrennt leben in meiner whg . das stimmt aber nicht, weil wir uns im februar 2018 getrennt haben. was kann mir passieren ? steht da och aussage gegen aussage, muss ich evt. auch für 2017 steuern nachzahlen ? Ich habe steuerklasse III noch. was kann ich machen ?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo,

      bitte wenden Sie sich zur Bewertung des Sachverhaltes und möglichen Ansprüchen auf Ausgleichszahlungen an Ihren Anwalt. Die abschließende Bewertung ist an dieser Stelle nicht möglich.

      Ihr Scheidung.org-Team

  56. birgit sagt:

    Hallo.
    Mein Mann ist im September 2018 ausgezogen, das Trennungsjahr lief also im September 2019 ab, die Scheidung erfolgte am 29. Oktober 2019. Nun haben wir die Steuerklasse 1 und 2 (ich) beantragt. Meine Frage ist nun, ob die neuen Steuerklassen zum 1.1. 2020 in Kraft treten oder ob das bereits für das gesamte Jahr 2019 zurückberechnet werden muss von unseren Arbeitgebern. Die zweite Frage: Für 2019 muss auf jeden Fall eine getrennte Veranschlagung erfolgen, oder?
    Danke und mit freundlichen Grüßen,
    BIrgit

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Birgit,

      die ehelichen Steuerklassen dürfen in der Regel noch im Kalender-/Steuerjahr beibehalten werden, in dem die Trennung erfolgte. Für das folgende Kalenderjahr ist der Steuerklassenwechsel (ab. 1.1.) anzusetzen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  57. Alice sagt:

    Das Bild oben ist doch falsch? Da steht Trennung 30.11.2017 Wechsel Steuerklasse 1.1.2018. Aber Zeit zum Wechsel bis 30.11.2018. Was soll das bedeuten? Die müssen doch ab 1.1. 2018 die ungünstigen Steuerklassen bereits haben oder nicht. Das würde ja sonst bedeuten, dass sie erst ab 1.12.2018 die Steuerklasse ändern wenn sie bis 30.11. Zeit haben???

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Alice,

      nein. Der Wechsel für das laufende Steuerjahr kann bis spätestens zum 30.11. des Jahres erklärt werden und greift dann rückwirkend ab dem 1.1. des Jahres.

      Ihr Scheidung.org-Team

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