Aufenthaltsbestimmungsrecht – Bei wem das Kind bleiben darf

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Kommt es zu Trennung und Scheidung, stellt sich die Frage, bei welchem Elternteil das aus der Ehe hervorgegangene minderjährige Kind leben soll. Dabei spielt das Aufenthaltsbestimmungsrecht (umgangssprachlich Aufenthaltsrecht) als Teil des Sorgerechts eine entscheidende Rolle. Denn können sich die gemeinsam sorgeberechtigten Eltern nicht einigen, bei wem das Kind künftig bleiben soll, muss notfalls das Familiengericht einem Elternteil ein alleiniges Aufenthaltsbestimmungsrecht zusprechen. Trotz des weiterhin gemeinsam bestehenden Sorgerechts darf der aufenthaltsbestimmungsberechtigte Elternteil dann alleine über den Wohnort und die Wohnung des Kindes bestimmen.

Das Wichtigste in Kürze: Aufenthaltsbestimmungsrecht

  • Das Aufenthaltsbestimmungsrecht ist ein Teilbereich des Sorgerechts und bezieht sich allein auf Regelungen zum dauerhaften Aufenthalt des betroffenen Kindes.
  • Das alleinige Auefnthaltsbestimmungsrecht kann nur auf Antrag vor dem Familiengericht einem Elternteil zugesprochen werden, ansonsten teilen sich beide sorgeberechtigten Eltern dieses.
  • Bei geteiltem Aufenthaltsbestimmungsrecht ist bei einem Umzug in eine weiter entfernte Wohnung in der Regel die Zustimmung des anderen Elternteils erforderlich (ggf. auch durch das zuständige Familienrecht).
  • Eine Zustimmung ist bei Urlauben in befriedeten Gebieten innerhalb der EU hingegen in der Regel nicht erforderlich.

Weitere wichtige Informationen zum Aufenthaltsbestimmungsrecht finden Sie im Folgenden.

Was das Aufenthaltsbestimmungsrecht genau bedeutet

Wer das Aufenthaltsbestimmungsrecht besitzt, darf über den gewöhnlichen Aufenthaltsort des Kindes bestimmen

Wer das Aufenthaltsbestimmungsrecht besitzt, darf über den gewöhnlichen Aufenthaltsort des Kindes bestimmen

Als Teil des Sorgerechts nach § 1627 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) gehört das Aufenthaltsbestimmungsrecht zur Personensorge, wie sich aus § 1631 Abs. 1 BGB ergibt. Die Bedeutung des Aufenthaltsbestimmungsrechts besteht darin, den räumlichen Aufenthaltsort für ein minderjähriges Kind zu bestimmen. Dazu gehört in erster Linie der dauerhafte gewöhnliche Aufenthalt des Kindes, also der Wohnort und die Wohnung des Kindes.

Aber auch der vorübergehende Aufenthalt des Kindes an anderen Orten, etwa der Urlaub oder ein Krankenhausaufenthalt fallen unter das Aufenthaltsbestimmungsrecht.

Sind beide Eltern sorgeberechtigt, üben sie auch regelmäßig gemeinsam das Aufenthaltsbestimmungsrecht aus. Das gilt ebenso bei Trennung und Scheidung. Nur dann, wenn die getrennt lebenden oder geschiedenen Eltern sich über das Recht über die Aufenthaltsbestimmung nicht einigen können, kann jeder Elternteil beim Familiengericht ein alleiniges Aufenthaltsbestimmungsrecht beantragen. Maßstab ist dabei das Kindeswohl. Das gemeinsame Sorgerecht beider Elternteile wird davon jedoch nicht berührt.

Wird einem Elternteil ein alleiniges Aufenthaltsbestimmungsrecht vom Gericht übertragen, bleibt nicht nur das gemeinsame Sorgerecht, sondern auch das Umgangsrecht (Besuchsrecht) mit dem minderjährigen Kind für den anderen Elternteil bestehen. Können sich die Eltern über das Umgangsrecht ebenfalls nicht einigen, muss notfalls auch dazu eine gerichtliche Entscheidung beantragt werden.

Das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht muss also beantragt werden. Bis dahin bleibt das gemeinsame Recht der Eltern zur Bestimmung des Aufenthalts bestehen. Die immer wieder unter juristischen Laien aufgestellten Behauptungen, das Aufenthaltsbestimmungsrecht

  • gehe automatisch auf denjenigen über, der die Kinder nach der Trennung zuerst aufnimmt, oder
  • erhalte immer derjenige, bei dem die Kinder längere Zeit ihren Hauptwohnsitz haben, oder
  • stünde generell der Mutter zu

sind daher unzutreffend.

Aufenthaltsbestimmungsrecht bei Umzug: So ist die Rechtslage

Beim geteilten Aufenthaltsbestimmungsrecht benötigt für einen Umzug derjenige Elternteil, bei dem das Kind lebt, die Zustimmung des anderen

Beim geteilten Aufenthaltsbestimmungsrecht benötigt für einen Umzug derjenige Elternteil, bei dem das Kind lebt, die Zustimmung des anderen

Haben sich die gemeinsam sorgeberechtigen bzw. aufenthaltsbestimmungsberechtigten Eltern über den dauernden Aufenthalt des minderjährigen Kindes bei einem Elternteil geeinigt, kommt es häufig dann zu Streit, wenn der betreffende Elternteil mit dem bei ihm lebenden Kind in eine andere Stadt umziehen möchte. Denn dazu benötigt dieser Elternteil die Zustimmung des anderen Elternteils, bei dem das Kind nicht lebt. Wird die Zustimmung verweigert, ist der Gang zum Familiengericht für den umzugswilligen Elternteil unausweichlich.

Besonders prekär wird die Situation bei gemeinsam aufenthaltsbestimmungsberechtigten Eltern, wenn ein Elternteil mit dem bei ihm lebenden Kind ins Ausland ziehen möchte. Hier kann es passieren, dass der andere Elternteil ein alleiniges Aufenthaltsbestimmungsrecht beantragt, um den Umzug zu verhindern. Hat das Kind in einem solchen Fall keine besonderen Beziehungen zu dem Zuzugsland (etwa Sprachkenntnisse, Migrationshintergrund, Verwandte) dürfte dem Antrag des anderen Elternteils vom Familiengericht stattgegeben werden, selbst wenn das Kind mit dem Umzug ins Ausland einverstanden ist. Denn hier ist das Kindeswohl aufgrund der fehlenden Sprachkenntnisse in einer fremden Umgebung und des nicht vorhandenen kulturellen Hintergrundes gefährdet (so für einen beabsichtigten Umzug der Mutter nach Griechenland mit neun und elf Jahre alten Kindern: Oberlandesgericht (OLG) Hamm, Beschluss vom 15.11.2010, Az.: 8 WF 240/10).

Aufenthaltsbestimmungsrecht bei Urlaub: Das sind die Regeln

Problematisch können auch Urlaubsreisen werden, wenn beide Elternteile sorgeberechtigt bzw. aufenthaltsbestimmungsberechtigt sind. Hier gilt als Faustregel, dass ein Elternteil über den Urlaub mit dem minderjährigen Kind in friedlichen Gebieten innerhalb der EU alleine entscheiden kann. Demgegenüber bedarf der Urlaub eines Kindes mit einem Elternteil außerhalb der EU in einen fremden Kulturkreis oder in politisch unruhigen Gebieten der Zustimmung des anderen Elternteils.

Eine Ausnahme kommt in Betracht, wenn ein Elternteil aus einem Land außerhalb der EU stammt, mit dem Kind in die politisch stabile Heimat reisen möchte und dem Kind altersmäßig eine mehrstündige Flugreise zuzumuten ist. Hier dürfte dem betreffenden Elternteil grundsätzlich die alleinige Entscheidungsbefugnis zustehen, wobei jedoch der Einzelfall entscheidend ist.

Ist eine Einigung zwischen den aufenthaltsbestimmungsberechtigten Eltern über die zustimmungsbedürftige Urlaubsreise nicht möglich, muss die Zustimmung desjenigen Elternteils, welche diese verweigert, gerichtlich ersetzt werden. Hat jedoch ein Elternteil ein alleiniges Aufenthaltsbestimmungsrecht, wird für die Reise keine Zustimmung des anderen Elternteils benötigt. Umgekehrt muss der nicht aufenthaltsbestimmungsberechtigte Elternteil zumindest für Urlaubsreisen ins Ausland die Zustimmung des allein aufenthaltsbestimmungsberechtigten Elternteils einholen.

Aufenthaltsbestimmungsrecht: Ein Vater sollte so nicht vorgehen!

Bei einer klassischen Rollenverteilung während der Ehe wird häufig Frauen vom Gericht das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht zugesprochen

Bei einer klassischen Rollenverteilung während der Ehe wird häufig Frauen vom Gericht das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht zugesprochen

Viele Väter sind nach Trennung und Scheidung frustriert. Aufgrund der väterlichen beruflichen Tätigkeit lebt das minderjährige Kind meistens bei der Mutter, während der Vater – neben den wegen seiner Unterhaltszahlungen verschlechterten Lebensbedingungen – immer mehr zum „Wochenend-Papa“ wird. Kommt es dann noch zu Streitigkeiten über die Umgangstermine, ist mancher Vater geneigt, das Kind komplett zu sich zu holen und das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht für sich beim Familiengericht zu beantragen.

In der Praxis besteht hier jedoch kaum eine Aussicht auf Erfolg. Regelmäßig hat die Mutter das Kind in der Vergangenheit betreut und ist daher dessen Hauptbezugsperson, während der Vater seinem Beruf nachging. Daneben ist eine aktuelle Betreuung des Kindes eben aufgrund der Berufstätigkeit des Vaters kaum möglich und kann nur über dritte Personen wie Verwandte, Kindergarten, Ganztagsschulen usw. sichergestellt werden. Aus Gründen des Kindeswohls wird der Vater das Aufenthaltsbestimmungsrecht daher regelmäßig nicht erhalten.

Stellt der Vater trotzdem einen Antrag auf Übertragung des alleinigen Aufenthaltsbestimmungsrechts, kann dies fatale Folgen haben. Das Familiengericht muss über den Antrag entscheiden, womit der berufstätige Vater voraussichtlich sein (gemeinsames) Aufenthaltsbestimmungsrecht verlieren wird. Mit Rechtskraft der Entscheidung über den väterlichen Verlust des Aufenthaltsbestimmungsrechts kann die nun allein aufenthaltsbestimmungsberechtigte Mutter dann aber mit dem Kind am nächsten Tag in eine weit entfernte Stadt oder sogar ins Ausland ziehen. Um das Kind wieder an den Heimatort zurückzuholen, müsste der Vater aufgrund seines Sorgerechts erst ein neues Verfahren anstrengen – möglicherweise mit ungewissem Ausgang.

Möchte ein Vater mit seinem minderjährigen Kind mehr Kontakt haben, sollte er notfalls eine Erweiterung des Umgangsrechts beim Familiengericht beantragen. Die Möglichkeiten reichen von längeren und häufigeren Besuchsterminen bis hin zu regelmäßigen Kontaktaufnahmen per Telefon, SMS oder Email.

Diese Grundsätze gelten ebenso für Mütter, die berufstätig sind, während die Väter den Haushalt führen und das Kind betreuen.

Wie sich Aufenthaltsbestimmungsrecht und Umgangsrecht zueinander verhalten

Entgegen dem Wortlaut „Aufenthaltsbestimmungsrecht“ bezieht sich dieses Recht für das allein aufenthaltsbestimmungsberechtigte Elternteil nicht darauf, dass dieser sämtliche Aufenthaltsorte für das minderjährige Kind festlegen darf. Hält sich das Kind beim umgangsberechtigten Elternteil auf, darf dieser entscheiden, wo sich das Kind räumlich aufhält. Allerdings bestehen hier zwei Einschränkungen:

  1. Zum einen darf der Umgangsberechtigte den Aufenthalt des Kindes nur bei Angelegenheiten der täglichen Betreuung bestimmen. Dazu gehören etwa Besuche bei Verwandten, Freunden, Kurzausflüge und Kurzurlaube innerhalb von Deutschland, ggf. auch ins das benachbarte europäische Ausland.
  2. Zum anderen muss der umgangsberechtigte Elternteil darauf achten, dass der Aufenthalt des Kindes nicht an Orten stattfindet, an denen das Kindeswohl gefährdet ist.

Aufenthaltsbestimmungsrecht: Das Jugendamt hilft weiter

Bestehen aufgrund von Trennung und Scheidung zwischen den Eltern Meinungsverschiedenheiten über das Aufenthaltsbestimmungsrecht, sollte das örtliche Jugendamt hinzugezogen werden. Dieses muss im Rahmen der Jugendhilfe – wie bei Differenzen der Elternteile über das Sorgerecht – helfen und die Eltern unterstützen, § 17 Absatz 2 SGB VIII.

Dazu lädt das Jugendamt regelmäßig jedes Elternteil zu einem Einzelgespräch ein. Auch das Kind wird je nach seinem Alter angehört. Anschließend wird ein gemeinsamer Termin mit den Eltern vereinbart, um anhand eines erstellten Konzeptes und einer Elternvereinbarung eine Lösung zu finden.

Auch hier ist es für beide Elternteile wichtig, sich mit dem Jugendamt in Verbindung zu setzen und etwaige Termine unbedingt wahr zu nehmen. Kommt es später zu einem gerichtlichen Verfahren über das Aufenthaltsbestimmungsrecht, wird regelmäßig der zuständige Sachbearbeiter des Jugendamtes vom Familiengericht angehört. Eine mangelnde Kooperation mit dem Jugendamt kann dann nachteilige Auswirkungen haben.

Alleiniges Aufenthaltsbestimmungsrecht beantragen: Wenn das Gericht entscheidet

Maßgeblich für die Entscheidung über das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht ist das Kindeswohl

Maßgeblich für die Entscheidung über das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht ist das Kindeswohl

Beantragt ein Elternteil die Übertragung des alleinigen Aufenthaltsbestimmungsrechts, muss das Familiengericht zwangsläufig eine Entscheidung treffen. Denn die Frage, wo das minderjährige Kind künftig dauerhalt lebt bzw. seinen Hauptwohnsitz hat, lässt sich nicht mit einem Kompromiss lösen.

Maßgeblich für die Entscheidung des Gerichts ist das Kindeswohl. Dazu muss das Gericht unter Abwägung aller wesentlichen Kriterien entscheiden, wo das Kind am besten aufgehoben ist. Wesentliche Kriterien sind die

  • bestmögliche Förderung der Entwicklung des Kindes
  • meiste Kontinuität (Beständigkeit)
  • Auswirkungen auf die Erziehung des Kindes
  • jeweilige Eignung der Elternteile
  • sozialen Kontakte des Kindes und deren Gefährdung bzw. Wegfall durch eine neue Aufenthaltsbestimmung
  • Meinung des Kindes, der mit zunehmenden Alter mehr Gewicht beizumessen ist – ab einem Alter von 14 Jahren wird sich das Gericht nur in begründeten Ausnahmefällen über den Wunsch des Kindes hinweg setzen

Die höheren Erfolgsaussichten für ein alleiniges Aufenthaltsbestimmungsrecht hat aufgrund des Kontinuitätsprinzips regelmäßig derjenige Elternteil, der vor der Trennung das Kind regelmäßig betreut hat. Da in vielen Familien das klassische Rollenverständnis praktiziert wird, bei dem der Vater in Vollzeit und die Mutter allenfalls in Teilzeit arbeitet, geht in diesen Fällen das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht meistens auf die Mutter über.

Bis zur Klärung der Frage, bei welchem Elternteil das Kind künftig leben soll, üben die Eltern vielfach Druck auf ihr Kind aus. Dies reicht von Aussagen wie „Bei mir ist es aber viel schöner“, über „Der andere hat aber kaum Zeit für Dich“ bis hin zu „Dann siehst Du mich kaum noch“. Die Eltern sollten sich vor solchen Aussagen gegenüber dem Kind hüten, um es nicht unnötig in Loyalitätskonflikte zu stürzen.

So läuft das Aufenthaltsbestimmungsrechtsverfahren beim Familiengericht ab

Kommt es zu einem Antrag auf Übertragung des alleinigen Aufenthaltsbestimmungsrechts, gelten für den Ablauf des Gerichtsverfahrens sinngemäß dieselben Grundsätze wie beim Sorgerechtsverfahren.

Häufig wird der Antrag auf Übertragung des alleinigen Aufenthaltsbestimmungsrechts mit dem Antrag auf Übertragung des alleinigen Sorgerechts kombiniert bzw. nur ein Antrag auf Übertragung des alleinigen Sorgerechts gestellt. Da der andere Elternteil sich aber in den meisten Fällen nichts hat zu Schulden kommen lassen, behält er sein (Mit)Sorgerecht. Über das Aufenthaltsbestimmungsrecht wird das Gericht eine Entscheidung mittels eines Beschlusses treffen, gegen den das Rechtsmittel der Beschwerde möglich ist.

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Kommentare

  1. Maik sagt:

    Hallo, sehe ich das richtig? Wenn die Mutter , obwohl wir das gemeinsame Sorgerecht und damit auch das gemeinsame Aufenthaltbestimmungsrecht haben, eine, für mich nicht ausreichende, Umgangsregelung vorschlägt und wir zu keiner Einigung kommen, sie dann auf alleiniges ABR klagen kann? Was meistens zu Gunsten der Mutter ausgeht, um mich danach unter Druck zu setzen, wenn ich der o.g. von ihr verlangten Umgangsregelung nicht zu stimme, sie aus “ beruflichen Gründen“ weg zieht, weil durch das Urteil meine Zustimmung für den Umzug nicht mehr notwendig ist, Na dann danke ich für den Rechtsstaat und die Rechte der Väter, die gerne welche sein möchten.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Maik,

      nein, auch der Vater hat ein Recht darauf, sein Kind regelmäßig zu sehen. Auch für die Mutter ist es damit nicht ohne Weiteres möglich, das alleinige Sorgerecht zu erstreiten. Im Vordergrund muss stets das Wohl des Kindes stehen, nicht das persönliche Empfinden eines Elternteils. Ein Kind hat stets ein Recht darauf, beide Elternteile zu sehen und regelmäßig zu besuchen. Suchen Sie ggf. den Rat eines Anwalts.

      Ihr Scheidung.org-Team

    2. Mike R. sagt:

      Hallo Maik,
      ich bin für eine generelle Neuregelung dieses ganzen Problems. Ich bin ein Stiefvater. Wir wollen dieses Jahr heiraten und ein Kind. Nun sagt der Umzug von 100 km „Nein“. Was nun? Muss mein Kind und meine Ehe dann darunter Leiden, da somit Eure Ehe/Partnerschaft nicht funktioniert hat? Sorry, dafür kann weder ich, noch mein Kind. Deswegen kann es nicht angehen, dass ein Ex über die Zukunft der/des Alleinerziehenden bestimmt. Mit welchem Recht? Wegen diesen lächerlichen 194 Euro soll der/die Alleinerziehende auf sein eigenes Leben verzichten? Wogegen der andere Elternteil sein eigenes Leben munter weiterleben kann! Forderungen stellen kann jeder! Und eine Frage bleibt immer. Selbst in der Partnerschaft. Wer hat sich um unseren Alltag immer gekümmert? Also bei mir und mit denen ich gesprochen habe, war es immer die Mutter! War es bei Dir tatsächlich der Vater? Das ist aber dann eher die Ausnahme. Aber wegen Ausnahmen dürfen hat die Demokratie tatsächlich das Recht die Mutter zu verurteilen und sie in einem System der Diktatur – hier des Ex – sich wiederfinden zu lassen? Und wenn ich sehe, wie viele Frauen/Mütter aufgrund der Gesetzeslage keine Kinder mehr bekommen wollen! Irre! Die Frau entscheidet heutzutage selbst ob sie Schwanger wird. Nicht Du als Mann. Die Gesellschaftlichen Folgen dieser aktuellen Gesetzeslage sind Katastrophal. Mir wurde mal gesagt: „Allgemeinwohl geht über Eigenwohl“. Nur wenn es um den Erhalt der menschlichen Gesellschaft als selbst in Deutschland geht – nicht. Deutschland ein Auslaufmodell? Aber eins bleibt. Familie und Ehe haben in diesem Land keine Bedeutung mehr. Und dies nur wegen dem Ego von einzelnen Vätern, die nicht einsehen wollen/können, dass mit der Trennung sich das Leben auch in Bezug auf ihr Kind ändern wird. Sorry, dafür habe ich kein Verständnis.
      Viele Grüße
      Mike

      1. Michael sagt:

        Ja ich bin so ein Vater den ich zahle nicht nur Unterhalt sondern gebe jede freie Minute um bei meinem Kind zu sein und das will ich eben nicht nur jede 2 te Woche.Ich war 10 Jahre mit meiner Ex zusammen und habe mit ihr ein Kind mittlerweile auch 11 das mich auch bei sich haben möchte soll heißen wir sehen uns jeden 2 ten Tag und häufiger.Ich habe mir nach der Trennung bewusst eine Wohnung in der Nähe gesucht (100m Luftlinie) zu teuer und schlecht aber ich bin bei meinem Kind.Jetzt hat meine EX ein neuen Partner ich gönne ihr das und ich verstehe auch das sie sich eine neue Wohnung suchen möchte aber warum soll ich darunter leiden oder mein Kind ? weil ich ja nur der Vater bin ? Ich tu und gebe alles für mein Kind und kann nicht einsehen warum ich da schlechter dastehen soll wie die Mutter ? und was hat der neue Partner damit zu tun eigentlich nix oder ? Ich muss dazu sagen wir haben auch das gemeinsame Sorgerecht.

        1. Julia sagt:

          So einen Vater hätte ich mir für meinen Sohn gewünscht. Ich wollte alles in Ruhe regeln ohne Streit ohne sonstiges. Er dürfte unseren Sohn sehen wann er will wenn er fragt und wir keine Termine haben. Habe ihm eine Regelung angeboten so wie es üblich ist aber auch dazu gesagt das das nur die festen Termine sein sollen an denen man sich halten kann. Das wollte er nicht. Ich wäre froh um so einen Vater der sich so im das Kind bemüht anstatt es nur einen Tag in 2 Wochen sehen zu wollen. Mein ex zwingt mich durch sein handeln dazu übers Jugendamt zu gehen demnächst und das alleinige aufenthaltbestimmungsrecht zu beantragen. Deswegen kann ich Solche Frauen gar nicht verstehen.

          1. Micha sagt:

            Das ist eine tolle Einstellung, nur scheinbar selten (sorry allen anderen Müttern gegenüber). Wenn meine Exfrau so wäre, ich würde sonst was für geben. Ich sehe unsere Tochter alle 2 Wochen und wenn ich mich anbiete unsere Tochter zu irgendeine Freizeitaktivität zubringen weil meine Exfrau verhindert ist oder so, bekomme ich nur den Satz „Das ist meine Zeit und das bezahle ich, damit hast nichts!!!!!! zu tun“ Egal ob Freizeit, Besuche oder Schule. Eine einzige Katastrophe, egal was und wenn es nur um einen Roller oder Fahrrad geht um mal eine Fahrradtour zumachen. Wie ein Vorredner schrieben hat, bin ich auch für unsere Tochter in eine Wohnung gezogen die 100m von ihr entfernt ist. Erst aus der gemeinsamen Wohnung raus und ein Ort weiter dann nach 5 Monaten wieder zurück in die 100m entfernte Wohnung. Und der Vorschlag kam von meiner Exfrau! nur jetzt rebelliert ihre erste Tochter. Und unsere gemeinsame Tochter mitten drin in der Eiszeit. Da brauchst du schon Nerven !!!

      2. Thomas sagt:

        Es gibt genug Väter die gerne die Rolle der Mutter übernehmen würden. Du wiedersprichst dich in deinen Aussagen. Warum soll das Kind leiden und auf sein Vater verzichten! Es ist egoistisch sein wohl vor das des Kindes zu stellen. Kinder sind der Sinn des Lebens und wofür wir leben.

        1. Tanja223 sagt:

          Ich habe das genaue Gegenteil hier. Wir haben uns in der Schwangerschaft getrennt, er kommt sie gerade einmal jeden zweiten Montag besuchen. Ich habe mittlerweile einen neuen Partner mit dem ich einen gemeinsamen Sohn habe. Nun möchten wir uns gerne ein kleines Haus kaufen, ja wir haben extra darauf geachtet das der Vater meiner Tochter dort hin kommt. Wir ziehen also im gleichen Kreis um. Er könnte sie also zur gleichen Zeit sehen, spart sogar Geld für die Reisekosten…ich habe ihm sogar angeboten ihn vom Bahnhof abzuholen da das Haus etwas abgelegen liegt…alles kein Problem. Ich tue alles dafür das er unsere Tochter weiterhin regelmäßig sehen kann. Was ist nun?! Er verbietet mir den Wegzug aus der bisherigen Wohnung ( ohne Balkon, ohne Garten, direkt an der Hauptstraße) und aus welchem Grund? Dort sei zu wenig los :-) das kann doch nicht sein ernst sein?! Er wolle nicht das sein Kind alle zwei Jahre weg zieht! Sie ist noch nie umgezogen, sie wohnt hier seid der Geburt, ein Haus kaufen bedeutet dort auch zu bleiben. Er droht mir nun damit mir die kleine weg zu nehmen sollte ich umziehen. Für mich unverständlich sein Verhalten…so bleibt mir nun nur der Weg vor Gericht. Das Haus wartet nicht bis ein Prozess zu Ende ist und das Gericht entschieden hat, was nun? Sollen wir uns im Ernst jetzt nicht gemeinsam dieses Haus kaufen dürfen wegen ihm? Ein Stück Zukunft aufbauen auch für die Kinder? Wald, Wiesen, Grundstück…was kann es besseres geben? Dort gibt es alles was man braucht. Kindergarten, schulen…
          Achso…sie ist erst zwei das heißt sie geht noch nicht hier in den Kindergarten da ich sowieso zu Hause bin. Sie hat mich, die Oma, meinen Partner und ihren Bruder…das möchte er ihr aber weg nehmen, das soll in Ordnung sein? Ich habe das Gefühl er benutzt unsere Tochter nur um uns Steine in den Weg zu legen, so war das schon beim Unterhalt den er nicht bezahlt. Deswegen waren wir auch schon vor Gericht. Er sieht meinen neuen Partner als den Mann an der doch bezahlen kann, er muss schließlich noch die Reisekosten tragen??? Sein Verhalten zwingt mich nun dazu anderst zu werden. Meine Beziehung leider sehr unter ihm weil ich immer versucht habe alles in Frieden zu klären, was nicht möglich ist. Er denkt unsere Tochter sei wie ein Gegenstand…läuft etwas nicht wie er will droht er mir. Die Tochter weg zu nehmen zu sich..was ist das für ein Vater der seinem Kind das antun will? Was sowieso nicht klappt aber alleine sein Gedanke daran.
          Ich wäre froh einen Vater zu haben der sie besuchen kommt weil er sie liebt und mich nicht ständig vor Gericht zwingt. Für mich ist dieser Umzug völlig in Ordnung, vorallem werden extra auf seine Bedürfnisse geachtet und damit dort auch nichts anderst wird. Was soll man ihm noch anbieten?

