Rückerstattung nach dem Versorgungsausgleich: Bei Tod des Ex Rente zurück?

Von Dr. Philipp Hammerich

Letzte Aktualisierung am: 26. Januar 2026

Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten

Header Rückerstattung des Versorgungsausgleichs beim Tod eines Ehepartners

Beim sogenannten Versorgungsausgleich finden die während der Ehezeit erworbenen Rentenanwartschaften der Ehegatten hälftige Aufteilung. Diese von Amts wegen zu verhandelnde Scheidungsfolgesache kann beim Rentenanspruch eines Ehepartners erhebliche Einbußen bedeuten. Doch lässt sich der Versorgungsausgleich eventuell wieder rückgängig machen, wenn der Tod des ehemaligen Ehegatten eintritt?

Das Wichtigste in Kürze: Rückerstattung nach dem Versorgungsausgleich bei Tod des Berechtigten

Was passiert mit dem Versorgungsausgleich nach dem Tod des Berechtigten?

Der Versorgungsausgleich kann rückgängig gemacht werden, wenn der ehemalige Ehegatte vor Renteneintritt verstorben ist oder aber zum Zeitpunkt seines Todes noch nicht länger als drei Jahre die angepasste Rente bezog. Mehr dazu lesen Sie hier. Bei bewilligter Rückerstattung wird der Versorgungsausgleich bei Tod des ehemaligen Gatten diesbezüglich aufgehoben, sodass Antragsteller im gleichen Zuge die Ansprüche verlieren, die ihnen im Zuge der Scheidung übertragen wurden.

Wer zahlt den Rentenausgleich nach dem Tod des Ausgleichspflichtigen?

Verstirbt ein Ehegatte noch vor der rechtskräftigen Durchführung des Versorgungsausgleichs, kann der Wertausgleich gegenüber den Erben des Verstorbenen geltend gemacht werden (vgl. § 31 VersAusglG). Die Erben des Verstorbenen hingegen haben keinen Anspruch auf Versorgungsansprüche aus dem Vergleich, da der Rentenanspruch eines Menschen mit dessem Tod erlischt.

Wie kann der Rentenausgleich rückgängig gemacht werden?

Die Rückgängigmachung des Versorgungsausgleichs erfolgt nur auf Antrag des Berechtigten bei den jeweiligen Versorgungsträgern. Dieser prüft den Antrag und überträgt die im Zuge des Versorgungsausgleichs übertragenen und erhaltenen Rentenpunkte wieder zurück – sofern dem Antrag stattzugeben ist. Erstattbar sind nur Ansprüche bei Regelversorgungswerken, z. B. Deutsche Rentenversicherung und Beamtenversorgung.

Rückabwicklung vom Versorgungsausgleich bei Tod des Ex möglich!

Versorgungsausgleich: Wann die Rückübertragung erfolgen kann

Gibt es beim Versorgungsausgleich eine Geld-zurück-Garantie nach dem Tod des Ex-Ehegatten?
Gibt es beim Versorgungsausgleich eine Geld-zurück-Garantie nach dem Tod des Ex-Ehegatten?

Zunächst: Grundsätzlich ist die Rückerstattung beim Versorgungsausgleich nur bei Tod des berechtigten Ex-Ehegatten möglich. Die Wiederheirat verändert an dem Versorgungsausgleich nichts, da die Ansprüche auf Altersvorsorge sich auf die Vergangenheit beziehen.

Darüber hinaus kann nicht in jedem Fall nach erfolgtem Versorgungsausgleich die Rückübertragung beantragt werden, wenn der Ausgleichsberechtigte verstorben ist. Nur in den folgenden zwei Fällen ist die Rückübertragung des Rentenanwartschaften nach dem Versorgungsausgleich bei allen Güterständen überhaupt zulässig:

  1. Der Ex-Ehegatte ist noch vor Renteneintritt verstorben.
  2. Der Ex-Partner hat zum Zeitpunkt seines Todes maximal für die Dauer von 36 Monaten Rente bezogen.

Ist keine dieser beiden Voraussetzungen erfüllt, kann keine Rückerstattung vom Versorgungsausgleich bei Tod des Ehegatten mehr begründet werden. Sie erhalten die Rentenpunkte nicht mehr zurück.

Sie können die Rückerstattung nach dem Versorgungsausgleich also bei Tod Ihres ehemaligen Ehepartners veranlassen, wenn eine der Konstellationen vorliegt. Sie sollten dabei jedoch unbedingt beachten, dass bei Bewilligung der Rückübertragung auch die Rentenpunkte von Ihrem Konto gelöscht werden, die Ihnen im Zuge des Rentenausgleichs gutgeschrieben wurden!

Antrag auf Rückgängigmachung des Versorgungsausgleichs

Was für Betroffene in diesem Zusammenhang noch von besonderer Wichtigkeit ist: Die Rückerstattung vom Versorgungsausgleich wird bei Tod des Ex-Ehegatten nicht automatisch vorgenommen. Die Rückübertragung nach dem Versorgungsausgleich erfolgt auf Antrag – ausschließlich.

Diesen müssen Sie jedoch nicht bei dem Amtsgericht stellen, das den Versorgungsausgleich durchgeführt hat, sondern bei dem zuständigen Rentenversicherungsträger. Je nach Anwartschaften kann es sich neben der gesetzlichen Rentenversicherung auch um Beamtenversorgungen handeln.

Grundsätzlich können dabei nur ausgeglichene Rentenanwartschaften auch wieder rückgängig gemacht werden, die bei den Regelversorgungswerken erworben wurden. Hierzu zählen:

Nicht bei allen Versorgungsträgern können Sie den Versorgungsausgleich wieder rückgängig machen lassen.
Nicht bei allen Versorgungsträgern können Sie den Versorgungsausgleich wieder rückgängig machen lassen.
  • Deutsche Rentenversicherung
  • Beamtenversorgung
  • berufsständische Versorgung (Ärzte, Rechtsanwälte, Apotheker, Steuerberater usf.)
  • Alterssicherung der Landwirte
  • Versorgung der Abgeordneten sowie Regierungsmitglieder

Alle Anwartschaften, die im Zuge einer Betriebsrente oder einer privaten Rentenversicherung erworben wurden, können nicht rückübertragen werden.

Werfen Sie einen Blick in den Scheidungsbeschluss oder die Auskunft zum Versorgungsausgleich, um in Erfahrung zu bringen, welche Versicherer in Ihrem Fall die richtigen Ansprechpartner sind.

Wichtig: Die Rückerstattung nach dem Versorgungsausgleich bei Tod des ehemaligen Ehepartners bezieht sich ausschließlich auf den Zeitraum ab Antragstellung. Beziehen Sie zu diesem Zeitpunkt bereits die gekürzte oder ausgeglichene Rente, können Sie keine Nachforderungen für den Zeitraum ab eigenem Renteneintritt geltend machen.

Über den Autor

Dr Philipp Hammerich (Rechtsanwalt)
Dr. Philipp Hammerich

Dr. Philipp Hammerich hat ein Jura-Studium an der Universität Hamburg abgeschlossen. Danach absolvierte er sein Referendariat beim Oberlandesgericht in Hamburg. Als Autor für scheidung.org beantwortet der seit 2007 zugelassene Rechtsanwalt unterschiedlichste Fragen aus dem Familienrecht.

