Unterhalt ab 18 – Was Eltern für volljährige Kinder zahlen müssen

Headerbild Unterhalt ab 18

Kindesunterhalt ab 18 Jahren schulden die Eltern dem volljährigen Kind grundsätzlich nur dann, wenn es in der Ausbildung oder im Studium ist. Hintergrund ist § 1610 Abs. 2 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB), wonach die Eltern dem Kind eine angemessene Ausbildung ermöglichen müssen. Dabei ist der Unterhalt für Volljährige regelmäßig in bar zu leisten (Barunterhalt). Der sogenannte Naturalunterhalt durch Kost, Logis, Bekleidung, Taschengeld usw., der von beiden Elternteilen oder im Falle getrennt lebender Eltern von dem Elternteil zu erbringen ist, bei dem das Kind lebt, spielt beim Kindesunterhalt für Volljährige keine Rolle mehr.

Das Wichtigste in Kürze: Unterhalt ab 18

  1. Kindesunterhalt steht Volljährigen in der Regel nur zu, wenn sie sich noch in der Ausbildung befinden.
  2. Privilegierte volljährige Kinder haben im Unterhaltsrecht den gleichen Rang wie minderjährige unverheiratete Kinder.
  3. Der Kindesunterhalt für volljährige Kinder muss nur so lange gezahlt werden, bis sie ihre erste Berufsausbildung abgeschlossen haben.

Ausführliche Informationen zum Unterhalt ab 18 erhalten Sie im Folgenden.

Privilegierte und nicht privilegierte volljährige Kinder: Das ist der Unterschied

Beim Unterhalt für Volljährige ist die Unterscheidung zwischen privilegierten und nicht privilegierten Kindern von erheblicher Bedeutung. Denn dies wirkt sich sowohl auf den Rang des Unterhaltsanspruchs als auch auf die Höhe des Unterhalts aus.

Unterhalt ab 18: Volljährige privilegierte Kinder sind minderjährigen unverheirateten Kindern gleichgestellt.

Unterhalt ab 18: Volljährige privilegierte Kinder sind minderjährigen unverheirateten Kindern gleichgestellt.

Privilegierte volljährige Kinder sind den minderjährigen unverheirateten Kindern unterhaltsrechtlich gleichgestellt. Das bedeutet, die privilegierten volljährigen Kinder befinden sich ebenso wie die minderjährigen unverheirateten Kinder im Unterhaltsrecht auf dem obersten Rang, so dass deren Unterhaltsansprüche gegenüber allen anderen Unterhaltsberechtigten (etwa Ehefrau oder nicht privilegierte Kinder) vorrangig sind, § 1609 BGB. Privilegiert sind volljährige Kinder nach § 1603 Abs. 2 BGB, wenn sie

  • das 21. Lebensjahr noch nicht vollendet haben
  • im Haushalt der Eltern oder eines Elternteils leben
  • sich in der allgemeinen Schulausbildung befinden (etwa Fachoberschule, Gymnasium, nicht jedoch Berufsschule)

Nicht privilegierte volljährige Kinder befinden sich dagegen unterhaltsrechtlich auf dem vierten Rang, § 1609 BGB. Folge daraus ist, dass die Unterhaltsansprüche der minderjährigen unverheirateten und der privilegierten Kinder den Ansprüchen der nicht privilegierten volljährigen Kinder vorgehen. Aber auch die Unterhaltsansprüche bestimmter Elternteile (etwa wegen Betreuung eines Kleinkindes) sind gegenüber den Unterhaltsansprüchen nicht privilegierter volljähriger Kinder vorrangig. In der Praxis führt dies bei mehreren Unterhaltsberechtigten häufig dazu, dass die Unterhaltspflichtigen für den Unterhaltsanspruch des nicht privilegierten volljährigen Kindes kein Geld mehr haben.

Unterhalt volljähriges Kind: So wird der Unterhalt ab 18 berechnet

Bei der Berechnung für den Unterhalt bei Volljährigen ist wie folgt zu unterscheiden:

  • Handelt es sich um ein privilegiertes volljähriges Kind, richtet sich die Höhe seines (Bar)Unterhalts nach der Bedarfsgruppe für volljährige Kinder der Düsseldorfer Tabelle (dort „Altersstufen in Jahren“ und dann „ab 18“). Der Selbstbehalt eines jeden Elternteils beträgt in diesem Fall 1.080 Euro monatlich, sofern der Elternteil erwerbstätig ist, und 880 Euro monatlich, sofern der Elternteil nicht erwerbstätig ist
  • Wohnt dagegen ein nicht privilegiertes volljähriges Kind noch bei den Eltern oder einem Elternteil, richtet sich die Höhe seines (Bar)Unterhalts ebenfalls nach der Bedarfsgruppe für volljährige Kinder der Düsseldorfer Tabelle. Der Selbstbehalt für jedes Elternteil beträgt hier jedoch jeweils mindestens 1.300 Euro monatlich, wobei es keine Rolle spielt, ob ein Elternteil erwerbstätig ist oder nicht.
  • Hat das nicht privilegierte volljährige Kind dagegen einen eigenen Hausstand, beträgt sein Unterhaltsanspruch generell 735 Euro monatlich (Stand: 2017). Auch hier beläuft sich der Selbstbehalt für jedes Elternteil auf 1.300 Euro pro Monat.
Um den Unterhalt ab 18 zu berechnen, ist das bereinigte Nettoeinkommen der Eltern zu verwenden.

Um den Unterhalt ab 18 zu berechnen, ist das bereinigte Nettoeinkommen der Eltern zu verwenden.

Soll nun der Unterhalt für ein volljähriges Kind berechnet werden, ist das zusammengerechnete bereinigte Nettoeinkommen beider Elternteile maßgeblich. Denn beide Elternteile haften als gleichnahe Verwandte in gerader Linie für die Unterhaltszahlung ab 18, vgl. § 1601 BGB, allerdings nur anteilig bzw. quotenmäßig entsprechend ihrer Einkommens- und Vermögensverhältnisse. Aus dem zusammengerechneten bereinigten Nettoeinkommen ergibt sich dann die vorzunehmende Eingruppierung in die Düsseldorfer Tabelle, sofern der Unterhalt für das volljährige Kind nicht ohnehin generell 735 Euro aufgrund eines eigenen Hausstandes beträgt.

Für die weitere Berechnung ist vom jeweiligen bereinigten Nettoeinkommen der Selbstbehalt des Elternteils abzuziehen. Erst danach lässt sich die Quote jedes Elternteils für den Unterhalt ab 18 ermitteln, in dem die beiden Einkommen der Elternteile zueinander ins Verhältnis gesetzt werden.

Erzielt das volljährige Kind eigene Einkünfte, mindern diese seinen Bedarf. Das gilt ebenso für das vom Volljährigen bezogene Kindergeld, welches (anders als bei minderjährigen Kindern) in voller Höhe bedarfsmindernd wirkt.

Der Unterhalt für Volljährige ist stets von beiden Elternteilen zu leisten. Dabei ist es belanglos, ob die Eltern zusammen, in Trennung oder in Scheidung leben. Das volljährige Kind muss aber seinen Anspruch auf Kindesunterhalt ab 18 selber geltend machen.

 

Praxisbeispiel 1 Unterhalt ab 18: privilegiertes volljähriges Kind

Ein 18-jähriges unverheiratetes Kind besucht das Gymnasium, erhält das Kindergeld und lebt bei der Mutter, die keine eigenen Unterhaltsansprüche gegen den Vater hat. Der Vater erzielt ein monatliches bereinigtes Nettoeinkommen in Höhe von 2.500 Euro, die Mutter ein solches in Höhe von 1.500 Euro.

Folge: Das monatliche bereinigte Nettoeinkommen beider Elternteile beträgt 4.000 Euro (2.500 Euro + 1.500 Euro), so dass das Kind an sich in die Einkommensgruppe 7 der Düsseldorfer Tabelle (Stand: 01.01.2018) einzustufen wäre. Da die Düsseldorfer Tabelle jedoch für zwei Unterhaltsberechtigte ausgelegt ist, hat eine Höhergruppierung in die Einkommensgruppe 8 zu erfolgen. Der Unterhaltsanspruch des privilegierten volljährigen Kindes beträgt daher 759 Euro monatlich.

Von diesen 759 Euro ist das Kindergeld abzuziehen, so dass ein Unterhaltsanspruch in Höhe von 565 Euro monatlich verbleibt (vgl. Anhang „Tabelle Zahlbeträge“ zur Düsseldorfer Tabelle, Stand: 01.01.2018).

Bei beiden Elternteilen ist jeweils vom bereinigten monatlichen Nettoeinkommen der Selbstbehalt in Höhe von 1.080 Euro monatlich abzuziehen. Dem Vater verbleiben 1.420 Euro (2.500 Euro – 1.080 Euro), der Mutter verbleiben 420 Euro (1.500 Euro – 1.080 Euro), womit für den Kindesunterhalt insgesamt 1.840 Euro an monatlichem Gesamteinkommen zur Verfügung stehen (1.420 Euro + 420 Euro).

Damit errechnet sich der von beiden Elternteilen jeweils zu zahlenden monatliche Kindesunterhalt ab 18 wie folgt:

Vater:565 Euro Unterhaltsanspruch x 1.420 Euro Einkommen= 436,03 Euro
1.840 Euro Gesamteinkommen
Mutter:565 Euro Unterhaltsanspruch x 420 Euro Einkommen= 128,97 Euro
1.840 Euro Gesamteinkommen

Der Vater hat also 436 Euro und die Mutter 129  Euro monatlichen Unterhalt für das Kind zu zahlen.

Zu der zwischen Eltern und volljährigen Kindern immer wieder geführten Diskussion, ob das Kind aufgrund seiner Volljährigkeit generell Barunterhalt verlangen kann oder sich mit Naturalunterhalt zufrieden geben muss, finden Sie im Artikel Kindesunterhalt (Kapitel: Die ewige Streitfrage: Barunterhalt oder Naturalunterhalt für volljährige Kinder?) weitere Informationen.

 

Praxisbeispiel 2 Unterhalt ab 18: volljähriger Student, der bei der Mutter lebt

Wie Praxisbeispiel 1. Das volljährige unverheiratete Kind, das bei der Mutter lebt, hat nach dem Abitur nun ein Studium aufgenommen.

Folge: Da das Kind weiterhin bei der Mutter lebt, bleibt sein Unterhaltsanspruch (nach Abzug des Kindergeldes) in Höhe von 565 Euro monatlich bestehen. Allerdings ist das Kind wegen der Aufnahme des Studiums nicht mehr privilegiert. Dadurch erhöht sich für beide Elternteile der Selbstbehalt auf jeweils 1.300 Euro monatlich.

Daher ist bei beiden Elternteilen jeweils vom bereinigten monatlichen Nettoeinkommen der Selbstbehalt in Höhe von 1.300 Euro monatlich abzuziehen. Dem Vater verbleiben 1.200 Euro (2.500 Euro – 1.300 Euro), der Mutter verbleiben 200 Euro (1.500 Euro – 1.300 Euro), womit für den Kindesunterhalt insgesamt 1.400 Euro an monatlichem Gesamteinkommen zur Verfügung stehen (1.200 Euro + 200 Euro).

Damit errechnet sich der von beiden Elternteilen jeweils zu zahlenden monatliche Kindesunterhalt ab 18 wie folgt:

Vater:565 Euro Unterhaltsanspruch x 1.200 Euro Einkommen= 484,29 Euro
1.400 Euro Gesamteinkommen
Mutter:565 Euro Unterhaltsanspruch x 200 Euro Einkommen= 80,71 Euro
1.400 Euro Gesamteinkommen

Der Vater hat daher 484 Euro und die Mutter 81 Euro monatlichen Unterhalt für das Kind zu zahlen. Der im Vergleich zum privilegierten Kind erhöhte Selbstbehalt wirkt sich aufgrund des geringeren Einkommens der Mutter zu deren Gunsten aus, während die Unterhaltslast für den Vater steigt.

Würde der im Vergleich zum privilegierten Kind erhöhte Selbstbehalt dazu führen, dass ein Elternteil nun gar keinen Unterhalt mehr zahlen muss, kann den anderen Elternteil die volle Unterhaltszahlung treffen.

Praxisbeispiel 3 Unterhalt ab 18: volljähriger Student mit eigenem Hausstand

Wie Praxisbeispiel 1. Das volljährige unverheiratete Kind hat nach dem Abitur nun ein auswärtiges Studium aufgenommen und lebt im Studentenwohnheim.

Folge: Aufgrund des eigenen Hausstandes steht dem Kind ein genereller Unterhaltsanspruch in Höhe von 735 Euro zu. Nach Abzug des Kindergeldes beträgt der Kindesunterhalt für Volljährige 541 Euro monatlich.
Da das Kind nicht privilegiert ist, beträgt für beide Elternteile der Selbstbehalt jeweils 1.300 Euro monatlich.

Für die Unterhaltszahlung ab 18 ist bei beiden Elternteilen jeweils vom bereinigten monatlichen Nettoeinkommen der Selbstbehalt in Höhe von 1.300 Euro monatlich abzuziehen. Dem Vater verbleiben 1.200 Euro (2.500 Euro – 1.300 Euro), der Mutter verbleiben 200 Euro (1.500 Euro – 1.300 Euro), womit für den Kindesunterhalt insgesamt 1.400 Euro an monatlichem Gesamteinkommen zur Verfügung stehen (1.200 Euro + 200 Euro).

Damit errechnet sich der von beiden Elternteilen jeweils zu zahlenden monatliche Kindesunterhalt ab 18 wie folgt:

Vater:541 Euro Unterhaltsanspruch x 1.200 Euro Einkommen= 463,71 Euro
1.400 Euro Gesamteinkommen
Mutter:541 Euro Unterhaltsanspruch x 200 Euro Einkommen= 77,28 Euro
1.400 Euro Gesamteinkommen

Der Vater hat daher 464 Euro und die Mutter 77 Euro monatlichen Unterhalt für das Kind zu zahlen. Der im Vergleich zum privilegierten Kind erhöhte Selbstbehalt wirkt sich aufgrund des geringeren Einkommens der Mutter zu deren Gunsten aus, während die Unterhaltslast für den Vater steigt.

Wenn mehrere volljährige Kinder vorhanden sind

Die vorstehenden Grundsätze gelten auch, wenn mehrere volljährige Kinder unterhaltsberechtigt sind. Dabei ist der höhere Rang der privilegierten volljährigen Kinder gegenüber den nicht privilegierten volljährigen Kindern zu berücksichtigen.

Beispiel für die Rangfolge

Lebt ein volljähriges unverheiratetes Kind bei den Eltern und das andere volljährige unverheiratete Kind studiert unter Führung eines eigenen Haustandes auswärts, ist zunächst der Unterhalt an das ranghöhere privilegierte Kind zu zahlen. Um diese Unterhaltszahlung ist dann das Nettoeinkommen der Unterhaltspflichtigen zu bereinigen und aus diesem insoweit bereinigten Betrag der Unterhalt für das nicht privilegierte Kind zu berechnen.

 

Praxisbeispiel 4 Unterhalt ab 18: privilegiertes und nicht privilegiertes Kind

Wie Praxisbeispiel 1. Zusätzlich ist ein weiteres Kind vorhanden, das auswärts studiert und dort einen eigenen Hausstand hat.

Folge: Hier ist zunächst zu berücksichtigen, dass die Düsseldorfer Tabelle für zwei Unterhaltsberechtigte ausgelegt ist. Der 18-jährige Gymnasiast ist daher in die Gruppe 7 der Düsseldorfer Tabelle einzustufen, sodass sein monatlicher Unterhaltsanspruch (nach Abzug des Kindergeldes) 523 Euro beträgt.

Damit errechnet sich der von beiden Elternteilen jeweils zu zahlenden monatliche Unterhalt für den Gymnasiasten, der gegenüber dem auswärts studierenden Kind einen höheren unterhaltsrechtlichen Rang hat, wie folgt:

Vater:523 Euro Unterhaltsanspruch x 1.420 Euro Einkommen= 403,62 Euro
1.840 Euro Gesamteinkommen
Mutter:523 Euro Unterhaltsanspruch x 420 Euro Einkommen= 119,38 Euro
1.840 Euro Gesamteinkommen

Unter Berücksichtigung des Selbstbehalts von jeweils 1.080 Euro hat der Vater also 404 Euro und die Mutter 119 Euro monatlichen Unterhalt für den Gymnasiasten zu zahlen.

Für die Berechnung des Unterhalts für den auswärts lebenden Studenten ist das monatliche bereinigte Nettoeinkommen der Eltern um die Unterhaltszahlung für den Gymnasiasten weiterhin zu bereinigen. Dem Vater stehen also für den monatlichen Unterhalt des Studenten nur noch 2.500 Euro – 404 Euro Unterhalt für den Gymnasiasten = 2.062 Euro zur Verfügung. Davon ist der erhöhte Selbstbehalt für den Vater in Höhe von 1.300 Euro monatlich abzuziehen, so dass noch 796 Euro monatlich verbleiben.

Bei der Mutter sind für den monatlichen Unterhalt des Studenten 1.500 Euro – 119 Euro Unterhalt für den Gymnasiasten = 1.371 Euro übrig. Allerdings ist auch hier der erhöhte Selbstbehalt in Höhe von 1.300 Euro abzuziehen, so dass noch 81 Euro vorhanden sind.

Das für die Unterhaltsberechnung für den Studenten existente Gesamteinkommen der Eltern beträgt daher 877 Euro (796 Euro + 81 Euro), wobei der Student (nach Abzug des Kindergeldes) einen monatlichen Unterhaltsanspruch von 541 Euro hat (735 Euro – 194 Euro).

Damit errechnet sich der von beiden Elternteilen jeweils zu zahlenden monatliche Unterhalt für den Studenten wie folgt:

Vater:541 Euro Unterhaltsanspruch x 796 Euro Einkommen= 491 Euro
877 Euro Gesamteinkommen
Mutter:541 Euro Unterhaltsanspruch x 81 Euro Einkommen= 50 Euro
877 Euro Gesamteinkommen

Unter Berücksichtigung des Selbstbehalts von jeweils 1.300 Euro haben der Vater also 491 Euro und die Mutter 50 Euro monatlichen Unterhalt für den Studenten zu zahlen.

Reicht jedoch – wie aufgrund der hohen Unterhaltsansprüche der volljährigen Kinder so häufig – das Einkommen der Eltern nicht zur Befriedigung aller Unterhaltsansprüche der Volljährigen aus, ist unter Beachtung der vorstehenden Grundsätze eine sogenannte Mangelfallberechnung durchzuführen. Einzelheiten zur Mangelfallberechnung finden Sie im Artikel Düsseldorfer Tabelle (Kapitel Mangelfall: Wenn das Einkommen nicht für den Kindesunterhalt ausreicht).

Wie lange Unterhalt für Volljährige gezahlt werden muss

Grundsätzlich schulden die Eltern den Unterhalt ab 18 bis zum Abschluss einer ersten Berufsausbildung des Kindes. Einzelheiten dazu finden Sie im Artikel Kindesunterhalt in der Ausbildung.

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Kommentare

  1. Dr. Gregor C. sagt:

    Ich finde es befremdlich, dass ein bei einem Elternteil (meist der Mutter) lebender volljähriger Student einen höheren Unterhaltsanspruch hat als wenn er einen eigenen Haushalt hat, der doch in der Regel deutlich höhere Kosten verursacht.

    1. Klaus sagt:

      Meine Tochter beginnt gerade mit dem Studium. Eigener Hausstand. Ich zahle ihr freiwillig mehr als der gemeinsame Unterhalt mit meiner geschiedenen Frau wäre. Also über 545.-€ Das Kind soll ja ohne finanzielle Sorgen studieren. Das Kindergeld bekommt si selbstverständlich auch. So weit so gut.
      Meine liebe Ex-Frau erkennt nicht, dass sie unterhaltspflichtig ist. Sie reduziert zudem ohne Not (unser gemeinsamer Sohn ist bereits in Ausbildung) ihre Arbeitstunden, um möglichst wenig zu verdienen. Sie kann sich das leisten, da sie ansonsten finanziell gut gesichert ist.

      Meine Frage:
      Wird bei der Berechnung des Nettoeinkommens das tatsächliche Einkommen gerechnet oder fiktiv das Nettoeinkommen der Vollzeitbeschäftigung?

      1. Scheidung.org sagt:

        Hallo Klaus,

        grundsätzlich wird das bereinigte Nettoeinkommen der Unterhaltsberechnung zugrunde gelegt. Ist einem Unterhaltspflichtigen jedoch nachzuweisen, dass er sich „arm rechnet“ durch Jobwechsel o.a. kann im Zweifel auch das fiktive Nettoeinkommen ermittelt werden. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um Ihren Fall abzuklären.

        Ihr Scheidung.org-Team

  2. H. S. sagt:

    Kein Wunder, daß Väter ( geschiedene ) mit geringen Einkommen, es schlimmer nicht ergehen
    kann! Mit 41 Arbeitsjahren, davon 30 im 3 schichtberieb, bin ich vom Staat her , meiner Tochter gegenüber (20), FOS nicht beendet- seit einem Jahr untätig. Berufsausbildung über Arbeitsamt Bildungsstätte frühestens in 6 Monaten und ohne rücksicht meiner Umstände verpflichet! Gehe nicht über Los, sondern begebe dich direkt ins Gefängnis deiner selbstlosen Kinder! Zitat ende!

  3. Matthis sagt:

    Liegt es im Ermessen eines Familienrichters,ob es sich im Anschluss an eine abgeschlossene Ausbildung zur Sozialpädagogischen Assistentin begonnende Ausbildung zum Erzieher,als Anschlussausbildung oder um eine Zweitausbildung handelt und somit weiterhin Unterhaltspflicht besteht ?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Matthis,

      in der Regel kann auch die unmittelbar folgende Anschlussausbildung als Teil der Erstausbildung verstanden werden, wenn diese in einem engen thematischen Zusammenhang steht. Der Unterhaltsanspruch kann dann bestehen bleiben.

      Ihr Scheidung.org-Team

    2. maria sagt:

      Also mein Sohn ist im Februar 16 , 18 geworden und hat eine schulische Ausbildung zum kaufmännischen Assistenten zum fachwirtschaftsinformatiker abgeschlossen. Ab aug. 16 beginnt er sein schulischen Jahr in der fachoberschule . Der Vater hat eigenmächtig den Unterhalt auf 190 reduziert u meint jetzt er müsste nicht zahlen. Ich bekomme z.z. Harz 4 nachdem ich 2 Jahre krank War u ausgesteuert wurde. Der Vater meint mein Sohn müsste Bafög bekommen aber die lehnt den Antrag ab da der Stiefbruder zuviel ausbilsungsvergütung erhält u der Vater zu viel verdient. Was steht melden sohn den nun zu?

      1. Scheidung.org sagt:

        Hallo Maria,

        Auch in der Ausbildung bleibt ein volljähriges Kind in der Regel unterhaltsberechtigt. Die Höhe richtet sich nach der Düsseldorfer Tabelle. Das Einkommen des Kindes ist dabei mit anzurechnen. Da Ihr Sohn volljährig ist, muss er den Unterhalt selbst einfordern. Hierzu bietet sich im Zweifel die Hilfe eines Anwalts an.

        Ihr Scheidung.org-Team

  4. Steffen K. sagt:

    Also ich befinde mich aktuell in der ausbildung und wohne in einem eigenen haushalt und bin 21 jahre alt. Wie wird in diesem fall die ausbildungsvergütung berücksichtigt?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Steffen,

      die Vergütung wird als eigenes Einkommen auf den Unterhaltsanspruch angerechnet.

      Ihr Scheidung.org-Team

      1. Alexander B. sagt:

        Hallo zusammen,
        Laut Düdo-Tabelle liegt mein Einkommen bei bis 2300 €, das meiner geschieden Frau unter dem des Selbstbehalts.
        Mein Sohn (1. Kind, 2.Kind 16 Jahre alt) startet nach seinem Abi im August eine Ausbildung mit einem zu erwartenden Einkommen von 830-930€.

        Wie hoch schätzen sie den Unterhaltungspflichtigen Betrag für meinen Sohn?
        Vielen Dank für die Hilfe.
        A. Berger

        1. scheidung.org sagt:

          Hallo Alexander,

          da Sie bereits auf die Düsseldorfer Tabelle gestoßen sind, können Sie hier auch die Unterhaltszahlungen für Ihren Sohn abschätzen. Inwieweit dessen eigenes Einkommen hiervon abgezogen wird, ist von vielen Faktoren abhängig und kann von uns nicht beantwortet werden. Ein Anwalt kann Ihnen nach Einsicht aller relevanten Faktoren eine Einschätzung geben.

          Ihr Scheidung.org-Team

  5. Harald sagt:

    Mein Vater verdient netto 3000€ und meine Mutter 1600€ netto. Geschieden
    Ich wohne zuhause bei meiner Mutter und Studiere . Bin 20 Jahre alt und verdiene regelmäßige 600 Euro im Monat ,
    Was ist mit dem Kindergeld bekomme Ich diese auch
    Welche Geld muss mein Vater und welche meine Mutter mir überweisen .

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Harald,

      das Kindergeld steht Ihnen zu. Es muss ebenso wie das erzielte Einkommen auf die Unterhaltszahlungen Anrechnung finden. Die Höhe des Ihnen zustehenden Unterhalts lässt sich mit Hilfe der Düsseldorfer Tabelle ermitteln.

      Ihr Scheidung.org-Team

  6. Sabine sagt:

    Was ist wenn der Kindsvater die Auskunft über sein Einkommen zur Kindesunterhaltberechnung verweigert?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Sabine,

      da eine Auskunftspflicht besteht, kann er im Zweifelsfall auch gerichtlich dazu aufgefordert werden, Auskunft zu erteilen. Lassen Sie sich hierzu ggf. anwaltlich beraten.

      Ihr Scheidung.org-Team

  7. Elke sagt:

    Hallo,
    also mein Sohn (Einzelkind) wird im Mai 18, wohnt bei mir und geht noch zur Schule.
    Muss ich als Mutter jetzt demnächst in Vollzeit arbeiten weil beide Elternteile unterhaltspflichtig sind?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Elke,

      da Ihr Sohn bei Ihnen lebt, leisten bereits auf diese Weise den Unterhalt in Naturalien (Nahrung, Unterkunft usf.). Zieht Ihr Sohn aus, müssen Sie in aller Regel einen Barunterhalt leisten. Der Anteil des zu zahlenden Unterhalts richtet sich nach den Einkommensverhältnissen beider Elternteile.

      Ihr Scheidung.org-Team

      1. Günter sagt:

        Das kann man so nicht stehen lassen!
        Wenn das Kind 18 ist, sind beide Elternteile barunterhaltspflichtig! Naturalersatz ist da vollkommen aussen vor.

        1. Scheidung.org sagt:

          Hallo Günter,

          vielen Dank für den Hinweis. Allerdings kann das bei einem Elternteil lebende volljährige Kind frei entscheiden, in welcher Form es von diesem Unterhaltsleistungen erhalten möchte.

          Ihr Scheidung.org-Team

          1. Franz sagt:

            Hallo, kann das Kind wirklich selber entscheiden? Die Mutter arbeitet nur halbtags, was ja mit dem Kindesunterhalt funktionierte. Was ist wenn die Mutter die psychologischen Daumenschrauben ansetzt, so dass das Kind den ganzen Barunterhalt inkl. Kindergeld der Mutter abgibt, weil ja sonst die Wohnung nicht mehr bezahlbar ist? Glauben Sie wirklich, dass das Kind den berechtigten Anspruch auf gesteigerte Erwerbsobliegenheit vor Gericht stellt?.

          2. scheidung.org sagt:

            Hallo Franz,

            wir können nur die rechtliche Situation darstellen. Eine andere Frage ist, wie Menschen in individuellen Fällen agieren. Das Kind hätte in dem von Ihnen beschriebenen Fall wahrscheinlich das Recht, den eigenen Unterhalt einzubehalten und dies auch gerichtlich einzufordern.

            Ihr Scheidung.org-Team

          3. Sabine sagt:

            Hallo Scheidung.org-Team,
            Ich bin schockiert über eine solche Aussage … führt sie doch erneut dazu, dass Jugendliche zum Spielball und Werkzeug verhasster geschiedener Eltern werden! Was der Kommentar „Daumenschraube“ eines anderen Kommentars gut wieder gibt.
            Ganz ehrlich … warum sollte die Mutter eines Volljährigen Einzelkindes NICHT wieder in Vollzeit arbeiten gehen müssen?! Ich bin selber Mutter, sei hier angemerkt! Es sei denn, sie ist der Art Vermögent … wovon ich hier mal nicht ausgehe, da hier ja doch „Bedarf“ diskutiert wird … das eine Vollbeschäftigung nicht nötig wäre. Ich kann wirklich nur noch den Kopf schütteln.
            Geht es hier um den tatsächlichen Bedarf unserer erwachsenen Kinder oder nur darum, wer wieder mal Recht bekommtund wie man dem geschiedenen Elternteil Steine in den Weg legen kann … nachdem die Kinder volljährig sind?

          4. scheidung.org sagt:

            Hallo Sabine,

            der Kindesunterhalt muss in der Regel bis zur Beendigung der ersten Berufsausbildung gezahlt werden. Dies gilt für jedes Kind, egal welchen Alters, sofern dieses zielstrebig und in vorgesehener Zeit die Ausbildung beendet. Dabei wird auch die Ausbildungsvergütung sowie das Kindergeld volljähriger Kinder auf den Unterhaltsanspruch angerechnet. Es handelt sich beim Kindesunterhalt für volljährige Kinder um eine Sicherstellung des Lebensbedarfs des eigenen Kindes.

