Bereinigtes Nettoeinkommen – Welche Aufwendungen dürfen Sie abziehen?

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Trennen sich Eltern oder Ehepaare, entstehen häufig Unterhaltsansprüche eines der Beteiligten gegenüber dem anderen. Und auch volljährige Kinder können während der Erstausbildung oder dem Erststudium Unterhalt gegenüber den Eltern geltend machen. Grundlage einer jeden Unterhaltsberechnung ist dabei ein bereinigtes Nettoeinkommen. Doch was genau bedeutet die Bezeichnung „bereinigtes Nettoeinkommen“?

Das Wichtigste in Kürze: Bereinigtes Nettoeinkommen

  • Einer Unterhaltsberechnung wird nicht das vollumfängliche Einkommen eines Unterhaltsschuldners zugrunde gelegt, sondern das bereinigte Nettoeinkommen.
  • Damit ist ein Finanzwert gemeint, von welchem bestimmte Posten in Abzug gebracht werden können.
  • Zu den Beträgen, welche regelmäßig abgezogen werden, gehören u. a. Mehrbedarfe für Krankheiten oder private Krankversicherungsbeiträge.

Weiterführende Informationen zum bereinigten Nettoeinkommen finden Sie im Nachfolgenden.

Basiswert bereinigtes Einkommen bei Kindesunterhalt und Ehegattenunterhalt

Was ist ein bereinigtes Nettoeinkommen?

Grundlage jeder Unterhaltsberechnung, aber was ist bereinigtes Nettoeinkommen?

Grundlage jeder Unterhaltsberechnung, aber was ist bereinigtes Nettoeinkommen?

Werden nach einer Trennung oder Scheidung Unterhaltsansprüche eines Partners gegenüber dem anderen geltend gemacht, so ist zur Berechnung der Höhe der möglichen Forderung grundsätzlich das Einkommen aller Beteiligten heranzuziehen.

Das Nettoeinkommen bezeichnet dabei die Einkünfte aus einer Beschäftigung, von dem bereits sämtliche Abzüge für Krankenversicherung, Lohnsteuer, Rentenversicherung usf. abgeführt wurden. Nach Abzug der Positionen vom Bruttoeinkommen bleibt damit das übrig, was dem Arbeitnehmer monatlich tatsächlich an finanziellen Mitteln ausgezahlt wird und zur Verfügung steht.

Nun ist für die Unterhaltsberechnung jedoch eine weitere Bereinigung des Nettoeinkommens vorzunehmen, die vor allem regelmäßige Verbindlichkeiten und Arbeitsaufwendungen, sogenannte Fixkosten, berücksichtigen soll. Je nach Einzelfall können unterschiedliche Beträge von den Nettoeinkünften zusätzlich abgezogen werden, um das monatlich tatsächlich zur Verfügung stehende Geld zu ermitteln.

Ohne die Bereinigung und Berücksichtigung der im Einzelfall bestehenden finanziellen Belastungen ist es möglich, dass die Unterhaltsberechnung dazu führt, dass der Unterhaltsschuldner am Ende stark benachteiligt wird und sogar selbst verschuldet.

Einkommen beschränkt sich nicht auf die Vergütung aus einem Arbeitsverhältnis. Alle Einkünfte können als Einkommen gewertet werden. Hierzu zählen vor allem auch etwaige Rentenleistungen, bereits bestehende Unterhaltszahlungen, Eltern- und Kindergeld.

Bereinigtes Einkommen ermitteln – Welche Beträge werden angerechnet?

In aller Regel wird bei einem Arbeitnehmer bei der Bereinigung seines Nettoeinkommens eine Pauschale von 5 % des Einkommens für Arbeitsaufwendungen abgezogen. Neben diesem Pauschbetrag gibt es jedoch auch noch weitere Posten, die je nach Einzelfall in Abzug gebracht werden können:

Berechnung vom Unterhalt: Ein bereinigtes Einkommen kann zahlreiche Positionen berücksichtigen.

Berechnung vom Unterhalt: Ein bereinigtes Einkommen kann zahlreiche Positionen berücksichtigen.

    • Fahrtkosten:
      Ähnlich zur jährlichen Einkommenssteuererklärung können für berufsbedingte Anfahrtswege je gefahrenem Kilometer eine Pauschale in Höhe von 30 Cent abgezogen werden – je Arbeitstag. Dies kann gegebenenfalls auch für die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln erfolgen.
    • Arbeitsaufwendungen:
      Entstehen dem Beteiligten im Rahmen seines Berufes besondere Kosten für Arbeitsmittel, Arbeitskleidung und deren Reinigung, so können auch diese Berücksichtigung finden, um das bereinigte Nettoeinkommen zu ermitteln.
    • Mehrbedarf aufgrund von Krankheit:
      Ein bereinigtes Nettoeinkommen muss vor allem auch berücksichtigen, dass im Falle einer chronischen oder dauerhaften Erkrankung ein Mehrbedarf für Medikamente, medizinische Versorgung und Pflege entstehen kann. Damit die Versorgung des Betroffenen gewährleistet werden kann, sind etwaige Posten vom Einkommen dann abzugsfähig.
    • Kreditraten und andere Verbindlichkeiten:
      Um bei der Ermittlung des Anspruches auf Unterhalt ein bereinigtes Nettoeinkommen zur Grundlage zu machen, können mitunter auch Schulden vom Einkommen in Abzug gebracht werden. Je nach Einzelfall ist jedoch genau zu bewerten, welche Schulden tatsächlich anrechenbar sind. Ausschlaggebend können hierfür sein: Datum der Kreditaufnahme, Grund der Verschuldung, Höhe der monatlichen Tilgungsrate, Schuldner u. v. m.
    • Aufwendungen für die Altersvorsorge:
      Mitunter berücksichtigt ein bereinigtes Nettoeinkommen auch Ausgaben, die zum Zwecke der Altersvorsorge aufgewendet werden. Hierzu können etwa die Riesterrente oder aber kapitalbildende Lebensversicherungen zählen.
    • Beiträge für eine private Krankenversicherung:
      Die Beiträge können besonders bei privaten Krankenversicherungen sehr hoch sein. Dementsprechend können auch diese gegebenenfalls vom Einkommen abgezogen werden.
    • Abzug anderer Unterhaltsverpflichtungen:
      Besonders bei der Ermittlung des Trennungsunterhalts oder nachehelicher Unterhaltsberechtigungen können Schuldner Aufwendungen für einen möglicherweise bereits zu entrichtenden Kindesunterhalt abziehen. Kinder sind gegenüber getrenntlebenden oder geschiedenen Ehegatten hierarchisch übergeordnet. Und auch bei Kindern selbst sind Unterschiede festgelegt: minderjährige und privilegierte Kinder haben Vorrang vor nicht privilegierten Kindern.

Achtung: Bereinigtes Nettoeinkommen berücksichtigt nicht den Selbstbehalt. Dieser wird nicht vom Einkommen abgezogen, sondern erst im Anschluss an die Unterhaltsberechnung herangezogen, um zu ermitteln, ob der Schuldner tatsächlich ausreichend finanzielle Mittel für die Zahlung von Unterhalt zur Verfügung hat.

Beispiel für eine Berechnung – Bereinigtes Einkommen beim Trennungsunterhalt

Wie aus den oben genannten Aufwendungen ersichtlich wird, lässt sich eine allgemeingültige Formel nicht anführen, um bereinigtes Nettoeinkommen zu berechnen. Lediglich der Abzug des Pauschbetrages von 5 % des Nettoeinkommens wird in aller Regel vorgenommen. Alle anderen Abzüge richten sich nach dem jeweiligen Einzelfall.

Wie lässt sich Ihr bereinigtes Einkommen berechnen?

Wie lässt sich Ihr bereinigtes Einkommen berechnen?

Im Folgenden jedoch ein Beispiel, wie Sie bei der Berechnung von Unterhalt bereinigtes Nettoeinkommen ermitteln können:

Die Ehegatten A und B haben sich getrennt. Durch die Trennung entsteht in aller Regel ein grundsätzlicher Unterhaltsanspruch, der bis zur Rechtskraft der Scheidung bestehen bleibt. Zusätzlich haben Eheleute ein gemeinsames Kind im Alter von sechs Jahren. Für dieses muss B nach Verlassen der Familie Kindesunterhalt zahlen. Weitere Verbindlichkeiten bestehen auf beiden Seiten nicht.

Bereinigtes Einkommen beim Kindesunterhalt

Zunächst ist hier bei der Berechnung ein anderes bereinigtes Nettoeinkommen anzunehmen. Da Kindesunterhalt Vorrang vor dem Trennungs- und nachehelichen Unterhalt hat, kann der Unterhaltsschuldner B diese Position nicht von seinem Einkommen in Abzug bringen. Das monatliche Grundeinkommen ergibt sich in der Regel aus der Betrachtung der letzten zwölf Lohnabrechnungen und der zusätzlich anzurechnenden Einkünften des letzten Jahres.

Monatliches Grundnettoeinkommen von B
Abzüglich 5 % Pauschbetrag
Bereinigtes Nettoeinkommen

2.300 Euro
– 115 Euro
2.185 Euro

Nun können unter Zuhilfenahme der Düsseldorfer Tabelle der Unterhaltsbedarf des Kindes ermittelt und der monatliche Zahlbetrag berechnet werden, den B zu leisten hat.

Achtung: Die Düsseldorfer Tabelle legt bereinigtes Nettoeinkommen zugrunde. Dies ist jedoch auf das Gesamteinkommen beider Elternteile oder Unterhaltsschuldner ausgelegt. Muss nur ein Elternteil Barunterhalt leisten und sind zusätzlich auch noch andere mögliche Unterhaltsverpflichtungen gegeben, auch gegenüber dem Ehegatten, kann eine Herabstufung in eine niedrigere Gehaltsgruppe erfolgen – im Zweifel gar in die niedrigste (siehe hierzu Anmerkung 1 in der Düsseldorfer Tabelle, Stand 2018). So soll gewährleistet werden, dass für möglichst alle wenigstens der Mindestbedarf gedeckt ist.
Das Herabstufen ist nicht zwingend vorgesehen, kann jedoch je nach Einzelfall „angemessen sein“ (Düsseldorfer Tabelle, Anmerkung 1 Satz 4).

Das bereinigte Nettoeinkommen würde B nach Düsseldorfer Tabelle in die Gehaltsstufe 2 (1.901 Euro bis 2.300 Euro monatlich) einordnen. Aufgrund der beschriebenen Angemessenheitsvermutung wird B herabgestuft in Gruppe 1 ( bis 1.900 Euro). Damit ergibt sich für das Kind ein Unterhaltsbedarf in Höhe von 406 Euro monatlich.

Hierauf ist noch das hälftige Kindergeld anzurechnen (194 Euro ÷ 2 = 97 Euro) – sodass sich für B ein monatlicher Zahlbetrag in Höhe von 309 Euro (406 Euro – 97 Euro) ergibt. Die Kindergeldanrechnung erfolgt, da dies als Einkommen des Kindes zu werten ist.

Bereinigtes Einkommen beim Unterhalt für den Ehegatten

Für das bereinigte Nettoeinkommen kann beim Trennungsunterhalt auch entrichteter Kindesunterhalt abgezogen werden.

Für das bereinigte Nettoeinkommen kann beim Trennungsunterhalt auch entrichteter Kindesunterhalt abgezogen werden.

Für den dem Ehegatten zustehenden Unterhalt ist als bereinigtes Nettoeinkommen von B nunmehr nicht derselbe Betrag anzunehmen wie bei der vorangegangenen Rechnung. Hier ist zusätzlich der zu zahlende Kindesunterhalt in Abzug zu bringen, sodass sich für B ein bereinigtes Nettoeinkommen von 1.876 Euro ergibt (2.185 Euro – 309 Euro).

