Unterhalt für die Ehefrau – Wie lange darf die Kinderbetreuung dauern?

Unterhalt Ehefrau
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Das Wichtigste in Kürze: Unterhalt für die Ehefrau

  • Geht die Ehe in die Brüche, ist beim Unterhalt für die Frau zwischen dem Unterhalt nach der Trennung (Trennungsunterhalt) und dem Unterhalt nach der Scheidung (nachehelicher Unterhalt) zu differenzieren.
  • Die Ehefrau muss sowohl den Trennungsunterhalt als auch den Ehegattenunterhalt nach der Scheidung gesondert geltend machen.
  • Der Unterhalt für die Ehefrau muss nach Scheidung so lange gezahlt werden, wie der unterhaltspflichtige frühere Ehegatte leistungsfähig ist und einer der gesetzlichen Unterhaltstatbestände vorliegt.

Unterhalt für die Ehefrau berechnen:

Wann hat die Ehefrau Unterhaltsansprüche gegenüber dem Ehemann

Welcher Unterhalt steht einer Ehefrau zu?

Welcher Unterhalt steht einer Ehefrau zu?

Kommt es zu Trennung und Scheidung von dem Ehemann, fehlen häufig wichtige Unterlagen. Speziell beim Unterhalt wissen viele Ehefrauen noch nicht einmal, wie viel der Ehemann verdient.

Fehlende Unterlagen kosten jedoch nicht nur durch zahlreiche „Laufereien“ unnötig Zeit und Geld, sondern können im ungünstigsten Fall auch die Durchsetzung des Unterhalts für die Frau verzögern.

Es ist daher immens wichtig, dass bestimmte Maßnahmen bereits bei der Trennung direkt ergriffen werden. Welche Maßnahmen dies sind, können Sie der „Checkliste Scheidung: Sofortmaßnahmen bei Trennung“ entnehmen, die Sie auf der Startseite von Scheidung.org finden.

Geht die Ehe in die Brüche, ist beim Unterhalt für die Frau zwischen dem Unterhalt nach der Trennung (Trennungsunterhalt), die grundsätzlich auch in der Ehewohnung stattfinden kann, und dem Unterhalt nach der Scheidung (nachehelicher Unterhalt) zu differenzieren. Besonders wichtig beim Unterhaltsanspruch ist Folgendes für die jeweiligen Unterhaltszahlungen:

Die Ehefrau muss sowohl den Trennungsunterhalt als auch den Ehegattenunterhalt nach der Scheidung gesondert geltend machen, da beide Ansprüche rechtlich eigenständig sind.

Der Anspruch auf „Unterhalt bei der Trennung“ für die Ehefrau beginnt mit der Trennung vom Ehemann und kommt zum Tragen, wenn sie keine oder geringere Einkünfte als der Ehemann hat. Mit Rechtskraft des Scheidungsurteils (genau genommen einen Tag zuvor) endet dieser Unterhaltsanspruch und der Anspruch auf Unterhalt der Ehefrau nach Scheidung beginnt.

Voraussetzung für den nachehelichen Unterhalt ist – neben keinen oder geringeren Einkünften als der Ehemann – jedoch, dass einer der gesetzlich geregelten Unterhaltstatbestände vorliegt, also die Ehefrau

  • ein Kind betreut, wobei der Betreuungsunterhalt aber grundsätzlich nur bis zum vollendeten dritten Lebensjahr des Kindes zu zahlen ist, § 1570 BGB
  • wegen ihres Alters keiner Erwerbstätigkeit mehr nachgehen kann, § 1571 BGB
  • wegen Krankheit oder Gebrechen keiner Erwerbstätigkeit mehr nachgehen kann, § 1572 BGB
  • keine angemessene Erwerbstätigkeit findet, § 1573 Abs. 1 BGB
  • sich aus ihrer angemessenen Erwerbstätigkeit nicht in vollem Umfang selber unterhalten kann und ihr Einkommen daher aufzustocken ist (Aufstockungsunterhalt), § 1573 Abs. 2 BGB
  • eine Ausbildung, Fortbildung oder Umschulung absolviert, was sie wegen der Ehe unterlassen hat bzw. um ihre durch die Ehe eingetretenen Nachteile auszugleichen, § 1575 BGB
  • aus sonstigen anderen schwerwiegenden Gründen keiner Erwerbstätigkeit mehr nachgehen kann und die Gewährung von Unterhalt der Billigkeit entspricht, § 1576 BGB

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Wie viel der Ehemann an Unterhalt für die Exfrau zahlen muss

Liegen die Voraussetzungen für den Trennungsunterhalt der Ehefrau und/oder für den Unterhalt der Ehefrau nach Scheidung vor, beträgt in beiden Fällen der Unterhalt der Frau nach den Richtlinien zur Düsseldorfer Tabelle bzw. den unterhaltsrechtlichen Leitlinien der Familiensenate in Süddeutschland (SüdL)

  • 3/7 bzw. 45% des bereinigten Nettoeinkommens aus der Erwerbstätigkeit des Ehemannes, sofern die Ehefrau nicht erwerbstätig ist
  • 3/7 bzw. 45% aus der Differenz des bereinigten Nettoeinkommens aus der Erwerbstätigkeit des Ehemannes zum bereinigten Nettoeinkommens aus der Erwerbstätigkeit der Ehefrau, sofern letztere erwerbstätig ist – der Unterhaltsanspruch der Ehefrau ist also grundsätzlich geringer, wenn sie eigene Einkünfte erzielt
  • aus allen anderen Einkünften des Ehemannes (etwa Vermietung, Verpachtung oder Vermögenserträge) die Hälfte
Bei der Berechnung für den Unterhalt der Ehefrau ist das prägende Einkommen während der Ehe relevant.

Bei der Berechnung für den Unterhalt der Ehefrau ist das prägende Einkommen während der Ehe relevant.

Dabei handelt es sich um den sogenannten Basisunterhalt. Maßgeblich für die Unterhaltsberechnung ist aber nur das sogenannte prägende Einkommen, also das Einkommen, das während der Ehe bzw. bis zum Zeitpunkt der Scheidung für die Ehe zur Verfügung stand.

Hat etwa der Ehemann mit einem Teil seines Einkommens seine Altschulden aus der Zeit vor der Ehe getilgt, stand dieses Einkommen während der Ehe nicht zur Verfügung.

Umgekehrt gehören zum prägenden Einkommen aber auch voraussichtliche Einkommenssteigerungen des Ehemannes wie etwa Gehaltserhöhungen durch regelmäßige Beförderungen.

Begrenzt wird der Unterhalt bei Scheidung nur für die Frau durch die Leistungsfähigkeit des unterhaltspflichtigen Ehemannes. Hier spielt der sogenannte Selbstbehalt (Eigenbedarf), der dem Ehemann zur Sicherung seiner eigenen Lebensgrundlage verbleiben muss, eine große Rolle. Dieser Selbstbehalt beträgt gegenüber der Ehefrau 1.280 Euro unabhängig davon, ob der Ehemann einer Erwerbstätigkeit nachgeht oder nicht (Anmerkungen B IV zur Düsseldorfer Tabelle, Stand: 01.01.2020).

Einzelheiten zur Unterhaltsberechnung erfahren Sie im Artikel Ehegatten und Trennungsunterhalt berechnen.

Was der Ehemann sonst noch an Unterhalt für die Exfrau zahlen muss

Neben dem Basisunterhalt schuldet der Ehemann bei entsprechender Leistungsfähigkeit noch folgenden, weiteren Unterhalt

ab der Trennung:

  • ggf. die Kosten einer Kranken- und Pflegeversicherung, sofern die Ehefrau über den Ehemann nicht mitversichert ist (während der Trennung ist die Ehefrau in der gesetzlichen Krankenversicherung jedoch regelmäßig über ihren Ehemann mitversichert, sofern sie keine eigene sozialversicherungspflichtige Erwerbsaustätigkeit ausübt)
  • ggf. allgemeiner Mehrbedarf, etwa die Kosten einer angemessenen Schul- und Berufsausbildung, Fortbildung oder Umschulung oder aber wegen Krankheit
  • ggf. trennungsbedingter Mehrbedarf, also durch die Trennung entstehende Kosten wie etwa für den Umzug oder die neue Wohnungseinrichtung
  • sogenannter Vorsorgeunterhalt für Alterssicherung und Erwerbsunfähigkeitsversicherung ab der Rechtshängigkeit des Scheidungsantrags (der Zustellung des Scheidungsantrags an den anderen Ehegatten) bis zur Rechtskraft der Scheidung

ab der Scheidung:

  • ggf. die Kosten einer Kranken- und Pflegeversicherung, etwa weil die geschiedene Ehefrau privat versichert oder über den früheren Ehemann in der gesetzlichen Krankenkasse mitversichert war (bei der Mitversicherung fällt der Versicherungsschutz in der gesetzlichen Krankenkasse einen Monat nach Rechtskraft der Scheidung weg, wobei die geschiedene Ehefrau drei Monate Zeit hat, sich in einer gesetzlichen Krankenkasse beitragspflichtig freiwillig zu versichern)
  • ggf. die Kosten einer angemessenen Schul- und Berufsausbildung, Fortbildung oder Umschulung
  • sogenannter Vorsorgeunterhalt für Alterssicherung und Erwerbsunfähigkeitsversicherung, sofern die geschiedene Ehefrau Anspruch auf Betreuungsunterhalt, Altersunterhalt, Unterhalt wegen Krankheit oder Gebrechen, Unterhalt wegen Erwerbslosigkeit, Aufstockungsunterhalt oder Unterhalt aus Billigkeitsgründen hat, § 1578 Abs. 3 BGB

Der Vorsorgeunterhalt wird dabei regelmäßig nach der sogenannten Bremer Tabelle berechnet.

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Der Sonderfall: Unterhalt für Ehefrau bei selbstgenutzter Immobilie

Eine bewohnte Immobilie wird auf den Unterhalt der Ehefrau angerechnet

Eine bewohnte Immobilie wird auf den Unterhalt der Ehefrau angerechnet

Sind die Ehegatten Eigentümer einer gemeinsamen Immobilie, kann es sein, dass der Ehemann aufgrund von Trennung und Scheidung aus dem Objekt auszieht, während die Ehefrau in der Immobilie weiterhin wohnen bleibt. In diesem Fall könnte der Ehemann für seinen Mietanteil von der Ehefrau eine Nutzungsentschädigung bzw. Nutzungsvergütung verlangen.

Kann die Ehefrau diese aber nicht zahlen, wird das mietfreie Wohnen auf die Unterhaltszahlungen des Ehemannes angerechnet. Dabei wird für die Zeit des Trennungsjahres das angesetzt, was die Ehefrau für die Anmietung einer kleinen Wohnung auf dem örtlichen Wohnungsmarkt zahlen müsste.

Nach Ablauf des Trennungsjahres bzw. mit der Stellung des Scheidungsantrags sieht das jedoch anders aus. Denn dann wird auf den Unterhalt für die Exfrau das angerechnet, was sich bei einer Vermietung des Hauses erzielen ließe.

Unterhaltszahlung an Ehefrau: Wie lange der Ehemann in die Tasche greifen muss

Der Trennungsunterhalt endet zwar erst mit der Rechtskraft des Scheidungsurteils. Die Ehefrau ist allerdings bereits nach dem Trennungsjahr verpflichtet, durch eine Erwerbstätigkeit ihren Lebensunterhalt vollständig oder teilweise zu finanzieren, sofern dies von ihr nach ihren persönlichen Verhältnissen erwartet werden kann.

Die persönlichen Verhältnisse betreffen eine frühere Erwerbstätigkeit, die Dauer der Ehe und die wirtschaftlichen Umstände. Wer also während der Ehe nicht oder nur in einem Minijob gearbeitet hat, muss nicht sofort arbeiten bzw. in Vollzeit arbeiten, da während der Trennungszeit die Möglichkeit besteht, dass die Ehegatten wieder zueinander finden.

Je länger die Trennung jedoch dauert, desto mehr wird der Ehefrau eine Erwerbstätigkeit zuzumuten sein. Wie so häufig, kommt es hierbei aber auch auf die Umstände des Einzelfalls an. So ist bei erheblichen ehebedingten Nachteilen oder Ehen von langer Dauer von einer längeren Zeit der Nichtwerbstätigkeit auszugehen.

Demgegenüber muss der Unterhalt für die Ehefrau nach Scheidung so lange gezahlt werden, wie der unterhaltspflichtige frühere Ehegatte leistungsfähig ist und

  • einer der gesetzlichen Unterhaltstatbestände vorliegt, wobei zum einen unterschiedliche gesetzliche Unterhaltstatbestände aneinander anknüpfen können und zum anderen in den Fällen ehebedingter Nachteile oder langer Ehe regelmäßig keine Herabsetzung oder zeitliche Befristung des Unterhaltsanspruchs erfolgt sowie
  • der Anspruch auf nachehelichen Unterhalt nicht verwirkt ist – Verwirkung kann etwa eintreten bei Ehen von kurzer Dauer, einer neuen verfestigten Lebensgemeinschaft des Unterhaltsberechtigten oder bei von diesem begangenen schweren Straftaten gegen den Unterhaltspflichtigen

Darüber hinaus kann der Anspruch auf nachehelichen Unterhalt verwirken, wenn er länger als ein Jahr nicht geltend gemacht wird, egal ob der Anspruch tituliert ist (also etwa ein Urteil bzw. Beschluss über den Unterhalt vorliegt) oder nicht (Oberlandesgericht (OLG Hamm), Beschluss vom 17.03.2014, Az.: 6 UF 196/13).

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Wenn der Ehemann den Unterhalt für die Ehefrau verweigert oder einstellt

Zahlt der Ehemann nicht, sollte mit Hilfe eines Rechtsanwalt der Unterhalt für die Ehefrau eingeklagt werden.

Zahlt der Ehemann nicht, sollte mit Hilfe eines Rechtsanwalt der Unterhalt für die Ehefrau eingeklagt werden.

In der Praxis kommt es häufiger vor, dass der Unterhalt für die Ehefrau nicht gezahlt oder später eingestellt wird. Existiert noch kein Urteil bzw. Beschluss oder kein anderer Titel wie etwa eine Scheidungsfolgenvereinbarung, in der sich der Ehemann der sofortigen Zwangsvollstreckung unterworfen hat, muss der Unterhalt eingeklagt werden. Hierzu ist der Gang zum Rechtsanwalt unausweichlich.

Der Rechtsanwalt wird den Ehemann dann auf dem Wege einer Stufenklage zunächst zur Auskunft über dessen Einkommens- und Vermögensverhältnisse auffordern und nach Erhalt der Auskunft auf der zweiten Stufe den Unterhalt beziffern.

Liegt dagegen bereits ein auf Unterhaltszahlungen gerichteter Titel vor, sollte daraus mit Hilfe eines Rechtsanwalts gegen den Ehemann die Zwangsvollstreckung betrieben werden. Auch hier ist zu berücksichtigen, dass die Unterhaltsklage bzw. die Vollstreckung ggf. jeweils für den Trennungsunterhalt und für den nachehelichen Unterhalt gesondert einzureichen bzw. zu betreiben ist.

Verfügt die Ehefrau aufgrund des nichtgezahlten Unterhalts über keine oder nur geringe finanzielle Mittel und hat sie auch keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld, muss sie beim Jobcenter einen Antrag auf Arbeitslosengeld II stellen. Wird der Antrag bewilligt, erhält der Ehemann von dort eine sogenannte Überleitungsanzeige. Das bedeutet, dass nun die Sozialbehörde Inhaber der Unterhaltsforderung ist und der Ehemann den Unterhalt für die Ehefrau zunächst an die Behörde zahlen muss.

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Unterhalt für die Ehefrau – Wie lange darf die Kinderbetreuung dauern?
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Kommentare

  1. Özlem sagt:

    Hallo,

    ich trenne mich gerade von meinem Ehemann. Wir haben ein gemeinsames Kind, welches 3 Jahre alt ist.

    Mein Ehemann ist selbstständig seit 2014. Die Firma läuft auf ihn. Habe ich hier auch irgendwelche Ansprüche? Ich habe die Firma von Anfang an mit aufgebaut zwar nicht finanziell aber dafür mit Verwaltung und Organisationen.

    Ich selber bin derzeit arbeitslos aber habe Aussicht auf eine halbtagstätigkeit im Büro.

    Mein Mann hat in 2015 ca. 66.000 € Gewinn erwirtschaftet. Habe ich hier Anspruch auf Unterhalt?

    Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.

    Mit freundlichen Grüßen
    H.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Özlem,

      da Sie aktiv mit am Erfolg der Firma mitarbeiteten, können Sie in der Regel einen Anspruch geltend machen. Im Zuge des Zugewinnausgleichs können Sie zudem an dem Zugewinn Ihres Mannes teilhaben – sofern Sie während der Ehezeit keine Gütertrennung vereinbarten. Lassen Sie sich hierzu ggf. von einem Rechtsanwalt beraten.

      Ihr Scheidung.org-Team

  2. rossberg sagt:

    Was ist mit den geschiedenen Ehefrauen,die in die Ehe schon eine Summe von beispl.100.000 Euro bringen und nach der Scheidung keinen Unterhalt bekommen mit der Begründung, sie sollten das Vermögen aufbrauchen. Ehefrau ist abèr während der 30jährigen Ehe Hausfrau gewesen.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo,

      das eingebrachte Vermögen der Ehefrau wird in Ihr Anfangsvermögen eingerechnet. Hat die Ehefrau während der Ehe nicht gearbeitet, obwohl ihr dies durchaus möglich gewesen wäre, kann der Unterhaltsanspruch aufgrund von Unbilligkeit erlöschen. Hat die Ehefrau zudem ausreichendes Vermögen, kann der Anspruch ebenfalls entfallen. Lassen Sie sich hierzu ggf. von einem Anwalt beraten.

      Ihr Scheidung.org Team

  3. Marco sagt:

    Meine Exfraue möchte nach der Scheidung Ehegattenunterhalt, da ich erheblich mehr verdiene. Sie hat einen Halbtagsjob. Unsere Tochter ist 11. Wie lange hat sie Anspruch auf Unterhalt?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Marco,

      wenn Ihre Frau nachweisen kann, dass Sie nicht in der Lage ist, auch einen Vollzeitjob anzunehmen bzw. keinen bekommt, obwohl sie sich darum bemüht, kann sie Anspruch auf Ehegattenunterhalt erheben. Der Anspruch kann solange aufrecht erhalten werden, bis die finanzielle Situation Ihrer Frau sich wesentlich bessert oder aber diese eine erneute Partnerschaft bzw. Ehe eingeht. Lassen Sie sich hierzu ggf. von Ihrem Anwalt beraten.

      Ihr Scheidung.org-Team

  4. Sonja sagt:

    Hallo, ich bin seit 10 Jahren geschieden (25 jahre verheiratet) lebe jedoch mit meinem Ex Mann wieder eine Partnerschaft. (Getrenntes Wohnen)
    Er überweist mir seit Jahren freiwillig die monatliche Rate meiner Erlebensversicherung, die ich jetzt ausbezahlt kriege. Ab April möchte er mir einen freiwilligen Unterhalt zahlen, da meine Pension, wegen der jahrelangen Kinderbetreuung sehr gering ausfällt.
    Meine Frage: reicht der nachweis einer freiwillige Überweisung aus um eine eventuelle Witwenpension zu bekommen?
    Oder muss dies notariell bestätigt werden?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Sonja,

      Anspruch auf Witwenrente haben die Partner stets nur dann, wenn Sie verheiratet waren oder in einer eingetragenen Lebensgemeinschaft lebten.

      Ihr Scheidung.org-Team

  5. Eike sagt:

    Hallo,

    Mein Mann und ich befinden uns gerade in der Trennungsphase.
    Wir haben zwei Töchter im Alter von 2 und 4 Jahren.
    Verstehe ich es richtig, dass mein Mann mir nach dem Trennungsjahr keinen Unterhalt mehr zahlen muss, da dann beide Kinder älter als 3 sind?
    Ich arbeite derzeit halbtags und wüsste nicht, wie ich eine Vollzeitstelle als allein erziehende Mutter bewerkstelligen sollte.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Eike,

      es besteht auch die Möglichkeit darüber hinaus Unterhaltsleistungen zu erhalten. Sind die Kinder älter als drei Jahre müssen Sie jedoch zumeist glaubhaft machen, dass es Ihnen trotz Bemühungen nicht gelingt, einen Vollzeitarbeitsplatz zu finden. Lassen Sie sich hierzu ggf. von einem Rechtsanwalt beraten.

      Ihr Scheidung.org-Team

  6. Ralf K. sagt:

    Grüß Gott,

    meine Mutter will meinen Vater und uns drei Kinder(21,21,24) nach 25 Jahren Ehe für einen jüngeren verlassen. Sowohl mein Vater, als auch meine Mutter sind voll erwerbstätig.
    Nun stellt sich uns die Frage, wie viel Recht unsere Mutter auf das Einkommen meines Vaters hat, obwohl sie selbständig in der Lage ist, sich ihren Lebensunterhalt zu leisten.
    Und wenn sie Anspruch auf etwas hat, wie lange wir diese Zahlungen durchführen müssen.
    Außerdem gehört meinen Eltern ein Haus, in dem wir, Vater und drei Kinder, vorraussichtlich wohnen bleiben wollen, da meine Mutter ausziehen will.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Ralf,

      Ihre Mutter kann einen Ehegattenunterhalt in der Regel dann verlangen, wenn Sie weit weniger zur Verfügung hat, als Ihr Vater. Allerdings ist auch Sie wiederum dazu verpflichtet, Kindesunterhalt zu leisten, sofern Sie noch unterhaltsberechtigt sind (etwa derzeit die erste Ausbildung absolvieren usf.). Einen Anspruch auf das Haus kann Sie ebenfalls erheben, wenn Sie im Grundbuch eingetragen ist und/oder finanziell oder durch andere Aufwendungen maßgeblich an dem Haus mitwirkte. Raten Sie Ihrem Vater ggf. dazu, den Rat eines Anwalts einzuholen, um die finanziellen Probleme im Zuge der Scheidung zu ergründen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  7. Roman sagt:

    Hallo zusammen,

    Ich entschuldige mich im Voraus für eventuelle grammatikalische Fehler, die meine Frage schwerer zu verstehen machen könnten – Deutsch ist eine Fremdsprache für mich.
    Meine Frau und ich sind in der Trennungsphase, wir haben zwei Kinder im Alter von 4,5 und 6,5 Jahren. Sie hat die Trennung initiirt und ich wurde gezwungen auszuziehen um weitere Konflikte zu vermeiden, die die Kinder immer miterlebt haben.
    Momentan wohne ich bei Eltern, bin als Grenzgänger (Dreiländereck: DE, FR, CH) in der Schweiz erwerbstätig und suche mein neues Zuhause entweder in FR oder in CH. Mein Hauptziel ist auch nach der Scheidung durch Vollzeitbeschäftigung Kindern gute Kindheit zu ermöglichen und nicht bis zum letzten Tropfen ausgesaugt zu werden wegen Steuern, Unterhalt arbeitsunwilliger Mutter und unnötiger Anwaltsstreiterei. Es sieht aber nicht so aus, dass derjenige, der auszieht, noch irgendwelche Rechte mitnimmt – ihm bleiben, zumindest finanziell, nur Pflichten und Verantwortung für Faulheit seines Ehepartners während der Ehe. Das irritiert mich sehr und ich kann mir nicht vorstellen, dass Gesetz das tatsächlich auch ermöglicht.

    Frage 1: Gibt es wirklich keine gesetzliche Optionen für mich als Leistungsträger die Frau arbeiten zu zwingen?

    Frage 2: Kann man als Mann irgendwas machen um Kinder nach der Scheidung zu bekommen? Mein Wunsch Familie zu haben besteht immer noch und kräftige Gründe die Scheidung einzureichen habe ich ihr ebenfalls nicht gegeben (Fremdgehen, Gewalt, Arbeisunwilligkeit etc)

    Frage 3: Ist es möglich durch einen gemeinsamen Anwalt die Scheidung machen lassen oder sollen es immer 2 sein?

    Frage 4: Würde es für mich Sinn machen eine andere Stelle zu suchen mit minimalem Lohn um die Erstberechnungen möglichst niedrig zu halten oder wird die Berechnung immer wieder je nach Situation angepasst? Als Grenzgänger in CH verdiene ich auf Papier 4,8k, davon sehe ich aber ca 2,5k nach doppeltem Steuer, Krankenkasse, Schulden und Kinderunterhalt. Wenn „bereinigtes“ Netto hier etwa bei 4k liegen würde, dann muss ich 3/7 davon abgeben (1,7k). Praktisch mit 2,5k – 1,7k = 800 Euro ist es nicht möglich über Existenzminimum zu bleiben, theoretisch sollte es aber voll in Ordnung sein, weil Steuerzahlungen und Alimente nicht berücksichtigt werden. Das ist für mich kaum vorstellbar.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Roman,

      1. Ihre Ehefrau ist in der Regel verpflichtet, sich um eine Vollzeitstelle ernsthaft zu bemühen, da die Kinder bereits älter als drei Jahre sind. Andernsfalls kann Ihr persönlicher Unterhaltsanspruch aufgrund grober Unbilligkeit entfallen.

      2. Sie können das Sorgerecht für Ihre Kinder beantragen. Über den Erfolg eines solchen Unterfangens kann Ihnen hier nichtsa gesagt werden. Lassen Sie sich in diesem Falle anwaltlich beraten.

      3. Es besteht nur Anwaltszwang für die Antragstellung. Der Antragsteller muss daher einen Anwalt beauftragen. Der Antragsgegner ist hierzu nicht verpflichtet.

      4. Da wir keine Rechtsberatung erteilen dürfen, kann Ihnen zu der richtigen Strategie kein Ratschlag gegeben werden. Auch hier ist der Rat eines Rechtsanwalts zu empfehlen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  8. k. sagt:

    Hallo bin in trennung,und habe ein Grosses Problem,ich arbeite nicht und war 6 monate wegen depresion in einer klinik.
    Habe vor meiner Ehe von meiner Mutter geerbt 100.000 euro in portugal.
    Das geld ist im Ausland,mein Ehemann arbeitet,er sagt aber das er mir bei trennung nichts zahlen wird,da ich in Portugal mein geerbtest geld von meiner Mutter habe.Ist es richtig,ich möchte natürlich alles friedlich beenden,aber da ich zur zeit wegen krankheit nicht arbeite bin ich von meinem Mann abhängig.Ich weiß leider nicht mehr weiter.vielen dank.
    Maria

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo,

      das geerbte Vermögen kann durchaus auf den Unterhaltsanpruch angerechnet werden, sodass dieser am Ende entfällt. Lassen Sie sich hierzu ggf. anwaltlich beraten.

      Ihr Scheidung.org-Team

  9. Amin sagt:

    Guten tag … ich brauche dringend eine Hilfe … uns zwar geht’s um folgendes … ich War ca. 1 Jahr mit meiner ehefrau verheiratet und lebten auch zusammen… wir haben uns im Oktober einmal getrennt dann im Januar wieder versöhnt und im Februar wieder getrennt…. jetzt verlangt sie 950 Euro Unterhalt von mir wir haben auch keine Kinder ist es rechtens das sie so viel verlangen kann ? Und was müsste ich ca. An sie zahlen ich verdiene ca. 1850 Euro im Monat mit Miete und Strom zahle ich 800 Euro … da würde ich ja nichts mehr zum leben haben… ich Danke im voraus.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Amin,

      ein Unterhaltsanspruch besteht in der Regel erst nach drei Jahren Ehehzeit. Bei Kurzzeitehen unter 36 Monaten Dauer ist ein Unterhaltanspruch zumeist nicht zulässig. Zudem muss bei der Unterhaltsleistung auch der Selbstbehalt von derzeit 1.200 Euro Berücksichtigung finden. Diese Summe darf Ihr Einkommen nach Abzug der geforderten Summen nicht unterschreiten.

      Ihr Scheidung.org-Team

  10. Ben sagt:

    Hallo, meine Frau und ich sind seit 1 jahr verheiratet und haben einen sohn 11 Monate.
    Wenn wir uns jetzt trennen würden,müsste ich dann Trennunsunterhalt zahlen und nach der Scheidung auch weiterhin Unterhalt zahlen?
    Meine Frau musste ihre Ausbilung unterbrechen wegen unserem Kind, in einem Jahr geht der kleine in den Kindergarten.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Ben,

      ein Unterhaltsanspruch des Ehegatten ist in der Regel erst ab einer Ehezeit von mindestens 36 Monaten gegeben.

      Ihr Scheidung.org-Team

  11. Anna sagt:

    Hallo,bin mit meinem Ex-Mann seit 2012 geschieden.War zu ehrenvoll von Ihn Unterhalt zu verlangen bis jetzt.kann ich es jetzt nach 4 Jahren noch beantragen ? er verdinnt ca. 2500€ ich 1200 und muss fast verhungern.Ist das möglich ?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Anna,

      der Anspruch auf Ehegattenunterhalt kann verwirkt sein, wenn er mehr als ein Jahr nicht in Anspruch genommen oder beantragt wurde. Lassen Sie sich hierzu ggf. anwaltlich beraten.

      Ihr Scheidung.org-Team

  12. Scheidung.org sagt:

    Hallo Gustav,
    während der Ehezeit muss der sogenannte Familienunterhalt gedeckt sein. Das bedeutet, Miete, Kosten für Lebensmittel und andere lebensnotwendige Sachen, müssen durch das Einkommen abgedeckt werden. Hierzu können ggf. auch die eigenen Bedürfnisse eines Ehegatten zählen. Arbeitet Ihre Frau nicht, sind Sie als Ehemann mit einem Einkommen dazu angehalten, den Familienunterhalt zu tragen.

    Ihr Scheidung.org-Team

  13. Ramona O. sagt:

    ich bin gerade in der trennungsphase. mein umzug steht kurz bevor und mein exmann bleibt in seinem haus wohnen. er ist alleineigentümer des hauses. für unsere beiden kinder(8jahre und 21monate) wird er 300euro kindesunterhalt bezahlen. muss er rein rechtlich den trennungsunterhalt bezahlen oder kann ich darauf verzichten?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Ramona,

      der Trennungsunterhalt muss von dem Anspruchsteller geltend gemacht werden. Erfolgt dies nicht, ist der Trennungsunterhalt nicht verpflichtend. Lassen Sie sich dahingehend ggf. anwaltlich beraten.

      Ihr Scheidung.org-Team

    2. Gabi sagt:

      Hallo,

      mein Mann ist alleineigentümer des Hauses. Das Haus wurde im Jahr 2003 vor unserer Eheschließung Dezember 2004 gekauft. Wir haben davor aber 4 Jahre zusammengewohnt. Wir sind seit fast 12 Jahren verheiratet und ich habe bei der Tilgung mitgewirkt. Das Haus ist nun seit 2013 abbezahlt. Da er uns das Leben schwer macht und die Ehe zerstört hat, möchte ich die Scheidung. Ich möchte aber im Haus bleiben mit den Kindern 9 und 11. Kann ich dies in Anspruch nehmen? Ich würde auch dafür einen geringen Unterhalt verlangen. Ich verdiene 400€ weil er mir nie erlaubt hat mehr zu arbeiten, da ich für die Kinder sorgen musste. Er hat mir quasi die Chance auf einen unbefristeten Arbeitsvertrag auf Teilzeit verweigert. Ich weiß nicht, ob mein jetziger Arbeitgeber mir evtl nochmal die Chance gibt auf Aufstockung.
      Besten Dank.

      1. scheidung.org sagt:

        Hallo Gabi,

        besprechen Sie sich bitte mit einem Anwalt. Prinzipiell ist jedoch zu sagen, dass kein Anspruch drauf besteht, nach der Scheidung weiterhin im Haus des Partners zu leben.

        Ihr Scheidung.org-Team

    3. M. sagt:

      Hallo. Ich möchte mich von meinem Mann nach fast 40 Jahren Ehe scheiden lassen, welcher selbständig ist und nicht gerade wenig verdient. Selbst war ich zuhause und habe mich um die Kinder gekümmert und bin keiner Arbeit mehr nachgegangen, da es mir gesundheitlich schlecht ging. Hätte ich einen Anspruch auf Unterhalt nach der Scheidung?

      1. Scheidung.org sagt:

        Hallo,

        ein Anspruch auf Trennungsunterhalt entsteht in der Regel immer dann, wenn die Einkommensverhältnisse sich maßgeblich voneinander unterscheiden. Ob ein Anspruch auf Unterhalt auch nach rechtskräftiger Scheidung gegeben ist, entscheidet sich im jeweiligen Einzelfall und orientiert sich an den gesetzlich bestimmten Unterhaltstatbeständen (Erwerbsunfähigkeit, Erwerbslosigkeit usf.). Bitte wenden Sie sich an einen Anwalt, um Ihre Ansprüche im Scheidungsfall beziffern zu lassen und sich über weitere Scheidungsfolgesachen zu informieren.

        Ihr Scheidung.org-Team

  14. Sabine sagt:

    Hallo, ich beabsichtige mich von meinem Mann zu trennen. Wir haben einen 12 jährigen Sohn. Im Grundbuch ist er alleine für das aus eingetragen, in dem wir wohnen. Das Haus ist noch mit einem Kredit, den wir beide unterschrieben haben, belastet.

    Ich arbeite derzeit noch halbtags.

    Habe ich Ansprüche?
    Müsste ich den Kredit weiter mitbezahlen?
    Bin ich auch verpflichtet wieder Vollzeit zu arbeiten, denn mein Arbeitgeber hat absoluten Bedarf.

    Vielen Dank für Eure Antwort.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Sabine,

      ein Anspruch auf Ausgleich kann bestehen, wenn Sie sich finanziell oder durch Arbeitsleistung in umfangreichem Maße an dem Hausunterhalt beteiligten. Sie können im Falle der Scheidung beantragen, dass Sie aus dem Kreditvertrag entlassen werden. Allerdings ist die Bank nicht verpflichtet, diesem Wunsch auch nachzukommen.

      Mütter, deren Kinder älter als drei Jahre sind, sind in aller Regel angehalten, wieder einer Vollzeittätigkeit nachzukommen. Erfolgt dies nicht, muss diese Entscheidung entsprechend begründet und belegt werden.

      Lassen Sie sich ggf. von einem Rechtsanwalt beraten.

      Ihr Scheidung.org-Team

      1. Sabine sagt:

        Ist es möglich, das mein Mann mir vorschlägt eventuelle Unterhaltszahlung mit dem Kredit zu verrechnen den wir für das Haus bei der Bank haben? Ich meine das er mich von den Kreditzzahlungen entbindet und ich dadurch keine Unterstützung von ihm zu erwarten habe?

        1. Scheidung.org sagt:

          Hallo Sabine,

          sofern Sie beide gegenüber der Bank als Schuldner auftreten, kann im Innenverhältnis eine entsprechende Regelung erfolgen. Der Kredit kann bei Zustimmung der Bank ggf. auch auf Ihren Ehemann übertragen werden. Lassen Sie sich hierzu von einem Rechtsanwalt beraten.

          Ihr Scheidung.org-Team

  15. Viola sagt:

    Hallo
    Wir sind gerade in der Trennungsphase, die Scheidung soll einvernehmlich erfolgen.
    Mein Mann , noch Angestellter im öffentlichen Dienst (Umschulung)wird zur Zeit bis nächsten Sommer von der Rentenkasse mit Übergangsgeld und steuerfreien Fahrtkosten bedient, da er ein BEM – Programm zur Wiedereingliederung macht,die Summe liegt bei ca. 1.800 Euro netto, dazu die steuerfreien Fahrtkosten von ca. 350-450 Euro. Dazu hat er ein Gewerbe Photovoltaik und bekommt daraus Vergütung ca. 200-250 Euro. Ich bin Beamtin und habe mit Kinderzuschlag und Abzug der PKV ca. 2.500 Euro netto und das Kindergeld für die 2 volljährigen Kinder. Daneben bedienen wir beide noch gemeinsam eine Hypothek für das Eigenheim, welches nach der Scheidung real geteilt werden soll,so dass jeder ein Eigentumsanteil bekommen soll. Meine Frage: Bin ich wirklich gegenüber meinem Mann unterhaltsverpflichtet, weil ich summerisch jetzt 500 Euro mehr verdiene? Und wenn mein Mann nächstes Jahr von der Firma übernommen wird und er mehr verdient, dreht sich der Anspruch herum?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Viola,

      kurzzeitig kann eine Unterhaltspflicht bestehen. Ehegattenunterhalt bedarf jedoch immer eines Antrags durch den Anspruchsteller. Verdient Ihr Mann später wieder mehr, muss der Unterhalt per Abänderungsklage angepasst werden. Im Nachhinein einen Anspruch Ihrerseits zu begründen, erscheint schwierig, da hierzu lediglich die Einkommensverhältnisse während der Ehezeit herangezogen werden können. Lassen Sie sich hierzu anwaltlich beraten.

      Ihr Scheidung.org-Team

  16. Hanna sagt:

    Nach 12 jähriger Ehe möchte ich mich scheiden lassen.Mein Mann ist Rentner verdient aber noch sehr gut dazu. Wir haben eine Eigentumswohnung gekauft vor 9 Jahren. Mein Mann hat sie damals bezahlt mit dem Geld aus seinem Hausverkauf. Beim Kauf der Wohnung wurde ich auch zur Hälfte als Eigentümerin eingetragen. Anfangs hatten wir für 6 Monate eine Finanzuerung bis das Haus verkauft war.
    Kann mein Mann bei einer Scheidung mir die Hälfte der Wohnung wegnehmen oder bleibt mir der Anteil erhalten?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Hanna,

      sofern Sie als Miteigentümer eingetragen sind, kann Ihrem Anspruch auf die Hälfte des Wohneigentums nicht ohne Weiteres widersprochen werden. Lassen Sie sich ggf. anwaltlich beraten.

      Ihr Scheidung.org-Team

  17. Uwe H. sagt:

    Ich bin seit Juli 2012 verheiratet, aber wir leben seit 01.08. 2014 wieder getrennt.
    Zahle meiner noch Frau freiwillig 300 Euro.
    Jetzt meine Frage, bin ich überhaupt verflichtet zu zahlen?
    Meine Frau arbeitet selbst und wir haben auch keine Kinder.
    Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Uwe,

      in der Regel kann ein Unterhaltsanspruch erst ab einer gemeinsamen Ehezeit von drei Jahren erhoben werden. Lassen Sie sich hierzu ggf. anwaltlich beraten.