          1. Scheidung.org sagt:

            Hallo Tanja223,

            wir bedauern Ihre missliche Lage sehr. Grundsätzlich können Sie sich jedoch sicher sein, dass, wenn schon auf diesem Wege eine Entscheidung eingefordert werden muss, das Kindeswohl oberste Priorität vor Gericht hat. Ihr Anwalt wird Sie sicherlich dahingehend beraten haben, wie die Aussichten des Vaters tatsächlich sind, derlei Drohungen in die Tat umzusetzen. Zudem: Bei Entscheidungen zum Aufenthaltsbestimmungsrecht und Sorgerecht werden Gerichte sich regelmäßig bemühen, diese nicht zu lange hinauszuzögern. Wenden Sie sich an Ihren Anwalt, um zu klären, welche Angebote gegenüber dem Kindesvater ggf. noch sinnvoll wären.

            Ihr Scheidung.org-Team

      3. Sven sagt:

        Der/die Ex ist nun mal Vater oder Mutter, und das Kind hat über die gesamte Kindheit das Recht Kontakt zu beiden Elternteil zu haben und zu pflegen.
        Nur weil ein Elternteil eine neue Beziehung eingeht, wobei es überhaupt keine Garantie gibt, dass diese Beziehung dauerhaft funktioniert, soll das Kindesrecht ausgehebelt werden können? Neue Liebe schön und gut, aber die Eltern bleiben die Eltern.

      4. Sylvia sagt:

        Genau so sieht es aus! Ich habe einen neuen Partner, möchte wegziehen und streite mich nur noch vor Gericht um diesen Punkt, weil der Vater die Zustimmung verweigert! Es wird nicht auf die Eltern geschaut, sondern nur noch auf das “ Kindeswohl“. Dass der Vater schlecht redet von mir und die Kinder beeinflusst, wird nicht bedacht! Es leiden die Kinder unter der Situation und meine Beziehung! Dabei habe ich den größten Anteil an dem sogenannten Kindeswohl, weil ich die Kinder von je her umsorgt habe. Dieses Gesetz ist furchtbar und entwürdigend für alle, die sich ein neues Leben aufbauen wollen und Kinder integriert sind.

      5. Johanna sagt:

        Hallo ich bin deine Meinung du hast recht so was von recht Danke für die etlichen Wörter

    3. Pablo sagt:

      Das ist richtig, die Männer muss immer zustimmen. Ansonsten können sie, wie meine Ex-Frau, dieses „Recht“ verlangen, und das Gericht wird ihnen in der Regel mit Ausnahmen dieselben gewähren, und wie in meinem Fall werden sie die Kinder ins Ausland bringen, und die Väter werden sie nie wieder sehen mehr.

  2. B. sagt:

    Bei wem ist bei gemeinsamen Sorgerecht und gemeinsamen Aufenthaltsbestimmungsrecht und einem Wechselmodell (50/50) der Wohnsitz der Kinder?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo,

      ausschlaggebend ist der Wohnsitz, an dem das Kind die meiste Zeit verbringt. Eine eindeutige Bestimmung beim Wechselmodell gibt es dabei nicht, jedoch ist in vielen Fällen davon auszugehen, dass eine exakte Aufteilung 50 zu 50 nur selten realisierbar ist. Wenden Sie sich an das zuständige Einwohnermeldeamt, um das beste Vorgehen in Ihrem Fall zu ergründen.

      Ihr Scheidung.org-Team

      1. teak sagt:

        Inwiefern ist eine 50:50 Aufteilung ihrer Erfahrung nach denn nur selten realisierbar? Das ist ansich die gleiche Situation, wie wenn beide Elternteile voll berufstätig. Bei uns klappt das seit Jahren einwandfrei. Wechsel der Kinder nach Wochenplan und Aufteilung der Ferien mit jeweils 50% der Ferientage. Eigentlich überhaupt nicht kompliziert. Allerdings argumentieren in der Tat auch die Ämter so und es wird Zeit, dass da langsam Rechtssicherheit geschaffen wird und in den Köpfen ankommt, dass es immer mehr Väter gibt, die sich um ihre Kinder kümmern wollen. Sehr nervig!
        Aktuell ist jedoch leider so, dass der erste Wohnsitz da ist wo sich die Kinder mehr aufhalten. Da es das beim richtig durchgeführten Wechselmodell nicht gibt, muss aktuell einer der Elternteile in den sauren Apfel beißen und auf den ersten Wohnsitz verzichten. Der zweite Wohnsitz ist dann beim anderen Elternteil (so ist zumindest unsere Regelung). Dass es da Änderungsbedarf gibt zeigt sich spätestens dann, wenn die Stadt eine Zweitwohnsitzsteuer erhebt.
        Wir haben übrigens jeder ein Kind mit Erstwohnsitz bei sich.

        1. Scheidung.org sagt:

          Hallo teak,

          hierbei handelt es sich nicht um unsere Erfahrungswerte, sondern die der Familiengerichte und -anwälte sowie zuständigen Behörden. Leider kann keiner dieser Vertreter die aktuelle Gesetzeslage ändern. Hier ist die Politik gefragt, die Gesetzesänderungen in Auftrag geben kann. Aus der Erfahrung heraus werden die aktuellen Entwicklungen dabei aber auch in regelmäßigen Abständen geprüft und Angleichungen in Erwägung gezogen – zuletzt beim Unterhaltsvorschuss.

          Ihr Scheidung.org-Team

  3. Meike B. sagt:

    Hallo, wie ist es wenn der Vater das alleinige Aufenthaltsbestimmungrecht hat, und er erlaubt das das Kind mit seinen beiden Omas in den Urlaub fliegt. Kann die Mutter da etwas dagegen einwenden? Zumal der Urlaub urspünglich mit der Zustimmung der Mutter gebucht wurde. Es wäre aber kein Elternteil dabei, und es ist nach Tunesien, nicht EU also. Diese Reise wurde schon 2 mal so gemacht in den Ferien, nun stellt die Mutter sich plötzlich quer. Kann sie das verbieten?
    Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen, vielen Dank

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Meike,

      das Aufenthaltbestimmungsrecht bezieht sich in der Regel auch auf Urlaube. Sollte der beschriebene Einwand jedoch per anwaltlichem Schreiben eingehen, könnte dies auch zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung führen. Hier muss dann im Einzelfall entschieden werden.

      Ihr Scheidung.org-Team

  4. Julia sagt:

    Hallo, ich hoffe, dass ich den Text richtig verstanden habe. Wenn die Kindesmutter das Aufenthaltsbestimmungsrecht hat, kann der Kindesvater, ohne ihr Wissen und ohne ihr Einverständnis, mit dem Kind in die Schweiz fahren?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Julia,

      die Kindesmutter müsste in einem solchen Fall in aller Regel stets über das Reisevorhaben in Kenntnis gesetzt werden. Fragen Sie im Zweifel einen Anwalt um Rat.

      Ihr Scheidung.org-Team

  5. özlem sagt:

    Hallo. Ich bin Mutter einer 4 jährigen. Habe das Aufenthaltsbest.recht ärztliche recht und Behördenrecht bekommen.
    Ich fahre jetzt für 6 Wochen in Urlaub. Ist das ok ?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Özlem,

      haben Sie kein alleiniges Aufenthaltsbestimmungsrecht, müssen Sie den anderen Elternteil, der mit über den Kindesaufenthalt bestimmen darf, darüber in der Regel Kenntnis setzen.

      Beachten Sie jedoch, dass im Zweifel Umgangszeiten des anderen Elternteils nicht einfach ohne Absprache ignoriert werden sollten.

      Ihr Scheidung.org-Team

  6. M. F. sagt:

    Hallo alle zusammen,
    Ich komme aus Tunesien, mein Ex-Mann auch. Wir haben drei Kinder zusammen, aber er hat unsere zwei älteren Söhne (5 und 3 Jahre) OHNE MEINE EINVERSTÄNDNIS in Tunesien gelassen. Nun sind wir getrennt, ich bin von zu Hause mit dem dritten Kind (damals 7 Monate alt, jetzt bald 1 Jahr alt) weggelaufen, weil mein Ex-Mann mir den Jungen auch wegnehmen wollte.
    Es ist so: er hat in Tunesien einen Haftbefehl gegen mich erstellen lassen. Also wenn ich am Flughafen dort gesichtet werde, werde ich auch sofort festgenommen.
    Für unseren 3. Sohn habe ich nun das Aufenthaltsbestimmungsrecht, aber nur hier in Deutschland.
    Nun meine Frage: wenn ich mit dem Kind nach Tunesien reise, weiß jemand, ob ich problemlos MIT DEM KIND zurück kommen kann? Wie gesagt, das Aufenthaltsbestimmungsrecht habe ich nur hier in Deutschland. Nicht in Tunesien. Dort sind die Regelungen und Gesetze anders. Denken Sie, dass ich dort die Einverständniserklärung meines Ex-Mannes brauchen würde, um mit dem Kind zurück nach Deutschland zu fliegen?

    Es ist sehr sehr wichtig, vielen vielen Dank im Voraus für die Antworten.

    M. F

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo,

      von unserer Warte aus ist schon allein insofern von einer Reise abzuraten, als dort ein aktueller Haftbefehl gegen Sie erwirkt wurde. Das bedeutet, dass die Befugnis besteht, dass Sie bei Einreise in haft genommen werden. Wenden Sie sich vor der Reise an einen Anwalt, wenn Sie von dem Vorhaben dennoch nicht Abstand nehmen möchten.

      Ihr Scheidung.org-Team

      1. Ulli sagt:

        Was kann ich machen …die Kindes Vater hat auch das Sorgerecht …sie ist 8 Jahre und die Mutter verweigert schon 2 Jahre das er die tochter sieht ..er hat das besucherrecht ..nur weil sie verheiratet ist macht sie das mit ihm …er arbeitet in Österreich …was kann er machen die jugendwohlfahr kümmert sich nicht drum weil die eine tante von seiner Tochter ist

        1. Scheidung.org sagt:

          Hallo Ulli,

          wenden Sie sich an einen Rechtsanwalt. Dieser kann Sie hinsichtlich der Besuchsrechte usf. ausführlich beraten.

          Ihr Scheidung.org-Team

  7. Katrin sagt:

    Hallo! Ich habe mich Anfang Juli von meinem Mann getrennt. Anwalt zwecks Unterhalt etc ist aktiv. Auch habe ich schon auf dem JA vorgesprochen um mich über Pflichten und Rechte zu informieren. Da mein Mann noch in unserer Whg lebt und ein Spiel sowie auch Alkohol Problem hat empfahl mit der Mitarbeiter mit den Kindern ein paar Tage zu verreisen um mal zur Ruhe zu kommen. Nun hätten die Kinder und ich die Mglkeit mit meiner Familie ein paar Tage nach Italien fahren zu können. Brauch ich die Erlaubnis von meinem Mann? Kann er es uns verbieten?
    Für eine schnelle Antwort wäre ich sehr dankbar!

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Katrin,

      ein Kurzurlaub mit den Kindern an ein sicheres Urlaubsziel kann in der Regel vom anderen Elternteil nicht angefochten werden.

      Ihr Scheidung.org-Team

  8. Mann sagt:

    Hallo,
    ich habe vor mich von meiner Frau zu trennen. Wir haben einen 6 jährigen Sohn. Dieser ist ein absolutes Papa-Kind und hängt sehr an mir. ICh arbeite Vollzeit und meine Frau 30 Stunden die Woche. Meine Frau jedoch auch in Früh- oder Spätschicht. Das heißt, sofern meine Frau Spätschicht hat, verbingt das Kind die NAchmittage bei meiner Mutter oder aber der Tante meiner Frau bis ich es nach der Arbeit umgehend abhole.
    Derzeitig ist mein einziger Halt mich nicht zu trennen unser gemeinsames Kind da ich natürlich Angst habe es zu verlieren und gegebenenfalls nur noch alle 14 Tage sehen zu können. Das würde sowohl mir als auch unserem Kind das Herz brechen. Selbst wenn unser Sohn nur mal eine NAcht bei der Oma übernachten muss kommt es nicht selten vor das er Abends weint und nach mir fragt. Wie stehen meine Chancen das ich selber Zuspruch bekomme, dass das Knd bei mir leben darf? Wäre auch eine 50:50 Regelung denkbar? Beispielsweise am Wochenende abwechselnd und dann entsprechend der Früh-oder Spätschihtzeiten meiner Frau abhängend? Ich habe Angst das meine Frau das Kind als Druckmittel bei einer Trennung einsetzen könnte.

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Mann,

      es gibt keine regelmäßige Umgangsregelung bei getrennten oder geschiedenen Elternteilen. Grundsätzlich ist – auch zum Wohle des Kindes – zu empfehlen, dass die Eltern gemeinsam eine Lösung für den Umgang finden. Das von Ihnen angesprochene Wechselmodel, wonach das Kind je zur Hälfte bei dem anderen Elternteil lebt, ist in Deutschland unüblich aber durchaus denkbar.

      Bei wem das Kind nach der Trennung lebt, muss im Streitfall das Familiengericht entscheiden. Dabei werden verschiedene Kriterien berücksichtigt.

      Ihr Scheidung.org-Team

      1. teak sagt:

        Hallo,
        nach der Trennung haben meine Ex-Frau und ich das Wechselmodell gewählt. Das braucht selbstverständlich Disziplin und man muss bei einer Vollzeitstelle flexibel sein können, aber es ist – bis auf gelegentliche Diskussionen – absolut lebbar. Wir haben das nun inzwischen seit 2012 und haben keine Probleme damit. Wichtig ist halt, dass das Wohl der Kinder die höchste Priorität hat, man sich nicht in Anwesenheit der Kinder streiten und den anderen Elternteil NIEMALS vor den Kindern schlecht macht – was manchmal nicht einfach ist, weil es viel Raum für Differenzen bei der Kindererziehung gibt (wer ist wann für Vereine zuständig, wie ist die Aufteilung der Ferien, usw.).

        Ich schreibe das hier (so spät nach der Fragestellung), weil die Posts ja weiterhin von vielen Leuten gelesen werden und ich in einigen Posts den Eindruck hatte, das Wechselmodell (eine genaue 50:50-Aufteilung) sei unrealistisch oder kompliziert. Das stimmt so nicht!

        Die Eltern müssen sich halt nur erwachsen verhalten und es muss klare Regeln geben, wie z.B.:
        1. Kein Hetzen über den anderen Elternteil
        2. Zuständigkeiten (Vereine, Arzttermine usw.)
        3. Wie werden Anschaffungen organisiert (vorallem Klamotten, da die ja immer hin und her wechseln, dann plötzlich verschollen sind usw… aber auch über Schulsachen usw.)
        4. Wann sind die Kinder bei wem? Bei uns ist die Aufteilung übrigens Mo+Di beim einen, Mi+Do beim Anderen und Fr-So abwechselnd. Somit sind sie immer 5 Tage bei mir, dann 2 Tage bei der Mutter, dann 2 Tage bei mir und 5 Tage bei der Mutter. Dann geht’s von vorne los. Der Vorteil ist, unsere Kids [inzwischen 5 und 9] haben das sehr schnell verstanden und sind immer froh dann endlich wieder zum Anderen zu kommen. Außerdem bleiben sowohl der Mutter als auch mir zwei feste Tage pro Woche, an denen wir immer ‚kinderfrei‘ sind und an die wir feste Termine legen können.

        Was leider stimmt ist, dass es LEIDER LEIDER „unüblich“ ist. Und das zeigt einem die Öffentliche Verwaltung bei jedem Amtsgang…
        1. Wo ist der erste Wohnsitz des Kindes?
        2. Wer bekommt das Kindergeld? Das Amt zahlt beide Kindergelder nämlich nur gemeinsam an einen aus und scheint nicht in der Lage zu sein, das Kindergeld des einen Kindes an einen und das des anderen Kindes an den anderen auszuzahlen. Kindergeldberechtigt war bisher immer nur einer. Es gab da jedoch scheinbar eine Neuregelung (BGH, Beschluss v. 20.04.2016, XII ZB 45/15).
        3. Wie werden die Kinder in beiden Steuererklärungen angegeben?
        usw….

        Trotz aller Punkte: Es lohnt sich und ist für die Kinder extrem wichtig! Man braucht halt nur etwas Nerven und Durchhaltevermögen, im Umgang mit dem Ex-Partner, und ggf. verständnisvolle neue Partner an seiner Seite. Nicht jeder neue Partner kommt damit klar, dass man noch so viel Kontakt zu seiner/seinem Ex hat.

        Wie das ganze in einigen Jahren läuft bleibt abzuwarten. Irgendwann werden sich die Kinder sicher für einen Wohnort entscheiden. Bis dahin konnten wir ihnen aber wenigstens zeigen, dass wir beide (bzw. inzwischen „alle 4 Eltern“) für sie da sind. Schaden tut ihnen das auf jeden Fall nicht.

        Ich drück euch – egal was ihr durchmacht oder wofür ihr euch entscheidet – auf jeden Fall alle Daumen!

  9. Marcel sagt:

    Ich hatte nach der Geburt des Kindes nur einen Teilzeit job und war nur am Wochenende arbeiten hatte also genauso viel Zeit mit Kind wie die Mutter wie stehen die Chancen das ich das alleinige Aufenthaltsbestimmumgsrecht bekomme ?

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Marcel,

      diese konkrete Frage können wir nicht beantworten, da hier viele verschiedene Faktoren berücksichtigt werden müssen und wir keine Rechtsberatung vornehmen dürfen. Wenden Sie sich an das Jugendamt oder einen Anwalt. Dabei sollten Sie stets versuchen, einvernehmliche Lösungen mir der Kindesmutter zu finden. Dies kommt auch dem Kind zugute.

      Ihr Scheidung.org-Team

  10. Gül sagt:

    Ich habe gerichtlichen beschluss aufenthalt und alleinige sorgerecht wir leben seit 2 jahren getrennt er erschien auch nicht zur gericht hat bisher kein unterhalt gezahlt bekomme unterhaltsvorschuss auf einmal will er das kind von mir wegnehmen nach 2 jahren kann er das

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Gül,

      wenden Sie sich bitte an einen Anwalt, wir dürfen Ihnen keine Rechtsberatung erteilen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  11. Martin sagt:

    Macht es Sinn als Vater von zwei Kindern 9 und 11 Jahre das ABR zu beantragen? Seit 5,5 Jahren habe ich eine 30 h Stelle meine Frau arbeitet 20 h. Die Betreuung der Kinder erfolgt in etwa gleichen Anteilen. Das von mir fovorisierte Wechselmodell wird von meiner Frau abgelehnt, das normale Wochenend Papa Modell finde ich archaisch und somit nicht zeitgerecht. Da meine Frau aus dem gemeinsamen Haus mit Garten auszieht möchte ich meinen Kinder die gewohnte Umgebung weitgehend erhalten und meine Kinder möglichst oft Betreuen. Wie sehen Sie die Erfolgsaussichten für die anscheinend benachteiligten modernen Väter in solch einer Situation?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Martin,

      auch Vätern wird immer häufiger das Recht und die Fähigkeit zugesprochen, allein für Kinder sorgen zu können. Einen Muttervorteil in dieser Form gibt es nicht mehr. Ausschlaggebend ist vielmehr, welcher Elternteil am besten für die gemeinsamen Kinder sorgen kann – sodass am Ende auch dem Vater das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht potentiell zugesprochen werden kann. Zu den Erfolgsaussichten kann Ihnen an dieser Stelle keine Auskunft erteilt werden, da wir nicht befugt sind, rechtsberatend tätig zu sein. Wenden Sie sich hierzu an einen Rechtsanwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  12. Viola sagt:

    Hallo,

    ich möchte mit meiner 4 jährigen Tochter zu meinem Verlobten nach Österreich ziehen. Die letzten 2,5 jahre habe ich alleine mit der kleinen gelebt, da der Vater nie einem Umzug zugestimmt hätte. Ich bin extra, um den Kontakt zum Vater zu gewährleisten , 450 km von meiner Familie weggezogen und lebe aktuell noch mit der kleinen alleine. Wir haben geteiltes Sorgerecht. Als ich ihm von meinem Vorhaben erzählte, sagte er sofort, dass er dem Umzug nicht zustimmen wird und sein Kind in seiner Nähe bleibt.

    Was kann ich tun? Wenn ich das alleinige ABR beantrage habe ich eine Chance? Muss ich immer in seiner Nähe wohnen, damit für ihn alles gut ist?

    Freundliche Grüße Viola

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Viola,

      sofern Ihnen das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht zugesprochen wird, besteht die Möglichkeit, auch gegen den Willen des zweiten Elternteils umzuziehen. Allerdings ist der Umzug über Landesgrenzen hinweg auch dann noch immer schwierig durchzusetzen. Wenden Sie sich an einen Rechtsanwalt, um Ihre Möglichkeiten genau auszuloten.

      Ihr Scheidung.org-Team

  13. Sarah B. sagt:

    Hallo,
    Ich möchte mich von meinem Mann trennen. Wir haben einen 7 jährigen Sohn.
    Unser Streitpunkt liegt dort ,wo unser Sohn künftig wohnt. Mein Mann arbeitet in 3 schichten und kann die Betreuung nicht immer gewährleisten. Sein Argument ist das seine Mutter danndie Betreuung übernimmt. Ich kann aber die Betreuung immer gewährleisten. Habe ich als Mutter da bessere Chancen? Wird unser Sohn auch gefragt wo er wohnen will?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Sarah,

      einen „Mutterbonus“ gibt es nicht, es wird alleine das Kindeswohl beachtet. Sofern der Richter Ihrem Sohn die Beantwortung dieser Frage zutraut und davon ausgeht, dass Ihr Sohn mit dieser emotionalen Situation klar kommt, kann er gefragt werden.

      Ihr Scheidung.org-Team

  14. Björn sagt:

    Hallo,

    letzte Woche hat sich meine Frau von mir getrennt, wir haben eine 3,5 Jährige Tochter und meine Ex möchte mit unserer Tochter zu ihren Eltern in ein anderes Bundesland ziehen. Jedoch habe ich meine Bedenken hierzu dass unsere Tochter weder bei der Mutter, noch bei den Großelter(Eltern der KM) gut aufgehoben ist. Das Problem ist, dass letztes Jahr bei mir (KV) ADHS diagnostiziert wurde und unsere Tochter höchstwahrscheinlich auch an ADS/ADHS leidet, da sie genau die selben Symptome zeigt wie ich im Kindesalter (Chance es zu vererben liegt immerhin bei 80%!). Daher habe ich starke bedenken, dass unsere Tochter nicht entsprechend gefördert wird, da es meiner Ex und ihren Eltern ziemlich egal ist und lieber ihren eigenen Willen unserer Tochter aufzwängen(mehrfach miterlebt). Unsere Tochter ist mehr das Papa-Kind, da ich mich ganz gut in ihren misslichen Situationen hinein versetzen und sie somit leichter beruhigen kann, wo die KM des öfteren schon an ihre Grenzen gelangt ist und z.B. das Duschen unserer Tochter in viel geschrei geendet hat. Hinzu kommt noch dass die KM nicht in der Lage ist, den Haushalt in Ordnung zu bringen oder sauber zu halten und behauptet dass es „auch“ meine Aufgabe sei die Wohnung sauber zu halten(wobei sie selten mal was weggeräumt hat!), obwohl sie nur Teilzeit zu 60% arbeitet und ich Vollzeit. In Zeiten wo sie mit unserer Tochter im Urlaub war, wurde die Wohnung des öfteren von mir komplett aufgeräumt(was mehrere Tage trotz Arbeit in Anspruch nahm, wofür ich auch Bilder von den Zuständen aufgenommen habe). Noch kommt hinzu dass die KM das Aufpassen auf unserer Tochter stets mir überlassen hat, sei es bei Einkäufen oder bei Ausflügen, da es mir scheint dass sie mit unserer Tochter überfordert ist. Ist es in den von mir oben genannten Schilderungen möglich das ABR auf mich zu übertragen? Da ich es auch in Erwägung ziehe mir eine Arbeitsstelle zu suchen, in der ich mehr Zeit für unsere Tochter aufbringen kann und das Ziel habe, für sie ein stabilies und sicheres Umfeld zu schaffen.

    Liebe Grüße Björn

    1. Björn sagt:

      Nachtrag: Mir ist es im laufe des Lebens gelungen, ganz gut mit ADHS umzugehen, habe auch Termine bei einem Psychologen und bei Selbsthilfegruppen wahrgenommen.

      1. Scheidung.org sagt:

        Hallo Björn,

        auch der Vater kann ein Recht darauf haben, das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht zu erhalten. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um die Erfolgsaussichten zu ergründen und ggf. einen entsprechenden Antrag vor Gericht einzubringen.