A hat ein monatliches Grundnettoeinkommen von 1.300 Euro. Abzüglich der 5 % Aufwendungspauschale (65 Euro) ergibt sich für A ein bereinigtes Nettoeinkommen, das beim Unterhalt zu berücksichtigen ist, in Höhe von 1.235 Euro. Es ist hier kein zusätzlicher Kindesunterhalt für ein bereinigtes Nettoeinkommen heranzuziehen, da A als Alleinerziehender durch Naturalunterhalt für das gemeinsame Kind sorgt. Andere anrechenbare Verbindlichkeiten sind ebenfalls nicht gegeben.

Nach der 3/7-Methode kann nun der A zustehende Trennungsunterhalt ermittelt werden:

Bereinigtes Nettoeinkommen B
Bereinigtes Nettoeinkommen A
Differenzbetrag
Monatlicher Unterhaltsanspruch A (3/7 der Differenz)

1.876,00 Euro
– 1.235,00 Euro
641,00 Euro
247,71 Euro

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Kommentare

  1. Victoria sagt:

    Hallo,

    Eine Frage:
    Ich habe ca. 2000 € inkl. Kindergeld Einkommen und die gemeinsamen Kinder (2) wohnen bei mit, mein Mann ist Selbständig, momentan langzeitkrank und bezieht aktuell auch kein Krankentagegeld, muss ich ihm Trennungsunterhalt zahlen?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Victoria,

      diese Frage kann pauschal nicht beantwortet werden, da komplexere Sachverhalte hineinspielen. Beispielsweise muss der Vater unter Umständen Kindesunterhalt zahlen, wobei dann eventuell der Trennungsunterhalt zu verrechnen wäre. Kontaktieren Sie einen Anwalt, der den Anspruch auf Trennungsunterhalt überprüft.

      Ihr Scheidung.org-Team

  2. Petra sagt:

    Ich habe einen Beschluss über unbefristeten, nachehelichen Unterhalt. Als es zu dem Beschluss kam, ging ich 30 Stunden/Woche arbeiten. Da mit meinem monatliches Einkommen keine private Altersvorsorge finanzierbar ist, überlege ich 40 Stunden /Woche arbeiten zu gehen und das mehr an Gehalt automatisch in eine private Altersvorsorge fließen zu lassen. Ist der Betrag “ geschützt“, da Altersvorsorge, oder könnte mein Partner trotzdem eine Neuberechnung/Abänderung verlangen?
    Mit freundlichen Grüßen

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Petra,

      in aller Regel wirken sich Einkommensveränderungen auch auf die Höhe des Unterhaltsanspruches aus.

      Ihr Scheidung.org-Team

  3. Michael sagt:

    Hallo !

    Hätte auch eine Frage…
    Welches Nettoeinkommen wird denn zur Berechnung des Kindesunterhaltes rangezogen….
    Auf meinem Gehaltszettel steht einmal „gesetzliches Netto“ und als weiterer
    Punkt dann das ausgezahlte Netto. Das ausgezahlte Netto ist um Krankenversicherung etc,
    bereinigt….

    Mit freundlichen Grüßen

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Michael,

      anzusetzen ist das bereinigte Nettoeinkommen. Dieses wird auf Basis der monatlich tatsächlich zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel (dem ausgezahlten Netto) und weiterer möglicherweise Anrechenbarer Kostenpunkte ermittelt. Wenden Sie sich im Zweifel an einen Anwalt, dieser kann Ihnen bei der Unterhaltsberechnung behilflich sein und Sie auch über anrechenbare Posten aufklären.

      Ihr Scheidung.org-Team

  4. Mattias P sagt:

    Schönen guten Tag.
    Ich zahle momentan Trennungsunterhalt an meine (Noch)Frau. Scheidung wurde eingereicht. Trennungsjahr ist so gut wie rum. Im Moment zahle ich im Monat 45% der Differenz unserer Nettoeinkommen. Zusätzlich zahle ich 397 Euro an Kindesunterhalt! Wir haben einen 7 jährigen Sohn. Kann ich den Kindesunterhalt von meinem Nettogehalt abziehen? Teils zahle ich 500 Euro an meine Frau PLUS die 400 Euro für meinen Sohn! Beispiel: Ich verdiene 3000 Euro netto (Gehalt variiert wegen Schichtdienst), sie 1870 Euro. Verringert sich mein Nettogehalt nicht um diese 397 Euro? Oder ist das komplett separat gelistet??

    Viele Dank für Infos!

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Matthias,

      der Kindesunterhalt hat Vorrang. Wie Sie richtig vermuten, wird das Nettoeinkommen von Kinderunterhaltspflichten bereinigt, wenn der Ehegattenunterhalt berechnet werden soll. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um Rechtssicherheit zu erlangen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  5. Gote sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    meine Frau hat sich am 01.12.2016 von mir getrennt, zusammen mit meinen 2 Kindern (17.J und 10. J),. Für den Monat Dezember verlangt sie nun 770,– € Kindesunterhalt, mein ausgezahltes Nettoeinkommen beträgt gut 2.860,–€ (als Beamter, abzüglich priv. Krankenkasse/Pflegevers.)
    Frage:
    Kann in der Trennungsphase auch schon ein bereinigtes Nettoeinkommen zur Berechnung des Kindesunterhalt heran ziehen oder nicht?

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Gote,

      der Kindesunterhalt wird immer anhand des bereinigten Nettoeinkommens errechnet. Wenden Sie sich an das Jugendamt oder an einen Anwalt, um die exakte Höhe des Unterhalts bestimmen zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  6. I.M. sagt:

    Hallo,
    ich habe mich von meinem Mann getrennt. Die zwei gemeinsamen Kinder (7 u. 8 J) leben bei mir. Ich verdiene ca. 1200€ netto, ziehe UVG-Leistungen in Höhe von 388€ monatlich plus Kindergeld für 3 Kinder (das größte Kind ist schon volljährig und studiert im Ausland, es ist aber kein gemeinsames Kind) in Höhe von 576€.
    Mein Noch-Mann arbeitet auf 450€ Basis. Muss ich ihm Trennungsunterhalt zahlen?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo,

      gegenüber Ehegatten liegt der Selbstbehalt bei derzeit 1.200 Euro (bereinigtes Netto). Alle darüber liegenden Leistungen können Trennungsunterhalt begründen. Allerdings ist Kindergeld in aller Regel als Einkommen der Kinder zu werten, nicht als Einkommen des empfangenden Elternteils. Wenden Sie sich im Zweifel an einen Anwalt, um die möglichen Ansprüche Ihres Mannes prüfen zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  7. Stefan R, sagt:

    Hallo … Ich zahle für 3 Kinder Unterhalt und der nacheheliche Ehegattenunterhalt endete zum Jahreswechsel … Meine Ex lässt nun über ihren Anwalt eine Gehaltsüberprüfung bei mir machen, da eine gewisse Dynamik in meinem Gehalt ist … Ich bin bereits von Anfang an in die nächst niedrigere Stufe eingestuft worden … Außer einem Kredit und den 5 % gibt es nichts abzuziehen bei mir … Ich lebe in Hamburg und habe seit einem Jahr eine Freundin in Berlin und fahre 2 mal im Monat zu ihr, meist direkt von der Arbeit und dann wieder direkt zur Arbeit zurück … Können diese Fahrtkosten von meinem bereinigten Nettoeinkommen ebenfalls abgezogen werden ???

    … mit freundlichen Grüßen Stefan Riedel

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Stefan,

      regelmäßige Verpflichtungen können meist abgezogen, ob dies allerdings auch für solche Fahrtkosten gilt, kann Ihnen ein Anwalt beantworten.

      Ihr Scheidung.org-Team

  8. Daniela sagt:

    Hallo,
    ich habe mich 2015 von meinem Mann getrennt, unsere gemeinsame Tochter (14) ist beim ihm in seinem Hause geblieben. Er arbeitet ganztags , ich halbtags. Es ist jetzt so, dass ich unsere Tochter jeden Tag von der Schule abhole(einfache Strecke 16 km), sie mit zu mir kommt und ich für sie koche und sie meistens gegen 16.30 nach Hauise bringe. Ferner erledige ich auch Arztbesuche usw. nachmittags mit ihr. Mein Mann fordert nun den vollen Unterhalt für das Kind von mir , obwohl er sie ja gar nicht tagsüber betreuen kann, da er i.d.R. erst um 18:00 zu Hause ist. Ist das rechtens?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Daniela,

      der Elternteil, bei dem das minderjährige Kind nicht seinen dauerhaften Aufenthalt hat, ist in aller Regel barunterhaltspflichtig. Inwiefern die Tagesbetreuung ebenfalls bei der Berechnung berücksichtigt werden kann, können Sie im Rahmen einer Rechtsberatung in Erfahrung bringen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  9. Thomas sagt:

    Hallo,

    zwei Fragen habe ich zu ihrer recht guten Erklärung:

    1. Gelten Fahrtkosten für den Arbeitsweg mit einem 5%-Pauschalabzug als abgegolten oder sind diese zusätzlich in Abzug zu bringen?

    2. Ist auch der regelmäßige Mehrbedarf (hier Schulgeld) eines Kindes analog zum Kindesunterhalt vorrangig gegenüber dem Trennungsunterhalt bzw. nachehelichem Unterhalt zu berechnen? Wenn ja, wie erfolgt die Berechnung des bereinigten Nettoeinkommens beider Seiten zur Ermittlung eines Verteilungsschlüssels? Kommen hier weitere Bereinigungen gegenüber der Kindesunterhaltsberechnung, etwa seitens des Zahlungspflichtigen der Zahlbetrag des Kindesunterhalts und seitens des Empfängers die Berücksichtigung des Ehegattenunterhalts (wechselseitige Abhängigkeit aufgrund des Abzugs des Mehrbedarfszahlbetrages) zur Anwendung?

    Über eine Beantwortung würde ich mich freuen. Danke!

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Thomas,

      1. Die Fahrtkosten können im Einzelfall zusätzlich in Abzug gebracht werden (entsprechend der steuerlichen Pauschale von 30 Cent je Kilometer). Allerdings muss eindeutig nachgewiesen werden, dass ein Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel nicht möglich wäre und das Auto damit unweigerlich notwendig ist.

      2. Minderjährige und privilegiert Kinder werden beim Unterhalt stets vorrangig behandelt. Werden Unterhaltsleistungen an sie gezahlt, so können diese bei der Berechnung des Ehegattenunterhalts für die Ermittlung des bereinigten Nettoeinkommens in Abzug gebracht werden.

      Wenden Sie sich für eine exakte Bewertung Ihres Falles und der möglichen Beispielberechnung an einen Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  10. L. H. sagt:

    Hallo,
    mein Mann hat sich von mir getrennt, unser Trennungsjahr bald um.
    Bedingt durch den Jahreswechsel wurden die Steuerklassen geändert (von3/5 auf 1/2). Dadurch wiederum ändert sich die Gehaltshöhe.
    Wir streiten, ob die Schichzulagen bei seinem Nettobetrag berücksichtigt werden oder abgezogen werden muss. Was ist jetzt richtig?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo,

      in aller Regel sind sämtliche auf der Lohnbescheinigung gemachten Angaben bei der Unterhaltsberechnung zu berücksichtigen. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um sich ausführlich beraten zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  11. E.D sagt:

    Hallo.
    Ich lebe nun mit meinen beiden Kindern (17 und 1,5 Jahre alt) allein. Ich bin vollzeit berufstätig und verdiene 2500 Euro netto im Monat.
    Mein Mann befindet sich in einer Ausbildung und bekommt rund 530 Euro im Monat. Nun geht es um Trennungsunterhalt, welchen er nun von mir fordert. Kann ich beim bereinigten Einkommen die Kinderbetreuungskosten fur den Kleinen abziehen? Und wie sieht es aus mit den beiden unterhaltspflichtigen Kindern? Werden diese auch irgendwie berücksichtigt und wenn ja, wieviel kann man für die Beiden von meinem Nettoeinkommen abziehen? Kann ich da die Werte nach Düsseldorfer Tabelle annehmen obwohl ich keinen Barunterhalt leiste?

