Trennung: Was müssen Sie am Beziehungsende beachten?

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Eine Trennung kann eine Erleichterung sein, aber auch unfreiwillig und schmerzhaft. Sind Kinder aus der Beziehung hervorgegangen, verkompliziert dies die Angelegenheit ganz beträchtlich. Sowohl emotional und psychisch als auch organisatorisch gibt es nun einiges zu erledigen. Was ist am Ende einer Ehe nach endgültiger Trennung zu beachten?

Das Wichtigste in Kürze: Trennung

  • Nach der Trennung sind als Sofort-Maßnahme das Sichern relevanter Unterlagen und ggf. die Suche nach einem Rechtsbeistand sinnvoll.
  • Nach einer Trennung sollte unbedingt ein eigenes Konto existieren.
  • Die Aufteilung des Hausrats und von Wertgegenständen ebenso wie der Verbleib der Wohnung müssen geregelt werden.
  • Etwaige Kinder sollten zeitnah informiert werden. Der Kindesunterhalt kann sich zum Beispiel nach der Düsseldorfer Tabelle bemessen.
  • Verdient ein Partner mehr als der andere, besteht evtl. Anspruch auf Trennungsunterhalt.
  • Wer Hilfe benötigt, kann sich an eine Familienberatung oder einen Psychologen wenden.
  • Um die Trennung zu überwinden, sind Ablenkung und Bewegung sinnvoll.
  • Nach sehr langer Ehedauer können gesonderte Unterhaltsansprüche entstehen.

Ausführliche Informationen zur Trennung erhalten Sie im Folgenden.

Trennung vom Partner: Was nun?

Nach der Trennung: Erste Maßnahmen

Für die Trennung oder Scheidung werden einige Unterlagen benötigt.

Für die Trennung oder Scheidung werden einige Unterlagen benötigt.

Das Empfinden von Trauer nach der Trennung ist eine völlig normale Reaktion. Trotzdem sollte nicht in der Starre verharrt werden, denn gerade bei zerstrittenen Paaren, bei denen die Gefahr eines Rosenkrieges besteht, kann es wichtig sein, schnellstmöglich geeignete Maßnahmen einzuleiten, um die Trennung unbeschadet zu überstehen.

Unterlagen, Dokumente und Urkunden

Wer sich trennen will, sollte alle wichtigen Unterlagen sichern, sei es im Original oder als Kopie. Denn insbesondere die scheidungsrelevanten Dokumente sind wichtig, um die Trennung in letzter Konsequenz auch durchzuziehen. Außerdem sollten Getrennte einen Überblick über die eigenen Finanzen ebenso wie die finanziellen Verhältnisse des Partners haben. Dies kann beispielsweise für Unterhaltsansprüche oder das Scheidungsformular wichtig sein.

  • Personalausweis und Pässe der Kinder
  • Die eigene Geburtsurkunde sowie die der Kinder
  • Heiratsurkunde
  • Nachweise über Versicherungen
  • Gehaltsbescheinigungen
  • Rentenbescheinigungen
  • Kontoauszüge
  • Stammbuch
  • Grundbuchauszüge und Mietverträge
  • Nachweise über gemeinsame Geldanlagen wie Wertpapiere, Sparbücher, Unternehmensbeteiligungen, Aktienfonds, etc.

Check der Konten

Nach einer Trennung sollten außerdem die eigenen und gemeinsamen Konten kontrolliert werden. Wer kein eigenes Konto besitzt, sollte unbedingt eines eröffnen. Außerdem gilt es, Partnerkarten sperren zu lassen und Kontovollmachten des Partners zu widerrufen.

Daneben sollten nun alle eigenen Zahlungsaus- und -eingänge wie beispielsweise das Gehalt nicht mehr auf das gemeinsame, sondern das persönliche Konto geleitet werden. Denn getrennte Finanzen sind ein wichtiges Kriterium für den Beginn des Trennungsjahres.

Beauftragung eines Rechtsbeistands

Nach der Trennung ist evtl. vor der Scheidung: Ein Anwalt kann nötig sein.

Nach der Trennung ist evtl. vor der Scheidung: Ein Anwalt kann nötig sein.

Nicht zuletzt sollte nach einer Trennung auch ein Rechtsanwalt beauftragt werden, insbesondere wenn eine Scheidung ins Haus steht. Kann die Scheidung im Einvernehmen über die Bühne gehen, ist häufig auch ein Anwalt ausreichend.