            Ihr Scheidung.org-Team

  8. Jana sagt:

    Kann mir jemand Auskunft geben? Folgender Fall: vom Ex zwei Kinder, davon eins inzwischen 20 und nicht privilegiert. Ex möchte neue Unterhaltsberechnung, okay machen wir. Allerdings hat er inzwischen eine Frau geheiratet, welche auch zwei Kinder in diese Ehe mit brachte. Werden diese Kinder als privilegierte Kinder bei ihm in irgendeiner Form angerechnet, obwohl sie Unterhalt von ihrem leiblichen Vater bekommen, und das nicht gerade wenig?
    Unterhalt wird auf dem Jugendamt berechnet. Bei der Bafög-Berechnung werden ihm jedenfalls Freibeträge für die mitgebrachten Kinder anerkannt, da er ja moralisch für sie verpflichtet ist, weil sie in seinem Haushalt wohnen. Die Kids bekommen quasi doppelt Geld, während unsere beiden Kinder mit mir am Sparstrumpf hängen und nicht mal Bafög bekommen, weil die Große auch trotdem zu Hause wohnt und eine Ausbildung zur Erzieherin macht ohne Einkünfte. Es geht nicht immer nur Vätern schlecht…Hier stimmt was nicht in diesem Staat. Übrigens der Vater verdient 3000,00€ und löhnt nicht nach Bafög Berechnung. und Bafög gibt es auch nicht. Ich zahle die 216 € jeden Monat. Gestraft weil ich keine Stiefkinder habe die noch fett Kohle von ihrem Dad bekommen.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Jana,

      als privilegierte Kinder können in der Regel nur leibliche Kinder gelten, soweit nicht Kinder adoptiert wurden. Lassen Sie sich in Ihrem besonderen Fall anwaltlich beraten. Ihre volljährigen Kinder müssen Ihre Ansprüche gegenüber dem Vater dabei selbständig geltend machen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  9. Jakob sagt:

    Hallo
    “ Privilegiert sind volljährige Kinder nach § 1603 Abs. 2 BGB, wenn sie
    das 21. Lebensjahr noch nicht vollendet haben
    im Haushalt der Eltern oder eines Elternteils leben
    sich in der allgemeinen Schulausbildung befinden (etwa Fachoberschule, Gymnasium, nicht jedoch Berufsschule) “

    Ich wohne mit meine Frau und 10 jahrigem Sohn zusammen.Unsere Tochter ist mit hilfe des Jugentamtes aus der Familija weg gegangen und wohnt in einem Heim.Sie wird am Oktober 18
    Unterhalt zahle ich alein weil meine frau zu wenig verdient.
    In dem Unterhalsbescheid den ich vor eine Woche bekomme hab steht drin das ich den Unterhalt mus zahlen bis 31.12.2016 und weiter hin bis eine neue Berechnung kommt.
    Kann ich Widerspruch einlegen, oder ist es gerecht ?
    Ist die Tochter nach dem sie 18 wird und nicht mit uns lebt noch ein privilegiertes Kind oder nicht?
    Danke für die antwort.
    MfG Jakob

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Jakob,

      auch nichtprivilegierte Kinder können weiterhin einen Unterhaltsanspruch erheben, allerdings stehen Sie in der Rangfolge hinter den privilegierten. Befindet sich Ihre Tochter noch in der schulischen Ausbildung oder beginnt sie zeitnah eine Berufsausbildung oder ein Studium, bleibt ihr Anspruch auf Unterhalt in aller Regel bestehen.

      Einen Widerspruch gegen den ergangenen Bescheid können Sie jederzeit innerhalb der genannten Fristen einlegen. Zu den Erfolgsaussichten kann Ihnen an dieser Stelle nichts gesagt werden, da wir nicht befugt sind, Rechtsberatung zu erteilen. Lassen Sie sich hierzu ggf. anwaltlich beraten.

      Ihr Scheidung.org-Team

      1. Kerstin sagt:

        Was „nützt“ der privilegierte Unterhaltsanspruch der minderjährigen Kinder im eigenen Haushalt, wenn der geleistete Naturalunterhalt bei der Unterhaltsberechnung für das volljährige, nicht privilegierte Kind keine monetäre Berücksichtigung findet?

        1. Scheidung.org sagt:

          Hallo Kerstin,

          als Unterhaltsverpflichtete steht es Ihnen gegenüber volljährigen privilegierten Kindern in Ihrem Haushalt frei, zwischen der Leistung von Natural- und Barunterhalt zu wählen. In letzterem Fall zahlen Sie den Anspruch des Kindes aus und könnten diesen dann auch auf weitere Unterhaltsforderungen anrechnen lassen. Wenden Sie sich im Zweifel stets an einen Anwalt.

          Ihr Scheidung.org-Team

  10. Heiko sagt:

    Hallo, verdiene 2000€ im Monat, inklusive. Spesen und Nachtschicht zuschlag . Sind diese bei der unterhaltszahlung mit anzugeben und werden diese verrechnet. Kind 18 Jahre und geht zur Schule.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Heiko,

      für die Berechnung des Unterhalts sind sämtliche Einnahmen heranzuziehen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  11. Manfred sagt:

    Hallo, habe eine 19 jährige Tochter, die bei ihrer Mutter wohnt. Im vorigen Jahr hat sie die Schule abgeschlossen, eine Ausbildung hat sie nicht angefangen. Seit ein paar Monaten arbeitet sie „ungelernt“ bei einem Bäcker. Was sie dort verdient, erfahre ich nicht, aber ich gehe von mindestens 450 € aus. Eine Ausbildung beginnt sie voraussichtlich im September diesen Jahres. Bin ich jetzt vor Ausbildungsbeginn unterhaltspflichtig, wie wird der Unterhalt ggf. berechnet?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Manfrad,

      der Unterhaltsanpruch Ihrer Tochter kann verwirkt sei, wenn Sie die Ausbildung nicht zeitnah zum Schulabschluss aufnimmt. Arbeitet sie zur Überbrückung dieser Zeitspanne, muss auch sie der Auskunftspflciht nachkommen, um den Unterhalt korrekt berechnen zu können. Das Entgelt ist dabei in der Regel auf den Anspruch anzurechnen. Lassen Sie sich ggf. anwaltlich beraten.

      Ihr Scheidung.org-Team

  12. Roland R. sagt:

    Hallo, ich habe eine 20jährige Tochter die von Harz4 lebt. Sie hatte mit 16 eine Ausbildung in Aussicht, die sie aber leichtfertig aufs Spiel gesetzt hatte da sie ständig die Schule schwänzte. Seitdem macht sie auf depressiv, und sie hat jegliche Therapien abgebrochen. Sie ist jetzt in der Nähe ihre Mutter gezogen, lässt sich von ihr aushalten, und macht auch weiterhin keine Anstalten um selber ihr Unterhalt zu verdienen. Ich habe einen 11jährigen Sohn, für den ich jetzt das Sorgerecht bekommen habe, und der jetzt zu mir zieht. Ich verdiene 1270€ Netto, und habe die Unterhaltszahlungen für sie eingestellt, da die Mutter meines Sohnes keinen Unterhalt zahlen und wir selber über die Runden kommen müssen. Jetzt hat sie mich auf Unterhalt verklagt. Muss ich trotz dieser Umstände weiterhin für sie aufkommen?

    mfG Roland Ribbers

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Roland,

      Ihre Tochter kann als nichtprivilegiertes Kind gelten, d.h. Ihr Sohn hat gegenüber ihr den Vorrang, als sie bereits volljährig ist und nicht mehr im Haushalt der Eltern lebt. Lassen Sie sich anwaltlich dahingehend beraten, wie Sie die Klage abwenden und die Ansprüche Ihrer Tochter richtig bewerten können.

      Ihr Scheidung.org-Team

  13. Thomas S. sagt:

    Hallo,
    ich habe inzwischen soviel im Internet zu diesem Thema gelesen, und habe doch gar nichts verstanden.
    Vielleicht kann mir jemand einen Rat geben.
    Folgender Fall:
    Meine Tochter wird in 2 Wochen 18, lebt in meinem Haushalt und beendet im Sommer die Schule. Im September beginnt sie eine Ausbildung und bekommt dann ca. 690 € netto im Monat.
    Bis jetzt habe ich das Kindergeld mit meinem Gehalt ausgezahlt bekommen und ihre Mutter hat Kindesunterhalt gezahlt.
    Wie ist dann die Regelung, wenn sie volljährig ist und noch zur Schule geht, und dann anschließend, wenn sie ein Einkommen hat?
    Und das Kindergeld steht dann ihr zu?
    So lange sie noch in meinem Haushalt lebt, was muss ich dann leisten?
    Im Rahmen der Ausbildungsunterlagen muss auch angegeben werden, ob sie Unterhaltsgeld bezieht.
    Bitte um Hilfe, ich blicke nicht mehr durch.
    Danke und viele Grüße.
    Thomas S.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Thomas,

      unterhaltspflichtig ist in der Regel nur der familienferne Elternteil. Lebt Ihre Tochter noch in Ihrem Hause, so muss über Kost und Logis hinaus in der Regel kein gesonderter Satz gezahlt werden. Mit Volljährigkeit steht darüber hinaus Ihrer Tochter selbst das Kindergeld zu. Das Ausbildungsgehalt ist zudem meist auf den Unterhaltsanspruch anzurechnen. Raten Sie Ihrer Tochter ggf., einen Beratungstermin bei einem Anwalt wahrzunehmen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  14. Wieronima sagt:

    Meine Tochter 18 beendet jetzt ihr Fachabi, bewirbt sich dann bei der Polizei. Ausbildungsbeginn dann allerdings erst April 2017. Wie verhält es sich mit Ihrem Unterhaltsanspruch bis dahin?
    Vielen Dank

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Wieronima,

      ist die Ausbildung fest geplant und kümmert sich Ihre Tochter in dieser Zeit auch um einen Beitrag zum Lebensunterhalt, kann der Unterhaltsanspruch durchaus bestehen bleiben. Lassen Sie sich ggf. anwaltlich beraten.

      Ihr Scheidung.org-Team

  15. Desire sagt:

    Meine Tochter 19 hat in der 12. Klasse die Schule abgebrochen und ist von Frankfurt nach Hamburg zum Freund abgehauen. Sie bekommt von uns jeden Monat das Kindergeld überwiesen. Sie hat sich vor kurzem im Jobcenter gemeldet und die wollen jetzt von mir den Unterhalt für meine Tochter abgetreten haben. Auskunft hatte ich erteilt und nun kam die Forderung von monatlich 450 Euro ab März. Meine Tochter hat keine Ausbildung, studiert nicht und hangelt sich mit Gelegenheitsjobs durch. Im September sollte sie eigentlich Ihre Ausbildung in Frankfurt anfangen. Bin ich wirklich in der Pflicht dem Jobcenter das Geld zu zahlen? Ich dachte meine Tochter hat kein Anspruch auf Unterhalt, weil sie die Situation selbst verschuldet hat. Bei und hat sie 2 Zimmer und Kost/Logi frei und ihr Taschengeld. Kann man das Jobcenter von der Forderung abbringen?

    1. Desire sagt:

      Ergänzung: Nun habe ich heute erfahren, dass meine Tochter ab Mai Ihren 450 Euro – Job aufgegeben hat um mehr Unterhalt von uns zu bekommen. Das Jobcenter aus Hamburg will auf jeden Fall zumindest die Auslagen ab Monat Mai von uns haben. Wie trete ich dieser Forderung entgegen?

      1. Scheidung.org sagt:

        Hallo Desire,

        leider sind wir nicht befugt, dezidierte Rechtsberatung zu erteilen. Lassen Sie sich hierzu von einem Rechtsanwalt beraten.

        Ihr Scheidung.org-Team

    2. Scheidung.org sagt:

      Hallo Desire,

      lassen Sie sich in Ihrem speziellen Fall von einem Rechtsanwalt beraten.

      Ihr Scheidung.org-Tean

  16. J.S. sagt:

    Hallo bräuchte mal ein Rechenbespiel weil so finde Ich keins.Tochter wird 18 geht aufs Gymnasium lebt bei Ihrer Mutter beide verdienen gleich viel die Mutter eher mehr wer zahlt wiviel Batunterhalt?Danke

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo,

      der Unterhaltsanspruch bemisst sich anhand der Düsseldorfer Tabelle und dem exakten Satz der Einkommen. Zudem ist von Bedeutung, ob das Kind noch im Haushalt eines der Elternteile lebt. Lassen Sie sich ggf. anwaltlich beraten.

      Ihr Scheidung.org-Team

      1. J.S. sagt:

        Lebt bei der Mutter steht aber im Text oben.Wollte doch nur ein Rechenbespiel?Geht das dann 50/50 oder …….?

        1. Scheidung.org sagt:

          Hallo,

          Rechenbeispiele finden Sie im Text. In der Regel besteht die Barunterhaltspflicht nur für den familienfernen Elternteil. Lebt das Kind also bei der Mutter, so sind Kost und Logis als Unterhaltsleistung anzuerkennen.

          Ihr Scheidung.org-Team

  17. Andre sagt:

    Ich lese schon eine Weile mit..bin aus Dresden..Es ist richtig dass ein Volljähriger selbst bestimmen kann wo er wohnt, aber wie verhält es sich mit dem Unterhalt der Eltern. Mein Sohn ist 19 und zog einfach aus, weil er hier nicht die Regeln des Familienlebens einhalten wollte, kein Aufräumen und mit Ruhestörung nachts, laute Musik abends und tagsüber schlief er, wenn wir zur Arbeit waren. Er beendete seine 11. Klasse mit 18 Jahren und meldete sich dann beim Arbeitsamt hier arbeitssuchend, nahm aber in den ersten 3 Monaten nichts an.
    Dann zog er zu seinem Bekannten oder Freund, der in Düsseldorf wohnt und ihm eine Wohnung für 500 Euro vermiete und meldete sich dort beim Jobcenter. Und die wollen nun von uns den Unterhalt, den sie ihn als Auslage bezahlen.
    Mein Sohn soll eigentlich auch im September hier am Wohnort die Ausbildung beginnen, d. h. er muss wieder hierher ziehen, da er sonst keine Unterkunft hätte bzw. die Ausbildung hätte ein Wohnheimzimmer für ihn.
    Ist der Unterhaltsanspruch für die Zeit wo er in Düsseldorf wohnt bis Ausbildungsbeginn verwirkt? Er ist jung und gesund , nur zu faul zum arbeiten. ich frage mich warum er vom Jobcenter nicht die Auflage bekommt etwas zu arbeiten und statt dessen wir zur Rechenschaft gezogen werden.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Andre,

      der Unterhaltsanspruch des Kindes kann zwar durch dessen Schulabbruch und Arbeitsunwilligkeit verwirkt sein. Hier ist letztlich jedoch jeder Einzelfall neu zu bewerten. Lassen Sie sich anwaltlich beraten.

      Ihr Scheidung.org-Team

  18. M. sagt:

    Mein Sohn (19) wird im Oktober studieren und vorauss. weiterhin bei mir (Mutter – alleinerziehend seit Geburt) wohnen.
    Er möchte, das alles so weiter läuft wie bisher, d.h. dass ich ich für seine Dachwohnung weiterhin Miete und Nebenkosten, alle Lebensmittel und seine Versicherungsbeiträge (Krankenzusatz, Unfall, Haftpflicht) zahle und der Vater weiterhin Barunterhalt leistet. Ist das möglich, oder muss ich noch zusätzlich Barunterhalt leisten ?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo,

      in der Regel besteht ein Anspruch auf Barunterhalt nur gegenüber dem familienfernen Elternteil. Wohnt das Kind auch während der Ausbildung zu Hause, können Kost und Logis als Unterhaltsleistung verstanden werden.

      Ihr Scheidung.org-Team

  19. S. B. sagt:

    Unsere volljährige Tochter geht noch zur Schule, hat allerdings bereits eine abgeschlossene Schulausbildung (mittlerer Abschluss) und beginnt am 1.8. ein FSJ.
    Nun ist sie Knall auf Fall ausgezogen und will keinen Kontakt, obwohl wir gerade neu bauen und extra für sie ein großes Zimmer mit eigenem Bad geplant haben. Zurzeit lebt unser 20-jähriger Sohn – in Ausbildung – noch bei uns. Unser Gesamteinkommen liegt bei ca. 5075 €. Davon gehen aber schon alleine 1300 € für Zinsen und Tilgung unseres vermieteten Hauses und weitere 800 € für den Neubau ab.
    Ist dies unterhaltsrelevant? Kann unsere Tochter einfach grundlos ausziehen und wir werden dafür auch noch bestraft?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo S.B.,

      volljährige Kinder können prinzipiell wohnen, wo sie wollen. Möglicherweise bestehen bei Ihnen spezielle Umstände, da womöglich Verabredungen getroffen wurden. Lassen Sie sich zu Ihrem speziellen Fall anwaltlich beraten.

      Ihr scheidung.org-Team

      1. S. B. sagt:

        Danke. Wir haben bereits einen Anwaltstermin vereinbart.

  20. N.F. sagt:

    Guten Tag,

    wer kann eigentlich die Unterhaltsberechnung durchführen? In meinem Fall ist es nämlich so, dass meine Mutter die Unterhaltskosten durch das Jugendamt neu berechnen lassen hat, als ich 18 geworden bin, anfangs fiktiv, später mit genauen Angaben, dennoch ohne Zustimmung des Vaters. Mein Vater akzeptierte diese allerdings nicht und ließ es über seine Anwältin berechnen, wozu wiederum meine Mutter sagt, dass dies nicht „erlaubt“ sei. Auch sind die Ergebnisse der beiden komplett unterschiedlich, bei der Anwältin kam 300, letztendlich 404 Euro, was auch der Düsseldorfer Tabelle entspricht.

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo N.F.

      das Jugendamt berechnet den Unterhalt und bescheinigt diesen auch. Wenn Ihr Vater den Beschluss anfechten möchte, bleibt Ihm der Gang vors Familiengericht.

      Ihr Scheidung.org-Team

  21. Cara sagt:

    Hallo, das Jobcenter prüft bei mir auch, ob für meine volljährige Tochter ,19, etwas bei mir zu holen ist. Sie ist einfach abgehauen und brach auch die Schule ab. Sie lügt dort, das sie rausgeflogen wäre, wir sind platt von soviel Frechheit, arbeiten will sie nicht. An Regeln des Zusammenlebens hielt sie sich nicht. Ich habe eine Hypothek zu zahlen, das sind 1.150 Euro und Schulden auf den PKW von 450 Euro pro Monat.Ich nehme an, dass 1.300 Euro als mir zustehend angerechnet werden und vom Rest der Unterhalt an das Jobcenter abzuführen wären. Wenn dies so wäre, kann ich meine Schulden nicht mehr bedienen. Wird die Hypothek vor der Bereinigung abgezogen oder muss ich zukünftig alles von den 1.300 Euro bestreiten. Mein unbereinigtes Gesamtnetto ist 2.700 Euro.+ 190 Euro Kindergeld, welches die Tochter jeden Monat auf Ihr Konto bekommt. Nach Abzug der Schulden und Hypothek verbleiben mir 1.150 Euro, nach Abzug der Wohnnebenkosten ( Gemeindekosten, Strom, Gas, Wasser, Müll, Telefon, Hausversicherung, Autoversicherung, Private Krankenversicherung) noch 200 Euro für Nahrungsmittel und sonstige Ausgaben. Die 550 Euro für das Jobcenter habe ich nicht.Ich weiß nicht woran ich sparen könnte.

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Cara,

      wir raten Ihnen, einen Anwalt zu konsultieren. In einer Erstberatung können schon viele Frage geklärt werden und gemeinsam können Sie überlegen, ob sich der Gang vor das Familiengericht lohnt, um eine Neuberechnung des Unterhalts zu erwirken.

      Ihr Scheidung.org-Team

  22. Marco sagt:

    Ein Hallo an das Team,

    mein Sohn ist im Mai 18 geworden. Er wird jetzt im Juni sein Abitur erfolgreich beenden. Danach weiss ich noch nicht was er machen wird. Er wohnt bei seiner Mutter. Bisher habe ich den Kindesunterhalt laut Düsseldorfer Tabelle gezahlt.
    Wer muss jetzt den Unterhalt berechnen lassen? Mein Sohn selber?
    Müssen jetzt nicht beide Elterteile angerechnet und anteilig berechnet werden? Und wenn er studieren sollte, muss er BaföG beantragen?
    Vielen Dank.
    Gruß Wa.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Marco,

      mit Volljährigkeit des Kindes sind beide Elternteile gleichermaßen Unterhaltspflichtige. Das bedeutet, dass die Einkommenverhältnisse gegeneinander aufgerechnet werden und der Unterhaltsanspruch des Kindes anteilig zu bezahlen ist. Die Unterhaltsberechnung kann Ihr Sohn selbst vornehmen. Auch hier ist die Düsseldorfer Tabelle zugrunde gelegt. Ihr Sohn kann dann selbst entscheiden, in welcher Form er den Unterhalt von dem Elternteil erhalten will, bei dem er lebt.

      Tritt er in das Studium ein, kann er BaföG beantragen. Auch hierfür werden die Einkommensverhältnisse der Eltern herangezogen. Können diese nach Auffassung des Studierendenwerks eigenständig für das Studium Ihres Kindes aufkommen, kann der Antrag auch abgewiesen werden.

      Ihr Scheidung.org-Team

      1. Hans W. sagt:

        Ich verstehe nicht, weshalb ich auf dieser Seite stets aufs neue die unzutreffende Behauptung lesen muss, dass unterhaltsberechtigte Kinder selbst zu bestimmen hätten, in welcher Form ihnen Unterhalt geleistet wird.
        Dafür gilt § 1612 BGB und der schreibt fest, dass Grundsätzlich eine Geldrente zu entrichten ist (Absatz 1). In den Fällen, wo Eltern einem (unverheirateten) Kind Unterhalt schulden (so wie hier in allen erwähnten Fällen), haben DIE ELTERN das Recht, die Form des Unterhalts (in Grenzen) festzulegen (Absatz 2). Es ist also eher umgekehrt als vom Scheidung.org-Team angegeben.

        1. Scheidung.org sagt:

          Hallo Hans,

          wie Sie dieser und weiteren Unterseiten bitte entnehmen können, verweisen wir darauf, dass der Elternteil diesbezüglich weisungsberechtigt ist, bei dem das volljährige Kind lebt („Allerdings haben die Eltern bei einem unverheirateten Kind grundsätzlich das Recht, über die Art und Weise der Unterhaltsgewährung zu bestimmen, wobei auf die Belange des Kindes Rücksicht zu nehmen ist, § 1612 Abs. 2 BGB.“; „Der Elternteil, bei dem das volljährige privilegierte Kind lebt, kann dabei frei entscheiden, in welcher Form er seinen Unterhaltsanteil leisten möchte – als Bar- oder als Naturalunterhalt.“; „Lebt das Kind jedoch noch bei einem der beiden Eltern, kann dieser auch selbst entscheiden, in welcher Form er den Unterhalt für das privilegierte Kind entrichten möchte (§ 1612 Absatz 2 BGB).“ usw.).

          Ihr Scheidung.org-Team

  23. martina sagt:

    ich habe 3 Kinder (18, 15, 12) aus der ersten Ehe, die alle bei mir wohnen sowie ein weiteres Kind (5), das auch bei mir wohnt.
    mein Ex-Mann möchte nun den Unterhalt kürzen, da sich sein Einkommen verringert hat und er darüber hinaus noch seinen Job gekündigt hat.
    Es stellen sich mir jetzt verschiedenste Fragen:
    1. wie berechnet sich der neue Unterhalt für den 18. Jährigen
    ich selbst habe fast kein Einkommen, da ich selbständig bin – monatlich ca. 200 €
    der Vater hatte ein sehr hohes Einkommen und erhält jetzt 1,5 Jahre Arbeitslosengeld – was immer noch sehr hoch ist
    bis zum Sommer wird mein Sohn noch bei mir wohnen und dann wahrscheinlich zum Studium ins Ausland gehen
    – muss ich auch für den Unterhalt aufkommen nach der Quotenregelung?
    – wird der Kindesunterhalt oder das Wohngeld als Einkommen angerechnet?
    – erhält der 18 Jährige das ganze Geld?
    – was passiert, wenn er auszieht?

    Über eine kurze Antwort würde ich mich sehr freuen!

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Martina,

      auch Sie als Mutter sind unterhaltspflichtig. Ihr volljähriger Sohn kann selbst entscheiden, ob er den Unterhalt als Barleistung erhalten will, wenn er bei Ihnen lebt. Unterhaltsleistungen müssen jedoch nur dann erfolgen, wenn das bereinigte Nettoeinkommen über dem Selbstbehalt von 1.080 bzw. 1.300 (bei nicht privilegierten Kindern) liegt. Kindesunterhalt kann als Einkommen angerechnet werden. Vorrang haben die privilegierten Kinder (noch nicht volljährige, im Haushalt des Sorgeberechtigten lebend).

      Ihr Mann ist auch weiterhin unterhaltspflichtig und muss in der Regel nachweisen, dass er sich um eine neue Anstellung bemüht, um seiner Verpflichtung nachkommen zu können.

      Wir können an dieser Stelle die Rechtsberatung nicht ersetzen und sind hierzu auch nicht befügt. Daher sollten Sie sich in Ihrem Fall am besten anwaltlich beraten lassen. Hierzu können Sie vorab beim zuständigen Amtsgericht einen Beratungshilfeschein beantragen, sodass Sie für eine Erstberatung beim Anwalt nur noch einen Selbstbehalt von 15 Euro leisten müssen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  24. Michael sagt:

    Hallo
    Die Tochter meiner Freundin ist 18 Jahre alt und grad einfach zu ihrem Freund gezogen. Sie hat aktuell keine Ausbildung, da sie Anfang Mai ihr Praktikum, mit Aussicht auf Lehrstelle abgebrochen hat.
    Jetzt verlangt sie Unterhalt. So wie ich es sehe hat sie aber nur Anspruch auf das Kindergeld.
    Wie verhällt sich das nun wirklich?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Michael,

      der Unterhaltsanspruch Ihrer Tochter kann verwirkt sein, sofern Sie weiterhin keine Ausbildung in Aussicht hat oder sich darum bemüht. Suchen Sie hierzu ggf. den Rat eines Anwalts.

      Ihr Scheidung.org-Team

  25. M.M. sagt:

    Hallo

    Die 18 jährige Tochter meiner Freundin hat Langzeitpraktikum, mit Aussicht auf einen Ausbildungsplatz abgebrochen. Derzeit macht sie keine Ausbildung und der Gleichen, sitzt also zu Hause. Jetzt ist sie zu ihrem Freund gezogen.
    Wie sieht es in diesem Fall mit der Unterhaltspflicht aus???
    Meine Freundin hat noch eine 16 jährige Tochter die im Falle der Unterhaltspflicht an die Große mit großen Einschränkungen rechnen müsste, da beide Elternteile vom Einkommen her nicht in der Lage wären beide Kinder mit Unterhalt zu versorgen. Außerdem hätte Sie die Möglichkeit bei einem Elternteil zu wohnen.
    Natürlich steht ihr das Kindergeld zu aber zu mehr reicht es einfach nicht.
    Gruß Micha

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo,

      der Unterhaltsanspruch kann durch Nichttätigkeit verwirkt sein. Die 16jährige Tochter Ihrer Ehefrau kann als privilegiertes Kind gelten, da sie noch nicht die Volljährigkeit erreicht hat. Das bedeutet, dass Sie Vorrang gegenüber der älteren Tochter haben könnte. Als Volljährige kann die 18jährige Tochter selbst entscheiden, wo sie leben möchte und ob Sie den Unterhalt bar ausgezahlt haben will. Dies würde auch in dem Falle gelten, wenn Sie zu Hause lebte. Lassen Sie sich hinsichtlich der Unterhaltsregelungen anwaltlich beraten.

      Ihr Scheidung.org-Team

  26. Cora sagt:

    Ich soll für meine studierende Tochter die 29 Jahre alt ist Unterhalt zahlen. Die Tochter ist verheiratet und ihr Kind unter 6 Jahren lebt in ihrem Haushalt. Der Gatte wohnt in einer anderen Stadt in einer Eigentumswohnung und ist zu faul zum arbeiten und kann daher nicht zum Unterhalt herangezogen werden. Laut dem BGB muss man keinen Unterhalt zahlen, wenn Kinder unter 6 Jahren im Haushalt des Unterhaltsberechtigten leben. Das die Tochter so spät studiert kommt durch etliche Wartesemester und die Schwangerschaft. Ein Urlaubssemester hat sich die Tochter auch noch genehmigt. Also von einem zügigen Abschluss kann nicht die Rede sein. Meiner Auffassung nach bin ich noch nicht einmal verpflichtet meine Einkünfte offen zu legen. Nach dem Arbitur hat die Tochter auf dem Arbeitsamt in Vollzeit gearbeitet und danach war sie selbstständig. Wenn sie ihre Ausbildung erst so spät aus persönlichen Gründen beginnt, kann man die Eltern doch nicht ewig zur Kasse bitten. Zumal die Dame ja auch noch verheiratet ist!

  27. Toralf sagt:

    Meine Tochter hat nach dem Abitur eine Ausbildung angefangen als Beamtin bei Polizei und diese nach 3 Monaten wieder abgebrochen, danach jobte sie ein knappes Jahr. Nun macht sie eine andere Beamtenausbildung gehobener Dienst (Dualstudium) als Rechtspflegerin in Stuttgart und wird bald fertig sein. Sie wird dann 25 Jahre. Bisher wohnte sie bei uns und bekam Ihr Kindergeld zu Ihren Beamtengeld von 1.000 Euro. Abgegeben hat sie 100 Euro pro Monat für die Unkosten. Wir wollen, dass sie nach der Ausbildung auszieht und sich was Eigenes sucht. Sie bekommt ja dann auch kein Kindergeld mehr. Sie will nicht ausziehen , aber auch keine Miete an uns zahlen, da sie meint, wir wären immer noch für sie zuständig. Wenn wir mit Ihr darüber reden wollen, sperrt sie sich ein und brüllt , dass Sie kein Bock hat, Miete zu zahlen und dann eben ein weiteres Studium ohne Bezahlung an der Universität machen will. Sie meint dann, weil Jura auf das vergütete Dualstudium aufbauen würde, dass wir Ihr dann 730 Euro Unterhalt pro Monat zu zahlen hätten.
    Meine Fragen:
    1. Ist ein Jurastudium als Folgeausbildung zum Rechtspfleger zu betrachten, der Abschluss heisst Diplom-Rechtspflegerin im gehobenen Dienst.
    2. Sind wir unterhaltspflichtig, wenn Sie mit 25 nach erfolgter Ausbildung zur Beamtin dies kündigt um ein ,,normales Studium,, von 10-12 Semestern aufzunehmen? Oder gilt das Dualstudium schon als beendete erste Ausbildung und das Folgestudium las erweiteres Studium mit elternunabhängigen Unterhaltsanspruch.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Toralf,

      1. es kann im Ausnahmefall von einer zielstrebigen Fortbildung gesprochen werden.
      2. Das Dualstudium mit erfolgtem Abschluss kann als Erstausbildung gelten.