      Ihr Scheidung.org-Team

  18. D. sagt:

    Hallo Ich hoffe ich bin hier richtig mit meiner Frage?
    Ich bin seit 2011 geschieden, habe eine Scheidungsfolgevereinbahrung, hier ist alles soweit geregelt. Unter anderem ist darin auch geregelt, dass ich die Schulden meiner Ehefrau, für das Haus übernehme und es in meinen Besitz übergeht, sowie die Regelung zur Betreuung unserer beiden Kinder (heute 13 & 10). & das wir uns beide selbst versorgen & dadurch dem anderen gegenüber keine Forderungen stellen. Seit 8 Jahren, solange liegt die eigentliche Trennung zurück, betreuen wir unsere Kinder im Wechselmodel 50/50 und teilen alle großen Kosten !! Was logistisch sehr gut funktioniert da wir im selben Ort wohnen.
    Bis auf wenige male in den letzten Jahren, funktioniert das ganze perfekt. Die Kinder sind keine typischen Trennungskinder und gut geraten, wenn man das so schreiben kann da Sie zum damaligen Zeitpunkt sehr klein waren, ist die derzeitige Lebenssituation für Sie auch das was sie wollen!!!
    Meine Ex ist wieder glücklich verheiratet , unserer Kinder haben ein sehr gutes Verhältnis zu ihrem Mann, mit ihm hat Sie jetzt auch ein kleines Kind (2,5). An sich ist alles perfekt und bis vor wenigen Tagen dachte ich, dass sich die Zeit des wartens & meine Geduld endlich gelohnt hat und wir alle angekommen sind und die Zeit der Querelen endlich vorbei ist. ( sie hat in den letzten Jahren, immer mal wieder verlangt, dass ich auf meine Kinder verzichte und diese ganz zu Ihr kommen, ich sie jederzeit sehen könne und auch keinen Unterhaltsverpflichtungen nachkommen müsse)
    An sich führt Sie mit Ihrem neuen Mann ein perfektes Leben, 3 Autos in der Garage, ein fast bezahltes Haus, er hat ein sehr hohes Einkommen und Ihr Geld, ist mehr oder weniger Ihr Taschengeld. Sie hat nach der Elternzeit wieder Teilzeit angefangen zu arbeiten ( 800 € mtl.)
    Wie es im Leben aber so ist – jetzt wo die Kinder größer werden, fallen natürlich auch mehr Kosten an ( Klassenfahrten, Sprachfahrten, Nachhilfe, usw.) das ist Ihr zu teuer geworden und jetzt möchte Sie, da Sie ja weniger verdient als vor der Geburt Ihres 3. Kindes, trotz des 50/50 Wechselmodels, Unterhalt von mir für die Kinder!!!! Da der neue Mann das ja nicht alles mitbezahlen könne für unsere Kinder und Ihr mehr Arbeit mit drei Kindern nicht zuzumuten ist und sie das auch gar nicht will.
    Und Sie behauptet Ihr steht das zu ??!!!
    Leider habe ich hierzu nichts wirklich finden können. Vielleicht habt Ihr ja eine Tip ?? Denn es kann doch nicht sein, dass ich Unterhaltspflichtig werde, weil Sie weniger vedient wg. Der Geburt Ihres dritten Kindes von einem anderen ??? Oder etwa doch ?
    Vielen Dank
    D.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo,

      leider ist die Unterhaltsfrage im Falle des Wechselmodells noch nicht gesetzlich geregelt. Das bedeutet, dass vor allem die Gerichte in strittigen Fällen hierüber entscheiden müssen – je nach vorliegendem Einzelfall also. Handelt es sich um ein echtes Wechselmodell, bei dem die Eltern jeweils die Hälfte der Betreuungszeit übernehmen, kann nach einem Urteil des BGH auch von beiden Elternteil zugleich Barunterhalt verlangt werden, der sich nach den Einkommensverhältnissen des jeweiligen Partners richtet. Der von beiden geleistete Naturalunterhalt findet hierbei zusätzlich Beachtung. Ist eine der Parteien nicht leistungsfähig, kann der Unterhalt von einem nahen Verwandten verlangt werden (§ 1607 BGB zur Ersatzhaftung).

      Es zeigt sich, dass diese Problematik sehr umfangreich ist. Die Rechtsberatung bei einem Anwalt ist zu empfehlen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  19. eleonore sagt:

    ich bin nach 18jähriger ehe in 1999 geschieden worden ,nach dem alten recht ,hatte einen halbtagsjob, und bekomme unterhalt per gerichtsbeschluß,bin nun schon 10 jahre erwebsunfähig und bekomme rente plus unterhalt ,gleiche summe wie in 1999
    nun meine frage: mein ex mann meint keinen unterhalt mehr zahlen zu müssen wenn er in rente geht da er ja etwas weniger hat ,aber ich hab ja auch weniger gehabt wie ich berufsunfähig wurde und der unterhalt blieb gleich
    falle ohne unterhalt in die grundsicherrung

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Eleonore,

      genügt die Rente Ihres Ex-Ehemannes nicht mehr, um den Unterhalt zu leisten – liegt sie also knapp im bzw. unterhalb des Freibetrags -, so kann die Unterhaltsverpflichtung wegfallen. Entsprechendes muss durch Ihren Ex-Ehemann beantragt werden. Lassen Sie sich hierzu ggf. anwaltlich beraten.

      Ihr Scheidung.org-Team

  20. Dagmar sagt:

    Hallo, meine Eltern haben sich auch gerade getrennt (beide 57 Jahre alt). Nun stellt sich die Frage, Scheidung ja oder nein. Es ist noch ein Sohn im Haushalt (20 Jahre alt, beruftstätig). Mein Vater ist ausgezogen, somit ist meine Mutter allein mit meinem Bruder. Meine Mutter verdient ihr eigenes Geld und kommt auch über die Runden. Mein Vater verdient jedoch deutlich mehr. Hätte meine Mutter Recht auf Unterhaltszahlung nach 30 Jahren Ehe?
    Für einen Rat bin ich sehr Dankbar.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Dagmar,

      ein Unterhaltsanspruch Ihrer Mutter kann gegeben sein. Einen solchen können Sie in der Regel nach einer Ehedauer von mindestens 3 Jahren geltend machen. Besteht kein anderer Grund für einen Unterhalt, ist durchaus auch zur Überbrückung ein sogenannter Aufstockungsunterhalt denkbar. Auch während der Trennungszeit besteht der Anspruch auf Unterhalt, nicht nur nach erfolgter Scheidung. Raten Sie Ihrer Mutter ggf. zu einem Beratungsgespräch bei einem Rechtsanwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  21. B. sagt:

    Hallo,
    ich war mit meiner Ex-Frau seit Anfang 2014 getrennt lebend und wir sind seit Juli 2015 geschieden.
    Wir waren 8 Jahre verheiratet und haben keine Kinder.
    Ab dem Zeitpunkt der Trennung (also seit 2 1/2 Jahren) zahle ich freiwillig (nicht wenig) Unterhalt an meine Ex-Frau.
    Sie wollte Ende 2015 ihr Fernstudium beendet haben (der X-te Ausbildungsversuch).
    Sie hat damals gearbeitet, aber nach der Scheidung zugunsten des Studiums gekündigt.
    Das Studiumende wird immer wieder verschoben. Jetzt angeblich auf Anfang 2017.
    Eigentlich war vereinbart, dass die Zahlungen im Juni 2016 enden sollen.
    Sie ist vermutlich in phsychologischer Behandlung und lebt vom Arbeitslosengeld+Unterhalt.
    Zur Scheidung hat sie eine größere Summe durch den Vermögensausgleich erhalten.
    Ich möchte keinen Unterhalt mehr zahlen und erwarte im Nov. diesen Jahres mit meiner neuen Partnerin ein Kind.

    Nun meine Fragen:
    Wie wahrscheinlich ist es, dass ich weiterhin Unterhalt zahlen muss?
    Lohnt sich der Gang zum Anwalt oder muss ich sowie zahlen?
    Wenn ich Unterhalt zahlen müsste, würde dabei berücksichtigt werden, dass ich im Nov. Papa werde?

    Vielen Dank.
    Gruß, B.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo,

      für den Unterhaltsanspruch von Ehegatten ist das gegenseitige Mitwirken beider verpflichtend. Das bedeutet, dass auch ihre Frau nachweisen muss, dass Sie derzeit nicht in der Lage ist, ihren Lebensunterhalt selbst zu erwirtschaften. Eine psychologische Erkrankung kann hierfür als Grund dienen. Es ist in jedem Fall anzuraten, einen Anwalt aufzusuchen, um sich hinsichtlich der Unterhaltsregelungen zu informieren und zu ergründen, ob auf Seiten Ihrer Ehefrau überhaupt ein Unterhaltsanspruch weiterhin Bestand hat.

      Ihr Scheidung.org-Team

  22. Harald F. sagt:

    Kann ich die Zahlung des Geschiedenenunterhalts einstellen, wenn die Exfrau d9ie gesetzliche Rente bezieht? Kann ich Sie auffordern, Ihre Einkommenssituation offenzulegen incl. des evtl. Rentenbezugs?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Harald,

      der Bezug der Rente kann die Unterhaltsregelungen verändern. Hierzu ist in jedem Fall jedoch ein Antrag vonnöten. Ihre Frau ist ebenso wie Sie dazu verpflichtet, Ihre Einkommenssituation offenzulegen. Suchen Sie den Rat eines Anwalts.

      Ihr Scheidung.org-Team

  23. Julia sagt:

    Hallo
    Kurz zu meiner Situation
    Ich habe mich im Februar nach 13 Jahren Ehe von meinem Mann getrennt.
    Wir haben zwei Kinder, 15 und 12.
    Meine Tochter, 15 ist leider bei meinem Mann geblieben.
    Mein Sohn, 12 lebt bei mir.
    Ich werde auch bereits von einem Anwalt vertreten.
    Mein Mann bezahlt den Unterhalt für unseren Sohn regelmäßig.
    Allerdings den Trennungsunterhalt für mich nicht.
    Mein Mann hat ein Nettoeinkommen von 2500 €
    Der Unterhalt für meinen Sohn wurde auf 400 € festgesetzt.
    Ich habe vor 2 Monaten meinen Teilzeitjob verloren und bin seitdem auf Arbeitssuche. Leider aber bis jetzt ohne Erfolg.
    Nun zu meinem Problem bzw Frage:
    Mein Mann hat mir für Juni lediglich 703 € überwiesen.
    Allein meine Miete beträgt schon allein 630 €.
    Arbeitslosengeld bekomme ich keines weil mein Arbeitsverhältnis keine 12 Monate dauerte.
    Mein Anwalt befindet sich gerade im Urlaub und daher kann eine Klage erst danach beim Familiengericht eingereicht werden.
    Beim Jobcenter sagte man mir, dass ich zwar einen Antrag auf Arbeitslosengeld II stellen kann aber dafür benötige ich einen Termin erstmal um abzuklären ob ich überhaupt einen Anspruch habe und erst dann bekomme ich den Antrag. Diesen kann ich aber auch erst bei einem zweiten Termin abgeben und bis darüber entschieden wird dauert es erneut ca 3 Wochen.
    Was mach ich denn jetzt?
    Mit den 700 € kann ich die Miete und den Strom bezahlen, aber zum Leben haben mein Sohn und ich dann nichts mehr.
    Selbst zur „Tafel“ kann ich nicht gehen, da man dort erst was bekommt wenn man einen Bewilligungsbescheid von der Arge hat.
    Was kann ich tun damit mein Noch-Mann den vollen Unterhalt zahlt?
    Laut der Berechnung von meinem Anwalt wäre das 1200 €.
    Sein Anwalt hat ihm aber gesagt er müsse nur 700 € bezahlen.
    Es wäre wirklich toll wenn Sie mir schnellstmöglich einen Rat geben könnten.
    LG Julia

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Julia,

      der Unterhalt kann erst nach einem erfolgten Antrag noch einmal neu verhandelt werden. Sollte Ihr Anwalt länger im Urlaub verbleiben, können Sie ggf. auch den Rat eines anderen aufsuchen. Zu den Ihnen zustehenden Ansprüchen kann Ihnen an dieser Stelle keine Auskunft erteilt werden, da weder die genauen Einkommensverhältnisse und vereinbarten Regelungen bekannt sind noch zulässig ist, dass an dieser Stelle eine Rechtsberatung erfolgt. Hierzu ist nur ein Anwalt fähig.

      Ihr Scheidung.org-Team

  24. Tami sagt:

    Hallo ich hab mal da eine Frage und zwar geht es um den Unterhalt ich und mein Mann sind verheiratet und haben nicht vor uns scheiden zu lassen da aber mein Mann keine Papiere hat Österreich lebt er jetzt Deutschland weil er ein Aufenthaltsverbot in Österreich hat musste er zwei Jahre ausreißen er hat auch keine Arbeit hab ich trotzdem Anspruch auf Unterhalt lg

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Tami,

      da Ihr Mann nicht über ein Einkommen verfügt, ist hier davon auszugehen, dass auch kein Unterhaltsanspruch geltend gemacht werden kann. Ggf. könnte Ihr Ehemann gegen Sie Unterhalt geltend machen, wenn Sie über ausreichend Einkommen verfügen und in Trennung leben. Lassen Sie sich ggf. anwaltlich beraten.

      Ihr Scheidung.org-Team

  25. Frank. Z sagt:

    Meine Frau möchte auch unseren gemeinsamen Haushalt verlassen, 2 Kinder hat sie mitgebracht, diese sind jetzt 16 und 19 . Eines haben wir gemeinsam. dieses wird jetzt 7.Wir waren 7 Jahre verheiratet.Ich bin in einem Familienbetrieb beschäftigt in dem meine Frau mir das erste Jahr auch behilflich war. Nach der Hochzeit und der Geburt unseres Kindes, hatte sie keine Lust mehr zu arbeiten, und wenn nur extern..Das ist auch der Grund für unsere Trennung, ich durfte zwar immer die Urlaube und Freizeit Aktivitäten Ihrer Kinder mitbezahlen, sowie alle Anschaffungen tätigen, Hilfe habe ich wenn überhaupt, 2 mal die Woche für 3 Std bekommen, die letzten Jahre überhaupt nicht mehr.Ohne die Unterstützung meiner Eltern hätte ich das alles finanziell gar nicht stemmen können.
    Laut Aussage ist ja genug Geld vorhanden innerhalb der Familie. Mein Gehalt beträgt 2200 Euro netto, davon hätte sie jetzt gerne 1500 im Monat für das erste Jahr.Arbeiten müsse sie ja nicht das erste Jahr, Ihre Aussage .Angemessen bin ich gerne bereit meinen Anteil zu bezahlen, allerdings wäre es nicht von Ihr zu verlangen sich einen Job zu suchen??? Arbeiten wollte Sie ja schliesslich immer, jetzt ist sie auf einmal krank.
    Die Betreuung unserer Tochter ist gewährleistet sodass Sie ohne weiteres einer geregelten Arbeit nachgehen könnte.Die letzten 2 Jahrzehnte war sie allerdings nicht berufstätig , bis auf mini Jobs.Mein Stiefsohn 19 Jahre zieht es vor bei mir zu bleiben, somit spart sie ja auch noch in Ihrer neuen Umgebung Strom und Mietkosten., dessen Vater hat Punkt 18 seinen Unterhalt an Ihn einfach eingestellt , und ich kann verstehen, das er seinen leiblichen Vater nicht vor das Gericht ziehen möchte, schliesslich hat er lange genung Unterhalt für Ihn gezahlt, obwohl er es rechtlich eigentlich noch müsste.
    Ich werde mich wohl anwaltlich beraten lassen müssen.Iregndwie ist es doch zumutbar für meine Noch Ehefrau, selbst auch einen Teil zu leisten und nicht lebenslang von irgendwelchen Unterhaltszahlungen zu leben.Der Jüngere der beiden zieht ja auch mit, ich bin doch nicht verpflichtet , die dafür benötigte größere Wohnung und Strom, Lebenhalstungskosten mitfinanzieren zu müssen??

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Frank,

      nach der Scheidung gilt prinzipiell der Grundsatz der Eigenverantwortung. Die Geschiedenen müssen sich also im Rahmen Ihrer Möglichkeiten eine eigene Erwerbsquelle suchen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  26. Maria sagt:

    Hallo, mein Mann hat sich diese Woche nach 30 Jhren Ehe getrennt. Ich habe 16 Jahre nur Kind und Haushalt versorgt, war dann 1 Jahr geringfühgig arbeiten und habe jetzt nach einem halben Jahr Pause wieder eine Stelle auf 420 Euro gefunden. Unsere Tochter ist jetzt 17 Jahre alt. Was steht mir als Unterhalt zu wenn überhaupt. (der Verdienst liegt bei 1850€)

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Maria,

      sofern Sie nachweisen können, dass Sie keine Vollzeittätigkeit aufnehmen können bzw. finden, können Sie durchaus Unterhalt geltend machen. Über die Höhe ist in jedem Einzelfall neu zu entscheiden. Suchen Sie ggf. anwaltlichen Rat.

      Ihr Scheidung.org-Team

  27. Rosi sagt:

    Hallo. Habe mich nach 25 Jahren Ehe scheiden lassen. Jetzt bin ich wegen eines Krebsleiden und wirbelsäulenproblemen in Erwerbsunfähigkeitsrente. Und bekomme nur ein Existenzminimum von knapp 1000€.
    Mein Ehemann hat ein Haus welches er selbst bewohnt ein Haus dass er vermietet (aus einer Erbschaft wo auch noch etliche jagdwaffen im Wert von ca. 25.000€ zwei Autos und diverse Maschinen an ihn gefallen sind) und ist mit einem gutgehenden heizungsbedarf selbstständig. Dazu bekommt er noch eine beamtenpension. Steht mir noch was zu?

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Rosi,

      Einem Ehepartner kann nach der Scheidung Unterhalt zustehen. Dabei ist jeder Fall individuell zu betrachten. In Ihrem Fall liegt der Verdacht nahe, dass Sie unterhaltsberechtigt sind. Wenden Sie sich möglichst rasch an einen Anwalt, um die rechtliche Lage zu prüfen und die notwendigen Schritte zu unternehmen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  28. Fr. W. sagt:

    Ich bin 25 jahre verheiratet, 52 Jahre alt, er wollte das ich Mutter und Hausfrau bleibe. ( 2 erwachsene Kinder)
    Nächstes Jahr möchte er die Trennung.
    Wie lange bekomme ich Unterhalt nach der Trennung?
    Wann muss ich wieder arbeiten gehen?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo,

      der Anspruch auf Unterhalt kann in Ihrem Fall bestehen. In der Regel sind Sie dazu verpflichtet, sich zeitnah um eine Anstellung zu bemühen, um für Ihren Lebensunterhalt eigenständig aufzukommen. Gelingt dies nicht – auch aufgrund der fehlenden Berufserfahrung – kann der Anspruch weiterhin bestehen bleiben. Suchen Sie den Rat eines Rechtsanwalts.

      Ihr Scheidung.org-Team

  29. Petra sagt:

    Hallo,

    A und B seit 15 Jahren verheiratet.
    Haus vor 13 Jahren gekauft, wobei A 3/4 Anteil notariell beurkundet ist und B 1/4.
    A möchte im Trennungsjahr Haus verkaufen, B nicht.

    Kann das Haus trotzdem verkauft werden?

    Wie verhält es sich mit dem Zugewinn des Hauses, wenn es anfangs 200.000 Wert war und nun 300.000?
    Bekommt B 1/4 von den 300.000 oder
    von den 200.000 zzgl 50% des Zugewinns?

    Vielen Dank für die Hilfe im Voraus

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Petra,

      ein Haus kann nur dann verkauft werden, wenn beide Eigentümer dem Vorhaben zustimmen – die Eigentumsanteile sind hierbei in der Regel erstmal unerheblich.

      Im Zugewinn werden alle Vermögensverhältnisse zusammengeführt. Der Partner mit Ausgleichsanspruch kann auf den hälftigen Betrag der Differenzsumme einen Anspruch erheben. Mehr dazu erfahren Sie hier: https://www.scheidung.org/zugewinnausgleich/

      Ihr Scheidung.org-Team

    2. Claudia M. sagt:

      S.g. Damen und Herren,

      der Mann meiner Mutter möchte sich nun nach 33 Ehejahren scheiden lassen. Sie war nie arbeiten und ist jetzt 59 Jahre. Er möchte keine Scheidungsvereinbarung ausfüllen. Wie sieht es mit Anspruch auf Unterhaltszahlung aus. Sie haben eine notarielle Vereinbarung, dass er 950 Euro Unterhalt bis zur Pension zahlt und dann was sie gesetzlich bekommt. Er legt auch keine Gehaltszettel vor, wir glauben, dass er so und so viel weniger zahlt als er zahlen müsste. Wer kommt jetzt für sie nach der Scheidung auf und vor allem wer zahlt ihre Sozialversicherung?

      1. scheidung.org sagt:

        Hallo Claudia,

        da im beschriebenen Fall ein notariell beglaubigter Ehevertrag vorliegt, dürfte dieser zunächst gelten. Bei Streitigkeiten dieser Art wird andernfalls in der Regel richterlich entscheiden, weshalb Ihnen der Gang zum Anwalt empfohlen sei. Die Sozialversicherungen einkommensschwacher Personen werden im Zuge des Harz-IV-Programms vom Staat übernommen.

        Ihr Scheidung.org-Team

  30. Neele sagt:

    Mein Freund lebt in trennung zu seiner Ehefrau und zahlt noch trennungsunterhalt. Ich stehe aber kurz vor der entbindung unserer Tochter und jetzt wäre mein frage: muss er nach der geburt unserer tochter weiterhin unterhalt an sie zahlen? Weil es werden doch kinder mit angerechnet und wir leben ja auch zusammen in einem Haushalt.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Neele,

      ist über die Unterhaltszahlungen gerichtlich oder in anderer rechtlich bindender Weise entschieden worden, dürfen diese nicht einfach bei Veränderung der Einkommensverhältnisse eingestellt werden. Es bedarf in einem solchen Fall stets der Nachverhandlung. Suchen Sie den Rat eines Anwalts.

      Ihr Scheidung.org-Team

  31. Gustaf sagt:

    Hallo,
    Ehezeit 3 Jahre. 3 Kinder 6, 11 und 16.
    Ehemann berufstätig und bis auf Einkommen der Ehefrau auf 400 € Basis Alleinverdiener.
    Ehefrau hat vor einigen Jahren als freie Gutachterin bei Gericht gearbeitet und die Tätigkeit wegen Nichtgefallen niedergelegt. Einkommen war entsprechend hoch. Aktuell ist die Frau arbeitsfähig. Wenn Scheidung eingereicht würde und 2 Kinder bei der Mutter verbleiben und das älteste Kind zum Vater geht möchte ich fragen wie hoch in etwa (prozentual) der Trennungsunterhalt und später der Ehegattenunterhalt sein könnten.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Gustaf,

      generell werden für die Berechnung des Trennungs- und Ehegattenunterhalts 3/7 des bereinigten Nettoeinkommens des Pflichtigen angesetzt. Allerdings handelt es sich bei der Bemessung stets um eine Einzelfallentscheidung. Hierüber muss auch nicht zwangsläufig ein Gericht entscheiden, wenn die Ehegatten sich gütlich einigen können. Lassen Sie sich ggf. anwaltlich beraten.

      Ihr Scheidung.org-Team

  32. Melanie sagt:

    Hallo!
    Ich habe mich vor 6 wochen getrennt…meine Frage..Situation ist:Ich lebe im Moment mit unserem Sohn noch im gemeinsamen Haus…habe selbst keine Einkünfte…Mann lebt ebend bei Verwandten…ich kann erst zum 1.8 ausziehen.Jetzt sagt mein Mann er zahlt mir den Unterhalt erst wenn ich ausgezogen bin…ist das so richtig??
    Brauche bitte ne schnelle Antwort!
    Lg

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Melanie,

      der Unterhalt ist in der Regel erst ab Beantragung bindend – ausgenommen ist der Kindesunterhalt. Lassen Sie sich von einem Rechtsanwalt hinsichtlich der Unterhaltszahlungen beraten.

      Ihr Scheidung.org-Team

  33. Karoline sagt:

    Liebes Scheidungs.org-Team,

    mein Bruder lebt gerade im Trennungsjahr, er hat einen 5jährigen Sohn und nun stellt sich die Frage ob er auch seiner Frau Unterhalt zahlen muss. Sie sucht sich gerade eine Halbtagsstelle (ab März 2017) und wohnt im Eigenheim (von daher fallen keine Mietkosten an).

    Muss er für sie, neben dem Unterhalt für das Kind, auch Unterhalt zahlen?
    Viele Grüße und danke für Ihre Antwort!

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Karoline,

      ein Unterhaltsanspruch kann bestehen. Allerdings ist hierbei jeder Einzelfall gesondert zu betrachten. Der Rat eines Rechtsanwalts wäre in diesem Fall stets angebracht.

      Ihr Scheidung.org-Team

  34. Dagmar A. sagt:

    Guten Tag,
    ICH habe eine frage,Ich war 7 jahre verheiratet seit gestern wohnen wir getrennt ich wollte eigentlich mit der scheidung noch etwas warten und wir haben keine gemeinsamen Kinder jedoch habe ich Kinder im Alter von 14 und 16 Jahren,Heute meinte mein Mann er wird mir keinen Cent bezahlen,was kann ich denn jetzt dagegen machen?Ich habe momentan keinen Job und nur 900 Euro im Monat. Miete beträgt 600 Euro. Mein Mann arbeitet im Schicht Betrieb und wird sicher 1500 oder mehr Euro im Monat haben.
    Habe ich ein Recht auf Trennungsgeld auch wenn ich an der Trennung schuld habe? ICH BITTE SIE UM ANTWORT.
    DANKE :) LG

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Dagmar,

      prinzipiell ist der besser verdienende Partner dem Partner mit geringerem Verdienst zu Trennungsunterhalt verpflichtet. Dieser kann gerichtlich eingeklagt werden. Lassen Sie sich von einem Anwalt beraten.

      Ihr Scheidung.org-Team

  35. Marko sagt:

    Hallo
    ich bin verheiratet und hab da mal eine frage zum unterhalt. Wenn meine Frau mich betrügt und ich bekomm es raus und trenne mich dann von ihr muss ich dann auch Unterhalt zahlen?

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Marko,

      prinzipiell ist es unerheblich, wer für das Scheitern einer Ehe verantwortlich ist. Der finanziell stärkere Partner ist erstmal zu Unterhaltszahlungen verpflichtet. Allerdings gab es auch schon Fällen, in denen das Gericht gegen einen Unterhaltsanspruch entschied, da die sexuelle außereheliche Beziehung als besonders gravierend angesehen wurde (Beispiel: Beschluss des OLG Hamm vom 19.07.2011, AZ: 13 UF 3/11). Legen Sie Ihren konkreten Fall einem Anwalt vor, welcher eine genaue Einschätzung geben kann.

      Ihr Scheidung.org-Team

  36. Arno sagt:

    Hallo,

    meine Frau hat eine Affäre und wir haben uns deswegen getrennt. Sie verbleibt jetzt bei ihrem Freund, aber nicht offiziell. Wir sind noch nicht geschieden. Müsse ich Unterhaltsgeld bezahlen?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Arno,

      sofern Ihre Frau einen Anspruch auf Trennungsunterhalt geltend macht und machen kann, besteht die Möglichkeit, dass Sie Unterhalt leisten müssen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  37. Jonas sagt:

    Hallo,

    meine Ex-Frau wohnt seit der Trennung 2010 mit unseren Kindern in dem Haus, das lt. Grundbuch noch uns beiden gehört. Inwiefern wird dies auf den Unterhalt angerechnet ? Ich verdiene rund 2.700 EUR netto, sie 1.000 EUR als Halbtageskraft.

    Danke vorab + MfG

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Jonas,

      der Wohnvorteil ist maßgeblich für die Berechnung des Unterhalts. Eine solche Berechnung können wir an dieser Stelle allerdings nicht vornehmen. Ein Anwalt kann Ihnen hier weiterhelfen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  38. GA_KR sagt:

    Hallo,
    ich möchte mich nach 19 Ehejahren von meinem Mann trennen. Mein Mann ist Vollzeit berufstätig und in einem ungekündigten Angestelltenverhältnis.
    Mit Eheschließung und Geburt war ich jetzt 18 Jahre selbstständig. Habe meine Selbstständigkeit vor 3 Monaten mangels Umsatz aufgeben müssen und arbeite seit dem leider nur halbtags, 25 Stunden die Woche.Wir haben keine Immobilien und auch keine weiteren Verbindlichkeiten.
    Ich verdiene ca. 890,00 EURO/Monat netto und habe im Zuge meiner Selbstständigkeit als Altersvorsorge noch Versicherung die ich mit EUR 350,00 pro Monat bezahlen muss.
    Somit kann ich meine eigenen Lebenshaltungskosten alleine nicht tragen.
    Steht mir dann ein Unterhalt zu? Gibt es eine Mindest-Unterhaltsleistung?
    Ich würde mich über eine Information sehr freuen.
    Vielen Dank.
    Viele Grüße

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo GA_KR,

      einen Mindestunterhalt gibt es nur für den Kindesunterhalt. Ob Ihnen Unterhalt zusteht könne wir in diesem Rahm nicht klären. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um Ihren Fall vorzulegen und zu besprechen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  39. peter sagt:

    Ich finde das eine unverschamtheit
    Das ich als mann fur meine frau unterhalt sahlen
    Arbeitet 75% stelle steuerklasse 2und verdient 1000 euro

  40. Aldo sagt:

    Hallo können Sie mir bitte sagen, womit ich im Falle einer Scheidung rechnen muss;
    Bin seit 20 Jahren selbständig tätig und seit 15 Jahren verheiratet. Habe den Sohn aus erster Ehe meiner Frau adoptiert als er 8 Jahre alt war,er ist jetzt 18 und geht voraussichtlich noch 1 Jahr zur Schule und möchte im Anschluss eine 3 jährige Ausbildung machen.. Meine Frau kommt aus Kolumbien und trotz ihrer 15 Jahre Aufenthalt in Deutschland hat sich sich nicht wiírklich gute Deutschkenntnisse angeeignet. Sie hat in keiner Weise aktiv in meiner Firma mitgearbeitet und auch während der Ehe finanziell nichts eingebracht. Die gesamten monatlichen Kosten trage ich obwohl sie jetzt seit ca. 1 Jahr einen Minijob hat.
    Meine Firma hat jährlich etwa einen ´Nettogewinn von ca. 40.000 Euro.
    Für den Fall einer Scheidung habe ich folgende Fragen;
    Wie lange und hoch wird der Unterhalt meinerseits für meinen Adoptivsohn sein?
    Hat meine Frau Unterhaltsanspruch oder muss sie sich selbst darum kümmern?
    Wieviel verliere ich an Rentenanspruch durch die 15 Jahre Ehe ?
    Danke für Ihre Bemühungen.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Aldo,

      1. Ihr Sohn hat in aller Regel für die Dauer der ersten Ausbildung Anspruch auf Unterhalt. Die Höhe berechnet sich je nach Einkommen des Elternteils und Alter des Kindes (Düsseldorfer Tabelle).

      2. Ein Anspruch auf Trennungsunterhalt und nachehelichen Unterhalt kann bestehen. Allerdings muss der Anspruchsteller nach Rechtskraft der Scheidung nachweisen, dass er nicht in der Lage ist, den Unterhalt selbst zu erstreiten, obwohl er sich angemessen darum bemüht (Jobsuche nach VZ-Beschäftigung usf.).

      3. Für den Verosrgungsausgleich sind alle Rentenanwartschaften der Ehegatten während der gemeinsamen Ehezeit zu betrachten. Die Rentenpunkte beider Beteiligter werden addiert und anschließend halbiert. Wie hoch letzlich die Anzahl der auszugleichenden Rentenpunkte ist, ist in jedem Einzelfall neu zu berechnen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  41. Miss T sagt:

    Mein Mann und ich sind seit 2009 verheiratet und haben im Februar 2014 einen Sohn bekommen.
    Ich habe bis zur Geburt Vollzeit gearbeitet. Leider wurde ich noch in der Elternzeit gekündigt, da mein Arbeitgeber plötzlich in Rente ging. Sobald das Kind für Sommer 2017 einen Kindergartenplatz bekommen hat, möchte ich gerne wieder arbeiten. Da ich mir in meinem Beruf als Arzthelferin keine VZ Stelle suchen kann, werde ich nur in der Zeit der Betreuung (35Std) arbeiten können.
    Mein Mann arbeite Vollzeit, befindet sich aber bis Ende 2017 in der Insolvenz.

    Da es seit 2 Jahren durch seine psychische Erkrankung immer zu Streitigkeiten kommt, möchte ich mich gerne trennen (vorerst ohne Scheidung).
    Er verdient netto ohne Zulagen und Spesen 1.300 €
    Ich bekomme für uns 3 von der Sozialagentur 171,59 € und 190 € Kindergeld.
    Was steht mir und dem Kind finanziell zu?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo,

      generell steht Ihnen und vor allem Ihren Kindern Unterhalt im Falle der Trennung und Scheidung zu. Die Kinder haben dabei stets Vorrecht vor dem Ehegatten. Der Selbstbehalt für den Kindesunterhalt liegt derzeit bei 1.080 Euro (beim Ehegattenunterhalt bei 1.200). Darüber hinausgehende Summen können im Rahmen der Unterhaltszahlungen für die Kinder zu zahlen sein. Wenden Sie sich im Zweifel an einen Anwalt und an das zuständige Sozialamt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  42. Monika sagt:

    Hallo
    mein Mann und ich haben uns nach 35 Jahren scheiden lassen. Nun hat er neu geheiratet und meint, keinen Unterhalt mehr zahlen zu müssen. Der Unterhalt wurde mir gerichtlich zugesprochen.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Monika,

      in aller Regel darf der Unterhaltspflichtige nicht einfach vereinbarten Unterhalt vorenthalten. Wenden Sie sich ratsuchend an einen Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  43. Sandra sagt:

    Hallo,
    Mein Freund lebt seit Dezember 2015 von seiner Frau getrennt, aus dem gemeinsamen Haus ausgezogen, verheiratet seit 2005.
    Beide haben zusammen ein Haus in dem sie seit der Trennung alleine lebt, jeder zahlt bis dato die Hälfte des Abtrages.
    Er ist selbstständig und hat in guten Monaten ca 1500 € für sich selbst.
    Sie bekommt eine Rente in Höhe von 1600 €.
    Sie ist seit ca 8 Jahren Berufsunfähig und hat auf Psyche die Rente. Allerdings besteht die Firma seit 1999 und sie hat die Firma nur im Büro unterstützt, keine finanzielle Einlage.
    Sie hat Gelder, schlappe 100.000 €, ab 2014 Veruntreut, als es zwischen den beiden nicht mehr so lief und die Trennung voraus zu sehen war. Die Veruntreuung ist auch vor kurzem bei der Polizei angezeigt worden.
    Leider besteht keine Gütertrennung!
    Jetzt verlangt sie Trennungsumterhalt und möchte das Haus für sich allein behalten. Ist das Rechtens?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Sandra,

      sofern Sie Miteigentümerin des Hauses ist, kann Sie einen hälftigen Anspruch auf dieses erheben. Will sie das Haus jedoch allein übernehmen, hat ihr Ehemann einen Anspruch auf Auszahlung seines Eigentumsanteils.

      Trennungsunterhalt steht in der Regel dem Bedürftigen stets zu. Dabei können neben den Einkommentsverhältnissen aber auch Wohnverhältnisse und Vermögenswerte in die Betrachtung eingeschlossen werden. Wenden Sie sich an einen Rechtsanwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

      1. Sandra sagt:

        Dankesehr für die Information.
        Allerdings habe ich einen Fehler meinerseits entdeckt, die Trennung war nicht 2015 sondern 2014!
        Das Problem mit dem Haus ist, sie will nicht ausziehen und kann auch nicht auszahlen. Somit kann das Haus nicht mal verkauft werden, weil sie sich weigert.

        1. Scheidung.org sagt:

          Hallo Sandra,

          kann der Ehegatte, der alleinigen Anspruch auf das Haus erhebt, dieses selbst nicht unterhalten, kann auch dessen ehemaliger Partner in aller Regel nicht dazu gezwungen werden, weiter für das Wohnobjekt aufzukommen. Die Verpflichtung gegenüber der Bank bleibt jedoch bestehen. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um mögliche Lösungen zu ergründen.

          Ihr Scheidung.org-Team

  44. Martina sagt:

    Hallo,
    Nach zehn Jahren Ehe möchte ich die Trennung und mit beiden Kindern (7,10) ausziehen. Er arbeitet Vollzeit und hat vor kurzem das Elternhaus überschrieben bekommen (in dem wir auch mit seinen Eltern wohnen).
    Ich arbeite momentan nicht, habe zuletzt auf 450€ gearbeitet. Natürlich suche ich wieder nach Arbeit, kann aber aufgrund einer rheumatischen Erkrankung nicht alles machen.
    Muss ich jetzt Hartz 4 beantragen? Ich habe momentan nur das Kindergeld auf meinem Konto. Wir haben kein gemeinsames Konto.
    LG

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Martina,

      während der Trennungszeit haben Bedürftige Anspruch auf Trennungsunterhalt. Hinzu kommt zudem der Kindesunterhalt, der in jedem Fall auch nach der Scheidung zu zahlen ist. Wenden Sie sich an einen Rechtsanwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  45. Tanja sagt:

    Hallo,
    mein Lebensgefährte ist nun seid knapp einem Jahr geschieden und hat eine 18 jährige Tochter, die im Haushalt der Mutter lebt und noch zur Schule geht. Die Mutter ist ebenfalls berufstätig, hat keinerlei Unterhaltsansprüche gestellt. Ihr Ex hat jahrelang das Auto abbezahlt, welches nun ihr Eigentum ist. Er soll aber Unterhalt für das Kind zahlen. Könnten Sie mir freundlicherweise verraten, wie hoch der Unterhaltsanspruch ist? Sein Gehalt liegt bei +/- 1600,- € netto mtl. Seit der Trennung 2009 zahlte er an das Kind bzw auf das Konto der Mutter für das Kind und das Auto ca 500,- € und seit dem das Auto abbezahlt wurde, ca 440,- €
    Leider blicken wir durch die Düsseldorfer Tabelle und die ganzen Gesetzesvorschriften nicht so durch…
    Vielen herzlichen Dank

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Tanja,

      wenden Sie sich in einem solchen Fall stets an einen Rechtsanwalt. Dieser kann Sie bei der Unterhaltsberechnung unterstützen. Gerne können Sie unseren Unterhaltsrechner nutzen, das Ergebnis kann jedoch lediglich der Orientierung dienen, da es besondere Umstände der Einzelfälle nicht betrachtet.