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo,

      sofern Ihr Einkommen abzüglich des Kindesunterhalts noch über dem Selbstbedarf liegt, müssen Sie Ihrem Mann Trennungsunterhalt zahlen. Wie hoch dieser ist, kann von einem Anwalt berechnet werden. Ebenso verhält sich dies auch mit dem Kindesunterhalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  12. Peter sagt:

    Ich zahle seit Dez. 15 an meine Exfrau 700 € Nachehelichen Unterhalt.
    Fuer das Kind zahle ich 327 Euro.
    Nun wird das Kind 12 und meine Exfrau will, dass ich mehr zahle.
    Es ist aber so, dass ich auf Grund von Unterhaltsrückständen 2 Kredite ( insgesamt 500 €) aufgenommen habe.Außerdem kamen 2 Verfahrenskostenhilfebeitraege fuer Trennung und Scheidung in Höhe von 150 € hinzu.
    Kann ich nun den Kindesunterhalt beim Jugendamt neu berechnen lassen, weil ich ja 700 € für die Exfrau zahle und 500 € für Kredite und ca. 150 € an Verfahrenskostenhilfe.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Peter,

      selbstverständlich können Sie sich ans Jugendamt wenden, welches Ihnen bei der Berechnung helfen kann.

      Ihr Scheidung.org-Team

  13. Petra S. sagt:

    Hallo,

    mein Mann und ich leben seit 2 Jahren getrennt. Ich wohne mit 2 minderjährigen Kindern mietfrei in seinem Haus. Dafür zahlt er keinen Unterhalt. Wie wird das steuerlich gewertet ? Nach dem eigentlichen Unterhaltsanspruch oder nach der ortsüblichen Miete oder nach dem, was ich mir an Mietzahlung entsprechend meinem Gehalt leisten könnte ?

    Vielen Dank !

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Petra,

      wenden Sie sich hierzu bitte an einen Anwalt bzw. Steuerberater.

      Ihr Scheidung.org-Team

  14. Klaus sagt:

    Hallo. Ich muss für meinen ersten unehelichen Sohn 14 Jahre unterhalt bezahlen. Verdiene 2200 netto inklusive kindergeld für meine anderen zwei kinder und habe einen monatlichen Wohnungskredit von 600 Euro fürs Eigenheim zu z Ahlen. Weiteres habe ich zwei Kinder mit meiner jetzigen Partnerin. Werden die in der Berechnung auch berücksichtigt?was muss ich ca bezahlen.?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Klaus,

      auch Ihre zwei weiteren Kinder sind in die Unterhaltsberechnung miteinzubeziehen. Der Unterhalt ergibt sich regelmäßig aus der Düsseldorfer Tabelle. Ein Anwalt kann Ihnen bei der genauen Berechnung helfen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  15. Sabine sagt:

    Ich habe mich von meinem Mann getrennt, habe einen Sohn (2jahre) und bin seit der Entbindung zu Hause. Für den trennunsunterhalt ist mein bereinigtes einkomme relevant. Ich habe nur Kindergeld und herdprämie. Wie rechnet sich mein Einkommen?
    Und spielt es eine Rolle, dass wir nur ein halbes Jahr verheiratet waren?
    Und wenn mein Mann erst seit 2monaten ein höheres Einkommen hat, wird dann vom jetzigen und zukünftigen oder vom Einkommen des letzten Jahres ausgegangen?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Sabine,

      ein Unterhaltsanspruch des Ehegatten kann bei einer nur kurzen Ehedauer mitunter auch entfallen. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um Ihre Ansprüche prüfen zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  16. Tatjana sagt:

    Wie wird berechnet,wenn mein Ex im November ein 13. Monatsgehalt bekommt?Denn wenn man 12 x Nettogehalt + 13.Monatsgehalt addiert und dann durch 12 Monate teilt – dann ergibt sich bei uns ein monatlicher Betrag an mich,wodurch er aber seinen 1200 Euro Mindestensbehalt nicht erfüllt und er dann bei ca. 1050 Euro nur monatlich heraus käme.
    Wird daher das 13. Monatsgehalt separat für November berechnet?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Tatjana,

      oftmals wird das 13. Gehalt zum Jahreseinkommen hinzugerechnet, die Summe dann durch 12 geteilt. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um Ihre Unterhaltsansprüche entsprechend prüfen und berechnen zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  17. Jochen sagt:

    Es gibt 2 Kinder aus der alten Ehe (14 und 15 Jahre alt) sowie 2 Kinder aus der neuen Ehe (1 und 6 Jahre alt).
    Ist mein Nettoeinkommen hinsichtlich des Kindesunterhalts für die „Großen“ erstmal um die Kosten für die Betreuung der „Kleinen“ (Kita, Hort und Tagesmutter) zu bereinigen? Was ist mit privater Krankenversicherung? Die Großen sind gesetzlich über ihre Mutter, die Kleinen privat versichert. Kann ich mein Einkommen um diese Beträge bereinigen? Oder muss ich mir diese Kosten mit der Mutter der Kleinen teilen?
    Danke!

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Jochen,

      regelmäßige Aufwendungen können häufig für die Bereinigung des Einkommens herangezogen werden. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um eine mögliche Vorabberechnung für den Kindesunterhalt erstellen zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  18. Claudia A. sagt:

    Das Trennungsjahr ist im Januar ausgelaufen. Der versorgungsausgleich fast abgeschlossen. Demzufolge steht in Kürze der Scheidungstermin an. Aus der Ehe stammen 2 Kinder 18 und 20 Jahre,beide in Ausbildung. Mein Nettoeinkommen beträgt zur Zeit ca 1230,- hinzu kommen 200,- Zugewinnausgleich aus der Ehe von meinem noch Mann. Wie verhält es sich in meinem Fall mit Unterhaltszahlungen bezüglich der Kinder von meiner Seite aus?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Claudia,

      der Selbstbehalt gegenüber volljährigen, nicht privilegierten Kindern liegt bei derzeit 1.300 >Euro. Darüber hinausgehende Summen können für den Kindesunterhalt aufzuwenden sein. Auf den Bedarf der Kinder ist dabei auch das Ausbildungsentgelt anzurechnen. Wenden Sie sich für nähere Informationen und eine erste Berechnung möglicher Ansprüche Ihrer Kinder an einen Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  19. Paul sagt:

    Hallo, ich habe vom Jugendamt eine Unterhaltsberechnung erhalten die ein durchschnittliches Gesamteinkommen von 1923€ belegt und ein bereinigtes Nettoeinkommen von 1849€ (nach Abzug berufsbedingter Aufwendungen). Laut Düsseldorfer Tabelle müsste ich also in die 2. Einkommensgruppe (1501€ – 1900€) eingestuft werden. Ich wurde aber in die 3. Eingestuft vom Sachbearbeiter des Jugendamtes. Ist das rechtens?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Paul,

      erkundigen Sie sich hierzu beim Jugendamt, warum Sie so eingestuft worden sind. Können Sie dies nicht nachvollziehen, können Sie sich an einen Anwalt wenden, welcher dann mit dem Jugendamt Kontakt aufnimmt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  20. Sina sagt:

    Meine 15 Jährige Tochter lebt seit 1 1/2 jahren bei ihrem Vater. Eigentlich hatten wir eine eigene Regelung wegen des Unterhalts. Nun bekam ich Post vom Jugendamt weil sie den Unterhalt ab 01.02.2017 berechnen und festsetzten wollen. Ich selber arbeite nicht ganz auf Teilzeit, verdiene nette 675€. Ich bin seit 2015 neu verheiratet, mein Mann verdient 2200€ netto. Er hat ein Eigenheim, was auch schon vor der Ehe sein Haus war. Ende Mai erwarten wir unser erstes gemeinsames Kind. Ich werde ab Geburt 3 Jahre in Elternzeit gehen. Wir wollen für 12 Monat Elterngeld beantragen. Mein Mann hat außerdem noch zwei Kredite zu zahlen, für Haus und Auto. Nun zu meinen Fragen:

    1: Kann mein Mann zum Unterhalt meiner ersten Tochter herangezogen werden? Bzw wie hoch ist er mir Unterhaltspflichtig? Ab Geburt des Kindes ist er ja seinem Kind in erster Linie Unterhaltspflichtig und nicht mir.

    2. Kann man mir 3 Jahre Elternzeit verbieten? Bzw zumuten stundenweise mit einem Kind von 0-3 arbeiten zu gehen?

    3. Werden die Kreditraten bei meinem Mann auf das Nettoeinkommen angerechnet? Das Auto wurde im April 2016 gekauft.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Sina,

      zu 1.) Ihr Mann wird bei der Unterhaltsberechnung für Ihre Tochter nicht berücksichtigt.
      zu 2.) Regelmäßig steht es einer Mutter zu, das Kind bis zum dritten Lebensjahr Vollzeit zu betreuen. Sie können daher nicht gezwungen werden, arbeiten zu gehen.
      zu 3.) Sofern Ihr Mann Unterhaltsverpflichtungen hat (innerhalb einer intakten Ehe werden diese nicht berechnet), werden regelmäßige Ausgaben wie Kreditraten entsprechend verrechnet (sog. bereinigtes Nettoeinkommen).

      Ihr Scheidung.org-Team

  21. Dirk sagt:

    Im Artikel wird erwähnt, dass 5% Pauschalbetrag vom Netto-Gehalt abgezogen werden, um die entsprechene Gehaltsstufe zu identifizieren. Sind die anderen genannten Abzugspositionen zusätzlich zu verstehen?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Dirk,

      meist sind alle genannten Abzugspositionen darin enthalten. Dennoch sollten Sie sich an einen Anwalt wenden, der sich Ihren Fall ansieht.

      Ihr Scheidung.org-Team

  22. David H. sagt:

    Hallo,

    zwei Fragen:
    1. Werden für die Berechnung des bereinigten Nettoeinkommens die letzten 12 Monatsverdienste ab Trennung gerechnet oder die aktuell letzten 12 Monatsverdienste? Hintergrund: Ich habe nach der Trennung mehrere Gehaltserhöhungen erhalten. Profitiert meine Noch-Frau von diesen Erhöhungen?
    2. Gilt eine Ehe von 6 Jahren (bis zur Trennung) als lang? Hintergrund: Wir haben zwei Kinder (aktuell 3 und 5) und ich würde gerne schätzen ob und wie lange ich zu Scheidungsunterhalt verpflichtet bin.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo David,

      zu 1.) Es werden die letzten 12 Monate herangezogen. Einkommensveränderungen können berücksichtigt werden.
      zu 2.) Eine solche Ehe kann als „lang“ eingestuft werden, allerdings ist dies nur ein Faktor von vielen, die beim Anspruch auf nachehelichen Unterhalt ein Rolle spielen. Wenden Sie sich an einen Anwalt, der Sie umfassend beraten kann.

      Ihr Scheidung.org-Team

  23. Ch. K. sagt:

    Meine Frau und ich wollen uns trennen, ich würde gern ganz GROB wissen, was an Unterhalt auf mich zukommt:

    Nettoeinkommen: 3500, meine Frau hat kein Einkommen
    3 Kinder, 19, 17, 14, die älteste macht eine Ausbildung und verdient ca. 500€
    Meine Frau wird nach der Trennung in unserer Wohnung bleiben, welche ihren Eltern gehört und wo wir noch nie Miete zahlen mussten (Miete würde ca. 800€ betragen)

    Desweiteren haben wir einen Kredit für Ihr Auto, die monatl. Raten betragen 220€

    Im voraus vielen Dank!

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo,

      1. Der Kindesunterhalt richtet sich regelmäßig nach den Anhaben in der Düsseldorfer Tabelle. Ausbildungsentgelt ist dabei anzurechnen (abzgl. 90 Euro Aufwendungspauschale).
      2. Der Ehegattenunterhalt wird auf Grundlage vom bereinigten Nettoeinkommen (auch nach Abzug zu leistender Kindesunterhaltsleistungen) ermittelt. Regelmäßig haben Ehegatten dabei einen Anspruch auf 3/7 der Einkommensdifferenz. Ein Wohnwertvorteil ist ebenfalls anzurechnen.