      Lassen Sie sich anwaltlich beraten.

      Ihr Scheidung.org-Team

      1. Nadine K. sagt:

        Wir haben gerade das gleiche Problem.
        Wo kann ich das mit der zielstrebigentsprechenden Fortbildung nachlesen?

        1. scheidung.org sagt:

          Hallo Nadine,

          es handelt sich hierbei um Ermessenssache nach § 1610 BGB. Das Gesetz spricht von den „Kosten einer angemessenen Vorbildung zu einem Beruf“, zu welcher eben auch ein duales Studium etc. zählen können.

          Ihr Scheidung.org-Team

  28. Elmar sagt:

    Nach der Scheidung leiste ich (Selbständiger Berater) den Unterhalt für unsere zwei studierenden Kinder allein.
    Meine Exfrau (wieder verheiratet) weigert sich zu arbeiten und behauptet, sie sei somit zu Nichts verpflichtet!
    Stimmt das?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Elmar,

      der unterhaltsberechtigte Ehegatte ist in der Regel verpflichtet nachzuweisen, dass er sich um eine berufliche Tätigkeit bemüht, um seinen Lebensunterhalt selbst zu erwirtschaften. Lassen Sie sich ggf. anwaltlich beraten.

      Ihr Scheidung.org-Team

  29. Stefan sagt:

    Hallo
    Wir sind geschieden. Unsere 18 jährige Tochter wohnt in ihrer eigenen Wohnung. Hat also einen Anspruch von 735 Euro. Meine geschiedene Frau hat ein Nettoeinkommen von 1300 € und ich ein Nettoeinkommen von 2000 € . Jetzt zu meiner Fragen…. Kann das sein das ich ( also der Mann ) den kompletten Unterhalt bezahlen muss und meine ex Frau überhaupt nichts ? ( Meine ex Frau arbeitet wegen psychischer Krankheit nur zu 75 % )

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Stefan,

      Auch geringverdienende Eltern können dazu verpflichtet werden, Kindesunterhalt zu leisten. Besprechen Sie Ihren konkreten Einzelfall bitte mit einem Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  30. Stefan sagt:

    Hallo zusammen
    Ich habe gesehen das ich hier vielleicht eine Antwort auf meine Fragen bekomme.
    Meine Tochter hat jetzt Ihren Abschluss als Facharbeiter bestanden. Muss ich jetzt trotzdem noch weiter den Unterhalt bezahlen? Wohnt mit ihrem Freund in einer eigenen Wohnung schon zusammen!

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Stefan,

      prinzipiell sind Eltern ihren Kindern bis zum Abschluss einer ersten Ausbildung Unterhalt schuldigt. In der Regel haben Kinder mit einer abgeschlossenen Ausbildung und der Möglichkeit, einer Arbeit nachzugehen, also keinen Anspruch auf Fortzahlung des Unterhaltes durch die Eltern.

      Ihr Scheidung.org-Team

  31. Peter sagt:

    Meine Tochter, 20 Jahre, hat die Schule beendet!
    Sie möchte jetzt eine Schulische Ausbildung beginnen. Kosten ca. 150 Euro pro Monat!
    Meine Ex Frau ist wieder Verheiratet, hat aber kein eigenes Einkommen!
    Wie verhält sich das jetzt mit dem Unterhalt ( den ich bisher alleine getragen habe) und die kosten für die Schulische Ausbildung?

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Peter,

      Eltern sind prinzipiell bis zum Ende der ersten Ausbildung unterhaltspflichtig. Jedoch kann einem Elternteil nicht die Finanzierung einer Ausbildung zugemutet werden, die dieser nicht finanzieren kann. Besprechen Sie bitte mit einem Anwalt, inwieweit dies auf Sie und Ihren Fall zutrifft.

      Ihr Scheidung.org-Team

      1. Sabine sagt:

        Bis zu welchem Alter gilt dies genau … oder tatsächlich Abschluss der ersten Ausbildung, egal wie alt das „KIND“ dann ist!

  32. Dirk sagt:

    Hallo …ich muss für meinen volljährigen Sohn Unterhalt zahlen. Ist soweit ja ok. Meine Ex-Frau bewohnt ein Schuldenfreies Eigenheim und geht einer 450€ Tätigkeit nach. Sie hat auch nicht vor mehr zu arbeiten weil sie von ihrer sehr vermögenden Mutter hintenrum bar unterstützt wird (also ohne Nachweise) . Die Anwältin meiner Exfrau pocht auf zu wenig Eigenbedarf sodaß es keine Zusammenlegung der bereinigten Nettoeinkünfte gibt. Ich habe bis jetzt im Netz noch nichts über so einen Fall gelesen wenn der Expartner keinen Bock hat zu arbeiten. Bei den ganzen Fallbeispielen verdient die Kindesmutter ja immer min. 1600€. Kann mir da bitte jemand weiterhelfen? Ganz lieben Dank ..der „verzweifelte“ Dirk

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Dirk,

      will einer der Ehegatten nach der Trennung und Scheidung nicht mehr arbeiten, so hat dies oftmals nur einen Einfluss auf einen möglichen Anspruch auf Trennungs- oder Ehegattenunterhalt. der Kindesunterhalt bleibt davon in der Regel unberührt, da das Kind nicht für die Handlungen seiner Eltern zu bestrafen ist. Lassen Sie sich in Ihrem Fall ggf. anwaltlich beraten, um zu ergründen, welche Mittel und Wege in Ihrem Fall vielleicht doch denkbar wären.

      Ihr Scheidung.org-Team

  33. Thomas sagt:

    Ich habe eine Frage und hoffe zum mindest grundlegend eine Info zu erhalten. Der Sohn meiner Frau (ist nicht erwerbstätig) ist 26 Jahre alt und lebt wieder bei uns zu Hause. Er macht aktuell sein Fachabitur, seit 2015 (da wurde er 25) bekommt er eine Ausbildungsförderung über da. 225 € – nach den Einkünften meiner Frau wurde damals so wie nicht gefragt, sie hat nur eine Dreizeiler erstellt, dass sie keine Einkünfte erziele würde. Der Kindesvater ist nicht mehr auffindbar und lebt im Ausland. Das Kind meiner Frau habe ich nie adoptiert o. ä. Nun macht das Amt auf einmal Probleme. Möchte weitere Angaben zum Einkommen meiner Frau – hat sie nicht – und will nun auch von mir Infos haben. die bin ich nicht bereit zu erteilen, weile die Schule letzte Jahr darauf hingewiesen hatte, dass ich mit seinem 25 Lebensjahr aus der Verantwortung bin – und so einfach wie der Antrag 2015 gestrickt war, hatten wir auch den Anschein, dass dies stimmt. Aber nu. Das Problem mit dem Familieneinkommen. Wir verstehen das nicht. Kann mich jemand hier etwas schlauer machen?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Thomas,

      im Falle von staatlicher Unterstützung werden auch die Einkommen aller anderen Angehöriger und Partner, die in demselben Haushalt leben, mitbetrachtet. So kann das Amt ermitteln, ob diese nicht selbst einen Teil der Unterstützung übernehmen könnten. Wenden Sie sich bei Fragen ggf. an einen Rechtsanwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  34. Olli K. sagt:

    Hallo,
    diese Berechnung versagt leider bei mir. Ich habe Netto 1690€, bereinigt um Fahrtkosten etc.1450.
    Abzüglich Selbstbehalt bleiben 370.
    Die Mutter des Kindes verdient 1000€ – liegt also unterhalb des selbsbehaltes.
    Nach der obigen Formel (UnterhaltxEinkommen/Gesamteinkommen) würde meine volljährige Tochter von mir 61€ bekommen und von der Mutter nichts.
    Das passt ja nicht so ganz…

  35. M.H. sagt:

    Hallo,
    unsere Tochter (18) wohnt nach dem Wechselmodell 14 Tage bei der Mutter und 14 Tage bei mir. Der Barunterhalt wurde mit 744,00 € (incl. Kindergeld) berechnet.
    Was muss unsere Tochter mit dem Barunterhalt bestreiten? Muss sie sich mit an der Miete und Kosten für Essen beteiligen?
    Sie denkt nein, ich denke ja. Aber im Internet habe ich bisher keine Auskunft dazu gefunden.

    Viele Grüße

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo,

      entschließen sich volljährige Kinder dazu, den ihnen zustehenden Unterhalt als Barleistung anzunehmen, sollten hiervon in aller Regel auch Beteiligungen an Kost und Logis geleistet werden. Der Naturalunterhalt kommt nicht noch automatisch ergänzend hinzu.

      Ihr Scheidung.org-Team

  36. Matthias H. sagt:

    Hallo, mein Sohn ist jetzt 18 Jahre alt geworden und lebt bei seiner Mutter, welche verheiratet ist und von ihrem jetzigen Ehemann getrennt lebt.
    Mein Sohn hat in der 9. Klasse die Schule abgebrochen und hat sich keine Lehrstelle gesucht, sondern faulenzt rum. Er und seine Mutter frohlocken auf meinen Unterhalt, den ich – wie sie meinen – bis zum 27. Lebensjahr zahlen muß.
    Mutter und Sohn leben von HartzIV in einer Bedarfsgemeinschaft. Hat der Sohn das Recht oder sogar die Pflicht, nunmehr allein HartzIV zu beantragen? Wie lange muß ich Unterhalt zahlen, wenn er nur die Suche nach einem Ausbildungsplatz „vortäuscht“. Er ist leider inzwischen in der „rechten Szene“ aktiv. Hat er trotz Faulheit Anspruch auf Kindergeld, wenn er die Suche nach einem Ausbildungsplatz dauerhaft vorgibt und vortäuscht?

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Matthias,

      das Anrecht auf Kindesunterhalt kann verwirkt werden, wen das Kind keine Ziestrebigkeit erkennen lässt. Wenden Sie sich für weitere Schritte an einen Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team.

  37. Louisa sagt:

    Hallo, ich bin 25 Jahre alt, habe eine Körperbehinderung (Halbseitenlähmung) hinzukommt, dass ich Epileptikerin bin. Nach meinem Fachhochschulabschluss habe ich ein einjähriges unentgeltliches Praktikumsjahr zur Vorbereitung auf mein Studium absolviert. Habe keine eigenen Einkünfte. Nur den Unterhalt meines Vaters 329 €. Ich studiere im 2. Semester, wohne im Studentenwohnheim. Mein Bafög ist immer noch nicht bewilligt worden. Steht mir mehr/ zusätzliche finanzielle Unterstützung zu?

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Lousia,

      beide Elternteile sind im Rahmen Ihren Möglichkeiten unterhaltspflichtig. Darüber hinaus besteht in der Regel kein Anrecht auf weitere Unterstützung. Lassen Sie sich gegebenenfalls von Ihrem Jugendamt beraten, inwiefern Ihre persönliche Situation zu einer Ausnahmeregelung führt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  38. Gehlert sagt:

    Hallo meine Tochter 19 Jahre alt ist im Mai diesen Jahres zu mir gezogen (Vater)
    Die Mutter weigert sich Unterhalt an meine Tochter zu entrichten

    Im August 2015 waren wir beim Jugendamt um den Unterhaltsanspruch ausrechnen zu lassen der damalige Sachbearbeiter hatte in diesem Gespräch gesagt das meine exFrau Vollzeit arbeiten muss oder sie halt wie in vollzeitberechnet wird und auch in lohnsteuerklasse 3 und nicht in 5

    Meine exFrau arbeitet in der gleichen firma wie ich von daher kenne ich auch ihre Einstufung und das zu erziehlende brutto in Vollzeit 3900€ so geht sie 16 Stunden in der Woche arbeiten und erzielt in ls5 da 1200€ netto im Jahres durchnitt

    Das Jugendamt hat es jetzt endlich geschafft eine Berechnung zu machen und der Schlag ins Gesicht sitzt jetzt noch da ich den Unterhalt der meiner Tochter zusteht alleine bewältigen könne sieht das Jugendamt keine Grundlage eine andere Berechnung die meine exFrau dazu verpflichtet auch nur 100€ an ihr Kind zuzahlen vorzunehmen

    Kann das sein das immer nur die Väter die gelackmeierten sind

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Gehlert,

      die Unterhaltszahlungen können auch von Anwälten berechnet werden. Wenden Sie sich also an einen Rechtsvertreter, um das Ergebnis des zuständigen Jugendamtes überprüfen zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  39. Magda sagt:

    Ich bin Beamtin (49)habe ein volljähriges Kind ,23 Jahre, Bald werde ich wg. gesundheitlichen Problemen nur noch Teilzeit 50% arbeiten können bzw. vorzeitig in Pension müssen. Mein unbereinigtes Netto wäre dann ca. 1.300 Euro als Pensionärin oder 1.450 Euro als Teilzeiterin Ich habe dann noch meine private Krankenversicherung /PKV: 230 Euro, die ja trotzdem zahlen muss. Mein Kind will ab Herbst / Oktober 2016 ein Studium aufnehmen und von mir vollen Unterhalt. Der Vater (47) ist nicht leistungsfähig, da Azubi-Umschulung mit 1050 Euro. Werden die 230 Euro PKV vom unbereinigten Netto berücksichtigt, wäre ich gar nicht leistungsfähig, als Teilzeiterin kämen noch Fahrtkosten zum Abzug. Oder muss ich diese Kosten vom Selbstbehalt 1.100 Euro bestreiten. Dann bleiben mir 870 Euro für Miete(700), und 100 Euro Kredit. Für Einkäufe Lebensmittel und Versicherungen reicht es nicht mehr. Wie wird das netto bereinigt?

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Magda,

      bitte wenden Sie sich an das Jugendamt oder einen Anwalt, um Ihre Situation genau zu durchleuchten. Die Berechnung des Unterhaltes ist aufwendig und kann in diesem Rahmen nicht geleistet werden. Dies gilt auch für die Bereinigung des Nettoeinkommens.

      Ihr Scheidung.org-Tema

  40. Schneider sagt:

    Eltern geschieden. Kind, 18 Jahre, noch in der Schule, lebt bei der Mutter in einer schuldenfreien Eigentumswohnung. Mutter hat kein Einkommen, braucht daher keinen Unterhalt zu zahlen. Vater zahlt alleine komplett an das Kind. Kann der Betrag der Düdo-Tabelle gekürzt werden, da ja keine Kaltmiete anfällt und die Mutter vom Kind daher eigentlich auch keinen Kaltmieteanteil fordern kann?
    Gibt es eine Richtgröße, in welchem Verhältnis zwischen Mutter und Kind die Mietnebenkosten zu teilen sind, wenn nur die beiden in der Wohnung wohnen?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Schneider,

      feste Werte und Vorschriften lassen sich im Familienrecht nur selten treffen. In aller Regel handelt es sich um Einzelfallentscheidungen. Zahlungen des Kindes an die Mutter sind jedoch eine Vereinbarung zwischen diesen beiden Parteien und berühren den Unterhaltsanspruch selbst nicht.

      Wenden Sie sich ggf. an einen Rechtsanwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  41. Andre sagt:

    Zum Thema Selnstbehalt 1.300 Euro: Was gilt als bereinigtes Netto? Ich verdiene Netto durch Krankheit und Teilzeit nur noch 1.600 Euro. Dann muss ich meine Private Krankenversicherung zahlen 210 Euro und habe tägliche Fahrtkosten (90 km einfache Strecke). Werden diese Ausgaben das Netto noch bereinigen oder muss ich das vom Selbstbehalt bestreiten?

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Andre,

      die Berechnung des bereinigten Nettoeinkommens ist oftmals vom Einzelfall abhängig. Fahrtkosten werden in der Regel nur dann vom Einkommen abgezogen, wenn diese mit der Arbeitsstelle in Verbindung stehen. Private Krankenversicherungen werden oftmals ebenso abgezogen. Für die Berechnungen in Ihrem Fall, wenden Sie sich bitte an einen Anwalt oder das zuständige Jugendamt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  42. David sagt:

    Mein Sohn ist über 18, lebt bei seiner Mutter.
    Wie hoch ist der von mir zu zahlende Unterhalt, wenn meine Frau 3492 € und ich 3250 € verdienen. Die Düsseldorfer Tabelle endet bei 5100 €.
    Ich bezahle noch aus der Zeit als mein Sohn unter 18 war die Düsseldorfer Tabelle Kat 5 620 € abz. Kindergeld.
    Demnächst bekommt meine Frau 4000 €.
    Mein anderer Sohn wird nächstes Jahr 18.
    Können Sie mir bitte den Unterhaltsanspruch mitteilen.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo David,

      die Grundlage für die Berechnung des Unterhalts ist das bereinigte Nettoeinkommen des Barunterhaltspflichtigen Elternteils. Übersteigt diese Summe den Wert von 5.100 Euro ist in jedem Einzelfall gesondert zu entscheiden.

      Ziehen Sie zur Berechnung des Barunterhalts einen Rechtsanwalt zu Rate. Wir sind an dieser Stelle nicht befugt, Rechtsberatung zu erteilen und damit zu nah auf den spezifischen Einzelfall einzugehen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  43. H. sagt:

    Hallo,
    folgende Frage hätte ich:

    Sohn (18Jahre), Realschulabschluss, danach 1 Jahr BGJ Metall hat sich jetzt für ein FSJ bei der Diakonie entschieden und bekommt dafür monatlich 370€ „Taschengeld“. Er lebt bei der Mutter. Bis jetzt erhielt die Mutter monatlich 150 Euro Unterhalt für ihn. Wurde vom Gericht so ausgerechnet. Werden diese 370€ nun gegengerechnet? Oder erhält die Mutter weiterhin die 150€ Kindesunterhalt für ihn?

    Über eine Antwort wäre ich sehr dankbar.

    MfG

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo,

      in der Regel werden auch die Einkommen der Kinder auf den Unterhaltsanspruch angerechnet. Suchen Sie im Zweifel Rat bei einem Rechtsanwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  44. H. sagt:

    Hallo,
    wie würde sich es bei dem Praxisbeispiel 2 und 3 verhalten, den der Volljährige Student ( Dualstudium ) Geld vom Arbeitgeber erhält, ca. 900 Euro Brutto. Was müsste dann hier als Barunterhalt gezahlt werden, oder fällt dann der Anspruch raus.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo,

      in diesem Fall würde das Beschäftigungsentgelt auf den Unterhaltsanspruch angerechnet werden. Da dieser in aller Regel unter 900 Euro liegt, entfiele die Barunterhaltszahlung durch die Eltern.

      Ihr Scheidung.org-Team

      1. Heck sagt:

        Vielen Dank für die Nachricht.
        Wo liegt denn die Grenze ( was kann er max. verdienen, das der Barunterhalt entfällt)? Wird hier das Nettogehalt oder das Bruttogehalt vom Studenten herangezogen.
        Liebe Grüße

        1. scheidung.org sagt:

          Hallo Heck,

          es entscheidet sich nach dem Einkommen der Eltern, ab welcher Höhe die Ausbildungsvergütung zu einem Entfallen der Unterhaltsansprüche führt. Berücksichtigt wird grundsätzlich das Nettoeinkommen.

          Ihr Scheidung.org-Team

          1. heck sagt:

            vielen Dank.

          2. h. sagt:

            Ich hätte noch eine Frage! Gibt es ein Rechenbeispiel, zb. Wenn die Eltern jeweils 2000 netto verdienen, und der Student Euro 600-700 Euro netto Geld verdient.Was müsste dann Unterhalt vom Vater bezahlt werden.

          3. heck sagt:

            Gut, jetzt weiss ich was an Unterhalt bezahlt werden muss. Aber es stellt sich ja die Frage ob das Gehalt das der Student bei seinem Dualen Studium verdient, auf den Unterhalt angerechnet wird. Oder bleibt das Geld das der Student davon unberührt?

          4. Scheidung.org sagt:

            Hallo,
            das Ausbildungsgehalt, welches durch das Duale-Studium erworben wird, ist abzüglich 90 Euro auf den Unterhaltsanspruch anzurechnen.

            Ihr Scheidung.org-Team

  45. Kendra K. sagt:

    Hallo,

    Ich werde im September 18 und studiere ab Oktober mittlerweile im 3. Semester an der Uni in der Stadt, in der meine Eltern wohnen. Bisher habe ich bei meinen Eltern gewohnt, möchte aber ausziehen. Meine Eltern wollen mir jedoch keinen Unterhalt zahlen (höchstens das Kindergeld überweisen, Versicherung bezahlen und Fitnessstudio (20€)). Sie sagen ich könne ja genauso gut zuhause wohnen und hätte hier ein entspannteres Leben, mehr Platz, etc..

    Sind meine Eltern trotzdem barunterhaltsplichtig, oder können sie mich sozusagen „zwingen“ bei ihnen zu wohnen, da es ja nicht dringend notwendig wäre, dass ich in der gleichen Stadt umziehe.

    Im September werde ich eine Minijobtätigkeit auf 450€-Basis + 120€ Nachtzuschlag aufnehmen.
    (Mir ist bewusst, dass ein Teil meines Erwerbseinkommens vom Barunterhalt abgezogen werden würde.)

    Muss ich also den Naturalunterhalt (Kost & Logis) annehmen, oder kann ich auch ausziehen und Barunterhalt „verlangen“?

    Anmerkungen:
    -wegen des hohen Einkommens meiner Eltern kann ich kein BaFöG beantragen (6000+).
    -Die Regelstudienzeit sind 6 Semester.
    -Eltern sind nicht getrennt.

    Vielen Dank im Voraus für Ihre Hilfe!

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Kendra,

      mit Volljährigkeit des Kindes sind beide Elternteile in aller Regel barunterhaltspflichtig. Wenden Sie sich im Zweifel an einen Rechtsanwalt. Dieser kann Ihnen bei der Berechnung Ihres Unterhaltsanspruches behilflich sein und Lösungsansätze stellen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  46. Martina C. sagt:

    Die Tochter ist 18 wird bald 19 macht Abitur und geht einem 450 Eurojob nach wohnt beim Vater
    Dann is da noch eine Tochter 16 Jahre die wohnt bei der Mutter . Die 18 jährige will nun ausziehen .. was muss wer wieviel an da bezahlen

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Martina,

      welche Unterhaltsansprüche für Kinder entstehen, können Sie der Düsseldorfer Tabelle entnehmen. Dabei sind allerdings viele Faktoren zu beachten, die individuell berücksichtigt werden müssen (vor allem die Ermittlung des bereinigten Nettoeinkommens der Eltern ist hier zu nennen).

      Sie können sich an das zuständige Jugendamt wenden, um Ihren Fall zu besprechen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  47. Ebenbeck B. sagt:

    Ich bin mir total unsicher, wie das nun bei uns ist.
    Meine Tochter studieret ab Oktober, wohnt unter der Woche im Studentenwohnheim (300 km entfernt). An den Wochenenden und in den Semesterferien wohnt sie aber wieder bei mir.
    Wie sollen wir das denn nun regeln?
    Und ich beziehe ab November wieder Elterngeld, da das 3. Kind auf die Welt kommt. Zählt das dann zu meinem Einkommen hinzu?

    Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.
    Beate

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Ebenbeck,

      Prinzipiell wird das gesamte Einkommen bei der Berechnung des Kindesunterhaltes berücksichtigt. Allerdings werden minderjährige Kinder gegenüber volljährigen bevorzugt. Wenden Sie sich an das zuständige Jugendamt, um Hilfestellung bei der Berechnung zu erhalten.

      Ihr Scheidung.org-Team

  48. Iris v. sagt:

    Guten Tag

    Mein Sohn 21 Jahre lebt in seiner eigenen Wohnung , die ich durch mein Einkommen komplett bezahle und dazu bekommt er sein Kindergeld ausgezahlt .
    Nun weigert sich der Vater ( wir sind seit 18 Jahren geschieden ) seinem Sohn Unterhalt zu zahlen , da er meint , dass S. Doch genug zu leben hätte ……

    Wie gestaltet sich der Unterhalt bzw die künftigen Zahlungen ? Geht das nur über eine richterliche Anordnung ?
    Vielen Dank

    Gruß Iris

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Iris,

      bei Weigerung eine zahlungspflichtigen Elternteils bleibt oftmals nur die Klage vor dem Familiengericht. Zunächst kann sich Ihr Sohn mit dem zuständigen Jugendamt in Verbindung setzen, um Handlungsmöglichkeiten in Erfahrung zu bringen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  49. Lotte sagt:

    Hallo,
    mein persönlicher Fall ist wohl etwas ungewöhnlich:
    Ich bin demnächst zum zweiten mal geschieden. Mit meinem Ex Mann habe ich 2 Kinder, 8 und 10 Jahre. Aus vorheriger Beziehung habe ich eine (in 2 Wochen) 18jährige Tochter (jetzt im 2. Ausbildungsjahr) und einen 14jähriger Sohn.
    Nur meine ältesteste Tochter lebt bei mir. Die anderen drei leben bei meinem Ex Mann. Der leibliche Vater meines Sohnes zahlt ihm den entsprechenden Unterhalt.
    Ich zahle Unterhalt für unsere beiden gemeinsamen Kinder.
    Wie sieht es mit dem Eigenbehalt aus, wenn meine fast 18jährige Tochter bei mir lebt?
    Und was, wenn ich wieder heiraten sollte und ein weiteres Kind bekomme und nicht Vollzeit arbeiten könnte? Mein Lebensgefährte ist selbst unterhaltspflichtig seinen Kindern gegenüber.
    Ich möchte gerne noch etwas anmerken:
    Wie ist es einem Unterhaltspflichtigen möglich, mit dem zu verbleibenden Selbstsbehalt zurecht zu kommen? In meinem Fall ist es so, dass ich nun Unterhalt für zwei Kinder zahle (was dem Unterhaltsberechtigten grundsätzlich auch zusteht), regelmäßig 4 Kinder bei mir habe und zusehen muss, dass ich mit dem Selbstbehalt alles bezahlt bekomme. Die Wochenenden, Geburtstage, Weihnachten… von gemeinsamen Urlauben ganz zu schweigen.
    Über wen kann ich mich ausgiebig informieren lassen? Einen Anwalt kann ich mir nicht leisten….
    Vielen Dank vorab!

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Lotte,

      die Unterhaltsansprüche der Kinder werden zunächst nicht dadurch eingeschränkt, dass weitere Kinder im Haushalt des Unterhaltspflichtigen leben. Dabei wird jedoch dessen Zahlungsfähigkeit berücksichtigt.
      Es gibt verschiedene Beratungsstellen, an die sich Unterhaltspflichtige wenden können. Besprechen Sie Ihre Situation zunächst mit dem zuständigen Jugendamt. Doch auch einen Anwalt kann sich letztlich jeder „leisten“, da sich dessen Honorar regelmäßig nach der Zahlungskraft seines Mandanten richtet.

      Ihr Scheidung.org-Team

  50. R.E. sagt:

    Hallo,
    Habe eine Tochter 19, die bei der Mutter und ihrem Lebensgfährten wohnt. Beide bekommen Hartz4. Ich zahle 326 Euro Unterhalt. Meine Tochter gibt bis auf Taschengeld und Handygebühren ca. 150 Euro alles übrige Geld plus Kindergeld der Kindesmutter ab, die es für den Lebensunterhalt für Alle gebraucht. Folgende Fragen: Darf dass Amt das Geld der Tochter vom Hartz 4 der Mutter in Abzug bringen? Gilt die Barunterhaltspflicht auch für die Mutter trotz Hartz 4? Kann man die Kindesmutter auch wieder in Arbeit klagen damit sie Barunterhalt leisten könnte?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo,

      Wenden Sie sich bitte mit Ihren Fragen an einen Anwalt, wir dürfen keine Rechtsberatung erteilen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  51. ConnyB sagt:

    Hallo,

    mein jetziger LG, mit dem ich allerdings nicht zusammen wohne, hat 3 volljährige Kinder, die alle bei ihm leben. 1. Sohn 21 Jahre jetzt 3. Ausbildungsjahr begonnen; 2. Sohn 18 Jahre Ausbildungsvertrag ab 1. Sept.; 3. Tochter 18 Jahre noch ohne Ausbildungsplatz trotz regelmäßiger Bemühungen. Mein Lebensgefährte liegt mit seinem unbereinigten Nettoverdienst bereits unter dem Selbstbehalt, erhält aber für alle 3 Kinder das Kindergeld. Er trägt allein die Kosten für Verpflegung und Unterbringung und sonstige Lebenshaltungskosten aller 3 Kinder. Vom bereits 18 jährigen Sohn bekommt er 150€ im Monat Kostgeld, der 18jährige wird sicherlich auch von seinem Lehrlingsentgelt Kostgeld von 150 € abgeben.
    Kann die Kindesmutter trotz Einkünften unter dem Selbstbehalt zu Unterhaltsleistungen zumindestens für die 18jährige Tochter verpflichtet werden?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo ConnyB,
      Bei der Unterhaltsberechnung wird der Selbstbehalt des Pflichtigen beachtet, was konkret bedeutet, dass dieser nicht unterschritten wird.
      Ihr Scheidung.org-Team

  52. Joel sagt:

    Hallo,

    ich kann dem Artikel nicht entnehmen wie man den Unterhalt für zwei Kinder berechnet.
    Ich bin jetzt 19 und fange ein Studium an, und mein Bruder wird bald 18 und fängt eine Ausbildung an.
    Wir wohnen beide bei unserem Vater, welcher wie unsere Mutter ca. 1650€ Netto verdient.
    Kann mir jemand erklären wie das dann gerechnet wird?

    Vielen Dank

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Joel,

      Bis zum Abschluss der ersten Berufsausbildung sind die Eltern unterhaltspflichtig. Auf welche Höhe sich der Unterhalt beläuft, ergibt sich aus der Düsseldorfer Tabelle. Das Ausbildungsentgelt ist bis auf (90 Euro) voll anrechenbar.