Dass sich jeder Partner einen eigenen Rechtsanwalt nimmt, ist vor allem dann nötig, wenn

  • die Scheidung streitig ist. Können sich die Ehegatten in Fragen des Unterhalts, Hausrats o. ä. nicht einigen und geben dies als Folgesache zur Verhandlung ans Gericht, ist ein eigener Rechtsbeistand nötig.
  • die Gefahr der Benachteiligung besteht. Ist beispielsweise ein Partner wirtschaftlich unerfahren, während der andere viel finanzielles Wissen besitzt, sollte sich auch der unerfahrene Partner einen Anwalt nehmen.
In besonderen Situationen kann es hilfreich sein, schon eine Rechtsberatung einzuholen, ehe die Trennungsabsicht gegenüber dem Partner geäußert wird. Eine Beratung vor der Trennung kann beispielsweise bei gemeinsamer unternehmerischer Tätigkeit oder häuslicher Gewalt sinnvoll sein.

Festlegung des Trennungsbeginns

Um später die Scheidung einreichen zu können, ist in den allermeisten Fällen ein Trennungsjahr einzuhalten. Dies kann auch in einer gemeinsamen Wohnung passieren. Dazu muss jedoch die „Trennung von Tisch und Bett“ vollzogen werden. Dazu zählt zum Beispiel:

  • getrennte Finanzen
  • getrennte Räumlichkeiten – nur Gemeinschaftsräume wie Küche und Wohnzimmer können zusammen genutzt werden
  • getrenntes Wirtschaften – Einkaufen, Kochen, Waschen etc.

Um das genaue Datum der Trennung zu dokumentieren, kann es sinnvoll sein, einen Trennungsbrief zu schreiben.

Inventarliste, Hausrat und Wohnung

Um später die Aufteilung des Hausrats zu erleichtern, ist es sinnvoll, eine Inventarliste anzulegen. Auch die gemeinsame Wohnung behält in der Regel nur ein Partner, während der andere auszieht. Gegebenenfalls sollte in der Folge der Mietvertrag angepasst werden, ansonsten haftet auch derjenige Partner beispielsweise für Mietschulden, der ausgezogen ist, sofern er als Mieter im Vertrag auftaucht.

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Trennung trotz Kind: Sorge- und Umgangsrecht

Trennung trotz Kind: Das verkompliziert die Angelegenheit.

Trennung trotz Kind: Das verkompliziert die Angelegenheit.

Die Trennung mit Kindern ist sicherlich eine besondere Herausforderung. Damit Kinder die Trennung verarbeiten und überwinden können, sollten sie zeitnah, aber kindgerecht über die bevorstehenden Veränderungen aufgeklärt werden. So können die Kinder die Trennung am besten verkraften.

In der Regel liegt das Sorgerecht bei einer Trennung oder einer Scheidung bei beiden Eltern gemeinsam. Da für viele getrennte Eltern ein echtes Wechselmodell bei der Kinderbetreuung nicht verwirklichbar ist, steht auch die Einigung über die Kinderbetreuung an.

Meist leben die Kinder bei einem Elternteil, während der andere Part sein Umgangsrecht an bestimmten Tagen der Woche oder am Wochenende ausübt. Ein oft strittiger Punkt ist die Frage nach dem Kindesunterhalt. Nach der Trennung können Eltern sich beispielsweise an der Düsseldorfer Tabelle orientieren, um die Höhe des Barunterhalts zu bestimmen.

Unterhalt nach der Trennung

Unter Umständen haben jedoch nicht nur die Kinder Anspruch auf Unterhalt bei einer Trennung, sondern auch einer der Ehegatten. Trennungsunterhalt kann jedoch nur verlangt werden, wenn der besser verdienende Partner grundsätzlich leistungsfähig ist.

Zudem ist der Kindesunterhalt vorrangig. Welcher Selbstbehalt dem Unterhaltspflichtigen in jedem Fall noch verbleiben muss, kann ebenfalls der Düsseldorfer Tabelle entnommen werden.

Schon in der Beziehung: Trennung absichern

In Ehe oder Beziehung kann auch schon vor der Trennung eine solche geregelt werden.

In Ehe oder Beziehung kann auch schon vor der Trennung eine solche geregelt werden.

Eine gute Möglichkeit, auch schon in der Beziehung eine mögliche Trennung zu bedenken, ist die Trennungs- bzw. Scheidungsfolgenvereinbarung.

Notariell beurkundet können in ihr rechtlich abgesicherte Übereinkünfte zwischen den Partnern getroffen werden.

In einer Trennungsvereinbarung können beispielsweise Lösungen zu den folgenden Themen geklärt werden:

  • Aufteilung des Hausrats
  • Kinderbetreuung
  • finanzielle Versorgung der Kinder
  • Regelungen bzgl. des Umgangsrechts
  • Trennungsunterhalt und nachehelicher Unterhalt
  • Verbleib des Hauses/der Wohnung
Die Trennungsfolgenvereinbarung regelt die Zeit nach der Trennung; eine Scheidungsfolgenvereinbarung aber jene nach der Scheidung.