      Wie hoch genau die zu zahlenden Unterhaltskosten in Ihrem Fall ausfallen, können Sie von einem Anwalt beziffern lassen. Dieser kann umfassende Berechnungen anführen. An dieser Stelle ist das leider nicht möglich, da wir nicht befugt sind, auf diesem Wege Rechtsberatung zu erteilen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  24. Stefan sagt:

    Hallo,
    Wenn ich meine. Monatlichen Durchschnitts-Nettoeinkommen ermitteln will, nehme ich doch den Jahres-Brutto, rechne steuerfreie Zuschläge obendrauf,ziehe Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag, Anteil Krankenversicherung, Pflegeversicherung, Arbeitslosenversicherung, und Rentenversicherung ab und teile das durch 12

    Korrekt?
    Von diesem ermittelten Durchschnitts Nettoeinkommen werden dann ggf. Nochmal 5% pauschale abgezogen?

    Beispiel. 34.000,- brutto
    Steuerfrei. 720,-

    Zusammen 34.720,-

    Davon alle genanten gesetzlichen steuerlichen Sachen anziehen und durch 12 teilen ergibt mein normales Netto-Durchschnittseinkommen, welches ich dann noch mit 5% pauschale bereinige ?

    Liebe Grüße und vielen Dank

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Stefan,

      zunächst wird oft das jährliche Gesamtnetto nach allen steuerlichen Abzügen und Sozialabgaben ermittelt (Bei selbstständigen werden zum Teil die Abrechnungen der letzten drei Jahre berücksichtigt). Hiernach können weitere Abzüge bei die Ermittlung des bereinigten Nettoeinkommens gemacht werden. Welche genau möglich sind, richtet sich nach dem jeweiligen Einzelfall. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um das unterhaltsrelevante Nettoeinkommen ermitteln zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  25. Sandra sagt:

    Hallo,
    Ich muss unterhaltskosten für meine 5 Jährige Tochter Zahlen.
    Mein netto einkommen ist 2100 euro dazu kommen ca 600 euro Spesen, jeden Monat unterschiedlich.
    Meine frage ist ob die dazu berechnet werden oder nur die 2100 Netto das auf mein Gehaltsabrechnung steht.

    Vielen dank,
    Sandra

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Sandra,

      alle regelmäßigen Einkünfte können bei der Unterhaltsberechnung Berücksichtigung finden. Wie dies genau gehandhabt wird, richtet sich nach dem jeweiligen Einzelfall. Oftmals wird das Jahreseinkommen ermittelt und dann durch 12 geteilt. Wenden Sie sich für eine Berechnung an einen Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

    2. Scheidung.org sagt:

      Hallo Sandra,

      alle regelmäßigen Einkünfte können bei der Unterhaltsberechnung Berücksichtigung finden. Wie dies genau gehandhabt wird, richtet sich nach dem jeweiligen Einzelfall. Oftmals wird das Jahreseinkommen ermittelt und dann durch 12 geteilt. Wenden Sie sich für eine Berechnung an einen Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  26. Sabine sagt:

    Hallo,
    Ich habe eine Frage zu abzugsfähigen Schulden bei Kindsunterhalt.
    Die Unterhaltspflichtige verdient netto nur 1.328,- Euro.
    Gesundheitsbedingt ist keine Vollzeitstelle möglich.
    Durch ein Hörgerät kann die volle Arbeitskraft bald wieder hergestellt werden, die Kosten hierfür ( knapp 2.000 Euro nach Abzug des Krankenkassen-Anteils) kann sie aber nur durch ein Darlehen tilgen. Die monatliche Rate hierfür beträgt ca 60-80 Euro.
    Darf der Kindsunterhalt um diesen Betrag reduziert werden ? Bzw. wird der Selbstbehalt um diesen Betrag erhöht ?
    Oder muss der Unterhaltsempfänger dem erst zustimmen ?
    Danke für kurze Info
    Sabine

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Sabine,

      auch nötige Aufwendungen für den Gesundheitsbedarf können ggf. in Abzug gebracht werden. Dies richtet sich jedoch nach dem jeweiligen Einzelfall und kann daher nicht pauschal bestimmt werden. Wenden Sie sich bitte für eine Rechtsberatung an einen Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  27. Sascha sagt:

    Hallo,
    ich bin geschieden und meine beiden Kinder sind schon volljährig, so dass ich mit der Mutter der Kinder das Kindesunterhalt entsprechend unserem Einkommen zusammen bezahle. Jetzt habe ich erfahren, dass die Mutter eine größere Bar-Erbschaft gemacht hat. Muss die Erbschaft oder Teile davon beim Einkommen zur Unterhaltsberechnung berücksichtigt werden?

    Viele Grüße und vielen Dank,
    Sascha

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Sascha,

      unterhaltsrelevant sind in der Regel nur regelmäßige Einkünfte, nicht das Vermögen eines Elternteils. Als Einkunft können dabei etwa auch Zinsgewinne gelten. Wenden Sie sich für eine mögliche Neuberechnung des Unterhaltsanspruchs an einen Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  28. Gustav sagt:

    „Es ist hier kein zusätzlicher Kindesunterhalt für ein bereinigtes Nettoeinkommen heranzuziehen, da A als Alleinerziehender durch Naturalunterhalt für das gemeinsame Kind sorgt.“

    Ist das tatsächlich so? Das führt m.E. zum falschen Ergebnis. Der Alleinerziehende Elternteil hat die Kosten (Miete, Kleidung, Essen etc) ja aus seinem bereinigten Netto zu tragen, wie der Barunterhaltspflichtige. Der Barunterhaltspflichte zahlt ja nur die Hälfte der Kosten der Kinder.

    Jedoch wird der Barunterhalt bei der Berechnung des nachehelichen oder Trennungsunterhalts berücksichtigt, der an der Supermarktkasse gezahlte Teil des Alleinerziehenden nicht, ob wohl dieser diese wirtschaftlich sehr wohl trägt.

    In meinem konkreten Fall wird die Unterhaltszahlung an die Kinder fast vollständig durch die Nichtbeachtung der Erziehungsaufwendungen kompensiert.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Gustav,

      in dem benannten Beispiel geht es um die exemplarische Berechnung von Kindesunterhalt für ein minderjähriges Kind. Dabei teilen sich die Eltern nicht den Barunterhaltsanspruch des Kindes, sondern allein der familienferne Elternteil ist zum Barunterhalt verpflichtet. Der Anspruch des Kindes ergibt sich mithin allein aus dem Einkommen des Unterhaltsschuldners, nicht aus dem Gesamteinkommen der Eltern.

      Die Aufwendungen im Rahmen des Naturalunterhalts können im Einzelfall berücksichtigt werden, wenn erhebliche Ausgaben etwa auch für Medikamente oder Pflege notwendig sind. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um die Berechnung in Ihrem Fall genauer prüfen zu lassen und zu ergründen, welche Summen vom bereinigten Einkommen in Abzug gebracht werden können.

      Ihr Scheidung.org-Team

  29. Jean sagt:

    Habe eine Frage,verdiene jetzt bespiel.1500 Euro.nach Scheidung neue Job.dann verdiene 3000 Euro.Habe ein Kind,bezahlen kein Problem.ex bekommt 450 Euro.Muss ich nach Scheidung wenn ich mehr verdienen gehe meine ex bezahlen oder wird berechnet von was ich verdient habe in unsere Ehe.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Jean,

      in der Regel sind beim nachehlichen Unterhalt die ehelichen Lebensumstände zu berücksichtigen. Wenden Sie sich an Ihren Anwalt, um zu prüfen, inwieweit Ihre Frau höhere Ansprüche haben könnte.

      Ihr Scheidung.org-Team

  30. Michael sagt:

    Hallo,
    ich hab da auch mal eine Frage.
    Bin seit 2 Jahren geschieden und habe bis jetzt normal meinen Kindsunterhalt gezahlt. Das Kind ist nun 18 geworden, wie errechnet sich jetzt der neue Unterhalt?
    Das Kind lebt bei der Mutter, hat im Juni das Abi gemacht, studiert ab 01.10. und hat keine Einkünfte.
    Die Mutter hat hauptberuflich annähernd das gleiche Nettoeinkommen wie ich, beide rund 2000€, arbeitet aber nebenberuflich noch auf 450€ Basis. Wird der Nebenverdienst mit angerechnet?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Michael,

      der Unterhalt für volljährige, nicht mehr privilegierte Kinder, die noch im Haushalt eines Elternteiles wohnen, bemisst sich nach der 4. Altersstufe der Düsseldorfer Tabelle. Zugrunde zu legen ist das Gesamteinkommen (bereinigtes Nettoeinkommen) beider Eltern, da mit Volljährigkeit beide Eltern unterhaltspflichtig sind. Dabei werden alle jährlichen und regelmäßigen Einkünfte der Eltern sowie des Kindes berücksichtigt. Zudem ist das Kindergeld vom Unterhaltsanspruch voll in Abzug zu bringen. Eine Beispielberechnung für den Volljährigenunterhalt finden Sie auf der folgenden Seite (Praxisbeispiel 2): https://www.scheidung.org/unterhalt-ab-18/

      Ihr Scheidung.org-Team

      1. Michael sagt:

        Wird denn der Nebenverdienst der Mutter dem Netto zu addiert?

        1. Scheidung.org sagt:

          Hallo Michael,

          zu berücksichtigen ist in aller Regel das bereinigte Nettoeinkommen, das alle regelmäßigen Einkünfte und Verpflichtungen der Eltern und Kinder mit einbezieht.

          Ihr Scheidung.org-Team

  31. Claudia sagt:

    Hallo,

    auch ich habe eine Frage.

    Mein Lebensgefährte zahlt für ein beim One Night Stand entstandenes Kind den Unterhaltsvorschuss über eine Gehaltspfändung ab.

    Zusätzlich zahlt er Unterhalt für seinen Sohn. Welches Nettoeinkommen wird hier heran gezogen also wann ist das Nettoeinkommen in dem Fall bereinigt?
    Nach der Gehaltspfändung oder noch davor?

    Das tatsächlich ausgezahlte ist in dem Fall ja das niedrige Einkommen.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Claudia,

      stehen zwei minderjährige Kinder nebeneinander, so sind diese gleichrangig zu betrachten. Für den Unterhaltsanspruch heranzuziehen ist mithin in der Regel das volle bereinigte Nettoeinkommen, noch vor Abzug des bereits an ein gleichrangiges Kind geleisteten Unterhalts. Raten Sie Ihrem Freund zum Besuch bei einem Anwalt, um ggf. Probleme bei der Berechnung zu erläutern.

      Ihr Scheidung.org-Team

  32. Christine sagt:

    Hallo, mein Mann muss für seine Tochter (priviligierte volljährige) aus erster Ehe Kindesunterhalt zahlen. Die Kindesmutter sei nicht zahlungsfähig, da schwanger und lediglich 400€ Krankengeld. Mein Mann und ich haben auch noch zwei gemeinsame Kinder im Alter von 8 und 6 Jahren und müssen einen Kredit, der aus der ersten Ehe stammt (Familienbafög) alleine zurück zahlen. Da sich dieser seit einem Jahr nicht mehr stunden lässt, zahlen wir 212€ jeden Monat. Diese dürfen wir doch sicherlich vom Nettoeinkommen abziehen für das bereinigte Einkommen oder?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Christine,

      es können unterschiedliche Positionen für die Bereinigung des Nettoeinkommens herangezogen werden. Was jedoch im Einzelfall abzugsfähig ist, lässt sich nicht pauschal festlegen. Es bedarf einer rechtlichen Einschätzung der jeweiligen Umstände. Bitte wenden Sie sich zur Klärung an einen Anwalt, da wir an dieser Stelle keine Rechtsberatung erteilen dürfen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  33. Antje sagt:

    Hallo,
    mein Sohn ist 18, wohnt bei mir (Mutter) und geht noch zur Schule. Mein Netto-Einkommen beträgt 1.800 Euro, das des Vaters 1.600 Euro. Ist es richtig, dass dann aus der Düsseldorfer Tabelle der Unterhalt für ein Einkommen von 3.400 Euro genommen wird, welcher dann abzüglich Kindergeld von beiden Elternteilen hälftig zu tragen ist?
    Eine Kollegin sagte mir, solange mein Sohn noch zur Schule geht, könnte ich von meinem Einkommen Mietkosten abziehen, wohingegen der Vater seinen Wohnvorteil draufrechnen muss. Stimmt das?
    Vielen Dank !