      Ihr Scheidung.org-Team

  46. Anna sagt:

    Hallo,
    Ich habe mich vor 3 Jahren scheiden lassen, hatte keinen Recht auf Unterhalt, da ich eine Ausbildung als Bürokauffrau gemacht habe. Wir heirateten in Kroatien und ließen uns auch dort scheiden. Ich lebe in Deutschland und mein Ex Mann in Österreich. Ich habe Epilepsie seit 8 Jahren, und seit 2 Jahren hat sich mein Zustand sehr verschlechtert,sodass ich meine Ausbildung dieses Jahr nicht beenden konnte, und nun ALG 2 beziehe. Hätte ich jetzt Recht auf Unterhalt wegen Krankheit?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Anna,

      ein Unterhaltsanspruch aufgrund von Krankheit kann in aller Regel nur dann begründet werden, wenn dieser Zustand bereits zum Zeitpunkt der Scheidung eintrat oder aber nach der Scheidung ein genereller Anspruch auf Ehegattenunterhalt bestand. Wenden Sie sich im Zweifel an einen Rechtsanwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  47. Wanda sagt:

    Hallo,

    ich lebe mit meinem Mann bereits seit 2003 in einem gemeinsam Haushalt, seit 2011 sind wir verheiratet. 2013 haben wir uns ein Haus gekauft, beide stehen wir im Grundbuch und beide stehen im Kredit. Wir haben einen 7 Monate alten Sohn. Mein Mann ist Berufstätig und nebenbei selbstständig. Ich bin derzeit in Karenz und gehe geringfügig Arbeiten. Wir haben kein Vermögen angespart.
    Da wir uns trennen und mir das Haus zu groß ist, werde ich aus dem Haus ausziehen. Meine frage ist nun, habe ich abgesehen vom Unterhalt für das Kind auch andere Ansprüche? Das Haus gehört ja schließlich zur Hälfte auch mir? Was kann ich tun damit mein Mann nicht auf die Idee kommt, mich mit der Kreditrate zu erpressen, so wie: Wenn du Alimente erhöhen gehst, zahle ich den Kredit nicht mehr oder so?

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Wanda,

      es könnte eine gute Idee sein, mit dem Ehegatten gemeinsam eine Mediation zu besuchen um eine Einvernehmliche Scheidung anzustreben. in diesem Rahmen können auch Unterhaltsansprüche geklärt und ehevertraglich festgehalten werden.

      Ihr Scheidung.org-Team

  48. Arne sagt:

    Hallo,

    meine Frau und ich trennen uns gerade. Unsere Kinder sind 17 und 23 Jahre alt, der Ältere schließt im Dezember seine Ausbildung ab und hat bereits eine Anstellung sicher. Der Jüngere befindet sich nach den Ferien im Abi-Jahr.
    Derzeit wohnen wir noch im gemeinsamen Eigentum, auf dem noch ordentlich Restschuld liegt. Die anstehende Anschlussfinanzierung würde ich alleine stemmen wollen. Meine Frau hat bereits eine Wohnung angemietet, die Kinder werden weiterhin bei mir leben
    Ich verdiene derzeit netto ca. 3x so viel wie meine Frau. Ich arbeite Vollzeit, sie 30h/Woche.
    Ich bin mir völlig unsicher, ob und in welcher Höhe Unterhaltszahlungen auf mich zu kommen.

    LG,
    A

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Arne,

      die nach dem Ehegattenunterhalt kann auch in diesem Rahmen nicht beantwortet werden. Besprechen Sie die Situation mit einem Anwalt. Dieser kann eine detaillierte Berechnung vornehmen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  49. Sabine sagt:

    Hallo,
    bekomme Unterhalt von meinem Exmann, welches durch die Arge eingeklagt wurde und 70 Euro direkt von der Arge für Heizungskosten.
    Meine Frage ist, steht mir der Unterhalt bei einem 450 Euro Job weiterhin zu?

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Sabine,

      regelmäßig werden sämtliche Einkünfte auf den Unterhalt angerechnet. Nach dem Grundsatz der Eigenverantwortung sollten Geschiedene anstreben, Ihren Unterhalt selbstständig zu erbringen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  50. Angelika sagt:

    Ich bin 62 Jahre alt und seit 42 Jahren verheiratet. Vor 2 Wochen ist mein urplötzlich in das Gästeappartement gezogen. Er kann nicht mehr mit mir Leben. Wir haben ein wunderschönes großes Haus, 2019 und 2020 bekommt jeder von uns eine grössere Summe ausbezahlt dann wäre das Haus schuldenfrei. Er will sich Scheiden lassen, ich bin Selbständig und habe eine Podolg. Praxis im Haus, das Haus kann ich alleine nicht halten, ich wäre dann Arbeitslos. Arbeitslosengeld bekomme ich keines ich habe nicht eingezahlt da ich eine Versicherung abgeschlossen habe. In meinen alten Beruf kann ich nicht zurück wegen Körperlicher Beschwerden. Mein Mann hat alles noch in gemeinsamen Wohnung und schläft nur im Untergeschoss, so will er das Trennungsjahr hinter sich bringen. Er verdient ca. 5000.-€ Netto ich ca 1500.- Netto, muss aber Krankenkasse selbst bezahlen,ein Auto verhalten, Versicherungen und den Haushalt. Versorgen bis jetzt.

  51. Alexander S. sagt:

    Hey
    Mein noch Ehefrau und ich befinden uns seit Januar im trennungsjahr. Ich verdiene 2200 bis 2400 Euro je nachdem ob ich 3 Schicht oder 2 Schicht arbeite meine ex arbeitet vollzeit. Was sie genau verdient weiß ich nicht. Wir haben eine gemeinsame Tochter die 3 Jahre alt ist. Ich zahle ihr seit Dezember 2015 550 Euro unterhalt. 365 Euro davon sind für meine Tochter. Muss ich meiner ex eigentlich überhaupt was zahlen?

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Alexander,

      ob Sie Ihrer Frau gegenüber unterhaltspflichtig sind, entscheidet sich vor allem auch dadurch, welches Einkommen sie hat. Bringen Sie dies in Erfahrung und besprechen Sie die Situation im Streitfall mit einem Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  52. Patrick sagt:

    Hallo,
    Ich trenne mich gerade von meiner Frau. Wir sind seit Juli letzten Jahres verheiratet, arbeiten beide Vollzeit und haben keine Kinder.
    Hat sie Anspruch auf Trennungsunterhalt oder nach der Scheidung auf Unterhalt? Ich bekomme 2.000€ und sie 1.000€

    Schöne Grüße

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Patrick,

      bei kurzen Ehen entstehen regelmäßig keine Unterhaltsansprüche.

      Ihr Scheidung.org-Team

  53. Peter sagt:

    Guten Tag,

    ich bin 38 Jahre alt, seit 6 Jahren verheiratet. Wir haben einen Sohn, 4 Jahre alt. Meine Frau will sich scheiden lassen, ich (noch) nicht. Seit etwa 5 Jahren arbeitet meine Frau nicht (Elternzeit), oder nur Teilzeit, etwas weniger als 20-Stunden Woche, hauptsächlich deshalb nicht vollzeit, weil sie sich um den Haushalt und um unseren Sohn kümmert. Dieser ist seit etwa 2 Jahren in einer Kita. Ich bin vollzeit beschäftigt, Netto monatlich etwa 5000 EUR. Mit welcher Grösse des Unterhaltes kann ich etwa im Fall einer Scheidung rechnen¨, und vor allem für wie lange?

    Danke

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Peter,

      Benutzen Sie unseren Unterhaltsrechner, um eine erste Einschätzung der Höhe des Ehegattenunterhaltes treffen zu können. Auf die Frage, wie lange Unterhaltsansprüche bestehen, gibt es keine allgemeingültige Antwort, denn es kommt darauf an, welcher Unterhaltstatbestand geltend gemacht wird.

      Ihr Scheidung.org-Team

  54. Andrea sagt:

    Hallo,

    ein befreundetes Paar hat sich nach 1,5 Jahren zusammen wohnen getrennt. Sie haben nur „landsmännisch“ geheiratet ( große Feierlichkeit ), also ohne Kirche und ohne Standesamt. Ein Kind ist geboren worden. Als das Kind 3 Monate alt war, ist die Mutter mit Kind ausgezogen. Muss der Mann nun außer Kindesunterhalt für die Frau ebenfalls zahlen obwohl keine Ehe vorm Standesamt geschlossen worden ist?

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Andrea,

      Ehegattenunterhalt kann nicht beansprucht werden, wenn keine Ehe vorgelegen hat.

      Ihr Scheidung.org-Team

  55. Michael sagt:

    Hello,
    Ich bin von meiner Frau getrennt seit April 2016. Wir haben zusammen ein Kind 4 Jahre. Ich verdiene 28000 im Jahr. Meine Ehefrau ist Arbeitslos aber sie hat ein 450€ Job und sie hat ein neuer Lebenspartner.

    Muss ich Unterhalt für sie bezahlen? Wenn Ja, wie viel?

    Danke voraus

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Michael,

      ob und wie viel Unterhalt Sie zu zahlen haben, kann von uns nicht bewertet werden. Mit unserem Unterhaltsrechner können Sie selbst eine erste Einschätzung vornehmen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  56. Kerstin C. sagt:

    Hallo,
    die Nochehefrau meines Partners hat sich getrennt, da sie jemand neuen kennen gelernt hat.
    Nun steht die Scheidung bevor.
    Sie lebt in dem gemeinsamen Haus, mein Partner ist ausgezogen.
    Die Kinder sind groß und für die ist gesorgt.
    Nun verlangt sie nach Scheidung das Haus, 10000€ und 500€ monatlich.
    Er verdient 3000€ netto, sie hat einen Halbtagsjob und ca.1000€ netto.
    ist das rechtens?
    Danke im Voraus
    Kerstin

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Kerstin,

      nach einer Scheidung steht dem Exehepartner regelmäßig kein Unterhalt mehr zu. Wenden Sie sich bitte an einen Anwalt, dieser kann Sie und Ihren Partner hinsichtlich des Versorgungsausgleichs beraten.

      Ihr Scheidung.org-Team

  57. Thorsten T. sagt:

    Hallo,
    meine Frau und ich haben entschieden uns zu trennen, wir möchten das Scheidungsverfahren „online“ einleiten. Wir haben keine Kinder! Meine Frau arbeitet als Reinigungskraft auf Minijob-Basis, aufgrund nicht ausreichender Deutschkenntnisse ist mehr derzeit nicht drin. Als sie aus Südamerika zu mir gezogen ist, brachte Sie nichts mit, weder Mobilar noch Geld. Ich habe eine kleine Firma und verdiene mitunter sehr gut. In ihrem Stolz sagte sie, sie möchte kein Geld von mir annehmen. Ich besitze im Alleineigentum eine Immobilie, die vor der Eheschließung schon da war und in der wir gemeinsam auch aktuell noch wohnen. Für den Fall, dass sie nun auszieht (wohin auch immer), muss ich mit Unterhaltsansprüchen rechnen und wie hoch würden die sein? Könnte sie im Scheidungsverfahren eine Erklärung unterzeichnen, die rechtskräftig ist, weil, sie möchte ja kein Geld von mir. Vielen Dank für Ihre Bemühungen und Hilfe! Thorsten

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Thorsten,

      im Trennungsjahr kann nicht auf Unterhalt verzichtet werden, selbst wenn dies ausdrücklich gewünscht ist. Wie hoch der Unterhalt ausfällt, hängt dabei regelmäßig von den Nettoeinkünften der Eheleute ab. Setzen Sie sich mit einem Anwalt in Verbindung, dieser kann die Ansprüche berechnen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  58. Kilic sagt:

    Hallo Team,

    Meine Mutter will sich endlich von meinem Vater scheiden lassen, da er mit einer juengeren Frau fremdgeht. Außerdem ist er seit längerem gewalttätig (Haut meine Mutter etc..) Er kommt auch nur noch in 2 Tagesabestaenden nach Hause.

    Wir sind 3 Kinder. (24 Student, 16 Schülerin/ 6 Kita. ) Meine Mutter arbeitet nicht, hatte ihren Job vor 1 Jahr gekuendigt aufgrund gesundheitlichen Gruende sowie wegen meinem kleinen Bruder.

    Da ich selber kaum zu Hause bin (wohne in einer anderen Stadt wegen Studium) und meine Schwester auch erst gegen Abend daheim ist gibt es niemanden außer meiner Mutter der auf meinen kleinen Bruder aufpassen könnte. Verwandte alle in der Türkei.

    Emotionaler Aspekt:
    Aufgrund der zahlreichen Prügel die meine Mutter in ihrer 25 Jahren verheiratete Zeit einstecken musste
    Möchten wir ihm dieses mal alles heimzahlen. Wie könnten wir ihn im Punkto finanziellem Aspekt ihn so richtig weh tun?

    Liebe Grüße

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Kilic,

      auch wenn es sich schwierig gestaltet, ist stets anzuraten, einen kühlen Kopf zu bewahren und die Auseinandersetzungen im Zuge einer Trennung und Scheidung von zu starken Emotionen freizuhalten. Das macht eine Scheidung am Ende für alle Beteiligten schmerzloser – und schont am Ende nicht nur die Nerven, sondern im Zweifel auch den Geldbeutel.

      Generell können durch die Trennung und Scheidung aber Unterhaltsansprüche geltend gemacht werden, sowohl von den Kindern als auch von dem getrennt lebenden Ehegatten. Raten Sie Ihrer Mutter zum Besuch eines Rechtsanwalts, der sie hinsichtlich der umfangreichen Fragestellungen hinsichtlich einer Scheidung beraten kann.

      Ihr Scheidung.org-Team

  59. Lisa sagt:

    Hallo. Ich möchte mich tennen. Unsere Kinder sind 9 und 11. Er will mir die Kinder nicht mitgeben daher bleiben die bei ihm. Ich möchte in eine Wohnung ziehen in der auch für die Kinder platz ist d.h ca. 600 € WM und nicht wie ich immer lese 480 €. Dann nehme ich mir einen Kredit dessen Raten bei 160€ liegen, wie sonst soll ich mich einrichten können. Ich verdiene 1700€ Netto, er verdient 2000€ Netto, droht jetzt aber damit seinen Job zu kündigen, da er der Meinung ist, wenn die Kinder bei ihm bleiben (sein verlangen) könne er nicht in Wechselschicht arbeiten. Dabei kann ich die Kinder jeden Tag ab 17 Uhr betreuen und nebenan wohnen seine Eltern ( beide Rentner ).
    Unterhalt für die Kinder, muss der immer bezahlt werden auch wenn der Erziehende verdient? Von welchem Geld soll ich denn dann noch Geschenke kaufen, mit den Kids ins Kino gehen etc…
    Knapp 900€ Unterhalt finde ich zudem sehr hoch.
    Also meine Fragen im Überblick :
    1. Muss ich Kindesunterhalt zahlen auch wenn er arbeitet?
    2. Kann ich was gegen ihn tun wenn ich belegen kann, dass er vorsätzlich arbeitslos wird
    3. Wie hoch ist der Kindesunterhalt wirklich bei einem Nettoeinkommen von 1700 (demnächst 2000) €

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Lisa,

      1. Der Elternteil, bei dem die Kinder nicht leben ist stets barunterhaltspflichtig und muss damit Kindesunterhalt zahlen – sofern sein Einkommen den Selbstbehalt übersteigt.
      2. Den Job zu kündigen, kann am Ende auch dem Alleinerziehenden negativ ausgelegt werden.
      3. Die Höhe des Kindesunterhalts kann nach der Düsseldorfer Tabelle ermittelt werden.

      Wenden Sie sich an einen Rechtsanwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  60. Gregor sagt:

    trennung nach zwei jahren und 8 wochen,Keine Kinder.Frau wohn z.Z. bei ihre Tochter(aus ihr erste Ehe entstanden)Rechtsanwalt meiner noch Ehefrau bescheinigt mich postalisch über Trennungsunterhalt.Meine Frau hat ein minijob mit 160 € netto, sie kommt allerdings Montl. auf 800-1000 € einkommen durch „Schwarzarbeit“, ist körperlich fit und gesund und kann sich für ihr lebensunterhalt selbst sorgen, z.B. Vollzeit arbeiten über oder bei eine Zeitfirma .Wir haben vor kurzem gemeinsam ein Haus gekauft(gemeinsame Schulden ??),wobei die monatsraten ich allein bewältige.Bin ich aufgrund der Kurze Ehe zum Trennungsunterhalt verpflichtet ??

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Georg,

      in Ihrem Fall kann es sein, dass Sie nicht zur Zahlung von Unterhalt verpflichtet sind. Aufgrund des Anschreibens durch einen Anwalt, der Ihre Frau vertritt, empfehlen wir Ihnen, Ihrerseits einen Anwalt zu beantragen, um Ihre eigenen Interessen zu vertreten.

      Ihr Scheidung.org-Team

  61. Masal sagt:

    Hallo ich habe auch eine frage. Mein mann hat mir im april eine scheidungsklage aufgemacht da es von vorn bis hinten nur lüge war. Ich habe auch einen anwalt gesucht habe vervafhrenshilfe abgegenen und das wurde durch rechtskammer bewilligt er ist sei november 2015 nicht mehr in der wohnung und hat mir auch nichts gegeben 8monate lang ich habe eine tochter sie wird im november 2jahre. Wir hätten im juli eine tagsatzung und da wurde eine unterhaltserrechnung gemacht und er will dass für mich nicht zahlen und hat nur theater gemacht und es wurde verschoben. Die unterhaltsklage wurde letzte woche von mein anwalt geschickt. Er hat die klage gemacht und jetzt war er auf slles einverstanden hatt gesagt ich sol mein anwalt anrufen und dsss es alles passt unterhalt für mich würde er auch zahlen nur es soll gleich die scheidung sein und ich hsbe ihm ernst genommen hab das meinem anwalt mitgeteilt und jetzt bekommt mein anwalt eine email dass das nicht stimmt dass er kein vereinbatung gemacht hat ich weis nimmer was er wil.

  62. Herbert sagt:

    Hallo, eine Frage

    1. Nach der Scheidung ändert sich ja die Steuerklasse, meist zum schlechten das man weniger hat
    Von welcher Steuerklasse wird hier also ausgegangen wenn es um das Netto des Gatten geht

    2.
    Wenn die Exfrau einen neuen Partner hat, muss kein Unterhalt mehr gezahlt werden, oder?
    Ist in dem Fall egal wie viel der Neue verdient, auch wenn er zbsp Arbeitslos ist???

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Herbert,
      Sofern die Exfrau mit ihrem neuen Partner zusammen wohnt, wird von einer verfestigten Liebesbeziehung ausgegangen, regelmäßig kann dann der Unterhaltsanspruch verwirkt sein. Die Berechnung des Unterhalts ergibt sich aus dem angegeben Nettoeinkommen, welches zum Zeitpunkt der Scheidung erzielt wurde.

      Ihr Scheidung.org-Team

  63. Susi sagt:

    Wie ist es wenn der Exmann Unterhalt für seine Ex und Kind zahlt, aber selber wieder in einer neuen Lebensgemeinschaft ist oder neu heiratet, muss er dann immer noch für die Exfrau Unterhalt zahlen?

    Und wenn Kinder aus der neuen Partnerschaft hervorkommen, wie teilt sich das dann auf???
    Da wird ja dann kaum mehr was zum Leben über bleiben wenn er sie auch noch durchfüttern muss.
    Das er für das Kind aus erster Ehe weiterhin zahlt ist ja klar :)

    Und noch was das Kindergeld betreffend, es ist ja für das Kind also,
    Hat der Zahlende ein recht darauf zu erfahren wofür das Kindergeld ausgegeben wird, durch zbsp Rechnungen die gezeigt werden, um sicher zu gehen das das Geld wirklich nur für das Kind ausgegeben wird?
    Oder geht das nur bei Verdacht des missbrauches des Geldes???

    Danke für eure hilfreichen Antworten und Mühe :)

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Susi,
      pauschal lässt sich nicht beantworten, ob für die Exfrau noch Unterhalt bezahlt werden muss. Kommen in einer neuen Ehe Kinder hinzu, so sind auch diese bei der Unterhaltszahlung zu beachten. Regelmäßig ist es nicht üblich, dass genau Rechnungen vorgelegt werden müssen. Möchten Sie dies allerdings durchsetzen, so fragen Sie einen Anwalt, nach den Möglichkeiten.

      Ihr Scheidung.org-Team

  64. Christian sagt:

    Hallo, ich bin seit 2 Jahren geschieden. ( 4 Jahren verheiratet) Und damals hatten wir eine Vereibarung unter uns geschrieben und monatlich habe ich fast Doppelt so viel Kindunterhaltung (soll 307 euro sein ) zu meiner Frau. nämlich 700 euro pro monat bezahlt.
    Jetzt möchte meine Frau Ehegatten­unterhalt , zwar Rückwärts für die vergangenen 2 Jahren.
    Frage1: gilt unsere damalige unterschriebene Vereinbarung gar nicht ?
    Frage2: kann der Antrag des Ehegatten­unterhalts rückwärts wirken ?
    Frage3: meine Frau ist selbständig, aber behauptet dass sie ganz wenig Geld verdienen kann. Ich habe so verstanden, wenn sie gar zu Hause bleibt, muss sie beweissen warum sie nicht arbeiten kann. Aber selbständig, ohen geld zu verdienen, kann sie so was machen ? wie funktioniert jetzt der Regel ?

    ich freue mich sehr über eine Antwort.!
    danke!

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Christian,
      solche Vereinbarungen sollten immer notariell beurkundet werden. Auch rückwirkend kann ein Unterhalt geltend gemacht werden. Erfragen Sie bei einem Anwalt, ob und wenn ja in welcher Höhe Ihre Exfrau Unterhaltsanspruch inne hat.

      Ihr Scheidung.org-Team

      1. Christian sagt:

        Hallo ,
        zuerst danke für die Antwort.
        Eine frage noch, ich habe so verstanden, dass Frau ohne spec.Grund Arbeit nehmen soll nachdem das Kind 3 Jahre alt ist. Aber bei Selbständigkeit, ob sie immer gerechtigt bin, Ehegattenunterhalt zu bekommen, da sie nichts von Selbständigkeit verdienen kann?.

        ich bedanke mich sehr für die Hilfe.

        mfg

        1. Scheidung.org sagt:

          Hallo Christian,

          in der Regel besteht nach dann die sogenannte Erwerbsobliegenheit. Der Ehegatte ist dabei grundsätzlich nach der Ehe dazu verpflichtet, alles zu unternehmen, um den Unterhalt selbstständig zu erwirtschaften. Besteht ein über die Betreuungszeit hinausgehender Unterhaltsanspruch, kann auch weiterhin Ehegattenunterhalt verlangt werden. Wenden Sie sich an einen Anwalt.

          Ihr Scheidung.org-Team

  65. Martin sagt:

    Guten Tag,

    meine Frau und ich werden uns nach 18 Jahren Ehe scheiden lassen. Wir haben Gütertrennung vereinbart (Ehe wurde in Mexico geschlossen) und besitzen gemeinsam ein Haus. Ich bin bereit meiner Frau ihren Anteil an der Immobilie gegen 300.000 Euro zum Marktwert abzukaufen.
    Ist meine Frau mit 300.000 Euro Barvermögen dann noch unterhaltsberechtigt?
    Ich bin selbständig und verdiene ca 100.000 Euro netto p.a.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Martin,

      durch die komplizierte Konstellation in Ihrem Fall ist die Regelung von Unterhalt, Ausgleichszahlung usf. vor allem auch davon abhängig, welches Landesrecht bei der Scheidung anzuwenden ist. Wenden Sie sich bitte zur Klärung an einen Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  66. Moni sagt:

    Guten Tag,

    mein Ex Mann und ich waren 36 Jahre verheiratet. Wurden geschieden. Nun hat er wieder geheiratet und verlangt Neuberechnung, da er seine neue Frau ebenfalls unterhalten muss. Soweit ich weiß, hat sie aber Einkünfte. Muss ich mir nun Sorgen machen, kein Unterhalt mehr zu bekommen? Sie haben letzten Monat geheiratet.

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Moni,

      die Unterhaltspflichten Ihres Exmannes verschieben sich nun, da er neu verheiratet ist, weshalb Ihre Bedenken berechtigt sind.

      Ihr Scheidung.org-Team

  67. Elke sagt:

    Guten Tag ich habe eine Frage in Verbindung/Trennungsunterhalt/Krankenkasse
    Mit Schreiben vom Juli 16 habe ich von der Krankenkasse erhalten, das mein Anspruch auf Familienversicherung ab April 16 endete wegen überschreitens der Einkommensgrenze 2016 durch Trennungsunterhalt, welcher sich monatl. auf 700 E bezog.
    Seit Juli 16 haben wir uns (mein Mann und ich wieder versöhnt)und teilten dieses auch der Krankenkasse mit, diese berufen sich weiterhin darauf, das die Zeit von April bis zum Zeitpunkt der Versöhnung meinerseits Beiträge gezahlt werden sollten zur freiwilligen Pflichtversicherung.
    Ich erachte, es ist nicht rechtens wie die Krankenkasse vorgeht, zumal wir nicht mehr in Trennung leben.
    Wie könnte man vorgehen?
    Danke für eine hilfreiche Info

    Gruß Elke

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Elke,

      mit diesen Unterhaltszahlungen überschreiten Sie die Einkommensgrenzen, insofern könnte die Versicherungen mit Ihren Forderungen recht haben. Wenden Sie sich am Besten an einen Anwalt, dieser kann ihre Ansprüche überprüfen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  68. Swantje H. sagt:

    Hallo ich bin seid Juni rechtskräftig geschieden.
    mein EXmann lebt in einen Pflegeheim und bekommt Erwerbsminderungsrente.
    Bin ich weiterhin verpflichtet Unterhlat zu zahlen?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Swantje,

      Besteht ein Bedarfsgrund, so kann auch nach einer Scheidung noch Unterhalt für den Ex-Ehegatten anfallen. Wenden Sie sich an einen Anwalt, dieser kann Sie beraten.

      Ihr Scheidung.org-Team

  69. skusy sagt:

    Hallo,
    ich habe mich letztes Jahr von meiner Frau nach 9 Ehejahren getrennt. Sie ist im Eigenheim mit 2 Kindern geblieben, 7 und 2 Jahre alt. Sie geht zur Zeit auf Teilzeit (ca. 750 € Steuerkl. 5 Arbeiten). Mein Gehalt ist ca. 3.200 € (St. Klasse 1), wovon sie mtl. 2.100 € pauschal bekommt für alle fälligen Zahlungen, (Kindesunterhalt, ihr Unterhalt, Hausdarlehen), ob das so richtig ist konnten wir bisher nicht rausfinden. Die Hausdarlehensraten betragen mtl. gesamt 1.300 € wo wir beide Eigentümer sind. Wie wird das wohnen meiner ehem. Frau in der Unterhaltszahlung für sie angerechnet, wenn ja wie und bei wem (Mann/Frau Anteile?) Gibt es da Unterschiede zu Trennung und Scheidung bei der Immobilie? Die Immobilie ist noch hoch belastet. Was kann man alles bei der Unterhaltszahlung der Frau gegenüber geltend machen, wie z.B. Spritkosten, Darlehenskosten, usw. und in welcher Höhe, bzw. gibt es Grenzen?Gibt es mehrere Varianten? Ab wann gilt der § lange Ehe? Scheidung ist für nächstes Jahr vorgesehen. Könnte diese Ehe auch schon unter lange Ehe fallen, so dass ich ein lebenlang Unterhalt an sie zahlen müsste?
    Vielen Dank im Voraus für die Antwort

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Sukusy,

      Grundsätzlich ergibt sich aus einer langen Ehe nicht automatisch ein lebenslanger Unterhalt. Hier fallen weitere Aspekte mit herein. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um den Unterhalt berechnen zu lassen. Dieser kann Ihnen auch erklären, welche Posten dabei zu berücksichtigen sind.
      Ihr Scheidung.org-Team

  70. Messe sagt:

    Hallo,
    Mein noch Ehemann hat die Scheidung eingereicht. Mein Mann lebt vom Hartz 4 und ich auch aber arbeite nebenbei im 400 Euro Job.
    Lebe jetzt zur Zeit wieder bei meinen Eltern.
    Hab ich ein Anspruch auf Unterhalt ?

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Messe,

      die Frage, ob ein Ehegatte in konkreten Fällen Anspruch auf Ehegattenunterhalt hat, können wir nicht beantworten. Dies ist jedoch angesichts der finanziellen Situation Ihres Gatten eher unwahrscheinlich.

      Ihr Scheidung.org-Team

  71. NADINE sagt:

    Guten Tag,
    Habe da eine Frage , steht mir nach 5 Jahren Ehe Unterhalt von meinem Mann zu, wenn wir uns trennen? wir haben keine Kinder. Ich verdiene zur zeit ca. 700 Euro Netto und habe noch einen Mini Job von 450 Euro.

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Nadine,

      ob Ihnen Unterhalt zusteht, können wir nicht beurteilen. Dies hängt entscheidend auch davon ab, welches bereinigte Nettoeinkommen Ihr Ehemann hat. Mit unserem Rechner für den Ehegattenunterhalt erhalten Sie eine erste grobe Einschätzung. Können Sie sich mit Ihrem Mann nicht einigen, so wenden Sie sich gegebenenfalls an einen Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  72. Frank B. sagt:

    Guten Morgen liebes Scheidungsteam,
    Meine noch Frau möchte sich nach 6 Jahren Ehe scheiden lassen.
    Wir haben 3 gemeinsame Kinder
    10 Jahre,6 Jahre und 3 Jahre.
    Ich verdiene so im schnitt 3500 Euro brutto.
    Mit was muss ich alles rechnen ?

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Frank,

      Ihre Frage kann in diesem Rahmen nicht beantwortet werden, da eine Scheidung aus mehreren komplexen Einzelfallentscheidungen bestehen kann. Auf unseren Ratgeberseiten zum Kindesunterhalt können Sie etwa nachlesen, welche Unterhaltsforderungen auf den nichtbetreuenden Elternteil zukommen können. Prinzipiell ist zu raten, dass Eheleute einen Weg finden, die Scheidung einvernehmlich abzuschließen um Stress und Geld zu sparen. Dafür kann die Mediation der richtige Weg sein.

      Ihr Scheidung.org-Team

  73. Berni sagt:

    Guten Abend,

    Ich möchte im Fall einer Trennung meinen Sohn gut versorgt wissen, er ist sechs Jahre alt. Ich verdiene sehr gut, meine Frau arbeitet halbtags.

    Laut der Düsseldorfer Tabelle bezahle ich für meinen Sohn etwas mehr als 600 Euro was völlig in Ordnung ist. Muss ich jedoch auch für meine Frau/Ex-Frau und Ihren teuren Lebenstil bezahlen? Wie kann ich sicher gehen dass das Geld auch dafür verwendet wird dass Sie für Ihn sorgt?

    Ich verdiene über 5000€ netto, meine Frau etwas über 750,-

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Berni,

      Trennungsunterhalt lässt sich in aller Regel nicht ausschließen. Wenden Sie sich im Zweifel stets an einen Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  74. Fatma.M sagt:

    Hallo , ich bin seit 11jahren geschieden. Damals war mein ex mann Student und konnte kein Unterhalt zahlen. Mittlerweile habe ich eine Tochter und bin erneut schwanger. Von dem Vater meiner Kinder habe ich mich getrennt. Wir leben momentan in der Türkei. Nun möchte ich zurück nach Deutschland und muss für die erste Zeit vom Sozialamt Leben. Habe ich noch Anspruch auf Unterhalt von meinem Ex Ehemann? Der Vater meiner Kinder lebt auch in der Türkei. Wie wird das geregelt mit der Unterhaltszahlung für die Kinder. Da er in türkische Lira verdient.

    Danke im voraus

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Fatma,

      in der Regel verfällt der Anspruch auf nachehelichen Unterhalt, sofern die Gründe dafür nicht bereits während der Scheidung Bestand hatten.

      Ihr Scheidung.org-Team

  75. Sabine sagt:

    Hallo,
    Mein Mann hat sich 2014 von mir getrennt, wir haben ein gemeinsames Haus, wobei er ausgezogen ist und ich noch allein im Haus wohne. Teilen uns aber den Abtrag des Hauses und die diesbezügliche kosten.
    Mein Mann ist selbstständig aber hat nicht jeden Monat ein Gehalt, nur so das er sich für privat etwas vom Firmenkonto nimmt.
    Ich selbst beziehe Rente 1700€.
    Hatte für ihn unangemeldet gearbeitet bis diesem Jahr Juli, wo ich mir monatlich zwischen 1000 und 1500€ lohn kosten überwiesen habe.
    Nun habe ich ja dadurch kein Einkommen mehr!
    Haben keine Kinder
    Meine Frage ist habe ich Anspruch auf Trennungsumterhalt und nach der Scheidung auf Unterhalt?
    Mir wurde gesagt das ich Geldwerten Vorteil hätte, weil ich alleine im Haus lebe und er die Hälfte trägt! Stimmt das?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Sabine,

      grundsätzlich kann Trennungsunterhalt nicht ausgeschlossen werden. Aber Fortzahlungen für eine Immobilie können hierauf Anrechnung finden. Wenden Sie sich an einen Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  76. Karin A. S. sagt:

    Hallo!

    Ich bin nach Abschluss meines Studiums mit meinem Verlobten in einen kleinen Ort gezogen, weil er dort einen Job gefunden hat. Ich habe in meinem Bereich (vor der Eheschließung) keinen Job gefunden, dann 3 Jahre halbtags gearbeitet bis unsere Tochter geboren wurde. Danach habe ich trotz Bemühungen keinen Job gefunden. Die Ehe dauerte 10 Jahre. Wir leben in Trennung, die Scheidung läuft. Ich arbeite jetzt in meinem Beruf mit 32 Std. / Woche.
    Meine Frage: kann ich ehebedingte Nachteile gelten machen, obwohl ich vor der Eheschließung nicht berufstätig war?

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Karin,

      ob ein ehebedingter Nachteil vorliegt, entscheidet im Zweifel das Familiengericht. Ob Sie vor der Ehe Arbeit hatten ist dabei nicht allein entscheidend. Wenden Sie sich an einen Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  77. paul sagt:

    Hallo liebes Scheidungsteam,
    ich überlege mich von meiner Frau zu trennen / scheiden zulassen. Sie hat 2 erwachsene Kinder 26 und 24 die arbeiten bzw. studieren ( keine gemeinsamen und auch nicht adoptiert) und noch daheim das Hotel Mama genießen. Sie selbst arbeitet 18h die Woche und ist nebenberuflich selbstständig und gesund.
    Wegen Erbschaftsangelegenheiten wurde ich von ihr vollständig enterbt. Muss ich ihr einen nachehelichen Unterhalt gewären?

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Paul,

      wir können grundsätzlich nicht einschätzen, ob Ehegatten zu nachehelichen Unterhalt verpflichtet werden können. Dazu ist eine tieferer Kenntnis der finanziellen Umstände notwendig. Besprechen Sie dies also mit einem Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  78. Bärbel sagt:

    nach mehrjährigem Zusammenleben und anschließender 1jähriger Ehe möchte ich mich von meinem Mann trennen. Ich beziehe seit einigen Jahren EU Rente von brutto ca 900€ mein Mann verdient zwischen 2200€ und 2400€ brutto.
    Wie würde sich hier der Unterhalt errechnen.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Bärbel,

      da Ihre Ehe bisher ein Jahr andauerte, wird von einer „kurzen Ehe“ gesprochen. Die Gerichte prüfen jeden Einzelfall, ob ein Unterhaltsanspruch überhaupt besteht. Kontaktieren Sie einen Anwalt, welcher Sie weitergehend beraten kann.

      Ihr Scheidung.org-Team

  79. Madita sagt:

    Hallo.
    Wie steht der Unterhaltsanspruch, wenn die Ehefrau in 27 Jahren Ehe nahezu nicht gearbeitet hat, vor allem da sie 4 Kinder groß gezogen hat, alle etwa im Abstand von 2 Jahren?
    Also bestünde überhaupt die Möglichkeit auf Anspruch?
    Danke

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Madita,

      der Anspruch auf Trennungsunterhalt besteht in aller Regel immer. Auch nachehelicher Unterhalt kann geltend gemacht werden, wenn dieser grundsätzlich begründet ist (Erwerbsunfähigkeit, Altersunterhalt usf.). Wenden Sie sich an einen Rechtsanwalt, um mögliche Ansprüche zu ermitteln.

      Ihr Scheidung.org-Team

  80. Anna sagt:

    Hallo liebes Scheidungsteam

    Ich hätte einige Fragen.. erzähle euch aber erstmal meine Situation.

    Ich habe eine Tochter diese ist 3 Monate alt, ich habe mich von Kindsvater getrennt als ich im siebten Monat schwanger war. (Alles zerbrach einige Wochen vor der Hochzeit)
    Nun lebe ich mit meiner Tochter in unserer Wohnung, Einkommen habe ich nur das Elterngeld, ihr Kindergeld und Unterhalt für die kleine.
    Bevor die kleine geboren worden ist wollten wir ein Haus bauen dieser ist nun fertig und mein Ex-Freund zieht diesen Monat um. Er ist alleiniger Eigentümer allerdings haben wir beide das Darlehen unterschrieben (er bezahlt alles selbst), da ich aus dem Vertrag raus möchte habe ich schon vor Monaten einen Anwalt eingeschaltet.

    Meine Frage wäre ob mein Ex-Freund verpflichtet ist mir Unterhalt zu zahlen, da ich keiner Tätigkeit nachgehen kann da unsere Tochter 3 Monate ist?
    Das was ich ab Einkommen habe ist sehr wenig und reicht mir nicht aus.
    Wie hoch stehen die Chancen das wenn ich den Unterhalt einklage, diese auch zu gewinnen?

    Mfg Anna

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Anna,

      grundsätzlich können auch nicht verheiratete Eltern einen sogenannten Betreuungsunterhalt geltend machen. Wenden Sie sich an Ihren Anwalt, um zu prüfen, inwieweit der Unterhaltsanspruch bei Ihnen besteht.

      Ihr Scheidung.org-Team

  81. Petra sagt:

    Hallo,

    mein Mann hat mich nach 4 Jahren Ehe verlassen. Wir haben ein Kind (9 Jahre). Ich arbeite auf 450 EUR Basis, er Vollzeit. Nun hat er seinen Job gekündigt und geht nach Kanada. Er dort ein Job Angebot.

    Er will Unterhalt für die Kleine zahlen.

    Ich muss nun ALG 2 beantragen. Muss er auch Unterhalt für mich zahlen? Er hat sich auf DE abgemeldet aber keine neue Adresse hinterlegt.

    Wie wird die ARGE nun vorgehen? Bekomme ich Geld von denen?

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Petra,

      wir können nicht voraussehen, wie das Jobcenter entscheiden wird. Voraussichtlich kann Ihnen zunächst ALGII zugesprochen werden. Für weitere Schritte sprechen Sie mit Ihrem Sachbearbeiter oder einem Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  82. me sagt:

    Hallo ,
    ich bin seit 7 jahren verheiratet und habe 2 kinder( 2 und 5 j).mein mann verdient 60,000 euro jährlich (netteo ist 3.200 monatlich). wir sind getrennt seit 2 monate.ich möchte wissen wie wil geld soll ich von ihm beKommen? für mich und meine kinder und bis wann?

    vielen dank

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo me,

      wir können keine Unterhaltsberechnungen vornehmen. Der Unterhalt für Kinder berechnet sich in aller Regel nach der Düsseldorfer Tabelle(mehr dazu in unserem Ratgeber). Der Ehegattenunterhalt muss während der Trennung eingefordert werden. Nach der Scheidung ist nur in bestimmten Fällen Ehegattenunterhalt auszuzahlen. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um Ihren Fall zu besprechen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  83. mimo sagt:

    Hallo, ich bin in Trennung. ich bin seit 4 jahren verheiratet und habe eine Tochter 3 jahre. ich bin selbstständig und mein Lohn kann bis 1600 euro sein. ich bezahle unterhalt für meine Tochter 145 Euro. Muss ich auch unterhalt für Ex-Frau bezahlen? Sie arbeitet Teilzeit.