        Ihr Scheidung.org-Team

  15. Andreas sagt:

    Hallo. Ich habe mich von meiner Frau getrennt die einen sehr fragwürdigen Lebenswandel führt. Wir haben bereit beide eine Antrag auf ABR gestellt. Noch dazu habe ich einen Antrag auf wohnungszuweisung gestellt. Wenn ich das durchsetzte da meine Frau das Kind ständig in Gefahr bringt. Darf ich dann um einen für mich angenehmeren Job anzunehmen wo die kindesbetreuung besser durch mich gewährleistet ist 380 km wegziehen?

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Andreas,

      Fragen des Aufenthaltsbestimmungsrechts und des Sorgerechts sind immer im Einzelfall und zum Wohle des Kindes zu entscheiden. Ein Wechsel des Wohnortes kann hier eher hinderlich sein. Es wird auch eine Rolle spielen, wie das Familiengericht den Lebensstil Ihrer Frau beurteilt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  16. Janine sagt:

    hm ich habe leider keine Antwort auf meine Frage gefunden und frage daher mal so :

    Ich bin dreifache Mutter und habe das Aufenthaltsbestimmungsrecht vor dem OHG verloren,dieses unanfechtbar ist.
    besteht eine Chance mir dieses zurück zu holen ?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Janine,

      sofern die Entscheidung rechtskräftig ist, kann diese in der Regel nur durch ein neues Klageverfahren revidiert werden. Wenden Sie sich an einen Rechtsanwalt, um die Erfolgsaussichten eines solchen Vorhabens zu besprechen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  17. Alexander sagt:

    Hallo, gutes Scheidung.org-Team,

    ich möchte gerne mein 7-jähriges Kind aus Russland nach Deutschland holen. Ich habe keinen deutschen Pass, aber eine unbeschränkte Aufenthaltsgenehmigung und eine gute Eigentumswohnung in der BRD. Die Mutter meines Kindes, mit der wir nie verheiratet waren, bekommt eine Arbeit für drei Jahre in Deutschland und möchte selber unser Kind nach Deutschland holen und ein alleiniges ABR beantragen. Ich habe das Kind letzte Jahre in Russland aktiv betreut und möchte es zu meinem Ort holen (auch mit der Mutter), was sie kategorisch ablehnt, weil sie eine neue Familie in Deutschland gründen will. Gibt es ein Wechselmodell für ausländische Kinder in Deutschland, deren Eltern im Lande wohnen und arbeiten. Zu wem wendet man sich, wenn man diese Situation lösen will. Danke

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Alexander,

      die Betreuung des Kindes ist bei gemeinsamen Sorgerecht eine Frage, die die Eltern unter sich klären sollen. Bei Streitigkeiten muss das Familiengericht entscheiden. Das Wechselmodell ist in Deutschland eher selten und kann erfahrungsgemäß nicht gegen den Willen eines Elternteils durchgesetzt werden. Für den Gang vor das Familiengericht müssen Sie einen Anwalt konsultieren.

      Ihr Scheidung.org-Team

  18. Roman27 sagt:

    Hallo!

    Ich habe genau so ein Problem. Wir Wohnen Aktuell noch alle 3 Zusammen. Am Ende des monats will meine Frau mit meinem kleinen 500 KM wegziehen. Meine Zustimmung hat sie NICHT! Ich will das die kleine hier bleibt. Muss ich jetzt was unternehmen? Oder muss sie den Schritt zum gericht wagen wenn Sie ihn mit nehmen will! ?

    Das Jugendamt sagte mir, ich kann das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht beantragen.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Roman,

      Sofern Sie das gemeinsame Sorgerecht inne haben, kann die Kindsmutter nicht ohne Ihr Einverständnis umziehen. Bevor Sie ein Gericht aufsuchen, können wir Ihnen raten, einen Anwalt zu kontaktieren. Dieser kann Sie beraten, wie nun vorzugehen ist. Können Mutter und Vater sich nicht einigen, kann das Familiengericht eine Entscheidung herbeiführen.

      Ihr Scheidung.org-Team

    2. Sascha sagt:

      Zu der Sachlage von Roman habe ich eine Frage. Was kann man denn dagegen tun, wenn sie einfach auszieht obwohl man nein sagt und sie dann doch einfach weg ist mit den Kindern?

      1. Scheidung.org sagt:

        Hallo Sascha,

        wenden Sie sich an das Jugendamt. Zusätzlich sollten Sie einen Anwalt aufsuchen, der Sie beraten kann. Ist so keine Lösung zu finden, können Sie das Familiengericht einschalten.

        Ihr Scheidung.org-Team

  19. Andrea sagt:

    Hallo,
    ich bin gerade dabei mich von meinem Mann zu trennen. Wir haben zwei Kinder 5 und 7 Jahre die seit der Geburt immer mit mir zusammen sind. Seit ein pasr Jahren bin ich selbstständig und arbeite 19 Stunden die Woche von zu Hause aus. Meine Frage ist, mein Mann möchte, trotz beidseitiger Trennung nicht aus dem Haus ausziehen. Darf ich mir mit den Kindern eine Wohnung suchen?
    Oder würde ich so gefähreden meine Kinder zu verlieren? Es wäre der Nachbarort, also gar nicht weit weg. Mein Mann ist dazu voll berufstätig und möchte trotzdem eine 50/50 Regelung des Aufenthaltes der Kinder. Da er den vollen Unterhalt nicht zahlen möchte. Ich selbst bin gelernte Erzieherin und halte dies für unsere Kinder nicht für gut, da mein ältester Sohn verhaltensauffällig ist und klare Strukturen im Alltag braucht. Hat mein Mann Rechte den Aufenthalt der Kinder zu erzwingen?
    Vielen Dank und viele Grüße
    Andrea

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Andrea,

      sofern Sie beide das Sorgerecht inne haben, muss einem Umzug von beiden Seiten zugestimmt werden. Suchen Sie Hilfe bei einem Anwalt, dieser kann Sie umfassend beraten und Ihre Ansprüche aufklären.

      Ihr Scheidung.org-Team

  20. Denis sagt:

    Hallo, Scheidung.org-Team,

    Ich wohne noch immer mit meiner Frau und unsere 2 kinder (Sohn 3 und Tochter 5 Jahren alt). Da wir uns bald trennen werden, wollte ich mich informieren, welche Chancen habe ich um einen Kind zu bekommen? Kommunikation mit meiner Frau ist nun in Ordnung, aber ich denke, dass sie am ende beide kinder möchten werde, was für mich nicht in Ordnung ist. Ich verdiene fast doppelt mehr als meine Frau und möchte das eines von unsere Kinder bei mir bleibt. Habe ich Chancen dafür oder ist das Rech auf Frauenseite.

    Danke im Voraus auf die Antwort.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Denis,

      grundsätzlich entscheiden Gerichte im Zweifel für das Wohl der gemeinsamen Kinder. Wenn eine Trennung beider diesem Grundbestand entgegenspricht, kann eine solche Aufteilung auch abgewendet werden. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um zu prüfen, inwieweit das Sorgerecht auch auf Sie übertragen werden könnte.

      Ihr Scheidung.org-Team

  21. Melanie b. sagt:

    Hi ,
    ich habe das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht das Sorgerecht haben wir leider beide. In welchem Fall kann ich den das alleinige Sorgerecht beantragen so das dem au zugestimmt wird und kann ich den Kontakt zu seiner Mutter und unserem Kind verbieten ? LG

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Melanie,

      bitte wenden Sie sich an einen Anwalt. Es ist erfahrungsgemäß schwer, einem Elternteil das Sorgerecht zu entziehen. Auch das Umgangsrecht zu anderen Bezugspersonen kann nur in Ausnahmefällen unterbunden werden.

      Ihr Scheidung.org-Team

  22. Laura sagt:

    Hallo.
    Ich habe 2 Tochter von 9 und 13 Jahre alt. Nach der Scheidung habe wollte meine Kinder gerne auf der Bauernhof bei ihre Papa bleiben, wegen Schule und Freundinnen. Ich sehe sie jeden 14 Tagen, aber ich vermisse sie sehr.
    Ich habe ein neue Job gefunden und wohne 90 weiter weg. Aber ich habe viel umkosten, das Leben in der große Stadt ist teuer und ich soll auch jeden mal die Kinder holen und wieder heim bringen.
    Das Kinderunterhalt was ich jetzt bezahle muss ist so wahnsinnig viel, ich kann das nicht bezahlen. (640 euro jeden monat)
    Ich habe mein Exmann gesagt das dann mein ältste Tochter bei mir wohnen soll. Aber natürlich will er das nicht.
    Aber wenn mein Tochter das auch nicht will, habe ich dann keine Rechten um mein Tochter mit zu nehmen?

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Laura,

      Sie können eine Neuberechnung des Unterhalts beantragen, wenn der Unterhalt für Sie nicht zu stemmen ist. Auch das Aufenthaltsbestimmungsrecht für Ihre Kinder können Sie einfordern. Ob ein entsprechender Antrag vor dem Familiengericht allerdings erfolgreich ist, bleibt fraglich. Für eine Entscheidung wird die Lebenssituation der Kinder und auch deren Willen betrachtet. Sprechen Sie gegebenenfalls mit einem Anwalt. Auch kann ein Gespräch mit dem anderen Elternteil zu einer besseren Lösung führen.

      Ihr Scheidung.org-Team

    2. Silvia W. sagt:

      Ich hätte mal eine Frage..ist es den Pflicht das nur ein Elternteil das Kind immerzu holt und wieder heimbringt..sollte das nicht auch das andere dafür Sorge tragen müssen ..?

      1. Scheidung.org sagt:

        Hallo Silvia,

        hier kommt es auf die getroffenen Vereinbarungen an. Aus der Ferne lässt sich dies nicht beurteilen.

        Ihr Scheidung.org-Team

  23. Gaby sagt:

    Hallo, ich bin einfach total fassungslos, wütend und traurig dazu. Die Situation ist folgende: Meine Lebensgefährtin hat 2 Kinder, 9 und 13. Der Vater der Kinder hat das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht per Eilverfahren bekommen, diese Tatsache ist schon unbegreiflich, wie der das bekommen konnte, weil sehr viel schief läuft zwischen ihm und den Kindern. Er hat sich noch nie für die Kids interessiert, aber jetzt plötzlich nach der Trennung. Die Kinder werden manipuliert etc Der Ältere ist mitten in der Nacht weggelaufen, es gab Termin und Gespräch der Eltern mit Jugendamt, und trotzdem musste er zum Vater zurück, obwohl er auch im Amt mehrmals gesagt hat, das er das nicht will. Haben Kinder gar keine Rechte auf Meinung und Wünsche? Die Beiden haben schon genug mitgemacht, die müssen endlich zur Ruhe kommen. Was muss passieren, damit er gehört wird und er mit seinen Bruder von diesen Menschen weg kommt? Anwalt ist natürlich eingeschaltet und es wird alles neu verhandelt, aber bis das passiert ist, sehe ich ehrlich gesagt schwarz, und hab Angst um das Kind, das er Blödsinn macht.

  24. Andy sagt:

    Hallo.
    Meine Frau lebte bis kürzlich mit unserer 3 jährigen Tochter alleine in einer Mutter-Kindeinrichtung des Jugendamtes. Die Betreuung endete nun aber da meine Frau aus psychischen Gründen unsere Tochter nicht mehr betreuen darf sowie liegen Fälle der Kindeswohlgefährdung vor. Wir haben das gemeinsame Sorgerecht und haben trotz unabhängiger Haushalte als Paar fungiert. Damit meine Tochter nicht in eine Pflegefamilie kommt habe ich den Platz in der Mutter-Kindeinrichtung übernommen. Eine Notwendigkeit für mich (Vater) dort zu wohnen besteht nicht. Laut Jugendamt steht es mir frei wie ich weiter Verfahren möchte. Ich habe mich dazu entschieden den Platz aber vorübergehend zu übernehmen um den Alltag mit Kind + Arbeit in geschützem Rahmen erproben zu können.

    Das Problem ist folgendes:

    Derzeit bin ich in 2 Wohnungen gemeldet (meine alleinige Wohnung ist auf Dauer für mich und ein Kind zu klein) daher lebe ich nun in der Wohnung der Mutter bzw. sogar noch in Ihren Sachen. Der Auszug aus der Mu-Ki-Einrichtung wird mehr oder weniger von der Mutter verweigert oder zumind. absichtlich verzögert. (Obwohl meine Frau bzw. die Mutter bereits eine neue Wohnung in einem anderen Landkreis bezogen hat)
    Laut Jugendamt ist eine Rückkehr meiner Frau in die Einrichtung ausgeschlossen sowie die weitere Betreuung unsere Tochter voraussichtlich nicht mehr umsetzbar.
    Ich würde gerne innerhalb der Einrichtung eine andere Wohnung beziehen. Diese liegt ganze 2 Häuser weiter. Für unsere Tochter würden keine Veränderungen bzgl. Kindergarten, soziale Kontakte etc. auftreten. Das Jugendamt stimmt dem Umzug ebenfalls zu. Die Mutter weigert sich aber dem Umzug zu zustimmen. Gründe vermutlich reine Schikane da Sie Ihre Krankheit nicht anerkennen will/kann und alle Maßnahmen zum Schutz des Kindes als „Verschwörung“ sieht.

    Ein klärendes Gespräch im Beisein des Jugendamtes steht noch an. Dennoch würde mich die Rechtslage im Vorfeld schon interessieren. Der Kontakt zwischen der Mutter und brachte nur das Ergebnis, das sie alles verweigert was nicht von Ihr selbst entschieden wurde.

    Hat die Mutter hier das Recht dem Umzug zu widersprechen, oder sind die Veränderungen für das Kind zu gering sodass hier keine Einwilligung der Mutter erforderlich ist?

    Alle bislang von mi gelesenen Artikel und Gesetze beziehen sich auf Fälle wo es um größere Entfernungen geht und starke Veränderungen für ein Kind bevor stehen. Wie sieht es aber bei einem Umzug aus wo sich im Prinzip nur die Hausnummer ändert.

    Der Schritt vors Gericht sollte der letzte Ausweg sein da ein weiterer ‚Rückschlag“ für die Mutter unvorhersehbare psychische Folgen haben könnte.

    Gruß

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Andy,

      auch in diesem Fall muss Ihre Frau dem Umzug zustimmen. Ein Familiengericht kann allerdings die Entscheidung Ihrer Frau ersetzen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  25. Linda sagt:

    Ich finde es eine wahnsinnige Sauerei,was durch die Gleichstellung von Mann und Frau alles möglich ist. Obwohl ich das Kind im Bauch hatte,es geboren habe,mich zwei Jahre um unseren Sohn gekümmert habe,der Vater Vollzeit gearbeitet hat,wird jetzt ein Gutachten erstellt und ich darf unseren Sohn nur jede zweite Woche haben. Wir sind nicht verheiratet,verdienen das Gleiche und er hat das gemeinsame Sorgerecht,weil ich es ihm gegeben habe. Das ist keine Gleichstellung,das ist mal wieder Bevorzugung vom männlichen Geschlecht. Und das alles auf dem Rücken eines Zweijährigen,der jede Nacht wach wird und nach seiner Mama ruft.

  26. Alex sagt:

    Hallo, mein Ex Mann hat uns (mich und unseren 2 jährigen Sohn) im April verlassen. Er wohnt in England und kann wohl nur alle 4 Wochen seinen Sohn besuchen.
    Er möchte alles wissen, was ich mit unseren Sohn mache, wen er sieht, wo er übernachtet etc. Das ganze ist noch schlimmer und bedrohlicher geworden, seit ich einen neuen Partner habe.
    Nun spiele ich mit dem Gedanken, evtl. nächstes Jahr zu meinem Freund nach Frankreich zu ziehen. Mein Ex wird mir das nie erlauben und fürchte, er wird mir immer wieder Steine in den Weg legen.
    Wie kann ich das alleinige ABR beantragen und wie sind die Chancen?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Alex,

      Sie können das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht vor dem zuständigen Familiengericht beantragen. Hierzu bedarf es der Beauftragung eines Rechtsanwaltes. Dieser kann Sie auch hinsichtlich der Erfolgsaussichten beraten.

      Ihr Scheidung.org-Team

  27. Suna sagt:

    Hallo.

    Meine ExFrau und ich haben das geteilte Sorgerecht. Jedoch wurde vor vier Jahren das ABR der Mutter zugesprochen, weil der Richter frage, wie das ABR gelöst werden solle, und mein Anwalt damals einfach sagte, dass das schon in Ordnung sei wenn die Km das ABR inne habe.

    Leider wusste ich zu diesem Zeitpunkt nicht was dies für Folgen mit sich zieht, gemäß dem Motto: der Advokat wird schon Wissen was er macht.

    Nun verhält es sich so, dass die Km von NRW nach Berlin gezogen ist, natürlich ohne Absprache und Kenntnisssetzung meinerseits.

    Frage:
    Kann man einen Antrag auf geteiltes ABR stellen, um mindestens für die Zukunft einen weiteren (fluchtartigen) Umzug zu kompensieren?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Suna,

      mitunter kann ein Beteiligtenrecht beantragt werden, sofern der andere Elternteil auf an der Pflege und Sorge der Kinder beteiligt ist. Wenden Sie sich an einen Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  28. Müller sagt:

    Hallo,

    ich bin derzeit sehr durch den wind! Ausgangssituation ist, das ich mich von meine noch Ehefrau letztes Jahr im August getrennt habe und wir ein gemeinsames Kind zu diesem Zeitpunkt schon hatten. Sie war damals etwas über 1 Jahr alt, heute etwa 2 1/3 Jahre. DAs trennungsjahr ist nun rum und wir lassen uns scheiden. Wir haben bei der Trennung ausgemacht gehabt, dass unsere gemeinsame Tochter bei mir leben soll. Mir war es das aller wichtigste das Sie bei mir lebt, da wir ein sehr inniges Verhältnis zueinander haben. Die Mutter war ab ca wo die kleine etwas über ein halbes Jahr alt war kaum für Sie da. Die Mutter hatte auch alle Ihre Pflichten mir abgegeben zu diesen Zeitpunkt. Dann hatte Sie nach der Trennung das Interesse allmählich zu ihrer Tochter verloren. Durch Ihre Arbeitstage die jede Woche Variierten, bat ich sie dieses aus Kontinuität ihrer Tochter gegenüber zu ändern. Dieses geschah nach öfteren Nachfragen und bitten jedoch nicht. Dann Sah ich mich mehr oder weniger gezwungen es selbst zu entschließen, eine Kontinuität dem Kind zu bieten und gab der Mutter Ihre Tochter nur noch alle 2 Wochen am Wochenende. Dieses wurde Ihrer seit auch schnell per Anwalt vor Gericht gebracht. Beim Gericht wurde entschieden eine vorabreglung die beinhaltete, das jede Woche die Mutter Umgang mit Ihrer Tochter hat, was ich auch nie verhindern wollte. Es handelten sich jede Woche um immer die selben festen Tage. Wir wurden gefragt ob eine Mediation sinn ergäbe, wir haben dieses erstmal zugestimmt, jedoch kam bis heute kein Erfolg dabei herum. Jetzt steht die nächste Gerichtsverhandlung ins Haus. Es wurde ein Beistand für unsere Tochter bestellt. Ich hatte auch bei dem Herrn ein Gespräch, wo er mir in meine Entscheidung reden wolle und mir mitteilte, ohne das kind wirklich zu kennen eine 50/50 Reglung sei das beste. Natürlich ist es auch das was die Mutter gern hätte, das ist auch das was die Mutter von Anfang an verfolgt hat. Die jetzige Anklage ist ein Antrag auf alleiniges Sorgerecht wobei mir gesagt worden ist, dass es sich hierbei um ein Antrag auf das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht ist!

    Meine Frage ist jetzt die, wird das ABR definitiv vor Gericht jemanden zu gesprochen? Gibt es noch den MAMA Bonus? Was spielt der Beistand für eine Rolle und er möchte ein Gutachten vor Gericht beantragen lassen. Wie sind meine Chancen, dass Sie es nicht bekommt?

    Viele dank

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Herr Müller,

      den sog. Mutter-Bonus gibt es nicht, im Zentrum steht das Wohle des Kindes. Dieses Interesse verfolgt auch der Beistand. Aus der Ferne lässt sich leider nicht beurteilen, wie Ihre Chancen stehen, kontaktieren Sie hierzu nochmals Ihren Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  29. Streifenhörnchen sagt:

    Hallo,
    mein Mann und ich haben uns einvernehmlich getrennt. Seit August 2016 lebt er in seiner Wohnung, die in der Nähe ist, sodass unsere beiden Kinder (14,11) uns Beide schnell erreichen können. Die Kinder leben bei mir, da er beruflich viel unterwegs ist. Wir haben uns geeinigt, dass sich für die Kinder nicht viel ändern soll. Wir wollten, dass die Kinder möglichst einfach mit Allem umgehen können. Sie switschen daher erstmal hin und her, wie sie es möchten. Mein Mann hat eine neue Freundin seit Mai diesen Jahres. Sie ist Portogiesin. Sie war auch schon einmal hier zu Besuch, wo sie die Kinder kennengelernt hat.
    Mein Mann fragte mich etwas später, wie das ist, er kann Silvester zu ihr zu Besuch nach Lissabon, da würde er die Kinder gern mitnehmen.
    Ich habe damit folgende Probleme und habe es abglehnt. Ich würde dieses Jahr an den äußeren Umständen von Weihnachten und Silvester nicht viel ändern, sodass die Kinder einen gewohnten Rahmen haben. Sie sind dort im Ausland können nicht eben mal zurück. Es ist alles noch sehr frisch. Ich bat um eine Schonfrist dieses Jahr. Ob die andere Beziehung Bestand hat, weiß ja keiner usw.. Ich denke an die Kinder.
    Ich habe auch gesagt, dass wir darüber nicht die Kinder entscheiden lassen sollten so kurz nach allem (sie entscheiden zwischen Mama und Papa). Er möchte sie einbeziehen.
    Wir streben eine Mediation an. Das wird auch eines der ersten Themen sein.
    Ich brauche trotzdem einen generellen Rat in dieser Sache. Sollten die Eltern nicht erstmal als Eltern entscheiden oder die Entscheidung den Kindern überlassen mit vorprogrammierten Loyalitätskonflikten?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo,

      prinzipiell steht das Wohle der Kinder im Mittelpunkt, insofern ist es gut, dass Sie die Sache in Ruhe klären wollen. Wir können leider aus der Ferne kein Urteil zu dieser Situation abgeben.

      Ihr Scheidung.org-Team

  30. Sahra sagt:

    Hu hu
    Ich hab da mak eine Frage bezüglich der Gestaltung von Wochenendregelungen und Übergabezeiten.
    Mein Lebensgefährte hat zwei Kinder ( 5J und 2J)und diese kommen alle 14 Tage. Die Exfrau möchte die Kinder nur zu ihren terminlichen Vereinbarungen abgeben, was ich allerding nicht gut finde, da dieses meist sehr späte Uhrzeiten beinhaltet. Beispiel: Sie bringt die Kinder abends so gegen sieben oder noch später, meist haben die Kinder dann noch kein Abedbrot gegessen was die Regelmäßigkeit und die Einhaltung von Ritualen erschwert. Die Kinder sind dann neist übermüdet und überdreht. Sonntags ist es mit dem Abholen das selbe Spiel. Sie kommt sehr spät abends wo die Kinder bei uns schon teilweise am einschlafen sind. Meist läuft die Übergabe dann mit viel geschrei und Tränen ab, was ich nicht gut finde. Meine vorstellung wäre, wenn sie die Kinder um bsp. 17: oo uhr bringt, so dass wir zusammen mit den Kindern Abedbrot essen können und dann in Ruhe den Abend ausklingen lassen können, so dass die Kinder spätestens um 20:00 Uhr im Bett sind. Genau so würde ich es auch Sonntags beim Verabschieden halten, da die Kinder dann die möglichkeit haben auch bei ihrer Mutter in Ruhe den Abend zu verbringen.
    Ich bin der Meinung , dass die Kinder feste Rituale brauchen. Sie ist der Meinung ich solle mich gefälligst aus der Situation raus halten es wären ja nicht meine Kinder.

    Müssen wir das Verhalten der Mutter so hinnehmen? Kann sie die Zeiten einfach so bestimmen wie ihr das passt? Welche Rechte habe ich als Lebensgefährtin da einzugreifen?
    Gibt es da eine gesetzliche Regelung auf die wir uns beziehen könnten?
    Da bei uns auch ein Kind unterwegs ist und ich nicht möchte, dass sie unseren Alltag jedes mal so beeinflusst auch wenn es nur alle 14 Tage ist.

    Vielen Dank und liebe Grüße schonmal im vorraus

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Sahra,

      Ihr Lebensgefährte kann sich an das zuständige Jugendamt wenden. Dieses wird als Vermittler auftreten und eine gemeinsame Lösung suchen. Können Sich Eltern untereinander oder über das Jugendamt nicht einigen, bleibt als letztes Mittel nur der Gang vors Familiengericht. Dieses kann bei Bedarf genaue Konditionen festlegen, nach welchen der Umgang mit den Kindern abläuft.

      Ihr Scheidung.org-Team

  31. Sven sagt:

    Guten Tag,

    wir leben in Trennung und haben 2 Kinder 3/6 Jahre alt. Nun droht mir meine Frau sehr weit weg zu ziehen um es mit schwierig zu machen die Kinder zu sehen. Es geht hier um 800 km. In wie weit kann ich das beeinflussen ? Wie stehen die Chancen ihr das verbieten zu lassen und was passiert wenn sie trotz allem einfach wegzieht ? Die Kinder gehen beide in den Kindergarten und eines nächstes Jahr in die Schule. Mein Ziel war immer in der Nähe zu bleiben. Wird dies von einem Gericht berücksichtigt ? Es geht hier nicht um eine Umzug ins Ausland. Gibt es eine Faustregel wie viele Kilometer sie weg darf ? Derzeit sehe ich die Kinder alle 2 Wochen am WE und einmal die Woche am Nachmittag.