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Kommentare

  1. gitta sagt:

    Mein Ex ist im April 25 verstorben. Er hat seit Nov. 2017 Versorgungsausgleich erhalten. Bekomme ich meine volle Pension zurück ? Ich bekomme ab Oktober 2019 Pension.
    Gitta

  2. Michael sagt:

    Was passiert mit der Hinterbliebenenrente (Halbwaisenrente) von Kindern, wenn man eine Rückübertragung des Versorgungsausgleichs durchführt? Wird diese Rente dann entsprechend gekürzt?

  3. Heinz R. sagt:

    Ich bin pensionierter Beamter.Versorgungsausgleich(VAG) wurde nach altem Recht geschlossen und nach neuem Recht geändert.
    Kann der VAG in den „alten“ Stand zurück gesetzt werden?
    Meie Ex-Frau ist als Rentnerin verstorben

  4. Lintelo M. sagt:

    Hallo,
    seit verschiedene jahren schon frage ich um rente von meinen verstorbenen ex mann.
    4 August 1988 haben Hr (Name durch Redaktion editiert). und
    Fr Lintelo (Name durch Redaktion editiert) in Belgiën geheiratet.
    Mein mann hat immer für eine D montage Firma gearbeitet
    (Name durch Redaktion editiert) Düsseldorf ,
    Wir haben eine gemeinsame tochter (Name durch Redaktion editiert)
    und immer in Belgiën auch gewohnt.
    nach fast 17 ehejahren sind Wir geschieden worden in Belgiën.
    Mein ex mann zog wieder nach Deutschland Duisburg/ Krefeld.
    und hat erneut geheiratet.
    Leider ist er dann an A.L.S. verstorben 08/11/2016.
    Er sagte immer, Wenn ihm etwas passiert soll ich für die ehezeit rente beantragen in D.
    da ich stets hausfrau war während unsere ehe.
    Das habe ich also gemacht schon anfangs 2017..
    Aber die schreiben das ich kein recht darauf habe, verstehe ich wirklich nicht ??
    ab Mai 2023 bekomme ich meine rente in Belgiën, 900 €
    automatisch kümmern die sich auch um rente von mein ex mann..
    und ihnen wurde das gleiche geschrieben.
    ich hatte daraufhin online eine D rechtsanwältin Frau M. (Name durch Redaktion editiert)/Köln gefragt,
    man kann ja einmal kostenlos eine frage stellen.
    und sie meinte ich habe sehr wohl darauf ein recht, notfalls
    würde man zum hof in Berlin einen antrag machen.
    Das sind 9 jahre wo keine rentenkasse mir bisher die rente zusagt,
    Wiso bekomme ich für fast 17 ehejahren gar Nichts ?
    Wer kann mir Bitte schön weiterhelfen ?
    hochachtungsvoll
    mvg
    Lintelo M. (Name durch Redaktion editiert)

  5. Dieter sagt:

    Bin seit 1988 geschieden habe kräftig Versorgungsausgleich gezahlt jetzt ist sie gestorben warum bekomme ich nicht meine volle erarbeitete Rente das ist doch Betrug 1.Klasse

  6. Norbert S. sagt:

    Ich bin 1997 geschieden worden und mir wurden 19 Rentenpunkte abgezogen. Wenn meine geschiedene Frau stirbt, bekomme ich die Rentenpunkte wieder zurück auf Antrag? Nur von wo oder wem soll ich erfahren daß sie verstorben ist?

  7. Michael L. sagt:

    Ich bin 1999 geschieden worden und musste danach Versorgungsausgleich zahlen.Meine Ex-Frau starb im November 2021 und hatte bis zu diesem Zeitpunkt keine 36 Monate Rente erhalten.Da ich in Thailand lebe hatte ich bei meinem Rentenversicherungsträger(Bundesknappschaft)angefragt ob mir das Geld was im Versorgungsausgleichstopf auch zusteht(ca.50000-60000 Euro).Da sagte man mir das es dieses Gesetz nicht mehr gibt,das der Versorgungsausleich also nur ab dem Tod meiner Ex-Frau wieder auf mich zurück fällt und keine anderen Zahlungen mehr gemacht werden.Haben die mich jetzt reingelegt oder ist es Gesetz? Zumindest bis 2007 war eine Rückzahlung möglich. MfG Michael L. (Name durch Redaktion editiert)

  8. Alfred L. sagt:

    Danke für die Möglichkeit, sich so erstmal überhaupt grundsätzlich informieren zu können.

  9. Heiko S. sagt:

    Sie gehen nicht ein auf die Rechtslage, wenn im Verfahren des Versog.Ausgl
    das Erbe ausgeschlagen wird.

  10. Klenner sagt:

    Meine Ex ist dieses Jahr im März 24 verstorben. Sie hat seit Nov. 2017 Versorgungsausgleich erhalten. Bekomme ich meine volle Pension zurück ?

  11. Marion sagt:

    War zweimal verheiratet, das erste Mal wurde die Ehe 1989 geschieden ohne Versorgungsausgleich. Das zweite Mal ist die Ehe 1999 geschieden auch ohne Versorgungsausgleich. Habe beides Mal keinen Unterhalt für die zwei gemeinsamen Kinder bekommen. Dann wurde ich angeschrieben von meiner Anwältin man müsste nach dem neuen Gesetz jetzt doch einen Versorgungsausgleich machen. Jetzt ist er Tod und ich bekomme meine Rentenpunkte nicht mehr zurück. Ich werde also zweimal bestraft, das hat mit Gerechtigkeit nichts zu tun. Was kann ich nun noch machen?

    MfG
    Marion

  12. Holger M. sagt:

    meine Frau hat 2013 geschieden und 2018 verstorben ich habe nachgefragt und die Rente die sie bekommen hatte bekomme ich nicht wieder warum ich habe fast 40 jahre dafür gearbeitet bin durch Krankheit in frürente kekommen warum bekomme ich nicht meine Rente voll zurück es kann doch nicht sein das die meine gegebenen Beiträge haben und nicht mehr zurück schicken ich habe dafür gearbeitet nicht die die stecken meine Rente in der eigenen Tasche ob das richtig ist???????