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Antje,

      mit Volljährigkeit geht die Unterhaltspflicht auf beide Elternteile über, sodass das Gesamteinkommen beider für die Berechnung des Unterhaltsbedarfs herangezogen wird. Abzüge können nach der Ermittlung des Bedarf s vorgenommen werden. Ein Wohnwertvorteil kann sich aus fehlenden Mietausgaben ergeben. Wenden Sie sich für eine genaue Einschätzung und Berechnung Ihres Einzelfalls bitte an einen Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  34. Stefanie sagt:

    Mein Mann hat 2 Kinder aus erster Beziehung (nicht verheiratet). Zusaetzlich haben wir eine gemeinsame Tochter. Wir sind dabei uns zu trennen. Wird der Unterhalt den er an die vorehelichen Kinder zahlt vom bereinigten Nettoeinkommen abgezogen? Wenn er dann ein geringeres bereinigtes Nettoeinkommen hat als ich, muss ich ihm dann Trennungsunterhalt zahlen, auch wenn er nicht bedürftig ist ? Passiert das automatisch oder muss das beantragt warden ? Muss ich also seine vorehelichen Kinder mitfinanzieren? Kommt mietfreies Wohnen zusaetzlich zum tragen, wenn ich mit dem Kind in der eigenen Wohnung bleibe und er dann Miete in einer Mietwohnung zahlt ?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Stefanie,

      bitte wenden Sie sich an einen Anwalt, um eine Berechnung des Trennungsunterhalts in Ihrem Fall erstellen zu lassen. Dies lässt sich von unserer Warte aus nicht prüfen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  35. Voll daneben sagt:

    Hallo,
    wir haben uns dieser Tage getrennt. Ich habe ein bereinigtes netto von 2280, meine Frau von 2950 als AlleinGesellschafterGF und schüttet sich keine Gewinne aus, obwohl weitere 3000 netto völlig unproblematisch wären (10 proz Jahresgewinns). Sie will nun vollen Kinderunterhalt für 2 schulpflichtige Kinder und verweigert Trennungsunterhalt. Wir möchten allerdings ungern vor Gericht ziehen. Was tun?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo,

      bitte wenden Sie sich an einen Anwalt, um Ihre Ansprüche genau prüfen zu lassen. Oftmals kann Trennungsunterhalt nicht verweigert und ausgeschlossen werden.

      Ihr Scheidung.org-Team

  36. Stefan sagt:

    Hallo ich habe auch eine Frage

    Ich zahle Unterhalt 387 nach Tabelle und verdiene 1702€ +95€ Steuerersattung für dieses Jahr auf den Monat gerechnet !

    Dazu zahle ich um zur Arbeit zu kommen 236€ für die Monatskarte monatlich

    Wie berechnet man in diesem Fall das bereinigte Nettoeinkommen?

    1797€ – 236€ Und dazu noch die Pauschale von 5% ?? Oder entfällt dieses ?

    Was sind anrechenbare Kosten
    – Altersvorsorge ( Riester Rente ) ?
    – Lebensversicherung ?

    Könnten Sie mir vielleicht dabei helfen das wäre klasse

    Was wird angerechnet z.b

    Dank

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Stefan,

      wie Sie der oben aufgeführten Liste entnehmen können, können auch Leistungen für die Altersvorsorge bei der Bereinigung des Nettoeinkommens Betrachtung finden. Da jedoch im Einzelfall zu entscheiden ist, was angerechnet werden kann, ist eine pauschale Antwort auf Ihre Anfrage nicht möglich. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir an dieser Stelle keine Rechtsberatung erteilen dürfen. Wenden Sie sich für eine genaue Berechnung des Unterhaltsanspruches sowie des bereinigten Einkommens an einen Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  37. Claudia sagt:

    Hallo, mein Mann bewohnt mit den volljährigen Kindern unser gemeinsames Haus, aus dem ich letztes Jahr ausgezogen bin. Die mir zu zahlende Miete ist in dem bereinigten Grundeinkommen einberechnet worden. Ich habe das Gefühl, dass ich mich bei der Berechnung des Trennungsgeldes damit schlechter stehe. Wäre es also besser für mich, das Trennungsgeld ohne diesen wohnwerten Vorteil zu berechnen und anschließend die mir zu zahlende Miete hinzuzufügen?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Claudia,

      der Wohnwertvorteil ist in der Regel beim Trennungsunterhalt vorab zu berücksichtigen. Wenden Sie sich an Ihren Anwalt, um prüfen zu lassen, wie viel Trennungsunterhalt Ihnen im Einzelnen zusteht.

      Ihr Scheidung.org-Team

  38. Dirk G. sagt:

    Moin. Hab da mal eine Frage. Wenn ich nach bereinigtem Nettogehalt unter dem Selbstbehalt komme muss ich da noch Kindesunterhalt zahlen?

    MfG Dirk G.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Dirk,

      in der Regel ist die Grundvoraussetzung, dass der Zahlungspflichtige auch leistungsfähig ist. Bleibt nach Bereinigung des Einkommens weniger als der Selbstbehalt, ist dies oftmals auszuschließen. Zu beachten ist dabei jedoch, dass nicht alle Zahlungen bei der Bereinigung berücksichtigt werden können. Zudem kann im Falle einer fiktiven Unterhaltsberechnung auch vom Selbstbehalt abgewichen werden. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um die Sachlage im vorliegenden Fall genau klären zu lassen.

      Ihr Scheidung.org

  39. Patrick sagt:

    hallo.
    Ich freu mich ja das die Kids mehr bekommen da ja alles teurer wird. frage; wann wird denn der Eigenbehalt erhöht,denn nicht nur für die Kids wird alles teurer sondern auch für mich. auf 1900€ angehoben wer soll das verdienen? ich habe kein anspruchsvolles leben aber überleben würde ich schon gern oder auch mal was unternehmen. mit 1080€ komm ich nur sehr schwer über die runden. ich gönne den Kids das. ich hab zwei 6 und 10 und verdiene ca. 1450€ netto und arbeite wie ein Tier. bin auch auf Montage und bekomme Mehraufwand. oder Nachtzuschläge. wird das mit in den Unterhalt gerechnet? denn zu essen ist auf Montage teurer als zu haus. ich bin der Meinung das man den Einbehalt auf ca 1300€ machen sollte damit kann man wenigstens etwas leben. denn wenn die Kids bei mir sind kosten die mich ja auch Geld die wollen nicht nur in der Bude hocken oder auf den Spielplatz, sie möchten was erleben. zb in Erlebnissbad. da sind schnell 60€ weg. und die fehlen mir bein essen dann.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Patrick,

      ein erhöhter Selbstbehalt ist ggf. bei neuer Ehe und weiteren Kindern möglich. Zudem kann aber auch bei der Bereinigung des Nettogehaltes die ein oder andere Position zusätzlich berücksichtigt und von dem unterhaltsrelevanten Einkommen in Abzug gebracht werden. Bitte wenden Sie sich an einen Anwalt, um die Ansprüche und die Sachgrundlage prüfen zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  40. jadean sagt:

    guten tag
    mein mann ist unterhaltpflichtig.das jegendamt hat die beistandsschaft. da es ein mangelfall ist, wird mein gehalt, derzeit 600 im monat dazu gerechnet. es werden ihm einfach 10 % von seinem selbstbehalt abgezogen. ist das so richtig? wie kann man sich wehren? für einen anwalt fehlt uns das geld.
    liebe grüße

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Jadean,

      bei Pflichtversäumnissen des Unterhaltsschuldners kann im Einzelfall von dem Selbstbehalt abgewichen werden. Sie können ggf. für die anwaltliche Beratung Beratungshilfe beantragen, wenn Sie die Kosten hierfür nicht selbst tragen können.

      Ihr Scheidung.org-Team

  41. B. sagt:

    Hallo!
    Ich habe mich von meiner Frau getrennt, wir haben 2 Kinder 12 und 16 Jahre. Mein Nettoverdienst liegt bei 2300 €. Meine Frau bleibt im gemeinsamen Schuldenfreien Haus wohnen.
    Frage: Wie und womit wird die Mietersparnis meiner Frau verrechnet?
    Ich habe ab Februar eine Mietwohnung. Wirkt sich die zu zahlende Miete auf das bereinigte Nettoeinkommen aus?

    Ich freue mich über Ihre Antwort!

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo,

      ein Wohnwertvorteil richtet sich häufig nach den ortsüblichen Mieten für eine vergleichbare Immobilie. Mietzahlungen sind bei der Bereinigung nicht automatisch zu berücksichtigen. Wenden Sie sich für eine Berechnung bitte an einen Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  42. Henning sagt:

    Wie wird der Selbstbehalt bei PKV-Versicherten bei der Berechnung des bereinigten Nettoeinkommens behandelt?
    Ich zahle für mich (500) und zwei Kinder (jeweils 175) insgesamt 850 EUR PKV-Beitrag im Monat. Darüberhinaus habe ich einen jährlich Selbstbehalt i.H.v. 840 EUR/Jahr und die Kinder von jeweils 300 EUR/Jahr. Es kann also passieren, dass ich 1.400 EUR/Jahr (120 EUR/Monat) zusätzlich zu den monatlichen 850 EUR PKV-Beitrag bezahlen muss. Inwiefern werden diese 1.400/Jahr bzw. 120/Monat auf das bereinigte Nettoeinkommen angerechnet?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Henning,

      wie Sie obiger Liste bitte entnehmen können, ist es im Einzelfall auch möglich Vorsorgeleistungen in Abzug zu bringen. Ob dies in Ihrem Fall zulässig ist, kann Ihnen ein >Rechtsanwalt erläutern. Pauschale Festlegungen sind hierbei nicht möglich.

      Ihr Scheidung.org-Team

  43. Henning sagt:

    Meine Frau hat sich vor 3 Monaten von mir getrennt. Wir haben vereinbart, dass ich ausziehe und mir eine eigene Wohnung suche. Sie bleibt mit den Kindern (17, 12) in der alten Wohnung, die zu jeweils 40% mir und meinem Bruder sowie zu 20% meiner Mutter gehört. Auf Grund des Familieneigentums beträgt die Miete der Wohnung derzeit nur 1.000 EUR (6€/qm). Marktüblich wäre eine Kaltmiete von mindestens 1.500 EUR (9€/qm). Habe ich einen Anspruch auf eine (teilweise) Anrechnung des Wohnwertvorteils i.H.v. 500 EUR/Monat?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Henning,

      bitte wenden Sie sich zur Beantwortung dieser Frage an einen Anwalt. Wir dürfen an dieser Stelle keine Rechtsberatung erteilen und können daher nicht auf spezifische Einzelfälle eingehen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  44. marc sagt:

    Hallo, eine Frage zum allgemeinen Verständnis. Ich kann mich nicht so gut ausdrücken, sorry.
    Wenn das Jugendamt (wegen minderj. Kind) prüft und feststellt, das ich jetzt nicht leistungsfähig bin, aber ein eigenes Haus mit Schulden bewohne, „merkt“ sich das Amt ihre Zahlungen „als Vorschuss“? Muss ich das vielleicht später zurückzahlen, oder wie wird das gehandhabt. Die schreiben ja immer, das das Jugendamt jetzt die Unterhaltsansprüche hat. Ist der Anspruch dann abgegolten, wenn die Leistungsfähigkeit = 0 Euro ist?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Marc,

      ist die Leistungsfähigkeit zu einem späteren Zeitpunkt wiederhergestellt, können ausstehende Forderungen mitunter noch geltend gemacht werden. Oftmals aber ruht die Unterhaltsverpflichtung bei fehlender Leistungsfähigkeit gänzlich. Wenden Sie sich ggf. an einen Anwalt, um dies in Ihrem Einzelfall genau klären zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  45. Manuel sagt:

    Hallo,

    ich bekomme 325 brutto Fahrkostenzuschuss vom AG, versteuert dann 250 Netto.
    Dieses wird ja als Spesen hinzugerechnet, wie ich gelesen habe ?
    Arbeitsstrecke beträgt 67 km einfach, öffentliche Verkehrsmittel sind nicht möglich. Was kann ich abziehen, um mein Einkommen zu ermitteln bei 2 unterhaltspflichtigen Kindern ?? Wie sieht es eigentlich aus, wenn die EX-Frau mietfrei wohnt und ich in den Ferien die Kinder zu 60 % im Monat habe und mein Aufwand größer ist als der der Mutter?
    Vielen Dank für die Hilfe.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Manuel,

      welche Positionen ggf. bei der Bereinigung des Einkommens herangezogen werden können, erfahren Sie in obiger Auflistung. Pauschal ist eine Antwort an dieser Stelle nicht möglich, da stets der jeweilige Einzelfall zu berücksichtigen ist. Ein Anwalt kann Ihnen bei der Bewertung und Ermittlung ggf. behilflich sein.