    Freundliche Grüsse und Danke im Voraus

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Sven,

      in aller Regel gehen auch die Gerichte davon aus, dass die Kinder ein Recht darauf haben, beide Elternteile regelmäßig zu sehen. Besitzen beide das Aufenthaltsbestimmungsrecht, können Sie entsprechende Vorhaben auch nur gemeinsam bestimmen. Wenden Sie sich im Zweifel an einen Anwalt, um mögliche Lösungen zu evaluieren.

      Ihr Scheidung.org-Team

  32. Nancy sagt:

    Hallo

    Ich habe mich von meinen Mann getrennt und bin am überlegen weg zuziehen. wir haben zwei gemeinsame Töchter von 2 und 7 Jahren. Kann er mir verbieten diesen Schritt zu gehen?Es wären 400 Km weit weg und ich würde mich sogar bereit erklären ihm alle 2 Wochen die Kinder auf halber Strecke zu bringen. Kann mir jemand rat geben was ich tun soll da meine Wurzeln in einer anderen stadt sind und ich mit meinen Kindern dahin gehen möchte.

    Vielen Dank im voraus

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Nancy,

      sofern Sie beide das Aufenthaltsbestimmungsrecht teilen, haben beide Elternteile Mitspracherecht bei entsprechenden Vorhaben. Sie können mitunter aber auch das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht beantragen. Wenden Sie sich für weitere Informationen an einen Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  33. Claudia sagt:

    Hallo. Mein noch-ehemann und ich haben einen gemeinsamen zweijährigen Sohn. Wir haben das gemeinsame Sorgerecht, Umgangsrecht und Aufenthaltsbestimmungsrecht und vollziehen das sogenannte“wechselwochenprinzip“. Nun ist es so, dass ich mit meinem neuen Partner zum 1.12. in eine gemeinsame neue Wohnung ziehen, welche knapp 5km zum Kindsvater und 8km zur Kita entfernt liegt. Jetzt meine Frage, kann der Kindsvater den Umzug boykottieren bzw ist er zustimmungspflichtig? Über eine hilfreiche Antwort wäre ich äußerst dankbar

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Claudia,

      wenn beide Eltern gleichermaßen das Aufenthaltsbestimmungsrecht innehaben, kann bei einem Umzug auch ein Veto eingelegt werden. Dies ist in aller Regel aber nur dann der Fall, wenn ein Umzug in eine andere oder weit entfernte Stadt ansteht. Wenden Sie sich im Zweifel an einen Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  34. Peter sagt:

    Hallo,
    ich habe einen neun jährigen Sohn, der bei seiner Mutter lebt. Wir haben das gemeinsame Sorge-, Aufenthalts – und Umgangsrecht. Seit einem Jahr hat sich die lange zugespitzt. Ich habe unschöne Sachen erfahren, dass mein Sohn unregelmäßig zur Schule geht (54 Fehltage in der 2.Klasse) und dass er in einem Jahr 4 mal innerhalb des Ortes umgezogen ohne dies mir mitzuteilen. Ich bin schon in Verbindung mit dem Jugendamt, wegen verschiedener Sachen, da er wegen Krankenhausaufenthalte der Mutter und verschiedene Aussagen über Krankheitszustand (3 verschiedene Diagnosen bei mir, dem Jugendamt und der Lehrerin mitgeteilt) bei mir leben musste, dass er mehrfach allein gelassen wurde über Nacht, dass er Förderung für eine diagnostizierte LRS benötigt und noch einiges mehr.

    Wie groß sind die Aussichten, dass ich das alleinige Aufenthaltbestimmungsrecht bei gleichbleibenen Sorgerecht bekomme? Ich würde selbstverständlich einen Anwalt beauftragen, aber habe bedenken zu verlieren und dadurch mein Aufenthaltsrecht einzubußen. Reichen diese Punkte schon aus für eine Entscheidung? Das Jugentamt weiß über alle bescheid, aber außer Gespräche gab es nichts sinnvolleres.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Peter,

      wir dürfen Ihnen keine Rechtsberatung erteilen und können daher zu solch individuellen Fragen keine Antwort geben. Kontaktieren Sie daher bitte einen Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  35. Alexandra Y. A. sagt:

    9 Jahre war ich unzertrennlich mit meinem Sohn zusammen und jetzt hat sein Vater nach der Trennung/Scheidung die Aufenthaltsbestimmungsrecht zugesprochen bekommen, da ich obdachlos wurde.
    Nun bemühe ich mich um eine Wohnung und möchte dann das Kind zurück und das Kind möchte auch zu mir zurück!
    Wie groß ist meine Chance, den Antrag auf die Aufenthaltsbestimmungsrecht mir zugesprochen zu bekommen?

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Alexandra,

      bitte wenden Sie sich an einen Anwalt. Schätzt dieser die Situation für Sie günstig ein, können Sie Verfahrenskostenhilfe beantragen, sodass durch eine Änderungsklage für Sie keine Kosten entstünden. Wir können nicht einschätzen, wie groß Ihre Chance in einem Rechtsstreit wäre. Hierein zählen viele Umstände.

      Ihr Scheidung.

  36. Rebecca sagt:

    Hallo,
    ich habe eine bald 4 jährige Tochter und lebe seit ihrem ersten Lebensjahr getrennt von ihrem Vater.Er kümmert sich super und ich möchte auch das der kontakt bestehen bleibt.Allerdings kann ich mit ihm nichts ohne Streit besprechen.Er hohlt die kleine Dienstags und Donnerstag aus dem Kindergarten ab und bringt sie dann Mittwochs und Freitags wieder hin und hat sie zu dem jeden zweiten Samstag bis Montag.Nun ist es aber so, dass er sie 1.nicht wirklich regelmäßig auch in den Kindergarten bringt und ich sie aus Erziehungsgründen gerne an besagten Tagen Abends wieder hätte.Dies lehnt er allerdings nach mehrfacher bitte gänzlich ab.ich gehe vollzeit arbeiten-er ist arbeitslos.Nun frage ich mich, ob ich da in irgendeiner Form gerichtlich etwas erreichen könnte.lg

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Rebecca,

      grundsätzlich kann das Familiengericht solche Uneinigkeiten richterlich regeln. Hierfür wenden Sie sich bitte an einen Anwalt. Zunächst ist es jedoch ratsam, das Jugendamt einzuschalten, welches in solchen Fällen als Vermittler zwischen den Eltern auftritt. Besprechen Sie mit diesem die Situation, ein Sachbearbeiter wird sich an den Vater Ihres Kindes wenden und nach einer gemeinsamen Lösung suchen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  37. K. sagt:

    Hallo,
    ich bin Vater von 2 kleinen Kindern. Meine Frau ist bei unserer Trennung ohne mich zu informieren und mich zu fragen 800km entfernt zu ihren Eltern gezogen. Ich bin aus verschiedenen Gründen sehr dagegen! Der Wohnort wurde ohne mein Einverständnis gewechselt, ebenso der Kindergarten. Kann ich dagegen denn wirklich nichts unternehmen. Selbst mein Anwalt lehnt einen Antrag auf Rückführung der Kinder ab. Stimmt das, dass ich da wirklich keine Chancen habe?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo,

      tatsächlich gestaltet sich die Rückführung in aller Regel schwierig – zumal die Regelungen zum Sorge- und Aufenthaltsbestimmungsrecht noch nicht abschließend geklärt sind. Halten Sie sich an Ihren Anwalt und lassen Sie Ihre Möglichkeiten ggf. nochmals prüfen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  38. petra sagt:

    Hallo , ich möchte die Scheidung einreichen und mein Mann ist im Prinzip einverstanden und sagt ich soll zum Anwalt gehen und ercwürde dann Abwsrten ,was da an schriftlichen Forderungen kommt und könntecdann ja gucken ,wie er darsuf reagiert . Eine Forderung wird sein , dass er sus der gemeinsamen ,nicht abbezahlten , Eigentumswhg auszieht um erstmsl das Trennungsjahr einzuleiten . Wir haben 2 Kinder ( 10 u 13 ) , und es wäre ja quatsch ,wenn er in der grossen Whg bleibt u ich mir mit den Kindern eine Mietwohnung suche . Jetzt endlich meine Frage . Wenn er sich weigern sollte auszuziehen , ich aber wegen ewiger Streitereien unbedingt die räumliche Trennung möchte ,könnte ich dann mit den Kindern ausziehen ohne das es heißt ich entziehe ihm die Kinder ,da wir ja gemeinsames ABR haben , oder bräuchte ich sein schriftliches Einverständnis ?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Petra,

      Sie können auch das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht erwirken. Wenden Sie sich an Ihren Anwalt, um Ihre Möglichkeiten zu prüfen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  39. Natascha sagt:

    Hallo
    Meine Eltern sind Zeit mehrere Jahre Pflegeeltern meines Neffen meine Eltern haben das Aufenthaltsbestimmungsrecht die Kindesmutter hat die ganze Zeit keinen Kontakt zum Kind weil sie es nicht möchte hat beim Jugendamt unterschrieben das mein Neffe bis zum 18 Lebensjahr bei meinen Eltern bleiben soll redet mit meinem Neffen nicht und schenkt keine Beachtung er will auch absolut nicht zur Mutter sie hat auch verboten in der Schule das mein Neffe mit seinem Bruder der bei ihr lebt spielt oder Kontakt hat um nicht im selben Bus fahren soll nun klagt sie auf das Aufenthaltsbestimmungsrecht weil sie das alleinige Sorgerecht hat wie sehen die Chancen für meine eltern aus mein Neffe bei sich zu behalten ?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Natascha,

      zu den Erfolgsaussichten in einem solchen Rechtsstreit kann Ihnen an dieser Stelle keine Auskunft gegeben werden, da wir nicht befugt sind, Rechtsberatung zu erteilen. Raten Sie Ihren Eltern zum Besuch bei einen Anwalt, um mögliche Lösungen zu prüfen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  40. Birte K. sagt:

    Ich habe mich von mein ex-mann scheiden lassen weil er mich seit meiner Schwangerschaft mit unsere gemeinsamen Sohn geschlagen hat, später Krankenhaus reif. Ich lebe mit unserem 3 jährigen sohn seit 2½ Jahren alleine. Ex-Mann hat geteilter Sorgerecht, Aufenthaltsbestimmungsrecht und Besuchsrecht 3x wöchentlich, 1x mit Übernachtung. Die Besuchs Zeiten werden für mich unerträgliche. Ich werde von Ex-Mann gestalked, er nimmt mir beim einkaufen einfach unserer Sohn weg. Bedroht meine Familie, Nachbarn müssen inm anrufen wenn ich Besuch bekomme sonst schlägt er die auch. Schlägt mich noch Krankenhaus reif vor unser Sohn und in der Öffentlichkeit. Und jetzt kommt der kleine nach hause mit blaue Flecken an den Beinen und sagt papa hatte ihm ganz dull gekniffen. Ich habe Anzeigen bei der Polizei gestellt nach jeder Gewalt tat, war beim Jugendamt und Anwalt und der gewalt geht weiter. Er schreckt vor nichts zurück. Und das alles weil er Rechte als Vater hat sein sohn zu sehen. Ich brauche ein hilfe oder ein tip, ich weiss nicht mehr weiter und bin am ende, ich halte diese Angriffe nicht mehr aus.

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Birte,

      bitte wenden Sie sich an ein Frauenhaus oder eine Familienberatungsstelle in Ihrer Stadt. Der Gang zum Jugendamt und zur Polizei waren richtig. Hier sollte man weiteren Schritte eingeleitet haben. Gewalt gegen Kinder und gegen das andere Elternteil kann zur Kürzung oder Aufhebung des Umgangsrechts führen. Lassen Sie sich auch anwaltlich beraten.

      Ihr Scheidung.org-Team

  41. Joshua45 sagt:

    Hallo,
    ich habe das ABR nach einem eindeutigen Gutachten und laaaanger Verhandlung zugesprochen bekommen. Die Mutter lässt nichts unversucht unseren Sohn zu manipulieren und zu bedrängen.
    Die Mutter verweigert die Herausgabe von wichtigen Dokumenten
    U-Heft Impfpass Reisepass
    ist das rechtens…?
    Inzwischen droht die Mutter mit der nächsten Instanz vor dem OLG.
    Ohne auch nur Ansatzweise Rücksicht auf den Jungen und eine stabile Situation zu nehmen.
    Ist es richtig, dass ich durch das ABR einfache alltägliche Entscheidungen alleine treffen darf…? Besuch Zahnarzt Kinderarzt z.B.
    Danke für Antwort

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Joshua,

      das Aufenthaltsbestimmungsrecht ist nur ein Teil des gesamten Sorgerechts und kann in aller Regel nur bezogen auf die alltägliche Lebenssituation ausgeübt werden. Arztbesuche dürfen dem Kind in aller Regel ohnehin nicht vorenthalten werden, wenn diese notwendig erscheinen.

      In aller Regel besteht die Herausgabepflicht sämtlicher das Kind betreffender Dokumente an denjenigen Elternteil, der das Kind dauerhaft betreut – um gerade auch Arztbesuche und anderes zu ermöglichen. Wenden Sie sich an Ihren Anwalt, um genauere Auskunft zu Ihrem speziellen Fall zu erhalten.

      Ihr Scheidung.org-Team

  42. L. sagt:

    Hallo,
    Meine Tochter ist zwei Jahre alt und wir haben das gemeinsame Sorgerecht. Von Anfang an hat sich der Erzeuger kaum gekümmert, kam sehr unregelmäßig, am Ende nur in viel zu großen Abständen (alle 5-6 Wochen) und war dann nach 3 Monaten nicht erscheinen im Februar das letzte mal für 2 Stunden da. Unterhalt wird nicht gezahlt und auf Hilfe von einer Erziehungsberatungsstelle hat er sich auf nicht eingelassen und ist einfach nicht erschienen. Nun möchte bzw müsste ich aus beruflichen Gründen umziehen und das recht bald. Ich weiß nicht wo der Erzeuger wohnt, arbeitet oder sich überhaupt aufhält. Macht es Sinn dass alleinige Aufentshaltsbestimmungsrecht zu beantragen um einen neuen Mietvertrag unterzeichnen zu können?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo,

      Sie können das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht beantragen. Wenden sich für eine ausführliche Beratung an einen Anwalt. Auch das Jugendamt kann Ihnen ggf. behilflich sein.

      Ihr Scheidung.org-Team

  43. Fritz J. sagt:

    Ich schreibe hier als betroffener Opa:
    Genau diesen Scheiss (Pardon, aber anders kann man dies nicht nennen!) müssen wir bei unsrer Tochter erleben. Der Vater unsres Enkels ist – euphemistisch ausgedrückt – nicht gerade „familienfähig“. Das vom Gericht geforderte Gutachten kam zu dem Schluss, dass das Kind (also der Enkel) unbedingt (!) bei der Mutter bleiben soll. Ein verknöcherter alter Richter meinte in der Verhandlung sinngemäß:“Früher haben immer die Mütter das Kind gekriegt; jetzt probieren (!) wir (!) mal, ob das Kind nicht auch bei den Vätern bleiben kann.“ Soviel zum angeblichen „Kindeswohl“ – bei diesem Wort dreht sich mir langsam der Magen um! Bei den seltenen zugestandenen Besuchen heult der Kleine Rotz und Wasser, wenn er wieder zurück muß. Der Enkel wird am sehr frühen Morgen im Kindergarten abgeliefert und am Abend (!), oft erst gegen 19:00, dort abgeholt; so sieht ein „fürsorglicher“ Vater aus. Wenn der Kleine sich mal verletzt (das kommt bei Kinder halt vor), kriegt er noch „eine hinter die Löffel“ (wie wir durch vorsichtiges Fragen rausgekriegt haben; denn er hat striktes Verbot, mit uns über seinen „Papa“ zu sprechen!) und die Bemerkung, er solle sich nicht so anstellen.
    Die Sache wurde durch die Instanzen bei Gericht verfolgt und beim Verf.-Gericht „nicht zur Entscheidung angenommen“. Das Wort Rechtsstaat hat für mich inzwischen einen recht üblen Beigeschmack.
    Ich bedaure, Ihnen auch nicht weiterhelfen zu können; aber ich hoffe, dass das jemand liest, der vielleicht für uns Beide ein paar Tipps hat!

  44. BLUME sagt:

    Hallo :)
    Im Februar kommt meine Tochter zur Welt. Mit dem Vater lebe ich getrennt in der selben Stadt. Ich möchte jedoch in eine andere Stadt ziehen (300km entfernt).Der Vater des Kindes hat jedoch was dagegen. Muss ich jetzt hier bleiben nur weil er damit nicht einverstanden ist ?

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Blume,

      Sie dürfen nur hinziehen, wo Sie möchten, wenn Sie die alleinige Aufenthaltsbestimmung haben. Es bedarf allerdings dennoch der Zustimmung des anderen Sorgeberechtigten. Im Zweifel muss das Gericht darüber entscheiden. Sie könnten Ihrem Ex-Partner allerdings vorschlagen, dass er das Kind zwar seltener, dafür aber länger sehen kann. Versuchen Sie ihm dies deutlich zu machen und gemeinsam eine Einigung zum Wohl des Kindes zu treffen.

      Ihr Scheidung.org-Team

      1. heinrich s. sagt:

        Und zwar habe ich das geteilte Sorgerecht …nicht das Aufenthaltsbestimmungsrecht und verbietet mir zu meiner neuen Partnerin zu gehen …ob sie das darf

        1. Scheidung.org sagt:

          Hallo Heinrich,

          sofern Sie nicht das Aufenthaltsbestimmungsrecht für Ihr Kind haben, dürfen Sei nicht ohne den anderen Elternteil entscheiden, wo sich das Kind aufhält. Insofern kann Ihnen der andere Elternteil schon untersagen, mit dem gemeinsamen Kind zu Ihrer neuen Partnerin zu gehen.

          Ihr Scheidung.org-Team

  45. Rosi sagt:

    Hallo,
    in den Zeilen sind jede Menge Informationen zu finden, aber keine, welche auf mich bzw. uns passen würden. Ich habe vor, mich von meinem Ehemann zu trennen. Unsere Tochter, 10 Jahre, hängt sehr an mir. Jetzt hat der Vater gedroht, dass er im Fall einer Trennung auf das Wechselmodell (14 Tage bei mir, 14 Tage bei ihm) bestehen würde. Derzeit arbeitet er im 3-Schicht-System, welches er dann aufgeben würde wollen. Meine Tochter möchte dieses Modell jedoch nicht. Wie sehen die Chancen des Vaters aus, dieses Modell gegen den Willen unserer Tochter und auch gegen meinen Willen durchzusetzen? Bis jetzt teilen wir uns alle Rechte und Pflichten. Jedoch habe ich mich in der Vergangenheit vordergründig um unsere Tochter gekümmert und es würde mir auch das Herz brechen, wenn er Erfolg hätte, aber wichtiger hierbei ist mir, dass meine Tochter das nicht möchte und ihm ist es egal.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Rosi,

      älteren Kindern wird vom Gericht stets ein Mitspracherecht eingeräumt. So soll das Wohl des Kindes besser gewährleistet werden. Allerdings prüft das Gericht auch, ob das Kind diese Meinung von sich aus entwickelt hat oder einer der Elternteile „Überzeugungsarbeit“ geleistet hat. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um mögliche Lösungen zu finden (auch hinsichtlich des Sorge- und Aufenthaltsbestimmungsrechts).

      Ihr Scheidung.org-Team

  46. Ela pr. sagt:

    Ich möchte mich von dem Vater meiner kinder trennen… wir sind nich verheiratet haben aber das gemeinsame sorgerecht und aufenrhaltbestimmungerecht … jetzt muss ich mir ne eigene Wohnung suchen und darf seiner Meinung nach die Kinder nicht mitnehmen… was hab ich für rechte als Mutter die ihre Kinder nicht verlieren will …

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Ela pr.,

      die Eltern sollen sich über den gewöhnlichen Aufenthalt der Kinder einigen, wenn sie sich Trennen. Hierfür können sie sich auch gemeinsam an das Jugendamt wenden, welches als neutrale Instanz helfen kann, im Wohle der Kinder eine Lösung zu finden. Bleiben solche Anstrengungen ergebnislos, bleibt nur der Gang vor das Familiengericht, welches dann darüber befindet, wo die Kinder verbleiben sollen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  47. Sira sagt:

    Guten Tag,
    bei mir sieht es so aus.
    Wir sind seit 3 Jahren geschieden. Nach der Trennung bin ich leider ohne meine Tochter ausgezogen, weil ich mir nur eine 2 Räume Wohnung leisten konnte. Der ex wollte es so wegen Unterhalt usw.
    Meine Tochter ist also bei ihrem Vater geblieben, wo sie zumindest ihr Kinderzimmer hatte.
    Vor Gericht wurde ich gefragt, ob es für mich in Ordnung war meine Tochter 2-3 Tage bei mir zu haben. Ich habe geantwortet, dass ich sowieso keine große Wahl hatte und/oder, dass es zu der Zeit nicht anders ging.
    Ich hatte keinen Job und als Ausländerin wollte ich auch unbedingt mein Studium beenden anstatt von Mini Jobs zu leben, wie mein ex damals von mir wollte.
    Dazu habe ich ganz deutlich gesagt, sobald ich mein Studium beendet habe und besser im Leben stehe, werde ich natürlich meine Meinung ändern.
    In paar Monaten bin ich mit dem Studium endlich fertig und werde in 2017 mit meinem neuen Partner zusammen leben. Meine neue Stadt liegt circa 110 Km entfernt von der jetzigen, wo meine Tochter lebt.
    Den ex Mann habe ich natürlich informiert und meinen Wünsch mit meiner Tochter umzuziehen geäußert.
    Er ist „natürlich“ anderer Meinung. Dazu noch die bösen Sprüche wie:
    – ich habe mich um sie die letzten Jahren nicht gekümmert
    – ich sei nicht da gewesen als sie krank war ( was natürlich nicht stimmt . Ich musste immer als Studentin einspringen, weil Monsieur arbeitet und ich nicht — manchmal denke ich, er hat ein echtes Gehirnproblem oder ist einfach gemein)
    – ich würde sie von ihrer ganzen Familie trennen.
    usw…
    Er hat sie gefragt, ob sie mit mir umziehen würde. Das hat sie bejaht aber natürlich denkt er, ich habe sie eingeredet.
    Das Kind hat Angst vor ihm, weil er immer am schimpfen und meckern ist.
    Er gehört zu dieser Kategorie von Leuten die von sich selbst überzeugt sind, wenn Sie verstehen was ich damit meine.
    Meine Tochter denkt auch, sie muss immer seinen Willen folgen sonst wird er zu mir böse sein.
    Ich noch betonnen, unsere Ehe war leider nicht einer der schönsten….
    Meine Tochter muss in 2017 ins Gymnasium.

    Was können Sie mir empfehlen?
    Vielen Dank im Voraus

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Sira,

      wenden Sie sich ans Jugendamt und finden Sie gemeinsam eine Lösung. Werden Sie sich nicht einig, kann Ihnen die Entscheidung vom Familiengericht abgenommen werden.

      Ihr Scheidung.org-Team

  48. Tommy sagt:

    Hallo,

    mein Kind geht nun zur Tagesmutter und ich kann es nur noch am Samstag für 2 bis max 3 Std sehen. Bei diesen Treffen ist meine noch Frau ständig dabei und ich habe keine Zeit mit dem Kind alleine. Ist so etwas in Ordnung? Sie tut dies, weil Sie meint ich würde Allergien gegen Lebensmittel nicht beachten.

    Ich plädiere für eine 14 Tages Lösung, so dass mein Kind am Wochenende bei mir ist ohne dass die Mutter dabei ist.
    Das Kind ist etwas mehr als 1 Jahr alt.
    Ist diese Regelung normal? Vielleicht in der anderen Woche an einem Nachmittag noch 2-3 Std mit dem Kind.

    Können Sie mir hier weiterhelfen? Beim Jugendamt waren wir bereits und die von mir genannte Lösung wurde dort angepeilt ab Dem 1. Lebensjahr. Also so dass man auf die komplette Wochenendübernachtung drauf hingearbeitet wird.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Tommy,

      kontaktieren Sie nochmals das Jugendamt, denn wie Sie es sagen, ist das Kind nun ein Jahr alt, insofern kann nun Ihr Lösungsansatz verfolgt werden. Hilft Ihnen dies nicht weiter, können Sie sich an einen Anwalt wenden.

      Ihr Scheidung.org-Team

  49. Ka. sagt:

    Ich habe eine Frage die hier nicht gesondert vorkommt.
    Ich bin Vater von einer 12 jäjrigen Tochter.
    Nachdem die Kindesmutter vor zweieinhalb Jahren ausgezogen ist war ich gezwungen das gemeinsame Sorgerecht zu beantragen. Dies wurde mir zugesprochen.
    Im weiteren Verlauf habe ich dann auch recht problemlos Das Aufenthaltsbestimmungsrecht und die alleinige Schulwahl bekommen.
    Nun verhält es sich so, daß die Kindesmutter trotz jeglichem Entgegenkommen meiner seits permanent versucht einen gewissen Stresspegel aufrecht zu erhalten.
    Sei es nun mit Anzeigen und anderen Aktionen die ins absurde führen.
    Ich habe daraufhin beschlossen persönliche Kommunikation abzubrechen und ihr nun die Informationen zukommen zu lassen die die relevant sind.
    Meine Frage nun ist: Zu was bin ich rechtlich verpflichtet? (Ausser Umzug oder Operationen und dergleichen wichtigen Dingen:)
    Muss ich mit ihr abklären wenn ich das Kind zur Schülerhilfe schicken will?
    Muss ich ihr Rechenschaft ablegen wenn es Elternabende gibt, oder „darf“ sie sich selber um diese Informationen kümmern?
    Ich wäre Sehr dankbar über eine Antwort.