  13. Daniela P. sagt:

    Auch ich bin betroffen. Ende der berechneten Ehezeit 31.10.2004 nach gut 19 Ehejahren habe ich als Beamtin während dieser Zeit im Vergleich zur Rente meines geschiedenen Mannes Versorgungsausgleich zu zahlen. Seit Juli diesen Jahres wird mir vor- und fürsorglich der „angepaßte“ Betrag von meiner Pension abgezogen, obwohl der Renteneintritt des Ex-Gatten erst im November diesen Jahres stattfinden wird. Nur als Betroffener erfährt und erlebt man am eigenen Leib, daß man fortan zu einem teilenteigneten Leibeigenen in diesem Staat geworden ist und das Kraft Gesetz. Seither frage ich mich täglich, wer diese Gesetze erfunden hat und warum niemand etwas dagegen tut… Klagen? In [von Redaktion entfernt]? Wer soll denn das bezahlen? Ich kann mir vielleicht noch gerade mal eben das Leben leisten…und wie erfolgreich wäre wohl eine solche Klage? Das Heer der Ausgleichspflichtigen ist doch eine perfekte Melkkuh ohne Lobby. Leichter kann der Staat sich an niemandem bereichern, wozu dann ein Gesetz ändern, daß uns ausnimmt bis an unser eigenes seliges Ende…dennoch will ich noch nicht aufgeben. Als erstes werde ich eine Petition starten…

  14. Daniela P. sagt:

    Auch ich bin betroffen. Ende der berechneten Ehezeit 31.10.2004 nach gut 19 Ehejahren habe ich als Beamtin während dieser Zeit im Vergleich zur Rente meines geschiedenen Mannes Versorgungsausgleich zu zahlen. Seit Juli diesen Jahres werden mir vor- und fürsorglich die „Angebote

  15. Karin L. sagt:

    Wir worden am 25.05.23 geschieden mit Versorgungsausgleich meinerseits. Nun ist mein ehem. Mann im April 2024 verstorben. Habe am 14. Mai 2024 über RA eine Rückgängigmachung des Versorgungsausgleiches beantragt . Wie lange dauert es bis ich von der Rentenstelle eine Antwort bekomme und ich meine volle Rente wieder erhalte? Mit freundlichen Grüßen

  16. Helma O. sagt:

    Meinem Mann wurde der Versorgungsausgleich für 1. bereits verstorbene Ehefrau nach deren Tod 1997 zurück überschrieben. Wenn mein Mann verstirbt muss ich dann wieder Versorgungsausgleich an den Staat zahlen oder geht sein stattgegebener Widerspruch dann automatisch auf mich, als seine Witwe über? Muss ich evtl. mit seinem Einverständnis erneut in den Wiederspruch gehen. Bitte um Antwort.

  17. K. sagt:

    Ich bin über 20 Jahre geschieden und seit zwei Jahren Rentner. meine Exfrau hat damals Versorgungsausgleich von mir bekommen, aber bis jetzt keine Rentnerin.
    Sie hat wieder geheiratet und will alle meine Entgeltpunkte freiwillig zurückgeben.
    Geht das?

  18. Günter sagt:

    Ich bin auch betroffen. Meine Ex-Ehefrau hat 37 Monate Rente erhalten. Ergo: Ich bekomme keinen Ausgleich (36 Monatsregel)
    Ich sehe, dass es sehr viele Betroffene gibt, die unzufrieden sind. Wie kann es auch sein, dass eine willkürliche Grenze von 36 Monaten gesetzt werden kann? Wie kommt man darauf? Müssen wir uns alles gefallen lassen? Wir Rentner können eine große Kraft sein, z.B., indem wir nichts und niemanden mehr wählen. Denn es ist egal, wer an die Macht kommt: Es geht IMMER gegen die sog. kleinen Leute, hier Rentner.
    Es gibt die Möglichkeit zum Bundessozialgericht oder zum EU-Gericht zu gehen, evtl. mittels Crowdfunding.

  19. Gabriele sagt:

    meine Scheidung war 2002,
    mein geschiedener Ex Mann verstarb 2010. Er bezog noch keine Rente.Habe ich noch Anspruch auf
    Neuberechnung des Versorgungsausgleichs

    Mfg
    Gabriele

  20. Uwe sagt:

    War zweimal mit gleicher Frau verheiratet. Zwei Versorgungsausgleiche wurden gemacht. Der erste Versorgungsausgleich wurde vom damaligen Familiengericht abgeändert (Beschluss: ein Versorgungsausgleich findet nicht statt)
    Muss die Rentenversicherung die gekürzte Rente für diesen aufgehobenen Versorgungsausgleich komplett an mich zurück zahlen?
    MfG
    Uwe

  21. Claudia sagt:

    Nach über 30 Jahren erfuhr ich vom Missbrauch unserer gemeinsamen Tochter.Ich musste 2006 nach der Scheidung Rentenpunkte im.Wert von 10.000€ abgeben. Gibt es ein Gesetz, was mir wegen „Unbilligkeit „die Rückforderung ermöglicht?

  22. Udo sagt:

    Guten Tag an das gesamte Team!
    Hier meine Frage:
    Ich 44 geb., habe 06/65 meine Frau 01/42 geb. geheiratet,die Auflösung der Ehe hat 04/83 stattgefunden.
    Meine geschiedene Frau ist 04/06 verstorben, ich bin mit 57 mit Abschlag in Rente gegangen und habe 07/23 wieder geheiratet.
    Kann ich heute noch meinen Versorgungsausgleich durch eine Antragstellung zurück bekommen?
    Wenn Ja,wie weit greift dann diese Rückstellung zurück, oder ist der Antrag auch Stichtag für die Rückstellung des Versorgungsausgleich?

    Herzlichen Dank an das gesamte Team
    Mit besten Grüßen Udo…

  23. Udo sagt:

    Liebes Team.
    Hier meine Frage(n)!
    Ich habe 01/65 meine 01/42 geborene Frau geheiratet,die Ehe ist 04/83 geschieden,
    meine Ehefrau ist 04/06 verstorben!
    Ich bin mit 57 Jahren mit einem Abschlag in Rente gegangen und habe jetzt
    07/23 wieder geheiratet.
    Kann heute 2023 der Versorgungsausgleich, der 01/65 an meine 04/06 Verstorbene Frau gegangen ist,durch Antragstellung zurück geholt werden?
    Wenn ja,wird da bis auf das Jahr in dem meine Frau verstorben ist zurück gegangen, oder ab Zeitpunkt der Antragstellung?
    Mit besten Grüssen an das Team

  24. Bätz sagt:

    Es ist eine Sauerei. Die Exfrau bezieht erst in 5 Jahren Rente. Also steht mir für diese Zeit, der Versorgungsausgleich zu.
    Nein, auch hier kassiert der Staat jeden Monat 400 Euro von meiner Rente, für die ich hart gearbeitet habe. Sind in Summe 25000 Euro die mir fehlen in den 5 Jahren bevor die Ex. Rente bekommt. Wo gibt es in diesem Staat noch Fairness?

  25. Paul Josef K. sagt:

    wie teuer wird so etwas?

  26. Paul Josef K. sagt:

    Diese Verfahrensweise in Deutschland erfüllt mich mit Zorn und Hass gegen die juristische Obrigkeit. Kann den hierfür die Gerichtsbarkeit der EU oder [von Redaktion entfernt] angerufen werden? Hat das Sinn? Wie lange dauert das?

  27. Paul Josef K. sagt:

    Das sehe ich auch so. Kann denn keiner helfen gegen diese miese Rentenabzocke?
    Könnte man eventuell die Gerichtsbarkeit der EU helfen? Aber die habe wohl kein großes Interesse daran. Gibt es einen Weg, dorthin, eventuell durch einen engagierten Rechtanwalt? Oder was ist mit Karlsruhe? Die haben doch Einfluss aufs Grundgesetz.
    Genau den Text unterstreiche noch mal

  28. Paul sagt:

    Das sehe ich auch so. Kann denn keiner helfen gegen diese miese Rentenabzocke?
    Könnte man eventuell die Gerichtsbarkeit der EU helfen? Aber die habe wohl kein großes Interesse daran. Gibt es einen Weg, dorthin, eventuell durch einen engagierten Rechtanwalt? Oder was ist mit Karlsruhe? Die haben doch Einfluss aufs Grundgesetz.