      Ihr Scheidung.org-Team

  53. Andreas sagt:

    Hallo,

    habe leider nichts einschlägiges gefunden. Meine Frau und ich wollen uns scheiden lassen auf Grund meines Einkommens erhält meine Frau Unterhalt nach Bedarfsdarlegung ca. 2000 €. Meine Söhne 17 und 19 ( Schueler ) ziehen jetzt zu ihr zurück…. sie forder nun Unterhalt von mir während sie vorher keinen gezahlt hat. Muss sie sich jetzt ihren eigenen Unterhalt als Einkommen anrechnen lassen oder bleibt dieser aussen vor ?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Andreas,

      Der Unterhalt, welchen Sie an Ihre Frau zahlen, wird als Einkommen angerechnet.
      Ihr Scheidung.org-Team

  54. Andreas sagt:

    Hallo
    wie bezieht sich die Berechnung des Unterhalts, wenn die geschiedene Frau wieder verheiratet ist .Werden irgerndwelche bezüge des Ehemanns in die Berechnung des Kindsunterhalts mit einberechnet?…Weil es gibt doch sowas wie Gütergemeinschaft???
    Meine Tochter ist volljährig geworden und lebt noch im Haushalt der Ex Frau.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Andreas,

      die Einkünfte des neuen Mannes Ihrer Ex-Frau finden bei der Berechnung des Kindesunterhaltes keine Beachtung.

      Ihr Scheidung.org-Team

  55. StefanM sagt:

    Eltern geschieden. Kind, 18 Jahre, noch in der Schule, lebt bei der Mutter in einem schuldenfreien eigenem Haus. Mutter hat ein Einkommen von 2700 und Vater von 2500 Euro. Das Haus würde bei Vermietung eine Miete von 1000 Euro erzielen.
    Frage: Wird bei der Mutter zu ihrem Eikommen auch die 1000 Euro für das Haus mit zugerechnet, so dass die Mutter ein anzurechnendes Einkommen von 3700 Euro hätte?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Stefan,

      Die Mutter genießt in diesem Falle einen sogenannten Wohnvorteil, womit ihr bei der Unterhaltsberechnung ein geldwerter Gebrauchsvorteil zugerechnet wird. Ein Anwalt kann diesen Wohnvorteil berechnen und entsprechend eine Unterhaltsberechnung vornehmen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  56. Kasi sagt:

    Hallo Orga-Team,

    meine Tochter wird jetzt 18, lebt bei der Mutter ( Trennung 2006 )und macht nächstes Jahr Abi.
    Seit 2011 hat meine Tochter jeglichen Kontakt zu mir und meinen Eltern abgebrochen. Meine Eltern haben von Geburt an für sie einen Bausparer und ein Sparbuch angespart. Nachdem jegliche Kontaktversuche von meinen Eltern gescheitert sind haben sie vor 3 Jahren die Zahlungen auf die Sparverträge eingestellt. Leider haben meine Eltern die Verträge auf den Namen meiner Tochter angelegt und müssen nun hilflos zusehen, wie alles in allem ein üppiger 5-stelliger Betrag ( über der Steuerfreigrenze ), an meine Tochter fließt. „Weil darauf will Ex-Frau und Tochter ja nicht verzichten!“
    Nun meine eigentliche Frage: Da es sich um eine beträchtliche Summe handelt, kann diese sich dann auf den Unterhaltsbedarf mindernd auswirken?

    Vielen Dank für eine Antwort.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Kasi,

      auch Vermögen des Kindes kann auf den Unterhaltsbedarf Anrechnung finden. Wenden Sie sich ggf. an einen Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  57. Andre sagt:

    Hallo

    meine Tochter wird jetzt 18 und lebt bei ihrer mutter unterhalt zahle ich auch.

    wie ist das jetzt da meine Tochter auch selber mutter wird muss ich dadurch wenn sie 18 mehr zahlen oder wird das kind mit gegengerechnet,da sie für das kind ja auch geld bekommt.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Andre,

      in der Regel ist es nicht vorgesehen, dass ein Elternteil auch für Kindeskinder Unterhalt zahlen müssen. Dies obliegt dem Kindesvater. Inwiefern Sie den Kindesunterhalt für das Enkelkind auf den Unterhaltsbedarf Ihrer Tochter anrechnen können, kann Ihnen in diesem speziellen Fall vermutlich nur ein Rechtsanwalt beantworten. Hier liegen keine Kenntnisse darüber vor.

      Ihr Scheidung.org-Team

  58. Anja sagt:

    Hallo,
    ich habe das noch nicht so ganz verstanden. Die Tochter meines Mannes ist 19 Jahre, hat gerade ihr ABI abgeschlossen und begann nun gerade eine Ausbildung. Dabei handelt es sich um eine schulische Ausbildung. Die Schule kostet monatlich 330 Euro und geht täglich bis 13 Uhr. Die Mutter möchte nun, dass der Vater die Schule bezahlen soll. Zuletzt haben wir über das Jugendamt den Unterhalt berechnen lassen. Dabei kam heraus, dass mein Mann 33 % des Betrag gem. Düsseldorfer Tabelle zahlen muss, die Mutter 67 %. Ich habe es so verstanden, dass der Selbstbehalt auf 1.300 Euro gestiegen ist (also, dass was mein Mann behalten muss). Der Unterhalt müsste also nochmal neu berechnet werden und die Schulkosten müsste man zusätzlich im gleichen Verhältnis aufteilen – aber die 1.300 Euro müssen meinem Mann verbleiben ?
    Die Tochter hat uns bisher nicht mitgeteilt, ob sie Bafög bekommt oder sich einen Job gesucht hat, da die Schule ja nur bis mittags geht. Darf sie dann dieses Geld komplett behalten oder wird das als ihr Einkommen berechnet?

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Anja,

      neben der Unterhaltspflicht gibt es keine Pflicht, anfallendes Schulgeld zu zahlen. Dies ist vom volljährigen Kind in der Regel selbst zu tragen. Entscheiden sich die Eltern von sich aus dafür, das Geld für die Ausbildung ihres Kindes aufzubringen, so spielt der Selbstbehalt keine Rolle. Für die Unterhaltsberechnung wird das Einkommen des Kindes (nach Abzug eines Freibetrages von 90 Euro) angerechnet.

      Gegenüber nicht privilegierten Kindern steigt der Selbstbehalt auf 1.300 Euro, das ist korrekt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  59. Kai sagt:

    Hallo,
    mein Sohn studiert und will unterhalt, droht mit Anwalt. Ich habe geheiratet und meine Frau sitzt zuhause mit Neugeborenem. Sie hat kein Einkommen. Wird von meinem Einkommen der Unterhalt für sie abgezogen? Wie wird er angerechnet?
    Danke im Voraus für die Mühe!
    Viele Grüße,
    Kai

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Kai,

      Die Unterhaltsverpflichtung gegenüber Ihrer Frau und Ihrem Neugeborenen sind bei der Unterhaltsberechtigung für Ihren Sohn mit einzurechnen. Kontaktieren Sie bitte einen Anwalt, dieser kann Sie beraten, ob Sie an Ihren Sohn Unterhalt zahlen müssen, und wenn ja, in welcher Höhe.

      Ihr Scheidung.org-Team

  60. Nicola sagt:

    Laut meinem Rechtsanwalt beträgt der Selbstbehalt gegenüber einem privilegierten volljährigen Kind 1300 Euro. Ich habe aber mehrfach gelesen, dass dieser nur mit 1080 Euro angerechnet wird. Was stimmt jetzt? Gibt es hierzu eine Rechtssprechung? Sofern nur dieses volljährige Kind Unterhalt erhält erfolgt eine Höherstufung in der Düsseldorfer Tabelle?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Nicola,

      der Selbstbehalt bei minderjährigen und privilegierten volljährigen Kindern liegt derzeit bei 1.080 Euro, gegenüber nicht privilegierten Volljährigen bei 1.300 Euro.

      Ihr Scheidung.org-Team

  61. Johanna G. sagt:

    Ich bin 18 Jahre alt und habe jetzt nach meinem Abi ein FSJ begonnen und wohne solange bei meiner Tante. Daraufhin hat sich mein Vater erkundigt und sagt jetzt, er ist für dieses Jahr zu überhaupt keiner Zahlung mehr an mir verpflichtet. Habe ich wirklich keinen Anspruch mehr auf Kindergeld oder Unterhalt? Und gilt mein Wohnort jetzt als eigener Haushalt? Es ist ja immer noch innerhalb der Familie und dementsprechend zahle ich auch nur freiwillig 100 Euro pro Monat an meine Tante

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Johanna,

      während des FSJ kann der Unterhaltsanspruch des Kindes erlöschen. Wenden Sie sich an einen Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

      1. Johanna G. sagt:

        Vielen Dank für die Antwort!

  62. Melanie sagt:

    Hallo,
    Habe ich es richtig verstanden?
    Wenn das Kind 19 Jahre in Ausbildung ist. Eine eigene Wohnung hat, gilt sie als nicht previligiertes Kind und Ihr steht 735,- zu?
    Vom Nettoausbildungsgehalt wird 90,- abgezogen.
    510,- netto -90,- +190,- Kindergeld = 610,-
    735,- – 610,- = verbleiben 125,- Unterhaltsanspruch die von beiden Elternteilen zu tragen ist?
    Vielen Dank für Ihre Antwort
    MfG Melanie

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Melanie,

      zur Berechnung des Unterhalts steht Ihnen unser Kindesunterhaltsrechner zur Verfügung. Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an das zuständige Jugendamt. Konkrete Rechnungen zur Unterhaltspflicht können wir nicht beantworten, da stehts die Gesamtsituation zu betrachten ist. In Ihrer Rechnung haben Sie korrekt alle Informationen aus unseren Texten herausgelesen und berücksichtigt.

      Ihr Scheidun.org-Team

  63. Daniela M. sagt:

    Hallo,

    mein Sohn wird demnächst 18 Jahre alt. Er lebt mit mir in einem Haushalt. Nun wurde ich von seinem Erzeuger aufgefordert mein Gehalt der letzten 12 Monate, Einkommenssteuer usw. offen zu legen. Muss ich diese Informationen ihm zusenden? Ich bin davon ausgegangen dass dies nur mein Sohn einfordern darf.

    Vielen Dank

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Daniela,

      bitte wenden Sie sich an das Jugendamt oder einen Anwalt. Die Auskunftspflicht gegenüber dem anderen Elternteil kann beispielsweise daraus erwachsen, dass bei wesentlich höherem Einkommen auch der betreuende Elternteil einen Teil des Barunterhalts übernehmen muss.

      Ihr Scheidung.org-Team

  64. Sandra sagt:

    Guten Tag, mein Mann und ich sind jetzt jeweils das 2 mal verheiratet. Aus seiner 1 Ehe hat er 2 Kinder 1 Sohn wird nächstes jahr 25 Jahre. Was er macht wissen leider nicht. Seine Tochter ist 21 Jahre und angeblich bei der Bundeswehr. Wir haben einen gemeinsamen Sohn von 13 Jahren der Autismus hat und in unserem Haushalt lebt. Meine Frage wie lang müssen wir noch Unterhalt zahlen ?
    Danke sehr

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Sandra,

      sofern die beiden volljährigen Kinder bereits Einkommen haben, kann dieses auf den Unterhaltsanspruch angerechnet werden. Ist die erste Berufsausbildung abgeschlossen, so kann der Unterhaltsanspruch bereits erloschen sein. Kontaktieren Sie die Kinder hierzu. Sie sind dem Unterhaltsschuldner zur Auskunft verpflichtet. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um die Vorgehensweise in diesem Fall zu klären.

      Ihr Scheidung.org-Team

  65. Tom sagt:

    Hallo,
    ich habe eine Frage bezüglich dem Kindsunterhalt für ein nicht privilegiertes Kind das im eigenen Haushalt lebt. Mein Sohn ist nun 18 Jahre alt und beginnt eine Ausbildung zum Altenpfleger.
    Sein Nettoeinkommen beläuft sich im 1. Lehrjahr auf ca. 650€ laut seiner Aussage, zudem steht ihm das Kindergeld zu. Die Miete für die Wohnung beträgt 290€ warm.
    Ich selbst bin Beamter und habe ein Nettoeinkommen von ca. 2900€.
    Welche Kosten kann ich vom Nettogehalt abziehen um das bereinigte Nettoeinkommen zu erhalten?
    Ich bin privat Krankenversichert, die monatlichen Kosten belaufen sich auf ca. 350€. Es entstehen ca. 150€ Fahrkosten für den Arbeitsweg. Die Warmmiete beläuft sich auf 750€. Ich weiß nicht ob der Kredit für das Auto, 350€ monatlich, abzugsfähig sind, bzw. welche Kosten noch abzugsfähig sind.
    Weitere Einkünfte habe ich nicht.
    Ich habe mit meiner neuen Lebensgefährtin ein gemeinsames Kind das 7 Jahre alt ist und im gemeinsamen Haushalt lebt, ich weiß nicht in wie weit das Einfluss auf den Unterhalt von [Name des Kindes entfernt] hat.
    Das Einkommen der Kindsmutter kenne ich leider nicht, ich weiß nur, dass Sie eine Privatinsolvenz hatte, aber ob diese schon abgeschlossen ist, kann ich nicht sagen.
    Mir geht nur darum mit welchem Unterhalt ich zu rechnen habe, ich möchte das er den Unterhalt bekommt der ihm zusteht.
    Danke sehr.

    1. Tom sagt:

      Ist es in Ordnung wenn er von beiden Elternteilen 300€ Unterhalt bekommt?
      Laut meiner Rechnung hätte er sein Lehrlingsgehlat+ KiGe+Unterhalt.
      So kommt er auf 1140€ abzüglich der 290€ Warmmiete.
      So bleiben ihm 840€ zum Leben.

      1. Scheidung.org sagt:

        Hallo Tom,

        wenden Sie sich bitte für einen genaue Unterhaltsberechnung an einen Anwalt.

        Ihr Scheidung.org-Team

    2. Scheidung.org sagt:

      Hallo Tom,

      der Kindesunterhalt ergibt sich aus der Düsseldorfer Tabelle. Das Ausbildungsentgelt ist bis auf 90 Euro voll anzurechnen. Der Düsseldorfer Tabelle liegt das bereinigte Nettoeinkommen zugrunde, allerdings werden beim Kindesunterhalt weitaus weniger Posten abgezogen. Regelmäßig wird ein Pauschbetrag von 5% berücksichtigt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  66. W. sagt:

    Guten Morgen, meine Tochter wird im März 2017 18 Jahre alt, seit März 2016 ist sie in einem betreuten Wohnen vom Jugendamt. Seit August 2016 hat sie eine Lehre angefangen. Seit vorigem Jahr wollte ich den Unterhalt gerichtlich neu berechnen lassen, durch die Unterbringung durch das Jugendamt hat das Verfahren geruht, aber jetzt meldet sich das Gericht, wegen Fortführung des Verfahrens. Meine Frage lautet daher, muss der Unterhalt nicht auf Grund der Erreichung des 18. Lebensjahr neu berechnet werden, denn auch meine Einkommensverhältnisse haben sich geändert. Vielen Dank für Ihre Antwort.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo,

      haben sich Ihre Einkommensverhältnisse oder die Ihres Kindes verändert, können Sie ggf. auch eine Abänderungsklage anstreben. Dabei wird der Unterhaltsanspruch auf Grundlage der neuen Umstände neuerlich berechnet. Wenden Sie sich bei Fragen stets an einen Rechtsanwalt. Dieser kann Ihnen eine Rechtsberatung erteilen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  67. Kirsten sagt:

    Hallo, folgender Fall: Kind aus 1. Ehe wird 18 und beginnt ein Studium. Er hat aus neuer Ehe 2 Kinder mit 3 und 5 Jahren. Werden die Kinder beim Barunterhalt des Mannes mit angerechnet? Wenn ja, wie wird das berechnet? Wird ein Kredit zwecks Hauskauf ebenfalls berücksichtigt? Danke schon mal…

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Kirsten,

      minderjährige Kinder haben in aller Regel Vorrang vor volljährigen und nicht privilegierten Kindern. Daher kann ein Unterhaltsschuldner von seinem Nettoeinkommen bereits bestehende Unterhaltsleistungen abziehen. Auch andere Verbindlichkeiten können bei der Bereinigung des Einkommens berücksichtigt werden. Wenden Sie sich im Zweifel an einen Rechtsanwalt, der etwaige Berechnung prüfen kann.

      Ihr Scheidung.org-Team

  68. Christian sagt:

    Guten Tag, ich habe eine 18 jährige Tochter, die noch bis nächstes Jahr zur Schule geht. Ihr Bedarf, der sich laut Tabelle durch die Summe beider Elternteile ergibt, könnte zu 100 Prozent gedeckt werden. Beide Elternteile könnten aus dem nach Abzug des Selbstbehaltes verbleibenden Überschuss jeder seinen errechneten Anteil bezahlen. Nun meine Frage:

    Kann denn mein Selbstbehalt gekürzt werden, weil ich mit neue Lebensgefährtin (wir sind nicht verheiratet) zusammenlebe, um den Anteil der Mutter zu reduzieren und meinen zu erhöhen ?
    Herzlichen Dank !!

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo,

      der Selbstbehalt liegt gegenüber privilegierten Kindern derzeit stets bei 1.080 Euro. Für erwerbslose Eltern gilt ein Selbstbehalt von 880.

      Ist das Kind nicht mehr privilegiert (etwa in Ausbildung), so erhöht sich der Selbstbehalt für Unterhaltspflichtige auf 1.300 Euro.

      Dieser ist damit nicht direkt von den Lebensverhältnisses des Unterhaltspflichters abhängig, sondern vor allem von der Position des unterhaltsbedürftigen Kindes.

      Ihr Scheidung.org-Team

      1. Christian sagt:

        Liebes Scheidung-org-Team,
        vielen Dank für die Antwort. Entschuldigung, wenn ich es nicht herauslesen kann …
        darf beim Volljärigenunterhalt und ohne Vorliegen eines Mangelfalles der Selbsbehalt des Vaters (hier 1080,-) gekürzt werden um Ersparnisse bei der Mutter zu bewirken?
        Kind 18 Jahre-geht noch zur Schule und wohnt bei der Mutter, bekäme durch Bedarfsermittlung Unterhalt nach EK-Klasse 4 der DD Tabelle 594-190=404 €.
        Beide Elternteile würden ungefähr die Hälfte davon zahlen können, ohne dass der SB angegriffen wird. Ich wohne in einer Lebensgemeinschaft mit leistungsfähigem Partner.

        Darf der gegn. Anwalt nun meinen SB kürzen, damit die Mutter weniger zahlen muss.
        Ja oder nein ? Besten Dank :)

        1. Scheidung.org sagt:

          Hallo Christian,

          der Selbstbehalt kann nicht gemindert werden. Er muss jedem Elternteil als Existenzminimum zur Verfügung stehen.

          Kontaktieren Sie einen Anwalt, welcher sich für Ihr Recht einsetzt.

          Ihr Scheidung.org-Team

  69. Enrique sagt:

    Hallo,

    im gelben Bereich des Artikels steht, dass über 18 jährige nur dann einen Anspruch auf Unterhalt haben, wenn sie sich in einer Ausbildung oder Studium befinden. Das heißt, dass jemand mit 22 in einer eigenen Wohnung leben kann (durch JobCenter zugestimmt), die bis dahin keine Ausbildung gemacht hat, ohne dass die Eltern unterhaltsverpflichtet sind, oder? Was passiert, wenn sie sich dann entschließt nach beispielsweise einem Jahr eine Ausbildung zu beginnen? Werden die Eltern dann wieder unterhaltspflichtig, weil sie vorher keine Erstausbildung abgeschlossen hat oder abschließen konnte?

    Vor ab schon mal Danke und herzliche Grüße

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Enrique,

      grundsätzlich kann der Anspruch auf Unterhalt durch eigene Versäumnisse des Kindes erlöschen. Die nachträgliche Wiedereinsetzung der Unterhaltspflicht ist dennoch möglich. Wenden Sie sich im Zweifel an einen Rechtsanwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  70. Uli sagt:

    Hallo,
    meine Tochter ist 18 Jahre alt und macht gerade ihr FSJ. Sie bekommt 155,- Euro Taschengeld dazu 236,- Essensgeld und 100,- Euro Zuschuss für die Unterkunft.
    Wie weit wird der Gesamtbetrag von 614,- Euro an den Unterhalt angerechnet.
    Sie wohnt noch zu hause.
    Ihr Vater hat noch zwei Minderjährige Kinder .

    DANKESCHÖN

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Uli,

      nach geltender Rechtsprechung ist während des FSJ eines volljährigen Kindes kein Unterhalt zu zahlen, es sei denn, dieses dient als Vorbereitung auf ein Studium. Erfüllt Ihre Tochter die Voraussetzung, so sind darüber hinaus die beiden jüngeren Kinder privilegiert und bei der Berechnung miteinzubeziehen. Das Taschengeld ist meist abzuziehen. Wenden Sie sich für eine detaillierte Berechnung an das Jugendamt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  71. Peter sagt:

    Liebes Team,

    ich bin meiner mind. Tochter (16) und meinem gerade beginnenden studierendem Sohn (19) zusammen mit meiner Ex Frau unterhaltspflichtig. Der studierende Sohn wohnt bei der Ex Frau.
    Ob und inwieweit meine Ex Frau sich am Unterhalt (nach Quotelung) des Sohnes beiteilgen darf ist unklar.
    Dazu eine Frage:
    Ist der Unterhalt für die mind. Tochter (lebend bei der Ex Frau) von meinem bereinigten Einkommen vorher voll abzugsfähig für die Berechnung des
    Unterhaltes des Studierenden? Macht es einen Unterschied, ob die Ex Frau grundsätzlich keinen Unterhalt zahlen kann oder erst nach der Quotelung und Abzug des Selbstbehaltes nicht Leistungspflichtig ist ?

    Vor ab schon mal Danke und herzliche Grüße

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Peter,

      sofern es sich um die erste Ausbildung Ihres Sohnes handelt, sind beide Kinder gleich privilegiert. Leben die Kinder bei der Mutter, so hat diese in aller Regel den Naturalunterhalt zu leisten. Die Düsseldorfer Tabelle gibt Aufschluss für zwei berechtigte Kinder, ziehen Sie diese für Ihre Berechnung heran. Unterschreitet Ihre Ex-Frau dann den Selbstbehalt liegt ein Mangelfall vor. Bei der Berechnung kann Ihnen ein Anwalt oder das Jugendamt helfen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  72. Lutz sagt:

    Liebes Scheidungs.org-Team,

    nach der Scheidung leben derzeit 2 volljährige Kinder beim Vater, der auch das Kindergeld ausbezahlt erhält.

    a) Der 22-jährige Sohn erhält im Zuge eines Dualen Studiums 730 Euro Ausbildungsvergütung sowie einen Mietkostenzuschuss seines Arbeitgebers in Höhe von 180 Euro. Die beiden barunterhaltspflichtigen Elternteile sind aufgrund ihres Einkommens zu einem Barunterhalt nach DT, Stufe 8 verpflicht, wobei der Vater hiervon gemäß anrechenbarem Netoeinkommen über 2400 Nettoeinkommen verfügt, die Mutter hingegen über ein Nettoeinkommen von 1800 Euro verfügt. Der Vater stellt seinem volljährigen Sohn Kosten für Unterkunft und Logis in Rechnung. Besteht aufgrund des o. g. Einkommens des Sohnes überhaupt eine Unterhaltspflicht? Sind dem Vater die zusätzlichen Einnahmen aus Mietanteil und Logis als zusätzliches Einkommen anzurechnen? Was geschieht eigentlich mit dem Kindergeld, welches an den Vater ausbezahlt wird, obwohl von Seiten des Sohnes ggf. kein Unterhaltsanspruch besteht? Ist es der Mutter (da beide Elternteile nicht pflichtig sind und der Vater Zahlungen von seinem Sohn für Unterkunft und Logis erhält) anteilig vom Vater auszuzahlen, bzw. ggf. auf den Kindesunterhalt (Zahlbetrag) des zweiten Kindes anzurechnen? Begründen die Zahlungen des Sohnes an den Vater ggf. einen eigenen Hausstand z. B. als Untermieter?

    b) Das zweite Kind, welches ebenfalls beim Vater lebt, vollendet im November das 18. Lebensjahr, so dass der bisherige Naturalunterhalt des Vaters m. E. auch hier entfällt. Die Tochter hingegen hat keine Einkünfte. Die beiden Elternteile sind auch hier unterhaltspflichtig nach DT Stufe 8. Auch in diesem Fall lässt sich der Vater das Kindergeld auszahlen, verlangt aber ebenfalls Zahlungen von der Tochter für Kost und Logis. Sind ihm diese Zahlungen im Rahmen der Unterhaltsberechung anzurechnen. Kann die Mutter, da der Vater das Kindergeld ausbezahlt erhält, ihren Unterhaltsbetrag um das ihr zustehende Kindergeld kürzen?

    Über ein Nachricht in dieser etwas kompliziert erscheinenden Angelegenheit würde ich mich sehr freuen und danke herzlich für die Bemühungen.

    Grüße
    Lutz

    Über eine Nachricht, wie es sich mit dem Unterhalt und dem Kindergeld

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Lutz,

      das Einkommen der Kinder wird auf den Bedarf angerechnet. Das Kindergeld wird hingegen vollständig angerechnet. Zahlen die Eltern die Unterhalt bar aus, können sie im Gegenzug auch Geld verlangen. Kontaktieren Sie ggf. einen Anwalt, welcher den Anspruch auf Kindesunterhalt überprüfen und entsprechend den Bedarf errechnet.

      Ihr Scheidung.org-Team

      1. Lutz sagt:

        Hallo Scheidungs.org-Team,

        vielleicht habe ich zu kompliziert geschrieben: Das eine Kind ist über 18, sein Einkommen ist so hoch, dass kein Unterhaltsanspruch gegen die Eltern mehr besteht (dies ist auch anwaltlich geprüft und berechnet), d. h. keiner der Elternteile zahlt Unterhalt. Das Kindergeld erhält aber trotzdem zu 100% der Vater, beim dem der erwachsene Sohn während seiner Ausbildung noch lebt. Der Vater verlangt vom Sohn Geld für Kost und Logis.

        Daran schließen sich 2 Fragen an:
        a) Steht der Mutter das an den Vater ausgezahlte Kindergeld anteilig zu 50% zu (da sie es ja in diesem Fall nicht mit einer Unterhaltszahlung verrechnen kann) oder ist es dem Sohn in voller Höhe vom Vater auszubezahlen, obwohl kein Bedarf nach DT und kein Unterhaltsanspruch besteht?
        b) Ist dem Vater das vom Sohn gezahlte Entgeld für Logis als Mieteinnahme anzurechnen im Sinne von Einkommen anzurechnen?

        Über eine nocmalige Nachrcht / Information würde ich mich freuen. Vielen herzlichen Dank!

        Gruß
        Lutz

        1. Scheidung.org sagt:

          Hallo Lutz,

          das Kindergeld steht in voller Höhe dem Kind zu. Da Sohn und Vater in einer Bedarfsgemeinschaft leben, ist dies vermutlich nicht anrechenbar. Kontaktieren Sie hierzu aber nochmals einen Anwalt.

          Ihr Scheidung.org-Team

  73. Sabine sagt:

    Liebes Team,
    wie ist es mit Unterhalt an unsere 18 Jährige Tochter ?
    Wir sind verheiratet, unsere Tochter ist ausgezogen ohne Ausbildung und macht jetzt event. eine Maßnahme über das Arbeitsamt.Ich verdiene 970 Euro mein Mann 3220 Euro Netto. Werden unsere Einkommen zusammengezählt? Laut Jugendamt falle ich weg weil ich zu wenig verdiene.
    Laut unserer Tochter stimmt d as nicht.Können Sie mir sagen was jetzt stimmt

    Vorab vielen Dank und viele Grüße

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Sabine,

      unter Umständen hat auch ein volljähriges Kind Anspruch auf Unterhalt. Regelmäßig allerdings erst während der ersten Berufsausbildung. Die Höhe des Unterhalts ergibt sich aus der Düsseldorfer Tabelle, wobei das Einkommen der verheirateten Eltern zusammengerechnet wird. Allerdings wird dann der Anteil jedes einzelnen Elternteils berechnet, weswegen Sie eventuell unter den Selbstbehalt fallen und deshalb herausfallen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  74. Eugean sagt:

    Hallo liebes Team
    Ich bin seit 6 Jahren glücklich verheiratet und habe aus einer früheren Beziehung einen Sohn der jetzt im Oktober sein 18. Lebensjahr vollendet hat und noch bei der Mutter lebt. Er ist im letztem Jahr mit der Schule fertig geworden und hat 1 Jahr lang nichts gemacht, hat im September diesem Jahr aber wieder mit der Schule begonnen und möchte sein Abitur machen. Ich weiß dass ich weiter Unterhalt zahlen muss aber wie setzt dieser sich zusammen? Nach meinem Wissen sind bei Elternteile ab den 18 Lebensjahr zum Unterhalt verpflichtet . Das Problem: Die Mutter meines Sohnes ist die letzten Jahre nicht arbeiten gegangen und bekommt ALGll . Mein Nettoeinkommen liegt unter 1500.- Euro. Wie hoch wäre meine Unterhaltszahlungen? Muss ich jetzt deutlich mehr Unterhalt zahlen nur weil die Mutter von ALGll lebt?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Eugean,

      da Ihr Sohn noch bei der Mutter lebt, kann diese entscheiden, Ihren Unterhaltsanteil in Form von Naturalunterhalt zu erbringen. Für die Unterhaltsberechnung gilt stets der sogenannte Selbstbehalt. Gegenüber privilegierten volljährigen Kindern liegt dieser bei 1.080 Euro bzw. 880 Euro für erwerbslose Eltern. Bitten Sie im Zweifel einen Anwalt, um Ihren Unterhaltsanteil und den Ihrer ehemaligen Partnerin berechnen zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  75. susanne r. sagt:

    hallo,bin geschieden,mein ex zahlt unterhalt.mein sohn lebt bei mir und wird im dezember 18 .er geht aufs technische gymnasium,muss ich ihm das unterhalt auszahlen

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Susanne,

      mit dem Unterhalt soll der Lebensunterhalt Ihres Kindes gedeckt werden. Lebt Ihr Kind bei Ihnen und Sie sorgen für Ihn, müssen Sie den Unterhalt nicht auszahlen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  76. Lisa sagt:

    Hallo,

    Ich bin 18 Jahre alt und habe jetzt angefangen zu studieren. Mein Vater bezahlt seit ich 12 Jahre alt bin keinen Unterhalt mehr, damals ist auch der Kontakt abgebrochen. Da er bis vor kurzem in Spanien gelebt hat, konnte ich es auch nicht einklagen. Nun möchte ich eine Unterhaltsklage gegen ihn führen, weil er vor einem Jahr wieder nach Deutschland gezogen ist, allerdings hat er nun auch zwei weitere Kinder bekommen (5 und 8 Jahre alt), wie sieht es da mit dem Betrag, den er zahlen muss, aus?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Lisa,

      in jedem Fall sind diese beiden Kinder mit in die Betrachtung einzubeziehen. Wie hoch der Unterhalt ausfällt, lässt sich aus der Ferne nicht beurteilen, da es auf das Einkommen Ihres Vaters ankommt. In jedem Fall sollten Sie sich anwaltliche Hilfe suchen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  77. Katrin K. sagt:

    Hallo zusammen
    Mein Sohn ist letze Woche 18 geworden.
    Bis zum Monat Oktober habe ich den Unterhalt von Jugendamt erhalten allso das Jugendamt hat die monatlichen Zahlungen zu mir nur weitergeleitet.
    Jetzt habe ich vorgestern eine Nachricht erhalten das der Kindesalter keine Zahlung mehr tätig doch lange unserer Sohn nicht regelmäßig zur schule geht.
    Er besucht die 10 klasse allerdings wirklich nicht regelmäßig es kommen immer mal wieder fehlzeiten vor er hat ein bisschen Probleme.
    Und der Kinds Vater gibt an,das er so nicht mehr zu Unterhalt verpflichtet ist.
    Stimmt dies gesetzlich und man muss es wirklich einfach so hinnehmen oder kann ich mir rechtliche Hilfe nehmen?
    Vielen Dank im voraus
    Katrin

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Katrin,

      da Ihr Sohn volljährig ist, muss dieser seine Unterhaltsansprüche selbst durchsetzen. Während dieser zur Schule geht, hat er grundsätzlich weiter Anspruch auf Unterhalt. Unter Umständen kann dieser aber wegen massiver Fehlzeiten unter Umständen verwirkt sein. Kontaktieren Sie bzw. Ihr Sohn hierzu einen Anwalt. Dieser kann Sie umfassend beraten.