    Beste Grüße

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo,

      in aller Regel treffen Eltern mit gemeinsamem Sorgerecht lebenstragende Entscheidungen im Leben des Kindes gemeinsam. Die erstreckt sich zumeist jedoch nicht auf alle einzelnen Facetten. Letztlich ist jedoch der jeweilige Einzelfall entscheidend. Wenden Sie sich an Ihren Anwalt, um sich genauer darüber zu informieren, wie weit die Auskunfts- und Abspracheverpflichtung gegenüber der Kindesmutter reicht.

      Ihr Scheidung.org-Team

      1. Karagiosis sagt:

        Danke

  50. Andre sagt:

    Hallo
    Ich hätte eine Frage…Wie haben das gemeinsam Sorgerecht für unsere Kinder.Nun möchte mein großer Sohn er ist 11,5 Jahre das Wochenmodel. Er ist jetzt schon jeden Tag bei mir da seine Schule bei mir um die Ecke liegt.Ich war jetzt beim Jugendamt und habe um Hilfe gebeten weil die Mutter dagegen ist. Mein Sohn hatte auch schon ein Termin und jetzt muss sie vorsprechen. Was kann ich tun wenn sie wieder nein sagt.Es ist der Wunsch des Kindes.Sein Freundeskreis seine Schule und sein FußballVerein ist in meinem Viertel und sein Lebensmittelpunkt in der Woche ist bei mir.Mfg

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Andre,

      unter Umständen kann das Wechselmodell auch gegen den Willen eines Elternteils gerichtlich durchgesetzt werden. Die Erfolgsaussichten sind jedoch von Fall zu Fall unterschiedlich. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um mögliche Regelungen zu besprechen, die Erfolgsaussichten zu klären und sich auch auf die hierfür entstehenden Kosten zu informieren.

      Ihr Scheidung.org-Team

  51. Kevin S. sagt:

    Ich habe eine frage?
    Ich bin Kevin…meine Eltern streiten sich sehr viel und ich komme mit den Umständen zu Haus nicht klar…mein Papa sagte mir er will dafür sorgen das ich zu meinen Parten kann!
    Aber das Jugendamt kooperiert dagegen und will mich in irgendeine Pflegefamilie stecken und dabei hat das Jugendamt seine Arbeit hier in der Familie nur vernachlässigt indem sie nie hier waren oder nichts nachgegangen sind usw.
    Würde die Chance bestehen das mein Vater es schaffen könnte das ich zu meine Parten ziehen kann?

    1. Kevin S. sagt:

      Und ich bin in vier Monaten 16

    2. scheidung.org sagt:

      Hallo Kevin,

      vor Gericht ist das Kindeswohl entscheidend. Mit 15 bzw. 16 Jahren haben Sie allerdings die Möglichkeit, Ihren Wunsch bzw. Ihre Meinung zu äußern. Sie können vorschlagen, bei wem Sie wohnen wollen. Vor Gericht kann ab einem Alter von 14 Jahren nur in besonderen Ausnahmefällen gegen den Wunsch des Kindes entschieden werden. Meistens liegt dann eine Kindeswohlgefährdung vor.

      Ihr Scheidung.org-Team

  52. Timo sagt:

    Hallo liebes Team, mein anliegen. Wir haben November 2015 geheiratet. Im Februar kam unser Sohn auf die Welt. Im April hat sie uns allein gelassen ein Wochenende und fing was mit jemanden anderst an. Sie ging dann 4 Wochen morgens aus dem Haus und kam abends heim, ich habe mich beurlauben lassen um meinen Sohn zu betreuen. Jetzt ist dann im Aril/Mai die Scheidung. Wir haben im Moment das Wechselsystem unter uns ausgemacht auch den Unterhalt. Sie möchte meinen Sohn jetzt dann zu einer Tagesmutter geben im Februar wenn sie arbeitet und das ist Ihre Freundin. Da will ich auf alle Fälle nicht zustimmen, das heißt dann es wir eine andere gewählt? Mein Papa ist Rentner und meine utter arbeitet auf 450€ Basis und immer gegen Schicht von mir, mein Sohn ist zu 100% bestens betreut bei uns. Die Frage ist, muss ich zu einer Tages mutter überhaupt zustimmen, wenn andere möglichkeiten es gibt? Ich mövhte auch nciht das ihr neuer mein Sohn zur Tagesmutter bring und holt, bekomm icgh das auch durch?

    Vielen dank im voraus für eine Antwort.
    lg Timo

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Timo,

      sind beide Eltern sorgeberechtigt, so besteht grundsätzlich beiderseitiges Mitspracherecht bei Fragen der Erziehung, der Schuldbildung usf. Wenden Sie sich im Zweifel an einen Anwalt, um Ihre Einspruchschancen zu prüfen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  53. U. Engel. sagt:

    Hallo liebes Team, wenn ein Elternteil das alleinige Aufenthaltsbestimungsrecht aber beide das Sorgerecht haben ergeben sich oft Mißverständnisse bei unmöglicher Kommunikation. Wenn das Elternteil mit dem all. Aufenthaltsbestimmungsrecht mit dem jüngsten von 3 Kindern zur Mutter /Vater-Kind Kur fährt und die beiden großen Geschwister (14 und 16 Jahre ) allein zu Hause lässt. Diese nur zum schlafen zu den Großeltern gehen und das andere Elternteil nicht informiert wird. Darf das überhaupt so stattfinden und wer ist verantwortlich wenn irgendwelche Schwierigkeiten entstehen ? Ist es nicht so das in diesem Fall die Kinder bei dem sowieso im selben Ort wohnenden anderem Elternteil untergebracht werden sollten ? Oder kann auch in dieser Situation von dem Elternteil mit dem all. Aufenthaltsbestimmungsrecht allein entschieden werden wo und was die Kinder machen wenn der andere für mindestens 3 Wochen nicht vor Ort ist ? Das Jugendamt kann leider nicht helfend und unterstützend zur Seite stehen, da jegliche Gespräche unterbunden bzw. behauptet wird es ist alles geklärt und es gäbe keinen Gesprächsbedarf. Hier geht es ja aber auch um das Kindeswohl das zu wünschen übrig läßt wenn zwei Kinder in dem Alter nur zum schlafen zu den Großeltern gehen und sonst allein zu Hause sind. Freilich ist verständlich das Kindern es in dem Alter gefällt ohne Regeln und Strukturen den Tag zu verbringen. Aber hier geht es um das Kindeswohl und die Sicherheit der Kinder. Wenn die beiden etwas anstellen oder zum Arzt müssen wer trägt dann die Verantwortung ?

    für eine schnellstmögliche Antwort wäre ich ihnen sehr verbunden und bedanke mich im Vorraus !
    U.Engel.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo,

      wenn beiden Elternteilen das Sorgerecht zusteht, sollten solche Entscheidungen zusammen getroffen werden. Das Aufenthaltsbestimmungsrecht räumt es dem Elternteil vor allem ein, Entscheidungen zu treffen, die das tägliche Leben betreffen. Suchen Sie einen Anwalt auf, der Ihre Lage überprüft und ggf. Ihr Recht durchsetzt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  54. Matthias sagt:

    Hallo,

    mal eine Frage zum Thema. Ich habe in diesem Jahr die Scheidung vor mir und wir haben zwei gemeinsame Kinder.
    Die Betreuung dieser erfolgt im Wechselmodel, was bisher recht gut klappt.
    Die Scheidung soll eigentlich einvernehmlich über einen gemeinsamen Anwalt geregelt werden.
    Allerdings möchte ich gern dabei das ABR so geregelt haben, dass dieses mir zugesprochen wird. Hintergrund, ich bin der berufstätige Teil der „Familie“ meine Noch-Frau ist berufsuntätig.
    Ich wohne in einem Haus, welches seit Generationen im Familienbesitz ist und ich nicht vor habe zu verlassen. Meine Frau wohnt in einer Mietwohnung.
    Nun ist die wahrscheinlichkeit bei Ihr vorhanden, das sie bei bestimmten Lebensereignissen ( Beruf, Partnerschaft) irgendwann doch umziehen könnte. Um dann einen späteren Rechtsstreit um den Kindesverbleib umgehen zu können, möchte ich gerne bereits bei der Scheidung das ABR für mich erwirken. Ist dieses im Zuge des Scheidungsverfahrens möcglich und wie stehen die Chancen dabei?

    Vielen Dank im Voraus.

    Gruß Matthias

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Mathias,

      Sie können einen zusätzlichen Antrag beim Gericht anbringen bezüglich des Aufenthaltsbestimmungsrechts. Allerdings benötigen Sie auch hier ggf. einen eigenen Anwalt. Sie können aber auch einvernehmlich entsprechende Einigungen treffen. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um Ihre Erfolgschancen zu ergründen. An dieser Stelle können wir derartige Einschätzungen nicht geben.

      Ihr Scheidung.org-Team

  55. Schwiegermutter sagt:

    Hallo,
    meine Tochter hat seit Juni einen Lebensgefährten, der aus einer früheren Beziehung zwei Kinder hat. Die stehen bei ihm an erster Stelle. Meine Tochter und er haben eine sehr gute Beziehung zu der Mutter der Kinder. Sie haben die beiden regelmäßig jedes zweite Wochenende, und sind immer parat, wenn mit den Kindern was ist (z. B. Krankheit), auch an den Geburtstagen sind sie vor Ort und helfen beim Kindergeburtstag. eigentlich richtig schön, wie harmonisch das abläuft.
    Nun war die Mutter mit den Kindern über Weihnachten in einer weit entfernten Großstadt bei ihren Eltern zu Besuch. Und nun kommt das unfassbare für den Lebensgefährten meiner Tochter. Die Mutter will nun mit den Kindern in diese Stadt ziehen. Somit wäre es ihm nicht mehr möglich, seine Kinder regelmäßig zu sehen und für sie da zu sein. Er hat keinen Führerschein. Er versteht die Welt nicht mehr und ist sehr traurig, hat sogar geweint.
    Hat er da irgendwelche Möglichkeiten, das zu verhindern?
    Bisher lebt die Mutter mit den Kindern in einem kleinen Dorf, die Kinder haben neben der Mutter die gesamte Familie des Vaters dort, die sich ebenfalls bei der Kinderbetreuung einbringt. Sie gehen aus dem Haus und haben gleich viele Spielgefährten, was in der Großstadt mit Sicherheit nicht so sein wird.
    Wir würden ihm so gerne helfen, weil die Kinder für ihn so wichtig sind.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo,

      haben beide Eltern das Aufenthaltsbestimmungs- und Sorgerecht müssen derart weitreichende Entscheidungen in aller Regel im Einvernehmen getroffen werden. Raten Sie Ihrem Sohn zum Besuch bei einem Anwalt, um sich über seine Möglichkeiten aufklären zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  56. Susanne sagt:

    Hallo,

    ich habe eine spezielle Frage, die ich nirgends beantwortet finde: Es geht in dieser nicht um ein „Langzeitbestimmungsrecht“ sondern um den genauen Moment des Auszuges aus einer gemeinsamen Wohnung. Ich werde mich trennen und habe, bisher ohne Wissen meines Mannes, ein wunderschönes Häuschen mit großem Garten in der Nachbarschaft gekauft, nur 9km weiter (=kein Schulwechsel), da meine Kinder (9 und 13) sich im aktuellen Haus überhaupt nicht wohl fühlen, was sie auch imemr wieder betonen..
    Wenn die Kinder im Moment des Auszuges, also wenn der Möbelwagen vor der Tür hält, weinend mit mir kommen möchte, der Kindsvater dies aber mit Gewalt und Freiheitsberaubung verhindert (z.B. einschließen, festhalten), wie ist in diesem Moment (leider Wochenende) vorzugehen und wo dürfen sich die Kinder in dem Falle aufhalten? Löst die Polizei soetwas trotz noch gemeinsamem ABR? Müssen sie beim Vater bleiben weil dies ihr gewohnter Aufenthaltsort ist oder dürfen sie mit mir gehen, wenn sie dies in diesem Moment vor der Polizei äußern?

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Susanne,

      Ihre Kinder haben ein Alter erreicht, in welchem Sie selbst entscheiden können, bei welchem Elternteil Sie sich wohler fühlen. Ihr Mann darf Ihre Kinder nicht mit Gewalt im Haus behalten, dann macht er sich strafbar und Sie können die Polizei rufen. Beantragen Sie vor Gericht das Aufenthaltsbestimmungsrecht, sodass die Kinder offiziell bei Ihnen wohnen dürfen. Ihre Kinder können zusätzlich aussagen, sodass das Gericht zum Wohle der Kinder entscheiden kann. Sprechen Sie am besten mit einem Anwalt über Ihre Möglichkeiten und nächsten Schritte.

      Ihr Scheidung.org-Team

  57. Silke sagt:

    Wie realistisch ist das Szenario, dass der Ex-Mann das gemeinsame Kleinkind bei sich wohnen lassen kann (bei gemeinsamem Sorgerecht; wenn die Mutter den Großteil des ersten Lebensjahres das Kind betreut hat) bzw. mit diesem Wunsch vorm Familiengericht Erfolg hat?

    Kann der Ex-Mann einen Umzug der Mutter mit gemeinsamen Kind in eine andere Stadt auch in folgenden Fällen verweigern?
    – wenn die Mutter von ihrem neuen Lebenspartner schwanger ist und mit ihm zusammenziehen möchte oder ihn heiraten möchte?
    – wenn die Mutter ein qualifiziertes Jobangebot in dieser Stadt hat?

    1. scheidung.org sagt:

      Hallo Silke,

      das kommt ganz auf die Umstände an. Haben Sie sich sehr gut um das Kind gekümmert und hat das Kind einen besseren Bezug zu Ihnen als Ihrem Mann, wird Ihnen das Gericht das Sorgerecht und das Aufenthaltsbestimmungsrecht nicht entziehen. Sollte Ihr Exmann gegen einen Umzug sein, wenn Sie das gemeinsame Sorgerecht für das Kind haben, hilft nur ein Gang vor das Gericht. Ein Anwalt kann Sie dazu beraten.

      Ihr Scheidung.org-Team

  58. Sylvia sagt:

    Hallo und guten Abend,
    Seit ca 16Monaten bin ich getrennt lebend mit einem Kind. Seit dem gibt es nur Stress ind Ärger. ER möchte das Kind alleine haben obwohl er im Schichtzdienst mit Wochenenddiensten tätig ist.
    Ich habe beim Familiengericht das momentane alleinige ABR bekommen.
    Nun meine Frage….der kleine ist 14tägig von Mittwoch mittag bis Sonntag 18uhr beim KV. Auf meine FRAGE, ob es möglich sei, dass der kleine schon Sonntag nach dem Mittag kommen könnte, damit ich auch mit MEINER Familie mit ihm Geburtstag feiern könnte,bekam ich vom KV die Antwort “mein Wochenende,Sonntag 18uhr“.
    Ich war geschockt….die Beraterin vom JA sagte nichts,ich bin entsprechend wütend gegangen.
    KANN er das so machen und bestimmen?
    Danke schon im Vorfeld für eine Antwort
    Ergänzung: Ich vergass zu erwähnen dass der kleine am Mittwoch Geburtstag hat….

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Sylvia,

      grundsätzlich ist es schon möglich, dass Sie und der Kindsvater zu solchen Tagen eine besondere Regelung treffen, allerdings müssen sich darüber beide einig werden. Eine Option ist es beispielsweise auch, dass das Kind seinen Geburtstag abwechselt bei den Eltern verbringt. Ggf. steht dem einen Elternteil dann ein Ausgleichstag zu. Wenden Sie sich an einen Anwalt bzw. Mediator, der zwischen Ihnen vermitteln kann.

      Ihr Scheidung.org-Team

  59. Susanne sagt:

    Hallo,
    ich hoffe, ich bekomme hier eine Antwort.
    Für unseren Sohn wurde mir das alleinige ABR zugesprochen. Ein Verfahren über die Ausgestaltung des Umgangsrechts gab es nicht. Allerdings habe ich dem ausgeweiteten Umgang zugestimmt, der auch praktiziert wird (14tägig: freitags nach der Schule bis montags vor der Schule sowie mittwochs auf donnerstags in der Folgewoche).
    Wie verhält es sich in Situationen, in denen der Vater „davon ausgeht“, dass die Feiertage, die an seine Umgangstage angrenzen, die automatische „Fortsetzung“ des Umgangszeitraums sind und der Meinung ist, er kann dann unseren Sohn z. B. 2 Tage länger behalten (beispielhafte Konstellation: Montag und Dienstag sind 2 Feiertage, er würde unseren Sohn normalerweise am Montag zur Schule bringen und ich ihn dann dort abholen. Da Feiertage sind und unser Sohn nicht zur Schule muss, geht der Vater davon aus, er kann unseren Sohn Montag und Dienstag behalten. Mittwoch wäre eh ein regelmäßiger Umgangstag, daher würde ich nach seiner „Logik“ mein Kind erst am Donnerstag von der Schule abholen). Ich sehe das anders und verweise auf den richterlichen Beschluss, in dem der Lebensmittelpunkt unseres Sohne klar geregelt ist. Wie ist hier die Rechtslage?
    Lieben Dank
    Susanne

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Susanne,

      die Wochentage, an denen der Kindsvater das Kind hat, sind festgelegt und ändern sich auch nicht, wenn davor oder danach ein Feiertag folgt. Möchte der Vater das Kind auch über die Feiertage behalten, sind entsprechende Regelungen zu treffen. Wenden Sie sich an einen Anwalt, der Ihr Umgangsrecht durchsetzen kann.

      Ihr Scheidung.org-Team

  60. babett sagt:

    Wir wohnen in Torrevieja und die Exfrau mit seiner Tochter in hinter Valencia. Er fährt jedes Wochenede seit Jahren 1000km am Wochenende um Sie abzuholen und am Sonntag wieder hinzubringen. Hat die Exfrau nicht auch die Pflicht, ab und zu mal zu fahren?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Babett,

      eine grundsätzliche Verpflichtung besteht hier eher nicht. Letztlich sind die Absprachen zwischen den Eltern entscheidend. Konsultieren ggf. einen Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  61. Jürgen sagt:

    Hallo,
    was ist in folgendem Sachverhalt sinnvoll, bzw. wie schätzen sie die Chancen ein das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht zu erhalten?
    Meine Ex Frau und ich gehen seit fast 10 Jahren getrennte Wege und sind auch schon lange geschieden. Wir haben eine gemeinsame Tochter, sie wird in diesem Jahr 12 Jahre alt. Der Umgang mit meiner Tochter wird mir regelmäßig und ohne Schwierigkeiten gewährt. Meine Ex Frau redet ständig davon kein Geld zu haben, hat aber regelmäßig neue Tattoos , bzw. leistet sich einen kleinen Hund. Desweiteren bin ich der Meinung das sie sich nicht wirklich um unsere gemeinsame Tochter kümmert, wenn sie mal was hat wo man zum Arzt gehen sollte, höre ich oft nur von meiner Tochter das Mama noch keine Zeit hatte. Mein Hauptproblem ist aber aktuell das die schulischen Leistungen meiner Tochter den Bach runter gehen, lt. aktuellem Halbjahreszeugnis ist die Versetzung gefährdet, und die Mutter hält es nicht für nötig mit mir gemeinsam auf den bevorstehenden Elternabend zu gehen.?! Der Halbbruder meiner Tochter hat bereits die 6.Klasse einmal wiederholt und ist jetzt in der 7. schon wieder Versetzungsgefährdet, und sie hält es nicht für nötig ggf. über Nachhilfe auch nur nachzudenken, bzw. zu organisieren.
    Was soll ich tun, bin aktuell vollkommen hilflos und ohnmächtig ob der Situation?
    Hier noch ein paar Daten zu mir. Lebe seit fast 9 Jahren in einer Partnerschaft, meine Partnerin hat auch eine Tochter die im gleichen Alter meiner Tochter ist, beide verstehen sich in der Regel recht gut.
    Danke für Ihre Antwort

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Jürgen,

      an dieser Stelle ist es uns leider nicht gestattet, Rechtsberatung zu erteilen. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um Ihre Erfolgsaussichten prüfen zu lassen. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg.

      Ihr Scheidung.org-Team

  62. Mutter sagt:

    Hallo,
    ich bin seit 11 Jahren geschieden, unsere Tochter (14 Jahre) lebt bei mir. Auch in den ersten gemeinsamen drei Jahren, hat sich der Vater kaum um sie gekümmert. Ich bin stets die erste Ansprechperson für sie.
    Jetzt befindet sie sich in der Pupertät und wir haben öfter eine Auseinandersetzung, meistens wegen der Schule, Spiele e.t.c.
    Bei ihrem Vater verbringt sie immer ein schönes Wochenende ohne Pflichten. Sie macht dort keine Hausaufgaben ( weil der Vater meint, sie soll die Zeit mit ihm und nicht mit der Schule verbringen ), darf Computerspiele spielen wann sie will.
    Deshalb meint sie bei ihm besser aufgehoben zu werden. Der Vater unterstützt natürlich diese Idee und so schaukeln sie sich gemeinsam hoch, wenn es bei uns zu einer Streitigkeit kommt. Wir haben schon mehrfach darüber gesprochen und ich versuchte ihr es zu erklären, dass sie die gleichen Probleme auch bei ihrem Vater hätte, aber sie versteht es nicht. Dem Vater würde es entgegenkommen, da er das Kind jedes zweites Wochenende von mir abholen muss (160 km eine Strecke). Ich weiß aber, dass sie mich nach bestimmter Zeit auch vermissen würde und vielleicht zu mir zurückkommen möchte.
    Ich finde für ein Kind grundsätzlich nicht gut, wenn ihm immer die Optionen zur Verfügung stehen, mal bei Mutter, mal bei Vater zu leben, zudem würde dabei ein Schulwechsel notwendig sein. Macht es einen Sinn für das Kind zu entscheiden und einen Aufenthaltsbestimmungsrecht zu beantragen oder soll man tatsächlich dem Kind immer wieder die Entscheidung überlassen? Wie sehen es die Familiengerichte?

    Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo,

      in solchen Fällen kommt es immer auf den Einzelfall an. Grundsätzlich ist es aber für die Kinder wichtig, dass sie sowohl zur Mutter wie zum Vater Kontakt haben. Suchen Sie am besten einen Anwalt auf, der Sie umfassend beraten kann.

      Ihr Scheidung.org-Team

  63. Nicola P. sagt:

    Guten Tag habe frage wohne in der schweiz hab damals meine frau geheiratet und haben ne kleine tochter von einen auf den anderen tag hat sie mich verlassen macht mich überall schlecht und alles unsere tochter weiss nicht das wir getrennt sind seit 4 monate seit kurzen hat sie nen neuen freund wo ich nicht gut finde als umgang für meine kleine als ich sie darauf angesprochen habe hat sie die kesb eingeschaltet sie sind in abklärung aber sie verbietet jeglichen umgang hat auch nr geändert und alles laut gericht muss sie sich an die trennungsverienbarung halten solange es ihn abklärung ist sie weigert sich was kann ich machen kann nicht paar wochen oder monate ohne meine kleine sehen liebe meine tochtwr

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Nicola,

      suchen Sie einen Anwalt auf, der Ihr Recht durchsetzt. Unter Umständen kann das Familiengericht erneut eingeschaltet werden.

      Ihr Scheidung.org-Team

  64. Mutter sagt:

    Guten Tag,

    mein Ex-Partner und ich sind seit Beginn 2013 getrennt; unsere Tochter hat seitdem ihren Hauptwohnsitz bei mir – bei ihrem Vater hält sie sich jedes zweite Wochenende auf.
    Mein neuer Partner (zusammen seit vier Jahren; seit April 2016 gemeinsamer Wohnsitz) wird sich ab April für 19 Monate geschäftlich im Ausland (kein EU-Land, aber kein politisch unruhiges/instabiles Land) aufhalten. Der Plan war ursprünglich, dass meine Tochter und ich ihn für 12 Monate begleiten werden (mit Rücksicht auf den Kindsvater nicht die vollen eineinhalb Jahre), allerdings hat ihr Vater nun sein Veto eingelegt und noch scheue ich vor dem Rechtsweg zurück.
    Sollte allerdings keine Einigung erzielt werden oder sollte die Beziehung zu meinem Partner durch die temporäre Trennung in einem solchen Maße gefährdet werden, dass ich mich doch entscheide, das Familiengericht zu bemühen, frage ich mich, wie groß meine Chance tatsächlich ist, das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht zugesprochen zu bekommen?
    Für eine kurze Einschätzung wäre ich dankbar.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo,

      in solchen Fällen handelt es sich immer um Einzelfallentscheidungen. Regelmäßig kommt es dabei auf verschiedenste Faktoren an, wie das Alter des Kindes etc. Wenden Sie sich bitte an einen Anwalt, der Sie umfassend beraten kann.