  29. w. sagt:

    lesen sie bitte Bundesgerichtshof,beschluss v.16.5.2018-XII ZB466/ 16

    ich kämpfe schon seit 1,5 jahren bis zum bundesgerichtshof. man rennt nur gegen eine wand. das ist kein rechtsstaat. wieviele rentenpunkte kassiert der staat über versorgungsausgleich verstorbener rentner. wo ist eine lobby die dieses unrecht rückgänging macht!!!!

  30. Hans-Georg sagt:

    hallo, würde im Jahr 2011 geschieden, ich konnte nach dem Tod meiner Exfrau den Versorgungsausgleich der gesetzlichen Rente aufheben lassen wie verhält es sich nun mit der Betriebsrente und Riesterrente? vielen Dank für Ihre Antwort

  31. Ulrich sagt:

    Meine Ehe wurde 2013 geschieden, meine Geschiedene Frau verstarb am 08.12.2021

    Ich der Ausweispflichtige habe während meines Berufslebens hart für die Rente arbeite müssen.
    Wenn dann die Ausgleichsberechtigte verstirbt, (der zugegebener Weise der Ausgleich gehörte) so muß doch demjenigen der dafür gearbeitet hat, der Anteil wieder zurückgegeben werden.
    Es darf nicht sein das der Rententräger bzw. der Betrieb (wo der Ausgleichspflichtige sich die Betriebsrente erarbeitet hat) mit dem Anteil sich bereichert, das nenne ich Betrug !
    Der Anteil der Ausgleichsberechtigten, die ja den Anteil nicht mehr bekommen kann, durch Ableben, wird dem Ausgleichspflichtigen dann gestohlen.

  32. Horst sagt:

    Guten Tag. Wie und wo bitte kann ich denn erfahren ob meine Ex-Partner verstorben ist und ich dadurch meine Rentenpunkte aus dem Versorgungsausgleich zurück fordern kann? Wenn man keinen Kontakt mehr hat oder einer seit Jahren im Ausland lebt bekommt man doch gar nicht mit dass der Ex verstorben ist. Eigentlich wäre doch der Rentenversicherungsträger in der Pflicht mir mitzuteilen, dass ein Rückforderungsfall eingetreten ist, wenn jemand verstirbt auf dessen Rentenkonto zweifelsfrei zu erkennen ist, dass eine solche Ausgleichszahlung verbucht wurde. Dürfte doch im PC/EDV Zeitalter kein Problem sein wenn man dann wollte. Man kann doch nicht jedes Jahre seinem Ex-Partner hinterher ermitteln ob er vielleicht gestorben ist, schon gar nicht wenn man nicht weis wo er sich jetzt aufhält. Gegen diese Handhabe der Rentenversicherung sollte man mal klagen. Es gibt mit Sicherheit tausende von Fällen wo Leute noch immer zahlen weil sie niemals erfahren haben das der Ex-Partner verstoben ist und der Staat bzw. Rentenversicherer streicht das Geld zu unrecht ein.

  33. Silvia sagt:

    Zur Frage Rückgängigmachung des Versorgungsausgleich: woher bekomme ich eine Auskunft, ob der geschiedene Ehepartner noch lebt oder eventuell verstorben ist? An wen muss man sich dazu wenden?

  34. Karin sagt:

    Guten Tag. Ich bin in zweiter Ehe verheiratet und habe aus der ersten Ehe einen Rentenausgleich. Sollte ich vor meinem Mann versterben, was geschieht mit dem Ausgleich aus der ersten Ehe bzw. gäbe es die volle Witwenrente für meinen Mann?
    Vielen Dank für eine Antwort

  35. Rudi sagt:

    Infolge Scheidung wurde mein Rentenbezug gekuerzt. Nun ist die Ex-Ehefrau verstorben. Sie hat vor ihrem ableben nur 8 Monate Rentenbezug erhalten. Meine Rentenkuerzung wurde aufgesetzt und ich bekomme den vollen Rentenbezug. Was passiert mit den etwa 200 Monaten Rentenkuerzungen, die ich an das Rentenkonto der Ex-Ehefrau eingezahlt habe. Kann ich diese Zahlungen wieder Rueckerstatten bekommen. ? Es ist schlieslich mein eigenes Geld, das ich erarbeitet habe in meinem Berufsleben…..Bitte um Rueckantwort.

  36. Rudi sagt:

    Infolge Scheidung wurde mein Rentenbezug gekuerzt. Nun ist die Ex- Ehefrau verstorben. Sie hatte vor ihrem ableben 8 monate Rentenbezug erhalten. Meine Rentenkuerzung wurde aufgesetzt und ich bekomme den vollen Rentenbezug. Was passiert mit den mehr als 200 monaten Rentenkuerzungen die ich als Versorgungsausgleich an die Ex-Ehefrau gezahlt habe.??? Kann ich diesen Geldbetrag zurueckfordern ???

  37. Diana sagt:

    Ich wurde 2007 geschieden. Mein Ex Mann ist 2010 verstorben.
    Ich beziehe seit 2011 Erwerbsminderungsrente.
    Kann ich jetzt auch noch einen Antrag auf Aussetzung des Versorgungsausgleiches stellen ?

  38. Dieter sagt:

    Meine Scheidung 1986, Wiederheitat 1998, Tod der Ex-Frau 2011. Mein Ruhegehalt (Beamter) wird seither ohne Kürzung gezahlt. Was muss ich tun, damit eine Kürzung der Witwenpension nach meinem Tod nicht wirksam wird? Hinweis auf BSG-Urteil vom 20.03.2013 (B 5 R 2/12 R) – Besitzschutz.

    Danke und freundliche Grüße
    Dieter

  39. Ursula sagt:

    Mein Mann war 2 verheiratet und seine Ex Frauen bekommen Versorgungs Ausgleich er ist 2019 gestorben ich muss Versorgung Ausgleich zahlen ist das richtig?

  40. Uwe sagt:

    Wurde 1998 geschieden. Exfrau verstarb 2003, bevor sie das Rentenalter erreichte. Bekomme ich ab dem Zeitpunkt den Versorgungsausgleich zurück, oder verfällt der Anspruch?
    MFG
    Uwe

  41. Jürgen sagt:

    Hallo
    Ich bin seit 11jahren in Rente
    Die gesch. Frau bezog noch keine 36mon Rente und verstarb jetzt
    Habe ich den Neuen Rentenbescheid bekommen und bekomme die Renten Punkte zurück
    Also habe ich ca 8 Jahre den Versorgungsausgleich gezahlt die gesch Frau hat sie aber nur ca 36 Monate nutzen können
    Kann ich die 8 Jahre gezahlten euro vom Rentenamt zurück bekommen ❓❓

  42. Bernd sagt:

    Hallo, wo finde ich einen Antrag auf Rückgängigmachung des Versorgungsausgleichs? Vielen Dank.