Hilfe bei Trennung

Was tun, wenn bei einer Trennung Hilfe nötig wird? Der Verlust des Partners kann eine traumatische Erfahrung sein. Depression, Einsamkeit, Trauerphasen – Trennung und Scheidung können all das auslösen.

In vielen Fällen können Menschen über eine Trennung hinwegkommen, ohne fremde Hilfe in Anspruch zu nehmen. Manchmal ist die psychische Belastung jedoch zu groß.

Wer die Trennung nicht verkraftet, sollte darüber nachdenken, professionelle psychologische Hilfe aufzusuchen. Denn bei Trennung und Scheidung wirken häufig große emotionale Kräfte auf die Betroffenen ein, insbesondere bei einem schwierigen Beziehungsende.

Beratung durch die Familienhilfe

Um die Trennung zu verkraften, kann auch eine Beratung sinnvoll sein.

Um die Trennung zu verkraften, kann auch eine Beratung sinnvoll sein.

In den meisten größeren, aber auch vielen kleineren Städten gibt es Familienberatungsstellen, die kostenlose Familien-, Ehe- und Paarberatung anbieten. Hier kann Betroffenen geholfen werden, die Trennung zu akzeptieren.

Probleme, bei denen eine Familienberatung helfen kann, sind beispielsweise:

  • Konflikte zwischen Kindern und Eltern
  • Probleme der Kinder im schulischen Bereich
  • Konflikte zwischen den Eltern
  • Erziehungsfragen
  • Trennung und Scheidung

Aber auch der umgekehrte Fall ist denkbar: Nimmt das Paar die Beratung gemeinsam in Anspruch, bietet dies die Chance, die Beziehung zu retten, auch noch nach einer Trennung. Um nach einer Trennung wieder zusammenfinden zu können, wird jedoch von beiden Parteien ein hohes Maß an Kompromissbereitschaft verlangt.

Besonders im Sinne gemeinsamer Kinder kann es wertvoll sein, nach vollzogener Trennung wieder zusammen nach Lösungen zu suchen. Denn wenn sich die Eltern gut verstehen und zusammenarbeiten, fördert dies die Entwicklung ihrer Sprösslinge und deren Wohlbefinden.

Liegen ernsthafte psychische Probleme vor, ist möglicherweise die Hilfe eines Psychiaters oder Psychologen nötig. In solchen Fällen kann die Familienberatung entsprechende Ansprechpartner nennen oder arbeitet mit solchen zusammen. Bei Bedarf kann auch ein Scheidungsanwalt vermittelt werden. Wer die Vernachlässigung von Kindern bemerkt, sollte das Jugendamt informieren.

Trennung verhindern: Ist das möglich?

Wenn sich der andere Partner wirklich trennen möchte, sollte dies akzeptiert werden, auch wenn der andere Partner die Trennung eventuell bereuen würde. Die rechtliche Scheidung kann maximal drei Jahre hinausgezögert werden: Spätestens nach Ablauf von drei Trennungsjahren kann die Ehe auch gegen den Willen des Antragsgegners geschieden werden.

Insofern ist es nicht möglich, die Scheidung zu verhindern. Denn eine neue Beziehung nach einer Trennung von einem Ex-Partner kann dem anderen nicht verwehrt werden. Besteht gar eine Schwangerschaft von einem neuen Partner, ist unter Umständen auch eine Härtefallscheidung möglich.

Die Trennung überwinden: Tipps

Bewegung, Urlaub, Ablenkung - all das kann helfen, die Trennung zu überwinden.

Bewegung, Urlaub, Ablenkung – all das kann helfen, die Trennung zu überwinden.

Die Überwindung einer Trennung ist oft nicht einfach, kann jedoch aktiv gefördert werden. Versuchen Sie, sich mit dem Gedanken vertraut zu machen, dass es kein Zurück geben kann. Hilfreich ist zum Beispiel:

  • Geduld haben: Es ist in Ordnung und völlig normal, um den Verlust zu trauern. Gestehen Sie sich diese Phase zu.
  • Ablenkung: Unternehmen Sie etwas mit Freunden oder der Familie, vor allem solche Dinge, die mit dem Ex-Partner nicht möglich waren – etwa, weil dieser keine Lust darauf hatte.
  • Bewegung: Bei der Verarbeitung negativer Gefühle kann körperliche Bewegung ein nicht zu unterschätzender Faktor sein. Gehen Sie unverändert Ihrem Sport nach oder probieren Sie eine neue Sportart aus.
  • Aktive Verabschiedung: Vielleicht hilft es Ihnen, mit Freunden und Familie über den Verlust zu reden. Oder es ist mehr Ihr Fall, Ihrem Ex-Partner Briefe zu schreiben, die Sie nicht einmal abschicken müssen.
  • Kontakt meiden: Auch wenn es möglicherweise schwerfällt – ein Kontaktverbot zum Ex-Partner hilft vielen, sich neu zu orientieren.
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Trennung nach langjähriger Beziehung: Besonderheiten

Eine Trennung nach 10 Jahren ist bereits bitter. Eine Trennung nach 20, 30 Jahren stellt für viele Betroffene jedoch eine noch größere Herausforderung dar. Denn meist sind die Leben beider Partner eng miteinander verschmolzen und es ist äußerst mühsam, die Verbindungen zu lösen.