      Ein Unterhaltsanspruch für den Zeitraum der überwiegenden Sorge kann ggf. ein Unterhaltsanspruch bestehen. Ob dies in Ihrem Fall zutrifft, kann ebenfalls ein Anwalt einschätzen. Uns ist es an dieser Stelle nicht gestattet, Rechtsberatung zu erteilen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  46. Erik sagt:

    Hallo,
    ich bin getrennt, leider noch nicht geschieden. Ich zahle seit Trennung Kindesunterhalt. Meine Noch-Frau muss mir seit Januar Trennungsunterhalt zahlen. Sie will nun das dieses als mein Einkommen angerechnet wirdfür den Kindesunterhalt damit ich mehr zahle. Aber das führt ja dann den Trennungsunterhalt ad absurdum wenn ich das als (zumindes teilweise) als Kindesunterhalt zurückzahle, oder? Trennungsunterhalt ist doch kein Einkommen i.S. für Kindesunterhalt. Danke Erik

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Erik,

      als Einkommen gelten in der Regel alle wiederkehrenden Zahlungen, somit auch Unterhaltsleistungen. Wenden Sie sich an Ihren Anwalt, um die Berechnung Ihrer >Ehefrau überprüfen zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  47. M. sagt:

    Hi,
    wenn eine Mutter eine Klassenfahrt als Sonderbedarf dem Vater gegenüber geltend machen möchte, wird es, wenn das Gericht es als Sonderbedarf ansieht, dem Einkommensverhältnissen nach errechnet. Frage: Mutter hat 2 Kinder aus erster Ehe, erhält unterhalt für beide von beispielsweise ca. 700 Euro gesamt. Sie hat Einkommen von bspw. 1000 Euro und bezieht Kindergeld für insgesamt 4 Kinder (194+194+200+200). Werden Unterhalt und alle Kindergelder auf ihr Einkommen angerechnet?
    Denn dann hätte sie ggf. mehr Einkommen als der Vater, von dessen Einkommen der Unterhalt ja abgezogen wird. Verhältnis im Falle einer Aufteilung der Klassenfahrtskosten (die unterhalb des monatlichen Unterhals für das fahrende Kind liegen) wäre dann ja, Mutter gibt mehr Beteiligung als Vater oder?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo,

      grundsätzlich gilt das Kindergeld als Einkommen des Kindes (Ausnahme z. B. ALG-II-Bezug). Zu unterscheiden wäre ferner, ob es sich um minderjährige oder volljährige Unterhaltsberechtigte handelt. Bei minderjährigen Kindern ist in der Regel nur der familienferne Elternteil zum Barunterhalt verpflichtet. Bei volljährigen Kindern (oder Kindern in dauerhafter Betreuung wie z. B. Heimen) geht diese Pflicht zumeist auf beide Elternteile über. In letzterem Falle wäre auch ein geltend gemachter Sonderbedarf in der Regel auf beide entsprechend der Einkommensquote zu verteilen. Wollen Sie einen speziellen Fall genauer betrachten und unter Bezugnahme aller Umstände bewerten lassen, wenden Sie sich bitte an einen Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  48. Jan sagt:

    Hallo,

    in Ihrer Bespielrechnung des Ehegaten-Trennungsunterhalt wird von bereinigten Netto nur 302€ abgezogen, statt 399€. Ist dies so da in dem Beispiel davon ausgegangen wird der das Kindergeld auch hälftig an Mutter und Vater ausgezahlt wird. Folglich müsste doch bei vollem Kindergeld erhalt bei der Mutter auch, beim bereinigten Netto die 399€ abgezogen werden. Richtig, sonst gehen von den 97€ wieder 3/7 Anteil zur Mutter über?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Jan,

      bei der Bereinigung des Nettoeinkommens kann der geleistete Unterhalt für einen vorrangig Berechtigten in Abzug gebracht werden. Der Abzug des Kindergeldes erfolgt, da alle Einkünfte des Berechtigten anzurechnen sind. Das Kindergeld ist Einkommen des Kindes, soll jedoch bei minderjährigen beiden Elternteilen zu Gute kommen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  49. Michael sagt:

    Hallo habe da auch mal eine Frage. Habe ca 2000 netto. Habe zwei Kinder 11 und 18. Meine Frau arbeitet geringfügig 246€ . haben einen Kredit von 200€ abzubezahlen.
    Was muss ich im Falle einer Trennung an Unterhalt zahlen??

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Michael,

      für eine erste Orientierung können Sie unsere Unterhaltsrechner zurate ziehen. Für eine verlässliche und auf den Einzelfall bezogene Berechnung wenden Sie sich bitte an einen Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  50. Michael sagt:

    Hallo , ich möchte mich gerne von meiner Frau Trennen. Sind seit 17 Jahren verheiratet. Keine Kinder.Ich verdiene nach Umstellung auf Lst. Kl. 1 ca 1.900 € Netto.Sie eine Behinderung von 50%. War immer arbeiten gewesen meistens Vollzeit. Jobt aber in den letzten 3 Jahren auf TZ rum. Ist z.zT. Arbeitssuchend und gibt sich auch keine Mühe für einen neuen Job. Das ist u.a auch der Trennungsgrund. Sie meinte Sie könne mich auf Unterhalt verklagen. Kommt sie damit durch? Wenn ja was muß ich zahlen?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Michael,

      der Trennungsunterhalt beläuft sich häufig auf 3/7 der Einkommensdifferenz (netto). Ob und in welchem Umfang auch nachehelicher Unterhalt gezahlt werden muss, richtet sich nach dem Einzelfall und dem Vorliegen eines der Unterhaltstatbestände. Bitte wenden Sie sich für eine umfassende Beratung an einen Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  51. Dima sagt:

    Hallo,

    ich bin geschieden und zahle Kindesunterhalt für 2 Kinder (7 und 9 Jahre) und Ehegattenunterhalt. Jetzt haben die Kinder noch Mehrbedarf für die Nachmittagsbetreuung und der Gesamtunterhalt wird deswegen neu berechnet. Hierzu habe ich 2 Fragen:

    1. In welcher Rehenfolge wird der Unterhalt berechnet? Kindesunterhalt->Ehegattenunterhalt->Mehrbdarf von Kindern oder Kindesunterhalt->Mehrbedarf von Kindern->Ehegattenunterhalt?

    2. Falls der Ehegattenunterhalt vor dem Mehrbedarf von Kindern berechnet wird, wird dann der berechnete Ehegattenunterhalt von meinem bereinigten Nettoeinkommen abgezogen und zum bereinigten Nettoeinkommen meiner Ex-Frau addiert, bevor der Mehrbedarf von Kindern berechnet wird?

    Vielen Dank im Voraus.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Dima

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Dima,

      Es ist anzunehmen, dass der begründete Mehrbedarf ebenfalls wie der Basisunterhalt des Kindes vorrangig vor dem Ehegattenunterhalt zu behandeln ist. Abschließend können wir dies jedoch nicht klären. Bitte wenden Sie sich hierzu an einen Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  52. W sagt:

    Hallo,
    ich habe mit Wiso Sparbuch die Steuererklärung gemacht, da sind Mieteinahmen dabei.
    Dann kommt in Wiso zu versteuerndes Einkommen.
    Kann ich das nutzen um das Bereinigte Nettoeinkommen zu Berechnen?
    Verstehe nicht ganz wie ich es Sonst bereinigen soll. Will das meine Partnerin das bekommt was Ihr zusteht.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo,

      für die Bereinigung des Nettoeinkommens können u. a. im Einzelfall die im Text genannten Positionen in Abzug gebracht werden. Bitte wenden Sie sich für eine konkrete Berechnung an Ihren Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  53. Marten sagt:

    Guten Tag

    es kommt zur Trennung – ich habe eine Rente von 767€ und meine noch Ehefrau ein Nettoeinkommen von 2759€
    Nun ist mir schon klar , dass meine noch Ehefrau Unterhaltspflichtig ist . Nach dem bereinigten Einkommen.
    Frage 1 : Wie lange muss der Unterhalt gezahlt werden ( bin bis 10-2019 auf Zeit berentet ) ?
    Frage 2 : Ihr Sohn ( nicht unser gemeinsamer Sohn ) ist derzeit 23 und wohnt mit seinner Lebensgefährtin zusammmen, die ein Vollzeitgehalt als Beamtin erziehlt . Er selber ist ab Juli 2018 in Ausbildung mit einem Nettoeinkommen von 1050€.
    Ist sie dann noch vom Gesetzt her verpflichtet ein Unterhalt zu zahlen , dass dann vom Einkommen abgezogen würde und somit auch zur Bereinigung des Einkommen führen würde ?

    Vielen Dank

    marten

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Marten,

      wie lange der Unterhalt zu zahlen ist, lässt sich nicht pauschal festlegen, sondern orientiert sich am jeweiligen Einzelfall. Können unterhaltsberechtigte Kinder den eigenen Unterhaltsbedarf selbst decken, entfällt die Unterhaltspflicht in der Regel. Wenden Sie sich für eine fundierte Einschätzung Ihres Falles bitte an einen Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  54. Nicole sagt:

    Guten Tag,

    ich habe eine Frage zur Berechnung des Betreuungsunterhaltes, auf die ich online bisher leider keine Antwort gefunden habe. In Mutterschutz war ich ganz regulär ab Anfang Februar 2018. Der Geburtsmonat meines unehelichen Sohnes ist März 2018. Welche Einkommensmonate sind zur Ermittlung meines bereinigten Nettoeinkommens relevant, d. h. wird der Geburtsmonat wie beim Elterngeld ausgeklammert oder bereits der Februar 2018? Vielen Dank vorab.