      Ihr Scheidung.org-Team

  78. Sanny sagt:

    Hallo,

    haben auch im Internet soviel gefunden das wir nicht mehr durchsehen. Unser Fall. Mein Partner hat in die Beziehung 2 seiner 4 Kinder mitgebracht. Tochter1 wird 18 in 2017 und geht noch zur Schule, macht Abitur. Tochter 2 ist 15 und besucht dann die 10. Klasse. Kindesmutter hat gerade mit neuem Partner ein Kind bekommen und ist in Erziehungszeit. Zahlt keinen Unterhalt und hat zuvor auch nur nach gerichtliches Aufforderung gezahlt. Die beiden anderen Kinder sind 12 und 10 leben bei der Kindesmutter und mein Partner zahlt Unterhalt obgleich er dann unter seinen Selbstbehalt fällt und zudem bekommt die Kindesmutter Unterhaltsvorschuss vom Jugendamt. Wie wird da dann die Berechnung für die 18 Jährige mit barunterhalt berechnet??? Kann mal uns da irgendwie helfen?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Sanny,

      für den Unterhalt eines volljährigen Kindes bestehen regelmäßig zwei Möglichkeiten. Zum einen besteht die Option dem Kind einen Barunterhalt zu zahlen. Alternativ kann der Elternteil, bei dem das Kind lebt, Naturalunterhalt (Verpflegung, Miete etc.) leisten. Wir können Ihnen raten, einen Anwalt aufzusuchen, der die Unterhaltszahlungen einmal durchgeht.

      Ihr Scheidung.org-Team

  79. Dominik K. sagt:

    Hallo Scheidungs.org-Team

    die Beispiele sind recht nett aber ich denke nur auf 20 % der Fälle verwendbar. Meist sind die Kinder vor der Scheidung bei einem Partner und meist gibt es dann auch noch ein Zweites Kind.
    Wünschenswert wäre noch ein weiteres Rechenbeispiel oben mit auf zu nehmen:

    Eltern rechtskräftig geschieden, Kind 1 volljährig, Kind 2 minderjährig.
    Klar ist (laut Gesetz) für Kind 1 beide nach Zahlungsfähigkeit Barunterhaltspflichtig.
    Jetzt wird es jedoch interessant: Wie und in welcher Höhe wird der Barunterhalt für Kind 2 (minderjährig) angerechnet und wie und in welcher Höhe wird der Natural Anteil bei dem anderen Elternteil angerechnet?

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Dominik,

      je „interessanter“ die Fälle jedoch werden, desto komplizierter werden sie auch. Wir können in diesem Rahmen keine Voraussagen oder Berechnungen dieser Art anstellen, da im Einzelfall letztlich immer die Gerichte darüber ermessen, welche Unbterhaltspflicht besteht.

      Ihr Scheidung.org-Team

  80. Joshi sagt:

    Hallo,

    bei mir liegt folgende Sachlage vor: Meine Eltern haben sich im Jahre 2015 scheiden lassen. Seit Oktober 2015 befinde ich mich in meiner schulischen Erstausbildung welche mich monatlich über 300 Euro Schulgeld kostet. Ich bin wohnhaft bei meiner Mutter. Im November 2015 habe ich das erste Mal über meinen Anwalt Unterhalt väterlicherseits einklagen lassen. Nun hat mein Vater vor 1 1/2 Monaten geheiratet und ist gegenüber seiner jetzigen Frau, welche sich in einer Umschulung befindet, angeblich unterhaltspflichtig. Nun stellt sich mir die Frage ob ich wirklich keinerlei Ansprüche mehr auf Unterhalt habe? Zudem wurde mein Bafög enorm gekürzt seitdem er durch die neue Ehe in Lohnsteuerklasse 3 gerutscht ist.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Joshi,

      da Sie scheinbar nicht mehr privilegiertes Kind sind, rutschen Sie in der Rangfolge nach hinten – hinter privilegierte und minderjährige Kinder sowie Ehegatten. Wenden Sie sich an Ihren Anwalt, um die Unterhaltsansprüche prüfen zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  81. Mandy sagt:

    Hallo an alle,

    ich habe eine allgemeine Frage.
    Ist es rechtlich in Ordnung, wenn man den Kindesunterhalt ab dem 18. Lebensjahr nur dem Kind zur Verfügung stellt und nicht mehr der Mutter. ( Also per Überweisung aufs Konto)
    Kind lebt aber bei der Mutter und macht eine Lehre.

    Vielen Dank

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Mandy,

      ab dem 18. Lebensjahr wirtschaftet das kind für sich alleine – d.h. es ist auch selbst für die Beanspruchung des Kindesunterhalts zuständig. Dieser wird in aller Regel an das Kind ausgezahlt, da es sich zudem um Einkünfte des Kindes handelt, die auch in voller Höhe auf den Unterhaltsanspruch angerechnet werden.

      Wenden Sie sich im Zweifel an einen Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  82. Heiko.s sagt:

    Guten tag, mein Sohn wird im juli 2017 – 18 jahre, und hat die Schule mit 10a Abgeschlossen.
    möchte seine Chance verbessern und 10b nachholen.
    Wie berrechnet sich der Unterhalt für mich da er bei der Mutter lebt mit der ich nicht Verheiratet war.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Heiko,

      1. Der Unterhalt für privilegierte Kinder ist dem Unterhalt Minderjähriger gleichgestellt.
      2. Der Kindesunterhalt ist unabhängig von den Verhältnissen der Eltern zu betrachten. Ob Ehe oder nur Partnerschaft: Die Ansprüche des Kindes bleiben gleich.

      Wenden Sie sich an einen Anwalt. Dieser kann Ihnen auch bei der Unterhaltsberechnung behilflich sein.

      Ihr Scheidung.org-Team

  83. Fatima W. sagt:

    Guten tag mein Sohn ist 19 jahre er hat zwei jahre die 9 klasse gemach und befand sich bis heute in der 10 klasse nun sagt er er kann und möchte nicht mehr zur schule und arbeiten möchte er auch nicht ich selber verdiene ca 1700 euro ,sein vater hab ich nie unterhalt bekommen für ihn habe alles für mein Sohn gemacht was ging bis heute was müsste ich an unterhalt bezahlen ,leider versteh ich das nicht so ganz mit priviligierten kinder un nicht priviligierten und der Düsseldorfer tabelle und denke mal das das kindergeld jetzt auch eingestellt wird so bald rauskommt das er die Schle hin geschmissen hat .
    Danke schon mal im vorraus

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Fatima,

      Regelmäßig steht auch volljährigen unverheirateten Kindern, die das 21. Lebensjahr nicht vollendet haben, sich aber noch in der Schulausbildung befinden, Unterhalt zu (privilegierte Kinder). Da sich Ihr Sohn allerdings nicht in einer Schulausbildung befindet, steht diesem ggf. kein Unterhalt zu. Das Kindergeld wird in solchen Fällen bis zum 21. Lebensjahr weiter gezahlt.

      Wenden Sie sich an das Jugendamt oder einen Anwalt, der den Unterhaltsanspruch Ihres Sohne überprüft.

      Ihr Scheidung.org-Team

  84. Wolfgang sagt:

    Guten Tag, ich habe folgende Frage:

    Ich habe 2 Söhne, die beide studieren, beide sind über 21 Jahre und wohnen bei der Mutter. Der Ältere von beiden (wird im März 2017 25 Jahre) hat sein Master-Studium kurz vor Ende (also im 4.Mastersemester und im 10.Semester insgesamt) abgebrochen, um an einer anderen Uni den Master in einem neuen Fach zu beginnen. (Grundaussage, das neue würde mehr seinen Interessen entsprechen). Die Regelstudienzeit ist 10 Semester, die durchschnittliche Dauer für sein Fach liegt zwischen 10 und 11 Semester, die maximale Bafög-Förderungsdauer ist ebenfalls 10 Semester. Des Weiteren verdient der Ältere mit einem Nebenjob rd. 450 Euro pro Monat zusätzlich. Aus meiner Sicht wäre die Unterhaltsverpflichtung bis zum Ende des 11.Semesters fällig. Oder sind die zusätzlichen weiteren 3 Master-Semester auch unterhaltspflichtig?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Wolfgang,

      grundsätzlich erstreckt sich die Unterhaltsverpflichtung auf die Regelstudienzeit. Im Einzelfall kann jedoch auch abweichend entschieden werden. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um die genauen Verhältnisse in Ihrem Fall zu erläutern und mögliche Lösungen zu ergründen.

      Im Übrigen: Einkünfte – auch aus geringfügigen Anstellungen sowie das Kindergeld – sind in aller Regel auf den Unterhaltsanspruch anzurechnen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  85. Lara sagt:

    Guten Tag,
    Ich bin 21 Jahre alt, habe seit 2 Jahren einen eigenen Hausstand. Habe mein Abitur abgeschlossen und habe momentan ein kleines Nebengewerbe über das ich im Schnitt 300€ bekomme.
    Kindergeld beziehe ich keins.
    Nun will mein Vater mir mein Unterhaltsgeld streichen, da er in eine größere Wohnung zieht, welche ihm mehr kosten verursacht. Mit seinem unterhaltsgeld haben wir meine Miete bezahlt.
    Kann er das einfach machen?
    Liebe grüße

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Lara,

      in aller Regel bleibt der Unterhaltsanspruch für die Dauer der ersten Berufsausbildung/des Erststudiums bestehen. Bleibt dieser Schritt jedoch aus, kann der Anspruch zwischenzeitlich oder ganz erlöschen. Zudem werden Einkünfte des volljährigen Kindes auf den Anspruch angerechnet. Gibt es allerdings einen Titel, darf dieser in aller Regel nicht eigenmächtig ignoriert werden, sondern bedarf einer Abänderungsklage. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um Ihre Situation genauer zu klären.

      Ihr Scheidung.org-Team

  86. CHRISDERHU sagt:

    Grüß Gott sehr geehrte Damen und Herren.

    Ich bin auch in einer Situation, wo ich nicht mehr weiter weiß. Seit 2007 sind wir von meiner Frau verlassen worden, sodass ich als alleinerziehender Vater von 2 Kinder mit ein Gesamtschulden von 160000€ sitzen geblieben bin. Ohne irgendein Unterhalt von meiner Exfrau, habe ich die Kinder so gut es ging durch das Leben. Sohnemann hat sein Studium abgeschlossen und lebt mittlerweile mit Freundin und Kind in eigenen Haushalt. Bei der Tochter aber habe ich mich die Zähne ausgebissen. Zuerst hat sie die Gymnasium kurz vor der Abitur hingeschmissen. Mit Krach und Mühe ein Hauptschulabschluss erreicht. Dann ist sie ausgezogen und von Harz4 gelebt. In einen Neuanlauf habe ich sie unterstützt um eine FOS Ausbildung, die sie aber kurz vor Schluss abgebrochen hat. Sie hat eine Familie gegründet und lebt seitdem mit Freund (Stundenjobler) und Tochter in eigenen Haushalt. Später habe ich nochmals eine 6-monatigen Schulung sowie 1-monatiger Seminar als Ernährungsberaterin bezahlt. Die sind leider nicht von Arbeitsamt anerkannt. Jetzt hat sie in Alter von 26 eine neue 2 jähriger FOS-Schulung angefangen und BFöG beantragt. Die Landesfinanzamt Ansbach verlangt dieses Geld von mir. Obwohl ich von Anwalt erfahren habe, dass ich nicht mehr Unterhaltpflichtig bin, verlangt das Finanzamt trotzdem die Offenlegung meiner Einkünfte und die Vermögenverhältnisse. Was nun? Bin ich unterhaltspflichtig oder nicht? Finanzamt lehnt jede Auskunft ab, bevor ich nicht die finanzielle Situation vorlege. Ich befürchte, wenn ich meine jetziger Lage vortrage, wird aufgrund der mittlerweile gute Situation auf den Unterhalt bestehen. Wie sehen Sie das? Wie gesagt, der Anwalt sieht kein Unterhaltpflicht mehr, es ist aber nie auszuschließen, dass das irgendwo ein Türchen erfunden wird.

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Chris,

      in aller Regel entfällt der Unterhaltsanspruch, wenn das Kind die Ausbildung mehrmals abgebrochen hat. Sie sind als Elternteil allerdings dazu verpflichtet Auskunft über Ihr Einkommen zu erteilen, sofern dies der Feststellung vom Anspruch auf Unterhalt dient. Die Unterhaltspflicht kann also durchaus noch bestehen. Sehen Sie allerdings, dass Ihre Tochter die Ausbildung nicht zielstrebig verfolgt, kann es sich um einen Verstoß gegen das Gegenseitigkeitsprinzip handeln. In diesem Fall können Sie mit Ihrem Anwalt gegen die Unterhaltsverpflichtung vorgehen.
      Zudem sollten Sie wissen, dass ab dem 18. Geburtstag eines Kindes beide Elternteile barunterhaltpflichtig sind. Auch die Mutter muss also Ihr Einkommen offen legen und Unterhalt für Ihre gemeinsame Tochter zahlen.

      Ihr Scheidung.org-Team

      1. chrisderhu sagt:

        Vielen Dank Scheidungs.org-Team,

        das hilft mir irgendwie weiter, allerdings kann ich immer noch nicht nachvollziehen, warum ich Auskunft über mein Einkommen erteilen soll bevor nicht mal feststeht ob ich wirklich in der Pflicht bin. Es kann nicht sein dass die Unterhaltspflicht von Einkommenhöhe abhängig ist. Entweder bin ich pflichtig und dann muss ich Auskunft erteilen oder eben nicht. Für mich „schmeckt“ das nach die Strafe verhandeln bevor man die Straftat begangen hat. Wegen der Mutter, mach ich mich keine Gedanken mehr. Sie hat wieder geheiratet, ist Hausfrau und hat nichts übrig (außer endlose Liebe) für die Kinder. Tja, so ist mal eben in Demokratie: Fleiß, Aufopferung und Ehrlichkeit wird einfach bestraft. Trotzdem Danke für den Rat und schöne Grüße

  87. Tanja S. sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    mein LG hat eine 20 jährige Tochter, der nach ca. 2 Monaten Lehre gekündigt wurde (durch eigenes Verschulden). Die Tochter lebt mit ihrem Freund in einer eigenen Wohnung. Regulär könnte die Tochter ja Jobs annehmen, um ihren Lebensunterhalt zu finanzieren, was sie aber scheinbar nicht macht.
    Ist der Vater nun Unterhaltspflichtig?
    Vielen Dank vorab für Ihre Antwort.

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Tanja,

      fehlt die Zielstrebigkeit in der Ausbildung, kann der Unterhaltsanspruch entfallen. Auch wenn Ihre Tochter nun keiner Ausbildung nachgeht, muss sie sich nach einer Tätigkeit umsehen, um Geld zu verdienen. Tut sie dies nicht, kann der Unterhaltsanspruch ebenfalls entfallen. Dabei sollten Sie allerdings eine angemessene Überbrückungszeit berücksichtigen, die dem Kind zusteht, um sich neu zu orientieren. Um sicher klären zu können, ob noch ein Unterhaltsanspruch besteht, sollte der Vater des Kindes einen Rechtsanwalt aufsuchen. Der Unterhaltsanspruch kann von Fall zu Fall nämlich unterschiedlich sein.

      Ihr Scheidung.org-Team

  88. Anton L. sagt:

    Hallo,
    meine Tochter, inzwischen 20, hat 2015 ihr Abitur gemacht. Anschliessend war sie ein halbes Jahr im Ausland und hat gejobbt.
    Im Oktober 2016 hat sie angefangen BWL zu studieren und dieses im November wieder abgebrochen.
    Sie lebt bei Ihrer Mutter und hat angefangen sich für verschieden Ausbildungen zu bewerben. Diese würden jedoch erst im Herbst 2017 beginnen.
    Aktuell wohnt sie bei Ihrer Mutter und jobbt nur soviel, dass sie keine Steuern zahlen muss (450,- EUR pro Monat).
    Ich bin wieder verheiratet, habe ein minderjähriges Kind und meine Frau ist in Elternzeit.
    Frage ist jetzt, muß ich für meine Tochter im Zeitraum jetzt, Dezember 2016 bis Oktober 2017 Unterhalt zahlen ?
    Danach „ja“, das ist klar, aber hätte sie nicht bis zum Beginn der Ausbildung auch die Pflicht eine Tätigkeit aufzunehmen und mehr als die 450 EUR zu verdienen ?
    Sie hat noch einen 18 jährigen Bruder für den ich ebenfalls Unterhalt zahle.
    Grüße
    Anton

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Anton,

      ja, Ihre Tochter hat die Pflicht, eine Tätigkeit anzunehmen, mit welcher sie Ihren Lebensbedarf für die Übergangszeit decken kann. Prüfen Sie den Unterhaltsanspruch bei einem Anwalt. Das Einkommen des Kindes sowie der Unterhalt für die anderen beiden Kinder wird dabei berücksichtigt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  89. Birte sagt:

    Hallo, eine sehr interessante Seite. Die hätte ich gerne schon eher gesehen. Ich habe das Problem,das der Vater meiner Tochter gar keinen Unterhalt bestreitet.
    Auf Grund rechtlicher Mängel im Beamtenbund, hat er sein A13 Gehalt soweit runter rechnen lassen. Familienzuschlag und den Unterhalt lässt er auf seine Beamtenehefrau buchen. Steuerklasse 5 ist auch klar.
    Meine Tochter hat Bafög beantragt und der Kindesvater muss 150 Euro zahlen, doch das lehnt er ab, da er das Kindergeld gegen rechnet.
    Jetzt kommt der Staat für das Kind auf, aus einem Haushalt von zwei A13ner Beamten. Die Differenz begleichen ich für meine Tochter, damit sie leben kann. Mein Einkommen liegt bei 10.000 Euro Jährlich als Selbständige. Da fühle ich mich echt alleine gelassen vom Staat. Die Kindsvater Familie mit 2 weiteren Kinder bekommt 800 Euro Kinderzuschlag und die Beiden Kinder aus erster Ehe,bekommen nichts davon ab. Das ist doch wirklich Mist, das sowas in der Rechtsprechung möglich ist.

  90. Nadja S. sagt:

    Hallo,

    Ich habe eine Frage.
    Der Sohn meines Freundes wird jetzt 18. Jahre alt und wir wollen ihm den Unterhalt dann direkt auf sein Konto überweisen, da der Unterhalt ja für ihn ist. Er macht momentan sein Fachabitur.
    Die Mutter behauptet, dass dies nicht rechtens ist, da der Sohn bei Ihr wohnt. Sie behauptet, dass sie weiterhin den Unterhalt bekommt.

    Wie verhält sich das?
    Danke für Eure Antwort

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Nadja,

      der Unterhalt des Kindes steht diesem ab dem 18. Lebensjahr tatsächlich direkt zu. Die Mutter hat darauf keinen Anspruch. Wenden Sie sich an das zuständige Jugendamt, um Rechtssicherheit zu erlangen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  91. Sina sagt:

    Hallo,
    Ich bin 20 Jahre alt, lebe mit meinem Freund zusammen und mache eine Ausbildung.i n der ich 600€ netto verdiene.
    Mit meinem Vater hatte ich eine Vereinbarung. Und zwar, das er meine Miete zahlt während ich meine Ausbildung mache (250€) , von meiner Mutter erhalte ich das Kindergeld.
    Mein Vater weigert sich seit 2 Monaten zu zahlen. Welche Schritte kann ich einleiten , und hätte ich nicht sogar Anspruch auf mehr Unterhalt? Da mein Vater über 2500 netto verdiehnt?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Sina,

      Kindern mit eigenem Haushalt in der Ausbildung wird derzeit ein festgelegter Grundbedarf von 735 Euro monatlich zugestanden (hinzu kommt ggf. noch die Krankenversicherungsrate). Auf diesen Grundbedarf werden Ausbildungsentgelte (abzgl. 90 Euro) sowie das Kindergeld in voller Höhe angerechnet. Ist der Bedarf durch Ausbildung und Kindergeld noch nicht gedeckt, kann die Differenz als Unterhaltsanspruch bestehen bleiben. Wenden Sie sich im Zweifel an einen Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  92. Yvonne sagt:

    Hallo,
    Haben ein Problem.
    Mein 18 jähriger Stiefsohn hat seine Ausbildung nach 9 Wochen geschmissen. Sein Vater zahlt ihm freiwillig 300€/mtl.
    Er lebt bei seiner Mutter. Jetzt meine Frage: Ist mein Lebenspartner verpflichtet, seinem Sohn nach Abbruch der Lehre weiterhin Unterhalt zu zahlen? Er bemüht sich auch nicht, sich etwas Neues zu suchen.
    Vielen Dnak für die Antwort
    Liebe Grüße
    Yvonne

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Yvonne,

      regelmäßig kann unter solchen Umständen der Anspruch auf Unterhalt versagt sein und erst wieder gefordert werden, wenn wieder eine Ausbildung aufgenommen wird. Kontaktieren Sie einen Anwalt, der den Anspruch des Sohnes überprüft.

      Ihr Scheidung.org-Team

  93. S.Kaisers sagt:

    Hallo. Ich habe eine Frage. Hier steht im Artikel immer “ bereinigtes Nettoeinkommen „. Bisher wurden meine Schulden in der Berechnung des Unterhalts anerkannt. Wird dies auch in der Neuberechnung bei über 18 jährigen anerkannt? Ich beziehe für 2 Kinder Unterhalt und zahle für das 3. Kind. Bisher habe ich vollen Unterhalt bezogen. Nun bin ich ja meinem Kind gegenüber Unterhaltspflichtig mit der Mutter zusammen und es geht hier um die prozentuale Berechnung. Vielen Dank für hilfreiche Antworten.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo,

      auch bei der Neuberechnung werden die Schulden anerkannt. Bei der Berechnung kann Ihnen ein Anwalt helfen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  94. jana sagt:

    Hallo an das Scheidung.org-Team, meine Tochter 17 Jahre alt, ist Schulverweigerin.Sie wurde beim versuch die 9te Klasse zu wiederholen wegen zu vieler Fehlzeiten und fehlender mitarbeit von der Schule ausgeschlossen.Wir haben Sie vor ca.1 monat im oberstufenzentrum angemeldet , wegen der Berufsschulpflicht, da war sie genau einen Tag. Mit welchem Unterhalt kann Sie rechnen wenn sie bis dahin keine Anstalten macht für eine Ausbildung.Da das Verhältnis sehr gespannt ist möchte ich sie auch nicht länger als bis zu ihrem 18.Lebensjahr bei mir wohnen lassen.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Jana,

      Der Unterhaltsanspruch minderjähriger Kinder kann grundsätzlich nicht versagen. Anders sieht dies allerdings bei volljährigen Kindern aus. Hier kann der Anspruch versagen, wenn die Kinder eine Ausbildung o.ä. verweigern.
      Ein Anwalt kann Sie beraten, wie Sie am besten vorgehen.
      Ihr Scheidung.org-Team

  95. Sascha sagt:

    Wie verhält es sich, wenn ein barunterhaltspflichtiger Elternteil selbständige Einkünfte erzielt und diese so gering sind, dass schon bei der Anrechnung der Krankenversicherungbeiträge ein negatives bereinigtes Nettoeinkommen entsteht?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Sascha,

      Barunterhalt kann in aller Regel nur dann geleistet werden, wenn der Schuldner leistungsfähig ist, d.h. mehr anrechenbares Einkommen zur Verfügung hat als nur der reine Selbstbehalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  96. Eugen sagt:

    Hallo,

    Eine Frage,wenn das 18 Jährige Kind den Unterhalt nicht neu berechnen lässt? Es besteht auch kein Kontakt zum Kind und Mutter. Was muss ich tun?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Eugen,

      volljährige Kinder müssen den Unterhalt in aller Regel selbst gegenüber dem zahlungspflichtigen Elternteil einfordern. Eine Neuberechnung ist dann nötig, wenn die Kinder nicht mehr privilegiert sind und etwa eine Ausbildung machen. Kindergeld und Ausbildungsentgelt sind dabei anzurechnen. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um die Ansprüche Ihres Kindes prüfen zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  97. Le Ha sagt:

    Hallo,
    wenn die 18. Jährige bevor er anfängt zu studieren noch ein Auslandsjahr machen will, muss der Vater dann trotzdemnnoch Unterhalt zahlen oder nicht.
    Wenn der Vater zu 4 Jahren Unterhalt verpflichtet wurde und das eine Kind 18 wird und ins Ausland geht, wie verhält es sich dann?

    Danke

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo,

      regelmäßig steht einem Kind zwischen dem Abitur und der Aufnahme eines Studiums eine Orientierungsphase zu. Wie lange diese dauern darf, sehen die Gerichte unterschiedlich ( zwischen 3-6 Monaten). Dauert die Phase länger, was bei Ihnen der Fall ist, kann der Unterhaltsanspruch zeitweise verwirkt sein. Kontaktieren Sie einen Anwalt, der sich mit Ihrer speziellen Situation befasst. Auch das Jugendamt kann unter Umständen helfen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  98. Janine W. sagt:

    Hallo,
    mein Mann (Einkommen ca. 2300,- netto) und ich (450,- netto) haben zwei gemeinsame Kinder (4 und 18 Jahre). Unsere Große wird demnächst in eine eigene Wohnung ziehen. Sie geht überhaupt keiner Tätigkeit nach. Ihren Hauptschulabschluss hat sie vor einem halben Jahr erhalten. Nun meine Fragen:

    Sind wir verpflichtet, ihr unter diesen Umständen Unterhalt zu zahlen?
    Wie hoch wäre dieser dann?

    Vielen Dank im Voraus!

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Janine,

      die Höhe des Unterhalts ergibt sich aus der Düsseldorfer Tabelle. Kindern wird regelmäßig eine Orientierungsphase zwischen dem Schulabschluss und dem Beginn der Berufsausbildung gewährt. Kümmert sich allerdings Ihre Tochter nicht um einen Ausbildungsplatz o.ä. kann ihr Anspruch auf Unterhalt verwirkt sein. Wie lange die Orientierungsphase andauern darf, entscheiden die Gerichte unterschiedlich. In den meisten Fällen ist sie auf sechs Monate begrenzt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  99. Guido H. sagt:

    Frage:
    Mein Sohn ist 19 Jahre alt, wohnt alleine in einem Haus, das mir gehört, zahlt dafür keine Miete, nur die Nebenkosten.
    War an Epilepsie erkrankt und ist jetzt seit über 2 Jahren Anfallsfrei. Hat im September 2016 seine Mittlere Reife gemacht. Seitdem ist praktisch nichts passiert. Sein Therapeut meint er sei weder richtig krank, aber auch nicht wirklich gesund. Also er könne keiner festen Arbeit nachgehen. Kindergeld wurde gestrichen, weil er an keiner schulischen oder beruflichen Maßnahme teilnimmt oder teilnehmen kann (psychisch bedingt).
    Bin ich darüber hinaus, dass ich ihm mein Haus zur Verfügung stelle (Mietwert ca. 350,00 Euro) noch Unterhaltspflichtig oder müsste da nicht die Kranken- oder Rentenkasse einspringen?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Guido,

      wenden Sie sich bitte mit Ihrer Frage an einen Anwalt. Dieser kann Sie im Detail beraten.