In aller Regel dreht sich eine Trennung nach derart langen Zeiträumen nicht mehr so häufig um Sorge- und Umgangsrecht gemeinsamer Kinder, da diese längst erwachsen sind, sondern meist sind vor allem finanzielle Aspekte Anlass für Auseinandersetzungen.

Mediation statt Rosenkrieg

Viele Anwälte und Richter haben die Erfahrung gemacht, dass besonders nach langen Ehen erbittert Rosenkrieg geführt wird. Die Gründe können vielfältig sein, aber viele Ehejahre sprechen auch für viele gemeinsame Besitztümer, Geldanlagen, finanzielle Vorsorgen usw., die Konfliktpotential mit sich bringen.

Vielleicht wäre zudem die Trennung schon viel früher vernünftig gewesen, sodass sich Verletzungen und negative Gefühle angestaut haben, die sich nun während der Trennungsphase Bahn brechen.

Auch Unterhalt kann bei einer Trennung ein Streitthema sein.

Auch Unterhalt kann bei einer Trennung ein Streitthema sein.

Paare, die befürchten, in einen Rosenkrieg geraten zu können, sollten frühzeitig die Notbremse ziehen. Ist der Streit erst einmal eskaliert, hilft oft auch professionelle Hilfe nicht weiter. In der Anfangsphase kann jedoch eine Mediation helfen, die Situation zu stabilisieren.

Zwar muss die Mediation in der Regel selbst bezahlt werden, gleichzeitig spart sie jedoch bei Erfolg viele unnötige Scheidungskosten ein. Achten Sie bei der Auswahl eines seriösen Mediators auf entsprechende Ausbildungen, Zertifizierungen und Mitgliedschaften in Berufsverbänden.

Unterhalt und andere finanzielle Aspekte

Insbesondere nach einer jahrzehntelangen Ehe gibt es außerdem einige Besonderheiten des Scheidungsrechts. Die sogenannten Unterhaltstatbestände können dazu führen, dass über die sonstigen Ansprüche hinaus Unterhalt gezahlt werden muss. Dazu gehört etwa

  • Unterhalt aufgrund hohen Alters, wenn der Partner bei der Trennung bereits im fortgeschrittenen Lebensabschnitt weilt und daher keine Erwerbstätigkeit mehr annehmen kann.
  • Unterhalt wegen Krankheit und Gebrechen, wenn beispielsweise eine Krankheit die Erwerbstätigkeit unmöglich macht.
  • Unterhalt bei Erwerbslosigkeit, da der Berechtigte keine Arbeitsstelle findet, was insbesondere bei Frauen relevant ist, die sich in den Ehejahren hauptsächlich um die Kinder gekümmert und daher keine Ausbildung oder fehlende Berufserfahrung haben.

Versorgungsausgleich nach der Ehe

Lange Ehen haben außerdem zur Folge, dass nach einer Trennung dem Versorgungsausgleich besondere Bedeutung zukommt. Hat ein Ehepartner gearbeitet, während der andere keiner Erwerbstätigkeit nachging, da er beispielsweise die Kinder betreut hat, hat der arbeitende Partner Rentenansprüche erworben, der andere wiederum nicht.

Diese während der Ehe erworbenen Rentenanwartschaften werden ausgeglichen auf beide Partner verteilt. Faktisch ist der verdienende Ehepartner daher verpflichtet, einen Teil seiner Rente an den Ex-Partner abzutreten. Dies geschieht jedoch automatisch, sofern kein Ehevertrag geschlossen wurde.

Zugewinnausgleich nach der Ehe

Wer bekommt nach der Trennung was?

Wer bekommt nach der Trennung was?

Auch der Zugewinnausgleich kann nach einer Trennung bzw. Scheidung mit langer Ehedauer eine besondere Herausforderung sein. Oft sind einige Besitztümer vorhanden, eventuell sind Geldanlagen oder Immobilien ein Thema.

Aber auch hier gilt: Einigkeit spart Zeit, Nerven und Geld. Denn wenn sich die Eheleute über die Aufteilung einigen können, bleibt der Verfahrenswert der Scheidung gering, nach dem sich Gerichts- und Anwaltskosten richten.

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