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo mimo,

      wir können nicht beurteilen, welche Unterhaltsansprüche Ehegatten haben. Einen ersten Überblick kann unser Unterhaltsrechner für Ehegatten verschaffen. Alles weitere klären Sie bitte mit einem Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  84. Maria sagt:

    Hallo!
    Mein Mann uns ich werden im November 3 Jahre verheiratet sein. Wir haben keine Kinder. Nun will er die Trennung.
    Ich verdiene 3000 € netto. Er verdient nichts weil er (mit 36 noch immer studiert) und wird von mir finanziert. Er ist auch ueber mich krankenversichert.
    Ich sehe nicht ein, ihm Unterhalt zu zahlen, weil ich nicht sehe, was ihm die Ehe fuer nachteile gebracht haben soll.
    Muss ich mich, um nicht unterhaltspflichtig zu sein, nun beeilen und vor dem 3. Hochzeitstag die Scheidung einreichen?
    VG.Maria

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Maria,

      der Anspruch auf Trennungsunterhalt kann in der Regel nicht ausgeschlossen werden. Wenden Sie sich an einen Rechtsanwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  85. Elisabeth sagt:

    Bin 16.10 .1913 geschieden.Bie Scheidung habe ich kein Unterhalt beantragt dass heist ich bekomme von meinem Exgatten kein Unterhalt.
    FRAGE: KANN ICH IM AUCH NACH 3 JAHRE SCHEIDUNG BEEINTRAGEN?
    Liebe Grüsse Elisabeth.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Elisabeth,

      in der Regel kann nur dann Ehegattenunterhalt geltend gemacht werden, wenn die Gründe hierfür bereits bei Scheidung vorlagen. Wenden Sie sich im Zweifel an einen Rechtsanwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  86. Thomas sagt:

    Hallo, wir sind seit ungefähr seit 1,5 Jahren (Februar 2015) verheiratet nun will sie sich von mir trennen lassen sie ist von gemeinsamen Wohnung ausgezogen habe mich noch nicht von der Wohnung abgemeldet sollte ich mich von der Wohnung abmelden oder auch ausziehen? wie soll ich vorgehen? haben einen Tochter 7 Monate alt, sie ist zurzeit im Mutterschaftsschutz die auf 3 jahre verläuft und bezieht momentan 400 € kriegt aber die ersten zwei jahre bezahlt und im dritten Jahr nicht mehr sie war vorher 20 Jahre Vollzeit beschäftigt. Ich verdiene ungefähr 1900 € netto bin aber auch auf ihr krankenversichert, haben auch eine Kredite aufgenommen die wir zusammen unterzeichnet haben wäre es möglich die Kredite durch zwei zu teilen? muss ich auch für XFrau Unterhalt zahlen womit muss ich rechnen was kommt auf mich zu bedanke mich schonmal vorraus. Mit freundlichen Grüßen Thomas

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Thomas,

      während des Trennungsjahres ist der sogenannte Trennungsunterhalt zu zahlen. Darüber hinaus steht Ihrer Frau der sogenannte Betreuungsunterhalt zu, bis Ihr Kind das dritte Lebensjahr vollendet hat. Hinzu kommt der Unterhalt für Ihr gemeinsames Kind. Da die Kreditverträge von beiden unterschrieben wurde, müssen auch beide Partner diese zusammen abzahlen.

      Ihr Scheidnung.org-Team

  87. Gundi sagt:

    Hallo
    Ich möchte mich scheiden lasse…Kann aber nicht arbeiten wegen 2 aneurysmen Ops..Und ich habe noch 2 aneurysma im Kopf..Mein Mann war 9 jahre trockener alkoholiker..Und hat wieder angefangen zu trinken..Sind jetzt 14 Jahre verheiratet.
    Ohne gemeinsame Kinder..Mein Mann verdient 5800euro netto im Monat..Muss er.mir Unterhalt zahlen..Oder wohin muss ich um Geld für Wohnung und zum Leben zu bekommen..PS..durfte vor Krankheit nur auf 400euro arbeiten.und bin jetzt 49jahre alt..slg gundi

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Gundi,

      Während des Trennungsjahres steht Ihnen Trennungsunterhalt zu. Pauschal können wir nicht beantworten, ob Ihnen auch ein nachehelicher Unterhalt zusteht, dies hängt von diversen Faktoren ab. So wird beispielsweise Ihr Alter und Ihre Krankheit (§ 1572 BGB) berücksichtigt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  88. Lisa sagt:

    Hallo,
    ich bin nicht deutschin aber wohne momentan in Deutschland. Meiner Mann und ich haben in unserem Land ( Konsulat in Deutschland ) verheiratet. Wenn wir jetzt scheiden möchten, müssen wir in unserem Land machen.

    Er arbeitet ( bei einer deutschlen Firma )und wohnt auch in Deutschland. Jetzt verweigert er nach dem Deutschen Standard ( z.b. Düsseldorf Tabelle ) die Unterhaltung zu zahlen, da wir beiden und unseres Kind alle nicht Deutsche sind.

    Könnte ich wirklich nur die Unterhaltung nach dem Standard in unserem Heimatland bekommen ?
    Ist die deutschen Regel / Gesetz in meiner Fall noch gültig oder nicht ?
    wenn überhaupt nicht, dann macht auch kein Sinn einen Rechtsanwalt zu finden.

    Ich bedanke mich im Voraus!

    mit freundlichen Grüssen
    Lisa

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Lisa,

      zwar kann für eine erste Berechnung die Düsseldorfer Tabelle herangezogen werden, allerdings sind dann Korrekturen vorzunehmen und der Betrag den Lebensverhältnissen im entsprechenden Land anzupassen. Ein Anwalt in Ihrem Land kann Ihnen übliche Unterhaltsansprüche aufzeigen und bei der Berechnung helfen.

      Ihr Scheidung.org-Team

      1. Lisa sagt:

        Hallo,
        zuerst vielen dank für die Erklärung.
        Da ich wohne zusammen mit meinen Kindern in Deutschland, und mein Mann wohnt und arbeitet auch in Deutschland.
        Warum muss die Berechnung immer nach Unterhalsanprüche aus meinem Heimatland angepasst werden ?

        Bedeutet es, ohne die Lebensverhältnissen in meinem Land kann der deutsche Anwalt mir schwwer helfen ?

        Was wird passieren, wenn ich die Deutschebürgerschaft bekomme ?( Und mein Mann nicht )

        Danke!

        mfg
        Lisa

        1. Scheidung.org sagt:

          Hallo Lisa,

          eine Nachberechnung kann möglich sein, wenn Sie in Deutschland verbleiben dürfen. Wenden Sie sich an einen Anwalt.

          Ihr Scheidung.org-Team

  89. Gomez sagt:

    Hallo,

    auf die Scheidungsfolgenvereinbarungen, die meinen Ex-Mann und ich beim Notar unterschieben haben, verpflichtet er sich, mir monatlich einen nachehelichen Unterhalt bis einschließlich Okt 2016 zu zahlen. Anfang August 2016 habe ich ihn etwas erzählt, was ihn geärgert hat. Ab dem Moment hat er die Unterhalt Zahlung abgestellt. Ich würde gerne wissen, was ich machen soll, um die Vereinbarungen geltend zu machen. Sollte ich mich an das Amtsgericht wenden?
    Viele Grüße, Diana

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Diana,

      bevor Sie sich an ein Amtsgericht wenden, könnten Sie mit Hilfe eines Anwalts versuchen Ihre Ansprüche durchzusetzen. Erst wenn dieser nicht bewirken kann, sollte das Amtsgericht aufgesucht werden.

      Ihr Scheidung.org-Team

  90. Stephan sagt:

    Hallo,
    meine Eltern werden sich nach 40 Ehejahren trennen. Mein Vater ist Pensionär und hat ein gutes Auskommen, meine Mutter ist Rentnerin mit 700€ Rente. Eine Erwerbstätigkeit ist ihr wohl nicht mehr zuzumuten. Allein wird sie mit dieser Summe nicht weit kommen. Wie ist das in solchen Fällen geregelt?
    Ein gemeinsames Haus existiert.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Stephan,

      im Rahmen eines Versorgungsausgleichs werden die Anwartschaften aus der Ehezeit gerecht aufgeteilt. Der Vermögensausgleich erfolgt durch den Zugewinnausgleich, sofern keine anderen Vereinbarungen vorliegen. Darüber hinaus erhält Ihre Mutter während des Trennungsjahres Trennungsunterhalt. Ob ein Anspruch auf nachehelichen Unterhalt besteht, wird im Rahmen des Gerichtsverfahrens geklärt. Die Parteien sollten sich durch einen Anwalt beraten lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  91. tina sagt:

    meine Tochter möchte auf einen Schüleraustausch gehen.
    Ich wollte mit meinem Exmann ausmachen, dass wir uns die Kosten dafür teilen, er aber meint, er zahlt eh ausreichend Alimente, dann soll ich doch das Geld für die Deckung der Kosten für das Austauschprogramm hernehmen, denn wenn meine Tochter nicht zu Hause wäre, würde ich ja auch kein Geld für sie benötigen. – Und die Alimente wären ja immerhin Geld, das er für SIE bezahlt und nicht für mich.
    Ich sehe das etwas anders, denn auch wenn meine Tochter nicht zu Hause, nicht in österreich ist, so braucht sie einerseits trotzem Kleidung, sChuhe, Schulsachen, MEdikamente und Hygieneartikel, die ich ihr zur Verfügung stellen bzw. das Geld dafür zukommen lassenmuss. Andererseits habe ich zu Hause die Kosten für die Miete, Strom, Wasser, Telefon, Versicherungen zu begleichen, die ein TEil dessen sind, was meine Tochter benötigt, um nachihrer Rückkehr wieder zu Hause unterzukommen. Ich muss für die 10 Monate, die sie unterwegs sein wird, gewährleisten, nicht mein Dach über dem Kopf zu verlieren, damit auch meine Tochter dann wieder eines über dem Kopf hat.
    Wie schaut das rechtliche Statement zu dieser SAche aus?
    Kann der Vater meiner Tochter velangen, dass ich die kompletten ALimente für den Schüleraustausch verwende? Dann bleibt mir kein Geld mehr dafür zu sorgen,d ass a) die Wohnung gehalten werden kann und b) sie im Ausland das zur Verfügung hat, was sie benötigt“
    Vielen Dank für Ihre Hilfe,
    mfG
    Tina

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Tina,

      grundsätzlich sind die Alimente für die Unterhaltung des Kindes gedacht. Hier ist allerdings nicht bekannt, wie es sich mit den Unterhaltsregelungen in Österreich verhält, da wir uns ausschließlich mit dem deutschen Familienrecht auseinandersetzen. Wenden Sie sich ratsuchend an einen Rechtsanwalt vor Ort.

      Ihr Scheidung.org-Team

  92. Sabrina sagt:

    Hallo,

    ich bekomme derzeit Trennungsunterhalt + Kindsunterhalt für 2 Kinder von meinem Mann.
    Ich möchte gerne einen 450€ Job annehmen. Ändert sich dadurch die Höhe des Trennungsunterhalts?

    Viele Grüße Sabrina

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Sabrina,

      ein 450-Euro-Job wird auf den Unterhaltsanspruch angerechnet.

      Ihr Scheidung.org-Team

  93. Stefan sagt:

    Hallo liebes Team,
    ich habe im Juli 2014 geheiratet. Meine Frau ist aus Indien und wegen der Eheschließung nach Deutschlang gezogen (keine deutsche Staatsbürgerschaft) und wohnt seitdem in Deutschland und geht derzeit einer Ausbilung nach. Nun will Sie sich scheiden lassen. Wir haben keine Kinder und kein Wohneigentum. Welche Ansprüche hat Sie auf Unterhaltszahlung?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Stefan,

      eine kurze Ehedauer kann einen Unterhaltsanspruch negieren. Dies ist jedoch in jedem Einzelfall genauer zu betrachten. Haben die Eheleute das Leben bereits nach 2 Jahren aufeinander eingestellt, kann nicht immer noch pro forma eine kurze Ehedauer angenommen werden. Der Trennungsunterhalt kann dann anfallen – auf diesen darf dann in aller Regel auch nicht verzichtet werden. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um die möglichen Ansprüche Ihrer Frau prüfen zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  94. Elke E. sagt:

    Hallo,
    zur Zeit läuft unsere Ehe nicht gut. Wir sind 6 Jahre verheiratet. Er verdient 2100 Euro Netto, ich arbeite 6 Std. pro Tag und verdiene 600 Euro Netto. Habe ich, falls es zur Trennung kommen sollte, Anspruch auf Unterhalt?

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Elke,

      wir können keine Auskunft zu konkreten Unterhaltsansprüchen geben. Auf unserer Seite zur Berechnung des Ehegattenunterhalts können Sie unseren Rechner verwenden und so einen ersten Eindruck erhalten, ob und wie viel Unterhalt Ihnen eventuell zusteht. Für genauere Informationen und konkrete Einzelfallberechnungen, wenden Sie sich bitte an einen Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  95. Alex sagt:

    Guten Abend,

    meine Frau und ich wollen uns nach genau 4 Jahren Ehe scheiden lassen. Meine Frau hat ein klein Gewerbe. Wie wird das als Einkommen gewertet?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Alex,

      die monatlichen Einkünfte können als Einkommen der Ehefrau angerechnet werden. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um eine Vorabberechnung zu ermöglichen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  96. Andree sagt:

    Hallo,

    wie verhält es sich, wenn die geschiedene Frau Unterhalt bezieht, nach der Scheidung aber eine beträchtliche Summe erbt? Wird das auch berechnet oder fällt das unter den Tisch?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Andree,

      es kann möglich sein, das Erbe auf den Unterhaltsanspruch anzurechnen, häufig zumindest regelmäßige Zinserträge. Wenden Sie sich in Ihrem speziellen Fall an einen Anwalt, um exaktere Auskünfte zu erhalten.

      Ihr Scheidung.org-Team

  97. Michael sagt:

    Hallo,
    ich weiß nicht ob ich hier wenigstens eine Orientierung bekomme aber ich versuche es mal: ich lebe seit Jahren mit meiner Ehefrau im 2. Haus ihrer Eltern (gleiches Grundstück), sie ist vollkommen psychisch labil und durchgeknallt, trinkt oft, macht Dinge im Haushalt einfach kaputt und lebt seit Jahren quasi mit mir unter einem Dach aber in getrennten Räumen. Ich schlafe seit Jahre im Arbeitszimmer, auf dem Boden. Wir haben 2 Kinder (18 und 16 Jahre alt). Sie geht nur ab und an einem Job nach, ich kenne aber keine Details. Sie bekommt von mir eine gewisse Summe Haushaltsgeld was sie jedoch eigentlich nur für sich selbst ausgibt, ebenso behält sie das Kindergeld für sich. Nun kam sie auf die Idee mehr Haushaltsgeld einzuklagen mit Anwältin! Ich zahle alles, Miete an die Schwiegereltern ohne Mietvertrag, gehe seit Jahren die Lebensmitteleinkäufe machen und bezahle auch sonst alles andere (Kfz Versicherungen), Strom etc. Meine Kinder und ich wollen weg aus der Situation, Scheidung. Meine Frage nun, da ich auch das alleinige Sorgerecht beantragen werde: wir sind beide Mitt-40er. Hat sie das Recht da einfach Unterhalt einzuklagen obwohl sie die Kinder nie versorgt hat? hat sie das Recht einfach so zu tun als könne sie nicht arbeiten gehen? Sie hat es ja auch immer mal wieder zwischendurch getan. Kann ich mich gegen solche Machenschaften nicht wehren? Ich harre um der Kinder Willen seit Jahren in dieser Situation aus. Wurde psychologisch fertig gemacht und erpresst, und nun scheint es als würde dieser Alptraum niemals enden können? Können meine Schwiegereltern, die Wohlhabend sind, meiner Frau einfach einen Mietvertrag ausstellen? Damit sie dann mehr Geld verlangen kann? Kann ich einen Gutachter für so etwas finden ? Gibt es überhaupt eine Handhabe gegenüber Menschen die so perfide handeln? Fühle mich machtlos in dieser Situatuion.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Michael,

      auf Trennungsunterhalt kann in aller Regel nicht verzichtet werden. Nach rechtskräftiger Scheidung jedoch kommt die sogenannte Erwerbsobliegenheit zum Tragen, der Unterhaltsberechtigte muss sich also ernsthaft darum bemühen, selbst für den eigenen Lebensunterhalt aufzukommen. Liegt besondere Härte vor, kann der Unterhaltsanspruch ggf. sogar entfallen. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um alle mit der Scheidung und dem anfallenden Unterhalt in Verbindung stehende Fragen zu klären.

      Ihr Scheidung.org-Team

  98. Steffi sagt:

    Hallo.
    Ich habe mich gerade von meinem Mann getrennt, da er mich mit einer anderen betrogen hat. Wir sind nun seit genau 1.5 Jahren verheiratet und haben bei der Eheschließung vorm Notar einen modifizierte Zugewinnausgleich vereinbart.
    Wir gehen beide arbeiten, keine Kinder. Er verdient wesentlich mehr als ich. Allerdings hatten wir während unserer Ehe beide unsere Wohnungen behalten. Die meiste Zeit, sogar fast ausschließlich, verbrachten wir in meiner Wohnung.
    Mein Mann hat mir monatlich 250,- für die Nebenkosten überwiesen und zahlte die Einkäufe.
    Meine Fragen:
    Steht mir Trennungsunterhalt zu obwohl ich auch arbeiten gehe und mir eigentlich mein Geld zum Leben ausreicht ( müsste dann nur auf etwas Luxus verzichten, da er auch die Urlaube gezahlt hat)?
    Anfang diesen Jahres hat er mir ein gebrauchtes Auto gekauft. Der Kaufvertrag und die Zulassung läuft auf mich und wir hatten uns geeinigt, dass ich die Hälfte des Autos zahle, was ich auch tat, und er mir die andere Hälfte schenkt.
    Kann er nun die geschenkte Hälfte des Autos zurück verlangen?
    Wie sieht es mit sonstigen Geschenken, welche er mir gemacht hat, aus. Meine Armbanduhr vom Urlaub im Oktober diesen Jahres wollte er auch schon zurück. Wert 120,-.E
    Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.
    Beste Grüsse
    Steffi

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Steffi,

      Geschenke können nur unter bestimmten Voraussetzungen zurückverlangt werden, siehe hierzu § 528 BGB. In der Ehe gemachte Geschenke sind hiervon oft ausgenommen. Anspruch auf Trennungsunterhalt kann bestehen, dies können wir jedoch nicht beurteilen. Bitte wenden Sie sich hierfür an einen Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  99. Matthias sagt:

    Halllo,
    meine Frau ist in einer Nacht und Nebel Aktion mit unseren beiden Kindern (Sohn 4 und Tochter 7) aus meinem Haus, 60 km weit weg, zu ihren Eltern gezogen.
    Die Kinder wollten das beide nicht. Ich habe meine Tochter mit einer EAO einen Monat später wieder nach Hause holen können. Die EAO für meinen Sohn (stellte ich 3 Wochen später) wurde ohne Verfahren abgelehnt. Der Zustand meines Sohnes wurde zusehends schlechter. Ich lies nicht locker. Mein Sohn wurde dann ca 1 Monat später vom Gericht in ein Wechselmodell gesteckt. Durch die Entfernung auch mit Kita Wechsel.
    Mein Sohn stand kurz vor einen psychischen Zusammenbruch. Der ständige Wechsel der Kitas und der wöchentliche Verlust seiner Schwester machten ihn förmlich krank.
    Ich konnte diese Ungerechtigkeit gegenüber meines Sohnes nicht zulassen und startete nach ca 7 Wochen Wechselmodel die nächste EAO. Die zuständige Verfahrenspflegerin unterstützte diesen Antrag und meldete dem Gericht die Dringlichkeit der Beendigung des Wechselmodells.
    Meine Frau hatte gegen die EAO unserer Tochter Beschwerde beim OLG eingereicht. Das OLG hat nahezu niederschmetternd diese Beschwerde abgelehnt und gleichzeitig auf den Verbleib meines Sohnes beim Vater hingewiesen.
    Also bekam ich meinen Sohn mit EAO auch zurück.
    Jetzt nach 9 Monaten und ca. 8000 Euro Kosten für mich, bin ich, nach psychologischen Gutachten, alleinerziehender Vater von 2 Kindern.
    Meine Frau musste aufgrund ihrer Arbeitslosigkeit keinen einzigen Prozess (alle gegen ihre eigenen Kinder) bezahlen.
    Ihr wurde jetzt bewilligt einen Unterhaltsprozess mit einem Streitwert von ca 21000 Euro gegen mich, wieder kostenlos, zu führen.
    Wie ist das möglich? Ich habe die Kinder, ich gehen arbeiten. Sie macht seit 9 Monaten nichts und hat das Recht einen solchen Prozess zu führen?!

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Matthias,

      Ehegattenunterhalt steht jedem Geschiedenen zu, insofern die in unserem Artikel beschriebenen Voraussetzungen (insbesondere ehebedingte Nachteile) gegeben sind. Bitte wenden Sie sich an einen Anwalt, um alles weitere zu besprechen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  100. Roby sagt:

    Guten Tag,
    ich bin seit 1987 geschieden und muss jetzt Hartz 4 beantragen.
    Bei der Scheidung wurde auf Unterhaltszahlungen für die Ehefrau verzichtet, nur für das gemeinsame Kind ( jetzt über 30 und selbst verheiratet!).
    Wird die Arbeitsagentur irgendetwas von meiner Ex-Frau verlangen??
    Danke

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Roby,

      für Unterhaltsansprüche sind die Verhältnisse während der Ehe und Scheidung von Bedeutung. So weit im Nachhinein lassen sich derlei Ansprüche in aller Regel nicht mehr begründen. Wenden Sie sich im Zweifel an einen Rechtsanwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

      1. Roby sagt:

        Danke, es lässt hoffen…

  101. W. sagt:

    Ich habe mich 12’13 getrennt nach 23 Jahren Ehe. Er hat mir 8’13 die Koffer hingestellt u. gesagt ich soll gehen. Auf anraten meines Anwalts hab ich mir Job und Wohnung 68m besorgt. Damit ein Kinderzimmer für meinen Sohn(17) Tochter 23 eigenen Haushalt. Musste vier Wochen auf Einarbeitung weg und kam nur am WE Sohn blieb beim Vater. Ich hab 23 Jahre den Betrieb mitaufgebaut und gearbeitet ohne Endgeld und Rentenvversicherung. Ich bekamm einmalig 10000€ und soll jetzt 150000€ bekommen. Der Betrieb ist über 1Mio. Wert. Mein Anwalt rät dazu ich fühle mich über den Tisch gezogen. Was soll ich machen? Anwalt wechseln? Gutachten erstellen? Das schlimme er hetzt die Kinder so auf ich bringe sie ums Erbe. Ich hab doch 340 Tage im Jahr im ( hotel) Betrieb gearbeitet ich sehe diesen als Zugewinn.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo,

      aus der Ferne lässt sich dies schwer beurteilen, da wir nicht alle Umstände kennen. Zudem dürfen wir Ihnen keine Rechtsberatung erteilen. Sicherlich wäre es eine Option, einen weiteren Anwalt nach seiner Meinung zu fragen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  102. Christian sagt:

    Hallo,
    ich bin seit 4 Monaten von meiner Frau getrennt, jetzt möchte sie bis zur Scheidung Trennungsunterhalt haben. Es gibt aber keine Kinder, sie arbeitet Vollzeit (hat sie auch während der 2 jährigen Ehe), lebt mietfrei bei Ihren Eltern, hat ein eigenes abbezahltes Auto und hat ca. 80% vom Hausverkauf bekommen.
    Das einzige Manko ist, das ich gut das doppelte von ihr verdiene.
    Steht ihr dennoch ein Trennungsunterhalt zu?
    Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.
    Vielen Dank im Voraus.

    Beste Grüße
    Christian

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Christian,

      auf Trennungsunterhalt kann grundsätzlich nicht wirksam verzichtet werden. Die erfolgten Kompensationsleistungen können allerdings auch auf nachehlichen Eheunterhalt angerechnet werden, sollte ein solcher Anspruch bestehen. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um die Ansprüche Ihrer Ehefrau zu prüfen (inkl. möglicherweise anrechenbarem Wohnvorteil) und die geleisteten Ausgleichszahlungen in Waage zu setzen mit weiteren Ansprüchen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  103. Christina L. sagt:

    Ich beziehe volle Erwerbsminderungsrente wegen einer Krebserkrankung. Mein „noch Mann“, wir leben getrennt, zahlt mir sehr eigenmächtig berechnet Trennungsgeld, was für mich kaum reicht. Ich will mich scheiden lassen.
    Muss er dann Unterhalt zahlen? Ich werde wohl nie mehr arbeiten gehen können.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Christina,

      ob Ihnen nachehelicher Unterhalt zusteht, lässt sich aus der Ferne schwer beurteilen. Kontaktieren Sie daher bitte einen Anwalt, der Ihren Anspruch überprüfen kann und ggf. durchsetzen kann.

      Ihr Scheidung.org-Team

  104. Faro sagt:

    Hallo !
    ich habe eine kurze Frage bezüglich Steuerklasse. Ich arbeite Vollzeit (mit St.klasse 3) meine Frau NICHT arbeitstätig (St.klasse 5). Wie ändert meine St.klasse während der Trennungsjahr und nach der Scheidung. Wir haben ein Kind ( 7 Jahr / 2. Klasse ), das bei der Mutter leben würde. Ich habe gehört, dass ich St.klasse 1 bekommen werde. Wenn wir davon ausgehen, dass meine Frau nach der Scheidung keinen Job finden würde oder nur Teilzeitjob, dann kommen erhebliche Zahlung auf mich zu. bekomme ich trotzdem die St.klasse eins ?
    Ich danke Ihnen im voraus für Ihre Antwort

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Faro,

      spätestens nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Trennung erfolgte, müssen Sie die Steuerklasse wechseln – nicht erst nach rechtskräftiger Scheidung. Für das Jahr selbst, in dem die Trennung stattfand, können die alten Steuerklassen jedoch noch beibehalten werden.

      Vermutlich erhalten Sie nach der Änderung die Steuerklasse I, Ihre Ehefrau kann als Alleinerziehende ggf. auch in Steuerklasse II eingruppiert werden.

      Ihr Scheidung.org-Team

  105. K. sagt:

    Hallo,

    meine Frau und ich haben uns vor 3 Wochen getrennt, und meine Frau ist nun zu Ihren Eltern gezogen.
    Ich wohne nun in unserem Haus und bezahle 1100 € Miete Warm.
    Ich habe meine Frau mehrmals schriftlich gebeten das Sie sich den Unterhalt der Ihr zusteht bitteb erechnen lassen soll, da ich Ihr pünktlich und in richtiger Höhe den Unterhalt bezahlen möchte,
    Auch bat ich Sie, das Sie die Kündigung der Wohnung bitte unterschreiben soll, um von den Gesamtkosten herunterzukommen und ich Ihr den Unterhal auch wirklich bezahlen in voller Höhe bezahlen kann.

    Meine Frage :
    1.) Kann meine Frau in diesem Fall nachträglich einen vollen Unterhalt verlangen, obwohl sie durch Ihre Verweigerungshaltung bzw fehlende Mitwirkung mir erhebliche Kosten verursacht ?
    2.) Kann ich die Mietkosten die mir zwangsweise unnötig entstehen vom Unterhal abziehen und wenn nein was kann ich machen ?

    Mit freundlichen Grüßen
    K.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo,

      1. In aller Regel lassen sich rückständige Unterhaltsansprüche nur dann beanspruchen, wenn sie zuvor vom Berechtigten eingefordert wurden. Zudem verfallen die Nachzahlungsansprüche häufig nach einem Jahr. Grundsätzlich sind beim Unterhalt beide Beteiligten zum Auskunft verpflichtet, sodass Versäumnisse des einen, dem anderen zumeist nicht anzulasten sind.
      2. Ist Ihre Ehefrau ebenfalls Mieterin der Wohnung, kann im Innenverhältnis eine entsprechende Ansrechnung erfolgen – Verrechnung mit dem Unterhalt zusätzlich zur Anrechnung eines ggf. vorhandenen Wohnvorteils der Frau.

      Wenden Sie sich an einen Anwalt, um Ihre Möglichkeiten und eigenen Ansprüche zu prüfen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  106. Jörg sagt:

    Hallo,
    ich bin seit 10 Jahren mit meiner Partnerin zusammen (nicht verheiratet). Wir haben einen gemeinsamen 6 jährigen Sohn. Seit 2014 besitzen wir ein Haus wo wir beide im Grundbuch stehen. Ich selbst zahle den hauskredit ab. Meine Partnerin arbeitet zur Zeit 75%. Jetzt ist es so das eine Trennung im Raum steht. Waß müsste ich zahlen an meine Partnerin bzw. Was geschieht mit dem Haus wenn ich es behalten würde. Muss ich dann nur die Hälfte vom getilgten Kredit an ihr zurück zahlen. Sie hatte kein Eigenkapital in das Haus eingebracht.

    Lg Jörg

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Jörg,

      das hängt davon ab, ob Sie beide den Kredit unterzeichnet haben oder nur Sie. Wollen Sie in dem Haus wohnen bleiben und Ihre Partnerin zieht aus, kann sie von Ihnen die Auszahlung Ihres Anteils am Haus verlangen. Wenn Sie alleiniger Kreditnehmer sind, sind Sie der Schuldner. Sie dürfen Ihrer Partnerin in der Regel nicht einmal den halben Kredit anrechnen. Haben Sie beide den Kredit unterschrieben, haften Sie beide dafür. Hier bietet sich an, das Haus zu verkaufen, den Kredit abzulösen und den Rest aufzuteilen. Das macht besonders dann Sinn, wenn Sie nicht die nötigen finanziellen Mittel haben, um Ihre Partnerin auszuzahlen. Sie sollten allerdings in jedem Fall einen Anwalt kontaktieren.

      Ihr Scheidung.org-Team

  107. Nadine sagt:

    Hallo
    Mein Mann hat uns letztes Jahr verlassen ( Kinder sind 3,5 und 5 Jahre alt)
    Das Trennungsjahr läuft und endet am 6.01.2017 dannach wir die Scheidung eingreicht.
    Ich beziehe gerade von ihm den Rechtmäßigen unherhalt für mich und die Kinder.
    Allerding werde ich ab dem 1.2.2017 eine Umschulng anfangen . Jetzt ist meine frage muss er während meiner 24 Monatigen Umschulung weirterhin für mich zahlen oder fällt da was weg ?
    MFG Nadine

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Nadine,

      für die Zeit der Umschulung steht Ihnen nach der Scheidung unter Umständen Unterhalt nach § 1575 BGB zu. Besprechen Sie dies mit einem Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  108. Rare sagt:

    Hallo,
    Mein Freund hat am 01.08.2016 sich „zusammenschreiben lassen“. Jetzt am 07.12.2016 möchte er sich schnellstmöglich wieder von ihr scheiden lassen.
    Sie verdient 800€ netto und bekommt 400€ unterhalt vom Vater ihres Kindes. Beide haben keine gemeinsamen Kinder. Muss er Unterhalt zahlen? Ab wann ist
    die Ehe zu kurz? Einen Ehevertrag gibt es nicht, wird aber vom Notar aufgesetzt. Was wird auf uns zukommen?

    Vielen Dank

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo,

      Trennungsunterhalt kann zumeist nur dann anfallen, wenn die ehelichen Verhältnisse maßgeblich eine Veränderung auch in finanzieller Hinsicht darstellten. In aller Regel gilt eine Ehe unter einem Jahr als kurze Ehe. Doch auch hier kann im Einzelfall ein Anspruch auf Trennungsunterhalt bestimmt werden. Raten Sie Ihrem Freund zum Besuch bei einem Anwalt, um sich umfassend beraten zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  109. Inge sagt:

    Hallo,

    ich habe mich von meinem Mann getrennt. Wir haben eine minderjährige Tochter, die bei ihm lebt. Ich habe einen Vollzeitjob, bei dem ich lange nicht an sein Einkommen heran reiche. Habe ich, obwohl unsere Tochter bei meinem Mann lebt, einen Unterhaltsanspruch?

    MfG Inge

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Inge,

      es besteht die Möglichkeit, dass Sie einen Unterhaltsanspruch haben. Erkundigen Sie sich zunächst schriftlich nach dem Einkommen Ihres Mannes und verlangen Sie die Zahlung von Trennungsunterhalt. Für nähere Informationen wenden Sie sich bitte an einen Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  110. Mila sagt:

    Guten Tag Scheidung.org-Team,

    ich bin seit 19 Jahren mit meinem Mann verheiratet. Wir haben eine Tochter 18 Jahre.
    Da ich Russin bin, hat mein Mann ursprünglich Gütertrennung gemacht. Vor 8 Jahren wurde diese aufgelöst. Seit ein paar Jahren eskalieren unsere Streitigkeiten. Wir verstehen einander nicht mehr. Jetzt will er, dass ich wieder Gütertrennung unterschreibe. Er droht mich „aus dem Haus rauszuschmeißen“ und mir allgemein Schwierigkeiten zu machen. Er schiebt mir dauernd irgendwelche Papiere, die ich unterschreiben soll. Das tue ich aber nicht. Ich lebe in ständigen Angst. Wenn ich die Tasche packe und mein Mann verlasse welche Konsequenzen erwarten mich? Wie handele ich richtig in diese Situation? Erst Rechtsanwalt, dann weg gehen oder erst weg gehen, dann Rechtsanwalt? Wie kann man psychische Gewalt beweisen?

    Vielen Dank
    Mit freundlichen Grüßen
    Mila

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Mila,

      die Trennung kann ohne Rechtsanwalt geschehen. Es drohen keine rechtliche „Konsequenzen“, wenn Sie Ihren Mann verlassen. Psychische Gewalt zu beweisen ist in der Tat sehr schwierig. Wenden Sie sich zu gegebener Zeit an einen Anwalt und besprechen Sie die Situation. „Ihre Sachen packen“ können Sie jeder Zeit, auch ohne Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  111. Dörthe R. sagt:

    bin 42 Jahre alt und seit 13 Jahren verheiratet. Wir haben uns vor einem Jahr getrennt und ich bin ausgezogen. Jetzt habe ich wahrscheinlich durch einen Fehler meine Arbeit verloren, ich trage daran Schuld. Muss er für mich trotzdem unterhalt zahlen?

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Dörthe,

      Liegt bei Ihnen ein Verstoß gegen die Erwerbsobliegenheit vor, kann es durchaus sein, dass Sie keinen Anspruch auf Unterhalt mehr haben. Dies muss allerdings im Einzelfall genau geprüft werden. Abhängig davon sind unter anderem die Gründe für Ihren Jobverlust und wie schnell sich eine neue Arbeitsstelle finden lässt. Beraten Sie sich dazu am besten mit einem Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  112. G. sagt:

    Hallo.

    Meine noch Frau möchte außer einen Titel zum Kindesunterhalt auch einen für den Ehegattenunterhalt. Der Titel „Kindesunterhalt“ bekomme ich beim Jugendamt aber wo bekomme ich den für Ehegattenunterhalt?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo,

      Sie können etwaige Ansprüche Ihrer Ehefrau in einer Scheidungsfolgenvereinbarung festlegen oder aber Ihre Frau kann diese gerichtlich festschreiben lassen. Beide Vorgänge sind mit Kosten verbunden. Wenden Sie sich hilfesuchend an einen Anwalt, um die den besten Weg zu ermitteln.

      Ihr Scheidung.org-Team

  113. Tobi sagt:

    Hallo. Meine Frau und ich werden uns trennen. Ich bin Alleinverdiener und wir haben einen 8 jährigem Sohn. Wir haben ein gemeinsames Haus und sind seit 8 Jahren verheiratet. Sie ist gelernte Erzieherin und könnte arbeiten gehen, wird dies aber aller Voraussicht nicht tun. Wie lange und wie viel (Prozentual) Unterhält werde ich ihr zahlen müssen ?

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Tobi,

      wenn sich Ihre Frau während der Ehe um den Haushalt und die Kinder gekümmert hat, steht ihr im Trennungsjahr Trennungsunterhalt zu. Dieser soll dazu dienen, dass der eheliche Lebensstandard aufrecht erhalten wird. Sie muss innerhalb des Trennungsjahres keiner beruflichen Tätigkeit nachgehen. Diese Pflicht ergibt sich erst ab der rechtskräftigen Scheidung. Innerhalb des Trennungsjahres stehen Ihrer Frau in der Regel 3/7 Ihres bereinigten Nettoeinkommens zu. Wie hoch der Unterhalt während des Trennungsjahres und der nacheheliche Unterhalt nach der Scheidung ist, kann im Einzelnen ein Anwalt berechnen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  114. Mike P. sagt:

    Liebes Scheidung.org-Team,
    ein Freund von mir hat vor 3 Jahren eine Thailänderin geheiratet, die (wie wir jetzt im Nachhinein wissen) lediglich auf Geld aus wahr.
    Nach gerade mal 3 Monaten Ehe hat sie sich mit der Ausrede „Mutter im Krankenhaus“ nach Thailand abgesetzt und will nicht mehr zurückkommen sondern die Trennung.
    Was kann hier an finanziellen Forderungen auf meinen Freund zukommen?
    Steht ihr im Trennungsjahr finanzielle Unterstützung zu?

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Mike,

      nach kurzen Ehe von weniger als zwei Jahren entstehen in der Regel keinerlei Ansprüche auf Unterhalt oder Versorgungsausgleich.

      Ihr Scheidung.org-Team

      1. Frank sagt:

        Schöne Weihnachten ans Team!
        Ich bin seit 3ö über e Jahren verheiratet und möchte mich scheiden lassen. Die Tochter steht ganz kurz vor Studiumsabschluss an Uni und der Sohn ist mitten in der Ausbildung, lebt zu Haus aber bekommt Ca 800 Euro brutto.als Gehalt. Meine Frau arbeitet und hat ein Halbtagseinkowmmen von brutto 950 Euro. Wie viel Trennungsgeld bzw Unterhaltsgeld nach der Scheidun muss ich in etwa bezahlen und wie lange? Nach Abzug aller Fixkosten bleiben mir noch Ca Euro 2500.

        Wir haben Gütergemeinschaft und ein gemeinsames Haus sowie diverse Lebensversicherungen.

        Wie schaut es aus im Ruhestand? Die voraussichtliche Rente beträgt Ca Euro 1600 und die von meiner Frau etwa Euro 600.Die Eltern meiner Frau, die schon sehr alt sind, haben etliche Wohnungen, die sie vererbt bekommt und sie somit sicherlich im Ruahestand weit über Euro 2000 zusätzliche Mieteinnahmen hat. Muss ich ihr da von meiner Rente zusätzlich Unterhalt bezahlen?

        Vielen herzlichen Dank im voraus für Ihren sachkundigen Kommentar und Ihre Löhne.