      Ihr Scheidung.org-Team

  100. p. sagt:

    Hey Hallo alle bin ich ein schlechter Vater ?

    meine tochter nun 12 jahre jung in Zahlungsverzug war ich nie allerdings zog meine exfrau direkt zu ihrer mutter 160km entfernt und meinte dann 2 monate später wir lassen uns scheiden das ist besser.
    nun meine frage :-)ich zahle 390 € schwer verdiente taller von meinen 1550 kröten meine tochter muss ich holen mit dem zug kann sie logisch noch nicht das heisst ich muss knapp eine tankfüllung für meinen hol und bring service(70€) verplanen da der vater in deutschland dazu verpflichtet ist .
    wenn die maus da ist einmal im monat wohlgemerkt will=sollte=muss man eine kleinigkeit mit ihr unternehmen leider nicht gratis in deutschland.
    Da ich mir den spass wenn überhaupt nur einmal im monat leisten kann da ich bei wenns gut läuft 500 €wenns schlecht läuft 600 €euro für einmal sehen meiner tochter ausgeben muss .
    Da bin ich wohl ein schlechter vater ?? oder ein guter Weil ich jeden monat brav 390 € überweise und mein exfrau noch 190€vom staat bekommt ??

    schade ein kind mit meiner neuen freundin kann ich mir wohl nicht leisten es sei den sie machts mit wem anders und wir bekommen 390€von dem mann und 190 vom staat dann hätte ich für sein kind auch fast 600 euro
    gruss euch alle

  101. Diana sagt:

    Hallo ich habe jetzt auch mal eine Frage und zwar ist meine Stieftochter vor 5 Jahren zu uns gezogen, da sie die Schule damals Gesamtschule an ihrem Wohnort bei ihrer verheirateten Mutter verlassen wollte, da sie sich mit den Lehrer nicht verstand, sie war damals 14. Sie hat dann bei uns die Schule fertig gemacht, ging dann, obwohl mein Mann, also ihr Vater davon abgeraten hat. auf die Fachoberschule und hat diese dann im Mai 2016 abgebrochen, 2. Jahr, da sie meinte sie schafft diese nicht. seitdem ist sie auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz und ist im Oktober 2016 wieder zur Mutter gezogen, da sie glaubte dort eher einen Aubildungplatz zu bekommen. Hat aber immer noch keinen. In der Zeit als sie bei uns gewohnt hat, hat die Mutter keinen Unterhalt gezahlt, haben wir aber auch nicht verlangt, wir bekamen das Kindergeld. Meine Stieftochter bekam von uns alles bezahlt auch Taschengeld in Höhe von 70 €. Das Taschengeld bekommt sie immer noch. Nachdem sie 18 war hat sie mit dem Führerschein angefangen, leider bisher dreimal durchgefallen, die Mutter hat dafür 500 € gegeben, von der Verwandschaft unserer Seits bekam sie 350 € von uns den Rest. ca 2000€.Jetzt hat sie meinen Mann angeschrieben, sie will 50 € mehr Taschengeld, wie ist da die Lage, Sie hat auf Unterhalt mündlich verzichtet, da sie weiß, dass wir auch keinen bekommen haben. Das Kindergeld bekommt die Mutter seit Oktober 2016 wieder. Im Januar wurde meine Stieftochter 19 Jahre. Ich würde mich auf eine Antwort sehr freuen- Die Mutter von ihr ist wieder verheiratet und arbeit für 450 € Teilzeit, weiß aber nicht ob sie dort angemeldet ist-

    Mit freundlichen Grüßen

    Diana

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Diana,

      der Anspruch auf Unterhalt (zu dem mitunter auch zusätzliche Taschengeldzahlungen zählen können) kann durchaus auch verwirkt werden, etwa durch fehlende Zielstrebigkeit des Kindes. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um die Ansprüche Ihrer Stieftochter prüfen zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  102. Annika sagt:

    Hallo,
    ich wollte mal nachfragen wie sich das bei Teilzeitbeschäftigten verhält.
    Wird dort auch das tatsächliche Nettoeinkommen als Summe zur Berechnung genommen oder wird dieses auf eine Vollzeitbeschäftigung hochgerechnet?
    Oder darf das Jugendamt sogar mich zu einer Vollzeitbeschäftigung zwingen, damit ich Unterhalt an mein Nichtpriviligiertes Kind bezahlen kann.
    Mit meinem jetzigen Einkommen würde ich kein Unterhalt bezahlen müssen.

    LG Annika

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Annika,

      die gesteigerte Erwerbsobliegenheit ist bei nicht privilegierten Kindern nicht mehr anzunehmen, sodass das fiktive Einkommen in aller Regel nicht heranzuziehen ist. Je nach Einzelfall kann aber auch unterschiedlich entschieden werden. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um sich dahingehend umfassend beraten zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  103. Marcel M. sagt:

    Hallo ,ich habe auch eine Frage bezüglich des Unterhalts. Ich verdiene im Durchschnitt 1750 Euro Netto.Meine Exfrau bezieht 650 Euro REnte und arbeitet noch dabei von zu HAuse für ca 200 Euro heisst ,sie hat 850 Euro.Das Kindergeld behält sie seit unserer Trennung ein.Zusätzlich zahle ich ihr monatlich 650 Euro Unterhalt für unsere Söhne ,so dass mir 1100 Euro selbst bleiben.Nun wird mein grosser Sohn aber im Sommer 18 Jahre und mein kleiner 13.
    Mein grosser Sohn möchte eine Ausbildung machen. Wie wird sich das auf den Unterhalt auswirken und wo muss ich das ändern beantragen?
    Wird meine Zahlung sich nun etwas reduzieren als 650 Euro?
    Vielen Dank

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Marcel,

      auch in der Ausbildung hat Ihr Sohn noch einen Anspruch auf Unterhalt. Wie hoch dieser ist, können Sie in der Düsseldorfer Tabelle einsehen. Ein Anwalt kann zudem eine Neuberechnung des Unterhalts durchführen. Auch beim Jugendamt können Sie dies beantragen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  104. Margi K. sagt:

    Wie verhält es sich denn wenn ein volljähriges Kind Leistungen nach ALG II bekommt und das Jobcenter Unterhalt einfordert. Aber, da der Vater im Ausland lebt den gesamten Bedarf von der Mutter fordert – ist das zulässig ?

    Und wie hoch ist der Unterhalt wenn das volljährige Kind einen GdB von 50 hat ?

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Margi,

      dies ist durchaus zulässig, sofern die Behörde belegen kann, dass sich Ihr Kind sichtlich um eine Arbeitsstelle (auch überregional) gekümmert hat, allerdings keine Anstellung fand. Allerdings ist auch der Vater unterhaltspflichtig. Wie viel Sie zahlen müssen hängt von Ihrem Einkommen und dem Bedarf des Kindes ab. Dazu können Sie entweder in die Düsseldorfer Tabelle schauen oder den Unterhalt direkt bei einem Anwalt berechnen lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  105. Evelyn sagt:

    Mein 19-jähriger Sohn ist Schüler lebt noch in meinem Haushalt.
    In Kürze wird er ausziehen – vor Ende der Schulzeit.
    Er hat keine eigenen Einkünfte und ist unverheiratet.

    Ich bin geschieden und beziehe eine Erwerbsunfähigkeitsrente i.H.v. 1.161 € netto.
    Von meinem Exmann erhält der Junge aktuell 390 € Unterhalt.

    – Wie hoch ist die Zahlung, die ich künftig monatlich an meinen Sohn zu leisten habe?
    – Wie hoch ist die Zahlung, die sein Vater künftig monatlich an ihn zu zahlen hat?

    Für Ihre zeitnahe Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar.

    Beste Grüße

    Evelyn

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Evelyn,

      die Berechnung sollten Sie bei einem Rechtsanwalt machen lassen. Einen Anhaltspunkt für die Zahlungen, die Sie künftig leisten müssen, kann die Düsseldorfer Tabelle bieten.

      Ihr Scheidung.org-Team

  106. Nadine sagt:

    Ich bin verwirrt. Habe versucht mich „schlau“ zu lesen. Leider gelang dies nicht. Die Tochter ist 18 lebt im eigenen Haushalt und befindet sich in einer Ausbildung. Sie erhält Kindergeld 190 Euro und Unterhalt des Vaters (dieser hat 2 Kinder unter 12 mit denen er in einem Haushalt lebt) 180 Euro . Die Ausbildungsvergütung beträgt 540 Euro Netto. Die Kindergeldzahlung sollte nun direkt an die 18 jährige erfolgen. Es wurde nun eine Zahlunngseinstellung ausgesprochen, und der Vater wird Post bekommen. Kann es nun passieren, dass die Tochter Unterhalt an den Vater zurückzahlen muss? Habe auch etwas gelesen von Ausbildungsbedingter Mehrbedarf (90 Euro) Und Unterhaltsanspruch (735 Euro).

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Nadine,

      1. Der Unterhaltsbedarf wird bei Volljährigen mit eigenem Haushalt in der Berufsausbildung/im Studium mit pauschal 735 Euro monatlich beziffert (laut Düsseldorfer Tabelle).
      2. Auf diesen Bedarf ist das Einkommen des Kindes anzurechnen, z. B. Kindergeld voll, Ausbildungsentgelt (abzüglich 90 Euro).
      3. Eine Rückzahlung lässt sich praktisch oftmals nicht durchsetzen.

      Wenden Sie sich für eine Rechtsberatung an einen Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  107. M. S. sagt:

    Hallo,
    bin geschieden, meine Kinder lebten bisher bei ihrer Mutter. Meine Tochter (20) studiert jetzt, mit Hauptwohnsitz am Studienort. Unterhalt bezahle ich nach Bafög-Berechnung. Jetzt ist mein Sohn 18 geworden und ich freue mich, ihm endlich seinen Unterhalt direkt zu zahlen, welcher bisher auf das Konto der Mutter zu zahlen war und er bisher nichts davon gesehen hat.
    Bei der Gelegenheit habe ich erfahren, dass meine Ex-Frau das Kindergeld meiner Tochter einbehällt, mit der Begründung, schließlich gebe es noch ihr ehemaliges Kinderzimmer in der Wohnung und diese Kosten verrechnet sie mit dem Kindergeld! Die gleiche Begründung hat mein Sohn erhalten mit der Aufforderung, ihr meinen Unterhalt auszuhändigen.
    Ich weis, dass ich hier nicht viel bewirken kann, weil meine Kinder selber tätig werden müssten, dies aber nicht tun werden.
    Jetzt meine Frage: Erzielt meine Ex-Frau zumindest aus der Mietforderung gegenüber meinen Kindern nicht Mieteinnahmen, welche zumindest bei ihrer Einkommensermittlung mit zu berücksichtigen wären?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo,

      leider ist hier nicht bekannt, wie derlei Forderungen steuerlich zu behandeln sind. Raten Sie Ihren Kindern dringend dazu, sich anwaltlich beraten zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  108. Helmut sagt:

    Hallo,
    ich hätte eine Frage zur Höherstufung in der Düsseldorfer Tabelle bei nur einem Unterhaltspflichtigen.
    Meine erste Tochter mit 23 studiert und hat ihre eigene Wohnung. Sie bekommt daher von mir 735€ Unterhalt. Ich zahle den Unterhalt alleine, da die Mutter verstorben ist.
    Meine zweite Tochter von einer anderen Frau wird bald 18 und geht noch aufs Gymnasium. Sie wohnt bei der Kindsmutter, welche nur für dieses Kind unterhaltspflichtig ist.
    Wie wird nun der Unterhalt laut Düsseldorfer Tabelle bestimmt?
    Ich habe zwei unterhaltspflichtige Kinder, die Kindsmutter aber nur eins.
    Wird der Unterhalt dann höher gestuft oder nicht?
    Gibt es ab 18 überhaupt noch eine Höherstufung?

    Liebe Grüße,
    Helmut

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Helmut,

      die Höhergruppierung ist in aller Regel möglich, wenn nur ein Kind unterhaltspflichtig ist. Privilegierte Volljährige stehen in der Rangfolge vor anderen volljährigen Kindern. Das bedeutet, zunächst muss in aller Regel deren Anspruch ausgeglichen werden. Hiernach ermittelt sich der Bedarf anhand der Düsseldorfer Tabelle (eine Höhergruppierung muss nicht zwangsläufig erfolgen). Bei der Berechnung für den nachrangig Unterhaltsberechtigten kann dieser bereits geleistete Unterhalt vom Nettoeinkommen des Schuldners in Abzug gebracht werden. Bleibt hiernach über dem Selbstbehalt von 1.300 Euro kein anrechenbares Einkommen übrig, entfällt die Unterhaltspflicht gegenüber dem nicht privilegierten Volljähren aufgrund von fehlender Leistungsfähigkeit.

      Wenden Sie sich für eine Betrachtung Ihres Einzelfalls an einen Anwalt. Dieser kann Sie auch bei der Berechnung unterstützen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  109. Matthias F. sagt:

    Hallo,
    unser Sohn wird nächsten Monat 18 und wohnt bei meiner geschiedenen Ex. Er geht noch zur Schule. Ihr Netto ist 1300€ und meins 1800€. Ihr unbereinigtes Einkommen entspricht also schon dem Selbstbehalt. Muss ich dann den Unterhalt alleine aufbringen oder brauch meine Ex nur nichts zahlen und ich in Höhe des Verhältnisses?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Matthias,

      volljährige privilegierte Kinder werden minderjährigen Kindern gleichgestellt – auch hinsichtlich des Selbstbehaltes. Wenden Sie sich für die Berechnung des Unterhaltes an einen Anwalt, sollten Unsicherheiten auftreten.

      Ihr Scheidung.org-Team

  110. Monika sagt:

    Hallo,
    ich hae mal eine Frage, wie verhält es sich wenn Tochter beim Vater lebt und nun bald 18 wird und man selbst in einer neuen Partnerschaft ist, muss der neue Lebenspartner für den Unterhalt mit aufkommen oder zählt nur mein Einkommen ?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Monika,

      in aller Regel begründet erst die Ehe eine Unterhaltspflicht unter Partnern. Wenden Sie sich im Zweifel an einen Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  111. Maria sagt:

    Hallo, ich finde nirgendwo etwas zu dem Fall, wie es ausgeglichen wird, wen der volljährige Sohn in Ausbildung ist, sein Gehalt so hoch ist, dass der Vater keinen Unterhalt mehr zahlt, der Sohn aber zuhause wohnt – ich also wegen Bereitstellung von Wohnung und Lebensmitteln ja irgendwo meinen Unterhalt schon noch leiste. Gibt es da irgendwo eine Berechnung? Klar kann ich von meinem Sohn etwas einfordern – allerdings, würde ich Miete, Nebenkosten und Lebensmittel anteilig umrechnen und von ihm verlangen, würde ihm so gut wie nichts vom Gehalt bleiben. Fordere ich aber einen geringeren Betrag, bleibe ich ja dennoch auf vielen Kosten sitzen, obwohl er keinen Unterhaltsanspruch mehr hat, der Vater ist aber fein raus. Gibt es da einen Ausgleich?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Maria,

      hierzu gibt es keine einheitlichen Regelungen. Sie müssten sich selbst überlegen, wie viel Sie von Ihrem Sohn verlangen möchten.

      Ihr Scheidung.org-Team

  112. Peter sagt:

    Hallo an die Experten (Tochter 18 J bei der Mutter in der Ausbildung)
    was ist wenn mein Netto zusammen mit dem Netto meiner Exfrau grösser als 5100 EUR ist (letzte Spalte in der Düsseldorfer Tabelle wir kommen auf gemeinsam 6500EUR.
    verwenden wir die letzte Spalte oder wie errechnen wir den Barunterhalt unserer Tochter?
    vielen Dank

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Peter,

      bei Beträgen über 5.100 Euro entscheiden die Umstände des Einzelfalls. Wenden Sie sich ggf. an einen Anwalt, um die Ansprüche Ihrer Tochter ermitteln zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  113. Hanna sagt:

    Guten Tag,
    ich möchte Folgendes fragen und vorher den Sachverhalt schildern.
    Mein Partner hat eine Tochter mit einer Frau, die es nach einer gescheiterten Ehe mit zwei Kindern und ohne richtigen Beruf darauf anlegte, noch ein Kind „ganz für sich allein“ zu bekommen, sie brauchte lediglich einen Samenspender und Finanzierer. Leider teilte sie es meinem Partner erst dann mit, als sie bereits schwanger war. Dementsprechend versuchte sie von Anfang an mit allen Mitteln, den Kontakt zwischen Vater und Kind zu verhindern. Mein Partner hat trotzdem um seine Vaterrechte und ihre Durchsetzung gekämpft. Da ihr einige Persönlichkeitsstörungen im Gutachten bescheinigt wurden, wurde sogar ausdrücklich empfohlen, dass der Vater an der Erziehung mitwirkt. Das hat ihren Männerhass ins Krankhafte gesteigert. Der Kontakt zwischen Vater und Tochter entwickelte sich auch unter diesen schwierigen Umständen einigermaßen gut (nur weil der Vater sich von der Mutter nicht abwimmeln ließ und seine Tochter immer besucht hat), bis zu ihrem 14 Lebensjahr. (Ich habe die letzten 6 Jahre mitbekommen.) Da hat sich die krankhafte Beeinflussung durch ihre Mutter immer mehr bemerkbar gemacht, die Tochter hatte ihre Verhaltensweisen weitgehend übernommen. Sie verhielt sich zunehmend fordernd und zugleich verachtend, das Zustandekommen eines Besuchs wurde z.B. davon abhängig gemacht, ob der Vater noch zusätzlich Geld „locker macht“ etc. Obwohl mein Partner sie nicht aufgegeben hat und sie immer wieder kontaktiert und anschreibt, reagiert sie nun mit höchst zwei nichtssagenden alibistischen Briefchen im Jahr.

    Nun ist sie 18 geworden. Obwohl sie unter der Fuchtel der Mutter unselbstständig, träge und faul ist und obwohl nur mäßig intelligent, will die Mutter um jeden Preis, dass sie studiert, damit der Vater so lange wie möglich zahlt. Es ist auch nicht möglich, mit der Tochter etwas zu bereden. Sie hat mittlerweile die Parole ihrer Mutter – du hast zu zahlen und ansonsten den Mund zu halten – vollends übernommen.

    Die Mutter besitzt ein Haus (Erbschaft), in dem sie mit der Tochter wohnt. Da sie keinen richtigen Beruf hat, verdient sie ihr Geld durch private Kinderbetreuung bei sich Zuhause. Ich nehme an, das hier oft bar bezahlt wird, sodass sie es sicher so darstellen kann, dass sie unter dem Selbstbehalt angesiedelt ist. Es ist zu vermuten, dass noch weiteres geerbtes Geld da ist, da die beiden zweimal im Jahr Urlaub machen etc.

    Mein Partner (so wie ich auch) ist selbstständig tätig in einer Branche, in der hart um Aufträge gekämpft wird und in der die Preise entsprechend tief gesunken sind. Obwohl er ums Überleben kämpft, zahlt er den Unterhalt immer pünktlich und auch dann, wenn ihm weniger als Selbstbehalt übrig bleibt.

    Meine Fragen:

    1. Kann mein Partner verlangen, dass die Mutter ihre finanzielle Lage offenlegt? Die Tochter wird dies von der Mutter sicher nicht verlangen, da sie mittlerweile in solchen Dingen gut „zusammenarbeiten“. Muss sie dann alles angeben, also auch den Wert des Hauses und ihr „Erspartes“? Hat sie Konsequenzen zu befürchten, wenn sie nicht alles angibt, oder kann sie einfach bedenkenlos lügen und damit durchkommen, wie sie es gewohnt ist?

    2. Wie wird dann der Barunterhalt-Anteil der Mutter berechnet? Wird nur das Einkommen berücksichtigt, das vermutlich offiziell unter der Selbstbehaltgrenze liegt, sodass sie nichts beisteuern muss und der Vater 100% des Betrages zahlt? Oder auch anderes Vermögen und das Haus?

    3. Was passiert, wenn sich herausstellt, dass das Einkommen der Mutter unter der Selbstbehalt-Grenze ist (falls nur die Monatseinnahmen berücksichtigt werden) und das Einkommen des Vaters nur knapp darüber liegt? Muss der Vater trotzdem den vollen Betrag zahlen? Muss sich die Mutter um besseres Einkommen bemühen?

    Da wir mit jedem Euro rechnen müssen, möchte ich mir zunächst ein ungefähres Bild der Lage verschaffen bevor wir Geld für eine Beratung beim Anwalt ausgeben.

    Ich danke Ihnen recht herzlich,
    Hanna

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Hanna,

      1. Es besteht in der Regel eine allgemeine Auskunftspflicht aller Beteiligten. Diese kann im Zweifel auch gerichtlich geltend gemacht werden.

      2. Bei der Unterhaltsberechnung findet in der Regel das regelmäßige Einkommen Berücksichtigung. Aber im Zweifel kann das Gericht auch verwertbares Vermögen heranziehen.

      3. Grundsätzlich muss ein Unterhaltsschuldner nur den Unterhaltsbetrag aufbringen, den er bis zu seinem Selbstbehalt aufbringen kann. Darüber hinaus kann nur im Einzelfall eine Zahlung verlangt werden.

      Wenden Sie sich bitte für eine Rechtsberatung an einen Rechtsanwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  114. Joelina W. sagt:

    Hallo!
    Ich (19, weiblich, Studentin) habe ein Problem.
    ich habe im Wintersemester 15/16 ein Studium begonnen und ein Jahr studiert, leider muss ich seit dem Wintersemester 16/17 aufgrund von psychischer Erkrankung das Studium für circa ein Jahr einstellen. Ich wohne allein und habe einen Bedarf von 735€ bekomme Kindergeld und seit diesem Semester nur noch 30€ Bafög (vorher waren es 328) das haben sie mir einfach auf 30 gekürzt weil mein vater scheinbar seit dem Jahr zu viel verdient, er weigert sich nun aber Unterhalt zu zahlen, weil ich meine Ausbildung ja nicht stringent durchziehe (allerdings ja wegen Erkrankung) hat er eine Chance damit durchzukommen oder muss er mir weiterhin Unterhalt zahlen?

    LG Joelina

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Joelina,

      in solch einem Fall sind die Eltern meist weiter unterhaltspflichtig. Wenden Sie sich an einen Anwalt, der Ihr Recht durchsetzen kann.

      Ihr Scheidung.org-Team

  115. Thomas sagt:

    Guten Morgen an das Team,
    meine Lebensgefährtin hat eine 18 jährige Tochter, die derzeit im Haus der Eltern ihres Freundes wohnt, nun aber eine eigene Wohnung beziehen möchte (Praxisbeispiel 3: nicht priviligiertes Kind, Unterhalt 735 – Kindergeld = 543 Euro).
    Der Vater des Mädchens lebt im europäischen Ausland, hat nie Unterhalt geleistet und wird sich auch weiterhin weigern, dies zu tun. Angenommen der Selbstbehalt in Höhe von 1.300 Euro pro Elternteil würde auch für ihn gelten, wäre sein Verdienst ohnehin zu gering.
    Nun meine Fragen:
    1. Kann die Tochter auf die Geltendmachung ihrer – hälftigen – Unterhaltsansprüche dem Vater gegenüber verzichten und darauf verweisen, dass bei ihm ohnehin „nichts zu holen“ sei ? Sich also ausschließlich an die Mutter halten ?
    2. Für den Fall, dass der Vater tatsächlich (z.B. wegen Unterschreitens des Selbstbehalts) keinen Unterhalt schuldet, muss dann die Mutter für den ausgefallenen Anspruch der Tochter gegen den Vater einstehen, d.h. besteht der Anspruch auf Unterhalt dann anstatt hälftig zu 100% gegen die Mutter ? Oder bleibt es bei der Berechnung wie unter Praxisbeispiel 4 ?

    Herzlichen Dank für Ihre Hilfe !
    Thomas

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Thomas,

      zu 1. Der Selbstbehalt kann im Ausland ggf. geringer ausfallen, da die Lebensumstände andere sind.
      zu 2. Sofern die Mutter über dem Selbstbehalt liegt, wird eine Quote berechnet, anhand derer sich der Anteil am Unterhalt bemisst. Verdient die Mutter als mehr, muss sie auch einen größeren Anteil zahlen. Wenden Sie sich am besten an einen Anwalt, der Ihnen bei der Berechnung helfen kann.

      Ihr Scheidung.org-Team

      Ihr Scheidung.org-Team

  116. Andreas I. sagt:

    Hallo,
    mich würde interessieren wie sich der Unterhaltsanspruch bei nachstehendem Fall berechnet.

    Mein Sohn 21 befindet sich im 3.Ausbildungsjahr, zur Zeit wohnt er noch bei mir. Die Mutter wohnt ca. 150km von uns entfernt. Da es zwischen zeitlich im Haushalt immer häufiger Diskrepanzen gibt, bin ich am überlegen ob es nicht sinnvoller ist, wenn mein Sohn eine eigene kleine Wohnung bezieht. Nun halt meine Frage, wie errechnet sich sein Unterhaltsanspruch und in wie weit würde eine eigene Wohnung an dem Anspruch was ändern?

    Mit freundlichen Grüßen

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Andreas,

      der Bedarf ist bei Kindern in der Ausbildung mit eigenem Haushalt laut Düsseldorfer Tabelle auf derzeit 735 festgelegt. Der Kindesunterhalt basiert damit nicht mehr direkt auf der Höhe des Elterneinkommens. Vom Bedarf ist sodann das volle Kindergeld sowie das Ausbildungsentgelt (- 90 Euro) in Abzug zu bringen. Wenden Sie sich für eine erste mögliche Berechnung an einen Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  117. Max sagt:

    Ein Kind über 18 lebt bei einem Elternteil, es erhält den Unterhalt von beiden Elternteilen überwiesen….
    Vielleicht sollten Sie auch darauf hinweisen, das der Unterhalt des Kindes für dessen „Lebensunterhalt“ gedacht ist. Nicht Party, einem eigenen Auto, Reisen und was sonst so Spaß macht.
    Kindergeld und Unterhalt erhält das Kind über 18 zur „freien Verfügung“? Das hört sich hier zum Teil so an. Also ich sag es ganz ehrlich, das Kind gibt den vollständigen Unterhalt für Kost, Logis und die heimischen Vorzüge ab in den Familientopf, wovon soll sonst der gemeinsame Lebensunterhalt bestritten werden? Es gibt ein Taschengeld, was den Empfehlungen zu Folge bei 80-100€ liegt.
    Sollte der Expartner das nicht einsehen und dem Kind einreden: „Das ist Dein Geld, damit kannst Du machen was Du willst, da musst Du nichts von abgeben“ Kann der Ex gern ein Zimmer frei machen… es ist dann billiger den Unterhaltsanteil in Bar auszuzahlen. Sie sollten den Kindern hier nicht einreden: Ab 18 geht alles weiter wie bisher nur den Unterhalt kann ich nach Gusto verprassen.

  118. Ina M. sagt:

    Guten Tag Team von Scheidungs.org,

    unsere Tochter wird in wenigen Wochen 18 J. alt.
    Sie lebt bei mir und ist noch auf dem Gymnasium angemeldet.
    Sie aber ist aber längerfristig krank geschrieben.

    Es kann sein, dass sie zu ihrer Gesundung für längere Zeit in eine Klinik geht. Ca. 6 – 12 Monate oder ggf. in ein Wohntherapieprojekt bis zu 18 Monate.

    Wie wird dann ihr Unterhalt berechnet?
    Fällt dieser dann weg bis sie eine Ausbildung aufnimmt oder wieder zur Schule geht?
    Das ist auch in den jeweiligen Therapien möglich.

    Falls Sie das auch wissen, wie verhält es sich dann mit dem Kindergeld?
    Wird das weiter gezahlt?

    Herzlichen Dank,
    beste Grüße
    Ina

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Ina,

      in solch einer Situation steht Ihrem Kind weiter Unterhalt zu, allerdings muss dieser entsprechend der neuen Lebenssituation wahrscheinlich angepasst werden. Auch der Anspruch auf Kindergeld dürfte weiter bestehen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  119. Yury Y. sagt:

    Hallo,
    die Ausrechnungen sind nicht korrekt.
    Beispiel 1: der Vater hat die Selbstbehalt in Höhe 1.380€, nicht 1.080€. Es bedeutet, dass weitere Ausrechnung ist falsch.
    Beispiel 2: das Kind hat Anspruch in Höhe 595€. Warum in der Ausrechnung sind 610€ eingetragen werden?
    Beispiel 4: der 18-jährige ist in der Gruppe 8 hat Anspruch in Höhe 759€ – Kindergeld 192 ist gleich 567€ und nicht 663€, wie eingetragen ist. Warum ist die Selbstbehalt wieder geändert? Die Ausrechnungen sind falsch.

    Mit Mathematik haben Sie ganz deutliche Problemen! Deshalb darf man Ihre Beispiele nicht im Ernst nehmen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Dipl.-Ing. Y.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Yuri,

      zu Beispiel 1: Bei dem Wert von 1.380 Euro handelt es sich um den Bedarfskontrollbetrag, der nicht mit dem notwendigen Eigenbedarf zu verwechseln ist. Nach Anmerkung 6 der Düsseldorfer Tabelle (Stand: 01.01.2017) soll dieser eine ausgewogene Vermögensverteilung gewährleisten: „Wird er unter Berücksichtigung anderer Unterhaltspflichten unterschritten,“ ist eine Niedrigergruppierung in eine Gruppe, bei der der Kontrollbetrag nicht unterschritten wird, anzusetzen. Eine Unterschreitung findet durch die Unterhaltsleistung in unserem Beispiel nicht statt, sodass es bei dem Selbstbehalt von 1.080 gegenüber volljährigen privilegierten Kindern bleibt.
      zu Beispiel 2: An dieser Stelle fehlte die Übertragung der neuen Werte ab dem 01.01.2017. Vielen Dank für den Hinweis. Wir haben die Höhe im Text ebenfalls auf 610 Euro angepasst.
      zu Beispiel 4: Auch hier haben wir die Zahlen aktualisiert. Der Selbstbehalt hat sich an dieser Stelle nicht geändert. Er liegt weiterhin bei 1.080 Euro gegenüber volljährigen privilegierten Kindern und bei 1.300 Euro gegenüber nicht privilegierten Volljährigen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  120. Jonas W. sagt:

    Ich bin gesterm (04.04) 21 Jahre Alt geworden.
    Derzeit befinde ich mich in meiner Erstausbildung (Realschule-Fachabi-Ausbildung (lückenlos))als Kaufmann für Versicherung und Finanzen mit einem Netto von 820€.
    Mein Vater hat, mit mehreren Jahren Pause, regelmäßig 280€ Unterhalt gezahlt.
    Seit gestern meint er, dass er nicht mehr zahlen wird, da ich jetzt 21 bin.
    Vater Beruf: Heilerziehungspfleger
    Mutter: Erzieherin
    beide öffentlicher Dienst

    Ist das berechtigt oder habe ich immer noch Anspruch auf Unterhalt?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Jonas,

      solange sich Kinder in der ersten Berufsausbildung befinden, haben sie Anspruch auf Unterhalt. Wenden Sie sich ggf. an einen Anwalt, der Ihr Recht prüfen und durchsetzen kann.