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Bernd,

      Sie können einen entsprechenden Antrag gegenüber dem zuständigen Rententräger stellen. Dieser kann zumeist formlos erfolgen. Unter Umständen stellen die Versorger aber bereits Vorlagen zur Verfügung.

      Ihr Scheidung.org-Team

  43. Wolfgang sagt:

    Hallo,
    meine Ex-Frau ist 2008 gestorben (war noch nicht in Rente) ich habe 2009 einen Antrag auf Rückführung des Versorgungsausgleichs gestellt. Die Antwort von der Rentenstelle : es wird erst enschieden wenn ich in Rente gehe. Das ist nun 2022 der Fall, jetzt meine Frage: Muß ich erneut einen Antrag stellen oder gilt der von 2009 ? Vielen Dank

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Wolfgang,

      bitte wenden Sie sich mit Ihrer Frage direkt an den Rententräger. Dieser kann Ihnen mitteilen, ob ein erneuter Antrag erforderlich ist.

      Ihr Scheidung.org-Team

  44. Heinrich sagt:

    Hallo,
    meine Ehe wurde 1994 geschieden. Ich habe 1,35 DM Versorgungsausgleich erhalten. Meine Ex-Frau ist 2014 verstorben und hat noch keine Rente bezogen. Wir haben zwei erwachsene Kinder. Die Kinderbetreuungszeiten wurden ausschließlich der Mutter zuerkannt, obwohl wir auch nach der Scheidung die Kinder zu gleichen Teilen erzogen haben. Die Kinder sind wöchentlich gependelt. Habe ich eine Chance, dass die Kinderbetreuungszeiten auf mich übertragen werden? Danke!

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Heinrich,

      bitte wenden Sie sich zur Klärung an den Rententräger oder einen Anwalt. Eine Einschätzung ist an dieser Stelle nicht möglich.

      Ihr Scheidung.org-Team

  45. Klaus sagt:

    Hallo, ich wurde 1997 geschieden mit Versorgungsansprüchen in Höhe von 400,00 DM zugunsten der geschiedenen Frau. Als ich 2017 in Pension ging habe ich den Versorgungsausgleich neu berechnen lassen zu meinen gunsten. Dabei sagte mir der Anwalt, ich hätte 1997 einen Antrag wegen „grober Unbilligkeit“ stellen können und somit die Versorgungsansprüche komplett ausschließen können. Habe ich jetzt noch eine Möglichkeit den Versorgungsausgleich abzuändern bzw. auszuschließen oder ggf. auch den Anwalt von damals in Haftung zu nehmen?
    LG Klaus

  46. Jürgen sagt:

    Moin,
    Wie ist die Rechtslage wenn meine Ex Frau freiwillig auf den Versorgungsausgleich verzichten möchte. Scheidung war 2010. Seit 2015 zahle ich den Versorgungsausgleich.
    Gruss

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Jürgen,

      ist der Versorgungsausgleich rechtskräftig, erfolgt in aller Regel umgehend die Übertragung der auszugleichenden Rentenanwartschaften. Eine Rückgängigmachung ist unter den oben genannten Voraussetzungen ggf. möglich.

      Ihr Scheidung.org-Team

  47. Mario sagt:

    Guten Tag,

    wie verhält es sich, wenn der Rentenausgleich an den Empfänger/in nicht zugestellt werden kann, weil er/sie unbekannten Aufenthaltes ist und ein Aufenthalt von den Behörden auch nicht ermittelt kann ?

  48. Andreas sagt:

    Schönen guten Tag,
    meine Ex-Frau (Beamtin) ist vor kurzem verstorben und war noch nicht in die Pension eingetreten. Wir wurden 2007 geschieden und im Scheidungsurteil wurde mir (ebenfalls Beamter / auch noch nicht in Pension) ein Versorgungsausgleich auferlegt. Von mir wurde ein Antrag auf Aussetzung der Kürzung meines Ruhegehaltes nach § 37 VersAusglG gestellt.
    Meine Ex-Frau heiratete zwischenzeitlich wieder. Der Witwer gab mir gegenüber an, dass er einen Antrag auf Übertragung des Versorgungsausgleiches auf die Witwenrente gestellt hätte.
    Ist so etwas rechtens? Ist ein Versorgungsausgleich sozusagen vererbbar?
    Für eine Antwort bedanke ich mich bereits im Voraus.

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Andreas,

      eine Klärung ist an dieser Stelle nicht möglich. Bitte wenden Sie sich ggf. an den Versorgungsträger oder einen Anwalt, um diesen Sonderfall betrachten zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  49. Christoph sagt:

    Hallo Team,
    wie bekomme ich mit, dass meine Exfrau gestorben ist, wenn keinerlei Kontakt mehr besteht?
    LG, Chris

  50. Ewald sagt:

    Hallo!

    Ich wurde 1993 geschieden.
    Meine ehemalige Frau starb 2012.
    Sie war bis zu ihrem Tod, im öffentlichen Dienst beschäftigt, als Hilfspolizeibeamtin.
    Ich ging 2013 in Rente.
    Mir stände noch abschliesend 13.51 EUR, nach erfolgreichen Abänderungsverfahren zu, teilte mir die Zusatzsversorgungskasse mit Schreiben vom 26.Mai 2020.
    Ist das Familiengericht für das Abänderungsverfahren zuständig, oder die ZVK?
    Lohnt sich der ganze fianzielle Aufwand dafür?
    Bitte um eine baldige Antwort?

    Ewald

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Ewald,

      wollen Sie den Versorgungsausgleich ggf. rückgängig machen, wenden Sie sich an den zuständigen Versicherungsträger. Beachten Sie jedoch, dass sowohl die erhaltenen als auch abgegebenen Rentenanwartschaften wieder rückübertragen werden, sofern die Rückgängigmachung möglich ist.

      Ihr Scheidung.org-Team

  51. Helmut sagt:

    Hallo, ich habe von einem Experten gehört, daß , nach neuester Rechtslage,auch nach den berüchtigten 36 Monaten noch mit einer Rückzahlung des Versorgungsausgleiches gerechnet werden kann, wenn während der Ehe Kinder geboren sind.
    Ist da etwas dran ?
    H.

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Helmut,

      hierzu können wir keine Aussage treffen. Bitte wenden Sie sich im Zweifel für eine rechtliche Beratung an einen Anwalt. Sie können sich auch mit dem zuständigen Versicherer in Verbindung setzen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  52. Bernd sagt:

    Warum bekomme ich bei der Rückübertragung der Entgeldpunkte vom Versorgungsausgleich nach dem Todesfall meiner Ex-Frau die Entgeldpunkte im Rahmen des Supersplittings nach § 3b Abs. 1 Nr. 1 VAHRG nicht zurück (Betriebsrente).
    Meine Ex-Frau hatte noch keine zahlung aus der Rentenversicherung.
    Oder geht das nur über das Familiengericht oder einen Anwalt ?.

    MfG, B.

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Bernd,

      eine Einschätzung hierzu ist uns nicht möglich. Bitte wenden Sie sich im Zweifel an den Versicherungsgeber oder einen Anwalt, um den Sachverhalt zu klären.