        1. Scheidung.org sagt:

          Hallo Frank,

          auf welche Höhe sich der Trennungsunterhalt beläuft, können wir aus der Ferne nicht errechnen. Ob Ihrer Frau nachehelichr Unterhalt zusteht, ergibt sich aus verschiedensten Faktoren. Die Erbschaften Ihrer Frau finden im Versorgungsausgleich keinerlei Beachtung. Hier werden allein die Rentenanwartschaften berücksichtigt.

          Wenden Sie sich am besten an einen Anwalt, der solche Berechnung vornehmen kann.

          Ihr Scheidung.org-Team

  115. frank sagt:

    Hallo zusammen

    in meinem fall ist es so das der partner 2 kinder mit in die ehe brachte, diese hielt 6 jahre

    gegen ende war der partner selbstständig 2 jahre in der zeit machte ich haushalt kinder und einen mini job auch vorher habe ich die kinder meist betreut (diese sind jetzt 10 / 12 ) hatte selber einen mini job.

    bei der trennung hat der partner die selbstständigkeit aufgegeben und ist nun arbeitslos . ich selber bin krank durch einen unfall und psychisch sehr angeschlagen (bestand auch schon vor der ehe wurde jetzt nur immer schlimmer letzten jahre)

    gibt es die möglichkeit eines unterhaltsanspruches gegen den partner ? trotz der „arbeitslosigkeit“

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Frank,

      Unterhalt kann nur verlangt werden, wenn der eine Partner bedürftig und der andere leistungsfähig ist. Wahrscheinlich ist der Partner, welcher Arbeitslosengeld bezieht, nicht leistungsfähig. Erkundigen Sie sich bei einem Anwalt, wie Sie vorgehen sollten.

      Ihr Scheidung.org-Team

  116. Tina sagt:

    Mein Mann will Trennung nach 19 Jahren Ehe.
    Wir wohnen in Asien wo mein Mann arbeitet.
    Wir haben hier Barvermögen und auch in Deutschland.
    Ein Haus in Deitschland welches mir gehört und auch eine Eigentumswohnung.
    Ich bin chronisch krank und kann nicht arbeiten.
    ich gehe wieder nach Deutschland zurück.
    Da ich nicht arbeiten kann, wie sieht es mit Unterhalt aus oder kann ich gezwungen werden das Haus zu verkaufen?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Tina,

      insofern Erwerbsunfähigkeit vorliegt, kann dies einen Unterhaltsanspruch begründen. Allerdings ist hierbei auch von Bedeutung, ob tatsächlich deutsches Recht zur Anwendung kommt. Wenden Sie sich an einen Anwalt vor Ort.

      Ihr Scheidung.org-Team

  117. Franziska sagt:

    Guten Tag, ich bin seit 5 Jahren verheiratet und möchte mich nun scheiden lassen. Ich war vor meiner Hochzeit erwerbsunfähig und bekomme eine Rente in Höhe von 1000,00 Netto. Mein Mann verdient das doppelte. Steht mir Trennungs- und Nachehegattenunterhalt zu und in welcher Höhe und wie lange müsste er an mich zahlen? Er zahlt noch Schulden in Höhe von 400 Euro ab, die vor unserer Ehe bestanden haben.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Franziska,

      ein Anspruch auf Trennungsunterhalt besteht in aller Regel uneingeschränkt für das erste Trennungsjahr. Erwerbsunfähigkeit kann Unterhaltsansprüche auch darüber hinaus begründen, auch über die Scheidung hinweg. Die Höhe richtet sich nach der Differenz beider Einkünfte (Ihrer Rente und seinem bereinigten Nettoeinkommen). Der Ehegatte mit dem geringeren Einkommen hat dann häufig Anspruch auf 3/7 der Differenz. Wie lange der Unterhalt gezahlt werden muss, ist in jedem Einzelfall neu zu entscheiden. Im Zweifel kann die Unterhaltsverpflichtung auch bis zum Versterben des Zahlungspflichtigen bestehen bleiben. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um etwaige Ansprüche zu prüfen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  118. marion sagt:

    Guten Tag, nach 27 Ehejahren werde ich mich trennen.
    Ich bin 60 Jahre alt und arbeite in Teilzeit mit einem Verdienst von 700 € monatlich. Dieser wird nicht ausreichen, um ein eigenständiges Leben zu finanzieren. Habe ich Anspruch auf Unterhalt (Verdienst vom Ehemann 2.000 € monatl. Einkommen und wie sieht es mit dem „während der Ehe erwirtschafteten Vermögen“ aus?
    Danke für eine Antwort.
    Marion

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Marion,

      bei Trennung besteht grundsätzlich ein Anspruch auf Trennungsunterhalt, um den ehelichen Lebensstandard aufrecht erhalten zu können. Nach der Scheidung ist Unterhalt dann einforderbar, wenn einer der Unterhaltstatbestände anzuerkennen ist (Altersunterhalt u.a.).

      Während der Ehe erworbenes Vermögen kann im Zuge des Zugewinnausgleichs Aufteilung finden, sofern während der Ehe der Güterstand der Zugewinngemeinschaft bestand.

      Wenden Sie sich an einen Anwalt, um alle mit der Trennung und Scheidung in Verbindung stehenden Fragen zu klären.

      Ihr Scheidung.org-Team

  119. marion p. sagt:

    Danke für die schnelle Antwort. Besteht der Altersunterhalt grundsätzlich nur bei einer Scheidung? Es ist „nur“ eine räumliche Trennung angedacht.
    M.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Marion,

      Altersunterhalt kann erst nach der Scheidung gefordert werden. Während einer Trennung besteht Anspruch auf Trennungsunterhalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  120. Petra sagt:

    Das Trennungsjahr endet am 19.1.2017. Ich bin 52 Jahre alt und habe zwei Kinder im Alter von 11 und 18 Jahren. Ich habe 19 Jahre nicht gearbeitet. Ich bin Steuerfachgehilfin. Ich finde keine Teilzeitstelle. Mein Ex-Mann verdient 4300 Euro netto.Er will keinen Ehegattenunterhalt bezahlen.
    Er hat die Unterhaltszahlung eingestellt und zahlt nur noch für die Kinder. Wir haben ein Haus und er setzt einen Mietwert von 1800 Euro an (120qm) und in einem sehr schlechten Zustand und es wird mir ein Nettoeinkommen von 1500 Euro angesetzt (ich verdiene aber nichts). Ich verstehe dies leider nicht – was kann ich tun? Klage einreichen?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Petra,

      wenden Sie sich an einen Anwalt, um zu prüfen, welche Schritte in Ihrem Fall sinnvoll erscheinen. Sie können vor dem Familiengericht nur über einen Anwalt Anträge einbringen (Ausnahme: Sorgerecht).

      Ihr Scheidung.org-Team

  121. Klaudia sagt:

    Mein Mann hat mir vor kurzem gesagt, dass er eine andere hat. Wir wohnen im Eigenheim, welches in Kürze abbezahlt ist. Wir verdienen etwa gleich viel (und gut) und haben eine gemeinsame Tochter.
    Was passiert wenn er sich jetzt trennt und eine eigene Wohnung nimmt? Muss ich dafür zahlen, wenn ich mietfrei im Haus bleibe? Also muss ich ihm Unterhalt zahlen?
    Muss er für meine Tochter unabhängig von uns, Unterhalt zahlen?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Klaudia,

      der Wohnwertvorteil kann Ihnen angerechnet werden. Ein Anspruch auf Trennungsunterhalt kann durch etwaige Einkommensdifferenz entstehen. Der Familienferne Elternteil ist gegenüber seinen Kindern in aller Regel zum Unterhalt verpflichtet. Bei volljährigen Kindern geht diese Verpflichtung auf beide Elternteile über. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um alle mit der Trennung un möglichen Scheidung in Verbindung stehenden Folgesachen zu erläutern.

      Ihr Scheidung.org-Team

  122. Sabrina sagt:

    Hallo, ich lebe seit 3 Jahren getrennt von meinem Mann. Kann ich jetzt nich Trennungsunterhalt verlangen oder hab ich dass verwirkt
    Danke

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Sabrina,

      Trennungsunterhalt kann nur im ersten Jahr nach der Trennung beantragt werden. Rückwirkend ist dies nicht möglich.

      Ihr Scheidung.org-Team

  123. Tanja sagt:

    Hallo, ich bin seit 22 Jahren verheiratet. Jetzt möchte ich mich wegen seiner Affäre von ihm trennen. Wir haben ein mittlerweile abbezahltes Haus, 2 Kinder (21 u. 16) von dem eines studiert und das andere noch zur Schule geht. Ich bin zu zwei Drittel als Eigentümer eingetragen. Arbeite nur auf 450,- Euro-Basis. Habe auch keine abgeschlossene Berufsausbildung. Was steht mir zu?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Tanja,

      aus der Ferne können wir nicht beurteilen, was Ihnen im Detail zu steht. Während des Trennungsjahres steht Ihnen Trennungsunterhalt zu. Ob Sie nach der Scheidung auch einen Anspruch auf nachehelichen Unterhalt haben, kommt auf verschiedenste Faktoren an. Grundsätzlich gilt nach der Scheidung, dass sich jeder Ex-Ehepartner selbst für seinen Unterhalt aufkommen soll. Allerdings werden beispielsweise auch die ehelichen Verhältnisse mit in die Betrachtung einbezogen. Wenden Sie sich bitte an einen Anwalt, dieser kann Sie ausführlich beraten.

      Ihr Scheidung.org-Team

  124. Stacy R. sagt:

    Mein Mann und ich waren 16 Monate verheiratet. Jetzt will er die Scheidung einreichen und ist bereits aus der gemeinsamen Wohnung ausgezogen. Ich habe ein Kind mit in die Ehe gebracht und haben selber noch eins bekommen. Beide kinder sind unter 3 Jahre. Ich habe keine Ausbildung und keine Arbeit. Was kann ich tun.? Was steht mir zu.? Muss ich ein eigenen Anwalt konsultieren.?!
    Danke im Vorraus

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Stacy,

      während des Trennungsjahres steht Ihnen Trennungsunterhalt zu. Die Höhe des Trennungsunterhalts richtet sich nach der Düsseldorfer Tabelle. Ihren Mann können Sie schriftlich zur Zahlung auffordern. Dem gemeinsamen Kind steht Kindesunterhalt vom Vater zu, sofern das Kind bei Ihnen lebt. Nach diesem Trennungsjahr müssen Sie in der Regel eine Erwerbstätigkeit (beispielsweise eine Ausbildung) aufnehmen. Auch dann kann ein Anspruch auf nachehelichen Unterhalt für Sie bestehen. Ein Anwalt kann Sie dazu am besten beraten.

      Ihr Scheidung.org-Team

  125. Astrid R. sagt:

    mein Mann zahlt Unterhalt 182 E nach dem Trennungsjahr. Wir sind getrennt seit 7,7,2013 und haben 17,08,1983 geheiratet. Ich verdxiene 1200 und er 2200 E. Frage was kostet die Scheidung wenn er sie beantragt. Und wie lange muss er für mich noch Unterhalt zahlen. Für eine baldige Antwort wäre ich dankbar. Unsere Kinder sind erwachsen 26 und 29.

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Astrid,

      nach der Trennung muss Ihr Mann Ihnen nur maximal bis zur rechtskräftigen Scheidung Trennungsunterhalt zahlen. Der nacheheliche Unterhalt ist erst nach der Scheidung fällig, kann allerdings auch vollständig ausgeschlossen werden. Wie teuer die Scheidung wird, lässt sich schlecht abschätzen. Bei einer einvernehmlichen Scheidung können Sie allerdings Kosten sparen, da nur ein Anwalt nötig ist.

      Ihr Scheidung.org-Team

  126. Corinna R. sagt:

    Hallo liebes Team,
    Ich denke über eine Scheidung von meinem Mann (27 Jahre Ehe) nach. Urspr. sind wir als Zugewinngemeinschaft gestartet, in der Ehe wurde jedoch ein Ehevertrag geschlossen, in dem ich auf meinen persönlichen Unterhalt verzichtet habe. Wir haben 5 Kinder, ich war die meiste Zeit Hausfrau, zur Zeit arbeite ich als Zeitungszustellerin, auch wenn ich zusätzlich Post zustelle erreiche ich höchstens etwas mehr als Hartz IV Level (bin 53 Jahre alt), die Kinder sind größtenteils noch in Ausbildung. Wie muss ich Kindesunterhalt zahlen (ich habe kein Vermögen, mein Mann besitzt zwei Häuser und zwei Autos, LV etc. und ist Professor)?
    Es ist vorgesehen, dass ich das Haus verlasse, die Kinder zuhause beim Vater wohnen bleiben.

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Corinna,

      bezüglich der Berechnung sollten Sie am besten einen Rechtsanwalt kontaktieren. Dieser kann Ihnen genau ausrechnen, ob und wenn ja, wie viel Sie zahlen müssen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  127. Gerry sagt:

    Ich bin seit 8 Jahren verheiratet. Meine Frau hat sich letzte Woche von mir getrennt und lebt nun bei ihrem neuen Partner. Sie ist damals in mein Haus eingezogen. Das Haus ist noch nicht abbezahlt und es wurden im Laufe der der Ehe von mir nochmal 30.000 Euro für Renovierungen aufgenommen. Bis auf ihre persönlichen Sachen und etwa 50% der Lebensmittel habe alle anderen Kosten ich bezahlt. Ihr Handy und der 2. Pkw, den sie mitgenommen hat, sind ebenfalls von mir finanziert. Sie ist seit einem Jahr nicht mehr berufstätig. Aufgrund psychischer Erkrankung war sie letztes Jahr in Therapie und ist seitdem krank geschrieben. Die Krankschreibung will sie bis zum Herbst ausdehnen, um eine spezielle Umschulung bekommen zu können. Wir haben keine gemeinsamen Kinder. Bis März erhält sie noch 620 Euro Krankengeld, danach weniger. Ich verdiene ca. 3000 Euro. Das Auto und das Handy sind laufende Kosten von ca. 300 Euro im Monat. Inwiefern bin ich darüber hinaus Unterhaltspflichtig, wenn ich ihr das Auto wegnehme um es zur Tilgung der Restfinanzierung zu verkaufen? Sie lebt bereits in einem neuen Hausstand und wäre eigentlich auch in der Lage eine angemessene Arbeit anzunehmen.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Gerry,

      grundsätzlich lässt sich der Trennungsunterhalt nicht wirksam ausschließen. Auch nach der rechtskräftigen Scheidung kann die Unterhaltsverpflichtung weiterhin bestehen, sofern einer der Unterhaltstatbestände erfüllt ist (Betreuung, Arbeitsunfähigkeit usf.) – bei vorausgesetzter Leistungsfähigkeit des Schuldners.

      Wenden Sie sich an einen Anwalt, um die Ansprüche Ihrer Frau prüfen zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  128. Ricky sagt:

    Hallo,
    Ich brauch ein bisschen hilfe bitte, ich bin seit 9 mai 2016 offiziell geschieden.
    Der stadt (job center) sagt mir per brief ich muss trotzdem unterhalt an meinem exfrau, sie arbeitet nicht. weil ich Ausländer bin habe ich es schwer zu verstehen wieso und wo das es so steht.
    Ich verdiene 2200 pro monat nach steuer, habe aber viele Rechnungen von der eher, also kaum geld fur mich. ich zahl unterhalt fur unser tochter per der Düsseldorfer Tabelle.
    Konnen Sie bitte mich informieren was stimmt, wie lange ich an mein ex frau unterhält zahlen muss und wenn das nicht stimmt was ich an der stadt im brief schreiben kann.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Ricky,

      nach deutschem Familienrecht besteht häufig ein Anspruch auf Unterhalt auch nach rechtskräftiger Scheidung. Die Dauer richtet sich nach dem jeweiligen Einzelfall und ist ggf. im Scheidungsbeschluss benannt. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um sich eingehend beraten zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  129. Katja P.-F. sagt:

    Guten Tag,
    mein Mann und ich stehen kurz vor der Scheidung. Wir haben ein unbelastetes Haus,2 Kinder, 9 und 16 Jahre alt.Mein Mann ist selbstständig und auf Montage von Montag bis Freitag.Das ist auch der Grund, weshalb ich nie Vollzeit oder/ und in Schichten arbeiten konnte.Ich bin bei meinem Mann für 460 Euro /netto in seiner Firma für Bürotätigkeiten eingestellt und arbeite noch zusätzlich für ein geringfügiges Einkommen in einem anderen Betrieb.Leider ist der Arbeitsmarkt so, dass ich keinen Vollzeittätigkeit in einer Firma finde.
    Meine Frage ist, habe ich Anspruch auf Unterhalt für mich und für die Kinder. Die Güter werden gerecht aufgeteilt, das gilt auch für den Erlös des Hauses nach dessen Verkauf.
    Vielen Dank für Ihre Hilfe

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Katja,

      ihre Kinder haben regelmäßig bis zum Abschluss der ersten Berufsausbildung Anspruch auf Kindesunterhalt. Während des Trennungsjahres haben auch Sie Anspruch auf Unterhalt. Inwieweit Ihnen nachehelicher Unterhalt zusteht, kann aus der Ferne nicht beurteilt werden, suchen Sie daher einen Anwalt auf.

      Ihr Scheidung.org-Team

  130. Aria sagt:

    Hallo,
    mein Mann und ich sind seit juli 2012 verheiratet und jetzt will er sich scheiden lassen. Seit Anfangs Januar leben wir räumlich getrennt. Er hat immer die Miete bezahlt, da ich erst seit einem Jahr arbeite und verdiene auch nicht so gut wie er. Jetzt verlang er von mir die Miete mitzuzahlen.
    Nun meine Frage:
    Steht mir nach Jahren Ehe einen Trennungsunterhlt zu, oder muss man schon länger verheiratet sein um Zrennungs- und Scheidungsunterhalt zu bekommen?
    Zweitens: Muss ich solange wir in der selben Wohnung wohnen die Miete zahlen??
    Ich würde mich auf jede Antwort freuen.
    Danke

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Aria,

      Trennungsunterhalt steht dem geringer verdienenden Ehegatten im Jahr nach der Trennung zu. Grundsätzlich kann Ihr Mann verlangen, dass Sie sich an der Miete beteiligen, allerdings kann dies auch mit dem Trennungsunterhalt verrechnet werden. Wenden Sie sich am besten an einen Anwalt, der Sie individuell beraten kann.

      Ihr Scheidung.org-Team

  131. Karl sagt:

    Hallo
    nach 30 Jahren Ehe habe ich mich von meiner Frau getrennt,bin ausgezogen,weil sie mich betrogen hat und nun habe ich erfahren,dass sie ihm in die Schweiz geht.
    Sie hat mich per Anwalt aufgefordert 600€ monatlich an Unterhalt zu zahlen und sie verlangt Gegenstände zurück ,die ich aus der gemeinsamen Wohnung mitgenommen habe wie zB die Waschmaschine.
    Alle diese Gegenstände habe ich von meinem Geld bezahlt.
    Wir haben eine Gütertrennung im Ehevertrag festgelegt.
    Wir haben zwei erwachsene Kinder 26&31 Jahre alt.
    Sie arbeitet seit drei Jahren auf Minijob Basis was ja auch wegfällt,wenn Sie Deutschland verlässt.
    Sie ist 50 Jahre alt,gesund und könnte eine Vollzeitstelle annehmen.wenn sie es wollen würde,bisher wollte sie nie aus Faulheit.
    Ich selber verdiene auch nur 1450€ netto

    Hat sie wirklich Anspruch auf Unterhalt? Sie hat kein kleines Kind zu versorgen,ist noch jung und kann selbst voll arbeiten gehen.
    Außerdem hat sie vor drei Tagen die Scheidung eingereicht.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Karl,

      grundsätzlich kann ein Anspruch auf Unterhalt bei Trennung und Scheidung bestehen. Der Selbstbehalt gegenüber Ehegatten liegt bei derzeit 1.200 Euro. Darüber hinausgehende Zahlungsansprüche sind nur im Ausnahmefall möglich. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um die Forderungen Ihrer Ehefrau prüfen zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  132. Franzi sagt:

    Ich und mein Mann wollen uns Scheiden lassen, in 8 Jahren Ehe habe ich nur eine Ausbildung angefangen und diese dann auf wunsch meines noch Mannes abgebrochen und bin seit dem Hausfrau. Wir lebten gemeinsam bei seinen Eltern.

    Er sagt er muss mir nichts zahlen, ist das richtig? Ich bin 26 Jahre

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Franzi,

      in aller Regel besteht während der Trennung ein Anspruch auf Trennungsunterhalt. Auch nach der rechtskräftigen Scheidung können Unterhaltstatbestände erfüllt und Zahlungen somit gerechtfertigt sein. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um Ihre Ansprüche prüfen zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  133. Klaus sagt:

    Hallo,
    ich habe am im April 2017 meinen Scheidungstermin.
    Ich war insgesamt 26 Jahre mit meiner Frau verheiratet.
    Unsrer Kinder sind alle im Beruf und über 25 Jahre alt.
    Meine Frau arbeitet seit August 2016 wieder Vollzeit.
    Wer kann… , muss…, darf…,
    oder wen kann ich entscheiden lassen ob ich nachehelichen Unterhalt bezahlen muss?
    Wohin kann ich mich wenden?

    Freundlichen Gruß
    Klaus

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Klaus,

      dies richtet sich danach, ob ein Unterhaltstatbestand erfüllt ist, nach dem ein Anspruch auf nachehelichen Unterhalt besteht. Sollte dies so sein, können sich die Ehegatten grundsätzlich eigenständig und einvernehmlich darüber einigen, das Gericht muss darüber nicht entscheiden – kann dies aber auf Antrag (mit zusätzlichen Kosten verbunden). Wenden Sie sich an Ihren Anwalt, um die Möglichkeiten einer solchen Einigung zu prüfen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  134. Stefan sagt:

    Hallo,

    meine Frau trennt sich nach 15 Ehejahren von mir. Wir haben 2 schul(geld)pflichtige Kinder (11 und 15 Jahre).
    Vor 2 Jahren haben wir ein Haus gekauft (Kredit; Rate monatlich ca. 1200,-); Kreditnehmer und Eigentümer laut Grundbuch sind wir beide zu je 50%
    Ich werde in dem Haus wohnen bleiben. Meine Frau bezieht eine Mietwohnung im gleichen Ort (Miete ca 500,- monatlich).
    Wir möchten das Haus gerne weiter in gemeinsamen Besitz behalten (als Altersvorsorge; später ggf. verkaufen; jetzt „Spekulationssteuer“ und Kredit-Vorfälligkeitsentschädigung vermeiden)
    D.h. wir sind beide weiterhin und auf Dauer zu gleichen verpflichtet, den Kredit zu bezahlen, oder? Wie berechnet sich der Betrag, den ich meiner Frau quasi als „Miete“ ihres 50%-Eigentumanteils des Hauses zahle, damit sie wiederum ihre Verpflichtungen aus dem Kredit erfüllen kann?
    Wie werden Kosten für Reparaturen und Werterhalt verteilt?
    Wie verhält es sich mit Sondertilgungen, die der oder andere von uns beiden evtl. leisten kann/wird? Beeinflussen die den tatsächlichen Eigentumsanteil an dem Haus?

    Die Betreuung/Versorgung der Kinder wollen wir beide zu gleichen Teilen übernehmen; d.h. die Kinder werden ca im Wochenwechsel bei Vater/Mutter leben.
    Mein Einkommen als Selbständiger/Freiberufler liegt bei ca. 70.000,- pro Jahr (2016). Meine Frau verdient in Festanstellung ca. 22.000,- pro Jahr (2017).
    Wie berechnet sich der Trennungsunterhalt? Die 3/7 – 4/7 Regelung bezogen auf die Differenz der Einkommen würde heißen, dass ich meiner Frau ((70000-22000)/7*3/12)=1714 Euro pro Monat zahlen müsste, oder? Und wie sieht das nach Ablauf des Trennungsjahres, wenn wir dann weiterhin getrennt leben, aber keiner die Scheidung einreicht, aus?
    Da ich als Freiberufler stark schwankende Einkünfte habe, ist mein tatsächlicher Verdienst im Trennungsjahr nicht vorhersehbar. Was nimmt man als Bezugsgröße? Das Einkommen im Jahr vor der Trennung? Ein Schätzwert für das Trennungsjahr selbst (bspw. könnte ic hvon meinen monatlichen schwankenden Einnahmen immer einen gewissen Prozentsatz an meine Frau zahlen) mit nachträglicher genauen Berechnung und ggf. Rück-/Nachzahlung nach Jahresabschluss 2017?
    Wenn wir beide zu gleichen Teilen die Kinder versorgen gibt es keine wechselseitigen Ansprüche auf Kindesunterhalt, oder? Wie werden dann aber größerer Ausgaben abseits der normalen Lebenshaltungskosten f.d. Kinder aufgeteilt (bspw. Schulgeld, Vereinsbeiträge etc.)?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Stefan,

      1. Gesamtschuldner haften nicht nur für den hälftigen Betrag, sondern jeder für die volle Kreditsumme. Eine hälftige Aufteilung kann daher einvernehmlich erfolgen, wird von der Bank jedoch nicht auferlegt.

      2. Bei der Unterhaltsberechnung ist das monatliche, bereinigte Nettoeinkommen zugrunde zu legen.

      3. Nach Ablauf des ersten Trennungsjahres kommt zumeist bei dem Unterhaltsberechtigten die Erwerbsobliegenheit zum Tragen.

      4. Bei Selbstständigen mit unregelmäßigen Einkünften können auch die Nachweise der letzten drei Jahre für die Bemessung betrachtet werden.

      Wenden Sie sich für eine Rechtsberatung bitte an einen Anwalt. Wir sind an dieser Stelle nicht befugt, exakte Aussagen und Rechtsberatung angedeihen zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  135. S. sagt:

    Guten Tag,

    Ich habe ein paar fragen.

    Ich möchte mich von meiner Frau trennen und haben zusammen ein 2 Jahre alten Jungen.Wir sind seid November 2014 verheiratet.Meine Frau ist seid 2015 wider in der Ausbildung und macht sie 2017 im Juni Fertig und kann voll Arbeiten gehen .
    Ich bin selber Selbstständig und habe ein Haus und eine Firma die ich schon vor der Ehe gehabt habe.Ich trage seid der Ehe alle kosten auch alle neben kosten und kosten für meinen Jungen alleine.Meine Frau verdient in der Ausbildung mit Eltern Geld knapp 900€ das sie für sich alleine benutzt.

    Meine Fragen sind :

    Muss ich meiner Frau Unterhalt bezahlen?

    Kann sie Anspruch auf mein Haus und meine Firma erheben?

    Kann mein Sohn bei mir leben da er sein zuhause in meinen Haus hat ?

    Habe ich Anspruch auf meinen Sohn das er bei mir leben kann?

    Würde mich freuen über Antworten.

    Danke

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo,

      1. Ein Anspruch auf Trennungsunterhalt entsteht in aller Regel stets bei Trennung zweier Ehegatten, sofern ein wesentlicher Einkommensunterschied feststellbar ist. Auch nach Rechtskraft der Scheidung kann ein Unterhaltsanspruch bestehen.

      2. In der Zugewinngemeinschaft werden in aller Regel nur solche Vermögenszuwächse ausgeglichen, die während der Ehezeit erworben wurden.

      3. Wie die Erfolgsaussichten bezüglich der Wohnverhältnisse sich gestalten und ob ein entsprechender Antrag sinnvoll wäre, kann Ihnen ein Anwalt für Familienrecht näher erläutern. Grundsätzlich haben aber beide Eltern das Recht auf Umgang mit dem gemeinsamen Kind – ebenso wie dieses ein Anrecht auf Zeit mit beiden Elternteilen hat.

      Ihr Scheidung.org-Team

  136. mike sagt:

    Hallo, ich bin am überlegen mich mit meiner rau zu trennen. die Gründe sind ja hier egal, bzw nur halb.
    wir sind seit 8 Jahre Verheiratet, davon waren alle 2, 6 Jahre Arbeitslos. Ich arbeite jetzt seit 2 Jahren in Vollzeit, meine Frau will nicht arbeiten und Weigert sich dagegen, mit sämtlichen ausreden.
    Wir haben ein Kind was 6 Jahre alt ist.

    Mir geht es nur um den Unterhalt der Frau, da ich für mein Kind das Unterhalt zahlen will.

    Wie schaut das den aus für den Unterhalt meiner frau? da sie sich ja weigert zu Arbeiten bzw auch sie zu ihren Vater in der Kindheit schon gesagt hat das sie nie arbeiten gehen wird, in ihren Leben.

    Weil bei meinen Verdienst von 1560€ Netto will ich ehrlich gesagt nicht für sie mit Arbeiten gehen.
    ich bin 28 sie ist 30

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Mike,

      grundsätzlich entsteht bei der Trennung von Ehegatten ein Anspruch auf Trennungsunterhalt, sofern sich die Einkünfte beider maßgeblich voneinander unterscheiden. Auch nach Rechtskraft der Scheidung kann ein Unterhaltsanspruch bestehen. Der Unterhalt für ein minderjähriges oder privilegiertes Kind hat jedoch immer Vorrang vor anderen Unterhaltsansprüchen, sodass dieser zunächst von dem beim Ehegattenunterhalt anzurechnenden Einkommen in Abzug zu bringen ist. Gegenüber Ehegatten ist ein Selbstbehalt von 1.200 Euro gegeben. Darüber hinausgehend müssen in der Regel keine Zahlungen geleistet werden.

      Wenden Sie sich an einen Anwalt, um sich diesbezüglich und anderer Trennungs- und Scheidungsfolgen beraten zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

      1. Mike sagt:

        Danke für die Antwort.

        Mfg

  137. Ludmila K. sagt:

    Guten Tag.

    Entschuldigen Sie mich Bitte. Aber unsere Familie befindet sich in so einer Situation. Mein Bruder hat eine Frau kennen gelernt im Internet. Hat sie nach Deutschland geholt, haben hier geheiratet. Sie hat schon 1 Sohn von Ihre erste Ehe….Und die beiden bekommen ein Mädchen, die Tochter gemeinsam. Bruder arbeitet und verdient sehr gutes Geld. Frau war immer zu Hause. Jetzt ist das so….Sie hat ihn aus dem Haus rausgeschmisen, Schlüssel weggenommen. Die Bankkarten haben Sie gemeinsam, aber sie nimmt das Ganzes Geld von Konto weg, ihm kommen immer Mahnungen das er nicht mehr Deckung auf dem Konto hat um alles Bezahlen zu können. Sie sieht das nicht ein, das das Bezahlt werden soll. Der 1500 Euro minus auf dem Konto. Und sie hat Liebhaber schon. Ich weiß nicht was wir machen können. Zum Anwalt gekommen, aber er meint er soll alles für die Frau bezahlen, jeden Wunsch erfüllen. Obwohl er bei der Mutter lebt zur zeit. Die Leert das Konto immer tiefer in Minus.

    1. Ludmila K. sagt:

      Sie hat ihm schon klar gesagt, das sie hier nie arbeiten wird, und er alles Bezahlen wird. Jetzt macht sie noch auf die Tochter Druck….Das der Papa Böse ist. Er hat solche Angst das er das Kind nie sehen wird, wenn er zum Anwalt geht. Vielen lieben Dank Ihnen wen sie uns Raten würden was wir machen können als nächstes.

    2. Scheidung.org sagt:

      Hallo Ludmila,

      wenden Sie sich bitte erneut an einen Anwalt, der Ihnen dabei helfen kann, die Situation zu klären.

      Ihr Scheidung.org-Team

  138. S. sagt:

    Hallo,

    ich bin in zweiter Ehe (5 Jahre). Meine Exfrau bekommt mal Hartz, mal Übergangsgeld von der RV, je nachdem, was sie gerade macht.
    Heute kam der übliche Brief von der ARGE, mit der Aufforderung, meine Finanzen offen zu legen, um den Kindesunterhalt zu berechnen. Ist ok.

    Neu ist, dass ich jetzt auch zu Unterhaltszahlungen für meine Exfrau herangezogen werden soll, obwohl das Gericht ein Ende des Unterhaltes (2010) festgelegt hatte.
    Wie bereits erwähnt, bin ich seit 2011 erneut verheiratet, und musste seit 2010 keinen Unterhalt mehr zahlen. Die Trennung erfolgte zum 03.01.2007.

    Die ARGE Landau/Pfalz ist seit kurzem für meine Exfrau zuständig, davor war die ARGE Neunkirchen/Saar zuständig, welche in der Vergangenheit auch nie nach Unterhalt für meine erste Frau gefragt.
    Sollte ich mich auf Zahlungen einstellen?
    Ich verdiene umgerechnet ca 3000€, zahle 445€ Kindesunterhalt. Meine jetzige Frau verdient etwa 1100€ und bekommt ca 1000€ Unterhalt für 3 Kinder sowie etwa 570€ Kindergeld.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo,

      in erster Linie sind Sie im Rahmen Ihrer zweiten Ehe unterhaltspflichtig (Familienunterhalt). Erst dann folgt Ihrer Ex-Frau als Unterhaltsberechtigte. Ob Sie tatsächlich Unterhalt zahlen müssen, können wir nicht beurteilen. Wenden Sie sich hierzu bitte an einen Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  139. Elisa sagt:

    Guten Tag,
    Ich lese hier schon lange mit. Nun habe ich auch ein Problem.. es geht um meinen Freund. Noch verheiratet, zwei Kinder 14 und 16. der Sohn ist 4 Tage die Woche bei ihm, der 16 jährige nicht.
    Jetzt fordert sie Unterhalt für sich und die Kinder, er ist selbstständig und hat ca 2000 netto raus, dazu kommen die Abzüge für das Gewerbe und die Angestellten von ca. 900 Euro.
    Werden diese Ausgaben abgezogen bei der Berechnung des Unterhaltes? Das Trennungsjahr ist schon lange vorbei.
    Ich hoffe ihr könnt mir helfen..

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Elisa,

      für die Unterhaltsberechnung wird das bereinigte Nettoeinkommen herangezogen. Vom Nettogehalt sind also regelmäßige Ausgaben abzuziehen. Ob die Ehefrau einen Unterhaltsanspruch hat, hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie Ihrem Einkommen, den ehelichen Lebensumständen und z. B. der Dauer der Ehe.

      Ein minderjähriges Kind hat hingegen meist immer einen Anspruch. Allerdings können die Ansprüche verrechnet werden, wenn beispielsweise das eine Kind bei der Mutter und das andere beim Vater lebt. Wenden Sie sich an einen Anwalt, der Sie weitergehend beraten kann.

      Ihr Scheidung.org-Team

  140. Lisa sagt:

    Hallo,
    Ich bin seit 2006 geschrieben und mir wurde damals vom Gericht Unterhalt in höhe von 1150 € zugesprochen und Unterhalt für die gemeinsamen 5 Kinder mit Unterhaltstitel. Die jüngste Tochter lebt noch bei mir im Haus, hat 2014 ein Kind( mein Enkelkind) bekommen und ist jetzt seit 6Monaten in einer Ausbilden. Im letzten Jahr wurde mir das Sorgerecht für mein Enkelkind vom Familiengericht zugesprochen, da meine jüngste Tochter von anfang an das Kind abgelehnt und keine Bindung zu dazu aufgebaut hat.
    Jetzt nach all den jahren denkt mein Exmann darauf das Haus, was auf meinem Nähen läuft, zu verkaufen und plant wohl meine Unterhaltszahlung einzustellen.
    Kann er das so ohne weiteres?
    Ich werde 52Jahr und habe seit dem ersten Kind (1989) nicht mehr Vollzeit gearbeitet, was ja auch wegen meiner Enkelin nur bedingt möglich wäre, für sie bekomme ich Kindergeld und Pflegegeld.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Lisa,

      die Verfügungsgewalt über Gegenstände und Immobilien haben nur Eigentümer. Wenden Sie sich bitte an einen Anwalt, um sich ggf. gegen die Forderungen Ihres Ex-Mannes zu wehren.

      Ihr Scheidung.org-Team

  141. Deniz sagt:

    Hallo wir sind seit 16 Jahren verheiratet haben 2 Kinder und 3. ist unterwegs da es mit der Ehe nicht mehr klappt wollen wir uns scheiden lassen .
    Wir haben eine Eigentumswohnung die noch abbezahlt wird.
    Wir haben uns geeinigt das ich die Whg weiterhin zahle und Sie dann als Eigentümer bleibt .
    Beim Grundbuchamt ist sie jetzt alleine eingetragen .
    Was muss ich so alles an unterhalt zahlen ? Gibt es eine Sonderregelung?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Deniz,

      während der Trennung hat Ihre Frau Anspruch auf Trennungsunterhalt. Ggf. kann dieser durch die wegfallenden Mietkosten gemindert werden. Nach der Trennungsphase könnte dann ein Anspruch auf Betreuungsunterhalt entstehen, bis das jüngste Kind drei Jahre alt ist. Wenden Sie sich an einen Anwalt, der Ihnen genau ausrechnen kann, wie viel Unterhalt anfällt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  142. Christian M. sagt:

    Hallo,

    ich bin seit 3 Jahren von meiner Ex Frau geschieden. Weil das Kind nur 5 war, habe ich Ehegattenunterhalt nach unserer Vereinbarung und Kinderunterhalt nach gesetz bis jetzt bezahlt.

    Aber ich bin seit 2 Monaten wieder geheiratet, muss ich weiterhin Ehegattenunterhalt zu meiner Frau bezahlen ? ( meine Ex-Frau verdient deutlich weniger als ich und das Kinder ist jetzt 8 )

    Danke!
    mfg

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Christian,

      dies kommt unter anderem auf Ihre Vereinbarung an und was Sie hierzu geregelt haben. Nach gesetzlichen Bestimmungen kommt nun der Familienunterhalt für Ihre neue Familie hinzu, der ggf. den Unterhaltsanspruch Ihrer Exfrau mindert. Wenden Sie sich hierzu an einen Anwalt, der Ihre Vereinbarung überprüft.

      Ihr Scheidung.org-Team

  143. Janin sagt:

    Hallo und guten Tag,
    Ich habe folgende Frage. Bin seit 1996 verheiratet habe ein Reihenhaus im Grundbuch stehe nur ich. Das Reihenhaus ist immer noch mit gut 140.000 € ab zu bezahlen. Monatliche Rate 1460€.
    Den Kredit für das Haus haben wir beide unterzeichnet.
    Mein Mann bezieht seit zwei Jahren Hartz IV. Im August 2016 ist mein Mann zu unserer Tochter gezogen. Dort zahlt er einen Mietanteil von 200€. Die monatliche Belastung für das Haus sowie Folge Kosten wie Strom, Heizung, Gas schlagen doch kräftig zu buche, da ich alles alleine zahlen muss.
    Nachdem ich meine Gehalts Angaben gegenüber des Jobcenter machen musste. (Ich verdiene durchschnittlich 2200€ im Monat).
    heute bekam ich erneut Post vom Jobcenter ich müsse 900€ Unterhalt an meine Mann zahlen.
    Jetzt weis ich ganicht mehr ein noch aus.
    Bitte um Hilfe.
    Besten Dank vorab
    Janin

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Janin,

      wenden Sie sich hierzu bitte an einen Anwalt, der Sie in Ihre Lage umfassend beraten kann.