      Ihr Scheidung.org-Team

  65. Alex sagt:

    Guten Abend hab eine frage meine Frau kommt aus Tschechien hat kein deutsche staadangehörigkeit es krieselt zu zeit bei uns die drot mir wenn wir uns scheidenlassen unser kind nach Tschechien weg nehemen .Darf sie das überhaupt tun?Ich möchte auf kein fall meine Tochter verlieren

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Alex,

      es ist möglich, dass ein Elternteil auch weiter wegziehen kann. Im Zweifel müssen hierüber die Gerichte entscheiden. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um Ihre eigenen Möglichkeiten prüfen zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  66. Fräulein sagt:

    Hallo,

    ich bin seit sieben Monaten getrenntlebend. Mein zukünftiger Exmann (er hat sich von mir getrennt) ist spielsüchig.
    All seine Entscheidungen macht er vom Geld abhängig.
    Noch wohne ich mit den beiden gemeinsamen Kindern im Haus der Schwiegereltern. Hier wird jedoch ziemlicher Druck auf mich ausgeübt. Die Wohnsituation meines Erachtens also nicht mehr tragbar
    Zudem wohnt mein Mann nebenan.
    Um auszuziehen und eine Wohnung finanzieren zu können werde ich bald wieder mehr arbeiten gehen, da ich finanziell unabhängig sein möchte.
    Leider sind die Mietpreise hier sehr hoch.
    Mein Mann lies bereits verlauten, dass er nichts davon hält wenn wir ausziehen.
    Ich würde die Kinder aus ihrer gewohnten Umgebung reißen.
    Jedoch will ich nach Möglichkeit im Ort bleiben.
    Grundsätzlich wäre es mir lieb, das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht zu haben.
    Wie stünden hier die Chancen für mich, vor allem in Bezug auf seine Spielsucht?
    Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo,

      beachten Sie bitte, dass wir an dieser Stelle nicht befugt sind, Rechtsberatung zu erteilen. Wenden Sie sich deshalb an einen Anwalt für Familienrecht. Dieser kann Ihre Situation genau begutachten und eine Einschätzung zu Ihren Chancen geben.

      Ihr Scheidung.org-Team

  67. Jennifer W, sagt:

    Hallo,
    seid 1 Jahr sind wir getrennt ,haben beide das Sorgerecht.Unsere gemeinsame Tochter wird bald 4(geht seid 8.2016im kiga).Sie hat leider viel mitbekommen ,er wurde/wird laut und beleidigend vor der kleinen.Ich habe einen scheiss arzt usw für die kleine. auch traurig ist das die kleine sagt papa und xx(seine neue partnerin) sagen der xxx (mein partner) ist blöd,hat einen vogel oder papa hat gesagt ich hab blöde jungen schuhe an(klamotten werden schlecht gemacht),solche dinge ignorieren wir oder sagen ach dafür sind die Schuhe warm.der papa hat die kleine einmal die woche von 12 bis 18 uhr und alle 14 tage am we.ich habe sie bis 14 uhr im kiga er bestand darauf ,dass er sie um 12 uhr abholt. Ich merke einfach das es zu viel ist für sie ,sie denk viel nach ,sie ist einfach nicht sie wenn sie von ihm wieder kommt (mal aufgekratz,mal nachdenklich oder sehr frech.)neuerdings übergibt sie sich wenn sie von ihm kommt.ich werde auch einen termin beim arzt machen ,da ich denke dass sie psychisch was hat.ich möchte gern das er sie nur noch alle 14 am we hat ,kann ich das so entscheiden oder muss ich zum Jugendamt oder das gerichtlich machen?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Jennifer,

      diese Entscheidung können Sie nicht alleine treffen, sondern Sie benötigen die Einverständnis des Kindsvaters. Allerdings können Sie sich an einen Anwalt wenden, der Sie im Zweifel auch vor Gericht vertritt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  68. Hannes L sagt:

    Hallo,

    per Gerichtsprotokoll wurde der Kindesmutter das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht für das Kind (gemeinsames Sorgerecht) zugesprochen. Das Kind ist nun auf eigenen Wunsch und in einer privatrechtlichen Vereinbarung mit der Kindesmutter bestätigt zu mir gezogen.

    Ist eine Abänderung der gerichtlichen Vereinbarung sinnvoll bzw. sogar erforderlich, um spätere unliebsame Überraschungen zu vermeiden? Ist hierzu der gerichtliche Weg zwingend?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Hannes,

      Sie sollten das Aufenthaltsbestimmungsrecht beantragen. Wenden Sie sich an einen Anwalt, der Sie beraten und Ihnen dabei helfen kann.

      Ihr Scheidung.org-Team

  69. Reiner sagt:

    hallo,
    ich bin nun auch seit 2015 geschieden, meine Ex hat unseren Sohn, 13 Jahre alt (Ich bin Adoptiv-Vater) bei sich. Er kommt alle zweites Wochenende zu mir, meistens 2,5 Tage. Er ist lieber bei mir als bei der Mutter. Nun ziehen meine Ex und ihr neuer Freund in den Norden, für mich sind das 540 km weg.
    Mein Sohn hat gesagt, er will nicht weg von hier, sondern bei mir bleiben.
    Meine Ex will ihn auf keinen Fall hier lassen.
    Wie groß sind die Chancen dass ich das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrech erhalten kann?
    Ich bin genau wie meine Ex voll berufstätig, beide haben also gleich viel Zeit für den Jungen.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Reiner,

      derartige Einschätzungen können wir an dieser Stelle nicht leisten, da wir nicht befugt sind, Rechtsberatung zu erteilen. Wenden Sie sich bitte an einen Anwalt, um die Erfolgsaussichten eines solchen Antrages einschätzen zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  70. sabine sagt:

    hallo wir sind seit einem jahr getrennt und mein 14 jahriger sohn wollte beim vater leben , aber seit er bei ihm wohnt ist er in der schule sehr schlecht im lernen und benehmen falsche freundeskreis er ist viel allein daheim praktisch er hat seine freiheit habe sogar verdacht das er drogen nimmt
    konnen sie mir da ein rat geben? Wie kann ich meinen sohn wieder zuruck kriegen?
    Mach mir einfach viele sorgen um meinen sohn ich mochte nicht das er tiefer sinkt,das problem ist er mochte selber beim vater leben weil er da seine freiheit hat.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Sabine,

      versuchen Sie mit Ihrem Sohn und dem Kindsvater gemeinsam eine Lösung zu finden. Zudem kann auch das Jugendamt Ihnen helfen. Sollten Sie weitere Beratung benötigen, wenden Sie sich an einen Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  71. Dana sagt:

    Hallo, meine Tochter (10 Jahre), wohnt seit ca 1,5 Jahren bei mir. Meine ex Frau ist seit einem Jahr in Therapie. Sie wird in einem Heim betreut und sieht unsere Tochter alle zwei Wochen beim Opa. Wir haben beide das Sorgerecht. Grundsätzlich kommen wir beide mit der Situation gut klar. So nun habe ich seit einem Jahr meine Freundin an meiner Seite. Sie kommt auch super mit meiner Tochter klar. Wir möchten umziehen, jetzt ist die Frage wenn die Mutter das verweigert wird es ein Problem, sie ist ja nicht in der Lage das Kind zu erziehen, da sie krank ist. Darf sie das Kind in eine pflegefamilie geben, falls ich sage das ich umziehe. Das hat sie nähmlich mal gesagt. Wie gehe ich am besten vor.

    Lg

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Duana,

      da Sie beide das Sorgerecht haben, müssen Sie diese Entscheidung auch gemeinsam treffen. Kommen Sie nicht überein, können Sie das Jugendamt hinzuziehen und in letzter Konsequenz ist das Familiengericht einzuschalten, welches dann eine Entscheidung trifft.

      Ihr Scheidung.org-Team

  72. Patrik sagt:

    Hallo,

    wie ist es wenn meine “ noch “ Ehefrau jetzt im Mai mit meinem Sohn 220 km weit weg zieht. Natürlich möchte ich ihn weiterhin sehen und müsste dann wenn alles passt aller 2 Wochen natürlich die Fahrt hin um ihne zu holen und zurück, Sonntags wieder zurück fahren etc. was mich ja überheblich viel kosten wird.
    Ist es hier möglich die den Unterhalt entgegen zu rechnen?
    d.h. die Fahrtkosten die ich habe, ihr dann vom Unterhalt abziehen?

    Lg

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Patrick,

      regelmäßige Ausgaben verringern das Nettoeinkommen, welches für die Berechnung des Unterhalts herangezogen wird. Wenden Sie sich an einen Anwalt, der Ihnen genau sagen kann, wie viel Unterhalt Sie dann zahlen müssen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  73. michael sagt:

    hallo, meine beiden Grossen leben bei mir und der kleine bei meiner Ex-frau. der Kleine will aber zu mir und seinen geschwistern und auch zu meiner lebensgefährtin und deren Sohn da wir zusammen leben. sie weigert sich die wünsche vom kleinen zu akzeptieren so das ich jetzt das ABR beantragt habe. habe ich aussicht auf Erfolg ? Sie kümmert sich auch nicht wirklich toll, will weg ziehen hat den kleinen in einer anderen Kita gemeldet usw. ich bin da nicht mit einverstanden.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Michael,

      grundsätzlich hat jeder sorgeberechtigte Elternteil die Möglichkeit, das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht zu beantragen. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir Ihnen zu Ihren Erfolgsaussichten an dieser Stelle keine Auskunft geben können, da wir nicht befugt sind, Rechtsberatung zu erteilen. Wenden Sie sich hierzu bitte an Ihren Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  74. Sandra sagt:

    Hallo,
    wie ist es, wenn beide Eltern das Sorgerecht haben und der 15jähre Sohn den Wunsch äußert zum Vater zu ziehen? Mein Freund und ich wollen zusammenziehen und sein Sohn möchte dann gerne zu uns, weil er sich in der Familie seiner Mutter nicht wohl fühlt. Es sind 2 weitere Kinder aus 2. Ehe der Mutter im Haushalt und der Sohn fühlt sich dort benachteiligt. Die Kindsmutter stimmt diesem Wunsch jedoch nicht zu. Welche Schritte sind zu gehen, wenn man sich nicht einig wird?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Sandra,

      bitte wenden Sie sich an einen Anwalt, um Ihre Möglichkeiten und ggf. auch die Erfolgsaussichten einer Sorgerechtsklage prüfen zu lassen. Grundsätzlich spielt auch der Wunsch des Kindes eine Rolle, ihm muss aber nicht immer Folge geleistet werden, wenn er z. B. objektiv dem Kindeswohl widerspricht.

      Ihr Scheidung.org-Team

  75. A. sagt:

    Hi…Ich habe einen frage…excuse me if my german is not correct…Ich bin aber sehr sehr frustriert…Wir haben beiden sorgegrecht aber leider(wegen seiner art) Kinder wohnen bei ihm. Er möchte im Ausland Urlaub fliegen, aber normalweises, er braucht einen zustimmen von mir bekommen, oder?? Auf der anderen Seite, er will nicht die neue amerikanischen passport unterschreiben…Kann ich dann ihm verboten die Kinder aus Deutschland fliegen? So schlimm ist es momentan….Wie kann er sagen dass ich ja sagen soll wenn er die passport nicht unterschrieben??? He thinks the kids should have the passports when he does not need them…when he travels he uses their German ausweiss

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo,

      bitte wenden Sie sich an einen Anwalt, um zu prüfen, welche Handhabe in diesem Fall möglich ist. Grundsätzlich bedarf es aber bei gemeinsamem Sorgerecht nicht zwangsläufig der Zustimmung des anderen Elternteils, wenn es sich um einen kurzen Urlaub handelt, der nicht allzu weit wegführt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  76. marinero sagt:

    Hallo
    Situation: Beide Elternteile haben das Sorgerecht
    Mit dem Kindesvater ist keine einvernehmlichen Urlaubs- oder Ferienregelungen möglich.
    Während der Zeit seines Umgangsrechts (WE) oder auch in der Hälfte seiner Ferienzeit, so es mal zustande kommt, stellt er keinen Kontakt zwischen Kind und Kindesmutter her. Das Verhältnis ist vollkommen zerrüttet. Daher keine Umgangsgestaltung möglich. Kindesvater nutzt sein Umgangsrecht dazu aus, die Kindesmutter permanent zu schikanieren und unter Druck zu setzen.

  77. Stephan sagt:

    Hallo:

    Situation: zwei Töchter (4 und 7 Jahre alt), Wechselmodell (etwa 55-60% Vater, der Rest Mutter) praktiziert seit einem Jahr, soziales Umfeld beim Vater gesichert (Großeltern, Verwandtschaft)

    Mutter will wegziehen (circa 300km) nicht aus beruflichen oder sonstig zwingenden Gründen.

    Wer bekäme das ABR?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Stephan,

      Sie als Vater müssten diesem Umzug zustimmen. Können Sie sich mit der Mutter nicht einigen, kann das Familiengericht stellvertretend die Entscheidung treffen und dann einem Elternteil das Aufenthaltsbestimmungsrecht übertragen. Wenden Sie sich an einen Anwalt, der Ihre Chancen beurteilen kann.

      Ihr Scheidung.org-Team

  78. B. sagt:

    Hallo!!

    Ich bin geschieden vor drei jahre wir haben beide sorge recht und in sommer möchte ich mit mein sohn nach urlaub der kleine sieht fünf jahre seinem vater nicht und ich weis nicht wo der vater ist was kann ich tuhen das ich mit mein sohn nach türkei fliegen kann???

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo,

      versuchen Sie, mit dem Vater in Kontakt zu treten. Grundsätzlich jedoch bedarf es nicht automatisch für den Urlaub einer Zustimmung des zweiten Sorgeberechtigten, sofern es sich um einen vergleichsweise kurzen Urlaub handelt und dieser nicht zu weit wegführt. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um Ihren Fall genauer prüfen zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  79. MAILIN sagt:

    Hallo,
    ich bin mit meinem Kind letztes Jahr im September nach der Trennung des KV wieder in meine Heimat gezogen, der Ort liegt weiter weg als 50 km, er hat es mir nicht Verboten oder geäußert er würde dies nicht wollen. Wir haben geteiltes Sorgerecht und Aufenthaltbestimmungsrecht. Jetzt hat er zu mir gesagt er könnte noch dagegen angehen das wir wieder weiter in seine Nähe ziehen müssen. Hat er das recht dazu? Und könnte es negativ für mich ausfallen?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Mailin,

      wenden Sie sich bitte an einen Anwalt, um die Erfolgsaussichten des Kindesvaters einschätzen zu lassen und ggf. das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht zu beantragen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  80. Melanie sagt:

    Wie kann ich das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht beantragen?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Melanie,

      es bedarf hierzu eines Antrages vor dem zuständigen Familiengericht. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um sich umfassend zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  81. Stefan sagt:

    Schönen guten Abend,
    Ich lebe seit Dezember von meiner Ex-Freundin getrennt. Sie und ich haben einen gemeinsamen Sohn und wir haben auch beide das gemeinsame Sorgerecht.
    Unser Modell bezieht sich wie folgt: von Montag Nachmittag bis Donnerstag früh ist der kleine bei mir und jedes zweite Wochenende sprich von Samstag bis Donnerstag früh ist der kleine bei seinem Vater. Der kleine Mann hat es auch soweit verstanden und in der Kita wird es uns auch positiv zugesprochen das der kleine die Trennung verstanden hat. Mir stellt sich nun die Frage, kann ich das alleinige Umgangsrecht beantragen? Ich frage deswegen weil sie mir immer mehr Steine in den Weg legen mag zum Beispiel will sie mir vorschreiben mit wem ich mich treffe wenn der kleine dabei ist, darf sie das obwohl sie genau weiß das ich (Vater) dabei bin ?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Stefan,

      das Sie beide das gemeinsame Sorgerecht haben, darf die Mutter des Kindes solche Vorschriften nicht machen. Aber auch wenn Sie das Sorgerecht nicht hätten, dürfte Sie die Kindsmutter in dieser Sache nicht reglementieren. In der Zeit, in der Ihr Sohn bei Ihnen ist, dürfen Sie bestimmen mit wem und wo Sie sich gemeinsam aufhalten. Insofern ist es ggf. nicht zielführend, das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht zu beantragen. Wenden Sie sich an einen Anwalt, der Sie beraten kann.

      Ihr Scheidung.org-Team

  82. jason sagt:

    Hallo, Meine Frau hat sich von mir getrennt aber wir leben noch zusammen bis ich eine Wohnung gefünden habe. Wir haben zwei gemeinsame Kinder 8 und 12, und die 8 jährige sagt das sie unbedingt mit mir zusammen ziehen möchte. Meine 12 jährige sagt es ist ihr egal bei wem sie lebt. Ich habe vorgeschlagen das die 8 jahrige zu mir zieht wie sie möchte, und nach 6 Monaten tauscht mit die 12 jahrige und zu die Mütter zieht für 6 Monate aber Meine Frau meinte das beide Kinder zusammen bleiben soll, bei ihr. Meine 8 jährige will trotzdem zu mir ziehen, wie soll ich vorgehen?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Jason,

      wenden Sie sich an einen Anwalt, um sich über mögliche Lösungen in Kenntnis setzen zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  83. Julia sagt:

    Hallo liebes Team.

    Mein Mann und ich haben uns vor 2 Monaten getrennt und ich wollte alles in Ruhe regeln. Seit dem ist nur Ärger und ich habe wirklich Angst das „wenn“ er mal seinen Sohn nimmt ihn nicht wieder bringt. Das hat er mir auch noch in der Ehe als Drohung ausgesprochen. Welche Handhabe habe ich falls dies eintreten sollte ? Was kann ich dann tun ? Wir haben beide das Sorgerecht und aufenthaltsbestimmungsrecht.

    Gibt es überhaupt eine Möglichkeit meinen Sohn dann wieder zu holen?
    Was wenn er ihn nach Polen verschleppt ? Ich bin überfordert mit dieser angst. Eine Antwort wäre sehr hilfreich.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Julia,

      da Sie ebenfalls sorgeberechtigt sind, darf der Kindesvater Ihnen das Kind in aller Regel nicht vorenthalten. Die Kindesentziehung könnte sogar strafrechtlich betrachtet werden. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um ggf. das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht/Sorgerecht zu beantragen oder sich über andere Möglichkeiten aufklären zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  84. Micha sagt:

    Meine Exfrau hat angekündigt in 1 bis 2 Jahren weiter wegziehen zu wollen. Ich habe ihr gesagt dann bitte rechtzeitig darüber zu reden wenn es spruchreif wird um eine Regelung zu finden. Meine Exfrau meint aber, dass braucht sie nicht, da sie innerhalb eines Bundeslandes umziehen kann ohne meine Zustimmung. Mir ist das absolut nicht bekannt und auch auf diesen Seiten nicht nach zu lesen. Das Problem ist nur, wenn meine Exfrau meint dass ist so, dann setzt sie das auch so um und stellt mich vor die Tatsache. Schon jetzt verkündend sie allgemein in zwei Jahren in xxx zu wohnen. Was kann ich dann noch machen ? und wie kann ich das im Vorfeld klären ohne Stress zu machen ? Meine Exfrau hat da so ihre Ansichten … wenn der Himmel grün ist, dann ist der grün!
    Hat jemand da einen eskalationsfreien Tipp ?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Micha,

      sofern Ihre Frau das Aufenthaltsbestimmungsrecht hat, kann Sie über den gewöhnlichen Wohnort bestimmen. Können Sie allerdings Ihr Umgangsrecht dann nicht mehr so einfach umsetzen, haben auch Sie ein Mitspracherecht. Wenden Sie sich an das Jugendamt oder einen Anwalt und versuchen Sie gemeinsam mit Ihrer Ex-Frau eine Lösung zu finden.

      Ihr Scheidung.org-Team

      1. Micha sagt:

        Vielen Dank für die Antwort. Das Sorge- und Aufenthaltsbestimmungsrecht haben wir beide ( verheiratet ). Die Schwierigkeit ist, das meine Exfrau das einfach umsetzen wird. Mit dem Jugendamt bin ich schon länger im Kontakt, um generell zu allen Themen (Schule etc.) eine gemeinsame Lösung zu finden. Auch Paarkonfliktgespräche über das Jugendamt wurden leider bisher über ihren Anwalt abgelehnt. Es bleiben nur wenige Optionen übrig, außer das Familiengericht anzurufen. Gerichtliche Auseinandersetzung möchte ich in jedem Fall verhindern, ich habe miterleben dürfen (!) wie dass bei ihrer ersten Tochter und dem Vater ausging.

        1. Scheidung.org sagt:

          Hallo Micha,

          in diesem Fall haben Sie in jedem Fall ein Mitspracherecht. Wenden Sie sich an einen Anwalt und überlegen Sie, wie Sie weiter vorgehen könnten.

          Ihr Scheidung.org-Team

  85. Timo S. sagt:

    Wie ist das wenn die mutter das alleinige Sorgerecht hat und das kind mit etwa 15 entscheidet es will zu seinem papa ziehen, geht das?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Timo,

      letztendlich liegt die Entscheidung bei der Mutter, allerdings sollte auch das Kind ernst genommen werden. Kann sich die Familie nicht einigen, kann das Familiengericht eine Entscheidung treffen. Hier wird auch das Kind gehört. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um ggf. auch das Sorgerecht zu beantragen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  86. T. sagt:

    Meine Frau hat die 3 Kinder geschlagen ich habe Lehrerin verständigt und Jugendamt sie hat es auch zugegeben und einen Schutzvertrag unterschrieben jetzt werden sie nicht mehr geschlagen sondern NUR angeschrien 1 Kind wohnt bei mir 11 Jahre alt dem hat sie zugestimmt aber ohne Wohnsitz Ummeldung das unterschreibt sie nicht sie behält das Kindergeld und bezahlt keinen Unterhalt

  87. Markus sagt:

    Wenn ich als Papa Zu hause bleiben will und für meine Kinder da sein will habe ich trotzdem keine Chance auf alleiniges Abr? Auch nicht wenn ich nicht mehr Vollzeit arbeiten würde für die Kinder

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Markus,

      welcher Elternteil wann das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht durchsetzen kann, kann nicht pauschal beantwortet werden. Die Entscheidung des Gerichts richtet sich immer nach dem jeweiligen Einzelfall. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um Ihre Chancen bewerten zu lassen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  88. Stefanie sagt:

    Hallo zusammen,
    ich hab ein Problem meine schwiegermutti möchte in Deutschland bleiben, sie kommt aus Chile ,hatte vor langen Jahren eine Aufenthaltsgenehmigung für 5 Jahre hat hier geheiratet und sich auch wieder scheiden lassen nur steht kein Grund in der scheidungsurkunde also wird diese von denn Chilenischen Behörden nicht anerkannt und erlauben keine Einwanderung nach Deutschland ….man kann dies von denn deutschen Behörden Nachträgen lassen aber die jetzige Erlaubnis geht nicht so lange wie die Behörden brauchen …meine Frage ist wie geht das schneller oder kann Mann die Aufenthaltserlaubnis dafür verlängern ???

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Stefanie,

      wir beschäftigen uns an dieser Stelle mit dem deutschen Familienrecht, nicht mit dem Asylrecht. Bitte wenden Sie sich an die zuständige Behörde oder einen Anwalt, der sich mit dem Themenbereich auskennt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  89. Lizza sagt:

    Was ist in der Fall wenn beide Eltern vollzeit berufstätig sind?
    Kann der Vater das Aufenthaltsrecht für sich in Anspruch nehmen, weil er z.b. Betreuung durch seine Mutter (Oma) zur Verfügung stellen kann, während die Mutter zur Fremdbetreeung greifen muss.Ist ein plus Punkt für die Mutter weniger oder gar nicht zu arbeiten?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Lizza,

      pauschale Antworten sind hier nicht möglich. Wenden Sie sich für eine rechtliche Einschätzung bitte an einen Anwalt. Wir sind an dieser Stelle nicht befugt, Rechtsberatung zu erteilen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  90. Luisa sagt:

    Hallo,

    ich benötige ein wenig Rat.
    Ich bin in einer neuen Partnerschaft und mein Freund hat ein Kind. Ich bin super glücklich darüber, dass Sie in seinem Leben ist. Wir verstehen uns super. Die Maus ist 2 Jahre alt und putz munter. Kommt zurzeit noch jedes Wochenende zu uns. Doch leider macht Ihre Mutter und noch Ehefrau uns das Leben zu Hölle. Sie missbraucht das Kind um an den Vater zu kommen. Täglicher SMS-Terror, Voice-Nachrichten und Anrufe. Nachdem mehrere Unterstellungen wie Köperverletzung und Drohung im Raum standen haben wir Kontakt zum Anwalt aufgenommen und veranlasst, dass Sie meinen Freund nur noch im Zusammenhang mit der Tochter kontaktieren darf. Doch das klappt auch nicht. Ihre Psychische Verfassung ist echt eine Katastrophe. Diese Stimmungsschwankungen, so als wäre sie Schizophren. Sie ist zwar schon in Therapie (was wir nicht belegt bekommen haben), aber keine Besserung und Einsicht in Sicht. In einem möchte Sie das Beste für die Tochter und dann im anderen wieder eine Voice-Nachricht wo sie ihre Tochter auf dem Schoß hat und weint das es alles Ihr zu viel wird und das mein Freund an allem dran Schuld ist, dass es Ihr so geht. Jetzt kommt immer wieder dazu, dass Sie das Kind nicht raus rücken möchte. Ihre Äußerung darüber ist, dass Sie nicht ohne Sie leben kann, mein Freund hätte schließlich mich an seiner Seite. Da fehlen mir langsam die Worte! Den Partner mit dem eigenen Kind zu vergleichen? Ich bin zwar keine Mutter, aber mein gesunder Menschenverstand sagt mir, die Frau braucht Hilfe! Wir unterstützen Sie trotz allen Vorkommnissen und wollen alles in Ruhe abwickeln, aber seit Wochen haben wir das Gefühl wir reden gegen eine Wand. Keine Einsicht! Sie benutzt das Kind als Partnerersatz und stützt sich an Ihrer Anwesenheit. Ist es nicht die Aufgabe der Mutter für das Kind da zu sein? Ein Termin beim Jugendamt ist vereinbart zur Elternberatung, aber villt. habt Ihr ja noch paar Tipps wie man mit dem Terror besser umgehen kann und nicht permanente Angst um das Kind haben muss, da die Mutter so labil und überfordert wirkt. Er wollte nie um das alleineige Sorgerecht kämpfen, aber wenn es sich nicht bessert möchte er sich dafür stark machen. Ich mein was muss er sich als Vater noch alles gefallen lassen? Er wurde von Ihr länger betrogen, hat den Absprung geschafft, trotzdem er dem Kind zu Liebe um die Ehe noch gekämpft hat und muss jetzt mit ansehen, dass das Kind als Seelentröster verwendet wird und immer schwieriger wird? Da sie ständig einen neuen Kerl an Ihrer Seite hat und dem Kind vorstellt, wirkt sich auch nicht sonderlich gut aus, aber das versteht sie nicht. Sie stellt dem Kind eine Person vor, dass Kind freundet sich mit der männlichen Person an und schwubs ist der Kerl wieder abgeschossen, weil Sie noch am Ehemann hängt, versteht das Kind nicht warum. Klar denkt das Kind dann komische Männer, kommen und gehen, das ist mir nicht vertrauenswürdig.