      Ihr Scheidung.org-Team

  53. Thomas sagt:

    Hallo, ich wurde am 28.11.2018 geschieden. Am 01.12.2019 wurde ich Pensionär. Ab diesem Monat erhält meine Geschiedene jeden Monat 650 Euro Versorgungsausgleich. Obwohl sie erst in ca. 8 Jahren Rente aus der gesetzlichen RV erhält. In den 8 Jahren zahle ich etwa 80000 Euro in die Rentenkasse ein. Verstirbt meine Ex vor dem Renteneintritt, wer bekommt die 80000 Euro ?
    MfG

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Thomas,

      beim Versorgungsausgleich werden lediglich Rentenanwartschaften übertragen und zunächst keine tatsächlichen finanziellen Leistungen. Erst bei Renteneintritt kann auf Grundlage der Rentenanwartschaften der Rentenanspruch berechnet werden. Diesen zahlt die Versicherung sodann an den berechtigten aus. Verstirbt eine Person vor Renteneintritt, verfallen die Rentenanwartschaften in der Regel (sofern nach einem Versorgungsausgleich z. B. keine Rückabwicklung wegen Todesfall möglich ist) oder werden zum Beispiel bei Hitnerbliebenenrenten berücksichtigt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  54. A. sagt:

    Meine frage,
    Ich bin nach 11jahre Ehe,2000 geschieden!..
    Und haben wir zwei gemeinsame Kinder.
    Mein ex ist 3/2020 verstorben.
    Ich bin verheiratet.
    Habe ich Rente Anspruch? Von ex?

  55. E. sagt:

    die Rückübertragung der Versorgungsansprüche (gesetzlich) erfolgt zum Rentenalter
    automatisch. Das Bestattungsunternehmen meldet den Verstorbenen in der Regel bei der Rentenversicherungsanstalt ab.

  56. HWR sagt:

    Wenn ich das richtig verstanden habe, ist eine Rückübertragung der Ansprüche nur bei Regelversorgungswerken gegeben. Ein Analogschluss zu privaten „Riester“-Renten ist also nicht möglich?

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo HWR,

      bitte wenden Sie sich zur Klärung an die zuständigen Versorgungswerke.

      Ihr Scheidung.org-Team

  57. Karl sagt:

    Ich war Betroffener. die von mir geschiedene Ehefrau bezog Gelder aus dem Versorgungsausgleich länger als 36 Monate. Ich habe ein Urteil erwirkt und der Versorgungsausgleich fiel weg. Die Bezugsberechtigte starb im Juni 2013, das Urteil erging zum 02.02.2019. Wer hat die Versorgungsausgleichszahlungen in Höhe von ca. 20.000,00 EUR erhalten? Eine Antwort bekommt man offensichtlich nicht. Ist ein Urteil bekannt, wo auch in diesem Fall Recht gesprochen wurde? Der Staat hat diese Versorgungsausgleichzahlungen nach dem Tod der berechtigten Person meiner Meinung nach zu Unrecht behalten.

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Karl,

      sofern Ihre Ex-Frau vor dem Versterben bereits Rente bezogen hat, gingen die Ausgleichszahlungen an sie. Nach dem Tod der berechtigten Person werden in aller Regel keine Rentenzahlungen mehr geleistet. Es ist also davon auszugehen, dass hier keine Gelder geflossen und so auch keine Verluste entstanden sind.

      Ihr Scheidung.org-Team

  58. B. sagt:

    Was ist der exakte (juristische, politische) Grund, dass die übertragene Rente (oder Teile) nicht mehr nach drei Jahren Rentenbezug erstattet werden können/dürfen.

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo B.,

      die Grenze von 36 Monaten ergibt sich maßgeblich aus § 37 Absatz 2 Versorgungsausgleichsgesetz (VersAusglG). Bei darüber hinausgehender Bezugsdauer ist die Rückgängigmachung im Einzelfall dennoch möglich. Hierüber muss im Zweifel jedoch das zuständige Gericht entscheiden.

      Ihr Scheidung.org-Team

  59. Heinrich sagt:

    Hallo ich wurde 2008 geschieden die Entgeltpunkte wurden bei der Scheidung meine Frau übertragen nun ist meine Frau verstorben zu diesem Zeitpunkt hat sie noch gearbeitet und ich beziehe die Rente seit 2011 Erwerbsminderungsrente Meine Frage lautet bekomme ich die Entgeltpunkte die ich an meine Frau übertragen habe wieder zurück

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Heinrich,

      der Versorgungsausgleich kann unter Umständen rückgängig gemacht werden, dies jedoch nur komplett. Das heißt: Sowohl erhaltene als auch an den Ex-Partner übertragene Rentenpunkte werden rückübertragen. Bitte wenden Sie sich zur Klärung an den Versicherungsträger.

      Ihr Scheidung.org-Team

  60. Thorsten sagt:

    Hallo, ich brauche mal hilfe.
    Meine Mutter ist seit 1 Jahr tot, sie ist am 15.09.2018 verstorben.
    Nun bekomme ich ein Brief von der VBL das Sie von mir 400 Euro bekommen. Da am 01.09.2018 das Geld aufs Konto meiner Mutter überwiesen wurde., und Sie es auch abgehoben hat. Sie konnte jan nicht wissen das sie kurz danach Stirbt. Nun wollen die von mir das Geld.
    Ein Testdamt gibt es / gab es nicht meine mutter hatte kein Geld und war seit August 2018 im Pflegeheim/ Altersheim.
    Was kann ich tun, die meinten das ich zum Nachlass gericht hätte gehen müssen und das Erbe ausschlagen. Das kann ich nicht nachvollziehen. Vieleicht hat ja jemand ein Rat.
    Danke :)

  61. Dieter sagt:

    Ich beziehe seit 01.05.2019-als schon Renter-zusätzlich durch den Versorgungsausgleich, von meiner Ex Rentenanteile zu meinem Vorteil. Meine Frage ist, wenn der Zeitraum von 36 Monaten erfüllt ist-wäre am 30.04.2022-nutzt meiner Ex nicht mehr der Antrag auf Rentenneuausgleich? Gruß Dieter

  62. peter sagt:

    Warum werden immer noch Millionen von Rentnern/innen um ihr Geld betrogen. Nach Scheidung und Versterben eines Partners kassiert unser Vater Staat genüsslich jedes Jahr Unsummen unberechtigterweise Versorgungsausgleich.
    Es war und ist immer noch nicht möglich nach meiner Meinung gegen dieses Unrecht und oder Gesetz aus dem vergangenen Jahrhundert zu klagen.
    Es hat diesbezüglich nichts mit Politik (parteiisch) zu tun. Egal welche Regierung über unser Geld bestimmt, wird an diesem Gesetz von alleine nichts ändern

    Nur warum können/dürfen wir uns nicht wehren?

  63. Detlef sagt:

    Meine Frau hat die Scheidung eingereicht; sie wird wahrscheinlich Anfang nächsten Jahres durchgeführt werden.
    Wie sich jetzt im Nachhinein herausgestellte, hat sie während unserer Ehezeit – an mir vorbei – drei private Altersversorgungen abgeschlossen. Derzeitiger Wert: ca. 33.000,- €.
    Meine Frage dazu: da dieser Betrag ja während der Ehezeit zustande kam, müsste mir doch die Hälfte davon zustehen – schließlich ist die letzten Jahre auch mein Geld dort „hineingeflossen“.