      Ihr Scheidung.org-Team

  144. Björn W. sagt:

    Hallo,
    meine Frau trennt sich von mir. Wir haben zwei Kinder (15,9) wobei meine 15 jährige Tochter bei mir wohnen wird. Meine Frage: Mit welchen Zahlungen muss ich rechnen?
    Mein Einkommen: ca. 2850
    Meiner Frau: ca.1400
    Meine Frau hat in den letzten 8 jahren durchgehend gearbeitet.
    Vielen dank

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Björn,

      in jedem Fall müssen Sie für beide Kinder, sofern diese bei der Mutter wohnen, Unterhalt zahlen. Während des Trennungsjahres kommt ggf. Trennungsunterhalt für Ihre Frau hinzu. Die Höhe des Kindesunterhalts ergibt sich aus der Düsseldorfer Tabelle. Wie viel Ihrer Frau zusteht, ergibt sich aus den ehelichen Verhältnissen. Wenden Sie sich für eine konkrete Berechnung an einen Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  145. Ricardo sagt:

    Meine Frau will sich nach 12 Jahren Ehe nun Scheiden lassen. Wir haben eine 8-jährige Tochter. 2010 haben wir ein Haus gekauft und Darlehen von ca. 220000 Euro aufgenommen. Nach der Sanierung ist das Haus jetzt ca. 400000 Euro Wert.
    Meine Frau möchte das Haus behalten. Sie hat einen Halbtagsjob und verdient ca. 1000 Euro netto. Mein Einkommen beläuft sich auf ca. 3000,- Euro. Hinzu kommen noch Mieteinnahmen von rund 600 Euro und Solarstrom Einnahmen von ca. 300 Euro. Es ist noch eine erhebliche Restschuld vom Haus vorhanden.
    Die Darlehensraten belaufen sich auf ca. 1500 Euro. Es stehen Steuervorauszahlungen vierteljährig von rund 350 Euro an.
    Zur Zeit suche ich mir eine Wohnung, um mich räumlich zu trennen.
    Wie wird das ganze denn in so einer Situation gerechnet? Muss ich das Haus trotzdem mitfinanzieren und Unterhalt zahlen, oder werden die Kosten irgendwie geteilt oder gegengerechnet? Mit welche Kosten kann ich denn rechnen?
    Ich habe Angst, dass ich trotz gutem Gehalt am Schluss nicht mehr genug übrig habe um mein neues Single leben zu finanzieren.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Ricardo,

      will ein Ehegatte nach der Scheidung das gemeinsame Haus in das alleinige Eigentum übertragen lassen, muss er oftmals den Miteigentümer auszahlen bzw. die Kreditraten übernehmen. Letztere können ggf. auch mit Unterhaltsansprüchen verrechnet werden. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um die Möglichkeiten in diesem Fall zu prüfen und die entstehenden Kosten ermitteln zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  146. Tami sagt:

    Hallo,

    ich und mein Mann werden scheiden. Über die Ehegattenunterhalt sind wir noch nicht geeinigt. Wir brauchen jetzt ein Diskussionsbasis . Wir haben online viele Rechner gefunden, wo man die Nettoeinkommen von beiden eintragen und rechnen kann. Aber mein Mann sagt, seine Nettoeinkommen muss wegen des Abzugs von bezahlter Kinderunterhaltung zuerst reduzieren.

    d.h. wenn er monatlich 2500 netto auf der Gehaltsabrechnung hat, und zahlt jetzt nach Gesetz 300 euro Kinderunterhalt , dann die Nettoeinkommen für die Kalkulation von Ehegattenunterhaltung sollte 2200 (2500-300 = 2200) sein. Dann könnten wir diese Zahl in den Online Rechner eintragen und die Ehegattenunterhaltung rechnen. Ist es so richtig ?

    Ich weiss, es gibt auch viele Faktoren, die Unterhaltung beeinflussen können. Wir brauchen jetzt aber nur eine Diskussionsbasis und grob wissen, welche Nettoeinkommen soll man eingeben. . ..

    Danke!

    Tami

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Tami,

      heranzuziehen ist das sogenannte bereinigte Nettoeinkommen. Neben den Unterhaltszahlungen an einen vorrangig berechtigten Unterhaltsempfänger können dabei auch weitere Positionen in Abzug gebracht werden. Mehr dazu erfahren Sie auf der folgenden Seite: https://www.scheidung.org/bereinigtes-nettoeinkommen/

      Ihr Scheidung.org-Team

  147. Frank W. sagt:

    Hallo, meine Frau hat sich von mir getrennt, und einfach den 11 jährigen Sohn mitgenommen. Eine Scheidung ist von ihr nicht geplant. Meine Frau hat etwa 3 Monate vor der für mich überraschenden Trennung, da nicht angekündigt, einen Job angenommen, und kommt netto auf etwa 1400,- EUR. Ich bin seit 10 Jahren selbstständig, meine Frau hat bei mir im Büro mitgearbeitet. Als Handwerker lief es leider nicht so gut, so dass wir aktuell etwa 180.000 Euro Schulden bei Banken, Finanzamt etc. haben. Alle Gewinne, die ich im Monat habe (aktuell etwa 5000,- EUR), gehen komplett in die Schuldentilgung beim Finanzamt. Wie sieht es hier aus? Muss sich meine Frau an der Schuldentilgung beteiligen? Welche Zahlungen muss ich auf alle Fälle zahlen? Kindergeld will sie haben, zusätzlich 300,- Euro mtl, und ich soll zusätzlich alle Rechnungen für ihren Hund, Klamotten, Auto etc. übernehmen. Was steht ihr zu, was muss ich machen, und was ist überzogen?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Frank,

      1. Die Beteiligung beider Ehegatten an der Schuldentilgung ist oft an die Schuldenverhältnisse gebunden. In der Regel haftet jeder Ehegatte nur für die eigenen Schulden (laut Unterzeichner des Kauf- oder Kreditvertrages usf.).
      2. Bei minderjährigen Kindern ist der familienferne Elternteil zum Unterhalt verpflichtet, sofern er leistungsfähig ist.
      3. Der Trennungsunterhalt bemisst sich anhand der Einkommensverhältnisse, wobei der Partner mit dem höheren bereinigten Nettoeinkommen ausgleichspflichtig ist. Der Kindesunterhalt hat jedoch Vorrang.

      Wenden Sie sich an einen Anwalt, um die Forderungen Ihrer Ehefrau einer Prüfung zu unterziehen und zu klären, welche Ansprüche ggf. Ihrerseits geltend gemacht werden können.

      Ihr Scheidung.org-Team

  148. Martina B. sagt:

    Hallo,

    mein Exmann und ich sind seit 2009 geschieden. Wir haben 2 Kinder, jetzt 17 und 14 Jahre, die beide bei mir leben. Er hat von Anfang an immer freiwillig für mich und die Kinder gezahlt, was nach der Scheidung auch gesetzlich geregelt war. Konnte mich also nie beklagen. Zu dem Zeitpunkt war ich in Teilzeit beschäftigt. Als die Kinder dann größer wurden, drängte mich mein Exmann, ich sollte doch mal zusehen, das ich eine Vollzeitstelle bekomme. Mir war nicht bewusst, dass er dann nicht mehr für meinen Unterhalt zahlen muss, somit war es eine Überraschung, als ich 2015 eine Vollzeitstelle hatte. Jetzt zu meiner eigentlichen Frage: Wenn ich wieder arbeitslos werde, ohne es selber zu verschulden, habe ich dann die Möglichkeit für diese Zeit wieder Unterhalt von ihm zu bekommen?

    Über baldige Antwort würde ich mich sehr freuen,

    Mit freundlichen Grüßen,
    Martina

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Martina,

      es kann dann wieder ein Anspruch auf Unterhalt bestehen. Hat der berechtigte Ehegatte zum Zeitpunkt der Scheidung gearbeitet, kann der Anspruch beschränkt werden. Zudem kann der Anspruch auch wieder komplett entfallen, wenn der Berechtigte nachweislich nicht oder ausreichend seiner Erwerbsobliegenheit nachkommt. Wenden Sie sich bitte an einen Anwalt, um in Ihrem Fall prüfen zu lassen, was im Zweifel geschehen könnte, um böse Überraschungen zu vermeiden.

      Ihr Scheidung.org-Team

  149. ozan sagt:

    Guten Tag
    Ich bin im jahr 2011 von meine ex-frau geschieden. Wir haben drei kinder, ich habe 2,5 jahre lang die Unterhaltsgeld für meine Kinder regelmäßig bezahlt. Danach aber habe ich von mein arbeitsstelle gekündigt. Dann zwei jahre bei einen leifirma gearbeitet, wegen geringe lohn habe ich keine unterhalts bezahlt. Vor ein jahr bin ich wieder verheiratet, Ich arbeite jetzt 4 stunden und bekomme ich auch geringe lohn. Mein Frau arbeitet und Sie bekommt monatlich ca. 1900 euro. Darf der Jobcenter von meine Frau die Unterhaltsgeld für meine kinder anfordern?
    MFG

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Ozan,

      die Unterhaltspflicht beschränkt sich auf die leiblichen und adoptierten Kinder und gilt nicht für Stiefkinder. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um mögliche Ansprüche des Jobcenters prüfen zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  150. Malte sagt:

    ich möchte mich von meiner Frau trennen. Sie hat 2 Kinder (3 und 4) mitgebracht. ich habe ein 15 jähriges Kind. Ich verdiene ca.2000 € wir sind seit knapp 1,5 Jahren erst verheiratet muss ich auch in diesem Fall Unterhalt zahlen??? Muss ich auch für ihre Kinder zahlen???

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Malte,

      im Einzelfall kann auch bereits nach einer kurzzeitigen Ehe ein Anspruch auf Ehegattenunterhalt bestehen. Ausschlaggebend ist dann, wie sehr sich die Lebensverhältnisse durch die Ehe verändert haben. Darüber hinaus gilt die Pflicht zur Leistung von Kindesunterhalt nur für leibliche und adoptierte Kinder, nicht für Stiefkinder. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um die Ansprüche Ihrer Frau prüfen zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  151. Azra sagt:

    Hallo mein Mann hat mich vor 2 Tagen aus unserem gemeinsamen Haus rausgeworfen nach einem Streit !Er sagt das er das Haus alleine abbezahlt und ich nur eine Hausfrau bin und nichts zu melden habe !ich bin seit 19 Jahren verheiratet habe 3 Kinder 14 16 17 und bin momentan am Ende !Ich bin jetzt seit 2 Tagen bei meiner Schwester und weiß nicht mehr weiter !!!Ich brauche ganz dringend Rat und Hilfe😔

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Azra,

      bitte wenden Sie sich hilfesuchend an einen Anwalt. Wir sind an dieser Stelle nicht befugt, Rechtsberatung zu erteilen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  152. Özlem sagt:

    Hallo,

    Bis wann muss der mann für seine kinder bezahlen ? Wenn die kinder eine Ausbildung abschließen und noch bei seiner mutter wohnen?
    Und muss die Ehegattin vollzeit arbeiten?

    Mit freundlichen Grüßen

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Özlem,

      Kinder haben in der Regel bis zum Abschluss der ersten Berufsausbildung einen Anspruch auf Unterhalt. Ob und in welchem Umfang die Ehefrau arbeiten geht, ist eine gemeinschaftliche Entscheidung. Vorschriften gibt es hierzu nicht.

      Ihr Scheidung.org-Team

  153. Olga sagt:

    Hallo, mein Mann hat mich verlassen. Wir waren 4,5 Jahre verheiratet. Ich bin momentan Studentin und kann mich erstmal in einem halben Jahr exmatrikulieren(bzw. Stundentenstatus wechseln. Bei Telzeitstudieum darf man Vollzeit arbeiten). Also kann ich im Moment nicht Vollzeit arbeiten und mir keine Wohnung leisten. Hab ich Anspruch auf Trennungsunterhalt in dem Trennungsjahr?

    Danke& Liebe Grüße,
    Olga

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Olga,

      ein Anspruch auf Trennungsunterhalt besteht in der Regel immer dann, wenn die Einkommensverhältnisse der Partner sich maßgeblich unterscheiden. Der Trennungsunterhalt soll dazu dienen, die ehelichen Verhältnisse weitgehend aufrecht zu erhalten. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um den Trennungsunterhalt ggf. berechnen zu lassen und auch mögliche nacheheliche Unterhaltsansprüche prüfen zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  154. Elias sagt:

    Hallo liebes Scheidung.org Team,
    Meine Eltern haben sich schon vor c.a. 10 scheiden lassen, waren davor definitiv lange genug verheiratet. Ich, der 19 jährige Sohn habe einige Fragen, da meine Eltern immer noch im Konflikt miteinander stehen und mir keine schlüssigen Antworten liefern.

    Ich gehe momentan auf die BOS (Berufsoberschule) nachdem ich meine Ausbildung beendet habe, da mein Ziel das Studium an einer Universität ist. Ich lebe momentan bei meiner Mutter und bekomme 100€ monatlich Taschengeld von meiner Mutter. Meine Schwester ist 22 Jahre alt und hat eine eigene Wohnung in einer Großstadt und Studiert an einer Uni. Sie bekommt 500€ von meiner Mutter und zusätzlich noch 280€ von meinem Vater.
    Allerdings bekommt meine Mutter von meinem Vater genau 641€ im Monat für uns Kinder.
    Meine Mutter selbst geht Arbeiten und hat einen Freund in einer Eheähnlichen Beziehung.

    Meine Mutter meint, dass mein Vater nicht genügend zahlt. Allerdings meint mein Vater, das das Geld, das er meiner Mutter zahlt zur Hälfte an meine Schwester gehen soll und zur Hälfte an mich gehen soll und das Er nicht dazu verpflichtet ist, meiner Mutter Unterhalt zu zahlen.

    Mittlerweile bin ich von den Aussagen meiner beiden Eltern zu verwirrt, als dass ich aus den gesammelten Informationen einen klaren Schluss ziehen kann.

    Schonmal danke im voraus.
    Elias

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Elias,

      ab Volljährigkeit haben Kinder das Recht darauf, dass Ihnen der Kindesunterhalt auf ein eigenes Konto überwiesen wird. Auch für die weiterführende Ausbildung kann die Unterhaltspflicht bestehen bleiben, sofern diese thematisch in Beziehung mit der zuvor abgeschlossenen Berufsausbildung steht. Der unterhaltspflichtige Elternteil, bei das Kind lebt, kann entscheiden, in welcher Form er den Unterhalt aufbringt (Barunterhalt/Naturalunterhalt). Wenden Sie sich an einen Anwalt, um Ihre Ansprüche gegenüber Ihren Eltern ermitteln zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  155. thomas sagt:

    Hallo

    Ich und meine Frau sind vor 2 Jahren geschieden. Waren nicht mal 2 Jahre verheiratet. Haben 1 gemeinsames Kind(4j). Meine Ex besucht seit 2 jahren eine Abendsschule. Habe bis jetzt für mein Kind Allimente bezahlt. Aber für sie nicht. Wohne und lebe in der Schweiz. Bin Schweizer. Mein Anwalt in Deutschland meinte auch wenn wir Kurzehe hatten und mein Kind 3 jahren schon vollendet hat solle ich ihr Eheunterhalt zahlen bis mein Kind selber Geld verdient. Was meinen Sie dazu?Kann sowas sein ? Danke im Voraus.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Thomas,

      die Frage nach dem nachehelichen Unterhalt lässt sich nicht pauschal beantworten, da hier viele Faktoren mit hineinspielen. Wenden Sie sich erneut an Ihren Anwalt und lassen sich erklären, warum er der Meinung ist, dass Sie nachehelichen Unterhalt zahlen sollen. Ihrem Kind steht bis zum Abschluss einer ersten Berufsausbildung Unterhalt zu, dies hat nichts damit zu tun, dass Sie nur kurz mit der Mutter verheiratet waren.

      Ihr Scheidung.org-Team

  156. Marc sagt:

    Muss ich Unterhalt für meine Frau zahlen wenn sie harz4 bekommt? Sie nicht wirklich arbeiten war und der ehe weil sie nicht wollte.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Marc,

      diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten, weil hier noch weitere Faktoren zu beachten sind. In solch einer Situation kann es aber dazu kommen, dass Sie Unterhalt zahlen müssen. Ein Anwalt kann Sie weitergehend beraten.

      Ihr Scheidung.org-Team

  157. Rika sagt:

    Hallo,
    ich will von meinem Mann scheiden. Wir haben ein 3jähriges Kind und sind verheiratet für mehr als 5Jahre. Ich habe keinen Job, nur ab und zu Gemäldeaufträge, von den ich nicht viel bekomme. Ich mache zur Zeit einen Onlinekurs, den ich selbst bezahle. Wir haben einen Ehevertrag gemacht als ich noch nicht so gut in Deutsch war. Es steht da, dass wir keinen Unterhalt von einander bekommen wollen nach der Scheidung. Ich bekomme auch kein Taschengeld während der Ehe. Jetzt will ich eine Scheidung und einen Teilzeit Job haben damit ich eine eigene kleine Wohnung mit meinem Sohn leisten kann. Und mein Leben geniessen.
    Er hat viele Schulden und will noch nicht scheiden. Was soll ich dann tun?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Rika,

      hinsichtlich der Schulden kommt es auf den Ehevertrag an, was Sie bezüglich eines Zugewinnausgleichs vereinbart haben. Wenden Sie sich an einen Anwalt, der Sie beraten kann.

      Ihr Scheidung.org-Team

  158. Angelika sagt:

    Hallo zusammen !
    Bin 57 Jahre alt.
    Bin seit November von meinem Mann getrennt. …
    War bis dahin Hausfrau, da mein Mann nicht wollte, das ich arbeiten gehe.
    Jetzt arbeite ich auf geringfügiger Basis.
    MeinMann bezahlt mir nur unregelmäßig Unterhalt.
    Jetzt ist er der Meinung, das ich keinen Anspruch mehr auf Unterhalt habe.

    Da ich nicht viel verdiene, möchte ich gerne wissen, wer die Klagekosten bei Gericht bezahlen, muss?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Angelika,

      der Antragsteller entrichtet zunächst den Gerichtskostenvorschuss. Die Gerichtskosten werden jedoch in aller Regel abschließend zwischen den beiden Betroffenen geteilt. Die Anwaltskosten trägt der jeweilige Auftraggeber. Personen, die nicht über ausreichende finanzielle Mittel verfügen, können ggf. auf Sondersozialleistungen (Beratungshilfe, Verfahrenskostenhilfe) zurückgreifen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  159. Rolf sagt:

    Hallo,
    bin seit zwei Jahren von Frau getrennt. Ihr wurde die ehel. Wohnung zugewiesen (ihr Eigentum). Ein Gemeinsames Kind (7) blieb bei ihr währnd ich in die Nähe zog mit großzügigem Umgangsrecht. Habe bisher Kindesunterhalt bezahlt während ich auf alleiniges Sorgerecht klagte (mit psych. Gutachten). Inzwischen wurde ein Scheidungsantrag gestellt, Versorgungsausgleich wird berechnet.
    Nun habe ich das alleinige Sorgerecht per Gerichtsbeschluss erhalten (Frau psychisch gestört, nicht Erziehungsfähig)!
    Was habe ich/das Kind nun für Ansprüche? Sie arbeitet in Teilzeit u verdient ca die Hälfte von mir. Mit einer Vermietung ihrer Eigentumswohnung würden wir beide ca gleich viel verdienen.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Rolf,

      gegenüber der Mutter können ebenfalls Forderungen auf Kindesunterhalt gestellt werden. Gegenüber minderjährigen und privilegierten volljährigen Kindern besteht eine geisteigerte Erwerbsobliegenheit. Ob zur Erhöhung der Einkünfte aber auch Wohneigentum zwangsläufig zur Vermietung aufgegeben werden muss, kann an dieser Stelle nicht beantwortet werden. Wenden Sie sich an Ihren Anwalt, um den Sachverhalt prüfen zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  160. Jürgen sagt:

    Hallo,
    meine Frau will sich von mir trennen, sie zieht zum 01.06. aus. Wir sind seit 14.02.2014 verheiratet.
    Wir haben eine 3Jährige Tochter die auch zum kindergarten geht.
    Sie hat bisher nur einen Minijobs auf 460€ Basis gearbeitet und wird dort auch weiterhin arbeiten. Sie hat auch schon diverse Bewerbungen geschrieben für einen Vormittagsjob. Sie hat heilerziehungshelferin gelernt und könnte so in Schulen oder Kindergärten arbeiten. Nun aber dauert das Prozedere erstmal und sie will Arbeitslosengeld II beantragen. Nun meine Fragen:
    1. Kommt das Amt an mich heran??
    2. Wenn sich herausstellt das ich nach der Berechnung, nicht genug Geld für den Unterhalt an die exfrau zahlen kann, kommt dann die vorschusskasse und ich darf dann später zurückzahlen??
    3.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Jürgen,

      während der Trennung hat Ihre Frau Anspruch auf Trennungsunterhalt. Bevor Ihre Frau wohl Arbeitslosengeld erhält, müssen Sie wahrscheinlich Unterhalt zahlen. Die Vorschusskasse springt nur ein, wenn der Mindestunterhalt Ihrer Tochter nicht gewährleistet ist. Zurückzahlen müssen Sie den Vorschuss, sobald Sie wieder leistungsfähig sind. Gegenüber Ihrer Frau bzw. Ihrer Tochter haben Sie einen Selbstbehalt, der durch die Unterhaltszahlungen nicht unterschritten werden darf.
      Wenden Sie sich am besten an einen Anwalt, der Ihnen weiterhelfen kann.

      Ihr Scheidung.org-Team

  161. Walter F. sagt:

    Hallo
    Ich habe eine Frau geheiratet als ich schon Rente bezog. Wir sind jetzt 22 Jahre verheiratet.
    Meine Ehefrau wurde plötzlich sehr krank und trat eine 5 Wöchige Kur an. Seit ihrer Rückkehr
    möchte sie sich plötzlich trennen. Ich kann mir das nicht erklären. Muss ich auch Unterhalt von meiner Rente zahlen auch wenn ich bei Heirat schon Rentner war ? Ich möchte in ein betreutes Wohnheim da ich 100% schwerbehindert bin und dafür benötige aber meine ganze Rente.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Walter,

      ob Sie Unterhalt zahlen müssen, können wir nicht beurteilen. Hier kommt es darauf an, wie hoch Ihre Rente ausfällt und wie Ihre ehelichen Lebensumstände aussahen. Wenden Sie sich an einen Anwalt, der Ihnen weiterhelfen kann.

      Ihr Scheidung.org-Team

  162. Olaf sagt:

    Hallo Scheidungsteam,

    meine Frau hat mich mit psychicher Erkrankung kennen gelernt und trotzdem geheiratet, in der Ehe habe ich noch eine körperliche Erkrankung dazu bekommen. bin seit 2014 in Teilerwerbsrente. Meine Ärzte sehen mich nicht mehr arbeitsfähig, bzw. nur noch auf dem 2. Arbeitsmarkt. Antrag läuft. Rentenversicherung sagt bis zu 6 Stunden arbietsfähig. Habe mit Absprache meiner Frau 2015 einen 450 Euro Job angenommen, denn ich immer noch ausführe. Wie sieht es für mich nach der Scheidung mit nachehelichen Unterhalt aus. Ich werde wahrscheinlich demnächst ein Teilhabe am Arbeitsleben anfangen, wo nochmal meine Berufliche Fähigkeit getestet wird. Dauer 2 Jahre. Das Geld wird dadurch leider nicht reichen, das ich finanzell unabhägig werden kann. LG Olaf

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Olaf,

      aus der Ferne können wir nicht beurteilen, ob Sie Anspruch auf Unterhalt haben. Hier sind verschiedene Faktoren zu beachten, wie die Dauer der Ehe und die ehelichen Lebensumstände. Wenden Sie sich an einen Anwalt, der Ihnen weiterhelfen kann.

      Ihr Scheidung.org-Team

  163. R. sagt:

    Hallo. Meine Frau und ich leben nach 16 jähriger Ehe nun seit einem halben Jahr in Trennung. Ich habe die 3 Kinder und das nicht schuldenfreie Haus und verdiene ca. 2500 netto. Meine Frau verdient ca 450 Euro könnte aber mit Aussicht auf einen besseren Job mehr verdienen. Unsere Kinder sind 12 , 8 und 2 Jahre alt. Bin ich meiner Frau gegenüber unterhaltspflichtig? Kann ja nicht sein, dass ich mit 3 Kindern kaum zurande komme und meine Frau sich ein faules Leben machen kann zum Teil auf Kosten der Kinder. Wie verhält sich das in der Trennung bzw nach der Scheidung?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo,

      der familienferne Elternteil ist in aller Regel barunterhaltspflichtig gegenüber den gemeinsamen minderjährigen Kindern. Alle Einkünfte auch Unterhaltsleistungen an ihn können bei der Bemessung Berücksichtigung und ihm als Einkommen angerechnet werden. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um die Ansprüche Ihrer Frau sowie die Ihrer Kinder gegenüber der Kindesmutter prüfen zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  164. Tim H. sagt:

    Hallo, lebe aktuell in Trennung. Meine (noch) Frau zieht jetzt mit einer Tochter (4) aus. Ich bleibe mit meinen beiden größeren Kindern (15/12) in unserer Eigentumswohnung.
    Ich verdiene 1650 netto + kindergeld der beiden großen (ca. 400) =2150 €. Muss ich meiner Frau Unterhalt zahlen. Sie hat einen Job auf teilzeit und verdient Netto 689 € was steht mir zu?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Tim,

      Sie müssen in jedem Fall Unterhalt für Ihre jüngste Tochter zahlen, allerdings können Sie dies mit dem Unterhalt der älteren Kinder verrechnen. Ob Ihrer Frau Unterhalt zusteht, lässt sich so nicht beurteilen. Hier kommt es auf die ehelichen Lebensumstände und viele weitere Faktoren an. Wenden Sie sich an einen Anwalt, der Sie umfassend beraten kann.

      Ihr Scheidung.org-Team

  165. Thorsten sagt:

    Hallo, meine Frau und ich lassen uns nach 2 Jahren Ehe gerade scheiden. Sie hat 2 Kinder mit in die Ehe gebracht die aber nicht meine leiblichen sind. Ausserdem arbeitet sie zur Zeit halbtags. Kann sie von mir Unterhalt verlangen? Sie wohnt auch weiter in dem Haus das ihr gehört.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Thorsten,

      dies lässt sich aus der Ferne nicht beurteilen. Es kommt beispielsweise auf die ehelichen Lebensumstände an. Wenden Sie sich an einen Anwalt, der Sie beraten kann.

      Ihr Scheidung.org-Team

  166. Claudine sagt:

    Hallo,
    da mein Mann sich bis Frühjahr 2015 in Insolvenz befand, erklärte ich mich im Jahr 2010 bereit, eine neue Firma auf meinen Namen laufen zu lassen, weil wir beide zu diesem Zeitpunkt arbeitslos waren und keine Arbeit fanden. Die Vereinbarung war, dass sobald er aus der Insolvenz raus ist, die Firma auf ihn angemeldet wird, weil sowieso nur er Ahnung von der Materie dort hat und ich eine ganz neue, freiberufliche Tätigkeit mit guten Einkommensaussichten anstrebe.

    Nun zum Problem: Mein Mann lässt sich immer wieder gehen, trödelt herum, verbringt viel Zeit vorm PC mit Filme gucken, hat oft wenig Eigenmotivation und sieht es gar nicht ein, sich Stress zu machen mit dem Akquirieren neuer Kundent, obwohl das zu seinem Part gehört und ich davon eh keine Ahnung habe. So führte er nur mal hier und mal da einen Auftrag durch, aber baute nie so richtig was auf. Er steht quasi heute immer noch am Anfang. Man kann nicht sagen, dass seine Arbeitswoche effektive 40 Stunden beträgt. Ich kann ihn nicht darauf ansprechen, weil er aggressiv wird und brüllt, ich solle gefälligst arbeiten gehen, wenn es mir nicht passt. Und das ist genau das, worauf er die ganzen Jahre spekuliert, wie mir erst jetzt so richtig bewusst geworden ist.

    Ich habe eine Ausbildung im Gesundheitswesen absolviert und muss eigentlich nur noch die Prüfung bestehen, um mich freiberuflich selbständig machen zu können. Ich mache seit zwei Jahren ein Praktikum und habe nach bestandener Prüfung die Aussicht, eine alteingesessene Praxis fortzuführen. Nur ist mir die Prüfung bisher nicht geglückt wegen dem wahnsinns Stress, den mein Mann mit seiner Arbeitsmoral verursacht. Es liefen durch sein Motto „kommst du heute nicht, kommst du morgen“ in den ersten Jahren 10.000 Euro Schulden auf meinen Namen auf, die er seit Jahren versprochen hat, zu bezahlen. Auch die Miete für die Wohnung konnte immer wieder nicht gezahlt werden, mal zwei, mal drei, bis hin zu vier offenen Mieten. Hätten wir nicht so tolle Vermieter, wären wir schon längst obdachlos gewesen. Wir sind immer nur am Löcher stopfen. Es werden immer nur Versprechungen gemacht.

    Zum Bestehen der Prüfung brauche ich einen freien Kopf, weil es eine sehr schwierige Prüfung ist. Inzwischen läuft die Firma seit zwei Jahren auf den Namen meines Mannes und ich warte immer noch auf die Begleichung der von ihm mir eingebrockten Schulden. Das ist eine sehr große Last für mich. Wie es aussieht, wartet er darauf, dass ich diese abarbeiten gehe. Genauso, wie die ständig offenen Mieten.

    Da ich nervlich am Ende bin und mich fühle, als kämpfe ich ständig gegen Windmühlen und leere Versprechungen, möchte ich mich jetzt nach 29 Ehejahren trennen, weiß aber absolut nicht, wovon ich leben soll. Gehe ich zum Jobcenter, laufe ich Gefahr, mein Berufsziel, an dem ich seit Jahren arbeite, aufgeben zu müssen. Dort wurde mir bereits gesagt, dass das nicht unterstützt wird. Richtig unverschämt wurde mir dort begegnet. Obwohl ich so eine gute berufliche Aussicht hätte, wenn ich endlich einen freien Kopf und Ruhe hätte, um mich auf die Prüfung konzentrieren zu können.

    Das, was mein Mann monatlich an Geld übrig hat, schwankt immer sehr, je nachdem, wie er Lust hat zu arbeiten. Das können mal nur 300 Euro sein, mal 2000 Euro. Ich habe immer wieder mal Bewerbungen verschickt für meinen alten Beruf, erhalte aber nicht mal Einladungen zu Vorstellungsgesprächen, nichts. Mit 51 Jahre bin ich für einen Job im Büro wahrscheinlich zu alt.

    Da mein Mann anscheinend die Geduld verliert, weil ich die Prüfung immer noch nicht bestanden habe, werde ich neuerdings hingehalten und muss ihn um Geld anbetteln, wenn ich Essen einkaufen möchte. Ich habe mich jetzt von ihm zurückgezogen, weil ich dieses erpresserische Verhalten nicht mehr ertragen kann. Was kann ich tun, um nicht jede Woche aufs Neue nach Geld fragen zu müssen? Wenn ich ihn nach einer Regelung frage, brüllt er nur, ich soll gefälligst selbst arbeiten gehen. Ich habe ihn bereits mehrfach darauf hingewiesen, dass ich ja daran arbeite. Aber unter solchen Umständen ist das einfach nicht mehr zu ertragen. Ich muss auch betteln, dass er mal was auf mein Konto überweist, von dem meine Handyrechnung abgebucht wird. Unglaublich! Unter diesen Umständen finde ich ja auch keine Wohnung, weil ich kein Einkommen habe. Es ist eine schreckliche Situation. Einen Anwalt bezahlen kann ich auch nicht. Was raten Sie mir?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Claudine,

      es gibt verschiedene Einrichtungen, bei denen Sie eine kostenlose Beratung erhalten. Hier können Sie erste Lösungsansätze erarbeiten und erhalten auch juristische Unterstützung. Solche Stellen finden Sie bei verschiedenen Wohlfahrtsverbänden.

      Ihr Scheidung.org-Team

  167. ananas sagt:

    Hallo Zusammen,

    ich habe mal eine allgemeine Nachfrage.

    Der Vater meines Partners zahlt seit 25 jahren monatlich 1000€ an seine Exfrau, aus freiem Willen, da er immer die Hoffnung hatte das sie sich gut um ihren gemeinsamen Sohn, der heute schon 27Jahre alt ist kümmert. Beide haben sie nicht scheiden lassen und waren effektiv vielleicht rund 4 Jahre wirklich ein Paar. Bis es einen neuen Mann in ihrem leben gab, mit dem sie dann auch noch einen Kind bekam. Diese Partnerschaft hielt 14Jahre. Auch in diesen Jahren hat der Vater meines Partners 1000€ monatlich gezahlt. Mittlerweile ist auch diese Partnerschaft zu bruch gegangen. Sie hat nichts gelernt und ist noch nie arbeiten gegangen, also keine eigenen Einkünfte bezogen. Zwei Fragen dazu: Was steht ihr überhaupt zu wenn beide heutzutage immernoch nicht nicht geschieden sind. Und 2. was steht ihr zu wenn wer sich jetzt noch scheiden lassen würde.

    Ausgangssituation, er ist Beamter aber schon seit über 15 Jahren nicht mehr im Dienst und bekommt Rente, lebt im betreutem Wohnen. Gesundheitlich geht es ihm nicht mehr so gut.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo,

      raten Sie dem Vater Ihres Partners zum Besuch bei einem Anwalt, um die Ansprüche seiner Noch-Ehefrau – auch für den Fall einer Scheidung – beziffern zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  168. Vanessa sagt:

    Hallo , meine Frage lautet , ich bin nach 25 Jahre Ehe geschieden, muss Untrrhaltsgeld zahlen, die für 5 Jahre fest gelegt wurde.Die Exfrau ist berufstätig, verdingt, weniger , aber wie ich gerade erfahren hab , hat sich die Wohnung gekauft, die sie dann vermitten lässt. Muss iCh die Frau weiter zahlen , oder die Zahlung einställen .Danke

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Vanessa,

      die eigenmächtige Einstellung von Unterhaltszahlungen kann Ihnen zum Nachteil gereichen. Aber auch Ihre Frau ist zur Auskunft über regelmäßige Einnahmen verpflichtet. Bitte wenden Sie sich an einen Anwalt, um sich über mögliche Vorgehensweisen informieren zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  169. Lea sagt:

    Hallo,
    mein Partner ist 21 Jahre mit seiner Frau verheiratet und möchte sich nun trennen. Sie arbeitet als Bäckereifachangestellte und geht nebenbei putzen. Die drei Kinder sind 21, 20 und 18 Jahre alt.
    Dass er die Kinder weiter unterstützen muss wissen wir. Jedoch ist meine Frage, ob er wirklich Unterhalt an seine Frau (Ex) zahlen muss, da sie ja selbst voll berufstätig ist und er als Fahrlehrer auch nicht allzu viel verdient.
    Vielen Dank im Voraus.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Lea,

      sofern die Kinder nicht mehr privilegierte Volljährige sind, so stehen Sie in der Unterhaltsrangfolge regelmäßig hinter Ehegatten. Das bedeutet, der Ehegattenunterhalt hätte Vorrang vor dem Kindesunterhalt. Trennungsunterhalt muss regelmäßig geleistet werden, wenn die Einkommensverhältnisse der Ehegatten sich maßgeblich voneinander unterscheiden. Raten Sie Ihrem Mann zum Besuch bei einem Anwalt, um die Ansprüche der Frau und der Kinder genauer prüfen zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  170. Sven sagt:

    Hallo zusammen,

    Ich habe mich von meiner Frau nach 10 Jahren Ehe getrennt und wir werden nun auch hoffentlich bald geschieden. Ich habe seit 2 Tagen endlich einen neuen Job. Unser 11 Jahre alter Sohn lebt bei ihr. Ich habe ihr es ermöglicht, innerhalb der Ehe eine neue Berufsausbildung zu machen, die sie auch erfolgreich abgeschlossen hat. Nach der Ausbildung kam unser Sohn zur Welt. Ich habe ihr ofters in der Ehe gesagt, sie solle sich doch bitte einen Teilzeitjob suchen, während unser Sohn im Kindergarten/Schule ist. Das hat sie aber nicht getan. Jetzt ist meine Frage, muss ich auch ihr Unterhalt zahlen, obwohl sie arbeiten könnte, dies aber nicht tut und statt dessen lebt sie von Arbeitslosengeld 2.Für meinen Sohn werde ich gerne zahlen, weiß auch die Höhe für den Kindesunterhalt. Während der Trennung habe ich mich mit einem 450 Euro-Job über Wasser gehalten. Und ist die Forderung der Unterhaltsvorschusskasse als Kredit ( oder Schulden ) bei meinem Einkommen Anrechnungsfähig??

    Liebe Grüsse

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Sven,

      ein Anspruch auf nachehelichen Unterhalt kann grundsätzlich bestehen, wenn einer der Unterhaltstatbestände erfüllt ist. Allerdings kann auch die Erwerbsobliegenheit Berücksichtigung finden. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um die Ansprüche Ihres Kindes und Ihrer Ehefrau ermitteln zu lassen. Dieser hilft Ihnen auch bei der Ermittlung des unterhaltsrelevanten bereinigten Einkommens.

      Ihr Scheidung.org-Team

  171. grete sagt:

    hallo,
    ich möchte mich von meinem mann nach 21 jahren trennen.
    wir haben einen grossen betrieb zusammen in dem ich die ganzen jahre, neben der kindererziehung (heute 21. und 16. jahre) voll mitgearbeitet habe, aber nie angestellt war. bevor ich ihm nun von meinen trennungs“wünschen“ erzälen möchte, wollte ich kurz einen überblick haben was mir finanziell nach einer trennung zur verfügung stehen würde, da ich seit 21. jahren nicht mehr angestellt war. in der zeit unsrer ehe haben wir viele immobilien und maschienen erwirtschaftet und den betrieb vergrössert. über einen kurzen überblick würd ich mich sehr freuen, da ich momentan etwas in der luft hänge und nicht weiss wie es weitergehen soll. vielen dank schonmal im vorraus !

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Grete,

      im Rahmen einer Scheidung können grundsätzlich die nachstehenden Folgesachen eine wichtige Rolle spielen:

      1. Versorgungsausgleich (Ausgleich der in der Ehezeit erworbenen Rentenanwartschaften)
      2. Zugewinnausgleich (bei Zugewinngemeinschaft)
      3. Trennungs- und nachehelicher Unterhalt
      4. Ausgleich gemeinsamer Vermögensmassen
      5. Hausratsteilung
      u. v. m.

      Bitte wenden Sie sich an einen Anwalt, um sich umfassend bezüglich der Scheidung und der Folgesachen beraten zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  172. Jim sagt:

    Hallo,

    meine Frau und ich sind seit über 4 Jahren verheiratet, während dessen sie studierte (Zweites Studium, das erste brach sie ab) und ich arbeitete. Mein Einkommen betägt ca. 2800€ Netto,(Öffent.Dienst) ihres ca. 350€ (Nebenjob).