      Ihr Scheidung.org-Team

  121. Michael P. sagt:

    Hallo,
    ich habe eine bestimmte Frage. Meine Tochter ist 18 Jahre alt und ist auf einem Tennisinternat. Sie verfolgt das Ziel Tennisprofi zu werden. Sie beendet zum 31.07.17 ihren BFD (Bundesfreiwilligendienst). Danach möchte sie sich weiter den Traum Tennisprofi erfüllen. Nun meine Frage. Ich bezahle den ihr zustehenden Kindesunterhalt bis zum 31.07.17. Was passiert danach? Ist sie weiterhin Unterhaltsberechtigt gegenüber den Eltern?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Michael,

      bis zum Anschluss der ersten Berufsausbildung steht den Kindern meist Unterhalt zu. Geht Ihrer Tochter dieser Ausbildung allerdings nicht zielstrebig nach, kann der Unterhaltsanspruch in dieser Zeit versagt werden. Wenden Sie sich hierzu an einen Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  122. Ingeborg sagt:

    Hallo,
    meine Tochter ist 18 geworden und vom meinem Haushalt ausgezogen. Bis diesem Zeitpunkt hat mein Ex 505,-€ Unterhalt gezahlt. Seit dem Umzug meiner Tochter überweisst er nur 335,-€. Ist das korrekt? An wem soll ich mich am besten melden, um das zu klären?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Ingeborg,

      wie viel Ihrer Tochter zusteht, kommt auf die Lebensumstände an. Zum einen sind auch Sie als Mutter nun barunterhaltspflichtig. Darüber hinaus ist ein eventuelles Gehalt Ihrer Tochter bis auf 90 Euro im Monat voll auf den Unterhalt anzurechnen. Ein Anwalt kann Ihnen bei der Berechnung helfen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  123. Andrea S. sagt:

    Meine Tochter ist mit 18 Jahren ausgezogen. Sie hat dementsprechend ihr Unterhaltsanstruch von 735 von meinem Ex Mann und mir erhalten. Da sie ausgezogen War und alle Kosten selbst trug erhielt sie den kompletten Betrag.
    Nun wird mein Sohn 18 , wohnt aber noch zu Hause und er wird das Abitur erst mit 19 Jahren erreicht.
    Wenn ich nun beide Kinder gleich Werte, was ist dann richtig ?
    Mein Beispiel (einfach gerechnet)
    735 Euro
    – 250 Euro Kostgeld
    – 170 Euro eigene Kosten (Schule, Kleidung, Handy, Kosmetia etc)
    315 Rest zur freien Verfügung

    Ist dieses Beispiel fair und richtig ?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Andrea,

      sofern Ihr Sohn bei Ihnen zu Hause wohnt und Sie für alle Ausgaben aufkommen (Einkäufe etc.), haben Sie damit Ihren Unterhalt geleistet. Hinzu kommt der Kindesunterhalt vom Vater. Ansonsten können Sie Ihrem Sohn Ihren und den Kindesunterhalt vom Vater auszahlen. Auf welche Höhe sich dieser dann beläuft, ergibt sich aus der Düsseldorfer Tabelle.

      Ihr Scheidung.org-Team

  124. Dembniak,S. sagt:

    Hallo,
    meine Zwillinge werden im Jan.2018 18J.Beide Kinder leben mit mir in meinem Haushalt.Der Vater zahlt noch Unterhalt.Denk nun ,wenn die Kinder 18J. sind braucht er nicht mehr zahlen.Ich bin seit 15J.EU Rentner.Meine Tochter besucht noch ein weiteres Jahr(Schuljahr 17/18)eine Förderschule.Wie es danach weiter geht ist noch unklar.Mein Sohn macht ab Aug.20017 2J.eine Ausbildung zum Sozialsstent,danach 3JErzieher.Beide Kinder haben keine Einkünfte.Nun meine Frage,können sie mir sagen wie es bei uns mit dem Unterhalt ab 18 weiter geht?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Dembniak,

      regelmäßig haben Kinder Anspruch auf Unterhalt bis die erste Berufsausbildung abgeschlossen ist – auch wenn sie bereits volljährig sind. Insofern sollten Ihre Kinder weiter Unterhalt vom Vater erhalten. Mögliche Einkünfte der Kinder sind bis auf 90 Euro im Monat voll abzuziehen. Wenden Sie sich an einen Anwalt, der Ihnen bei der Berechnung des Unterhalts hilft.

      Ihr Scheidung.org-Team

  125. Marciana sagt:

    Hallo,
    ich habe zwei Fragen.
    1. Muss ich evtl. mein Eigenheim verkaufen, um den vom Gericht festgesetzten Unterhalt für die Kinder aufzubringen? Einen Vertrag für ein Mietobjekt werde ich nicht bekommen, da ich keine festen und regelmäßigen Einkünfte nachweisen kann.
    2. Kann ich auch ohne dessen Zustimmung den Unterhalt an mein volljähriges Kind auszahlen, anstatt wie gewünscht an die Kindesmutter?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Marciana,

      zu 1) In jedem Fall müssen Sie den Wohnvorteil als fiktives Einkommen anrechnen lassen, wenn dies das Gericht nicht bereits beachtet hat. Schulden Sie bereits Unterhalt, kann in letzter Konsequenz auch die Wohnung vollstreckt werden. Grundsätzlich sind Sie aber nicht verpflichtet, das Eigenheim zu verkaufen, um Unterhalt zu zahlen – sofern Sie diesen auch anders aufbringen können.
      zu 2) Sie sollten sich daran halten, was im Titel festgehalten ist.

      Wenden Sie sich bei weiteren Fragen an einen Anwalt. Dieser kann Ihnen auch bezüglich des Eigenheims weitere Auskünfte erteilen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  126. Xenia sagt:

    Hallo liebes Scheidung.org- Team,
    Nun habe ich mich durch das halbe www gelesen und finde (oder verstehe) immer noch nicht eine klare Vorgehensweise bzgl. Kindergeld.
    Die unterhaltsberechtigte Person ist 20 Jahre alt, hat gerade ihr Abi abgeschlossen und wird nächsten Monat vom Süden Deutschlands in den Norden ziehen, also eigene Wohnung, um ein FSJ zu absolvieren. Damit überbrückt sie ihre Wartezeit bis zum Geplanten Psychologiestudium für das sie sich gerade intensiv bewirbt. Der jetzige Unterhaltsanspruch wurde gemeinsam (getrennte Eltern +Kind) anhand Düsseldorfer Tabelle und anwaltlich berechneten Anspruch festgelegt. In dieser Berechnung wurde das Kindergeld vom Unterhaltsanspruch voll abgezogen. Nun zu dem eigentlichen Problem:
    Die Kindesmutter hat nun von ihrem Anteil des Barunterhaltes das Kindergeld, welches sie erhält, voll abgezogen und den Beitrag der Krankenkasse bezahlt. Damit ist sie ihrer Barunterhaltspflicht nachgekommen, meint sie.
    Wie ist jetzt tatsächlich mit dem Kindergeld zu verfahren das im Vorfeld, der Unterhaltsberechtigten, als Einkommen abgezogen wurde?
    Ist es richtig das eigentlich der Vater Recht auf das Kindergeld hat da er Dreiviertel des Barunterhaltes zahlt?
    Wie kann der Vater Kindergeld beantragen ohne Zustimmung der Mutter?
    Ich wäre sehr dankbar endlich Antworten auf diese Fragen zu erhalten.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Xenia,

      in aller Regel ist zunächst das volle Kindergeld von dem Unterhaltsbedarf des volljährigen, nicht privilegierten Kindes in Abzug zu bringen und hiernach der jeweils anteilige Unterhaltssatz der Eltern zu berechnen. Der Abzug erfolgt, da das Kindergeld als Einkommen des Kindes zu werten ist. Wenden Sie sich für eine Prüfung der Vorgänge bitte an Ihren Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  127. Danny sagt:

    Hallo,

    ich habe folgende Situation: Kind ist vor 2 Monaten 18 geworden, geht noch die nächsten 2 Jahre auf´s Gymnasium und wohnt solange auch noch bei mir. Bin von Anfang an alleinerziehend und der KV hat bisher den Mindestsatz der DT abzl. Hälfte Kindergeld bezahlt. Da das Kind mit dem 18. Lebensjahr in eine neue Stufe der DT Tabelle rutscht, brauchen wir eine neue Berechnung. Diese gestaltet sich schwierig, da ich als Mutter z.Zt. aus gesundheitlichen Gründen Hartz 4 beziehe. Inwieweit, muss ich für den Unterhalt mit aufkommen bzw. wieviel muss der KV jetzt zahlen? Er selbst ist neu verheiratet, ohne weitere Kinder und lebt in einer anderen Stadt.

    Ich hoffe, jemand kann mir helfen. LG

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Danny,

      mit Volljährigkeit des Kindes besteht aufseiten des Kindes gegenüber beiden Elternteilen ein Unterhaltsanspruch. Dabei werden die beiden bereinigten Einkommen der Eltern zusammengerechnet und der entsprechende Wert aus der Düsseldorfer Tabelle ermittelt. Von diesem Wert ist das Kindergeld nunmehr in voller Höhe als einkommen des Kindes in Abzug zu bringen. Der restliche Bedarf des Kindes wird anteilig auf die Eltern – entsprechend des jeweiligen Einkommens – verteilt. Grundsätzlich kann sich der Elternteil, bei dem das volljährige Kind lebt, sich jedoch entscheiden, in welcher Form er seinen Unterhaltsanteil aufbringen will (Natural- oder Barunterhalt).

      Raten Sie Ihrem volljährigen Kind zum Besuch bei einem Anwalt, um seine Ansprüche genau beziffern zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  128. Peter sagt:

    Hallo liebes Scheidung.org-Team,
    Ihr Praxisbeispiel 1 trifft meine aktuelle Situation gut. Der Unterschied ist, dass ich meiner geschiedenen Frau einen monatlichen Unterhalt zahle (Sie hat also einen Unterhaltsanspruch). Wie sieht in diesem Fall die Ermittlung des bereinigten Nettoeinkommens aus? Danke.
    Mit freundlichen Grüßen
    P.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Peter,

      bei der Ermittlung des unterhaltsrelevanten Einkommens können in aller Regel auch bereits zu leistende Unterhaltszahlungen an in der Rangfolge voranstehende Parteien in Abzug gebracht werden. Wenden Sie sich für eine genaue Berechnung ggf. an einen Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  129. Stefan sagt:

    Hallo….
    folgendes „problem“:
    Ich habe aus früheren Beziehungen 2 Kinder. (2 Kinder,2 Mütter)
    Die kleine ist 16 und lebt bei ihrer Mutter.
    Unterhalt zahle ich in Absprache mit der Mutter 300 Euro.
    Die grosse ist 23 , hat eine eigene Wohnung und ein 6 jähriges Kind.nun hat diese im letzten Jahr eine Ausbildung angefangen.BAB bekommt sie nicht.was ihre Mutter verdient weiß ich nicht, da kein Kontakt besteht.
    Jetzt habe ich Post vom Jobcenter bekommen, da ich ihr gegenüber unterhaltspflichtig bin.
    Zum einen stellt sich die Frage,was muss ich an unterhalt Zahlen?(2200 euro netto) und warum muss ich das Einkommen meiner jetzigen Frau mit angeben?diese hat doch mit meinem Kindern nichts zu tun.außerdem hat sie auch noch ein Kind,dem gegenüber sie unterhaltspflichtig ist ( Azubi mit eigener Wohnung).
    Danke und Gruß Stefan

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Stefan,

      volljährige, nicht mehr privilegierte Kinder im eigenen Haushalt haben nach Düsseldorfer Tabelle einen pauschalisierten Unterhaltsbedarf in Höhe von derzeit 735 Euro (zzgl. Krankenversicherung). Entsprechend der Einkommensverhältnisse beider Elternteile wird der jeweilige Unterhaltsanteil berechnet. Die Einkünfte eines neuen Ehegatten oder Lebenspartners, der dem Kind gegenüber nicht zum Unterhalt verpflichtet ist (nicht leibliches oder nicht adoptiertes Kind), dürfen in der Regel bei dessen Unterhalt nicht berücksichtigt werden. Bitte wenden Sie sich an einen Anwalt, um den Sachverhalt zu prüfen und die Unterhaltsansprüche Ihrer Kinder berechnen zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  130. Jan sagt:

    Hallo liebes Scheidungs.org-Team,

    ich benötige einmal Ihre Hilfe. Folgender Fall:
    Tochter wohnt zurzeit noch bei der Mutter. Ihre Banklehre hat sie erfolgreich abgeschlossen. Die Bank hat ein anschließendes Studium sowie Festanstellung angeboten. D.h. hier wäre das Studium „kostenlos“ gewesen. Meine Tochter hat dieses Angebot abgelehnt, gekündigt und sich eine Uni gesucht, die so weit von zuhause weg ist, dass sie nun ausziehen muss. jetzt verlangt sie Unterhalt, weil sie das ja schließlich nicht bezahlen kann.
    Muss ich jetzt trotzdem zahlen, obwohl sie ja bei der Bank hätte bleiben können?

    Vielen Dank.
    Jan

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Jan,

      in aller Regel bleibt der Unterhaltsanspruch eines Kindes bis zum Abschluss der ersten Berufsausbildung (Studium/Azubi) bestehen. Im Einzelfall kann auch ein anschließendes Studium das Weiterbestehen des Unterhalts begründen, wenn dieses nah mit der vorangegangenen Ausbildung im Zusammenhang steht. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um die Ansprüche Ihrer Tochter entsprechend prüfen zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  131. Jens sagt:

    Hallo liebes Scheidungs.org-Team,

    Ich bin 19 Jahre alt und habe nun nach der 12ten Klasse den schulischen Teil der Fachhochschulreife erreicht. Ich habe nun ein FSJ begonnen um auch den praktischen Teil zu erlangen für die vollwertige Fachhochschulreife. Das Jugendamt meint nun ich wäre als nichtmehr priveligiert zu betrachten und mir steht kein Unterhalt mehr zu, da ich eigenes Einkommen habe (445€) allerdings mache ich das FSJ um den Abschluss zu erreichen muss ich dies nun so hinnehmen ? Ich befinde mich ja noch in einer „schulischen ausbildung“ und sollte dadurch denke ich zumindest priveligiert bleiben.

    Vielen Dank im voraus
    Jens

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Jens,

      in der Regel entfällt die Unterhaltsberechtigung für die Dauer eines Freiwilligen Sozialen Jahres. Eine anschließende Ausbildung ist dann jedoch in aller Regel wiederum als Erstausbildung zu betrachten und kann die Unterhaltsberechtigung wieder begründen. Wie genau sich dies in Ihrem speziellen Fall werten ließe, können Sie bei einem Anwalt in Erfahrung bringen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  132. Christian sagt:

    Guten Tag !
    Mein Kind ist 18 Jahre und hat das Abitur beendet. In den Ferien habe ich noch den Unterhalt in voller Höhe gezahlt. Wie sieht es danach aus, wenn zwischen Schule und Lehre noch ein bis zwei Monate liegen? Steigt der Selbstbehalt der Eltern dann auf die 1300€ oder wird weiterhin mit 1080€ wie für ein privilegiertes, volljähriges Kind gerechnet?
    Vielen Dank!

    Nachtrag: Ich stelle die Frage deshalb, weil ich ein bereinigtes Nettoeinkommen von 1250€ habe und mein Selbstbehalt bisher bei 1080 lag. Ich kann nicht finden, ob das Kind nach den Ferien noch als privilegiert gilt. Vielen Dank

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Christian,

      volljährige Kinder gelten in aller Regel nur dann als privilegiert, solange sie sich u. a. noch in der allgemeinen Schulausbildung befinden. Mit Abschluss derer kann mithin ein Wegfall der Privilegierung in der Regel angenommen werden, sodass ein anderer Selbstbehalt anzusetzen ist. Wenden Sie sich für eine Klärung in Ihrem Einzelfall bitte an einen Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  133. M.J. sagt:

    Hallo,wie sieht es denn aus,wenn der 18jährige Sohn so gar kein Bock auf weder Schule noch Ausbildung hat???Nur zu Hause rumlungert und sich rumtreibt.Besoffen ist und Drogen nimmt und dann randaliert ,er dann schon diverse Türen kaputt gemacht hat.schon von der Polizei der Wohnung verwiesen wurde,sich drei Monate irgendwo aufgehalten hat ,sich dann beim Arbeitsamt gemeldet hat und die uns nun auffordern unsere gessmmte finanzielle Lage offen zu legen,sprich Einkommen und Schulden.Muss ich das mit mir machen lassen?Haben die Kinder nicht auch Pflichten,die sie erfüllen müssen.???Liebe Grüsse.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo M.J.,

      der Unterhaltsanspruch kann auch verwirkt werden. Bitte wenden Sie sich an einen Anwalt, um die Forderungen des Arbeitsamtes sowie die Anspruchsberechtigung Ihres Sohnes prüfen zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  134. M.G sagt:

    Guten Morgen,

    muss ich den Kindesunterhalt nur bis Ende Studium oder bis zur ersten Ausbildung bezahlen. ?Und könnte mein Sohn zwischenzeitlich die Ausbildung abbrechen und eine andere beginnen, so das sich das ganze bis 27 rauszieht?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo,

      grundsätzlich bleibt die Unterhaltspflicht gegenüber Kindern bis zum Abschluss der ersten Ausbildung bestehen. Dies kann entweder ein Studium oder eine Berufsausbildung sein. Im Einzelfall kann eine an ein Studium angeschlossene Ausbildung (und umgekehrt) auch darüber hinausgehend Ansprüche begründen, wenn beide Teile in engem thematischem Zusammenhang zueinander stehen. Dies ist jedoch stets neu zu prüfen.

      Der Abbruch einer Ausbildung kann den zeitweisen Ausfall von Unterhaltsleistungen im Einzelfall begründen. Dieser lebt dann ggf. bei Aufnahme einer neuen Ausbildung wieder auf. Auch dies lässt sich jedoch nicht pauschal festschreiben.

      Bitte wenden Sie sich an einen Anwalt, um die Ansprüche Ihres Sohnes beziffern zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  135. Geli sagt:

    Hallo, mein Vater hat bisher jeden Monat 480€ an mich gezahlt, da sich bei der Scheidung meiner Eltern damals so geeinigt wurde. Er hat jedoch herausgefunden dass ich ausgezogen bin und fordert jetzt Geld von mir, da meine Mutter genauso viel wie er verdient und er sagt, dass meine Mutter mir mehr zahlen muss, da Sie mir bisher immer „nur“ 200€ gezahlt hat. Ich möchte meine Mutter aber nicht weiter belasten. Ist es möglich dass ich weiterhin diese 480€ von meinem Vater beziehen kann ohne dass meine Mutter da wieder mit reingezogen wird?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Geli,

      grundsätzlich besteht auf allen Seiten eine Auskunftspflicht bezüglich unterhaltsrelevanter Fakten. Der Unterhaltsanspruch von volljährigen Kindern mit eigenem Haushalt liegt dabei derzeit nach Düsseldorfer Tabelle bei 735 (zzgl. Krankenkassenkosten u. a. möglicher Positionen). Kindergeld und andere EInkünfte des Kindes sind hierauf anzurechnen. Darüber hinaus sind mit Volljährigkeit beide Elternteile unterhaltspflichtig, sodass die anteilige Leistung anhand des jeweiligen Einkommens ergibt.

      Wenden Sie sich an einen Anwalt, um die genaue Anspruchshöhe gegenüber Ihren Eltern berechnen zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  136. Sandra sagt:

    Meine Tochter ist 20 und lebt bei mir.
    Sie hat zwischen Schule und Ausbildungsbeginn gejobbt und zu viel verdient, um Unterhalt zu bekommen.
    Sie beginnt nun eine schulische Ausbildung und hat den Vater zum Unterhalt aufgefordert.

    In meinem Haushalt lebt ein weiteres minderjähriges Kind, für das ich unterhaltspflichtig bin und das nicht das Kind des unterhaltspflichtigen Vaters ist.
    Meine Frage: Wird mir bei der Berechnung des Unterhaltes dann ein höherer Selbstbehalt angerechnet, da ich ein weiteres Unterhaltspflichtiges Kind habe und wenn ja wie hoch ist der Selbstbehalt dann?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Sandra,

      der Selbstbehalt gegenüber volljährigen, nicht mehr privilegierten Kindern liegt bei derzeit 1.300 Euro. Eine Erhöhung kann sich im Einzelfall ergeben (etwa bei höheren Mietkosten). Dies bedarf jedoch stets einer gesonderten Prüfung. Wenden Sie sich zur Klärung an einen Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  137. K. sagt:

    Hallo. Ich habe 2 Kinder. Der Große wird jetzt 18, macht eine Berufsausbildung, verdient ca. 500 € und lebt jetzt bei seinem Vater. Die Kleine ist 9 und lebt bei mir und meinem Mann( ihrem leibl. Vater). Ich habe 1780€ netto und 550 € monatl. Hauskredit. Wie verhält sich jetzt der Unterhaltsanspruch der 2 Kinder, wenn er 18 wird.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo,

      die Unterhaltspflicht besteht regelmäßig gegenüber Kindern, die bei dem Zahlungspflichtigen nicht ihren dauerhaften Aufenthalt haben. Der Selbstbehalt gegenüber volljährigen, nicht privilegierten Kindern liegt dabei regelmäßig bei 1.300 Euro. Darüber hinausgehende Einkünfte können beim Unterhalt betrachtet werden. Ab Volljährigkeit sind darüber hinaus beide Eltern unterhaltspflichtig, sodass der Unterhalt auf Basis des bereinigten Nettoeinkommens beider ermittelt wird. Abzgl. der Einkünfte des Kindes ergibt sich sodann der Unterhaltsanspruch, der anteilig auf beide Eltern verteilt wird. Bitte wenden Sie sich an einen Anwalt, um eine umfassende Berechnung erstellen und prüfen zu lassen, wie sich die Versorgung des minderjährigen Kindes in Ihrem Haushalt auf den Unterhaltsanspruch Ihres Sohnes auswirkt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  138. Jörg sagt:

    Ich bin irritiert, dass ein volljähriges Kind mehr Unterhalt erhält, wenn es noch bei einem Elternteil wohnt als wenn es eine eigene Wohnung hat. Letzteres ist i.A. ja deutlich teurer.
    Was ist die (rechtliche) Begründung für diesen Umstand.
    Danke!

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Jörg,

      nach Düsseldorfer Tabelle ist der Unterhaltsanspruch eines volljährigen Kindes im Haushalt eines Elternteils erst ab Einkommensstufe 8 höher, als der Pauschalanspruch von 735 Euro zzgl Krankenkassenbeiträgen, den die Unterhaltstabelle Kindern mit eigenem Haushalt zuteilt. Hierbei wird mithin durchaus der Tatsache Rechnung getragen, dass ein eigener Haushalt mit höheren Aufwendungen und Lebenshaltungskosten einhergeht.

      Ihr Scheidung.org-Team

  139. Rayk sagt:

    Hallo liebes Scheidung.org-Team,

    Anfang nächsten Jahres wird meine Tochter 18 Jahre alt. Ich möchte natürlich weiter meinen Unterhalt pünktlich und vernünftig zahlen. Nachdem ich hier die vielen Fälle durchgelesen habe, bin ich ziemlich beunruhigt, dass der neue Unterhalt mich finanziell an oder über mein Limit bringen wird (teure Mieten und Lebenshaltungskosten in München). Deswegen möchte ich mich gerne anwaltschaftlich beraten lassen, wass ich denn ab dem Zeitpunkt zu zahlen habe.
    Leider habe ich keinerlei Ahnung was die Tochter gerade macht und was die Mutter aktuell verdient, da der Kontakt schon seit einiger Zeit abgerissen ist. Die Tochter macht derzeit angeblich ihr Abitur nach und die Mutter ist angeblich selbstständig als Friseurin mit 3 weiteren zusätzlichen Kindern. Ich glaube nicht, dass bei Ihr etwas zu holen ist.
    Mein Unterhalt beläuft sich von der Unterhaltsvorschusskasse festgesetzt derzeit auf 377 Euro nach Abzug der Hälfte des Kindergeldes.
    Meine Frage ist nun, wie hoch belaufen sich denn ungefähr die Anwaltskosten, wenn ich mich bei meinem Fall beraten lasse und auf welchen Betrag muss ich mich denn einstellen, wenn es (was ich nicht hoffe) zu einem Rechtsstreit kommt? Ich hoffe sie können mir da ungefähr weiterhelfen.

    Vielen Dank für Ihre Mühen und mit freundlichen Grüßen

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Rayk,

      die Anwaltskosten richten sich nach dem jeweiligen Geschäftswert. Bei Unterhaltssachen kann hier bei einer umfassenden außergerichtlichen Vertretung der monatliche Unterhalt (x 12) als Geschäftswert anfallen. Aus Anlage 2 RVG ergibt sich dann der einfache Gebührensatz. In Anlage 1 RVG sind die jeweiligen Faktoren vermerkt, mit denen die Gebühr je nach Tätigkeit multipliziert werden kann.

      Sie können zunächst auch nur eine Beratung bei einem Anwalt in Anspruch nehmen. Die Erstberatung kostet in der Regel maximal 190 Euro (zzgl. Umsatzsteuer). In diesem Erstgespräch kann der Anwalt die drängendsten Fragen klären und auch erläutern, welche Kosten im Rahmen einer weiterführenden Vertretung entstehen könnten.

      Ihr Scheidung.org-Team

  140. Sebastian sagt:

    Hallo,

    Ich werde nächsten Monat 18, mache nächstes Jahr mein Abitur und muss mich dann ja selbst um den Unterhalt kümmern. Es steht noch nicht fest, ob ich studiere oder eine Ausbildung machen werde. Ich lebe bei meinem Vater in einem selbst genutzten Eigenheim und erhalte von meiner Mutter Unterhalt nach Düsseldorfer Tabelle. Mit dem Abitur ändert sich ja der Selbstbehalt von beiden auf 1300€. Mein Vater ist nicht vollbeschäftigt und meine Mutter ist Frührentnerin. Beide haben dadurch jeweils kaum mehr als den Selbstbehalt und sind nur sehr gering leistungsfähig. Beim Studium würde ich Bafög erhalten, bei einer Ausbildung habe ich selbst Einkommen. Beides würde angerechnet. Soweit ist alles klar.
    Wenn ich nun von meinen Eltern Unterhalt fordere, müssen die Eltern den Unterhalt aus dem Erspartem oder Vermögen bezahlen? Bei privilegierten Kindern ist das ja der Fall, wie sieht es bei nicht privilegierten Kindern aus? Oder gibt es da Schonvermögen? Zum Schonvermögen habe ich nichts konkretes gefunden, lediglich bei Bezügen von ALGII: Dort ist die Rede von 25.000 (bei Immobilienbesitz) und 75.000 (kein Eigenheim) bei Unterhaltspflicht ggü. nicht privilegiertem Kind. Stimmt das so, falls ich selbst ALGII beantrage?
    Beide haben schon angedeutet, dass sie von ihrem Einkommen dann kaum etwas abgeben können (zu recht), aber der Vater hat ein Haus und die Mutter so um die 28.000 auf der hohen Kante. Ich möchte es mir mit beiden nicht verscherzen, aber ggf. reicht mein eigenes Einkommen ja nicht, wenn ich dann noch eine eigene Wohnung nehme. Muss der Vater sein Haus und die Mutter ihr Erspartes angreifen?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Sebastian,

      in der Regel muss der Vermögensstamm für die Leistung von Unterhalt nicht angegriffen werden. Allerdings können regelmäßig aus diesem entstehende Einkünfte (Mieteinnahmen, Zinsen, Dividenden usf.) für die Unterhaltsbemessung herangezogen werden. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um den Sachverhalt in Ihrem Fall prüfen zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  141. Cornelia sagt:

    Guten Tag,
    mein Sohn ist in der 12 Klasse des Gymnasiums möchte die Schule vorzeitig abbrechen und erstmal gar nichts machen. Er wird im Januar 18. Er lebt bei meinem geschiedenen Mann. Unterhalt zahle ich zZ. nach Düsseldorfer Tabelle Gehaltsstufe 2, daß sich mein Selbstbehalt ändert und das Einkommen von Sohn, Vater und mir nun insgesamt in Verhältnis gestellt wird, ist mir klar. Meine Frage ist jedoch, ob auch ein Gewinn aus einem Aktienverkauf bei mir zum Einkommen zählt. Ich habe seit vielen Jahren Aktien und möchte nun erstmalig einen Teil mit Gewinn verkaufen. Fließt der Betrag dann in die Unterhaltsbechnung? OLG Stuttgart Az.:17WF 232/01 verneinte dies. Wir sind bis jetzt immer ohne Anwalt ausgekommen. Sind einmalige Gewinne unterhaltsrelevant oder nicht?
    Freundliche Grüße,
    Cornelia

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Cornelia,

      unterhaltsrelevant sind in der Regel nur regelmäßige Einkünfte. Bitte haben Sie jedoch Verständnis dafür, dass wir dies für Ihren Fall nicht abschließend klären können, da wir an dieser Stelle nicht befugt sind, Rechtsberatung zu erteilen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  142. Manu sagt:

    Guten Tag,

    ich werde im nächsten Jahr 25, bin im 5. Semester im Bachelorstudium und höre immer wieder „Du bekommst ja bald keinen Unterhalt mehr“. Manch einer ist der Meinung, mein Unterhaltsanspruch im laufenden (ersten) Studium endet mit 25, andere sagen ich habe noch „Zeit“ bis 27.
    Meine Frage: gibt es da überhaupt eine gesetzliche Regelung? Oder sind das Einzelfallentscheidungen die sich danach richten, wie weit die durchschnittliche Studiendauer überschritten wurde?