  64. Aloisius sagt:

    Guten Tag zusammen,

    wurde 2001 nach 23 Ehejahren geschieden und der Versorgungsausgleich durchgeführt. Danach hat meine Frau ab 2003 bis zu ihrem Tod im Alter von 62 Jahren in 2019 Erwerbsunfähigkeitsrente bezogen. Kann eine Rückübertragung möglich sein da sie Erwerbsunfähigkeitsrente und nicht die normale Altersrente bezogen hat? Wurden derartige Fälle bereits von Gerichten entschieden?

  65. Detlef sagt:

    ich bin 1991 geschieden habe einen Sohn aus dieser Ehe der 1979 gebohren ist.
    Meine Ex Frau ist jetzt vor einer Woche ,mit 62 Jahren verstorben.
    jetzt ist meine Frage, ob ich auch einen Antrag um Rückführung, der Rentenpunkte,
    sowie auch die Punkte der Mütterrente beantagen könnte,bei der Rentenversicherung.
    ich würde mich,auf eine positive Antwort ihrer seits freuen.

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Detlef,

      wenden Sie sich bitte an den zuständigen Versorgungsträger. In der Regel ist eine Rückübertragung möglich, wenn der Verstorbene vor seinem Tod noch nicht länger als drei Jahre die angepassten Rentenzahlungen erhielt. Beachten Sie jedoch, dass die Rückgängigmachung alle übertragenen Rentenbeiträge erfasst, also sowohl die erhaltenen als auch die abgetretenen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  66. Manfred sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    verstehe ich richtig, durch Antrag auch Rente verlieren kann.
    wenn:
    …….. Versorgungsausgleich bei Tod des ehemaligen Gatten diesbezüglich aufgehoben, sodass Antragsteller im gleichen Zuge die A n s p r u c h e verlieren, die ihnen im Zuge der Scheidung übertragen wurden.
    Meine Ehemalige Frau verstarb bevor erste Rentenzahlung erfolgt ist.
    Mit freundlichen Grüßen
    Manfred

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Manfred,

      eine Rückgängigmachung des Versorgungsausgleichs kann in aller Regel nur insgesamt, nicht nur teilweise erfolgen. Das heißt, alle zwischen den Ehegatten ausgeglichenen Anwartschaften werden, sofern möglich, rückübertragen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  67. Michael sagt:

    Hallo ,
    vielen Dank für ihre Antwort .
    meine Frage bezog sich hauptsächlich auf die Ansprüche meiner ehemaligen Frau auf meine Betriebsrente. In ihren vorherigen Antworten, scheint es so, als ob diese Ansprüche nicht mehr rückgängig zu machen wären . Wenn dem so ist, würden dann im Todesfall meiner Exfrau die Ansprüche, die ich ja erarbeitet habe verfallen bzw. die Firma müsste weniger bezahlen ? Ich frage deshalb so penetrant, weil ich wissen will, ob es da überhaupt eine Chance gibt, bevor ich einen Anwalt konsultiere, um mich dann, letztendlich mit meiner Personalabteilung ausseinander zusetzten.
    Vielen Dank im voraus
    MfG Michael

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Michael,

      in der Regel kann der Versorgungsausgleich unter den im Text genannten Voraussetzungen rückgängig gemacht werden (ggf. je nach EInzelfall auch nach mehr als 36 Monaten des veränderten Rentenbezugs). Die Rückgängigmachung kann jedoch nur in Gänze erfolgen, nicht nur einseitig, d.h. die abgetretenen Anwartschaften werden bei Bewilligung ebenso zurückgebucht wie die selbst erhaltenen. Ist eine Revidierung nicht mehr möglich, verfallen die Ansprüche des Verstorbenen (bzw. finden ggf. Betrachtung bei der Hinterbliebenenrente).

      Ob eine Möglichkeit besteht, den Versorgungsausgleich in Ihrem Falle rückgängig zu machen, können Sie ggf. auch mit dem Versorgungsträger klären. Eine Einschätzung ist an dieser Stelle nicht möglich.

      Ihr Scheidung.org-Team

  68. Michael sagt:

    Hallo,
    meine Exfrau hat bei der Scheidung einen Versorgungsausgleich aus meiner Betriebsrente erhalten . Noch sind wir beide nicht im Rentenstatus und sie möchte
    mir den Anspruch aus meiner Betriebsrente zurück übertragen. Ist dies möglich? Und was passiert im Falle ihres Todes mit dem Anspruch ?
    Ist die Abtretung der Rentenanwartschaftsteile aus der gesetzlichen Rente auch jetzt schon möglich bevor sie in Anspruch genommen werden ?
    Danke .
    MfG Michael

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Michael,

      die Rückgängigmachung des Versorgungsausgleichs ist in der Regel nur möglich, wenn einer der berechtigten vor Bezug der angeglichenen Rente verstirbt bzw. zum Zeitpunkt des Versterbens noch nicht zu lange Rente bezogen hat. Bei der Rückgängigmachung des Versorgungsausgleichs werden zudem in aller Regel auch die erhaltenen Rentenpunkte zurückübertragen. Wenden Sie sich ggf. an Ihren Anwalt, um Ihr Vorhaben prüfen zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  69. Thomas sagt:

    Hallo.
    Meine Eltern (Vater *1946, Mutter *1950) waren ca. 45 Jahre verheiratet (1970-2016).
    Scheidung im April 2016. Versorgungsausgleich wurde durchgeführt.
    Erworbene Rentenanwartschaften: Vater: ca. 1.300 €, Mutter: ca. 400 €
    Nach Versorgungsausgleich: beide jeweils ca. 850 € Rente.
    Vater ist Ende 2018 verstorben.
    Könnte die Rentenanwartschaft von Mutter, die in Versorgungsausgleich geflossen ist, nach Tod von Vater wieder auf Mutter zurück übertragen werden?
    Danke.
    MfG
    Thomas

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Thomas,

      der Versorgungsausgleich kann unter Umständen bei vorzeitigem Versterben des anderen Ehegatten wieder rückgängig gemacht werden. Dies betrifft dann jedoch in aller Regel sowohl die abgetretenen Punkte als auch die erhaltenen Rentenanwartschaftenanteile.

      Ihr Scheidung.org-Team

  70. N. sagt:

    Hallo:
    Ich habe folgende Frage. Meine geschiedene Frau ist am 16.08.2018 verstorben und hat bis dato 36 Rentenzahlungen erhalten. Die 37. Zahlung, die Ende des Monates ausbezahlt wird, hat sie faktisch nicht mehr erhalten. Das Erbe wurde ausgeschlagen.
    Ich habe bei der Deutschen Rentenversicherung den Antrag auf Rückübertragung gestellt, leider wurde dem mit dem Hinweis auf die 36 Rentenzahlungen widersprochen. Im Gesetzestext heißt es, dass nicht mehr als 36 Monate bezogen sein dürfen um die Rückübertragung zu ermöglichen.
    Diese hat sie ja tatsächlich auch nicht erhalten. Haben Sie einen Rat, wie mir geholfen werden könnte oder Mitstreiter mit ähnlichen Fällen?
    MfG
    Helmut

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Helmut,

      wenden Sie sich bitte im Zweifel und mit Bitte um Prüfung der Angelegenheit an einen Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  71. S. sagt:

    Bin geschieden; der Exfrau steht Versorgungsausgleich zu wenn ich in Rente gehe.
    Sie ist aber nun gestorben bevor ich das Rentenalter überhaupt erreicht habe. Wird mir später trotzdem etwas abgezogen? Kann ich einen Antrag stellen auf Rückgängigmachung?