    Ergo vier Fragen:
    Mit welcher Unterhaltssumme muss ich rechnen?

    Wie sieht es nach der Scheidung aus, da mein Nettoeinkommen durch Wegfalls des Fam. Zuschlags und der Änderung der Steuerklasse auf 2600€ schrumpfen wird?

    Wie lange müsste ich Unterhalt zahlen?

    Und welche Art von Unterhalt muss ich zahlen?

    Ich danke Ihnen!

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Jim,

      die Höhe des Ehegattenunterhalts richtet sich regelmäßig nach der Einkommensdifferenz, auf die der Unterhaltsberechtigte häufig einen Anspruch von 3/7 erheben kann. Steuerliche Veränderungen können bei der Neuberechnung des Unterhalts berücksichtigt werden.

      Regelmäßig fällt bei Trennung der sogenannte Trennungsunterhalt an. Nach der rechtskräftigen Scheidung kann ebenfalls ein Unterhaltsansdpruch bestehen. Dies richtet sich nach den Unterhaltstatbeständen (z. B. Erwerbslosigkeit).

      Wie lange die Unterhaltspflicht fortbesteht, lässt sich nicht pauschal festlegen. Dies richtet sich stets nach dem Einzelfall.

      Wenden Sie sich bitte an einen Anwalt, um sich bezüglich der Ansprüche Ihrer Ehefrau umfassend beraten zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  173. Susanne sagt:

    Hallo, ich möchte mich nach 31 jähriger Ehedauer scheiden lassen! Bin 52 Jahre alt und krankheitsbedingt in Frühpension (560 Euro Pension)Mein Mann verdient 3500 Euro netto! Mein Mann will mir lediglich 600 Euro Unterhalt bezahlen,da er sich auf gleichteiliges Verschulden bezieht! Ist es möglich,dass mir nicht mehr Unterhalt zusteht? Bitte um Antwort

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Susanne,

      als Unterhaltsanspruch können häufig 3/7 der Einkommensdifferenz geltend gemacht werden. Wenden Sie sich bitte an einen Anwalt, um Ihre Ansprüche genau beziffern zu lassen und sich zu weiteren Scheidungsfolgen beraten zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  174. P. sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    meine Frau und Ich leben seit Dezember letzten Jahres getrennt. 4 Tage nach der Trennung sind wir gemeinsam zum Anwalt gegangen und haben eine Scheidungsvereinbahrung erstellt. In dieser steht nach der Berechnung des Anwaltes meiner Frau kein Trennungsunterhalt zu.
    Wir haben einen gemeinsamen Sohn von 3 1/2 Jahren. Ich zahle Unterhalt , mehr als ich muss .. Freiwillig da es meinem Sohn zugute kommt. Ich habe für ihn bei mir zuhause ein eigenes Zimmer eingerichtet und er ist hier unabhängig mit allem versorgt was er braucht was ich zusätzlich zum Unterhalt selber bezahlt habe und bezahle.

    Ich verdiene seit einiger Zeit etwas mehr und habe den Unterhalt für das Kind natürlich angepasst und bezahle auch jetzt mehr als ich muss.

    Gestern wurde mir erklärt, dass meine noch Ehefrau auf der Arbeit versetzt worden ist zum 01.09. Laut ihrer Aussage ließe sich der Dienstplan dann nicht mehr mit unserem gemeinsamen Sohn vereinbaren… obwohl Sie noch gar keinen bekommen hat geht Sie davon aus , dass Sie Kündigen muss von sich aus (ohne mich um Hilfe zu fragen für die Betreuung unseres Sohnes) . Sie sagte mir das Sie Unterhalt für sich einklagen wird das Sie davon ausgeht erstmal Arbeitslos zu sein. Ist das möglich das sie Unterhalt einklagen kann das sie selber gekündigt hat ? Muss Sie nicht ersteinmal alles versuchen das es auch so klappt ? Zudem hat sie auch noch Zeit was neues zu suchen.

    Ich lebe mittlerweile in einer neuen Partnerschaft und wir leben zusammen.

    Ich würde mich über eine Antwort freuen =)

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo P.,

      die Bewertung Ihres Einzelfalls ist an dieser Stelle nicht möglich, da wir keine Rechtsberatung erteilen dürfen. Bitte wenden Sie sich aber dringend an einen Anwalt, um die Forderungen Ihrer Frau entsprechend prüfen zu lassen. Dieser kann Sie auch über weitere Trennungs- und Scheidungsfolgen in Kenntnis setzen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  175. Peter sagt:

    Hallo
    Mein Freundin ist seit 3 Jahren getrennt,,Scheidung(läuft) laut Anwalt könnte es noch ca 1 Jahr dauern,da der Exmann Unterhalt für meine Freundin und den 2 Kinder bezahlt( 8 und 15 jahre Alt) ist nun meine Frage,wenn ich zu ihr ziehen würde,könnte ihr Exmann die Zahlung stoppen?
    Jetzt eine Frage die ich hoffe sie mir auch beantworten können…Sie ist Moslima,wenn wir über die Moschee Heiraten(wird nur vom Imam begläubigt) kann ihr Exmann die bezahlung auch stoppen,wegen neu Heirat? Das aber nicht Offiziel ist??
    Nach ihrer Scheidung wollen wir auch Offiziel Heiraten(im Konsulat),aber nicht Standesamtlich,sondern nur Muslemich..

    Bedanke mich ihm Vorraus

    Liebe Grüße

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Peter,

      1. Eine neue Ehe kann den Anspruch auf Ehegattenunterhalt regelmäßig aufheben, da nunmehr der neue Ehemann unterhaltspflichtig ist.
      2. Für den Kindesunterhalt ist immer nur der rechtliche Vater zuständig, nicht etwa der Stiefvater.
      3. Sofern auch die muslimisch geschlossene Ehe in Deutschland anerkannt wird, kann 1. zutreffen.

      Wenden Sie sich bitte an einen Anwalt, um den Sachverhalt genau prüfen zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  176. Sophie sagt:

    Hallo Ich und mein Mann sin 22 Jahre zusammen. Er hat eine Eigentumswohnung, in der er auch umgemeldet ist.
    Wir haben eine 11 jährige Tochter, die krank ist. Er ist noch selbstständig und verdient gut 5000 Euro monatlich. Ich finde momentan keine Stelle. Bemühe mich aber weiter.
    Wir leben eigentlich getrennt, aber Trennungsunterhalt bekomme ich nicht. Er will sich nicht scheiden lassen. Ich habe Angst, das ich nach der Scheidung nicht mehr versichert bin.
    Er zahlt noch die Miete für unsere normale Wohnung.
    Bin ich nach der Scheidung mittellos oder bekomme ich eine kleine Unterstützung?
    Für eine Antwort wäre ich dankbar

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Sophie,

      Erwerbslosigkeit oder geminderte Erwerbsfähigket aufgrund eines erhöhten Pflegeaufwandes kann Unterhaltsansprüche begründen. Zudem ist der Verzicht auf Trennungsunterhalt regelmäßig nicht wirksam. Kindesunterhalt muss zudem stets von dem familienfernen Elternteil gezahlt werden, sofern dieser leistungsfähig ist. Bitte wenden Sie sich dringend an einen Anwalt, um Ihre Ansprüche während der Trennungszeit und nach einer möglichen Scheidung beziffern und prüfen zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  177. Mark sagt:

    Guten Tag,
    ich und meine Frau sind schon seit 1.5 Jahr in der Trennungsphase. Wir haben 2 Kinder (8 und 13 Jahre alt).
    In der Trennungsphase bezahle ich alles, was in Betracht kommt (die Miete fuer die Wohnung meiner Frau und Kinder, alle Steuern, Kinderunterhalt, auch die Miete fuer die Wohnung, in der ich alleine wohne u.s.w.), weil meine Frau arbeitet nicht.
    Wir sind schon seit 14 Jahre verheiratet und in der Zeit hat sie nur kurz gearbeitet, weil sie es nicht wollte.
    Muss ich meiner ExFrau nach der Scheidung was zahlen?
    Und werde nur ich kinderunterhaltspflichtig nach der Scheidung sein? Bzw. werde ich verpflichtet, alles (die Miete, zum Beispiel) alleine zu zahlen?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Mark,

      ob ein Anspruch auf nachehelichen Unterhalt besteht, richtet sich regelmäßig nach dem Vorliegen eines der gesetzlich benannten Unterhaltstatbestände: https://www.scheidung.org/ehegattenunterhalt/ Ob diese im Einzelfall vorliegen muss im Streitfall ein Gericht klären. Bitte wenden Sie sich an Ihren Anwalt, um die möglichen Ansprüche Ihrer Ehefrau beziffern zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  178. Matthias.says sagt:

    Guten Tag,
    Ich lebe gerade in Trennung mit meiner zukünftigen Exfrau. Wir haben KEINE Kinder. Meine zukünftige Exfrau bewohnt zur Zeit unser gemeinsam erbautes Haus.
    Sie hat zu keinem Zeitpunkt unserer Ehe Ihren Beruf aufgeben müssen bzw. es haben sich für sie KEINE beruflichen / karrieremäßigen Nachteile ergeben.
    Vielmehr hat Sie in den fast 23 Jahren unserer Ehe davon profitiert, dass Sie durch das gemeinsame Einkommen einen höheren Lebensstandard hatte, als wenn Sie alleine verdient hätte.

    Weshalb genau bin ich nun unterhaltspflichtig?
    Nur deshalb, weil ich monatlich Netto ca. 3800,- Euro verdiene und Sie „nur“ ca. 1800,- Euro?

    Vielen Dank für die Beantwortung dieser Frage

    Liebe Grüße
    Matthias

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Matthias,

      eine erhebliche Einkommensdifferenz begründet regelmäßig die Unterhaltspflicht. Wie lange und in welchem Umfang, das richtet sich nach dem jeweiligen Einzelfall. Wenden Sie sich für die Klärung bitte an einen Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  179. Marina sagt:

    Lebe seit April in Trennung.habe 2 Kinder die beide in der Ausbildung sind. Mein Mann zählt regelmäßig Unterhalt für beide Kinder. Für mich nicht.
    Arbeitete bis heute mit einem Verdienst von 580 Euro netto.ab morgen hab ich eine vollzeitstelle.
    Ich habe einen GdB von 50.
    Nun meine Frage
    Muss mein Mann, er verdient 2100 netto, nach der Scheidung Unterhalt an mich zahlen wegen dem GdB welcher unbefristet gültig ist? Und wenn ja ,wie viel würde das sein?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Marina,

      Ehegatten sind vor volljährigen nicht mehr privilegierten kindern vorrangig zu betrachten, sodass oftmals zunächst der Ehegattenunterhalt zu zahlen ist. Dieser richtet sich nach der Einkommensdifferenz und liegt dann oftmals bei 3/7 hiervon. Wie lange Unterhalt zu zahlen ist, lässt sich nicht pauschal sagen. Bitten wenden Sie sich an einen Anwalt, um Ihre Ansprüche gegenüber Ihrem Mann beziffern zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  180. Fethi sagt:

    Hallo,

    meine Frau und ich sind in der trennungsphase. Wir haben ein gemeinsamen Sohn der 1 Jahr alt. Meine Frau arbeitet im Teilzeit. Ich dagegen im Vollzeit und verdiene ungefähr 2300 €. Sie verlangt jetzt kindesunterhalt und trennungsunterhalt was insgesamt 602 € beträgt. Sie wohnt bei ihren Eltern wo sie keine miete bezahlt und ich dagegen bezahle noch miete. Wenn ich die 602 € bezahle verdient sie ja mehr als ich und dazu bekommt sie noch das kindergeld. Habe ich als Mann auch Rechte? Kann man miete mit einberechnen bei der Verrechnung?
    MfG

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Fethi,

      ein Wohnwertvorteil kann bei der Berechnung des Ehegattenunterhalts im Einzelfall Beachtung finden. Grundsätzlich aber besteht bei Trennung stets ein Anspruch auf Trennungsunterhalt. Zudem hat ein Kind gegenüber dem familienfernen Elternteil auch regelmäßig einen Unterhaltsanspruch, der nicht in Abhängigkeit von dem Einkommen zu stellen ist, das der Elternteil erwirtschaftet, bei dem das Kind seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat. Bitte wenden Sie sich an einen Anwalt, um die Berechnung der Unterhaltsansprüche Ihres Kindes und Ihrer Ehefrau ggf. prüfen zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  181. Ralf sagt:

    Hallo,

    Ich und meine Frau sind Ausländer, und in Ausland in 2010 geheiratet. Ich bin aber auch EU-bürger, und sie hat wegen mir Aufenthaltserlaubnis und Arbeitserlaubnis in Deutschland. Wir wohnen in Deutschland seit 2012 zusammen, hier habe ich Arbeit und sie hat nie Arbeit gefunden, obwohl sie Minijobs seit einem Jahr hatte). Wir haben ein 10-Monate alt Kind, das in die Krippe mit 1 Jahr anfängt. Ich verdiene Netto rund 3.000 €, sie kassiert das Kindergeld (190 €) und für ein max. von 14 Monate das Erziehungsgeld (300 € monatlich). Sie hat aber eine Stellenangebot als Halb- oder Vollzeitjob für wenn das Kind in die Krippe anfängt (in 4 Monate, umgefähr).
    Ich habe von eigene Erbgeld (bevor die Ehe bekommen, in Ausland) uns eine Wohnung vor 2 Jahre gekauft, für welche ich allein bis jetzt ca. 120.000 € abbezahlt habe. Sie steht zusammen im Grundbuch.
    Meine Frage lauten:
    1. Wenn wir uns scheiden, lasse ich die Wohnung verkaufen. Sie wird die Halbsumme von der Verkauf der Wohnung kassieren (rund 60.000 €), dass mach mir nichts aus. Aber wenn sie dann so viel Geld auf das Konto zur Verfügung hat, muss sie noch von mir Unterhalt verlangen? Wie viel wäre das?
    2. Wenn wir die Betreuung des Kindes teilen, wie viel Betreuungsunterhalt zahlen muss?
    3. Wenn wir uns innerhalb diese 4 Monate trennen, darf sie ihre Stellenangebot ablehnen, nur um mehr Unterhaltsgeld in Anspruch zu haben?
    4. Wie lang muss ich ihr das Unterhalt noch zahlen, falls sie anfängt zu arbeiten (und rund 1.300 € netto verdient)? Wie hoch wäre an den Fall das Unterhalt sein?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Ralf,

      1. Bei Trennung kann auch unabhängig von vorhandenem Vermögen ein Unterhaltsanspruch bestehen. Dieser beläuft sich in Deutschland oftmals auf 3/7 der Einkommensdifferenz.

      2. Beim Betreuungsunterhalt handelt es sich um einen Unterhaltsanspruch des hauptsächlich betreuenden Elternteils nach der Trennung der Eltern. Der Anspruch des Kindes auf Unterhalt richtet sich regelmäßig gegen den Elternteil, bei dem es nicht seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat. Die Höhe des Kindesunterhalts ergibt sich ggf. aus der Düsseldorfer Tabelle.

      3. In den ersten drei Lebensjahren eines Kindes besteht für den dauerhaft betreuenden Elternteil in der Regel noch keine Erwerbsobliegenheit, sodass eine Beschäftigung in dieser Zeit nicht in jedem Fall zwangsläufig aufgenommen werden muss.

      4. Die Dauer der Unterhaltszahlungen lässt sich nicht pauschal bestimmen, sondern orientiert sich an dem jeweiligen Einzelfall. Die Höhe beim Ehegattenunterhalt liegt wie bereits erwähnt oftmals bei 3/7 der Einkommensdifferenz.

      Wenden Sie sich für eine Rechtsberatung und eine genaue Prüfung Ihres Einzelfalls bitte an einen Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  182. Heiko sagt:

    Hallo,ich bin jetzt mit meiner Frau gerade mal 2 Jahre verheiratet und nun will sie die Trennung. Sie bekommt gerade Krankengeld ca.850€ und fängt bald die Eingliederung ein und hat dann ca.1100€. Ich selber habe ca.2000€, und Unterhalt an mein 9 Jahre alten Sohn von 275€, eine Arbeitsstrrecke von einfach 23km. Ich habe jeden Monat fix kosten,die noch da zu kommen (Miete,Telefon,Strom,Versicherungen) von fast 1000€. Muss ich damit rechen an meine noch Frau Unterhalt zu Zahlen? Würde ich da noch Getichtskostenhilfe bekommen,oder müsste ich die Scheidung selber tragen?

    Ich danke schon mal für die Auskunft.

    Mit freundlichen Grüßen Heiko

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Heiko,

      ein Anspruch auf Unterhalt kann sich bei Trennung und Scheidung regelmäßig ergeben, auch wenn die Ehe vergleichsweise nur kurz anhielt. Ausschlaggebend ist, wie stark die Ehe die Lebensumstände im Einzelfall geprägt hat. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um prüfen zu lassen, inwieweit Ihre Ehefrau gegenüber Ihnen einen Unterhaltsanspruch geltend machen kann. Dieser kann auch angesichts sämtlicher Kostenpunkte abschätzen, ob Sie für das Verfahren Verfahrenskostenhilfe erhalten würden.

      Ihr Scheidung.org-Team

  183. Fethi sagt:

    Hallo,

    Wollte fragen ob bei der Trennungsunterhalt Finanzierungen wie zum Beispiel für ein Trockner auch mit berechnet wird. Ebenfalls wollte ich fragen ob wenn man in einer Gewerkschaft ist auch mit berechnet wird. Ausserdem habe ich eine Versicherung für das Auto beschlossen also ein Teilkasko. Wird dies auch mit berechnet? Danke im voraus.

    MfG O.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Fethi,

      es lässt sich nicht pauschal festschreiben, welche Kosten von dem bereinigten Nettoeinkommen in Abzug gebracht werden können. Die Höhe des Unterhalts richtet sich zudem stets nach der Differenz der Einkommen beider Ehegatten. Zusatzleistungen können im Einzelfall Berücksichtigung finden. Wenden Sie sich zur Klärung bitte an einen Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  184. Hans sagt:

    Meine Frau hat mich vor 3 Monaten verlassen und ist mit ihrem neuem freund zusammen gesogen.
    Kann ich eine „Blitzscheidung“ machen, auch bei ihnen?
    Hat sie Unterhalts Ansprüche?
    Kinder sind bei mir.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Hans,

      eine schnelle Scheidung ist in der Regel nur bei vorliegendem Härtefall möglich. Eine neue Partnerschaft allein begründet einen solchen regelmäßig nicht. In den meisten Fällen bedarf es zunächst der Ableistung des Trennungsjahres, bevor der Scheidungsantrag eingebracht werden kann. Ein Anspruch auf Unterhalt kann während der Trennung bei unterschiedlichen Einkommensverhältnissen bestehen – und bei Vorliegen eines Unterhaltstatbestandes (Erwerbslosigkeit usf.) auch über den Zeitpunkt der Scheidung hinausgehen.

      Wenden Sie sich an einen Anwalt für Familienrecht, um sich über die Scheidungsfolgen und den Ablauf der Scheidung umfassend beraten zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  185. Alex sagt:

    Hallo,

    meine Exfrau ist zu 50% nicht erwerbsfähig und erhält monatlich die entsprechende Rente von ca. 700 Euro. Sie wird mit meiner 14jährigen Tochter zusammen wohnen. Nach Abzug des Selbsterhalts (1200 Euro) und des Unterhalts für das Kind bleiben in etwa 150 Euro.
    Muss ich tatsächlich ihr diesen Betrag als Unterhalt zahlen? Und wie ist es wenn sie dann in einer Eigentumswohnung wohnt?

    Vielen Dank für Ihre Antwort

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Alex,

      ggf. kann die Wohnung als Wohnwertvorteil in die Berechnung einfließen. Grundsätzlich aber kann Erwerbsminderung einen Unterhaltsanspruch auch über die Scheidung hinausgehend bestimmen. Lassen Sie von Ihrem Anwalt klären, wie hoch der Anspruch Ihrer Ehefrau im Einzelnen wäre.

      Ihr Scheidung.org-Team

  186. Roger sagt:

    Hallo,

    ist es üblich in einem Ehevertrag zu vereinbaren, dass die Exbeziehung in Falle einer Scheidung Unterhalt vom Expartner bis zu einem gewissem Alter des jüngsten Kindes bezieht und nicht darüber hinaus?

    Vielen Dank vorab
    Roger

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Roger,

      in einem Ehevertrag können die Ehegatten relativ freizügig von ihrer Vertragsfreiheit profitieren. So kann etwa auch ein Unterhaltsanspruch auf eine festgelegte Zeitspanne begrenzt werden. Zudem ist der Anspruch auf Betreuungsunterhalt gemäß BGB im Allgemeinen auf die ersten drei Lebensjahre des Kindes beschränkt. Abweichungen sind jedoch immer möglich. Wenden Sie sich zur Prüfung des Ehevertrages an einen Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  187. jo sagt:

    Hallo,
    wir wollen uns trennen, da es einfach nicht mehr geht. Meine Frau hat nur einen Nebenjob auf 400€- Basis. Meine Jungs 16 und 17 Jahre bleiben bei mir.Ich verdiene ca.2200Netto.
    Muß ich meiner Frau Unterhalt bezahlen?
    Sie ist ungelernt, könnte aber Arbeit haben.

    Vielen Dank für ihre Antwort

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo jo,

      im Falle einer Trennung kann Erwerbslosigkeit einen Unterhaltsanspruch begründen, der auch über die Scheidung hinausgehend bestehen bleiben kann. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um prüfen zu lassen, wie hoch die Ansprüche Ihrer Ehefrau im Falle einer Trennung ausfallen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  188. Ranja sagt:

    Hallo,
    meine Elterm sind nach circa 30 Jahren Ehe getrennt. Meine Mutter arbeitet Teilzeit hätte aber Chancen auf eine Vollzeitstelle.
    Ich hab einen Schwerbehinderten Bruder den meine Mutter 18 Jahre gepflegt hat. Jetzt wohnt er im Wohnheim. Außerdem hat hat sie mich und einen weiteren Bruder betreut.
    Mein Vater verdient wesentlich mehr als meine Mutter. Meine Mutter hat ihr Erbe in unser Haus gesteckt. (Gehört beiden) Das Haus bekäme man aber nur für einen geringen Wert verkauft.
    Mein Vater hat das Erbe seiner Eltern nur auf sich überschreiben lassen.

    Wäre meine Mutter also gezwungen Vollzeit zuarbeiten um Unterhalt zubekommen?

    Hätte Sie überhaupt Ansprüche da sie bei einer Vollzeitstelle immerhin 2400 brutto verdienen würde?

    Meine Mutter konnte jahrelang nicht arbeiten da sie meinen Bruder gepflegt hat. Wird ihr das finanziell gut geschrieben ?

    Gibt es Möglichkeiten das meine Mutter was von dem Erbe bekommt ?

    Viele Grüße

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Ranja,

      in der Regel besteht bei Trennung ein Anspruch auf Unterhalt, dies ist abhängig von den Vermögensverhältnissen der Ehegatten. Darüber hinaus besteht auch ein Anspruch auf Versorgungsausgleich, bei dem die während der Ehezeit erworbenen Rentenanwartschaften hälftig geteilt werden. Auch ein Anspruch auf Zugewinnausgleich kann regelmäßig gegeben sein. Bei diesem wird privilegierter Erwerb wie Erbschaften in der Regel jedoch ausgeschlossen. Raten Sie Ihrer Mutter zum Besuch bei einem Anwalt, um sich umfassend über mögliche Ansprüche im Zuge der Scheidung informieren zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  189. Peter sagt:

    Hallo,
    ich bin im Trennungsjahr und war davor selbständig, arbeite aber jetzt in einem Dienstverhältnis und zwar in Österreich (noch- Ehefrau in Deutschland, beide Deutsche). Sie sagt, sie kann wegen Schmerzen nicht mehr arbeiten und hat Fibromyalgie. Meine Fragen: für den Unterhalt sind die Zeiten der Selbständigkeit zu Grunde zu legen oder das, was ich jetzt verdiene? Und zählt eine Krankheit, die nicht nachweisbar ist (die Krankheit an sich schon, aber eben nicht die Arbeitsfähigkeit), als Grund, dass sie nicht arbeitet? Davor hatte sie gearbeitet, jetzt auf einmal kann sie es nicht mehr, das macht mich stutzig.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Peter,

      für die Einkommensberechnung wird in der Regel das aktuelle Einkommensverhältnis zugrunde gelegt. Ggf. kann ein ärztlicher Nachweis die eingeschränkte Arbeitsfähigkeit zusätzlich bestätigen. Bitte wenden Sie sich an Ihren Anwalt, um die Sachlage einer genauen Prüfung zu unterziehen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  190. Axel sagt:

    Hallo und guten Tag,
    auch wir haben uns nach 18 Jahren Ehe leider getrennt.
    Ich arbeite Vollzeit und werde in Stkl II/2 ca 3720 € netto verdienen, meine Frau in Stkl II/1 ca 875 €. Wir haben 3 Kinder 13, 15 und 17, alle Schüler. Der Große bleibt bei meiner Frau, die beiden „kleinen“ bei mir. Meine Frau arbeitet bereits wieder seit 5 Jahren 40%, könnte in Ihrem aktuellen Job aber auch 50% arbeiten und in Ihrem ursprünglich gelernten 80-100%. Ich habe mir überlegt wenn ich für jedes Kind 600 € rechne, bleiben bei mir ca. 1900 € übrig. Wenn ich nun von dem was ich mehr als meine Frau habe (egal, wieviel das mal ist) ihr 50% überweise, wäre das eine Lösung, mit der alle leben können. Das wären 600 € für den Sohn und (1900-875)/2 = ca 510 € für meine Frau. Wie sehen Sie das und wie lange meine Sie, dass ich nachehelichen Unterhalt zahlen „müsste“.
    Danke und viele Grüße

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Axel,

      bitte wenden Sie sich für die Berechnung des Unterhaltsanspruches Ihrer Ehefrau an einen Anwalt. Wir dürfen an dieser Stelle keine Rechtsberatung erteilen und somit auch keine rechtlichen Empfehlungen abgeben.

      Zur Dauer der Unterhaltszahlungen: Dies lässt sich pauschal nicht festlegen und richtet sich stets nach dem jeweiligen Einzelfall.

      Ihr Scheidung.org-Team

  191. sonya sagt:

    Hallo Axel,

    ich arbeite 30 Stunden die Woche in meiner Firma, in der ich bereits seit fast 15 Jahren tätig bin. Aufstocken der Stunden ist organisatorisch nicht möglich, da ich mich um das Kind kümmern muss. Unsere Tochter ist 11 Jahre alt. Nun will ich die Scheidung. Habe ich Anspruch auf Unterhalt nach der Scheidung?
    Mein Mann ist selbstständig und verdienst ca. 6000-7000€ netto im Monat. Mein Nettogehalt ist 2000.
    vielen Dank für die Auskunft

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Sonya,

      bei Scheidung kann sowohl während der Trennungszeit als auch nach der rechtskräftigen Scheidung Unterhaltsansprüche bestehen. Bitte wenden Sie sich an einen Anwalt, um sich über Ihre Rechte und Pflichten im Falle der Scheidung umfassend aufklären zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  192. Daniel sagt:

    Hallo,
    ich stecke schon seit knapp 3 Jahren bei der Scheidung fest, da meine Frau viele Sachen anhängig macht um die Scheidung hinaus zu zögern. Nun ist es hoffentlich soweit, dass ich in den nächsten beiden Monaten geschieden werde. Wir waren nur 3 Jahre verheiratet und haben 3 Kinder. Meine Befürchtung ist nun, dass meine Frau nachehelichen Unterhalt und den auch unbefristet, versucht zu bekommen. Die Kinder sind einmal 8 und 4 (Zwillinge). Alles in allem läuft meine Ex mit monatlich gut 3.500 Euro nach Hause (Unterhalt Kind, Trennungsunterhalt, Kindergeld und Verdienst aus einer Halbtagstätigkeit)
    Meine Frage ist nun, ob ich Chancen habe den nachehelichen Unterhalt zu umgehen bzw. diesen nur zu befristen? Die Gegenseite pocht darauf, dass es meiner Ex nicht zumutbar ist die Arbeitszeit aufzustocken mit so kleinen Kindern. Diese werden im übrigen nicht nur von den Großeltern betreut sondern durch Hort und erweiterte Kindergartenzeiten….
    Es kann doch nicht sein, dass ich am Existenzminimum lebe und meine Frau vor Lachen nicht in den Schlaf kommt…?! Des Weiteren habe ich die Befürchtung, dass ich unbefristet nachehelichen Unterhalt zahlen muss und mir so die Möglichkeit genommen wird, selbst wieder etwas aufzubauen.

    Danke und Grüße

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Daniel,

      die Dauer der Unterhaltszahlungen lässt sich nicht pauschal festlegen. Sie richtet sich zum einen nach dem vorliegenden Unterhaltstatbestand, daneben ggf. auch nach der Ehedauer. Wenden Sie sich an Ihren Anwalt, um prüfen zu lassen, inwieweit die erhobenen Forderungen zulässig oder durchsetzbar sind.

      Ihr Scheidung.org-Team

  193. Hildegard sagt:

    Hallo,
    es geht um unseren Sohn. Er ist seit 2012 mit einer Kolumbianerin verheiratet, die ihn vor 2 1/2 Jahren verlassen hat und seitdem bei Ihren Eltern, in sehr guten Verhältnissen lebt. Unser Sohn hat im Nov. 2016 die Scheidung eingereicht, der sie nicht zustimmen will. Sie hat jetzt einen Anwalt beauftragt, der erst nur für das Trennungsgeld zuständig war und jetzt seit ca. 1/2 Jahr auch für die Scheidung. Da unsere Schwiegertochter, trotz abschlossenenem Studium, nicht arbeitet, weil sie angeblich psychisch krank ist, hat sie auch keinerlei Einkommen. Jetzt hat unser Sohn von dem Anwalt seiner Noch-Frau eine Rechnung für Prozesskostenvorschuß bekommen über € 12.000,– Euro. Da die Ehefrau kein Einkommen hat, soll er das bezahlen. Kann das sein? Auch in dieser Höhe? Unser Sohn hat ein monatliches Einkommen von ca. 2.500,..Euro.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Hildegard,

      vermutlich handelt es sich bei dem Betrag um den Verfahrenswert, nicht um die tatsächlichen Scheidungskosten. Die Zahlung von Verfahrenskosten fällt in den Bereich der Unterhaltsverpflichtung. Ist der Ehegatte des PKH-Antragstellers in der Lage, die entstehenden Kosten zu tragen, wird in der Regel keine Prozesskostenhilfe bewilligt. Stattdessen kann von dem Ehegatten dann Verfahrenskostenvorschuss verlangt werden. Raten Sie Ihrem Sohn, sich mit seinem Anwalt über die Vorgänge im Einzelnen aufklären zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  194. Daniel sagt:

    Hallo,
    folgende Situation: wir lebten mit meiner Frau ca. 20 Jahre in einer eheähnlicher Gemeinschaft zusammen, haben eine gemeinsame Tochter, die jetzt 18 Jahre alt ist. Vor 2 Jahren haben wir amtlich geheiratet. Nach einer Affäre stehen wir vor der Scheidung. Meine Frau hat inzwischen schon eine andere Wohnung genommen, meine Tochter ist mit mir geblieben. Hat meine Frau irgendwelche Unterhaltsansprüche, denn wir sind weniger als 3 Jahre amtlich verheiratet? Ob die eheähnliche Jahre auch zählen? Ich verdiene das doppelte, als sie verdient.
    Meine Tochter geht bald studieren, und ich muss die Monatliche Kosten für sie übernehmen.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Daniel,

      bei einer kurzen Ehedauer kann der Unterhaltsanspruch ggf. entfallen. Allerdings kann im Einzelfall ein Anspruch bestehen, nämlich dann, wenn die Ehezeit prägend war für die finanziellen Verhältnisse. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um die möglichen Ansprüche Ihrer Frau prüfen zu lassen. Darüber hinaus kann dieser Sie und Ihre Tochter auch über die Kindesunterhaltsansprüche gegenüber der Kindesmutter aufklären.

      Ihr Scheidung.org-Team

  195. B. sagt:

    Guten Tag,wir waren mit meiner exFrau 15 Jahre verheiratet,inzwischen sind wir seit mehr als 3 Jahren offiziel geschieden.Wir haben 2 gemeinsame Kinder (16.18) die mit der Mutter leben.Für die Kinder zahle ich Unterhalt,lebe selber von 1080 Euro Monatlich.Ich würde gerne in die Schweiz umziehen, dort könnte ich mehr verdienen als in Deutschland.Wird dadurch meine ex Ehefrau einen Anspruch bekommen auf einen Nachehelichen Unterhalt? Sie ist zur Zeit mal beschäftigt ,mal nicht.Geistig und körperlich aber absolut gesund.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo,

      Veränderungen beim Einkommen werden bei der Unterhaltsermittlung berücksichtigt. Zunächst ist dabei der Unterhalt für vorrangig berechtigte Kinder (volljährige Privilegierte und Minderjährige) zu betrachten. Können die Bedarfe bisher nicht voll bedient werden, erhöht sich zunächst deren Anspruch. Bleibt hiernach etwas übrig oder fällt ein Kind wegen fehlender Privilegierung hinter dem ehemaligen Ehegatten zurück, kann sich daraus ein Anspruch seitens des Ex-Partners ergeben. Der Selbstbehalt liegt dabei bei 1.200 Euro. Zudem ist zu beachten, dass einer der Unterhaltstatbestände erfüllt sein müsste (in der Regel bereits zum Zeitpunkt der Ehescheidung). Wenden Sie sich bitte an einen Anwalt, um Ihren Fall genauer betrachten zu lassen und mögliche Rechenbeispiele anzubringen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  196. José sagt:

    Guten Abend,
    ich würde gerne wissen wollen was ich an meine Frau an Unterhaltsgeld zahlen muss.
    Wir haben zwei Kinder (9 und 15) und lebt noch im gemeinsamen Ehehaus. Ich lebe in einer anderen Stadt (habe dort eine Nebenwohnung) und besuche meine Kinder jedes zweite Wochenende und bin dann in meinem Haus.
    Meine Frau hat zwischenzeitlich auch einen neuen Partner, der noch in seiner Wohnung wohnt. Sie arbeitet halbtags und hat natürlich auch ein geringes Einkommen von ca. 850 EUR netto. Mein Gehalt ist wesentlich höher > 5000 EUR netto.
    Ob wir das Scheidungsjahr brauchen oder nicht, da bin ich mir nicht sicher, weil die finanziellen Angelegenheiten inkl. gemeinsame Konten noch existieren. Alles andere hat jeder seine eigene Wohnung und lebt auch dementsprechend getrennt und führt eigene Haushalte.
    Nun zu meiner Frage, meine Frau möchte von mir auch Unterhaltsgeld für sich haben (nach der Scheidung), neben dem Unterhaltsgeld für die Kinder (letzteres ist für mich klar).
    Ich sehe das anderes und das ihr keins zusteht ? Hierzu gibt es aber unterschiedliche Meinungen und trifft diese Regelung dann in meinem Fall:

    – 3/7 bzw. 45% aus der Differenz des bereinigten Nettoeinkommens aus der Erwerbstätigkeit des Ehemannes zum bereinigten Nettoeinkommens aus der Erwerbstätigkeit der Ehefrau, sofern letztere erwerbstätig ist – der Unterhaltsanspruch der Ehefrau ist also grundsätzlich geringer, wenn sie eigene Einkünfte erzielt

    Wie sieht es mit dem Haus aus. Derzeitig zahle ich die Hypothek, sowie alles Nebenkosten und ihr Auto in Höhe von ca. 1700 EUR/Monat.
    Kann man im Fall der Scheidung, wenn Sie im Haus weiterleben möchte an das Unterhaltsgeld anrechnen?

    Ich weiß, dass ich mir einen Rechtsanwalt nehmen muss, da es sehr komplex ist aber eventuell können Sie mir hier bereits einiges erklären.

    Vielen Dank im Voraus.
    Gruß,
    José

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo José,

      bei der Bemessung des Trennungs- und Ehegattenunterhalts ist das bereinigte Nettoeinkommen beider Ehegatten einander gegenüberzustellen. Dabei können Unterhaltsleistungen an vorrangig berechtigte Kinder ebenfalls in Abzug gebracht werden. Auf die sich hieraus ergebende Differenz hat der Unterhaltsberechtigte in der Regel einen Anspruch von 3/7 (bei eigener Erwerbstätigkeit). Beachten Sie dabei, dass auf Trennungsunterhalt nicht wirksam verzichtet werden kann. Ob auch nach der Scheidung ein Unterhaltsanspruch besteht, richtet sich nach dem Vorhandensein eines der Unterhaltstatbestände.

      Schulden können dem anderen Ehegatten nur insofern auferlegt werden, als es sich um gemeinsame oder eheprägende Schulden handelt. Ist nur einer Schuldner gegenüber der Bank, kann eine Anrechnung geleisteter Raten in der Regel nicht übertragen werden.

      Ein Anwalt kann Ihnen umfassend erläutern, welche Ansprüche Ihre Ehefrau im Falle der Scheidung genau hat – auch bezüglich der Immobilie und weiterer Scheidungsfolgen (Versorgungsausgleich, Zugewinnausgleich, Hausratsteilung usf.).

      Ihr Scheidung.org-Team

  197. Eisenbahnfan sagt:

    Meine Meinung ist man kann eine feste Beziehung haben aber am besten nicht heiraten denn da ist man hinterher nur der Depp und darf blechen s[red. v. d. Red.] Rechtssystem hier wenn ich in so einer Situation wäre und es käme zu ner Scheidung ich würde schon dafür sorgen dass mir keiner ins Portemonnaie greift zum Unterhalt zahlen dafür arbeite ich nur soviel dass es für mich zum Leben genügt mehr nicht

  198. Peter sagt:

    Hallo,
    wir sind kürzlich getrennt (noch verheiratet)
    ich(Mann) – selbstständig, sie(Frau) – erwerbsminderungsrente!
    ich – beide Kinder im haushalt, sie – singlewohnung!

    Frage: muss ich meiner Frau rechtlich gesehen Trennungsunterhalt zahlen?
    viel?
    oder gleicht sich das aus, da sie ja evtl. den Kindern Unerhalt zahlen müsste?

    möchte meine Frau da schon unterstützen und mache es auch schon, nur wollte ich vorab schon mal in Erfahrung bringen, wie es da so weiter gehen könnte, wenn sich die fronten mal verhärten sollten!!!!

    danke schon jetzt für beiträge

    gruss Peter

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Peter,

      auf Trennungsunterhalt kann in der Regel nicht wirksam verzichtet werden. Zudem kann der Tatbestand der Erwerbsminderung auch bewirken, dass über die Scheidung hinaus ein Unterhaltsanspruch besteht. Erhaltener Unterhalt selbst wird zumeist dem Einkommen des Berechtigten hinzugerechnet, sodass sich hieraus Unterhaltszahlungen begründen können, die er zu verantworten hat (durch die veränderte Leistungsfähigkeit). Welche Ansprüche im Falle einer Scheidung im Einzelfall auf Sie zukommen können und ob eine Verrechnung mit dem Kindesunterhalt in Ihrem Fall aufgeht, kann Ihnen ein Anwalt erläutern.