    Könnt Ihr Helfen? Villt. Tipps geben was nach Anwalt, Amt noch gut wäre? Und ob er überhaupt ne Chance hat das Umgangsrecht zu bekommen, da er bislang nur das geteilte Sorgerecht hat. Er will alles dafür tun, dass es auf langfristigen Dauer das Beste für das Kind ist.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Luisa,

      Ihr Partner kann ggf. auch noch auf die zahlreichen Angebote von Familienberatungsstellen zurückgreifen. Aus unserer Sicht sind jedoch durch den gewissenhaften Kontakt zum Jugendamt und die Beauftragung eines Anwaltes schon die wichtigsten Vorkehrungen getroffen worden. Grundsätzlich kann im Übrigen auch dem Kindesvater das alleinige Sorgerecht zugesprochen werden, wenn dies dem Kindeswohl dient. Wenden Sie sich daher bitte an Ihren Anwalt, um prüfen zu lassen, wie die Erfolgsaussichten in diesem Fall einzuschätzen sind.

      Ihr Scheidung.org-Team

  91. Andreas sagt:

    Hallo…..
    Meine Ehefrau ist ohne mein wissen am 22.08.17,mit unserer gemeinsamen Tochter 3 Jahre alt,einfach nach Bayern abgehauen….. Ich selbst wohne in Mannheim das sind 420km Entfernung…… Was kann ich tun das ich meine Tochter wenigstens Regel massig sehen kann……

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Andreas,

      bitte wenden Sie sich an einen Anwalt, um Ihr Recht auf Umgang ggf. genauer erläutern und durchsetzen zu lassen, wenn eine einvernehmliche Lösung nicht mehr möglich erscheint.

      Ihr Scheidung.org-Team

  92. Stefanie sagt:

    Hallo…..ich war erkrankt und lag 2 Monate im Krankenhaus bis dahin lebte mein Sohn (4) bei mir. Als ich rauskam wollte ich das er zurück kommt und hatte telefonisch alles geregelt wegen Kindergarten usw……alles war mit dem Vater abgesprochen und ab.1.7. sollte er wieder da sein ,Doch es passierte nicht sondern ich bekam Post vom Anwalt. Der Vater will nun das Aufenthaltsbestimmungsrecht. Seither habe ich kaum Kontakt zu beiden und jetzt hab ich große Angst mein Sohn nicht mehr zurück zu kriegen.
    Ich bin echt verzweifelt und sehe mich schon vor Gericht verlieren. Gehe ich da Recht in der Annahme???

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Stefanie,

      bitte wenden Sie sich Ihrerseits an einen Anwalt, um die Lage rechtlich einschätzen zu lassen und ggf. dagegen vorzugehen. Eine Einschätzung unsererseits ist an dieser Stelle nicht möglich.

      Ihr Scheidung.org-Team

  93. Markus sagt:

    Bei solchen Debatten erkenne ich immer wieder eine erschreckende und sich stets wiederholende Ansicht:

    Mütter sind offenbar stets der Meinung, das die gemeinsamen Kinder zu 95% ihr Eigentum sind – das ein Vater allerdings gar kein Vater mehr sein, wenn er seine Kinder gerade mal 4 Tage im Monat sehen „darf“ und das dies gar nicht dem Kindeswohl entsprechen kann, darüber scheinen sich diese „Mütter“ nicht im geringsten Gedanken zu machen!

    Man stelle sich vor, Männer würden so handeln wie die meisten Mütter – nicht nur straflos, sondern inoffiziell sogar noch vom Staat gedeckt – es tun!

    Wie hoch wäre wohl die Haftstrafe für einen Vater, der in einer Nacht und Nebelaktion seiner Partnerin das Konto plündert, ihr die Wohnung leerräumt und ihr dann auch noch monatelang das eigene Kind vorenthält, oder es gar hunderte Kilometer weit an das andere Ende der Republik verschleppt?
    Für einen Mann wäre das undenkbar – und schon nach zwei Tagen würde die Polizei ihn jagen wie einen Schwerverbrecher!

    Für Frauen dagegen ist dieses Verhalten dagegen geradezu schon „Standort“ und kein Hahn kräht danach!

    Und wenn ein Gericht einem Vater das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht abspricht weil er arbeiten geht (!) ist das nur eines: Offen geduldete Diskriminierung!

    Hier aber wird nicht nach Gleichberechtigung geschrien – hier – wie sonst auch – hat ja die Frau die Privilegien schon ohne die mit einhergehenden Pflichten für sich eingenommen!

    Wer einmal eine Scheidung mit allem drum und dran durch gemacht hat, wer einmal – trotz aller angeblicher Gleichberechtigung und Emsnzipation sein Geld, sein Heim, seine Kinder und jedes Recht verloren hat nur weil er eben ein Mann und seine Frau eben eine Frau ist, der kommt zwangsläufig zu der Erkentniss, das sexuelle Diskriminierung tatsächlich an der Tagesordnung ist – ganz egal ob es dabei um das Sorgerecht, den Umgang, Unterhalt oder das einfache Recht darauf, seinen Kindern ein Elternteil sein zu dürfen ist!

    Als Mann hat man spätestens vor dem Scheidungsrichter jegliches Recht auf seine Kinder, seine Menschenwürde und seine Gleichheit vor dem Gesetz verloren – Millionen entsorgte Väter beweisen eine staatliche gefördete Herabsetzung der Menschenwürde in einem Ausmaß, das längst den EGH hätte aufschreien lassen müssen!

    Und die Folge dieser Verbrechen gegen die Menschlichkeit – die auch Vätern zusteht! – sind u.a. auch die standartmäßigen Ablehnungen von Anträgen auf alleiniges Sorgerecht bzw. Aufenthaltsbestimmungsrecht, sofern sie nur vom Vater beantragt wurden!

  94. N. sagt:

    Aktuell habe ich mit meiner ex einen Sorgerechtsstreit. sie hat mein Kind im Sommer letzen Jahres ins Ausland (U.) entführt also habe ich ihn wieder nach Hause gebracht. dann hat Gericht entschieden das ich als Vater das vor. Aufenthaltsbestimmungsrecht bekomme. Als die Mutter dann aus U. eines Tages wieder zurück in Deutschland bei mir vor der Tür stand musste ich sie in die Wohnung lassen. Das Gericht entschied das ich die Kindsmutter weiter bei mir Unterkunft gewähren muss bis sie in der Lage ist sich eine adäquate Wohnung gemietet hat. dieses hat etwa 4Monate gedauert. in diesen Monaten gab es immer wieder stress und leider leidet mein Kind 4jahre alt unter den Intrigen, Attacken der Mutter so sehr das ich mir psychologische Hilfe suchen musste und die Polizei öfters anrücken musste. Einen Monat vor dem Auszug der Kindsmutter hat sie ihn dann nochmals entführt und die ganze Wohnung ausgeräumt. Es wurde dann das LKA und INTERPOL eingeschaltet. 24h später wurde mein Sohn dann wieder zu mir gebracht morgens um 04uhr erhatte nur einen Schlafanzug an weil die Mutter die Herausgabe der Bekleidung und Gegenstände verweigerte.

    das Gericht entschied das es hierzu eine Hauptsacheverfahren geben solle um zu klären wo das Kind künftig leben solle. So wurde das vorl. alleinige Aufwenthaltsbestimmungsrecht weiter bei mir gelassen.

    Während dieser Zeit hat sich sie Kindsmutter vorsätzlich Prozesskostenhilfe erschlichen was raus gekommen ist. Jedoch wurde sie weder dessen noch wegen den zwei Entführungen verurteilt.

    Mit der Zeit habe ich ihr dann 2,5Tage Umgang pro Woche gewährt und immer versucht dieses zu organisieren. Problem hierzu war das das Gericht die Auflage gab das die KM ihren Dienstplan 2wochen vor Umgang bei mir einreichen sollte, dies hat soe nie gemacht sie wollte Umgang so wie sie es bestimmen wolle und sagte auch immer am Gericht ich müsse mich nach ihren Zeiten richten…. Aber gut ich habe ihr die Tage eingeräumt und ihr Urlaub gewährt auch ihn ihren Heimatland U. Jedoch gab es dort Probleme da die Großmutter meinen Sohn Kaffee und Bier zu probieren gegeben hat und dort auch in einem Zimmer mit extremen schimmelbefall geschlafen hat. Also habe ich U. und den Umgang zur Großmutter untersagt. Das Gericht hingegen hat meinen Sohn dann befragt und er hat ihnen alles erzählt, auch das er dort geschlagen werde von der Großmutter und das er meistens den ganzen Tag alleine ist weil die Großmutter viel schlafe und die Mutter Tennisstunden gäbe, die wohlbemerkt nicht angemeldet oder versteuert werden. Das Gericht entschied das die KM weiterhin Umgang haben dürfe und auch mit dem Kind Urlaub machen kann und zu Familienurlaub nach U. reisen dürfe. HALLO warum wird das Kind wieder obwohl solch Verhältnisse dort hausen mit der Mutter der Urlaub dorthin gewährt […]

    Während der Umgangstage mit der KM ist es immer zu Problemen gekommen das das Kind von ihr beeinflusst wurde, negativ über Vater sprechen, vor Verhandlungen Unmengen an Geschenken kaufen und das sie die Umgangszeiten der Rückbringung zu mir nicht einhält teilweise ist sie 30-60Minuten drüber oder hängt noch einen Tag dran. Also habe ich das Jugendamt gesagt und alles protokoliert der letzten 12Monate aber es scheint dem Jugendamt und dem Gericht am A. vorbei zu gehen.

    Nun hatte ich aktuell die Haubtsacheverhandlung bei der die Gutachterin nochmal klar verdeutlichte das ich als Vater besser geeignet währe für das wohl meines Kindes zu sorgen, es zu fördern etc. bei dem Verfahren ging es um die Klärung des Aufenthalts wo mein Sohn zukünftig leben solle und das Sorgerecht.

    Das Gericht empfilt das die Mutter ein umfassenden Umgang bekomme. Alle zwei Wochen von Freitag-Sonntag 19uhr und in der Woche wo sie keinen Umgang am Wochenende hat von Mittwoch-Freitag 19uhr. Das das Gemeinsame Sorgerecht bei beiden Elternteilen bleibt und das das Aufenthaltsbestimmungsrecht beiden Elternteilen zugeteilt wird und das mein Sohn weiterhin seinen Lebensmittelpunkt bei mir haben solle.
    -habe ich oder besser gesagt hat mein Sohn kein Recht auf gemeinsames Wochenende von Freitag-Sonntag mit dem Vater alle 2Wochen?
    -Somit hat die KM doch eines sechser, brauch sich nicht kümmern keine Verantwortung kann arbeiten gehen….
    -Ich als Vater fungiere nur für die Füllzeitenbetreuung….

    Das ist doch wohl mehr als nur ein schlechter Witz. Alleine in der Verhandlung war eine Anwältin der KM hier aus der Gegend für die Haubtsacheverhandlung zugelassen und dann tauchte dort eine Anwältin aus U. auf die die KM vertreten sollte und ihre andere Anwältin ist dann stink sauer abgehauen. Während der Verhandlung haben die Kindsmutter trotz der deutschen Sprache mächtig und die u. Anwältin aus G. ständig auf u. gesprochen und geschimpft. Wieso wird so etwas vor Gericht geduldet. Es wurde auch keine Dolmetscherin zu Gericht gerufen…..

    Nun habe ich ein Jobangebot in350km entfernten Hamburg wo mein sohn auch Familie meinerseits hat, er könnte dort in eine gute Schule gehen, mal zur Ruhe kommen und hätte dort auch die Möglichkeit besser gefördert zu werden dies wäre mehr als eine Lebensqualitätverbesserung für meinen Sohn, da er dort auch ein eigenes Zimmer bekommen könnte.

    Die Mutter aber weigert sich und stimmt dem Umzug nicht zu, also soll ich weiterhin von ALG 2 beziehen, kann mein Kind nicht entsprechend und bestmöglich fördern, kriege keinen Job weil die Arbeitszeiten sich nicht mit den Betreuungszeiten meines Kindes vereinbaren lassen und bekomme weil ich ja nicht für den Arbeitsmarkt verfügbar bin eine Sanktion und muss nun von etwa 700euro mit Kindergeld leben. Die Kindsmutter musste keine Unterhalt in der Verhandlungszeit zahlen und denkt auch weiterhin nicht daran.

    Mein Fazit: ich finde es erschreckend was ein Kind alles erdulden muss, selbst begleiteten Umgang wurde nicht empfohlen obwohl mein Sohn immer und immer wieder die Unfähigkeit der KM unterstreich und sie meinen Sohn immer und immer wieder bedrohte das wenn er nicht bei Gericht sagt das er bei ihr bleiben will, das die Mutter dann wieder alleine nach U. gehen würde. das sie immer wieder mit der Großmutter und der KM negativ in seinem Beisein über den Vater gesprochen wurde.

    Vor Gericht sind beide Elternteile gleich zu behandeln so sagt ein Gesetzestext. Sorry aber das ist Verarschung.

    Für Ideen bin ich immer offen auch für top Rechtsbeistand.

    [red. v. d. Red.]

  95. J.S. sagt:

    Hallo… wir haben folgendes Problem..
    Die Ex Lebensgefährtin entzieht meinem Partner seinen Sohn.
    Der kleine Mann ich 1,5 Jahre alt. Sie haben das gemeinsame Sorgerecht und Aufenthaltsbestimmungsrecht. Noch hält Sie sich in seiner Wohnung auf und macht ihm das leben zur Hölle. Sie überweist ungefragt Geld, sie hat sein Handy und will ihn überall schlecht machen (schreibt seinem Chef), sie hat seine ganzen internet Daten geändert, gibt ihn nicht mal Klamotten zum anziehen usw. Es laufen schon einige Anzeigen.
    Nun zum eigentlichen Problem: Sie hat bei ihm nur einen zweit Wohnsitz, ist aber 90% da. Ihr Erstwohnsitz ist 700km weit weg. Da hat sie auch einen eigenen Laden, der von ihrer Miarbeiterin betreut wird, wenn sie nicht anwesend ist.
    Nun hat sie ihm gedroht, wenn er sie aus der Wohnung klagt und seine Sachen einfordert, nimmt sie das Kind und ist weg, was sie im Moment sowieso macht. Er darf den kleinen nicht sehen.
    Lt Aussage der Grosseltern, ist der Kleine schon völlig verstört und agressiv.
    Was können wir tun, damit der kleine aus dieser Situation raus kommt und wieder ruhe findet?
    Vielen Dank im Voraus.

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo J.S.,

      bitte raten Sie Ihrem Partner zum besuch bei einem Anwalt, dieser kann ggf. auch bei Sorgerechtsverfahren helfen. Ihr Partner sollte sich ggf. auch an das Jugendamt wenden, um hier Gespräche bezüglich des Kindeswohls und möglicher Umgangsregelungen zu initiieren.

      Ihr Scheidung.org-Team

  96. Alex S- sagt:

    Ich habe leider diese Erfahrung nicht gemacht. Mein Ex hat das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht beantragt. Er lebt in England mit neuer Familie.Vor Gericht wurde mir immer wieder vorgeworfen, dass ich mit dem Kind (4 J.) viel unterwegs bin; dabei ist es der Vater, der seinen Sohn alle 3 Wochen zum WE (nach England und Belgien) hat. Wir müssen jetzt eine Einigung mit Mediation finden, was unmöglich sein wird. Er kann ja nicht jedes Mal persönlich erscheinen. Mir wurde das alleinige ABR leider nciht übertragen, obwohl das unser Leben um einiges stressfreier gemacht hätte.
    Also nein, es stimmt leider nicht, dass das ABR meist zu dem geht, wo das Kind hauptsächlich lebte und betreut wurde. Selbst die Tatsache, dass ich eine berufstätige Frau bin, wurde mir negativ ausgelegt…Ich habe kein Vertrauen mehr in die Dt. Gesetzgebung.

  97. Christina sagt:

    Hallo, ich weiß eigentlich Gar nicht so genau wo ich anfangen soll ich habe 3 (11/7&2)Kinder nur das jüngste ist ist das gemeinsame von meinem Noch-Mann und mir. Die Scheidung läuft, einen Anwalt habe ich auch.
    Kopfzerbrechen macht mir das Jugendamt.
    Ob wohl er dort zu gab die kinder geschlagen zu haben und ich ihn im Namen meiner Jungs Angezeigt habe ( mehrfach ins Gesicht- es platzten kleine äderchen. Schlug mit Gürtel, schlappen und sonstigem.. zog den älteren aus dem oberen Etagen Bett. Hob ihn am Kragen hoch drohte ihm und ließ ihn fallen. ** So bevor das gehate los geht ich bin immer wieder dazwischen gegangen. Meist war ich aber nicht in der Nähe- er hat Momente abgepasst in denen ich nicht da war.** Alkohol spielte leider auch eine Rolle- Fussball schauen – Bier muss sein ; der Schnitt lag bei 6 Flaschen. Dann ging er noch offt abends Darts spielen – mit Bier. Hatte mit seinem Fahrrad diverse bordstein Unfälle auf den rückwegen. Lag ständig am nächsten Tag in Essig und mein mittlerer Sohn hat sich immer Sorgen gemacht weil er so „krank war.
    Belügt seinen Arzt bekommt Medikamente und nimmt sie meistens auch. Ich musste mit ihm zur Notaufnahme weil er dacht er stirbt : hätte zu viel gesoffen und zu viele kopfschmerztabletten genommen… so peinlich. Als meine jüngste noch kein Jahr alt war und sich am Sofa hoch ziehen konnte kam sie an sein Handy – Er sagte 2 mal nein und dann klatschte es und sie weinte – ich kam aus der Küche und nahm sie. Auf meine Frage ob er ihr auf die Hand gehauen hätte sagt er Nein- aber grenzdebil bin ich nicht. Riesen Streit. Es hat so viel Zeit gebraucht ihn raus zu schmeißen weil auch die Jungs erst nicht wollten das er geht. Fing uns ab, wartete vor der Tür, rief zig mal am Tag an. …
    Das und noch viel viel mehr.
    Als er raus war hat er das gesamte Geld für den Rest des Monats mit genommen für 5 Tage 130€ und wir standen da .
    Geld Schläge Bier und keine Arbeit und ständig abends Hobby und am Wochenende.
    Versprechen nicht gehalten und gegen über. Keine Sozialen Kontakte zugelassen. Außer er kennt oder mag diese- was mit uns war , egal. Keine Elternabend und Veranstaltungen- machte vorher Stress das keiner mehr wollte.

    Und doch sagt das Jugendamt KONTAKT.
    Die Jungs wollen nicht mehr weil sie merkten wir es sein sollte. Kontakte, raus gehen und andere Veranstaltungen.. .
    Jetzt geht es um die kleine – ich weiß er hat ein Recht. Aber mal ehrlich würdet ihr euer Kind mit ihm alleine lassen ohne Aufsicht? Ich kann es nicht.
    Er gab ihr schon mit 1 1/2 jahre Eiweißshakes, zu dem da noch 6 jährigen davon nimmst du ab.
    Gibt ihr mehrfach und auch nicht wenig TicTac.
    ….
    JUGENDAMT Betreuterumgang: Er geht ja so toll auf sie ein, hach das ist ja so herrlich. Und als Sie auf einen Stuhl kletterte (?!) Sprang er sofort auf um sie zu sichern….
    Natürlich durfte sie Geschenke annehmen…..

    Einfach nur grrrr.
    Ich bin nun der querolant und man kann nicht nachvollziehen warum ich den treffen von der kleine und dem Vater alleine nicht zustimme.

    Habt ihr einen Rat?
    Entschuldigt Satzbau oder Rechtschreibung – 😥

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Christina,

      wir bedauern Ihre derzeitige Lage, können Ihnen an dieser Stelle jedoch hierzu keine Hilfestellung geben. Nutzen Sie ggf. die Beratungsangebote der Familienhilfe oder Familienberatungsstellen in Anspruch.

      Ihr Scheidung.org-Team

  98. Bettina D. sagt:

    Hallo..
    ich habe folgendes Problem. Meine Tochter ist 16 Jahre alt und ein „Weglaufkind“ . Sie ist freiwillig in die Klinik zur Therapie gegangen, als es ihr zu lang wurde, nahm sie Kontakt zum Vater auf – und er hielt sie auch vor der Polizei versteckt. Ich habe alleiniges Sorge- und Aufenthaltsbestimmungsrecht. Er hat es mehrmals beantragt, wurde aber immer wieder abgewiesen, da sein Verhalten dem Kindeswohl nicht förderlich ist. Meine Tochter kam bei ihm u.a. mit Drogen in Kontakt, kehrt nachts nicht nach Hause etc. Immer wenn es jetzt stressig wird , z.b. weil sie in die Schule muß, rennt sie zu ihrem Vater, der sie immer wieder aufnimmt. Statt mit dem Jugendamt, arbeitet er gegen das JA, reicht ständig Beschwerden ein, verteufelt alle Psychologen und Richter und behält das Kind bei sich, damit er keinen Unterhalt zahlen muss. Meiner Tochter geht es immer schlechter, aber da sie natürlich feiern will, geht sie lieber dort hin.
    Meine Frage … kann ich irgendwas machen, damit er sie nicht mehr aufnehmen darf? Die Therapeuten sagen, man kann mit ihr keine Therapie mehr machen, weil er immer quer schießt und
    muss er weiterhin Unterhalt zahlen, auch wenn sie sich immer wieder mal für einige Wochen beim Vater aufhält?
    Vielen Dank im voraus

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Bettina,

      ist das Kindeswohl nachweislich in erheblichem Maße gefährdet, kann im Einzelfall auch ein Kontaktverbot erwirkt werden, dass im Zweifel auch polizeilich durchgesetzt werden kann. Pauschale Lösungen sind jedoch selten möglich. Wenden Sie sich ggf. an einen Anwalt oder Familienberatungsstellen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  99. Ella sagt:

    Hallo,
    ich habe immer wieder Streit mit dem Kindsvater. Unsere Tochter ist nun 6 Jahre alt. Er nimmt sie phasenweise jedes 2. Wochenende aber den ganzen Sommer über (ca. 3 Monate) auch mal gar nicht. Nur kurze BEsuche mit Abholen und Eis- oder Pizzaessen.
    Zudem hat er oft neue Freundinnen, die dann sofort die Wochenenden mit meinem Kind verbringen. Der Kindsvater ist Tunesier und macht mir zudem immer wieder Probleme wenn ich mit meiner Tochter verreisen will. nun möchte er ALLEINE im April mit dem Kind seine Eltern im Heimatland besuchen. Da wir geschieden sind, hat er in Tunesien das alleinige Sorgerecht fürs Kind! Ausserdem spricht mein Kind kein Wort arabisch. Die Eltern sind alt, sowie ein Familienmitglied psychisch krank. ich möchte dies meiner Tochter nicht antun, hab ihm oft vorgeschlagen die Eltern nach Deutschland einzuladen. Ausserdem hat er mich in der Ehe oft bedroht, bzgl. Kindesentführung usw. Ist ein Antrag auf alleiniges Aufenthaltsbestimmungsrecht sinnvoll? Damit wir endlich ein Ende finden. Meine Tochter und ich sind deutsche Staatsangehörige. Sie will sogar die besagten Wochenenden nicht zum Vater, da er sich nie große Mühe ums Kind gemacht hat. Wenn sie weint und nicht zu ihm möchte, muss ich sie ihm geben?

    Vielen Dank für ihre Antwort

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Ella,

      bitte wenden Sie sich für die Klärung Ihres Falles an einen Anwalt. Es scheint dringend anzuraten, rechtlichen Rat zu suchen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  100. Henry R. sagt:

    Hallo
    Seit der Trennung und Scheidung, lebt meine Tochter bei mir den Kindsvater. Sie hat regelmäßigen Kontakt zu ihrer Mutter, die im selben Ort 200 m Luftlinie wohnt. Wir haben das gemeinsame Sorgerecht, und bisher lief es auch ganz gut. Ich kümmere mich um alles, meiner Tochter geht es gut und ich bin gerne Vater. Nun ist sie 16 Jahre alt und hat ihre Ausbildung begonnen, und es kommt immer mehr zu Problemen. Sie ist immer öfter bei ihrer Mutter, ihr Verhalten mir gegenüber ist sehr oft katastrophal. Respektlos, provozierend hält sich an keine Absprachen, grenzt schon an Mobbing…ich kenne sie so eigentlich nicht.
    Ich werde das Gefühl nicht los, dass sie von ihrer Mutter in dieser Richtung Unterstützung hat. Ich denke sie wird aufgehetzt.
    Vernünftige Gespräche finden nicht statt. Sie macht was sie will. Kommt und geht wann sie will….Habe keine Möglichkeit irgend etwas zu unternehmen….
    Überlege das Aufenthaltsbestimmumgsrecht zu beantragen, bin mir nicht sicher, was ich tun soll.
    Der Kindsmutter interressiert das Verhalten unserer Tochter mir gegenüber nicht…“ Es wäre mein Problem“….
    Ich hänge mit allen problemen alleine, kümmere mich um alles und werde dann noch fertig gemacht…

    Danke für ihre Antwort

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Henry,

      wenden Sie sich ggf. an das zuständige Jugendamt, um Lösungswege zu finden. Auch eine Familienberatungsstelle kann bei Problemen ggf. unterstützen.