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo,

      bitte wenden Sie sich an den zuständigen Versorgungsträger, um sich bezüglich der Rückgängigmachung des durchgeführten Versorgungsausgleichs zu informieren.

      Ihr Scheidung.org-Team

  72. Ulrich sagt:

    Gibt es irgendeine initiative zur Klage gegen die 36 Monats Frist. Ich bekomme 1400.-€ monatlich abgenommen da meine ehemalige Ehefrau nach 45 Monaten verstarb. Ist nach meiner Meinung nicht korrekt und müsste eigentlich dringend geändert werden. Suche Mitkläger.

  73. Peter sagt:

    Hallo, nach meiner Scheidung wurde ein Versorgungsausgleich zugunsten meiner Exfrau durchgeführt, der später wieder rückgängig gemacht wurde weil sie verstarb bevor sie Rente bezog. Jetzt soll der Versorgungsausgleich wieder rückgängig gemacht werden, weil ihre Tochter (nicht mein Kind) eine Ausbildung anfängt und Halbwaisenrente beanttragt hat. Sind meine Punkte jetzt für immer weg oder gelten hier auch Fristen (z.B 36 Monate Bezug der Halbwaisenrente). Müsste ich dann aktiv werden und gibt es Fristen die man verpassen könnte.

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Peter,

      bitte wenden Sie sich zur Klärung an Ihren Anwalt oder den Rententräger. Eine rechtliche Einschätzung ist an dieser Stelle nicht möglich.

      Ihr Scheidung.org-Team

  74. J. sagt:

    Bin in 2. EHE verheiratet. Mein im August verstorbener Mann musste seiner Ex monatlich.150,- Euro Betriebsrente überweisen. Muss ich diese als Witwe weiter zahlen ? Bekomme selbst 60% von seiner Betriebsrente in Zukunft , oder bekommt die Ex auch nur 60% von den 150,- Euro ?

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo J.,

      bitte wenden Sie sich für eine Klärung an den zuständigen Versicherer und ggf. einen Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  75. Egbert sagt:

    Kann mir jemand plausibel erklären weshalb die Rückgängigmachung des Versorgungsausgleichs nur möglich ist, wenn der betroffene Ex-Ehegatte zum Zeitpunkt seines Todes noch nicht länger als 3 Jahre die veränderte Rente bezog? Wer bezieht den einbehaltenen Versorgungsausgleich, wenn der Ex-Ehegatte nach dieser Frist stirbt?

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Egbert,

      nicht mehr rückübertragbare Rentenanwartschaften verfallen und werden keinem Dritten gutgeschrieben. Es gibt abweichend auch gerichtliche Entscheidungen, die einen Übertrag auch noch nach 5 Jahren gestatten. Es handelt sich hierbei jedoch um rechtliche Fragen, die wir an dieser Stelle nicht bewerten und beurteilen können.

      Ihr Scheidung.org-Team

  76. Melanie sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren, mein Ex-Mann (48 Jahre alt) bezieht seit einiger Zeit eine Erwerbsunfähigkeitsrente. Er hat während der Dauer unserer Ehe kaum Rentenansprüche erworben (Selbstständigkeit bzw. dauerhaft krank). Beim Versorgungsausgleich wurden daher überwiegend meine Rentenpunkte anteilig an ihn übertragen. Zählt auch für die Erwerbsunfähigkeitsrente die 36-Monats-Regel? Vielen Dank im Voraus.

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Melanie,

      bitte wenden Sie sich für die Klärung dieses Sonderfalles an Ihren Anwalt oder den Rentenversicherer.

      Ihr Scheidung.org-Team

  77. Ruth sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    hat die Zahlung von Hinterbliebenenrenten z.B. an Kinder oder an neue Ehegatten einen Einfluss auf die Rückgängigmachung des Versorgungsausgleichs?

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Ruth,

      in der Regel handelt es sich hierbei um unterschiedliche Ansprüche, die nicht zusammenfallen. Bitte wenden Sie sich zur Klärung an die Rentenversicherung bzw einen Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  78. q. sagt:

    wie wird begründet, dass es keine Rückführung der Rente nach mehr als 3 Jahren gibt? Mir gehen von 45 Jahren eingezahlter Rentenbeiträge 40 Jahre verloren. Mein geschiedener Mann konnte nur 5 Jahre in Anspruch nehmen, dann ist er gestorben, 40 Jahre werden einbehalten, das ist doch nicht Rechtens.

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo,

      wir orientieren uns bei unseren Aussagen lediglich an der bisherigen rechtlichen Lage sowie der Rechtsprechung. Zu den Gründen selbst, die zu dieser Ansicht führten, können wir deshalb nichts sagen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  79. g. sagt:

    nach 10 J.Ehe wurden wir 1976 geschieden. Versorgungsausgleich beschlossen. Ca.€400 p.M. seit meiner Verrentung von mir auf Exfrau übertragen, die April 2018 gestorben ist. Wird mir weiterhin von Rente / Pension abgezogen? Wer kann beraten?

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo,

      die Rückgängigmachung des Versorgungsausgleichs ist in der Regel nur dann möglich, wenn bis zum Versterben des Begünstigten noch nicht allzu lange bzw. noch keine Rente bezogen wurde. Eine entsprechende Prüfung können Sie gegenüber den Rententrägern veranlassen. Hier können Sie den entsprechenden Antrag auf Rückausgleich einreichen. Auch ein Anwalt kann Sie bezüglich der rechtlichen Sachlage beraten.

      Ihr Scheidung.org-Team

  80. Norbert sagt:

    Hallo! Ich schreibe Ihnen nochmal,und hoffe diesesmal auf eine Antwort
    Rückerstattung nach dem Versorgungsausgleich: Bei Tod des Ex Rente zurück?

    Mir wurden seit juli 1990 monatlich 297 DM zu Gunsten meiner geschiedene Frau abgezogen( auf ihr Rentenkonto)Im 2017 ist sie verstorben.Wie wird nun meine fehlende Rente berchnet. Sie koennen weitr helfen? Danke

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Norbert,

      die Rückgängigmachung des Versorgungsausgleichs ist dann möglich, wenn der Betroffene Ex-Ehegatte zum Zeitpunkt seines Todes noch nicht länger als 3 Jahre die veränderte Rente bezog. Ist diese Voraussetzung erfüllt, werden die ausgeglichenen Rentenpunkte wieder zurückübertragen. Welche Unterlagen Sie für den Antrag auf Rückübertragung benötigen, können Sie beim jeweiligen Versorgungsträger in Erfahrung bringen.

      Ihr Scheidung.org-Team

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