      Ihr Scheidung.org-Team

  199. Katrin sagt:

    Hallo,
    Ich bin seit 2 Jahren in einer Ehe, haben einen kleinen Sohn 1/2 Jahr alt. Ich bin selbstständig, auch selber privat versicher, muss aber jetzt meinen Laden aufgeben da ich ihn allein nicht mehr halten kann.
    Wir haben uns 2016 ein Häuschen gekauft, welches finanziert wird.

    Ich möchte mich von meinem Mann trennen, da wir einfach nicht mehr zusammen finden.
    Muss mein Mann Trennungsunterhalt zahlen ( er ist Beamter im gehobenen Dienst)? Muss er für seinen Sohn Unterhalt auch in dieser Zeit zahlen? Was ist mit meiner privaten Krankenversicherung, muss er dafür auch einen Anteil übernehmen.
    Wie wird es finanziell berechnet wenn er aus dem Häuschen auszieht und sich eine Wohnung nimmt.

    Würde mich sehr über eine Antwort freuen.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Katrin,

      bei einer Trennung kann regelmäßig ein Anspruch auf Trennungsunterhalt bestehen, wenn die Einkommensverhältnisse der beiden Ehegatten voneinander abweichen. Zudem besteht ein Anspruch auf Kindesunterhalt seitens des Kindes gegenüber dem familienfernen Elternteil. Ob auch der Versicherungsbeiträge durch den Unterhaltsanspruch gedeckt sind und in welchem Umfang, ist vom jeweiligen Einzelfall abhängig zu machen. Bitte wenden Sie sich an einen Anwalt, um sich über Ihre möglichen Ansprüche im Falle der Trennung und Scheidung in Kenntnis setzen zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  200. Dino sagt:

    Hallöchen,
    mein Mann hat sich im August von mir getrennt. Wir waren 11einhalb Jahre verheiratet und haben drei Kinder (6, 9 und 13).
    Ich bin seit eineinhalb Jahren freischaffende Musikerin und verdiene entsprechend wenig. (momentan ca. 500 Euro/Monat).
    Wir finanzieren unsere Eigentumswohnung seit gut 6 Jahren (wohnen seit knapp 5 Jahren drin), in der ich noch mit den drei Kindern wohne. Mein Mann ist ausgezogen. Ich halte mich mit seinem Unterhalt und den Mieteinnahmen der zwei in der (5-Zimmer-)Wohnung untervermieteten Zimmer über Wasser. Wie lange steht mir – unabhängig von den Kindern – Unterhalt meines Mannes zu?? Er verdient >5000 netto/Monat… Momentan rechne ich ab August nur noch damit, dass er durch den Kinderunterhalt seinen Ratenanteil (von ca. 1200 Euro) zur Wohnung beiträgt und ich den Rest selbst erwirtschafte (durch Musik und Mitbewohner). Oder liege ich falsch?? Besten Dank vorab für Ihre Antwort! Liebe Grüße – die dino*

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Dino,

      wie lange ein Anspruch auf Ehegattenunterhalt besteht, lässt sich nicht pauschal festlegen. In der Regel besteht ein Anspruch auf Trennungsunterhalt mindestens für das erste Trennungsjahr, danach kann eine Erwerbsobliegenheit seitens des Berechtigten bestehen. Auch nach rechtskräftiger Scheidung kann ein Unterhaltsanspruch bestehen, sofern einer der Unterhaltstatbestände erfüllt ist (Erwerbsminderung, Erwerbslosigkeit, Erwerbsunfähigkeit wegen Krankheit usf.). Bitte wenden Sie sich an einen Anwalt, um sich bezüglich Ihrer möglichen Ansprüche während der Trennung und nach der Scheidung beraten zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  201. S. sagt:

    Hallo
    Muss der Unterhalt im voraus gezahlt wrden so wie es meine noch Frau behauptet ?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo,

      die Zahlung von Unterhaltsansprüchen ist gemäß § 1612 Abs. 3 Satz 1 BGB in der Regel monatlich im Voraus in voller Höhe zu leisten. Der Unterhaltsberechtigte soll so bereits zu Monatsbeginn über den Gesamtunterhalt verfügen können.

      Ihr Scheidung.org-Team

  202. r. sagt:

    hallo team,bin seit 2008 getrennt lebend und arbeite in der schweiz,2017 habe ich die scheidung eingereicht,meine frau behauptet das ihr das haus das ich 2011 gekauft habe ,selber bezahlt durch ersparnisse und kredit zur hälfte gehört.stimmt das?danke

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo,

      ein Anspruch auf eine Immobilie kann sich dann ergeben, wenn beide Ehegatten Miteigentümer gemäß Grundbuch sind. Aber auch bei erheblicher Beteiligung an dem Erhalt oder Aufbau eines Hauses kann sich ein Anspruch im Einzelfall ergeben. Bitte wenden Sie sich an einen Anwalt, um den Sachverhalt prüfen zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  203. Lidija sagt:

    Hallo,
    ich habe eine besondere Situantion. Ich und mein Ehemann sind Aussiedler. Er ist schon 70Jahre alt,aber bezieht in Deutschland keine Altersrente,weil er nicht ausreichend Beiträge in die RV gezahlt hat. Ich gehe noch voll arbeiten und habe ca. 2000€ monatliches Einkommen. Der Mann macht mir mein Leben die letzte Zeit unerträglich, weil er jeden Tag besoffen ist und ich habe überhaubt keine Gelegenheit mich nach der Arbein auszuruhen , weil er mich den ganzen Rest der Tage rumärgert. Ich möchte mich von ihm trenen,aber er ist siecher, dass ich ihm den Unerhalt zahlen muss, weil er kein Einkommen hat. Ist das wirklich so? Muss ich ihn versorgen und er wird das ganze Geld versaufen?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Lidija,

      ein Anspruch auf Trennungs- und nachehelichen Unterhalt kann bei Trennung und Scheidung gegeben sein. Bitte wenden Sie sich an einen Anwalt, um prüfen zu lassen, wie hoch dieser in Ihrem Fall ausfallen könnte und unter welchen Voraussetzungen eine Verwirkung des Unterhalts möglich erscheint.

      Ihr Scheidung.org-Team

  204. Saskia sagt:

    Guten Tag, mein Mann hat sich nach fast 30 jähriger Ehe von mir getrennt wegen einer anderen. Das hat mir den Boden unter den Füßen weggerissen. Während der Ehe war ich in Teilzeit arbeiten. Wir haben ein Haus was jetzt verkauft wird. Kinder sind erwachsen. Seit der Trennung bin ich krank geschrieben. Es läuft eine Klage seinerseits wegen Verwirkung des Unterhaltsanspruch (Trennungsunterhalt) weil ich in seine Firma Emails geschrieben habe die ihn diffamieren. Ich war aber nicht Herr meiner Sinne wegen der Trennung. Ich bin aufgrund der Trennung psychisch erkrankt. Habe ich Anspruch auf Trennungsunterhalt und nachehelichen Unterhalt?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Saskia,

      in der Regel besteht ein Anspruch auf Trennungsunterhalt, der zumeist nicht wirksam ausgeschlossen werden kann. Ob ein nachehelicher Unterhaltsanspruch besteht, richtet sich nach dem Erfülltsein eines der Unterhaltstatbestände. Im Einzelfall kann der Unterhaltsanspruch aber auch verwirkt sein. Bitte wenden Sie sich an einen Anwalt, um den Sachverhalt im vorliegenden Fall prüfen zu lassen. Wir dürfen dies nicht rechtlich bewerten.

      Ihr Scheidung.org-Team

  205. Klaus sagt:

    Guten Tag,
    ich habe mir jetzt viele Fragen und Kommentare hier durchgelesen, aber mein Fall ist wieder etwas anders…
    1997 habe ich geheiratet und bin 2012 aus dem gemeinsamen Haus ausgezogen. Meine Frau ist mit den Kindern (damals 14 und 12 Jahre) im Haus geblieben. Sie arbeitete halbtags. Jetzt wollen wir uns scheiden lassen. Sie hat seit 3 Jahren eine feste Partnerschaft und arbeitet Vollzeit. Die beiden leben aber nicht zusammen. Ich bin ebenfalls fest verbandelt. Mittelerweile ist es so, dass Sie mit dem einen Kind (20 Jahre Schüler) in eine Wohnung gezogen ist und ich mit dem Jüngeren Sohn (18) in dem gemeinsamen Haus wohne. Meine Frau möchte nun Unterhalt haben. Ich verdiene ca. das 3-fache von Ihr. Hat Sie ein Recht auf Unterhalt ? sie hat ja einen festen Partner und arbeitet voll.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Klaus,

      ein Anspruch auf Trennungsunterhalt kann sich regelmäßig bei einer entsprechenden Differenz bei den Einkünften ergeben. Ob auch nach Rechtskraft der Scheidung ein Unterhaltsanspruch fortbesteht, richtet sich nach dem Einzelfall. Bitte wenden Sie sich für eine Klärung an einen Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  206. Susi sagt:

    Hallo,
    Ich lasse mich nach 7 Jahren von meinem Mann scheiden, wir haben keine Kinder. Ich arbeite Vollzeit und bin in der Privatinsolvenz. Mein Mann muss noch die Wohnung abbezahlen, die er vor der Ehe von seiner Mutter geerbt hat.
    Bekomme ich dann überhaupt Unterhalt.

    Danke schon mal
    Susi

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Susi,

      ein Anspruch auf Unterhalt richtet sich nach der Bedürftigkeit des Betroffenen und der Einkommensdifferenz. Während des Trennungsjahres besteht ein solcher Anspruch in der Regel, nach der Scheidung ist die Erfüllung eines der Unterhaltstatbestände ausschlaggebend. Zu beachten ist dabei jedoch, dass Unterhalt ebenso als Einkommen gewertet wird und dementsprechend bei der Insolvenz Betrachtung findet. Bitte wenden Sie sich an einen Anwalt, um Ihre Ansprüche im Falle der Scheidung genauer ermitteln zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  207. Dirk sagt:

    Hallo liebes Scheidung.org-Team,

    ich war 13 Jahre lang verheiratet. Aus der Ehe ist ein inzwischen 7-jähriger Sohn hervorgegangen. Die rechtsgültige Scheidung war im August 2017. Es wurde beidseitig notariell auf den Versorgungsausgleich verzichtet und eine beidseitig einvernehmliche Scheidungsfolgevereinbarung getroffen (nicht notariell beurkundet, kann also jederzeit von beiden Seiten rechtlich angefochten werden). Kind lebt zu 70% bei der Mutter und hierfür wird von meiner Seite aus auch Kindesunterhalt geleistet.
    Nun erwartet meine Ex-Frau von ihrem Ex-Freund ein Kind.
    Meine konkrete Frage:
    Wenn meine Ex-Frau aufgrund des nun zu erwartenden Kindes ihren Arbeitsplatz verliert oder erst gar nicht mehr ins Berufsleben zurückkehrt, der Ex-Freund für das zu erwartende Kind zudem auch nicht aufkommt, kann sie mich hierfür in Regress nehmen? Immerhin kann ich für die neu eintretenden Umstände nichts! Ein Trennungsgeld oder Ehegatten-Unterhalt (egal ob während der Trennungsphase oder danach) war bisher kein Thema, da sie aktuell monatlich ca. 430€ netto mehr verdient als ich und ihrem Beruf bisher auch sehr gut nachgehen konnte. Bisher hätte ja ich evtl. diesen Antrag auf nachehelichen Unterhalt stellen können. Ich habe einen Nettolohn von 1.420€ und davon geht noch der Kindesunterhalt ab.
    Besten Dank schon mal Vorab für ihre Antwort.
    Dirk

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Dirk,

      Ex-Ehegatten können oftmals auch nach rechtskräftiger Scheidung zum Unterhalt gegenüber dem ehemaligen Partner verpflichtet sein. Ob ein Einspruch gegeben ist, muss in der Regel im jeweiligen Einzelfall geprüft werden. Bitte wenden Sie sich für eine rechtliche Einschätzung an einen Anwalt. Da wir nicht berechtigt sind, an dieser Stelle Rechtsberatung zu erteilen, können wir diesbezüglich keine Einschätzung dazu abgeben.

      Ihr Scheidung.org-Team

  208. Jessi sagt:

    Hallo,
    mein Freund lebt gerade in Trennung, die Ehe dauerte 1,5 Jahre ,dabei entstand ein Kind was aktuell 2 Jahre ist. Die noch-Frau geht aktuell wieder Teilzeitarbeiten.
    sie verlangt nun Unterhaltszahlungen für sich selbst , bis das Kind 12 ist. Sie hat nun inkl. Unterhaltszahlungen doppelt soviel Geld wie der Mann überhaupt verdient, er hat nur noch den Selbstbehalt, während sie bei 2500€ netto liegt. Ich dachte mit 3 jährigem Kind kann sie Vollzeit arbeiten gehen.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Jessi,

      ein Anspruch auf Betreuungsunterhalt erstreckt sich in der Regel nur auf die Zeit bis zur Vollendung des dritten Lebensjahres des Kindes. Im Einzelfall sind Abweichungen jedoch möglich. Raten Sie Ihrem Freund ggf. zum Besuch bei einem Anwalt, um die Forderungen seiner Ex-Partnerin prüfen zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  209. Lisa sagt:

    Hallo,
    meine Schwägerin und ihr Mann haben sich vor drei Wochen getrennt, sie sind drei Jahre verheiratet und haben eine gemeinsame Tochter (2 Jahre) .
    Die beiden haben letztes Jahr im Dezember einen Kiosk zusammen eröffnet.
    Der Kiosk läuft auf seinem Namen.
    Sie hat jedoch von der zeit her mehr in dem Laden gearbeitet als er, war aber gemeldet als Hausfrau und Mutter. Auf seinem Privaten Konto hat er nichts, er behält alles auf seinem Geschäftskonto.
    Kann sie da Ansprüche geltend machen?
    Sie und ihre Tochter schlafen im Moment auf dem Sofa ihrer Eltern, weil der Mann hinter ihrem Rücken die Wohnung gekündigt hat, sie weiß jetzt nicht was sie machen soll. Einen Anwalt kann sie sich auch nicht leisten, weil sie derzeit nur Kindergeld bekommt.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Lisa,

      auch Personen, die nicht über ausreichend finanzielle Mittel verfügen, können sich anwaltlich beraten lassen. Hierzu haben sie die Möglichkeit, Beratungshilfe bei dem zuständigen Amtsgericht zu beantragen. Die Selbstbeteiligung liegt dann bei 15 Euro. Eine anwaltliche Beratung ist in diesem Fall dringend angeraten.

      Allgemein: Ein Anspruch kann sich ggf. im Rahmen des Zugewinnausgleichs ergeben.

      Ihr Scheidung.org-Team

  210. Joerg sagt:

    Hallo, ich möchte mich nach 25 Jahren Ehe scheiden lasse. Ich habe noch eine Tochter die grade ein duales Studium macht. Wir bezahlen Ihre Miete in HH. Wir haben ein gemeinsames Haus , da sind nach ca. 80000 € Abtrag zu zahlen. Meine Frau arbeitet halbtags und bekommt ca. 50 € und ich verdiene recht gut mit 3200€ netto. Was müsste ich bezahlen an meine Tochter und auch meine frau ?Viele Dank

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Joerg,

      für eine ungefähre Berechnung der möglichen Unterhaltszahlungen können Sie gerne unsere Unterhaltsrechner nutzen. Die hier ermittelten Werte können jedoch nur einer ersten Orientierung dienen und sind nicht verbindlich. Bitte wenden Sie sich für eine genauere Berechnung der Ansprüche sowie eine umfassende Beratung an Ihren Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  211. Wolfgang sagt:

    Guten Tag,

    ich habe eine kurze Frage zur Unterhaltsverpflichtung. Ich bin seit wenigen Monaten verheiratet (kein Jahr). Meine Gattin habe ich über das Internet kennengelernt. Es handelt sich um eine sog. „Fernbeziehung“, so dass wir beide nach wie vor nicht zusammen leben, und uns größtenteils nur am Wochenende sehen. Meine Gattin und ich haben daher beide den vorehelichen Wohnsitz beibehalten, verfügen beide über ein eigenes Einkommen (in der Höhe abweichend) und aus diesen jeweils eigenen Einkommen bestreiten wir jeweils unsere eigenen Ausgaben, ohne dass ein finanzieller Ausgleich erfolgt. Wir sind damit beide in der selben wirtschaftlichen Situation wie vor der Ehe verblieben und können jeweils unseren eigenen Lebensunterhalt aus eigenen Mitteln bestreiten. Die Ehe ist zustande gekommen, da meine Gattin mir zugesagt hatte, dass sie sich im Wissen um die fehlende Tragfähigkeit einer dauerhaften Fernbeziehung beruflich und eheorientiert zu mir begeben wird. Auf Grund ihres beruflichen Hintergrundes ist dies auch ohne finanzielle Einbußen für sie möglich. Dieses Zugeständnis wurde von ihr jedoch zurück gezogen.
    Nunmehr meine Frage: Hat sie unter Berücksichtigung der genannten Umstände Anspruch auf einen wie auch immer gearteten Unterhalt gegen mich?

    Mit Dank für Ihre Bemühungen und mit freundlichen Grüßen

    Wolfgang

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Wolfgang,

      auch im Falle einer kurzen Ehe kann sich ein Unterhaltsanspruch ergeben, wenn die Ehe prägend war. Ob dies gegeben ist, muss in jedem Einzelfall gesondert geprüft werden. Wir können hierzu keine fallspezifische Einschätzung abegeben, da wir an dieser Stelle keine Rechtsberatung erteilen dürfen. Bitte wenden Sie sich zur Klärung an einen Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  212. Catrin sagt:

    Hallo, ich freue mich, dass ich hier mal nachfragen kann. Bin unsicher.
    Ich bin nun seit 22 Jahren verheiratet, haben uns vor einem Jahr getrennt. Also Trennungsjahr gerade vorbei. Nun haben wir Scheidungsantrag eingereicht, bzw. mein Mann hat das übernommen u. es gibt einen Ehe-Vertrag, der die mit eingebrachten Vermögen regelt jedoch ist in diesem vereinbart, dass der Unterhalt gesetzlich geregelt ist. Nun geht es um meinen Unterhalt.
    Während der Trennung haben wir das erst mal selbst geregelt, da ich im Haus erst mal wohne bis verkauft ist.
    Ich war während dieser 22 jährigen Ehe Hausfrau u. habe meinem Mann den Rückem frei gehalten, damit er seiner Karriere nachgehen kann u. mich um die Kinder gekümmert. Sie leben nun seit ein paar Monaten in einer WG. Hier ist der Unterhalt geregelt u. ok. Ich bin seit 3 Jahren Kleinunternehmerin im Aufbau eines Unternehmens, was letztes Jahr zumindest schon mal im Plus gelandet ist, aber noch nicht der Rede wert. Also habe ich im Grunde noch kein Einkommen,
    Nun habe ich vor, mit meinem Mann Trennungsvereinbarung zu machen u. möchte gern wissen, wie lange mir denn Unterhalt v. Gesetz her zusteht, ist das zeitlich begrenzt u. wo kann ich einsehen je nach Gehalt wie viel mir zusteht?
    Wäre Ihnen dankbar für Info.
    Lieben Gruß

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Catrin,

      eine gesetzliche Festlegung zur Dauer des Anspruchs auf nachehelichen Ehegattenunterhalt gibt es nicht. Dies richtet sich stets nach dem jeweiligen Einzelfall. Die Höhe lässt sich in der Regel mit Hilfe der Differenzmethode ermitteln: https://www.scheidung.org/differenzmethode-unterhalt/

      Wenden Sie sich für eine genaue Klärung bitte an Ihren Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  213. Viviane sagt:

    Hallo, wir sind seit 10 Jahren verheiratet und haben eine 16-jährigen Sohn, der bei einer Trennung bei mir leben wird. Ich bin Vollzeit berufstätig (kfm. Angestellte ca.2400.- Netto ) und mein Mann ist Voll-Erwerbsunfähig (war er bereits vor unserer Ehe). Er bekommt etwa 800.- € sowie 450.- aus einen Job. Abgesehen vom Trennungsgeld interessiert mich ob und wie lange ich Unterhaltszahlungen zahlen muss.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Viviane,

      ein Anspruch auf nachehelichen Unterhalt basiert auf dem Erfülltsein eines der Unterhaltstatbestände wie z. B. Erwerbsunfähigkeit. Wie lange ein solcher Anspruch bestehen bleibt, richtet sich nach dem jeweiligen Einzelfall und kann nicht pauschal bewertet werden. Bitte wenden Sie sich zur Klärung Ihrer Fragen an Ihren Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  214. S.C. sagt:

    1. So wie der Artikel verfasst ist, möchte man davon ausgehen, dass nur die Frau Ansprüche ggü. dem Mann hat, nicht umgekehrt. Diese Zeiten sind zum Glück auch faktisch vorbei.

    2. Wäre es interessant zu erfahren, wie es sich bei einseitiger Trennung verhält, also ob in diesem Fall ein Anspruch besteht und falls ja, ob der Verpflichtete verlangen kann, diesen in Naturalien zu erbringen und so zumindest das kostengünstigere gemeinsame leben und wirtschaften zu erzwingen. Angesichts des starken Gefälle auf dem Partner/Heiratsmarkt wird es nämlich voraussichtlich noch eine deutliche Zunahme einseitiger Trennungen zu Lasten der Männer geben…

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo,

      1. Als Pendent haben wir auch einen Artikel, der sich ausschließlich mit den Unterhaltsansprüchen des Ehemannes befasst.
      2. Die Umstände einer Trennung wirken sich in aller Regel nicht auf den Unterhaltsanspruch aus (Ausnahmen bestätigen die Regel). Eine Erbringung in Naturalien ist nicht vorgesehen. Ehegattenunterhalt ist stets als Barunterhaltsanspruch zu verstehen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  215. Carsten sagt:

    Hallo,

    wir haben uns letztes Jahr getrennt, meine Ex-Frau ist gleich mit ihrem neuen Partner zusammengezogen. Wir haben 3 gemeinsame Kinder wovon 2 (18 und 12) bei ihr leben und eines (15) bei mir. Sie arbeitet auf Teilzeit, dies hat sie damals aus gesundheitlichen Gründen gemacht und kommt damit auch gut klar.

    1.) Da wir beide im selben Unternehmen arbeiten (12000 Mitarbeiter), weiss ich aber auch dass es bei uns Arbeitsplätze gibt, wo sie wieder Vollzeit arbeiten gehen könnte, kann ich sie dazu zwingen? Sie hat noch einen Altvertrag und hat dadurch einen 3 Euro höheren Stundenlohn, welcher sich beim Grundlohn auf Vollzeit auf 450 Euro Unterschied auswirkt.

    2.) Wie oben schon erwähnt ist sie direkt nach der Trennung gleich mit ihrem neuen Partner zusammen gezogen, sie gehen zusammen zu Geburtstagen und was man in einer Partnerschaft sonst noch so zusammen macht. Desweiteren sind sie auch schon länger am schauen nach einem Haus, welches sie sich zusammen kaufen wollen. Ab wann gilt diese Beziehung als Eheähnliche Gemeinschaft und muss ich für sie dann weiterhin Unterhalt zahlen oder nicht?

    3.) Wo kann ich erfahren, wie viel Unterhalt ich meinem 18 jährigen überweisen muss?

    LG
    Er bekommt als Bufdi 370 Euro im Monat

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Carsten,

      bitte beachten Sie, dass wir an dieser Stelle keine Rechtsberatung erteilen dürfen. Bitte wenden Sie sich bezüglich der Klärung Ihrer spezifischen Fragen deshalb bitte an einen Anwalt. Dieser kann Ihnen bei der Unterhaltsberechnung behilflich sein und die Ansprüche Ihrer Frau sowie die Frage nach einer Erwerbsobliegenheit prüfen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  216. G sagt:

    Hallo org.Team
    Möchte mich nach 24 Jahren Ehe Scheiden lassen.
    Zur Situation wir haben ein Gemeinsames Haus das ich noch von meinem Gehalt Bezahle auch alles andere. Sie Arbeitet nicht .Hat 10 Jahre Ihre Eltern versorgt bis zum Tod. Nun hat Sie das Elternhaus geerbt und Vermögen im Gesamtwert von ca 200000 Euro + Inventar. An dem Haus Besitze ich kein Recht. Meine Frage : Tragen diese Vermögensverhältnisse mit in eine Scheidung ein und Vermindert dieser Umstand Unterhaltszahlung….
    Unterhaltszahlungen meiner seits

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo,

      Erbschaften fallen zumindest in aller Regel nicht in den Zugewinngemeinschaft (Ausnahme: Einnahmen hieraus oder Wertsteigerung). Bitte wenden Sie sich für eine umfassende Beratung bezüglich der Vermögensteilung an Ihren Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  217. Jens sagt:

    Hallo,
    ich habe 1994 geheiratet. Die Ehe zerbrach 2004. von da an habe ich freiwillig Trennungsunterhalt gezahlt. Meine Ex-Frau hat zu der Zeit auch noch selbst gearbeitet. Scheiden lassen haben wir uns allerdings erst 2011. Von da an war meine Ex- Frau plötzlich ( angeblich ) krank und kann seit dem auch nicht mehr arbeiten.
    Sie ist u.a. ausgebildete Immobilienmaklerin. Seither zahle ich nachehelichen Unterhalt. Ich habe keine Kenntnis wo sie lebt, noch ob sie andere Einkünfte hat.
    Was kann ich tun?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Jens,

      bitte wenden Sie sich für eine Rechtsberatung an einen Anwalt. Wir dürfen an dieser Stelle nicht rechtlich beratend tätig werden.

      Ihr Scheidung.org-Team

  218. Brigitte sagt:

    Hallo, bin seit drei Jahren geschieden und bisher hat das mit dem Unterhalt zahlen auch gut geklappt,doch nun verweigert mein Ex die Zahlungen,mit dem Recht,dass er der Meinung sei,ich hätte das nicht mehr nötig……ich bin weder neu verliebt,verlobt oder verheiratet,hab weder im Lotto gewonnen,noch übersteigt mein Nettoeinkommen 1500,-…….ich wohne nur in einer WG mit meinem Cousin,weil es mir mit dem Gehalt,den ein Frau auch für Vollzeit bekommt nicht möglich ist allein eine Wohnung zu beziehen, für Wohnung,Auto und Verpflegung,würde es nie reichen……seine Zahlungen sind gerichtlich bis 2021 festgelegt…..kann er das einfach verweigern? und was kann ich nun tun?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Brigitte,

      ein Titel kann ggf. auch zwangsweise vollstreckt werden. Bitte wenden Sie sich an einen Anwalt, um mögliche Lösungswege prüfen zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  219. Ralf sagt:

    Mein Sohn ist seid 2015 verheiratet und laesst sich jetzt Scheiden. Sein Sohn bekommt Unterhalt. Dies kann mann nachlesen.
    Er hatt ein Nettoverdienst von ca 2300 Euro im Montat. In den Nettobeträgen sind auch Auslösesummen für Hotel und Unterkunft enthalten. Sind diese zusätzlichen beträge nicht ab zu ziehen. Da dies Kosten für Hotel und 2. Wohnsitz für die Arbeit sind. Was ist mit Verbindlichkeiten. Wo kann ich dies nachlesen?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Ralf,

      da bei der Bereinigung des Nettoeinkommens keine pauschale Lösung vorgegeben ist, richtet sich dies immer nach dem jeweiligen Einzelfall. Allgemeine Infos hierzu finden Sie auf folgender Seite: https://www.scheidung.org/bereinigtes-nettoeinkommen/

      Ihr Scheidung.org-Team

  220. CHRISTIAN sagt:

    Hallo zusammen,
    kurz und schmerzlos. 10 Jahre zusammen, davon 4 Jahre verheiratet. Eine Tochter mit 3,5 Jahren. Seit 3 Monaten getrennt. Die blonde Hydra reicht ständig neue Anträge ein und ist nicht kompromissbereit.
    Nach einer Berechnung, muss ich noch Ehegattenunterhalt bezahlen von ca. 200€.
    Meine Frage: Meine Frau arbeitet wie ich in Vollzeit. Unser Kind ist schon über 3 Jahre Jahre alt.
    Ihr werden aber nur 50% des erwirtschateten Arbeitseinkommens (Verdienst mtl. ca. 2.500€ netto) angerechnet. Sozusagen als Zuckerle für die Frau. Ich werd bekloppt… ehrlich. Entspricht das den Tatsachen?!
    Wie lange muss der Ehegattenunterhalt denn bezahlt werden?
    Bis die Scheidung durch ist (1 Jahr) ?
    Ich hoffe, ich werde als Frau wiedergeboren oder Richter am BGH ;-).
    Gruss

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Christian,

      der Anspruch auf Trennungsunterhalt bleibt im Zweifel bis zur Rechtskraft der Scheidung bestehen. Auch nach rechtskräftiger Scheidung kann sich ggf. ein Anspruch auf Ehegattenunterhalt ergeben. Bitte wenden Sie sich für eine genaue Klärung Ihres Einzelfalls bitte an Ihren Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  221. Rolf sagt:

    Hallo,
    geschieden, 2 Kinder, beide über 8 Jahre.
    Ex hat ein Angebot bekommen, 30 statt 20 Stunden zu arbeiten, gleiche Firma, nur weiter weg, ca. 8 Kilometer.
    Das hat sie abgelehnt weil der sich die 10 Stunde / Woche Arbeitszeit und 5 Stunden / Woche Wegzeit nicht rechnen ( nur ca. 250 Euro netto / Monat mehr ).

    Könnte man trotzdem den nachehelichen Unterhalt kürzen ( fiktives Einkommen )?

    Gruß

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Rolf,

      bitte wenden Sie sich für eine Prüfung der Ansprüche Ihrer Ex-Ehefrau an Ihren Anwalt. Eine Bewertung ist an dieser Stelle nicht möglich.

      Ihr Scheidung.org-Team

  222. Silke sagt:

    Guten Abend,

    ich bin seit Januar 2017 nach 13 Jahren Ehe getrennt lebend von meinem Mann. Die Scheidung war bislang zu teuer, weshalb wir noch nicht geschieden sind. Nun musste ich Aufgrund von Jobverlust und fast einem Jahr Arbeitslosigkeit Arbeitslosengeld 2 beantragen. Dabei wurde ich jetzt dazu aufgefordert, da mein Ex für beide Kinder zusammen monatlich 250,- € zahlt, Unterhaltsvorschuß zu beantragen. Bin ich dazu verpflichtet, das beim Jugendamt zu beantragen? Wenn ja, wieviel müsste er mir insgesamt zahlen, damit ich den Antrag nicht stellen muss?

    Und dann soll ich auch einen Antrag zum Feststellen auf Trennungsunterhalt stellen. Da ist meine Frage, da ich so etwas nie geltend gemacht habe und wir ja nu schon 1 Jahr und 11 Monate getrennt leben, muss er mir dann trotzdem etwas zahlen? Ich möchte das nämlich gar nicht. Eigentlich will ich am liebsten gar kein Geld von ihm, für die Kinder okay, aber für mich nicht.
    Herzlichen Dank!

    MfG

  223. Ilya sagt:

    Hallo, meine Frau und ich sind seit FEB 2017 zusammen, wir haben gemeinsam ein Haus gekauft. Wir beide stehen im Grundbuch und haben nun ein Darlehen in höhe von 450.000€.

    Wir wurden uns gerne Scheiden lassen, wie lässt sich das mit dem Haus für beide Parteien am besten lösen?

    Wir haben keine Kinder.

  224. Wilfried sagt:

    Hallo,wir beide ( Männer) möchten heiraten muss mein Mann weiter Unterhalt zahlen zur zeit sind es gerade mal 50,00 euro im Monat.Soll ich die Zahlung einstellen oder was raten Sie mir?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Wilfried,

      der Anspruch auf Ehegattenunterhalt erlischt in der Regel erst bei Wiederheirat des Berechtigten, nicht bei Neuverheiratung des Pflichtigen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  225. Manfred sagt:

    Hallo ich bin Seit 1998 Geschieden . Hab Unterhalt für meine Kinder gezahlt , bis 2015 . Allerdings nie für meine ex. Jetzt sind wir beide Rentner , Kann meine ex nach über 20 Jahren Unterhalt von mir Verlangen .

  226. Sven sagt:

    Guten Tag!
    Ich lebe seit Dezember 2014, nach 8 Jahren Ehe in Trennung.
    Ich bin seit 2003 voller EU-Rentner und soll jetzt an meine Frau, dank der Richterin vom Familiengericht, die ich noch nie gesehen habe, weil ich zu jedem Verhandlungstag im Krankenhaus lag und somit mehr als einen plausiblen Nachweis dafür habe, Rentenpunkte an sie abgeben obwohl ich wären unserer Ehe nie arbeiten gewesen bin. Das macht ca. 160 €, so daß ich nur noch auf 924 brutto EU-Rente kommen würde.
    Sie hat zwar jetzt ein Kind mit ihrem neuen Partner, aber bekommen ich da trotzdem von ihr Unterhalt, sie bekommt von mir die Punkte und somit die aktuelle Rentenbezüge von mir die sie erst im Alter nutzen kann.
    Danke.

  227. Julia sagt:

    Hallo,
    befinde mich momentan im Trennungsjahr und mir würde 1200 € zustehen. Da wir noch Schulden auf das Haus haben, hat er mir den Trennungsunterhalt gekürzt. Hat er das Recht dazu?

  228. Klaus sagt:

    Hallo Liebes Team von Scheidung.org

    Ich bin seid Juni diesem Jahres von meiner Frau getrennt also im Trennungsjahr und bezahle auch den Trennungsunterhalt an meine Frau.
    Nur mal so aus Neugier: Mehrere gemeinsame Bekannte haben den Verdacht das nach unserer Trennung meine Frau mit Ihrem Ex Freund mit dem sie ein gemeinsames Kind hat wieder zusammen ist. Das Kind lebt bei meiner Frau und er zahlt auch den Kindesunterhalt und kümmert sich auch.
    Sollte es wirklich so sein das meine Frau wieder mit dem Vater ihres Kindes zusammen ist, hat sie dann dennoch Anspruch auf den Trennungsunterhalt von mir?

    Ob es stimmt das die beiden wieder zusammen sind kann ich nicht sagen da von beiden leider keinerlei Kontaktaufnahme statt findet und meine Fragen ins leere laufen.

    Wäre schön wenn Ihr mir nur kurz eine Info zum Sachverhalt geben könntet.

    Mit freundlichen Grüßen
    Klaus

  229. Faith sagt:

    Hallo liebes Team,

    meine Frau und ich werden uns leider Scheiden.. Ich werde ab dem 1.1 zu meinen eltern ziehen bzw offiziell mich ummelden. Meine Frau behält die ganzen Möbeln und wird vor erst in der Wohnung bleiben.. Ich hab ihr angeboten 1/2 Monate die halbe Miete zu übernehmen.. noch haben wir die Steuerklassen 3/5.. Sie verdient momentan 1.200 und ich 2.600.. In den nächsten Tagen werden wir die Steuerklassen auf 4/4 umändern..

    Könntet ihr mir sagen was für Kosten noch auf mich zukommen werden und ob ich und wie viel Unterhalt zahlen muss.. Und ob ich in der Trennungsjahr ihr was Zahlen muss.. Wie läuft das ganzen jetzt ab wenn ich mich ab dem 1.1 ummelde…

    Wann Müsste ich einen Anwalt einschalten oder macht es mehr sinn einen gemeinamen Anwalt zu haben..

    Danke für eure Hilfe

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Faith,

      bitte wenden Sie sich an einen Anwalt, um die möglichen Kosten einer Scheidung für Ihren Einzelfall genauer beziffern und mögliche Unterhaltsansprüche bewerten zu lassen. Eine abschließende Klärung ist an dieser Stelle nicht möglich.

      Bitte beachten Sie, dass ein Anwalt stets nur eine der Scheidungsparteien vertreten darf. Es ist daher im Zuge einer Scheidung nicht möglich, einen gemeinsamen Anwalt zu beauftragen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  230. Aury sagt:

    Wenn die Frau einen Teilzeitjob während des Trennungsunterhaltes oder Nachehegattenunterhaltes aufgenommen hat (dadurch nur noch Aufstockungsunterhalt erhält) und den Job dann wieder verliert, muss dann wieder der volle Unterhalt bezahlt werden oder wäre das damit hinfällig?

  231. sanne sagt:

    wenn man verheiratet ist mit gutertrennung der guter nachdeutschn recht und mann lasst sich scheiden. bekommt mann eigentlich nichts. aber ein kaufhaus auf beider namen ist eigentlich vor beiden den helft. Aber wenn der eheman eigene vermoegen eingesteckt hat muss das zurruck bezahlt werden oder behalt den frau das recht auf dem helftes der wohnung. auch ein appartement aussein vermoegen aber auf beiden namen ist das appartement muss die frau das zuruckgeben.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Sanne,

      bitte wenden Sie sich für eine Rechtsberatung an einen Anwalt. Dieser kann mögliche Ansprüche im Einzelfall entsprechend beziffern.

      Ihr Scheidung.org-Team

  232. Lisa sagt:

    Hallo,

    Kann ich mein Trennungsunterhalt verwirken?
    Ich hab in der Ehe eine langjährige Liebesbeziehung angefangen. Hab die Ehe beendet, um mit dem anderen zusammen zu kommen. Ehedauer: fast 8 Jahre. Ein gemeinsames Kind (3,5). Ich war vor der Ehe arbeitslos und während der Ehe hab ich mich für ein Teilzeit Fernstudium entschlossen. Allerdings hab ich in den ersten Jahren keine einzige Prüfung abgelegt… obwohl für die Betreuung unserer Tochter gesorgt war (das erste Jahr durch die Oma. Ab dem ersten Jahr kita).

    Und eine zweite Frage: hab ich nach dem ganzen Billigkeitsprinzip überhaupt noch Anspruch auf nachehelichen Unterhalt? Ich lese immer, dass man den Anspruch auf Unterhalt verwirken kann wegen der Schwere des Fehltritts.

    Danke schon mal für die Antwort :)

  233. H. sagt:

    Hallo,
    ich bin seit September 2004 Verheiratet, habe mir 1 Monat davor ein Reihenhaus gekauft (95000€). in den letzten Jahren ist am Haus viel passiert (Isoliert, Neue Fenster, etc.) Laut Bankprogramm ist das Haus ca. 170000€ wert, also Zugewinn von ca. 70000€ ( Zugewinn wird ja geteilt). Ich habe damals vor unserer Hochzeit eine Verpflichtungserklärung für meine Frau Unterschreiben müssen (sie kommt aus Südamerika ärmliche Verhältnisse). Sie hat derzeit einen 450€ Minijob. Ich verdiene Brutto 3200€. Was würde Finanziell auf mich zukommen?

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