      Ihr Scheidung.org-Team

  101. Dini sagt:

    Ich habe verschiedenen Fragen, der Sohn meines Freundes wohnt seit einem halben Jahr (laut Gerichtsurteil) bei uns. Mein Freund wohnt in einer 2 Zimmerwohnung 49 qm. BZW wohnen wir inzwischen zu 4 dort (mein Freund, sein Sohn, mein Sohn und ich). Jetzt habe ich ein Haus gekauft und mein Freund möchte mit seinem Sohn (16 Jahre) mit dort einziehen. Das Haus ist ca 17 km von der jetzigen Wohnung entfernt und im gleichen Landkreis. Der Junior möchte auf jedenfall mit umziehen vorallem auch weil die aktuelle Wohnung so oder so zu klein ist. Kann seine Mutter uns Steine in den Weg legen (dies versucht sie jederzeit mit allen Mitteln).

    Ebenso würde der Junge gerne die Schule wechseln. Wir haben eine Schule näher am Haus die der Junior schonmal besuchte (wegen Umzug musste er wechseln) und die er gerne wieder besuchen würde. Beide Schulen wären gleich gut erreichbar. Allerdings fühlt er sich auf der aktuellen Schule aufgrund von Mobbing etc sehr unwohl was mit ein Grund des wechsels ist. Auch hier die Frage ob die Mutter uns Steine in den Weg legen kann.

    Wir werden ebenfalls ein Termin beim JA machen um dort zu klären wie es aussieht.

    Danke im Voraus

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Dini,

      sind beide Eltern sorgeberechtigt, so bedürfen Entscheidungen wie Schulwechsel u. ä. häufig der Zustimmung beider. Bei einem Umzug ist häufig die Entfernungsveränderung bedeutsam. Bei einem alleinigen Aufenthaltsbestimmungsrecht sind die Freiheiten für Umzüge zwar größer, das Kindeswohl muss aber auch dann in die Betrachtung mit einbezogen werden. Raten Sie Ihrem Partner zum Besuch bei einem Anwalt, um sich umfassend rechtlich über seine Rechte und Pflichten aufklären zu lassen und mögliche Lösungsansätze zu erörtern.

      Ihr Scheidung.org-Team

  102. Martin sagt:

    Hallo.
    Ich lebe seit 4 1/2 Jahren zusammen mit meiner noch Ehefrau und unseren beiden Söhnen (12 und 11 Jahre) auf Teneriffa (Spanien). Ich habe hier einen Arbeitsvertrag meines deutschen Arbeitgebers für maximal 6 Jahre. Der Vertrag läuft 2019 aus. Wir sind allesamt deutsche Staatsbürger ohne Miugrationshintergrund oder anderen Beziehungen zu Spanien. Nun sieht es so aus, dass meine Frau inzwischen unter anderem zeitweilig hier einen anderen Partner hat oder hatte (das ist schon zum wiederholten Male während unserer 15 jährigen Ehe passiert), sie auf keinen Fall mehr nach Deutschland zurück möchte, ich aber schon, was auch immer so geplant war. In Deutschland habe ich eine feste gute Stelle als Beamter. Meine Frau hat hier (und auch in Deutschland) nicht gearbeitet, möchte sich aber mit irgendwas selbständig machen. Das Umfeld der Kinder ist hier spanisch. Sie haben keine feste Freunde und sind sozial ziemlich isoliert. Zukunftsaussichten, auch was die Ausbildung angeht, gibt es hier nicht. In den letzten Jahren habe ich schon sämtliche Urlaube alleine miut den Jungs verbracht, meine Frau fand das immer zu anstrengend. Ich bin mit den Jungs viel gereist und habe den Kontakt zu Freunden in Deutschland immer gehalten. Ich habe in Deutschland auch eine Wohnung in einem Ort, den die Kinder kennen und dort haben wir auch unsere besten Freunde. Die Jungs fühlen sich dort ebenfalls wohl und können sich vorstellen, dort zu leben. Ich werde dort ab 2019 wieder arbeiten und habe eine feste Stellenzusage. Hier auf Teneriffa lebt auch meine Schwiegermutter, die aber keine große Hilfe für uns ist und zu der die Jungs auch keine intensive Beziehung haben. Der Konflikt über die unterschiedlichen Zukunftsvorstellungen und wie wir uns eine Partnerschaft vorstellen spitzt sich jetzt derart zu, dass ich mich von meiner Frau trennen möchte. Die große Frage ist nun, was mit den Kindern passiert. Natürlich möchte ich gerne, dass sie bei mir sind und empfinde das auch besser für sie, wenn ich die Gesamtsituation hier so sehe. Meine Frau sagte aber schon, dass die spanischen Gerichte hier wohl meist so entscheiden, dass die Kinder bei der Mutter bleiben oder dort, wo sie die letzte Zeit waren. Das war natürlich hier, bis auf fast alle Schulferien, in denen sie ausnahmslos alleine mit mir in Deustchland unterwegs waren, um die Beziehung zu Deutschland und zu Freunden dort zu halten. Jetzt habe ich die große Angst, dass ich nicht nur meine Frau sondern auch die Jungs verliere.

    Können Sie mir dazu eine Einschätzung oder einen Tipp geben, ich bin ziemlich verzweifelt.

    Lieben Dank

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Martin,

      wir kennen uns an dieser Stelle nicht ausreichend mit dem spanischen Familienrecht aus und dürfen hier zudem keine Rechtsberatung erteilen. Bitte wenden Sie sich an einen Anwalt, der auch prüfen kann, welches Familienrecht im Einzelfall zur Anwendung kommen könnte. Es ist grundsätzlich jedoch davon auszugehen, dass auch spanische Gerichte das Kindeswohl bei der Bewertung von Sorgerechtsauseinandersetzungen beachten.

      Ihr Scheidung.org-Team

  103. Ute sagt:

    Hallo,
    Ich schreibe hier als Oma und mache mir wiedermal große Sorge um meine Tochter und ihren Sohn. Der getrennt lebende Vater meines Enkels, 3,5 Jahre , hat das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht sowie das Wechselmodel zur Betreuung übers Gericht beantragt. Begründet hat er es damit, nun erstmals in seinem Leben! Einen so genannten familienfreundlichen Arbeitsplatz angetreten zu haben und dass bis zur Trennung der Eltern die Betreuung doch gemeinsam von beiden Elternteilen vorgenommen wurde. Dem stellt er gegenüber dass die Mutter in der Altenpflege arbeitet. Er behauptet einfach dass meine Tochter dadurch nicht in der Lage ist ihren Sohn, auf Grund von evtl. Schichten nicht betreuen zu können. Dies entspricht jedoch nicht den Tatsachen. Vielmehr hat sie eine Vereinbahrung mit ihrem Arbeitgeber nur im Notfall eine Spätschicht übernehmen zu können. Der Vater hat hingegen die bisherige Betreuung vor allem in der Zeit vor der Trennung im November 2017 zu großen Teilen meiner Tochter überlassen. Er hat sich nur unter Druck und zum Teil unter Zwang um das Kind gekümmert. Es gibt sogar eine gerichtliche Vereinbahrung dass er sich meiner Tochter nicht nähern darf. Er ist zweimal von der Polizei aus der damals noch gemeinsamen Wohnung entfernt wurden. Er hat sich dieser Vereinbahrung wiedersetzt, hat meine Tochter gestalkt, hat ihr vor der Wohnung aufgelauert um von ihr einen Vaterschaftstest zu erzwingen. Er ist ihr mit dem Auto hinterher gefahren bis zur Kita. Er wollte dann seinen Umgang mit dem Kind aussetzen bis ein Veterschaftstest seine Vaterschaft bewiesen hätte. Nachdem meine Tochter das ignoriert bzw. Ihm freigestellt hat doch seinerseits den Test zu machen, hat er es einfach im Sande verlaufen lassen. Er hat ihr bei seinem Auszug aus der gemeinsamen Wohnung, entgegen der vorher getroffenen Einigung, ohne Rücksicht auf seinen Sohn die Wohnung komplett leer geräumt so dass ihr und dem Kind keine Sitzmöglichkeit, kein Tisch, kein Wohnzimmer , keine Lampe mehr geblieben ist. Er hat einfach einen seit Monaten bestehenden Kinderarzttermin ohne des Wissens meiner Tochter einfach abgesagt und dann auf einen anderen Termin verlegt, wo er genau wusste dass die Mutter des Kindes arbeiten muss, nur mit dem Ziel sich nun als den einzigen darzustellen der sich pflichtbewusst um das Kind kümmert. hat, während seiner Umgangszeit das leicht fiebernde Kind nicht betreuen können, da er keine Fiebermittel im Haus hatte. Die Forderung der Mutter, das Kind bei ihm abzuholen um den Kleinen adäquat mit Fieberzäpfchen zu Hause zu verarzten hat er strikt abgelehnt. Auch das Angebot meiner Tochter ihm, spät in der Nacht noch Fieberzäpfchen hin zu bringen hat er abgelehnt. Vielmehr hat er dann das Kind mitten in der Nacht in die Notaufnahme der Uniklinik verbracht um dort feststellen zu lassen dass das Kind Fieber hat. Er hat die Hilfe meiner Tochter ganz bewusst ausgeschlagen um sich selber als den treusorgenden Vater zu profilieren. Er hat sogar meiner Tochter vorm Jugendamt, dem ASD und auch im Kindergarten unterstellt seit „3 Jahren“ Drogenabhängig zu sein. Was in keinster Weise der Fall ist. Zwei freiwillige Drogentests meiner Tochter belegen das. Er hat ein sehr zwielichtiges Verhältnis zu Recht und Gesetz. Das zeigt sein bisheriger Lebenslauf. Schwarzarbeit, Türsteher, hält sich nicht an gerichtlich.Vereinbahrung, tätliche und psychische Übergriffe auf meine Tochter vor den Augen des Kindes, ist polizeibekannt aus seiner Tätigkeit als Türsteher, usw. Nun beginnt er bereits das Kind gegen seine Mutter aufzuwiegeln. Originalton vom Kind „egal Mama, was du dazu sagst, Papa sagt es ist cool“ hier geht es um den Streit, dass der Vater ohne es mit der Mutter abzusprechen immer wieder mit dem Kind während seiner Umgangszeit zum Frisör geht und dem Kind einen für die Mutter unakzeptablen Haarschnitt verpassen lässt. Ich könnte hier noch wesentlich mehr Fakten aufzählen. Er nutzt auf jeden Fall jeden Gelgenheit um meine Tochter als unfähige Mutter darzustellen. Grundsätzlich hat er das Problem, nicht damit klar zu kommen wenn er keine Oberhand über sämtliche Dinge hat und er nicht über alles entscheiden und bestimmen kann. Er lässt sich immer wieder neue Dinge einfallen um sich selbst in den Vordergrund zu bringen und lässt meiner Tochter und dem Kind damit kein konstantes ruhiges Leben zu leben. Mir stellt sich die Frage, in wieweit er eine Chance auf das Aufenthaltsbestimmungsrecht und das Wechselmodel hat oder ob hier, um Ruhe in das Leben der Mutter und des Kindes zu bringen, eine alleiniges Sorgerecht durch meine Tochter zu beantragen wäre…. es ist eine nicht enden wollende Kathastrohe und er droht schon damit die Einschulung des Kindes beeinflussen zu wollen. Ich befürchte hier ganz große Probleme wenn der Kleine schulpflichtig wird, weil er immer die Entscheidungen meiner Tochter boykottieren wird. Aber durch seine ständig wechselnde Vorstellungen und Ansichten, die sich innerhalb von Stunden ändern können, ist auch eine Absprache mit ihm nicht möglich. Und jedes kleine Detail im Bezug auf Erziehung und Versorgung vom Kind lässt sich in der Praxis nicht schriftlich festhalten und selbst dann garantiert es nicht dass er sich daran hält. (Siehe seine Verstöße gege. gerichtlich.Verinbahrungen).

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Ute,

      wir bedauern Ihre familiäre Situation sehr, weisen jedoch darauf hin, dass wir an dieser Stelle keine Rechtsberatung erteilen dürfen. Bitte raten Sie Ihrer Tochter, sich anwaltlich bezüglich der Anträge des Kindesvaters beraten und über die Erfolgsaussichten und mögliche eigene Anträge informieren zu lassen. Ihre Tochter kann sich ggf. auch an das Jugendamt oder Familienberatungsstellen wenden, um eine für das Kind tragbare Lösung zu erörtern.

      Ihr Scheidung.org-Team

  104. Max sagt:

    Ich sehe, dass hier eingiges im Argen liegt.
    Bei mir ist es so, dass ich alles für meine Tochter gebe!
    Meine EX und meine eigene Mutter das kind aber so negativ gegen mich beeinflussen, dass die kleine kaum noch Bezug zu mir hat. Und das nur weil beide (Ex und Mutter) nicht mit meiner neuen Partnerin klar kommen. Da wir beide das Sorgerecht haben hat sie mich letztens gefragt ob sie ca. 700km von mir weg ziehen darf mit dem Kind, worauf ich natürlich ganz klar mich „Nein!“ geantwortet habe.
    Jetzt stehen Termine bei den Ämtern und letztenendes beim Gericht an. Ich weiß, dass ich kaum eine Chance habe, aber ich kämpfe um mein Kind bis zum letzten Tropfen! Weil ich meine Tochter liebe und vorallem werde ich nicht zusehen wie mir der Kontakt zu meinem Kind gänzlich genommen wird, wenn dieses schon negativ von allen Seiten beeinflusst wird. Kinder sind da um Kinder zu sein. Ich hatte vor der Trennung eine klasse Beziehung zu meinem Kind, wir haben jeden Tag was unternommen. Als ich ausgezogen bin, weils nicht mehr ging, wurde dem Kind weiß gemacht, dass Papa schlecht ist weil er ja nicht mehr jeden Tag mit ihr auf den Spielplatz geht oder andere Unternehmungen macht. Warum? Weil ich aufgrund der Mutter garkeinen Kontakt zu ihr bekam, weil alles von Beginn an geblockt wurde.
    Wenn der Gesetzgeber da mal einen Riegel davor schiebt wäre vielen verzweifelten Vätern geholfen.
    Der Staat und die Alleinerziehenden Elternteile wollen, dass der Aussenstehende zahlt und somit seiner Pflicht nach kommt, dann sollte der Staat auch dafür sorgen, dass diese auch ihre Rechte wahr nehmen können.

  105. Christine sagt:

    Hallo,

    wie verhält sich das Prozeder wenn die Kinder bisher bei der Mutter gelebt haben, geteiltes Sorgerecht (Aufenthaltbestimmungsrecht) nun der Lebensmittelpunkt seit kurzem beim Vater liegt, da es bei der Mutter zu häuslicher Gewalt gegen die Mutter und eines der Kinder kam? Der Auslöser der häuslichen Gewalt ist durch Druck vom Jugendamt nun nicht mehr bei der Mutter vorzufinden, immer noch kämpft sie aber mit einem schwern Alkoholproblem und finanziellen Unstabilitäten. Wäre das Grund genug recht schnell das Aufenthaltbestimmungrecht für den Vater zu erhalten und weiter Unterhaltszahlungen an die Mutter zu verweigern?
    Vielen Dank für Einschätzungen diesbezüglich…

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Christine,

      bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir nicht befugt sind, an dieser Stelle Rechtsberatung zu erteilen. Eine rechtliche Einschätzung zu den Erfolgsaussichten eines entsprechenden Antrages können wir mithin hier nicht abgeben. Bitte wenden Sie sich mit entsprechenden Auskunftsersuchen an einen Anwalt.

      Ihr Scheidung.org-Team

  106. Kerstin sagt:

    Hallo,

    ich bin eine Mutter von zwei Kindern (2 und 15 Jahre). Mein Mann hat sich von mir im Sommer getrennt. Nur der kleine ist von ihm, den großen habe ich mit in die Ehe gebracht.

    Jetzt ist es so das ich derzeit eine Fernbeziehung führe. Ich würde gerne mit den Kindern in seine Nähe ziehen. Der große ist jetzt schon Feuer und Flamme, bewirbt sich dort auf Ausbildungsstellen. Wir haben auch Freunde da und

    Ich möchte die Kinder nicht trennen und auch den kleinen nicht seinem Vater wegnehmen, aber ich möchte auch glücklich sein. Bei meinem Freund in der Region fühlen wir uns sehr wohl, wir haben da die Ferien verbracht. Ich fühle mich fröhlicher und mir fällt auch vieles leichter.

    An meinem jetzigen Wohnort gefällt mir so gar nichts. Hier bin ich damals für meinen Mann hingezogen, wir haben ein Haus gekauft. Ich habe leider nie einen Freundeskreis aufbauen können und fühle mich oft alleine auch wenn die Kinder da sind. Ich brauche jemanden mit dem ich einfach mal einen Kaffee trinken und reden kann, das hätte ich am neuen Wohnort. Auch sieht es arbeitstechnisch für mich dort besser aus.

    Leider habe ich die Vermutung, das mein Ex alles tun wird um einen Umzug zu verhindern. Ich denke auch nicht das es ihm da wirklich um das Kindeswohl geht, da es dem kleinen bei uns gut geht. Er spielt sehr viel mit seinem Bruder auch bei dem Altersunterschied.

    Ich möchte ja das er den kleinen immer noch sehen kann, wir sind ja nicht aus der Welt und ich denke wenn es ihm wirklich um den kleinen geht wird man Lösungen finden können. Aber mein Ex ist der Typ der auch nicht zurückschrecken würde einen Richter anzulügen um seinen Willen zu bekommen, bzw. den Willen seinen Eltern. Er droht auch immer mit dem Jugendamt und dem Gericht. Sagt ich habe kein Recht weiter als 250km wegzuziehen.

    Muss ich wirklich Angst haben, dass er mir alles zerstören könnte was mich glücklich macht?

  107. Peter sagt:

    Hallo zusammen,
    Ich lebte mit meiner Lebensgefährtin und ihrem 15-jährigen Sohn in meinem Haus. Wir sind viereinhalb Jahre zusammen und haben einen dreieinhalb jährigen gemeinsamen Sohn. Es ging also alles relativ schnell. Sie hat ihre Arbeitszeit reduziert dem Kleinen zu liebe und ich bin voll arbeiten gegangen (selbstständig). Ich habe mich also komplett um das finanzielle gekümmert sie musste nie etwas zahlen. Es gab immer Probleme mit ihren 15-jährigen Sohn der leider machen wollte was er für richtig hält. Es kam ständig zu Streit mit ihm bis die Sache eskaliert und er mich in meinem Haus mit einem Messer bedroht wo seine Mutter neben dran stand. Die Mutter reagierte meinen Augen falsch und beschimpfte mich das ich die Familie gerade zerstören würde . Daraufhin habe ich ihn rausgeschmissen und gesagt das ich nicht mehr wohnen kann da ich mich nicht mehr sicher in meinem ausfüllen kann . Er sagte die Mutter sie wohnt da wo er so also hat sie sich eine Wohnung gesucht und zock auch mit meinen wo ich nicht mit einverstanden . Ich habe ihren Sohn angezeigt und die ganze Sachen beim Jugendamt gemeldet . Darauf hin habe ich ein Antrag gestellt dass der kleine bei mir leben Sache beim Amtsgericht . Wir werden beide Sorgerecht behalten und er kann so oft zu ihr wie er möchte ich will nicht ihr den Sohn wegnehmen. Aber ich finde es nicht richtig ist mein kleiner Sohn mit ihrem Sohn in einem Haushalt leben soll weil ich Angst habe das die Sache dann auch eskalieren könnte die mit der Mutter auch ständig in Konflikt ist. Zur Zeit lasst du mich anwaltlich beraten und vertreten ich möchte nicht dass mein Sohn hier aus meinem Haushalt ausgenommen wird Kindergarten und Freunde verlassen muss .
    Wie schätzt ihr die Erfolg Chancen ein.

    Danke euch

  108. Kai sagt:

    Hallo,

    wenn meine Ex mit unseren Kindern weiter wegzieht und ich dem Umzug zustimme: wie ist die Rechtslage bezüglich der Fahrten? Muss ich selber alle Fahrten sicherstellen um die Papa-Wochenenden sicherzustellen? Oder teilt man sich das? Oder hat meine Ex die Fahrten zu übernehmen, weil sie aus privaten Gründen wegzieht?

    MfG
    Kai

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Kai,

      in aller Regel basieren die Regelungen der Umgangsgestaltung der Auseinandersetzung der Eltern. Bitte wenden Sie sich ggf. an einen Anwalt, um prüfen zu lassen, inwieweit Sie ggf. Ausgleichszahlungen für längere Anfahrtswege geltend machen könnten.

      Ihr Scheidung.org-Team

  109. Sebastian sagt:

    Hallo,
    meine Exfrau hat das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht (das gemeinsame Sorgerecht besteht aber), was ihr im damaligen Verfahren zugesprochen wurde und ich keine Einwände hatte, weil ich nicht wirklich wusste, um was es ging und auch mein Anwalt dem zugestimmt hat.

    Nun ist die Situation, dass Sie über 600km weit wegziehen möchte, weg aus Ihrem Umfeld von Tanten, Onkeln, Omas und Opas und das übliche wie Schule, Freunde etc. Meine 8-jährige Tochter ist davon natürlich nicht begeistert und hatte auch schon gemeint, dass wenn Mama wegzieht, sie gerne zu uns (meine neue Frau, unser gemeinsames Kind und der Stiefbruder meiner Tochter).
    Mir drehen sich seit Tagen die Innereien, da ich den Umgang (derzeit jedes 2. Wochenende und die Ferien) dann wohl so gut wie nicht mehr wahrnehmen kann. Einerseits wegen des enormen Aufwandes sie dann freitags zu holen und sonntags zurück zu bringen, andererseit auch, da die Ferienzeiten der bundesländer zu weit auseinander liegen.
    Gibt es für mich eine Möglichkeit dagegen was zu erwirken und muss ich den ganzen Umstand „schlucken“?

  110. Jens sagt:

    Hallo ich bin jens
    meine freundin hat mir am 1.2.2018 das aufenthaltsrecht und sorgerecht durch das jugendamt alleine übertragen.deshalb hat sie doch aber noch das umgangsrecht.
    da muss ich doch keine gerichtsverhandlung anstereben oder?

  111. Markus sagt:

    Hallo,
    meine Frau möchte sich nach fast 20 Jahren von mir scheiden lassen. Wir haben 2 Jungs (10 und 12) und unser eigenes Häuschen zusammen gebaut. Sie will unbedingt, dass die Jungs bei Ihr wohnen und Sie den Unterhalt bekommt. Da ich deutlich mehr verdiene erhält auch sie zukünftig zusätzlich Unterhalt. Sie könnte aber das Haus dennoch mit der noch laufenden Finanzierung nicht halten. Somit müssen wir beide ausziehen und das Vermögen aufteilen. Ich habe nun ausgerechnet, dass ich, wenn die Jungs bei mir wohnen bleibe ich trotz zusätzlichem Kredit um sie auszuzahlen, das Haus halten kann. Ich arbeite zum größten Teil im HomeOffice, wäre als meist für die Jungs da, während Sie Vollzeit arbeiten gehen müsste. Wie groß ist die Möglichkeit, dass ich das umsetzen kann, da sie es nicht zulassen will, dass die Jungs bei mir wohnen und auch noch im erbauten und ihnen vertrauten Haus? Laufe ich hier Gefahr sogar Einbuße im Sorgerecht zu haben, da die Gerichte meist die Mütter bevorzugen?

    Danke schon Mal im Voraus.

  112. Andre sagt:

    Hallo,
    Ich bin Vater von 3 Kindern (17,11,8).
    Meine Frau hat uns verlassen und ist zu Ihren neuen Freund gezogen. Die Kinder leben bei mir in der Hauptwohnung. Ich bin Berufstätig im Schichtdienst und meine Ex-Frau ist auch Vollzeit tätig. Sie hat sich in der letzten Zeit gar nicht mehr um unsere Kinder gekümmert, blieb Tagelang ( schon eine Woche) weg nach der Arbeit oder kam erst spät Abends nach Hause wo die Kinder schon im Bett waren. Im Haushalt hat sie schon lange nix mehr gemacht. Ich Liebe meine Kinder und kümmere mich um Sie. Wenn sie mal herkommt dann holt Sie nur ein paar Sachen und will nach Ihren Gund Schauen. Unsere Große (17) begrüßt sie nicht mal und fragt auch nicht wie es ihr geht. Wenn der kleine (8) dazukommt ist sie wie ausgewechselt und knuddelt ihn ab und sagt zu ihm wenn ich eine Wohnung habe hole ich euch ab und ihr wohnt bei mir. Letztens hat sie zu mir gesagt „Wir müssen noch klären wo die Kinder wohnen sollen. Das sie bei mir wohnen werden ist ja klar da Du ja im Schichtdienst arbeitest und keine Zeit hast für Sie da ich ja immer da war.“ Unsere Tochter sagt das Sie sich überhaupt nicht groß um die Jungs sich kümmert wenn Sie von der Arbeit kommt ist Sie mit den Kindern erst um 18:00 Zuhause. Und dann ist da nix mehr mit kümmern oder Haushalt. Am Wochenende wenn ich Dienst habe macht sie auch nix, wenn sie aufsteht geht sie ins Wohnzimmer und schaut Fernsehen, die Kinder müssen dann immer in ihr Zimmer gehen und dort bleiben. Wie sieht es denn jetzt in diesem Fall aus?
    Ihr ist ihr neuer Typ wichtiger als Die Kinder und jetzt will Sie sie auf einmal wiederhaben und tut so als ob sie die Perfekte Mutter ist die alles macht? Welche Chancen hat man denn da als Vater wenn man die Rechtslage oben sich durchliest?

    1. Scheidung.org sagt:

      Hallo Andre,

      bitte wenden Sie sich ggf. an einen Anwalt, um prüfen zu lassen, wie sich ein Umgangs-, Sorgerechts- bzw. Aufenthaltsbestimmungsverfahren im Streitfall gestalten ließe.

      Ihr Scheidung.org-Team

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