    Mit freundlichen Grüßen
    Nicole

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Nicole,

      bitte wenden Sie sich an Ihren Anwalt, um den genauen Zeitraum ermitteln zu lassen. Wir können an dieser Stelle keine abschließende Aussage hierzu treffen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  55. Simon H. sagt:

    Hallo. Meine Frage: bei einem netto-Gehalt von 1900 Euro und einer mtl. Kredittilgung von 250 Euro liegt das Unterhaltsgeld für ein 8-jähriges Kind bei 302 Euro. Richtig? Nach Abzug von Miete und laufenden Kosten bleiben weit weniger wie 1000 Euro übrig. Nach Abzug welcher Kosten wird der Selbstbehalt berechnet?
    Danke für die Antwort

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Simon,

      die Bereinigung des Nettoeinkommens richtet sich nach dem jeweiligen Einzelfall. Bitte wenden Sie sich für eine Bewertung an einen Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  56. steffen sagt:

    Hallo,

    ich verdiene 1287,00 Euro monatlich netto. Jetzt habe ich ein Schreiben vom Jugendamt bekommen, wegen Kindesunterhalt. Ich muss jetzt 92 Euro monatlich zahlen. Dabei wurde mein Darlehn nicht mit angerechnet. Ist das Korrekt? ich habe es nach der Trennung aufnehmen müssen, um mir eine Wohnung einzurichten. Meine 2. Frage ist, ob bei Fahrkosten nur die einfache Fahrt zählt oder Hin und Rückfahrt?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Steffen,

      bitte wenden Sie sich für eine rechtliche Prüfung der Berechnung des Jugendamtes an einen Anwalt. Wir dürfen an dieser Stelle keine Rechtsberatung erteilen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  57. Bonni sagt:

    Hallo,

    werden Kitakosten auch vom Nettoeinkommen abgezogen und somit mein Nettoeinkommen bereinigt? Werden auch die Zahlungen für die Kinder abgezogen?
    Und erst dann der Unterhalt für den nachehelichen Unterhalt berechnet?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Bonni,

      welche Positionen zur Bereinigung herangezogen werden, richtet sich in der Regel nach dem Einzelfall. Bei der Berechnung des nachehelichen Unterhalts ist jedoch regelmäßig der geleistete Unterhalt für vorrangig unterhaltsberechtigte Personen zu berücksichtigen. Wenden Sie sich für eine genaue Berechnung bitte an einen Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  58. Alex sagt:

    Die gemeinsame Tochter, 17, wohnt bei mir, dem Vater. Die Mutter bezieht außer einer Beamtenpension Leistungen aus einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung. Seit neuestem bekommt sie auch Leistungen aus der Pflegeversicherung (Pflegestufe 2) und Leistungen aus Pflegebahr. Spielen diese Leistungen (Pflegegeld) eine Rolle bei der Berechnung des Unterhalts?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Alex,

      bitte wenden Sie sich zur Klärung an einen Anwalt. In der Regel sind Sozialleistungen anrechenbar. Bei Pflegegeld richtet sich das nach dem jeweiligen Einzelfall. Ggf. kann eine Anrechnung erfolgen, wenn die erhaltenen Leistungen nicht vollumfänglich im Rahmen der Pflege verwendet werden.

      Ihr Scheidung.org-Team

  59. Peter sagt:

    Meine Kinder 14 und 12 wohnen bei mir. Meine Frau kann den Unterhalt für die beiden nicht zahlen. Die Anwältin hat ausgerechnet, dass ich meiner Frau 250 Euro Unterhalt zahlen muss. Dabei wurde mir der Kinderunterhalt vom Nettoeinkommen abgezogen.
    Kann ich zur Vorschusskasse gehen um mir den Unterhalt zu mindest zum Teil zu beantragen?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Peter,

      bitte wenden Sie sich an die Unterhaltsvorschusskasse, um die Ansprüche Ihrer Kinder entsprechend prüfen zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  60. Chris sagt:

    Hallo ,eine Frage ich lebe mit meinen kindern aus erster Ehe zusammen (10/15) und habe ein drittes kind (2) mit einer anderen Frau die sich nun getrennt hat ich habe ein netto Einkommen von 2100€( bereinigt ca. 1550) kann ich da überhaupt Unterhalt Zahlen mit noch zwei kindern im Haushalt

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Chris,

      der Selbstbehalt gegenüber minderjährigen Kindern liegt bei derzeit 1.080 Euro. Bitte wenden Sie sich an einen Anwalt oder ggf. auch das Jugendamt, um die Unterhaltsansprüche Ihrer Kinder prüfen zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  61. Cucu sagt:

    Liebe Scheidung.org-Team, ich habe eine Frage zu Schulden. Ich und mein zukünftigen EX-Mann haben jede eigene Eigentumswohnung unter eigene Name, also keine Gemeinsameneigenturm. Und wir haben auch jede eigene Bankkredit wegen den Eigentumswohnungen. Die Eigentumswohnungen sind zur Zeit vermietet. Er bekommt seine Miete und ich meine. Ich möchte fragen, ob die Bankkredit und Miete in den Fall in bereinigtes Nettoeinkommen berücksichtigt werden müssen/sollen?

    Vielen Dank in Vorab für die Antwort.

    Viele Grüße
    Cucu

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Cucu,

      wenden Sie sich bitte an Ihren Anwalt, um prüfen zu lassen, welche Positionen bei der Bereinigungen Ihres Einkommens im Einzelfall Berücksichtigung finden können.

      Ihr Scheidung.org-Team

  62. Sonnenschein sagt:

    Hallo Scheidung.org-Team, mein Tochter lebt in Scheidung, hat 2 Jungs im Alter von 10 und 13 Jahren. Die Jungs wollten die 50/50 Aufenthaltsregelung nicht mehr (der Vater zahlte keinen Unterhalt, was auch sein Ziel war) und leben jetzt seit 10/2018 bei meiner Tochter. Unterhalt möchte der Vater am Liebsten nicht bezahlen, er ist Beamter im höheren Dienst und hat ein Nettoeinkommen von ca. 2.800,00 Eur. Bisher hat er weiterhin keinen Unterhalt gezahlt, obwohl die Beistandsschaft vom Jugendamt einen vorläufige Summe von ca. EUR 670,00 für 2 Kinder ausgerechnet hat. Seine Begründung ist, er zahlt 850 EUR Miete und kann es sich nicht leisten, der Mutter wurden für diesen Monat E’UR 150,00 angeboten. Seine aktuellen Gehaltsnachweise musste er jetzt einreichen, hat aber den für November nicht beigelegt, da dort Überstunden abgerechnet und sich sein Gehalt beträchtlich erhöht hat für diesen Monat. Er war aber so dumm diesen Nachweis meiner Tochter für die Krankenkasse zu geben, weil er sich für die Kinder die private Krankenkasse von EUR 35,00/Kind nicht mehr leisten kann (will) und sie bei der Mutter gesetzlich versichert werden sollen. Ferner hat er bei der Beistandsschaft angerufen und der Bearbeiterin vorgejammert wie schlecht es ihm finanziell aufgrund seine „hohen“ Miete geht. Die Wohnung ist gekündigt, im schlechtesten Fall muss er bis 01/19 die Miete zahlen. Anschließend hat er eine Wohnung zusammen mit seiner Freundin. Die Bearbeiterin der Beistandsschaft teilte meiner Tochter gestern am Telefon mit, dass die EUR 850,00 Miete evtl. voll berücksichtigt werden und er bis 01/2019 weniger als den vorläufigen Unterhalt zahlen wird. Nun meine Frage: ist das zulässig? Kann meine Tochter dagegen Einspruch einlegen? Damle für Eure Antwort und schöne Grüße Sonnenschein

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Sonnenschein,

      lassen Sie sich Ansprüche sowie die Gehaltsnachweise ggf. anwaltlich prüfen. Eine rechtliche Einschätzung ist an dieser Stelle nicht möglich.

      Ihr Scheidung.org-Team

  63. Sebastian sagt:

    Hallo Scheidung.org-Team,
    ich habe eine Frage zur Berücksichtigung von Tilgungsleistungen für eine gemeinsame Immobilie. Folgende Situation: meine zukünftige Exfrau und ich besitzen ein 3-Familien Haus. Beide sind zu je 50% Eigentümer. Eine der 3 Wohnungen wird ihr belebt, die beiden anderen Wohnungen sind vermietet. Ich bin aus der gemeinsamen Wohnung ausgezogen und wohne zu Miete. Die gesamten Mieteinkünfte fließen ihr zu. Für das 3-Familien Haus ist ein gemeinsamer Kredit aufgenommen worden. Die Kreditrate wird jeweils hälftig von ihr und von mir gezahlt. Scheidungsantrag wurde bereits 2016 zugestellt. Ich zahle regulär Unterhalt zusätzlich zu der hälftigen Kreditrate. Wie ist die Berücksichtigung von Tilgungszahlung bei der Berechnung des Unterhaltes zu sehen. Die Gegenseite last sich richtigerweise Wohnvorteil anrechnen. Zieht jedoch die Tilgungsleistung bis zur Höhe des Wohnvorteils ab. Ist da zulässig? Meiner Meinung nach nicht, da ich von der Vermögensbildung, die durch ihre Tilgungsleistung betrieben wird seit der Zustellung des Scheidungsantrages (2016) nicht profitiere, da ich meine 50% der Kreditrate (Zins & Tilgung) selber zahle. Meiner Meinung nach dürfte die Gegenseite höchstens Tilgungsleistung in Höhe der zulässigen Altersvorsorge berücksichtigen, jedoch nicht die komplette Tilgung. Könnten Sie mir bitte an dieser Stelle helfen?
    Vielen Dank im Voraus und Grüße
    Seb

  64. Chris sagt:

    Hallo,

    ich bezahle Kindesunterhalt und Betreuungsunterhalt an die getrennt lebende Kindesmutter. Mit meiner jetzigen neuen Partnerin, mit der ich zusammen wohne, erwarten wir ein Kind. Kann ich meine Unterhaltsberechnung nunmehr anpassen und den Kindesunterhalt für das neue Kind sowie Betreuungsunterhalt für meine jetzige Partnerin berücksichtigen, obwohl wir zusammen wohnen? Meine neue Partnerin wird in Elternzeit gehen, Elterngeld beantragen und wir werden das Kind gemeinsam erziehen.

    Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.
    Vielen Dank und freundliche Grüße
    Chris

  65. Annette sagt:

    Guten Abend,
    folgendes: Kind A ist schwerbehindert, GdB 90 GBH, Pflegegrad 3, wird bald volljährig. Der Stiefvater betreut das Kind, ist auch während der Schulstunden in Rufbereitschaft. Kindsmutter ist Einzelverdiener. Wird bei der Berechnung des Volljährigenunterhalt bei der KM ein gewisser Betrag für den Familienunterhalt an den neuen Ehepartner/Stiefvater berücksichtigt? Meinem Rechtsempfinden nach müsste das Nettoeinkommen verringern. Ohne die Betreuung des Stiefvaters wäre eine Vollzeitbeschäftigung der Kindesmutter gar nicht möglich. Und da der Stiefvater kein eigenes Einkommen bezieht, hat er doch Anspruch auf Familienunterhalt? Wie ändert sich ggfls. die Verringerung des Nettoeinkommens, wenn der Stiefvater einem Minijob 450,00 € nachgeht?
    Vielen Dank im Voraus,
    Annette

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Annette,

      bitte wenden Sie sich für eine Beurteilung Ihres Sonderfalles an einen Anwalt. Ggf. kann auch das Jugendamt oder der Träger der Pflegekosten bei der Beurteilung Ihres Falles helfen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  66. Michael sagt:

    Hallo zusammen,
    ich habe vor zwei Jahren eine vor zehn Jahren erworbene Immobile verkauft und ein neues Haus zur Altersvorsorge gekauft, bin mit meiner Lebensgefährtin ein Jahr zusammen, nicht verheiratet und wir haben gerade ein Kind bekommen. Nun ist es so, dass sie mich jetzt verlässt und ich dann Unterhaltspflichtig werde für das Kind. Mein monatliches Nettoeinkommen beträgt rund 2.500,- und davon gehen 1.300,- Euro für das neue Haus ab. Ich möchte das Haus nicht verkaufen müssen, zumal es meiner Altersvorsorge dienen soll. In wieweit werden diese Schulden auf das bereinigte Nettoeinkommen berücksichtigt?
    Vielen Dank im Voraus
    Michael

  67. Marcel sagt:

    Liebes Scheidung.org-Team,
    auch ich muss mich leider bezüglich einer Frage zum Thema Unterhalt an Euch wenden, um meine nächsten Schritte besser planen zu können.

    Die Situation:
    Ich bin Vater von 3 Kindern (12, 8, 4 Jahre), die nach der Trennung vor 3 Jahren alle bei Ihrer Mutter leben. Kürzlich wurde ich entsprechend $ 1605 BGB vom Jungendamt aufgefordert, Auskunft über meine Einkommens- und Vermögenslage zu geben. Auf der Basis meiner Angaben wurde ein Unterhaltstitel ausgefertigt.