    Mit freundlichen Grüßen,
    Manu

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Manu,

      der Unterhaltsanspruch richtet sich in aller Regel nicht nach dem tatsächlichen Alter des Betroffenen, sondern der Regelstudienzeit (ggf. + bis zu zwei Semester). Zudem kann ein angeschlossenes Masterstudium ebenfalls im Einzelfall noch von der Unterhaltspflicht erfasst sein. Wenden Sie sich zur Klärung an einen Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  143. Jana sagt:

    Liebes Scheidung.org-Team,
    wird zur Berechnung des Unterhalts zweier volljähriger, studierender Kinder das Einkommen der unterhaltspflichtigen, getrennten Eltern des vergangenen Kalenderjahres herangzogen?
    Ein Elternteil lebt in neuer Ehe – verändert dies die Höhe des Selbstbehalts (1300.- Euro) und wirkt sich eine Mietfreiheit aus?
    Mit freundlichen Grüßen
    Jana

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Jana,

      1. bei Volljährigen wird in der Regel das Einkommen beider Eltern als Bemessungsgrundlage ausgewählt.
      2. Eine neue Ehe verändert den Unterhaltsanspruch der Kinder zumeist nur dann, wenn der neue Gatte diese adoptiert und somit die Unterhaltspflicht auch auf diesen übergeht.

      Wenden Sie sich zur Berechnung und Klärung des Sachverhalts bitte an einen Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  144. Ulrike sagt:

    Guten Tag,
    ich bin geschieden, meine 21 jährige Tochter lebt bei Ihrem Vater, sie hat bereits eine abgeschlossene Berufsausbildung und besucht derzeit die BOS. Ich habe eine Urkunde über die Verpflichtung zur Unterhaltszahlung, mit vollstreckbarem Titel. Ich zahle derzeit 320€ im Monat. Ich bin in 2. Ehe verheiratet und Hausfrau, da mein Mann an MS erkrankt ist, er aber immer noch 3 Tage in der Woche (Home Office) arbeitet. In welcher Höhe muss ich Unterhalt zahlen? Und an wen muss ich diesen bezahlen? Bisher erhält mein geschiedener Mann den Unterhal. Ich wehre mich nicht gegen Zahlungen, aber das mein Mann das Geld kassiert und in den Urlaub fahren kann, meine Tochter hingegen bekommt von ihm nur Kost und Logis … nicht mal das Kindergeld bekommt Sie welches Ihr rechtlich zu steht. Kann ich die Zahlungen an ihn einfach einstellen und Ihr das Geld zukommen lassen? Kann mein Ex von meiner Tochter die Unterhaltszahlungen wieder zurück fordern?
    Jeder hier weiß wie das alles läuft. Ich weiß jetzt schon wenn ich dies so mache, daß er von meiner Tochter Bares sehen will um seinen Lebensstandard zu finanzieren bzw. seine Schulden zu zahlen. Was kann ich, bzw. meine Tochter tun?
    Freundliche Grüße
    Ulrike

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Ulrike,

      mit Volljährigkeit kann ein unterhaltspflichtiges Kind die Zahlungen selbst einfordern. Auch der andere Elternteil ist unterhaltspflichtig, selbst wenn das Kind bei ihm lebt. Er kann jedoch entscheiden, ob er seinen Anteil als Bar- oder Naturalunterhalt leistet. Er kann zudem ggf. Untermiete oder Beteiligungen für das Mietverhältnis verlangen und dies mit seinem Anteil verrechnen. Im Zweifel ist auch das Verlangen nach einer Beteiligung möglich. Dies obliegt jedoch allein der Entscheidung der Eltern.

      Die Höhe des Unterhalts richtet sich in der Regel nach der Düsseldorfer Tabelle. Wenden Sie sich für eine Beratung sowie die Nachberechnung der Ansprüche bitte an einen Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  145. Peggy sagt:

    Hallo,
    mein Sohn ist im Oktober 18 geworden und macht gerade seine Fachhochschulereife. Sein Vater hat bislang den Unterhalt an mich gezahlt. Ab nun zählt er den Unterhalt direkt an unseren Sohn. Kann ich von meinem Sohn verlangen, dass er das Geld an mich weiterleitet? Schließlich habe ich ja sämtliche Unkosten.
    Freundliche Grüße
    Peggy

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Peggy,

      sofern ein volljähriges unterhaltsberechtigtes Kind bei einem Elternteil wohnt, kann dieser ggf. auch Kosten für Kost und Logis einfordern. Zu beachten ist dabei jedoch auch, dass mit Volljährigkeit beide Elternteile unterhaltspflichtig sind. Der Elternteil, bei dem das Kind dauerhaft lebt, kann jedoch regelmäßig entscheiden, ob er seinen Anteil als Natural- oder Barunterhalt leisten will.

      Ihr Scheidung.org-Team

  146. Pavlo sagt:

    Hallo,
    ich zahle meinem volljährigen Kind 144% nach Düs-Tabelle. Meine Exfrau ist dauerhaft ein Hartz IV Empfänger und kann nicht zahlen.
    Ist das gerecht, dass ich vollständig allein den Unterhalt tragen muss?
    Freundliche Grüsse,
    Pavlo

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Pavlo,

      zum Barunterhalt verpflichtet ist bei minderjährigen Kindern immer der familienferne Elternteil. Bei volljährigen Kindern geht die Unterhaltspflicht auf beide E>ltern über. Diese entfällt aber, sobald keine Leistungsfähigkeit vorliegt (wie bei ALG-II-Bezug anzunehmen). Der Bedarf des Kindes wird sodann nur auf Grundlage des Einkommens des Unterhaltsschuldners ermittelt, der den Bedarf des Kindes allein abzudecken hat.

      Ihr Scheidung.org-Team

  147. Traute sagt:

    Ich wuerde mal gerne wissen wie es bei uns weitergeht wenn mein Sohn in 2 Jahren 18 wird. Er geht aufs Gymnasium, und wird mit 18 in der 11 Klasse sein. Im Moment bekommen wir UVG vom Jugendamt da sein Vater sich nicht um ihn kuemmert. Er wohnt irgendwo im Ausland. UVG bekommt man aber nur bis er 18 wird. Welche Moeglichkeiten haben wir dann um diese Luecke zu decken bis er selber Geld verdienen kann? Ich arbeite Vollzeit aber wie meisten Alleinerziehende Muetter nicht genug fuer 2 Personen. Es waere schoen wenn mir jemand Ideen geben koennte. Vielen Dank

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Traute,

      es gibt unterschiedliche Modelle zur finanziellen Unterstützung während der Ausbildung. Wenden Sie sich ggf. an die entsprechenden städtischen Träger.

      Ihr Scheidung.org-Team

  148. Marc sagt:

    Hallo, was passiert eigentlich wenn ein Elternteil die Auskunft über sein Einkommen verweigert, nachdem das Kind Volljährig geworden ist, man kann ja den Unterhalt nicht berechnen

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Marc,

      es besteht eine grundsätzliche Auskunftspflicht, die im Zweifel sogar gerichtlich durchgesetzt werden kann. Bitte wenden Sie sich an einen Anwalt, um sich diesbezüglich beraten zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  149. manu sagt:

    hallo
    meine tochter ist vor 2 tagen 18 geworden. sie befindet sich in der Ausbildung und hat 580€ netto. ihr Vater hat nun den Unterhalt nur noch anteilig bis zum Tag des Geburtstags gezahlt. davor waren es monatlich 119,-€ auf grund des einkommens meiner tochter. er hatte zahlstufe 1
    er muss doch weiter unterhalt zahlen solange sie in der Ausbildung ist????? wie ist das jetzt? er meint mit Anwältin nicht zahlen zu müssen.
    meine tochter hat jetzt einen eigenen Hausstand, 580,-€ netto…. neben ihr ist noch die schwester (15) für die er mindestunterhalt zahlt und sein Kind (3) mit zweiter frau, welches bei beiden zusammen im haushalt lebt.

    Sein Einkommen liegt nach letztem stand bei ca 2200 netto. ich bin im Erziehungsurlaub. wie rechnet sich dann der unterhalt für das volljährige Kind?

    Vielen dank

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Manu,

      volljährige, nicht mehr privilegierte Kinder stehen in der Unterhaltsrangfolge hinter minderjährigen Kindern zurück. Für die vorrangig Berechtigten ist der Unterhalt in aller Regel zunächst voll zu erbringen. Diese Verpflichtungen kann der Zahlende zur Bereinigung seines Nettoeinkommens heranziehen. Das so bereinigte Einkommen kann dann für den Volljährigenunterhalt herangezogen werden. Zu beachten ist dabei Folgendes:

      1. Der Grundbedarf bei Kindern mit eigenem Hausstand beträgt derzeit gemäß Düsseldorfer Tabelle 735 Euro (zzgl. Krankenversicherung).
      2. Von diesem sind das volle Kindergeld sowie weitere Einkünfte des Kindes in Abzug zu bringen. Zu berücksichtigen ist zudem der Selbstbehalt der Zahlungspflichtigen.
      3. Bleibt ein Restbedarf bestehen, ist dieser anteilig auf beide Eltern zu verteilen – entsprechend des jeweiligen Einkommens -, da beide ab Volljährigkeit zum Unterhalt verpflichtet sind.

      Raten Sie Ihrer Tochter ggf. zum Besuch bei einem Anwalt. Dieser kann eine entsprechende Rechnungslage prüfen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  150. Yamina sagt:

    Hallo,

    mein Sohn ist 18 und beendet nächstes Jahr sein Abitur und möchte studieren. Er lebt bei seinem Vater. Dieser hat noch eine minderjährige Tochter.
    Wie würde denn die Berechnung des Unterhaltes aussehen, wenn für einen Studenten und ein minderjähriges Kind Unterhalt gezahlt werden muss.
    Muss ich ggf. die Differenz von dem Vater mit übernehmen? Oder ändert sich lediglich der Zahlbetrag seitens des Vaters?
    Danke für eure Info.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Yamina,

      minderjährige Kinder sind gegenüber volljährigen nicht mehr Privilegierten vorrangig unterhaltsberechtigt. Das bedeutet: Zunächst ist der Unterhalt an den Minderjährigen zu erbringen. Hiernach können der Zahlungspflichtige diesen zur Bereinigung seines Einkommens von diesem abziehen. Das hiernach übrigbleibende Einkommen dient dann als Basis für die Unterhaltsermittlung.

      Bitte wenden Sie sich an einen Anwalt, um für alle Eventualitäten den von Ihnen zu zahlenden Unterhalt berechnen und prüfen zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  151. Clemens sagt:

    Ich bin seit 8 Jahren getrennt von meiner Ex-Frau, bei der auch mein 18-jähriger Sohn lebt. Er hat gerade Abi und will nun demnächst studieren.
    Meine Ex-Frau hat sich vor Jahren schon abeitsunfähig frühverrenten lassen. Ihr monatliches EK besteht aus € 600,- Rente, € 600,- Mieteinnahmen aus einer ihr gehörenden Wohnung sowie Einnahmen aus Nebenjobs ca. € 300,-. Sie hat aber im Laufe der letzten 20 Jahre diverse Schenkungen ihrer vermögenden Mutter i.H. von ca. € 200.000,- (dasGeld wurde in Fonds und Lebensversicherungen angelegt, die inzwischen aber fällig geworden sein müssen) bekommen sowie im Zuge der Scheidung von mir Zugewinnausgleich i.H. von € 80.000,-, die sie in eine Wohnung investiert hat, die heute einen Verkehrswert von ca. € 180.000,- hat. Zusätzlich ist sie gerade dabei, ihren verstorbenen Vater zu beerben, der Erbschein steht aber noch aus. Darüber hinaus wird sie in absehbarer Zeit ihre verögende Mutter mit mindestens € 1.000.000,- beerben.
    Bei der Berechnung der Bemessungsgrundlage für den Unterhalt für meinen Sohn vor seinem 18. Lebensjahr hat meine Ex-Frau die Zinseinkünfte aus ihrem Vermögen nicht angegeben und ich habe auch keinen Weg gefunden, ihr das Vermögen oder die Einkünfte nachzuweisen. In der Folge war ich voll unterhaltspflichtig.
    Nun will unser Sohn studieren und sich eine eigene Wohnung in einer anderen Stadt suchen, meine Ex und ich sind dann barunterhaltspflichtig.
    Meine Ex wird natürlich wieder behaupten, daß sie kein ausreichendes EK hat und ihr Vermögen sowie die Erträge daraus verheimlichen. Damit müsste ich den Barunterhalt wieder alleine leisten, da mein Einkommen dafür nominell ausreicht.
    Soweit ich informiert bin, müssen Eltern(teile), sofern ihr EK zu gering ist, auch den Vermögensstamm zur Leistung des Barunterhalts an volljährige Kinder heranziehen. Falls das wahr ist, wie kann ich meine Ex dazu bringen, ihr Vermögen offenzulegen ? Spielt mein Vermögen, wenn ich ausreichend Einkommen habe, auch eine Rolle ?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Clemens,

      reicht das monatliche Einkommen für die Gewährung von Unterhaltszahlungen nicht aus, kann ggf. auch das Vermögen verwertet werden, das über dem jeweils festgelegten Schonvermögen liegt. Bitte wenden Sie sich für eine umfassende Rechtsberatung und die Klärung Ihrer weiteren Fragen an einen Anwalt. Wir dürfen an dieser Stelle keine Rechtsberatung erteilen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  152. Maria sagt:

    Ich fange dieses Jahr eine schulische Ausbildung an, bin 19 und werde kein Gehalt bekommen. Meine Eltern sind getrennt und ich kann die Schule nur hier besuchen wo ich hingezogen bin, da der Beruf nicht überall angeboten wird. Meine Mutter bezahlt mir Unterhalt damit ich die Miete bezahlen kann und bezahlt die Schule, ich wohne mit meinem Freund zusammen, ein gemeinesames Konto haben wir nicht. Ist mein Vater unterhaltspflichtig?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Maria,

      im Falle der Volljährigkeit sind in aller Regel beide Elternteile barunterhaltspflichtig. Dem Unterhaltsbedarf zugrunde gelegt wird dabei das Gesamteinkommen der beiden Elternteile. Zu beachten ist jedoch, dass die Unterhaltspflicht auch an der Leistungsfähigkeit der Schuldner zu bemessen ist. Wenden Sie sich für eine Berechnung Ihrer Ansprüche bitte an einen Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  153. Petra sagt:

    hallo,
    der Sohn meines Partners wird bald 21Jahre und lebt bei seiner Mutter.Regelmäßige Unterhaltszahlungen an die Mutter und Kontakte mit Sohn waren selbstverständlich.
    Nach einem längeren Auslandsaufenthalt ist er wieder bei ihr. Im Oktober beginnt sei
    Studium. Nun hat mein Partner die Unterhaltszahlung direkt an seinen Sohn überwiesen, was einen Sturm der Entrüstung bei der Mutter ausgelöst hat; sie wünscht künftig wieder den Unterhalt auf ihr Konto. Kann sie das rechtlich so fordern?
    viele Grüße Petra

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Petra,

      ab Volljährigkeit des Kindes ist dieses für die Einforderung seines Unterhaltsanspruches in der Regel selbst verantwortlich und zudem allein empfangsberechtigt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  154. carsten sagt:

    Hallo liebes Scheidung.org Team,
    zu meinem Kind, für das ich unterhaltspflichtig bin, und zu der von mir geschiedenen Mutter gibt es seit vielen Jahren absolut keinen Kontakt – außer den monatlichen Zahlungen meinerseits. Nun wird dieses Kind bald volljährig. Wie muss ich mich rechtlich korrekt verhalten, um die Zahlungen ab dem 18. Geburtstag direkt an das Kind zu zahlen und in keinem Fall mehr an die Mutter, ohne dabei in Verzug zu kommen? Bin ich verpflichtet den Kontakt herzustellen oder ist dies die alleinige Angelegenheit des Kindes (Zitat: „das volljährige Kind muss aber seinen Anspruch auf Kindesunterhalt ab 18 selber geltend machen“) ? Vielen Dank für eine Auskunft

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Carsten,

      in der Regel ist ein Kind ab Volljährigkeit selbst dafür verantwortlich, den ihm zustehenden Unterhaltsanspruch gegenüber den Eltern geltend zu machen. Hierbei gilt eine gegenseitige Auskunftspflicht der Beteiligten (beider Elternteile sowie des Kindes), bezogen auf die genauen Einkommensverhältnisse. Es bedarf häufig der Neuberechnung der Unterhaltsansprüche, da ab Volljährigkeit in der Regel beide Elternteile unterhaltspflichtig sind. Bitte wenden Sie sich für eine Berechnung und Klärung an einen Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  155. G. sagt:

    Hallo Scheidung.org-Team,
    könnt Ihr mir bitte zu folgenden Eckpunkten sagen ob und wenn wie viel Unterhalt ich meinem Kind zahlen müsste?
    Mein Sohn ist 22 Jahre alt, lebt in meinem Haushalt, ich bin von seiner Mutter geschieden, er hat seit 4 Wo. eine Ausbildung begonnen (Ausbildungsgehalt ca. 580-600 Euro),
    das Kindergeld beziehe ich und von seiner Mutter möchte er kein Unterhalt, weil sie schon genug Schulden hat. Bisher bekam er das Kindergeld und meinen Teil des ihm zustehenden Unterhalt von mir.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo,

      bitte wenden Sie sich für eine genaue Berechnung des Unterhaltsanspruches an einen Anwalt. Sie können auch unsere Ratgeber sowie unseren Rechner für eine erste Orientierung nutzen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  156. Thomas sagt:

    Wertes Scheidung-Org.-Team,

    folgende Frage habe ich an euch. Mein ältester Sohn ist jetzt 18 geworden und geht weiterhin zur Schule und wohnt bei seiner Mutter. Ab jetzt muss ja auch meine Exfrau für ihn Unterhalt zahlen.
    Ich habe noch zwei Kinder. Das eine lebt nicht bei mir und für das Kind zahle ich auch Unterhalt. Und dann habe ich ja noch ein Kind mit meiner jetzigen Partnerin für das ich ja ihr auch Unterhalt zahle.
    Kann ich nun von meinem Nettogehalt den Unterhalt für die beiden anderen Kinder abziehen und das als mein bereinigtes Einkommen sehen von welchem jetzt der Unterhalt für den 18 jährigen berechnet wird.
    Danke für eine Antwort

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Thomas,

      volljährige und privilegierte Kinder stehen bei der Unterhaltsrangfolge an derselben Position wie minderjährige Kinder. Die Anrechnung von Unterhaltszahlungen bei der Bereinigung des Nettoeinkommens ist nur dann möglich, wenn für vorrangig unterhaltsberechtigte Kinder Unterhalt geleistet wird (minderjährige Kinder etwa gegenüber nicht mehr privilegierten Volljährigen). Wenden Sie sich für eine genaue Berechnung der veränderten Unterhaltsansprüche an einen Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  157. Michaela sagt:

    Sehr geehrtes Team,

    ich habe einige Probleme und hoffe sehr, dass Sie mir bzw. uns helfen können:

    1. Mein Sohn ist im Februar 2000 geboren und wohnt (erst) seit Juli 2017 bei mir.
    2. Mit Beschluss vom November 2013 ist ausschließlich der Vater unterhaltspflichtig.
    3. Der letzte Kontakt Vater-Sohn bestand im April d. J., wobei mein Sohn auf eine Anfrage hin keine Antwort vom Vater, sondern von dessen Lebensgefährtin erhalten hat.
    4. Vor einem Jahr fand eine Studien-/Klassenfahrt nach Wien statt. Trotz Zusage und mehrmaliger Aufforderung (letztmalig im Februar 2018) hat der Vater bis heute nur die Hälfte (150 €) an seinen Sohn bezahlt. – Ist das korrekt?
    5. Wer trägt die Kosten der Zahnarztrechnung bzgl. Zahnreinigung? – lt. Zusatzversicherung werden die Kosten nur anteilig übernommen.
    6. Mein Sohn macht ab November ein Praktikum um verschiedene Berufe kennenzulernen (hat im Juli 2018 Abitur gemacht). Besteht weiterhin Unterhaltspflicht? Wenn ja – in welcher Höhe?
    7. Im September 2000 wurde auf meinen Drängen eine sog. Ausbildungsversicherung abgeschlossen. Als Versicherungsnehmer wurde der damalige Hauptverdiener = Vater eingetragen. Die Versicherung wurde aus sämtlichen „Scheidungsangelegenheiten“ heraus gehalten (für mich selbstverständlich). Aussagen väterlicherseits, dass es sich ja um eine Versicherung für den Sohn (einziges Kind) handelt. – Im September 2018 war die Auszahlung. Bisher hat mein Sohn noch keinerlei Info darüber und auch keinerlei Zahlung erhalten. – Kann er bzw. ich irgendetwas machen? Bis zur Trennung im Juli 2010 wurden die Beiträge von meinem Konto getätigt. (Die Aussage, dass die Versicherung für den Sohn = „versicherte Person“ ist, liegen mehrfach durch Schriftwechsel der Anwälte vor).

    Es sind sehr viele Fragen, aber ich hoffe, dass Sie uns weiterhelfen können. Mein Sohn hat sich bereits ans Jugendamt gewandt; dort bekam er die Antwort, dass er sich mit seinem Vater in Verbindung setzen soll. Es besteht jedoch kein Kontakt mehr.

    Ich bedanke mich im Voraus!

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Michaela,

      wenden Sie sich für eine umfassende Rechtsberatung bitte an einen Anwalt. Eine rechtliche Einschätzung zu Einzelfällen ist an dieser Stelle nicht möglich.

      Ihr Scheidung.org-Team

  158. Peter sagt:

    Sehr geehrtes Beratungsteam,
    meine Tochter wird demnächst 18 Jahre und will den Unterhalt vom Jugendamt berechnen lassen. Die Mutter, meine Ex-Frau, geht nur Teilzeit arbeiten, obwohl sie voll erwerbsfähig ist. Wie wird bei der Berechnung damit umgegangen? Wird dies umgerechnet oder angerechnet? Denn ich gehe voll arbeiten und würde eine Nichtbeachtung der Teilzeittätigkeit als ungerecht empfinden, wenn dadurch meine Exfrau weniger für den Unterhalt beitragen müsste. Danke für Ihre Hilfe. Mit freundlichen Grüßen, Peter

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Peter,

      bitte wenden Sie sich ggf. an Ihren Anwalt, um mögliche Ansprüche Ihrer Tochter entsprechend beziffern zu lassen. Ab Volljährigkeit ist in aller Regel das Gesamteinkommen beider Eltern bei der Bedarfsermittlung heranzuziehen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  159. S. M. sagt:

    Guten Tag, ich habe 3 Kinder (18,12,8). Der älteste erhält Unterhalt von seinem Vater. Wie errechne ich mein bereinigtes Nettoeinkommen für die Unterhaltsberechnung? Alle 3 sind privilegiert. Ziehe ich für die Berechnung des über 18 jährigen erst die anderen beiden anderen Kinder ab?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo,

      bei der Bereinigung des Nettoeinkommens können Unterhaltszahlungen für vorrangig Berechtigte in Abzug gebracht werden. Bei Gleichrangig geschieht dies in aller Regel nicht. Bitte wenden Sie sich für eine genaue Betrachtung Ihres Einzelfalles an einen Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  160. stefan sagt:

    Hallo und ein schönes Weihnachtsfest wünsche ich Ihnen,
    ich habe eine ganz große Bitte.
    Folgendes Problem:
    Die Tochter meiner Bekannten, wird im Mai 2019 18 Jahre sie geht jetzt in die 11. Klasse und hat gute bis sehr gute schulische Leistungen. Ihre Mutter bezieht „Harz 4“.
    Ihr Ex Mann (Vorruhestand muß bis jetzt 375 € Unterhalt Zahlen) Nun überraschte er die Kindesmutter (das Kind lebt mit der Mutter in einer „Bedarfsgemeinschaft“ und ist „Aufstockerin“) damit, das er nach neuerer Rechtsprechung ab dem 18. Lebensjahr keinen Unterhalt mehr zu zahlen hat. Stimmt das so ?
    Ich bedanke mich im voraus Stefan

  161. Kai sagt:

    Hallo,
    ich habe aus einer unehelichen Beziehung vor meiner Ehe einen Sohn der im Februar volljährig wird. Auch die Mutter meines Sohnes hat inzwischen geheiratet. Ich versuche momentan die Berechnung meines Unterhalts für die Zeit danach zu verstehen:

    Inwiefern wird das Einkommen der Ehepartner beider Elternteile berücksichtigt.

    Mein Nettoeinkommen beträgt 1400€
    Das meiner Frau ebenfalls

    Die Mutter meines Sohnes (unehelich) hat bis zum Frühjahr 2018 ca 3000€ netto verdient. Laut meinem Sohn möchte sie nun nicht mehr arbeiten. Das Arbeitslosengeld läuft kurz nach der Volljährigkeit meines Sohnes aus.
    Ihr Mann ist Zollbeamter mit einem geschätzten Nettoeinkommen von ca. 3500 € Netto. Er wird die Mutter im Rahmen der Familienversicherung dann wohl mitversichern.
    Vielen Dank im Voraus
    K.M.

  162. Thomas sagt:

    Hallo Scheidung.org-Team,

    meine Tochter ist 19 und hatte in den letzten 3 Jahren 3 mal die Schule gewechselt und jeweils abgebrochen und möchte dieses Jahr wieder eine neue Schule besuchen/beginnen (Fachoberschule) und sucht sich gerade eine eigene Wohnung.
    In wie weit bin ich ihr weiterhin unterhaltspflichtig und ist sie privilegiert und was ist, wenn sie 21 wird?

    Danke im Voraus für die Antwort

    Viele Grüße
    Thomas

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Thomas,

      bitte wenden Sie sich für die Bewertung Ihres Falles an einen Anwalt. Eine Rechtsberatung ist an dieser Stelle nicht möglich.

      Ihr Scheidung.org-Team

  163. Sabine sagt:

    Hallo,
    mein Sohn wird 18 und besucht noch das Gymnasium. Ab 18 bin ich dann ebenfalls verpflichtet anteilig mit dem Vater den Unterhalt zu begleichen. Wenn mein Sohn auf den Barunterhalt besteht, kann ich dann im Gegenzug von ihm Miete und Verpflegungsgeld verlangen?
    Wie werden denn weitere minderjährige Kinder in meinem Haushalt auf meine Unterhaltshöhe angerechnet? Mein Selbstbehalt als berufstätige Mutter liegt bei 1.080 Euro. Erhöht sich dies wenn weitere Kinder im haushalt leben? Für diese muss ich doch ebenfalls aufkommen.

    Viele Grüße Sabine

  164. Mario sagt:

    Hallo
    ich habe eine eher technische Frage. Meine beiden volljährigen Kinder (18/21) leben bei der Mutter. Der Unterhalt wird von mir wie bisher weiter auf das Konto der Mutter gezahlt und sie stellt auch die Forderungen. Kann ich darauf bestehen direkt auf die Konten der Kinder zu zahlen, oder muss ich den Anweisungen der Kinder („zahle aufs Konto von Mama“) folgen? Vielen Dank

  165. Mandy sagt:

    Mein Mann sein Sohn ist 20 Jahre alt lebt bei der Mutter macht eine Lehre 2 Lehrjahr wir selbst haben zusammen einen Sohn 12 Jahre sind jetzt beide Kinder gleich gestellt ? Muss auch mein Geld beim Unterhalt mit angerechnet werden?LG

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Mandy,

      die Unterhaltspflicht besteht regelmäßig nur zwischen rechtlichen Eltern. Bei Wiederverheiratung werden die Kinder des Partners jedoch nicht automatisch rechtlich zu den Kindern des neuen Gatten, sodass eine Pflicht auf Unterhaltsleistung gegenüber Stiefkindern in aller Regel nicht besteht.

      Ihr Scheidung.org-Team

  166. Anke sagt:

    Liebes scheidungs.org-Team,

    folgende Frage: Mein Ex hat für unseren Sohn bis zu seiner Volljährigkeit im März gem. Düsseldorfer Tabelle 546 € (Stufe 7) gezahlt. Seit April zahlt er nur noch 200 €, da er nach seinen Berechnungen nur noch 1/3 des Betrages zahlen muss. Nun studiert mein Sohn ab Oktober und der Vater will die Unterhaltszahlung komplett einstellen. Dass das nicht rechtens ist, wissen wir. Meine Frage nun: Da mein Sohn weiterhin bei mir wohnt, müsste doch die 7. Stufe + 304 € Studiengebühren als Gesamtsumme angesetzt werden. Und sofern der Ansatz 1/3 zu 2/3 Drittel korrekt ist, müsste der Vater doch 340 € ab Oktober zahlen. Sowie nachträglich für April bis September pro Monat 615 €. Ist das richtig? Vielen Dank für eine Antwort. LG

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Anke,

      bitte wenden Sie bzw. Ihr Sohn sich an einen Anwalt, um die Ansprüche Ihres Sohnes prüfen und genau beziffern zu lassen. Eine abschließende Einschätzung kann an dieser Stelle nicht getroffen werden.

      Ihr Scheidung.org-Team

  167. Micha sagt:

    Hallo liebes Team,
    Beispiel 4 kommt meiner Situation sehr nahe, aber nicht ganz :-) Ich habe wieder geheiratet und meine Frau ist nicht erwerbstätig. Damit ist sie laut meiner aktuellen Erkenntnis im Rang 2 und ich kann mein Einkommen um 1300€ Selbstbehalt gegenüber nicht privilegierten Kindern bereinigen. Dann kommen mein Sohn, 22 Student, eigener Haushalt und meine Tochter, 18, Studentin, wohnt noch bei der Mutter. Meinem Sohn bezahle ich bereits seit Studienbeginn Unterhalt (gemäß 735€ Regel), meine Tochter hat ihr Studium erst im Oktober 2019 begonnen. Ist der Unterhalt meines Sohnes nun als nächstes abzuziehen (vorrangig) und dann kommt meine Tochter dran, oder sind Tochter und Sohn gleichberechtigt (beide nicht privilegiert) und ich muss das zusammen betrachten? Wenn ich mein Einkommen zuerst um den Unterhalt meines Sohnes bereinige, lande ich in der Düsseldorfer Tabelle ja eine Stufe niedriger, bei meinem Sohn ist die Stufe ja nicht mehr relevant. Ergo: In welcher Reihenfolge würde hier gerechnet?

    Danke Im Voraus für Eure Hilfe
    Micha

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Micha,

      sind zwei nicht privilegierte Volljährige unterhaltsberechtigt, so ist ihr Unterhaltsanspruch gleichen Ranges. Ggf. ist eine Mangelfallberechnung durchzuführen. Bitte wenden Sie sich im Zweifel an einen Anwalt, um die Unterhaltsansprüche Ihrer Kinder beziffern zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

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