    Frage Nr. 1:
    Welchen Weg muss ich beschreiten, wenn ich gegen diesen Unterhaltstitel offiziell angehen möchte? Muss es direkt über einen Anwalt gehen i.V.m. einen Verfahren vor dem Familiengericht? Oder gibt es eine rechtliche Grundlage, die mich als Privatperson berechtigt, mich zunächst ohne Anwalt und Gericht mit dem Jugendamt auseinander zu setzen.
    Hintergrund ist die Tatsache, dass die Berechnungen des Jugendamtes zwar schlüssig sind, aber der Umstand, dass alle 3 Kinder nachweislich und entsprechend der Vereinbarung mit der Mutter zu mind. 40% auch bei mir leben und schlafen (zu Kost und Logis) unberücksichtigt geblieben ist. Ich soll also den vollen Unterhalt zahlen, trage auf der anderen Seite aber auch einen nicht unwesentlichen Anteil der Kosten für Unterkunft und Verpflegung.

    Frage Nr. 2:
    Beim Thema Sonderbedarf interessiert mich, wie das bereinigte Nettoeinkommen genau definiert ist. Im Speziellen bei der Mutter der Kinder. Kindergeld gehört im eigentlichen Sinne zu den Einkünften des Kindes, andererseits hat die Mutter verfügungsgewalt. Ist Kindergeld Bestandteil des Nettoeinkommens der Mutter? Und gehören meine Unterhaltszahlungen ebenfalls zum Nettoeinkommen der Mutter? Darf ich die Unterhaltszahlungen für die Kinder von meinem zur Verfügung stehenden Einkommen abziehen bevor es um eine prozentuale Verteilung des Sonderbedarfs im Vergleich mit dem Nettoeinkommen der Mutter kommt?

    Vielen Danke im voraus für vielleicht etwas Licht im Dunkeln.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Marcel,

      bitte wenden Sie sich für eine rechtliche Klärung Ihrer Fragen an einen Anwalt. Wir dürfen an dieser Stelle nicht rechtsberatend tätig werden und können daher nicht auf Einzelfälle eingehen.

      Allgemein:

      1. Für die Abänderung eines wirksamen Unterhaltstitels bedarf es in der Regel einer Abänderungsklage. Ein Rechtsanwalt kann klären, inwiefern eine solche Aussicht auf Erfolg hätte.
      2. Einkommen der Kinder (Kindergeld, Kindesunterhalt) sind in aller Regel nicht dem betreuenden Elternteil als Einkunft anzurechnen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  68. Peter sagt:

    Guten Tag.
    Meine Frage betrifft den Trennungsunterhalt.
    Vorweg als Info. Es sind keine Kinder vorhanden
    Mein Einkommen beträgt Netto 1800€ und das meiner noch Ehefrau 1380 Netto.
    Zudem gehen von meinem Einkommen die Tilgungen ab für die vor zwei Jahren angeschaffte neue Einbauküche (monatl. 200€).

    Wie ist hier die Berechnung des Trennungsunterhaltes zu sehen.

    Entschuldigung für die vielleicht blöde Frage, aber ich bin da doch sehr unerfahren auf diesem Gebiet ;-)

    Vielen Dank für Infos im voraus.

    Mit freundlichen Grüßen

  69. Soeren sagt:

    Frage: gibt es unterschiedliche Berechnungsmethoden bei einer einmaligen Ausgleichszahlung, wenn beide Ehepartner zusätzlich zum Gehalt einen einmaligen Bonus erhalten? Kann oder muss dieser in einer Summe ausbezahlt werden, oder in den mtl Unterhalt einberechnet werden?

    Weitere Frage

    Dürfen Dienstfahrzeuge(Geldwertes Vorteil ) beim bereinigten Netto abgezogen werden? M.e. Nicht

    Danke!

  70. Sabine sagt:

    Hallo Scheidungs.org-Team,
    mein Kind ist jetzt 18 Jahre, wohnt bei der Mutter, macht Abitur und studiert im Anschluss. Beide Eltern arbeiten Vollzeit, Mutter Angestellte netto 2000.-€ / Vater Beamter netto 3200.- . 1.Wird der Nettobetrag bei Angestellten gegenüber Beamten unterschiedlich „bereinigt“ ? 2. Lohnt sich ein Anwalt oder ist ein „Unterhaltsrechner“ im Internet ausreichend? 3. Kann ohne Anwalt die Einsicht in die Gehaltsabrechnung erzwungen werden, da bei Beamten oft die Zuschläge extra ausgewiesen werden. 4. Muss das Geld auf eine Kind-Konto überwiesen werden ? Vielen Dank für die Auskunft Sabine

  71. Torsten sagt:

    Frage:
    Mutter ist dem Vater gegenüber unterhaltspflichtig für 2 Kinder, erhält gleichzeitig Unterhalt für ein Kleinkind von einem anderen Vater.
    Das Kleinkind muss vor dem Kindergarten zusätzlich durch eine Tagesmutter betreut werden, damit die Arbeitszeiten der Mutter eingehalten werden können.
    Dadurch hat die Mutter morgens auf dem Weg zur Arbeit einen Umweg (erst zur Tagesmutter), die Tagesmutter, die das Kind zum Kindergarten bringt, hat ebenfalls Fahrtkosten, die ihr von der Kindesmutter erstattet werden.
    Kann die Unterhaltspflichtige ihr bereinigtes Nettoeinkommen um diese Kosten weiter mindern, um weniger Unterhalt für ihre anderen Kinder zahlen zu müssen?

    Freundliche Grüße und vielen Dank

  72. Jo sagt:

    Hallo,
    es war schon öfters Thema, aber ich habe es noch nicht verstanden.
    Gemeinsame erworbene Immobilie. M will in der Immobilie bleiben und zahlt an F künftig eine Entschädigung welche sich an der ortsüblichen Miete orientiert.
    M übernimmt die Hauskredite.
    Zur Berechnung des bereinigten Nettoeinkommen werden die Hauskredite abgezogen – soweit so gut. Wird bei M auch die Entschädigung an F vom Netto abgezogen?
    Zweite Frage – wenn M und F sich darauf einigen die Immobilie komplette an F zu überschreiben und F dafür Betrag X auszahlt. Für diesen Betrag X ist jedoch ein weiterer Kredit nötig. Kann dieser Kredit herangezogen werden um das Netto weiter zu bereinigen?
    MFG LuckyJo

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Jo,

      bitte wenden Sie sich zur Betrachtung Ihres Einzelfalles an Ihren Anwalt. Eine Rechtsberatung ist an dieser Stelle nicht zulässig.

      Ihr Scheidung.org-Team

  73. Jens sagt:

    Guten Tag, ich muss für meinen Sohn (16 Jahre) Unterhalt zahlen. Ich verdiene 1805 Euro Netto abzüglich 23 Euro Gewerkschaftsbeitrag (wurde vom Jugendamt berücksichtigt) = 1782 Netto stehen zur Berechnung des Unterhaltes zur Verfügung. Kann und darf das Jugendamt mich in die nächsthöhere Berechnungsstufe (ab 1901 Euro Netto) einstufen. Ich zahle derzeit 398 Unterhalt – dies entspricht einem Verdienst ab 1901 Euro netto. Begründung von der JA Sachbearbeiterin – Ich zahle ja nur für ein Kind. Dann wäre es angemessen mich höher einzustufen. Ist das korrekt? Dokumente kann ich jetzt nicht hochladen, liegen mir aber mit der Aussage vor. MfG Jens

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Jens,

      gemäß Düsseldorfer Tabelle, Anmerkung 1 gilt: „Bei einer größeren/geringeren Anzahl Unterhaltsberechtigter können Ab- oder Zuschläge durch Einstufung
      in niedrigere/höhere Gruppen angemessen sein.“

      Ihr Scheidung.org-Team

  74. Oliver sagt:

    Hallo,
    ich habe ein Nettoeinkommen von 2565,00 € und zahle an meine beiden Kinder 675,00€ Unterhalt. Es ist zu einer Lohnpfändung gekommen. Laut Pfändungstabelle müssten hier 276,29 € abgeführt werden. Kann ich hier auch ein bereinigtes Netto zu Grunde legen ? Ich denke da an 2565 € abzüglich 675,00€ Unterhalt also bereinigtes Netto 1890,00 € ?
    Wäre schön zeitnah von Ihnen zu hören.

  75. Jonas sagt:

    Hallo,
    ich habe eine Frage:
    Ich zahle nach unserer Scheidung nachehelichen Unterhalt (z.Zt. ca. 3200,-€) an meine Ex-Frau. Sie macht eine Umschulung und hat sonst kein Einkommen. Unser 14-jähriger Sohn wird bei mir wohnen.
    Muss meine Frau dann Kindesunterhalt an mich zahlen? Zählt der nacheheliche Unterhalt als Einkommen?
    Gruß Jonas

  76. Joerg sagt:

    Hallo,
    ich habe vor 1 Jahr einen Eink.nachweis zur Unterhaltsneuberechnung für meinen zu diesem Zeitpunkt volljährig gewordenen Sohn vorgelegt. Nun wird erneut ein Eink.nachweis verlangt für die Neuberechnung seines noch minderj. Bruders. Muss ich diesen Nachweis tatsächlich vorlegen oder kann nicht der Nachweis vom letzten Jahr zu Grunde gelegt werden?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Jörg,

      in der Regel sind die aktuellen Einkommensnachweise für die Ermittlung des Unterhaltsanspruchs heranzuziehen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  77. Maik sagt:

    Hallo,
    es geht mir um die Berechnung des Nettolohnes des Unterhaltspflichtigen.
    Ich habe eine eingetragene dauernde Last an meine Eltern, die mir eine
    Gesellschaft gegen eine Zahlung einer dauernden Last überlassen habe.
    Wenn ich jetzt z.B. 6000,- € Netto Auszahlungsbetrag bekomme. Abzüglich 633 € private Krankenkasse käme ich auf 5.367 € Wie wir die dauernde Last von z.B 1000,- behandelt ?

  78. Steven sagt:

    Hallo,
    es geht um den Ehegatten-Trennungsunterhalt.
    Meine Frau trennt sich von mir zum 15.11.19. Bis 09/2019 hat sie geringfügig auf 450 €-Basis gearbeitet. Seit 01.10.19 arbeitet sie sozialversicherungspflichtig auf 1001 € brutto/Monat (Steuerklasse 5). Welchen Brutto-Grundbetrag des Einkommens (450 o. 1001, oder z.B. Mischung auf letzten 12 Mon.) muss ich für die Berechnung des Trennungsunterhalts ab 15.11.19 heranziehen?

  79. Maira sagt:

    Hallo,
    was genau „bereinigt“ das netto? Zählen zu zahlende KiTaGebühren und Miete in den Selbstbehalt oder können diese (anteilig) mit abgezogen werden?

    Danke

    M.

  80. AH sagt:

    Hallo ,
    darf ein Vater vom Kindesunterhalt seine Miete inkl Nebenkosten und seine Leasingrate für sein Auto ( Vertrag wurde 3 Jahre nach der Trennung abgeschlossen ) abziehen ? Gruß &Dank AH

  81. Katharina sagt:

    Guten Tag,
    welche Schulden werden denn bei dem bereinigten Netto-EK genau berücksichtigt?
    Mein Mann zahlt derzeit ein Darlehen für sein Haus ab und hat einen Vertrag über Schulden bei seiner Exfreundin.
    Wird dies beides vollständig berücksichtigt? So weit ich weiß, gibt es eine Tabelle, wie viel Geld dem Unterhaltspflichtigen zum Wohnen zusteht. Wird dieser Wert berechnet egal wie hoch das Darlehen ist oder wird die monatliche Darlehensrate genommen?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Katharina,

      welche Positionen ggf. in Abzug gebracht werden können, erfahren Sie in obenstehender Auflistung. Allerdings handelt es sich hier lediglich um allgemeine Richtwerte. Welche Beträge tatsächlich abgezogen werden können, muss für den Einzelfall geprüft werden. Wenden Sie sich hierzu ggf. an einen Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

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